20.10.2014 08:00 GEDOK

Ausstellung in Freiburg: KUNST.STOFF.WECHSEL - Gleichwohl initiiert er Assoziationen unterschiedlichster Art

ausstellung freiburg

Wie kann sich die Kunst einem unserer größten Umweltprobleme nähern, ohne zu dogmatisch oder gar verharmlosend zu sein; Bild 1. Almut Quaas, „Müllstrudel 4“

gedok freiburg

Bild 2: Alexandra Centmayer, „Verwächslung 1“

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Bild 3: Dorothea Pfeifer, „Occupation“

kunst stoff wechsel freiburg

Bild 4: Michaela Höhlein-Dolde, o.T.

Von: GFDK - GEDOK Freiburg e.V.

Kunst-Stoffwechsel – Kunststoff-Wechsel – KUNST.STOFF.WECHSEL … Der Titel der Ausstellung ist nicht nur Programm. Gleichwohl initiiert er Assoziationen unterschiedlichster Art. Wie kann sich die Kunst einem unserer größten Umweltprobleme nähern, ohne zu dogmatisch oder gar verharmlosend zu sein?

Ausstellung in Freiburg

Diese Frage stellt sich die GEDOK Freiburg in ihrer kommenden Ausstellung KUNST.STOFF.WECHSEL, die ab dem 14. November im Karl-Rahner-Haus zu sehen sein wird und in der sich die teilnehmenden Künstlerinnen visuell mit dieser Thematik auseinander setzen:

Sei es die Materie Kunststoff selbst mit ihren schier unendlichen Möglichkeiten der Form und Verarbeitung, die sie für den täglichen Gebrauch so unentbehrlich machen; jene Materie, die nicht vergänglich ist und deshalb unsere Umwelt immer mehr zu zerstören droht.

Freunde der Kunst

Sei es die Grenze zwischen Kunst und Natur, in deren Kontext die Gefahr der Künstlichkeit für den Organismus aufscheint – es ist gerade diese Ambivalenz, die in den ausgestellten Kunstwerken ihren Niederschlag findet. Sie führen uns die Ästhetik des Absurden vor Augen, die bei aller Schönheit im Betrachter einen schalen Beigeschmack hinterlässt, und machen zugleich die auf den Kunststoff projizierte Gier unserer Konsumgesellschaft geradezu haptisch greifbar.

14. November 2014 – 28. Februar 2015

info@frizi.de


 

Weiterführende Links:
http://www.gedok-freiburg.de/