15.01.2014 08:00 ein vielfältiges Werk

Ausstellung in Frankfurt: Irene Peschick zeigt ihre Werke in der L.A. Galerie Lothar Albrecht

Irene Peschick ausstellung frankfurt

Sie hat über die vielen Jahre künstlerischer Tätig-keit ein vielfältiges Werk geschaffen; (c) Irene Peschick

Irene Peschick werkschau frankfurtIrene Peschick  L.A. Galerie Lothar Albrecht
Von: GFDK - L.A. Galerie Lothar Albrecht

Seit 1992 zeigen wir in diversen Einzel- und Grup-penausstellungen Werke von Irene Peschick. Ge-boren 1937 in Kassel studierte sie dort an der Hochschule für Bildende Künste bei Arnold Bode, dem Gründer der Documenta. Viele Jahre lebte die Künstlerin in Frankfurt am Main um wieder nach Kassel zurückzukehren; ab 2014 wird sie in Leipzig arbeiten.

Ausstellung in Frankfurt

Sie hat über die vielen Jahre künstlerischer Tätigkeit ein vielfältiges Werk geschaffen, das sich ei-ner Klassifizierung entzieht, aber vielfältige Künst-erische Ausdrucksformen nutzt. Trotz zahlreicher Ausstellungen und einer umfangreichen Anzahl von Katalogen steht eine umfassende Würdigung ihres Werkes noch aus. Ihre Kunst ist zeitlos, keinen Moden unterworfen. Wir zeigen Arbeiten die über viele Jahre entstanden.

In dem Katalog der Ausstellung „Kunst aus Frankfurt“, 1989, schreibt Ingrid Mössinger, Generaldi-rektorin der Kunstsammlungen Chemnitz:

Bildende Kunst

„Irene Peschick setzt die auf ihre Sinnesorgane einwirkenden Impulse assoziativ in bildnerische Formen um. Dazu gehören sowohl allgemeine Eindrücke des Alltags und von Reisen, als auch spe-zifische optische Reize, wie sie durch die Medien (z.B. Fernsehen, Zeitungen) vermittelt werden. Ebenso werden akustische und geschmackliche Signale aufgefangen und bildnerisch umgesetzt Daraus ergeben sich Serien lose miteinander verknüpfter Wahrnehmungen, die Irene Peschick in unbegrenzte Bilder transformiert. So entstand über die Jahre hinweg ein Werk, dessen Einzelteile ei-nen gemeinsamen, pulsierenden Rhythmus haben und das aus Blei- und Buntstiftzeichnungen, Texten, Gouachen und Fotografien besteht. Die Schwarzweißfotografien Irene Peschicks halten in der Regel Natur nicht unvermittelt fest, son-dern zeigen Bilder, die ihrer Form nach an das Fernsehen erinnern. ...

Irene Peschick hat diesen Eindrücken gegenüber eine zunächst passive Haltung, die sie erst in einer zweiten Phase in aktive künstlerische Handlungen verwandelt. Die Künstlerin ist das Medium, in das die Bilder eindringen und die sie ver-ändert wieder verlassen. Irene Peschick bevor-zugtes Mittel der Transformation ist die Fotografie. … Die assoziativen Bilder Irene Peschicks lassen keine scharfen Grenzen weder des Inhalts noch der künstlerischen Mittel zu. …“

Freunde der Kunst

Klaus Kemp schrieb über Ihre Arbeiten: „Irene Peschicks Arbeit schlägt einen Bogen über 5.000 Jahre unserer Zeichen-Kultur und votiert dabei für einen, vielleicht entscheidenden Augenblick. In den Fotoketten dieser Ausstellung entsteht eine eigene, neue Sprache. „Alles ist Schrift.““

L.A.Galerie-Frankfurt@t-online.de