23.02.2013 08:50 "jede gelungene erwerbung freut uns"

Ausstellung in Frankfurt am Main: Give me five! - Neuerwerbungen der Graphischen Sammlung bis zum 23.06.2013 im Städel Museum

Ausstellung  in Frankfurt am Main: Give me five! - Neuerwerbungen der Graphischen Sammlung bis zum 23.06.2013 im Städel Museum

© VG Bild-Kunst Bonn

Bild 4: Städel Museum, Graphische Sammlung, Frankfurt am Main. Foto: Städel Museum

Bild 5: © VG Bild-Kunst, Bonn. Erworben aus Mitteln der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung

Von: GFDK - Städel Museum - 5 Bilder

Die Sammlung eines Museums lebt und wächst durch gezielte Ankäufe und Schenkungen, die den vorhandenen Bestand stetig verändern und qualitativ entwickeln. Mit der Ausstellung "Give me five!" gibt das Frankfurter Städel Museum vom 6. März bis 23. Juni 2013 einen eindrucksvollen Überblick über 100 zentrale Neuerwerbungen der Graphischen Sammlung aus den letzten Jahren.

Der Bogen der in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung versammelten Arbeiten spannt sich von Adam Elsheimer über Giovanni Domenico Tiepolo bis Louis Soutter, von Max Beckmann über Alfred Hrdlicka und Jim Dine bis David Hockney, Anish Kapoor und Antony Gormley. Die Graphische Sammlung des Städel Museums bewahrt insgesamt über 100.000 Zeichnungen und druckgrafische Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Mit großzügigen Geschenken und Stiftungen haben viele Freunde der Sammlung über Jahre zu diesem aufregenden und erfreulich fortschreitenden Ensemble beigetragen. In stets neuen Zusammenstellungen werden die fragilen Kunstwerke auf Papier den Besuchern in wechselnden Ausstellungen präsentiert.

"Jede gelungene Erwerbung ist für uns ein ganz besonderer Anlass zur Freude! Der positive Ausdruck der ‚Give me five!‘-Geste ist darum zum optimalen Motto dieser Ausstellung geworden", so die Kuratorin und Leiterin der Graphischen Sammlung ab 1750, Dr. Jutta Schütt.

"Die aktuelle Ausstellung der Graphischen Sammlung ist eine eindrucksvolle Demonstration der regen Sammeltätigkeit unseres Museums", betont Städel-Direktor Max Hollein. "Dank des Städelschen Museums-Vereins e. V., mithilfe öffentlicher wie privater Stiftungen sowie durch Schenkungen von Privatpersonen, Künstlern und Händlern konnten in den letzten sieben Jahren viele Wünsche realisiert und zahlreiche Werke neu inventarisiert werden. Viele davon sind nun Teil der Ausstellung."

Für die temporäre Präsentation wurde aus den käuflich erworbenen und geschenkten Werken auf Papier eine Auswahl von weit über 100 Positionen getroffen. Bei aller Heterogenität der Exponate ist keine additive Reihung gegeben, sondern es ließen sich interessante Gruppierungen und weiterführende Nachbarschaften entwickeln.

Kuratorin: Dr. Jutta Schütt (Leiterin Graphische Sammlung ab 1750, 19. und 20. Jahrhundert)

Kontakt

Städel Museum
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