15.06.2014 07:00 NRW Forum Düsseldorf

Ausstellung in Düsseldorf: The Invisible Force Behind. Materialität in der Medienkunst - im Rahmen der Quadriennale Düsseldorf 2014

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Die Ausstellung umkreist das heutige Phänomen des zunehmenden Verlusts von körperhafter Substanz durch Digitalisierung und des gleichzeitig ansteigenden Reservoirs an Wissen; Foto: Dirk Rose © IKS

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Von: GFDK - NRW Forum Düsseldorf

Zur Quadriennale 2014 zeigt die Stiftung imai im NRW-Forum die Gruppenausstellung The Invisible Force Behind. Materialität in der Medienkunst.

Ausstellung in Düsseldorf

Die Ausstellung umkreist das heutige Phänomen des zunehmenden Verlusts von körperhafter Substanz durch Digitalisierung und des gleichzeitig ansteigenden Reservoirs an Wissen. Die ausgewählten Werke werfen die Frage nach dem heutigen Status und der Zukunft ihres Materials auf.

Die Materialität solcher Medienkunstwerke basiert auf technologisch aufbereiteten – und manches Mal nicht lokalisierbaren – Informationsquellen und dehnt sich aus auf Visualisierungen von intensiv wahrnehmbaren Wissens-, Kommunikations- und Projektionsräumen. Die Künstler nutzen digitale Medientechnologien für die Übertragung des vermeintlich Bekannten in neue Kontexte, verwenden Licht als Informationsträger, wagen synergetische Experimente zwischen Kunst und Wissenschaft oder spielen mit unserer Wahrnehmung in der Vermengung von realen und virtuellen Räumen.

In der Ausstellung sind vier raumgreifende Medienkunstinstallationen und ausgewählte Videokunstwerke aus dem Archiv des imai versammelt. Zu sehen sind das Zweileinwandkino von Lutz Mommartz, die mehrkanalige Twitter-basierte Projektion Why don’t we von Michael Bielicky &Kamila B. Richter, die komplexe Rauminstallation Im Troposphärenlabor von Agnes Meyer-Brandis und die interaktive Medienskulptur The Electric Retina von Jill Scott.

Freunde der Kunst

Ein weiterer Teil der Ausstellung ist die Lichtkunstprojektion Reflecting Light der Medienkünstler Mader Wiermann, die täglich nach Einbruch der Dunkelheit im Ehrenhof des Museum Kunstpalast aufgeführt wird (21–23 Uhr, ab Juni 22–24 Uhr). Es entfaltet sich eine Video-Licht-Ton-Choreografie, die den simulierten Raum im Lichtbild und den realen Raum miteinander verschmelzen und interagieren lässt.

Weitere teilnehmende Künstler sind Alexander Hahn, Gary Hill, Van McElwee, Stansfield/Hooykaas, Steina und Woody Vasulka.

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