12.12.2013 09:00 Galerie Döbele

Ausstellung in Dresden: Friedrich Karl Gotsch – Die Dresdner Jahre

Friedrich Karl Gotsch ausstellung dresden

Gotsch ist heute eine Hoffnung, seine bisherige Arbeit bereits mehr als ein Versprechen; (c) Petit-Palais-Genf, Foto: Johann Döbele

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Von: GFDK - Galerie Döbele

Die Dresdner Jahre des Graphikers und Malers Friedrich Karl Gotsch (1900-1984) sind nicht nur mit seinem Lehrer Oskar Kokoschka (1886-1980) und dem Graphischen Kabinett von Hugo Erfurth (1874-1968) eng verknüpft, sondern auch mit dem Kunstkritiker Will Grohmann (1887-1968), der sein erster Interpret war. In seiner 1924 veröffentlichten Monographie äußerte er sich zu Gotsch und dessen bis dato entstandenen Werken: „Gotsch ist heute eine Hoffnung, seine bisherige Arbeit bereits mehr als ein Versprechen.“

Inwieweit die Dresdner Jahre Gotschs zu den fruchtbarsten gehörten (Christian Rathke, 1986) und inwieweit die ausgestellten Graphiken Gotschs aus dieser frühen Periode den Verheißungen Grohmanns aus unserer heutigen Sicht standhalten, wird man in der Ausstellung sehen können.

Wir zeigen Aquarelle, Holzschnitte, Radierungen, Lithographien und die Holzschnitt-Mappe „Hamsun“ aus der Zeit 1920-1923 sowie einige Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus der späteren Werkperiode.

Die Städtischen Kunstsammlungen Jena zeigen zeitgleich ab 6. Dezember 2013 eine retrospektive Schau unter dem Titel „Friedrich Karl Gotsch. Die Abstraktion im Gegenständlichen. Werke 1917 – 1964“ mit begleitendem Katalog, welcher in unserer Galerie ausliegt und bei uns erworben werden kann.

07.12.2013 - 08.02.2014

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