27.01.2014 08:00 über 80 Kunstwerke

Ausstellung in Dresden: Dionysos. Rausch und Ekstase - Reiz der Grenzüberschreitung

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Dionysos, der griechische Gott des Weines, der Freude und Fruchtbarkeit – bei den Römern trägt er den Namen Bacchus; Bild 1: siehe Bild

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Bild 2/3/4: (c) SKD/ Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut

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Bild 5: Museo e Gallerie Nazionali di Capodimonte

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Von: GFDK - SKD

Die Ausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, und des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz.

Ausstellung in Dresden

Dionysos, der griechische Gott des Weines, der Freude und Fruchtbarkeit – bei den Römern trägt er den Namen Bacchus – hat eine Bildwelt hervorgerufen, die vielfältiger und faszinierender nicht sein könnte. Es ist der Reiz der Grenzüberschreitung, das Unheimlich und Wilde, dessen schöpferische Macht seither die Begeisterung der Künstler hervorgerufen hat. Sein Antlitz, seine Geschichte, sein religiöser Mysterienkult faszinieren seit der Antike bis heute. Die kultische Verehrung steht für Lebenssucht und Weltflucht, Seligkeit und Entrückung, wobei er durch seine irdische wie göttliche Herkunft den Menschen stets zugänglicher war als die fernen Götter des Olymps.

Bildende Kunst

Die Bilder des Gottes zeigen eine Verkörperung des sinnlichen Ideals und Naturempfindens, das eng mit der religiösen Erfahrung verbunden ist. In der Kunst der Renaissance und des Barocks ist er göttlicher Stellvertreter für den Triumph des Lebens und diente zur Herrscherrepräsentation in der höfischen Festkultur: Nicht nur der rauschhafte Genuss des Weines, sondern auch seine triumphalen Festzüge mit erregten Satyrn und tanzenden Mänaden, die er mit seiner Braut Ariadne anführt, gehören zum Kanon der Dionysos-Darstellungen

Freunde der Kunst

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Kunst Forum Hamburg entstand, zeigt mit über 80 Kunstwerken – darunter antike Skulpturen und Vasen sowie Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik von Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck, Annibale Carracci bis Lovis Corinth, Franz von Stuck und Max Beckmann – die lebenspralle und ausgelassene Sphäre des Dionysischen von der Antike bis in die Moderne. Bereichert werden die Meisterwerke aus den Dresdener Sammlungen um wertvolle Leihgaben aus europäischen und amerikanischen Museen.

6. Februar - 10. Juni 2014

presse@skd.museum