25.01.2015 09:00 Albertinum

Ausstellung in Dresden: Dahl und Friedrich - Romantische Landschaften - gelten als die Protagonisten der nordischen Landschaftsmalerei

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Die Ausstellung „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“ stellt erstmals herausragende Werke beider Künstler in einen Dialog; (c) siehe Bilder

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Von: GFDK - Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Caspar David Friedrich (1774–1840) und Johan Christian Dahl (1788–1857) gelten als die Protagonisten der nordischen Landschaftsmalerei zur Zeit der Romantik.

Ausstellung in Dresden

Dresden bot das anregende Milieu, in dem die zwei großen Erneuerer zur Entfaltung und Blüte ihrer Kunst fanden. In dieser Wahlheimat lebten sie fast 20 Jahre im selben Haus und gaben ihre richtungweisenden Innovationen an eine Reihe von jüngeren Künstlern weiter.

Die Ausstellung „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“ stellt erstmals herausragende Werke beider Künstler in einen Dialog. Gemeinsam mit dem Nationalmuseum Oslo, wo die umfangreichste Dahl-Sammlung zu Hause ist, werden sowohl Gemälde als auch Zeichnungen aus nationalem und internationalem Bestand präsentiert. Dresden wiederum beherbergt eine der größten Friedrich-Sammlungen. Als Prolog wird eine Einführung in die Anschauung und Aneignung der Natur im Schaffen von Dahl und Friedrich gezeigt.

Im Weiteren werden die historischen Gehalte in den Landschaftbildern der beiden Künstler thematisiert und leiten über zu den zwei Motivbereichen „Berge“ sowie „Meer und Ufer“. Die Darstellung ihrer Wirksamkeit als künstlerische Vorbilder im internationalen Kontext führt in den letzten Abschnitt, der die Stadtbilder und Bilder aus Dresden als wichtiges Motiv präsentiert.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung will nicht nur zu einem tieferen Verständnis der Kunst der Romantik an ihrem Hauptwirkungsort Dresden beitragen, sondern eröffnet zugleich europäische Dimensionen, indem sie den Blick auf zwei international anerkannte Künstler einer von tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Epoche richtet.

6. Februar bis 3. Mai 2015

presse@skd.museum