02.11.2014 08:00 Spätgotik und Frührenaissance

Ausstellung in Dresden: An der Wiege der Kunst - Italienische Zeichnungen und Gemälde von Giotto bis Botticelli

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In der italienischen Spätgotik und Frührenaissance erlebten die bildenden Künste einen epochalen Wandel; © siehe Bilder

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Von: GFDK - Staatliche Kunstsammlungen Dresden

In der italienischen Spätgotik und Frührenaissance erlebten die bildenden Künste einen epochalen Wandel.

Ausstellung in Dresden

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besitzen einen bemerkenswerten Bestand an Zeichnungen und Gemälden aus dieser Zeit, zu deren prägenden Meistern Fra Angelico, Filippino Lippi, Sandro Botticelli und Pietro Perugino zählen. In einer Auswahl von rund 60 Exponaten wird diese Werkgruppe nun der Öffentlichkeit präsentiert. Die Spanne reicht von Arbeiten aus der Werkstatt des um 1300 tätigen Florentiner Malers Giotto, der als Wegbereiter der Renaissance gilt, bis hin zu Schöpfungen aus dem frühen 16. Jahrhundert an der Schwelle zur Hochrenaissance.

In den letzten Jahren wurden die beiden Bestandsgruppen im Rahmen zweier Forschungsprojekte wissenschaftlich und kunsttechnologisch untersucht. Mit der Analyse verborgener Schichten von Gemälden wie Zeichnungen erschließen sich verschiedene Formen der Unterzeichnungstechnik, was wiederum Einblicke in die Werkstattpraxis jener Zeit erlaubt.

Freunde der Kunst

Die Zeichenkunst hatte dabei eine tragende Rolle: Immer stand sie am Beginn eines künstlerischen Schaffensprozesses, ob auf Papier skizziert oder als Unterzeichnung im Gemälde ausgeführt. Im vergleichenden Sehen von Zeichenkunst und Malerei ermöglicht die Ausstellung Einblicke in eine der faszinierendsten Epochen der abendländischen Kunstgeschichte.

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