01.05.2013 09:00 Der Symbolismus und die Schweizer Künstler

Ausstellung in Bern: Mythos und Geheimnis zeigt auf welche zentrale Position die Schweiz im Kontext des Symbolismus einnimmt

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Ausstellung im Kunstmuseum Bern; Bild 1: © Musée d’art et d’histoire, Ville de Genève. Photo : Bettina Jacot-Descombes

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Bild 2: (c) Kustmuseum Bern

Mythos und Geheimnis

Bild 3: (c) 2012 Kunsthaus Zürich

Von: GFDK - Kunstmuseum Bern - 3 Bilder

Als 1890 die ersten symbolistischen Werke entstanden, spielten Schweizer Künstler wie Ferdinand Hodler oder Carlos Schwabe eine zentrale Rolle. Auf 1000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung «Mythos und Geheimnis» die Schlüsselwerke des Symbolismus aus der Schweiz und unseren Nachbarländern.

Ausstellung in Bern

Die Ausstellung Mythos und Geheimnis zeigt erstmals mit essentiellen Vergleichen auf, welch zentrale Position die Schweiz im Kontext des Symbolismus einnimmt. Die wichtigen Schweizer Maler, Plastiker, Graphiker und Fotografen werden in Verbindung gesetzt zu den Künstlern der Nachbarländer Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien sowie zu denjenigen Belgiens, der Wiege des Symbolismus. Neben Ferdinand Hodler, Arnold Böcklin, Carlos Schwabe, Giovanni Segantini und Félix Vallotton werden Meisterwerke von Gustav Klimt, Fernand Khnopff, Franz von Stuck, Gaetano Previati, William Degouve de Nuncques oder Hans Thoma gezeigt. Die auf zwei Stockwerken auf einer Gesamtfläche von 1000 Quadratmetern ausgebreitete Überblicksausstellung ist in folgende Themenblöcke gegliedert: Die Nacht / Die Frau / Die Natur / Der Berg / Das Tier und das Fabelwesen / Der Salon de la Rose+Croix / Der Tanz / Der Rhythmus/ Der Planet Mars/ Die Hypnose/ Der Seelenschmerz / Der Tod / Die Gewalt / Das Teuflische / Engel und Paradies / Der Kosmos.

Bildende Kunst

Die Ausstellung umfasst 200 Werke – Gemälde, Zeichnungen, Fotos, Drucke, Bücher, Plakate und Skulpturen – von denen einige zentral sind und die Hauptwerke des Salon de la Rose+Croix in Paris, der Sezessionen in Wien und München und der Biennale in Venedig waren. Zirka ein Drittel der ausgestellten Werke stammen aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern.

Freunde der Kunst

Sie werden ergänzt mit Leihgaben aus Schweizer Museen und renommierten Museen im Ausland. Weiter werden der Bund und die Gottfried Keller Stiftung wie auch grosse Sammler in der Schweiz und Europa dem Kunstmuseum Bern ihre Werke anvertrauen.

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