16.11.2012 06:02 Abgründe des Seins

Ausstellung in Berlin: Thomas Dellert-Dellacroix „The Last Picture Show - 1st comes the end then the beginning“ im Januar 2013

Ausstellung in Berlin: Thomas Dellert-Dellacroix „The Last Picture Show - 1st comes the end then the beginning“

Bild 1: Tommy Dollar 2012

Bild 2: Jimi Hendrix painting by TD

Bild 3: "Death of pop art" by TD

Von: GFDK - The Coup public relations - 3 Bilder

Dellert arbeitete, inspirierte, feierte, fotografierte und bewegte Zeiten mit Basquiat, Hendrix, den Sex Pistols, Keith Haring und Andy Warhol. Letzterer verlieh ihm den Spitznamen Tommy Dollar, denn seine Faszination für den American Way Of Life konnte der junge Schwede Mitte der Siebziger in N.Y. nicht verbergen.

Dann ging es nach London, genauer gesagt nach Chelsea. Dort traf Dellert die Protagonisten der noch jungen Punk-Bewegung, Malcolm McLaren, Johnny Rotten und Vivienne Westwood. Nachdem Sid Vicious ihn in Paris aus Versehen fast mit einem Messer umgebracht hatte, brachte Dellert den Punk dann nach Schweden und eröffnete die Galerie Suicide.

Jetzt war ihm nichts menschliches mehr fremd und die Abgründe des Seins, der Mensch in der Revolte und die Kritik an Kunst und Kommerz wurden die bestimmenden Themen seiner in PopArt verwurzelten, multimedialen Arbeiten, die mittlerweile in über hundert Ausstellungen gezeigt wurden und auch in Sammlungen wie der Absolut Vodka Collection, der Heinz Collection oder dem United States Holocaust Memorial Museum vertreten sind.

Dellerts Kunst ist kein nostalgischer Reprise. Sie lebt und atmet im Jetzt, ohne den leidigen Versuch ein Erbe zu verteidigen. Der mittlerweile fast sechzigjährige Dellert hat sich immer wieder neu erfunden, sich stets Zeit und Wandel gestellt. Die neueste Erfindung seiner selbst gibt es ab Januar in der Ausstellung „The Last Picture Show - 1st comes the end then the beginning“ zu bestaunen.

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