17.01.2014 09:00 Beziehung zwischen Materie und Leere

Ausstellung in Berlin: Stijn Ank - distances - neue Ausstellung in der Galerie Michael Janssen

Stijn Ank ausstellung berlin

Ank schafft Gussformen aus unterschiedlichen Materialien, z. B. Holz, Aluminium, Blei und Gummi; (c) Stijn Ank

Von: GFDK - Galerie Michael Janssen

Anks Werkkomplex kann als eine umfassende Ergründung der Beziehung zwischen Materie und Leere sowie der vielfältigen Möglichkeiten, zeitgenössische Skulptur im Austausch mit dem sie umgebenden Raum zu definieren, betrachtet werden. In Anbetracht ihres hypothetischen und nicht referenziellen Charakters nummeriert Ank seine Werke einfach chronologisch und vermeidet so jegliche Benennung, die ihre pure, autonome Existenz beeinträchtigen könnte.

Ausstellung in Berlin

Ank schafft Gussformen aus unterschiedlichen Materialien, z. B. Holz, Aluminium, Blei und Gummi, um den von ihm gewählten Raum abzugrenzen und anschließend in Gips zu gießen. Er mischt Pigmente noch während des Gussvorgangs in den flüssigen Gips und überlässt es so dem Material, ihre endgültige Ausformung zu gestalten. Die durch dieses Verfahren geschaffenen Werke sind fragil und robust, zart und massiv, federleicht und bleischwer zugleich.

Freunde der Kunst

Ank, der ursprünglich Architektur studierte, sieht seine Arbeiten nicht lediglich als in den Raum gestellte Skulpturen, sondern vielmehr als 'Positionen' oder 'Subjekte', die sich aus dem Raum selbst formen. Sie referenzieren weder jegliche Realität noch sich selbst als Objekte, sondern definieren sich auf der Basis ihrer Beziehung zum Betrachter und zum Raum und verändern sich so kontinuierlich.

Eröffnung Freitag, 31. Januar, 18 - 21 Uhr

presse@galeriemichalejansen.de