20.02.2013 07:00 Terragrafien - Bilder aus Erde, mit Erde und von der Erde

Ausstellung in Berlin: EKKELAND GÖTZE – HANS SCHEIB ....auf Erden - GRUPPENAUSSTELLUNG bis zum 17.3.2013 in SCHMALFUSS BERLIN

Ausstellung in Berlin: EKKELAND GÖTZE – HANS SCHEIB  ....auf Erden - GRUPPENAUSSTELLUNG bis zum 17.3.2013 in SCHMALFUSS BERLIN

(c) EKKELAND GÖTZE, HANS SCHEIB

Von: GFDK - SCHMALFUSS BERLIN

EKKELAND GÖTZE arbeitet an einem Bild der ERDE. Dazu gewinnt er innerhalb klar definierter Einzelprojekte ERDE an vorher bestimmten Fundstellen (Wüsten, Chinesische Mauer, Grenzstreifen, Amazonas, Island, Zugspitze, Teotihuacan/Mexico, Gazastreifen...).

Diese reine, nicht manipulierte ERDE druckt Ekkeland Götze nach einem von ihm entwickelte standardisierten Verfahren, der Terragrafie, auf Papier, freskal auf frischen Kalkmörtel oder andere Untergründe. So entsteht ein in sich homogenes Werk, das sich zu einem ständig umfangreicher und komplexer werdenden Bild der ERDE fügt.

Die aus einem Projekt entstehenden Quadrate sind ein authentisches Bild einzelner Orte. Sie erreichen eine geistige Dimension, die über die grafische Repräsentation der ERDE hinausweist. Dieses objektive Bild der ERDE ist eine Plattform für interkulturelle Kommunikation und bietet einen Assoziationsraum, der von jedem Betrachter mit eigenen Gedanken, Erinnerungen und Hoffnungen gefüllt wird.

HANS SCHEIB gehört zu den prägenden deutschen Holzbildhauern der Gegenwart, in seiner Arbeit verweigert er sich konsequent allen modischen Strömungen und Ismen, ihm geht es um seine ganz persönliche Botschaft. 

Über eine Vielzahl an Ausstellungen im In- und Ausland und über diverse Auszeichnungen hat sein Werk offizielle Wertschätzung erfahren. Es gründet sich auf die Tradition einer expressiven Formensprache, die zum einen in der bewussten Reflexion der farbigen Holzskulptur der Brücke-Expressionisten wurzelt und zum anderen mit der Tradition der gotischen Holzbildhauerei Zwiesprache hält.

Fern der Ästhetik des schönen Scheins entspricht dieses Werk einer grundsätzlichen Auseinandersetzung um Inhalte, die auch auf zeitgeschichtliche und aktuelle Herausforderungen reagieren. Scheibs Sujets stammen oft aus der Mythologie, weil „es nichts Besseres gibt“. Neben Holzskulpturen schuf Scheib in den letzten Jahren fein gearbeitete, grazile Figuren aus Bronze. Ca. 20 seiner Bronzearbeiten werden in der GALERIE SCHMALFUSS BERLIN präsentiert.

Während seiner gesamten Laufbahn hat Scheib außerdem viele bemerkenswerte Zeichnungen, Holzschnitte und Lithografien geschaffen und einen satirischen Text von Jaroslav Hasek mit einer Serie von Scherenschnitten illustriert.

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