10.08.2012 07:23 Die Ars Electronica wagt die Frage nach dem großen Ganzen

Ars Electronica 2012: The Big Picture - Weltbilder für die Zukunft vom 30.8.bis 3.9.2012 in Linz

Von: Ars Electronica Linz

Am 18. September 1979 erblickt das allererste Ars Electronica Festival das Licht der Welt. Ein Pilotprojekt, das die gerade heraufziehende digitale Revolution zum Anlass nimmt, nach möglichen Zukunften zu fragen und diese Recherche an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft ansiedelt. Mit dieser bis heute gültigen Philosophie legen der Kybernetiker und Physiker Herbert W. Franke (AT), der Elektronikmusiker Hubert Bognermayr (AT), der Musikproduzent Ulli A. Rützel (AT) und Hannes Leopoldseder (AT), damaliger Intendant des ORF-Landesstudios Oberösterreich, den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Ars Electronica.

Vom Versuchsballon zum Welterfolg

Binnen weniger Jahre entwickelt sich die Linzer Erfindung zu einem der wichtigsten internationalen Medienkunstfestivals. Von Jahr zu Jahr wird das Festivalprogramm dichter und facettenreicher – Symposien, Ausstellungen, Performances, Konzerte und Interventionen spannen dabei den Bogen vom spekulativen Zukunftsentwurf zur analytischen Betrachtung, vom provokanten Aktionismus zur philosophischen Debatte. Jedes Jahr widmet sich das Festival zudem neuen Themen. Und sucht nach neuen Orten. Das konsequente Ver- bzw. Hintersichlassen klassischer Konferenz- und Kulturräume und Hinaustragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung in den öffentlichen Raum wird schon bald zum Markenzeichen. Ob im Linzer Hafen oder Bergstollen, im Kloster oder in der Industriehalle, Ars Electronica versteht sich stets als Arbeit in und mit Öffentlichkeit.

Einzigartiger Festivalspirit

Bestritten 1979 gerade einmal 20 KünstlerInnen und WissenschafterInnen das Programm des Festivals, beteiligen sich 30 Jahre später mehrere hunderte KünstlerInnen, Netzwerk-NomadInnen, TheoretikerInnen und TechnologInnen aus mehr als 20 Ländern und akkreditieren sich rund 550 JournalistInnen und BloggerInnen. Längst sind es aber nicht mehr nur die renommierten Artists und Speakers und MedienverterInnen aus aller Welt, die den Reiz der Ars Electronica ausmachen. Es sind vor allem auch die jährlich rund 35.000 BesucherInnen, die maßgeblich zum Festival-Spirit beitragen – ein bunter Mix aus „alten Bekannten“ und „neuen Gesichtern“.

Management

Künstlerisches Direktorium: Christine Schöpf (AT), Gerfried Stocker (AT)
Produktionsleitung: Martin Honzik (AT) Veranstalter
Ars Electronica Linz GmbH

Mitveranstalter: ORF Oberösterreich

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4040 Linz
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