24.08.2012 07:52 Parallel zur weltgrößten Bildmesse photokina

21. Internationale Photoszene in Köln vom 1. bis 30. September 2012 mit prominenten Fotokünstlern aus China und Europa

Quelle: Veranstalter

Von: Christoph Lieck - 4 Bilder

Zum einundzwanzigsten Mal steht Köln im September ganz im Zeichen der Fotografie: Parallel zur weltgrößten Bildmesse photokina findet die Internationale Photoszene Köln statt. Museen, Galerien und Künstler zeigen im Kernzeitraum vom 1. bis 30. September 66 Ausstellungen mit zeitgenössischer und klassischer Fotografie. Die Ausstellung „Architekturfotografie – Made in China“ versammelt einige der prominentesten Fotokünstler Chinas und Europas.

 

Über die Internationale Photoszene Köln

Die Internationale Photoszene Köln findet seit über 40 Jahren im Zweijahresrhythmus zeitgleich zur Messe photokina statt. Hervorgegangen aus den legendären photokina Bilderschauen von L. Fritz Gruber ist das Besondere die breite Beteiligung einer ganzen Stadt: zwischen 50 und 100 Ausstellern beteiligen sich regelmäßig mit Ausstellungen oder Events und ermöglichen so einen einzigartigen Zugang zur künstlerischen Fotografie.

 

2012: China im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der 21. Internationalen Photoszene Köln steht diesmal der fotografische Dialog mit China: Anerkannte Fotografen aus Europa formulieren in einer einzigartigen Gruppenausstellung mit ihren derzeit prominentesten KollegInnen aus China Positionen der zeitgenössischen Architekturfotografie (Architekturfotografie – Made in China, 1.9. – 25.11. im Museum für Angewandte Kunst Köln, MAKK). Zahlreiche weitere Aussteller sind der thematischen Einordnung der Photoszene in das Chinajahr der Stadt Köln gefolgt (s. IPK-2012-Ausstellungen-Events.doc).

 

Ausstellung Museum „Architekturfotografie - Made in China“

1. September bis 25. November im Museum für Angewandte Kunst Köln – MAKK. Eröffnung: 31. August, 19 Uhr

 

„Architekturfotografie - Made in China“ ist eine dialogische Gegenüberstellung zeitgenössischer Architekturfotografien, die von westlichen (überwiegend deutschen) und chinesischen Fotografen in China angefertigt wurden. Die Arbeiten visualisieren die

soziologischen, kulturellen und ästhetischen Folgen des Umbaus Chinas zu einer Industriegesellschaft. In bisher nicht gezeigter Weise zeichnen sie das atemberaubende Tempo dieser Wandlung aus der Perspektive chinesischer und deutscher Fotokünstler nach.

 

Die Ausstellung versammelt einige der prominentesten Fotokünstler Chinas, von denen viele zuvor noch nicht in Deutschland zu sehen waren. Mit einem eigenen Raum wird im MAKK die Künstlergruppe Birdheads vertreten sein. Das Künstlerduo aus Schanghai war zuvor mit Ausstellungen in London (Paradise Row Gallery) und auf der 54. Biennale Venedig vertreten. Ab Oktober 2012 wird das Museum of Modern Art in New York die Werke von Ji Weiyu und Song Tao ausstellen.

 

Pressekonferenz zur Ausstellung: 31. August, 13 Uhr (gesonderte Einladung folgt durch die Stadt Köln)

 

Photographer’s Night am 20. September ab 19:30 Uhr

Neben zahlreichen Sonderveranstaltungen im Rahmen der Ausstellungen wird die Photographer’s Night ein Highlight der 21. Internationalen Photoszene. Zum zweiten Mal wird in diesem Rahmen der Internationale BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf-Preis verliehen. Im Anschluss an die Preisverleihung stellen drei prominente Fotografinnen und Fotografen ihre Arbeiten und künstlerischen Positionen vor:

 

  • Peter Bialobrzeski ist Träger des Erich-Salomon-Preises 2012 der DGPh und wurde 2010 mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet. Seine großformatigen Arbeiten gehören „schon jetzt zu den modernen Klassikern des Mediums“, so die DGPh in ihrer Würdigung.
  • Bettina Flittner hat sich mit Fotoinstallationen im öffentlichen Raum national und international einen Namen gemacht, zum Beispiel mit einer Installation über junge Rechtsradikale („Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“, 2001) oder der Trilogie „Mein Herz. Mein Feind. Mein Denkmal“ (1992-1995).
  • Jörg Gläscher arbeitet regelmäßig für große Magazine wie Stern, Spiegel, GEO, Brigitte und realisiert zusätzlich freie Langzeitprojekte, etwa das Projekt „Echoland“, eine Fußwanderung durch Bosnien-Herzegowina.

 

 

Alle drei Künstler sind auf der 21. Photoszene mit Ausstellungen vertreten.

 

Katalog, Website und Smartphone Apps führen zu den Ausstellungen

Führer zu allen Ausstellungen ist ein rund 130 Seiten starker Katalog, der ab Mitte August an allen Ausstellungsorten sowie im Festivalzentrum Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) ausliegt. Mit seinem kompakten Format dient der Katalog als handlicher Guide für den Rundgang.

 

Erstmals in diesem Jahr wird der Katalog ergänzt durch Smartphone Apps für iPhone und Android, die ebenfalls ab Mitte August kostenlos über den Apple AppStore bzw. Google Play erhältlich sein werden. Das gesamte Festivalprogramm mit allen Ausstellungen und Events ist zudem auf der Website einsehbar: photoszene-koeln.de

 

 

 

21. Internationale Photoszene Köln
01. bis 30. September 2012
Presse und Online-Marketing
Tel. 0221.168223-27
Fax.   0221.168223-28
presse@photoszene-koeln.de
www.photoszene-koeln.de
++ Folgen Sie der Photoszene auf Twitter ++
https://twitter.com/PhotoszeneKoeln

Weiterführende Links:
http://photoszene-koeln.de