23.04.2012 07:51 Zwischen 19 und 2 Uhr locken Ausstellungen großer Meister

12. Düsseldorfer Nacht der Museen - Von El Greco bis in die Backfabrik/ Am 28. April warten an über 40 Orten besondere Programme

Von: Düsseldorf.de

"Kunst ist überall da, wo man nach ihr sucht" würde El Greco wohl wieder feststellen, wenn er am 28. April durch das nächtliche Düsseldorf streifen könnte. Denn die "Düsseldorfer Nacht der Museen" lässt Kunstliebhaber und die, die es noch werden wollen, auch in diesem Jahr wieder eine traumhafte Nacht der Kunst erleben.

Zwischen 19 und 2 Uhr locken Ausstellungen großer Meister und talentierter Nachwuchskünstler in etablierte Sammlungen, aber auch in eher unbekannte Off-Locations. Die Ausstellungen werden von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet:

Konzerte, Performances, Lesungen, Filme und kulinarische Angebote lassen sich an über 40 Schauplätzen der abwechslungsreichen Museumslandschaft am Rhein genießen.

In der Ausstellung "El Greco und die Moderne", die pünktlich zur "12. Düsseldorfer Nacht der Museen" im Museum Kunstpalast eröffnet wird und in Deutschland exklusiv zu sehen ist, werden unter anderem 40 Hauptwerke des Altmeisters gezeigt.

Zudem widmet sich die Ausstellung mit den Wechselwirkungen zwischen den Malern des deutschen Expressionismus und dem alten Meister El Greco. Unter freiem Himmel im Ehrenhof präsentiert das Museum Kunstpalast parallel dazu eine feurige Flamenco-Performance mit Compañia flamenca La Cati y José Manuel.

Wer sich einen möglicherweise künftigen "Altmeister" schon jetzt sichern möchte, kann dies im Auditorium des K20 am Grabbeplatz tun: Rund um die Ausstellung "Fresh Widow.

Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp", die mit mehr als 100 Kunstwerken aus 100 Jahren dem Fenster-Motiv auf der Spur ist, lädt der Hauptsponsor Ernst & Young zur großen Benefizauktion "Junge Kunst in Düsseldorf". Der Erlös kommt jeweils zu 50 Prozent den Künstlern und dem gemeinnützigen Verein 701 e.V. zugute, der sich für die junge Kunstszene einsetzt.

Zum ersten Mal in der Museumsnacht dabei ist der Stadtteil Flingern, der in den letzten Jahren den Wandel zu einem neuen Kulturviertel erlebt. Die Filmwerkstatt präsentiert hier in deutscher Erstaufführung den Filmloop "Auroratone" von Cecil Stokes und zeigt außerdem eine elektro-akustische Installation des Künstlerkollektivs "Frequenzwechsel".

Auch der Onomato-Künstlerverein setzt auf Film, Sound und Animation. In den Räumen einer ehemaligen Backfabrik ("Con-Sum") ist diesmal das Jugendkunstprojekt "Düsseldorf ist ARTig" zu Gast: "ARTig" erwartet die Besucher mit Ausstellungen, Theaterperformances, Live-Musik, Filmvorführung und einer Lesung.

Bekannte Namen, bekannte Orte und immer mal wieder ein Geheimtipp - das macht die "Düsseldorfer Nacht der Museen" aus. So liest Cordula Stratmann im Haus der Architekten aus ihrem Roman "Sie da oben, er da unten", und im Goethe-Museum wird - neben einer Ausstellung zum Leben und Werk des weltberühmten Autors - das Erscheinen von Grimms "Kinder- und Hausmärchen" vor genau 200 Jahren gefeiert.

Und die Geheimtipps? Einer davon ist das "Schlösschen" der Bezirksregierung am Rhein. Es feiert sein Debüt als Teil der Veranstaltung und bietet neben entspannten Klängen eines Jazz-Duos ein interdisziplinäres Kunstprojekt: "passing lines" verbindet Rauminstallation und Tanzperformance. Wer dann noch nicht müde ist, der kann die Museumsnacht bei der großen Abschlussparty in der Nachtresidenz ausklingen lassen.

Zwölf Euro kostet das Ticket für die Museumsnacht, das zugleich Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte und Fahrkarte für die Shuttle-Busse ist. Es ist in allen teilnehmenden Häusern, den bekannten Vorverkaufsstellen, über d:ticket und an der Abendkasse erhältlich.

Dort gibt es auch das Programmheft mit allen Informationen zu den Museen und Shuttle-Bussen. Besitzer einer Art:card, Art:card plus oder Art:card junior haben kostenlosen Zutritt. Weitere Infos im Internet unter www.nacht-der-museen.de oder über die Rufnummer 0211.89-99555.

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