29.10.2014 Mit Alondra de la Parra

Konzert Klassik: Rhythmus und Gefühl mit dem Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin in "Amors imposible" am 07.11.

von: GFDK - Christina Gembaczka

Mit einem Programm voll Rhythmus und großer Gefühle kehrt Alondra de la Parra ans Pult des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin zurück. In „Amor imposible” („Unmögliche Liebe”) dirigiert die Mexikanerin am 7. November 2014 um 20 Uhr im Konzertsaal der UdK in der Hardenbergstraße Werke über Liebespaare, deren Verbindungen von Anfang an unter keinem guten Stern stehen. Eröffnet wird der Abend mit Pjotr I. Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre zu Shakespeares „Romeo und Julia“, anschließend ertönt Leonard Bernsteins beliebte moderne Version der Geschichte in Form der Sinfonischen Tänze aus „West Side Story“.

Konzert in Deutschland 

Nach der Pause folgt die Berliner Erstaufführung vom Intermezzo aus Ricardo Castros Oper „Atzimba“, deren gleichnamige Titelfigur eine indianische Prinzessin ist, die sich in einen spanischen Eroberer verliebt und ihm in den Tod folgt, wie Julia ihrem Romeo. Im letzten Werk des Abends, der Suite aus Silvestre Revueltas‘ Filmmusik zu „La Noche de los Mayas“, werden die Geister der Ureinwohner Mexikos zum Leben erweckt. In den träumerischen bis hochdramatischen Klängen kommen zahlreiche und für Lateinamerika typische Schlaginstrumente zum Einsatz.

Konzert in Berlin

Alondra de la Parra fasziniert durch ihren besonders vitalen und energiegeladenen Dirigierstil. Geboren wurde sie 1980 in New York, wuchs aber in Mexiko auf und wusste mit 13 Jahren, dass sie Dirigentin werden wollte. Ihre Ausbildung in Komposition erhielt sie in Mexiko City, die als Pianistin und Dirigentin an der Manhattan School of Music. Nach der Eroberung der nord- und südamerikanischen Konzertsäle ist sie nun auch in Europa und Asien ein gefragter Gast und wird in der laufenden Spielzeit zum wiederholten Male beim Orchestre de Paris sowie zum ersten Mal beim London Philharmonic Orchestra zu Gast sein. Ihr Debüt beim RSB gab sie im April 2013 mit Werken aus Lateinamerika.
 

Freitag, 7. November 2014, 20.00 Uhr
Universität der Künste Berlin, Konzertsaal Hardenbergstraße

Alondra de la Parra, Leitung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 
„Amor imposible”
 
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
„Romeo und Julia" - Fantasie-Ouvertüre nach William Shakespeare
Leonard Bernstein
„West Side Story" - Symphonic Dances
Ricardo Castro
Intermezzo aus der Oper „Atzimba"
Silvestre Revueltas
„La Noche de los Mayas" - Ballettsuite in vier Sätzen für Orchester
 
Konzertkarten zu 35 / 25 €
RSB-Besucherservice: 030 - 202 987 15

 

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
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