19.03.2020 Musikwettbewerb fällt aus

Gute Corona Nachricht, der ESC 2020 ist abgesagt

von: GFDK - Kultur und Medien

Nun wurde auch der schlechteste Musikwettberwerb europas abgesagt, und darüber muß man nicht einmal traurig sein. Die Europäische Rundfunk Union (EBU) hat zur Corona-Prävention den Eurovision Song Contest 2020 abgesagt. Die drei Shows des ESC – zwei Halbfinale am 12. und 14. Mai sowie das Finale am 16. Mai – hätten in Rotterdam / Niederlande über die Bühne gehen sollen.

Deutschland wäre im Finale von Ben Dolic mit dem Song „Violent Thing“ vertreten worden.

Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung: „Das haben wir erwartet und befürchtet - es ist leider die einzig richtige Entscheidung. So enttäuschend es für alle Beteiligten, für alle Künstlerinnen und Künstler und alle Zuschauerinnen und Zuschauer in Europa und Australien ist, so gilt doch auch für den ESC: Die Gesundheit aller muss oberstes Ziel sein.

Durch intensive Gespräche weiß ich, dass sich das niederländische Team um Executive Producer Sietse Bakker, die EBU mit Jon Ola Sand sowie die Reference Group hochprofessionell, sehr verantwortungsvoll und gründlich allen Fragen gestellt hat, die die Corona-Epidemie für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Eurovision Song Contest aufwirft.

Ich habe uneingeschränktes Vertrauen, dass alle Verantwortlichen mit Hochdruck an der bestmöglichen Lösung für den ESC 2021 arbeiten.

2020 wird das erste Jahr seit 1956 sein, in dem es keinen Eurovision Song Contest in Europa geben wird. Was das im Detail für uns und unseren Künstler Ben Dolic mit seinem erfolgreichen Song ‚Violent Thing‘ bedeutet, werden wir jetzt mit unseren kreativen Partnern besprechen.“

Was das Erste am 16. Mai im Hauptabendprogramm zeigen wird, wird zeitnah entschieden. Ob es ein europaweites Angebot der EBU für alle 41 Länder, die in diesem Jahr am ESC teilgenommen hätten, geben kann oder ob das Erste einen Eurovisions-Abend zeigen wird, teilen wir so schnell wie möglich mit.

Die Halbfinale hätte ONE übertragen. Auch dort steht das Alternativ-Programm derzeit noch nicht fest.