21.02.2019 leidenschaftlicher Jazzdrummer

Der Percussion-Poet Trilok Gurtu beim Mercator Jazz in Duisburg

von: GFDK - Kultur und Medien

„Eine Stadt ohne Jazz ist wie eine Suppe ohne Salz“, findet Peter Baumgärtner, leidenschaftlicher Jazzdrummer und erfolgreicher Festivalmacher. Zusammen mit Konzertveranstalter Eckart Pressler, Sponsoren-Partnern sowie Förderern und Freunden organisiert er die Veranstaltung Mercator Jazz, die in diesem Jahr in die dritte Runde geht:

Dazu holen sie eine echte Trommler-Legende in den Pott: Trilok Gurtu, virtuoser Ausnahmemusiker indischer Herkunft, gastiert am Donnerstag, dem 14. März 2019, in der Mercatorhalle an der Landfermannstraße 6 in Duisburg. Das sollte man nicht verpassen.

Für Trilok Gurtu ist Jazz eine universelle Sprache, die überall auf der Welt verstanden und gesprochen wird“, erklärt Eckart Pressler, und Peter Baumgärtner ergänzt: „Er ist ein Percussion-Poet, dem es auf unnachahmlich virtuose Weise gelingt, Genregrenzen zu überwinden und das Publikum in seinen Bann zu ziehen.“

Der indische Perkussionist und Sänger Gurtu wurde vor allem als Vermittler zwischen indischen und westlichen Musik-Traditionen berühmt.

Über einen Auftritt von Trilok Gurtu im vergangenen Jahr schrieb die Hannoversche Allgemeine: „Er trommelt mit Plastikrohren, mit Fingernägeln, mit Schellenbändern. Lässt die Tablas singen. Wedelt mit einem zylindrischen Gerät vor dem Mikro herum und wir hören den dampfenden indischen Dschungel.

Taucht Gongs in den Eimer, der voller Wasser ist, sodass sich der Ton verschiebt und der Gong gurgelt. Trommelt auf dem Eimer, sodass die Tropfen im Rhythmus ins Scheinwerferlicht steigen und wieder zurückfallen. Man hört sie wirklich fallen. Trilok Gurtu kann mit Wasser trommeln. Er ist ein Zauberer.“

Übrigens: Im Londoner Hyde Park spielte er zum 50. Thronjubiläum von Königin Elisabeth II. und in Bombay zum 70. Jubiläum des BBC World Service.

Seine hochkarätigen Mitstreiter in Duisburg sind Frederik Köster an der Trompete, der Pianist und Keyboarder Xaver Fischer sowie Jonathan Ihlenfeld Cuniado am Bass.