14.09.2019 Shooting Stars der Street Art

Danny Minnick: New Yorker Street-Art-Shooting-Star in Ulm

von: GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

New York, Los Angeles, London – die Ausstellungen des Street-Art-Künstlers Danny Minnick sind binnen weniger Stunden ausverkauft. Hollywood-Größen, Sportler und Musiker sind verrückt nach seiner Kunst. Jessica Alba, George Clooney,

Gus Van Sant, Dave Navarro, Fred Durst, Cindy Crawford oder Robert Downey Jr. zählen zu seinen Sammlern. Sogar die Haus- und U-Bahnwände einiger  Metropolen dieser Welt tragen seine künstlerische Handschrift:

vom Wynwood District in Miami bis zur Londoner U-Bahn-Station am Barbican, wo Danny Minnicks Werk in direkter Nähe zu Banksys Hommage an Basquiat auftaucht und die beiden für die Ewigkeit hinter Plexiglas vereint.

Jetzt kommt der aufstrebende Street-Art-Künstler und ehemalige Skateboard-Star aus Los Angeles nach Ulm und bringt den urbanen Flair von New York, Los Angeles und London an die Donau.

Danny Minnick gehört er zu den Shooting Stars der Street Art. Rohe Formen und explosive Farben, stilisierte Figuren, Fragmente und Splitter – Danny Minnicks Oeuvre ist eine sehr persönliche Interpretation des Abstrakten Expressionismus.

Über 20, teils großformatige Leinwandarbeiten, werden im Kunstverein Ulm ausgestellt. Neben den Wänden wird auch der Fußboden des Kunstvereins miteinbezogen.

Eigens für die Ausstellung werden Teile vom Künstler live vor Ort bemalt, ganz so wie in seinem New Yorker Atelier auch. In seiner Arbeit kombiniert Minnick unterschiedliche Techniken, malt mit Pinseln und Filzstiften.

Sein äußerst frecher und wilder Malstil erinnert an Minnicks Stil-Ikonen Keith Haring, Willem de Kooning und Jean-Michel Basquiat. Zu Basquiat hat Minnick eine besondere Beziehung. Er arbeitet oft mit der New-Yorker Street-Art- Legende Al Diaz, einem engen Schulfreund und Weggefährten Basquiats, zusammen.

Inspiriert von internationalen Street-Art-Größen wie Lee Quiñones, RETNA und Harif Guzman, thematisiert der US-amerikanische Künstler in seinen Werken die Auseinandersetzung mit beiseitegeschobenen, schwierigen Erfahrungen, die es gilt, ins Positive zu verkehren.

Es sind neoexpressionistische Visionen aus seinem vielseitigen, höchst interessanten und turbulenten Leben. Danny Minnick: „Metaphorisch geht es wirklich darum, Wahrheit und Ehrlichkeit mit sich selbst zu finden.”

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Kunstvereins Ulm, der Geuer & Geuer Art Düsseldorf, die den Künstler exklusiv vertritt, und der BEGE Galerien Ulm.

Die Ausstellung im Kunstverein läuft bis zum 3. November 2019.