Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

12.02.2017 im prunkvollen wiesbaden

GFDK - Christoph Völzke

Stilvoll zum Event. Skoda chauffiert die VIPs des Wiesbadener Schönheitspreises exklusiven mit den chicen weissen Superb Limousinen. Am 13. Februar erwartet Wiesbaden einen besonders glamourösen Abend: Die deutsche Ausgabe des Frauen- und Lifestyle-Magazins COSMOPOLITAN zeichnet zum 25. Mal die innovativsten Kosmetikprodukte mit dem Prix de Beauté aus.

SKODA unterstützt die Verleihung im prunkvollen Kurhaus der hessischen Landeshauptstadt als Fahrzeugpartner.

Einmal im Jahr vergibt die deutsche COSMOPOLITAN den Prix de Beauté an Stars der Kosmetikszene. Eine hochkarätige Fachjury, bestehend aus erfahrenen Redakteurinnen von COSMOPOLITAN und COSMOPOLITAN.de, Dermatologen, Handelsfachleuten und weiterer Experten, hat zahlreiche Produktneuheiten nach Kriterien wie Innovationskraft, Wirksamkeit und Design getestet: von Gesichts- und Körperpflege über Düfte bis hin zu Sonnenkosmetik ist alles geboten.

Bei der feierlichen Veranstaltung im prunkvollen Wiesbadener Kurhaus am 13. Februar entscheidet sich vor circa 300 Gästen, wer sich mit dem renommiertem Prix de Beauté schmücken darf. Der begehrte Preis wird als Oscar der Kosmetikbranche gehandelt und in diesem Jahr von Kim Hnizdo übergeben, der Gewinnerin von Germany's Next Topmodel 2016. Durch den Abend der Verleihung führt Moderator Jochen Schropp, der zum Beispiel aus der Musiktalentshow X Factor bekannt ist.

Glamouröse Gäste - Glamouröse Autos

Das glamouröse Flair des Events unterstreicht zum einen die stilvolle Location, das 1907 eröffnete Kurhaus in Wiesbaden. Es zählt zu den prunkvollsten Festbauten Deutschlands und bietet den idealen Rahmen für die Verleihung des renommierten Prix de Beauté.

Zum anderen verleiht SKODA der Veranstaltung eine Extraportion Glanz. Als Fahrzeugpartner setzt die tschechische Traditionsmarke 13 elegante SUPERB-Limousinen ein, in denen die Gäste komfortabel zum roten Teppich vorfahren. Der SKODA SUPERB gilt selbst als echter Hingucker und begeistert durch sein sportlich-elegantes Design mit dynamischen Linien und ausgewogenen Proportionen. Zudem überzeugt das Topmodell mit inneren Werten: Mit dem größten Raumangebot seiner Klasse und zahlreichen 'Simply Clever'-Details setzt das SKODA Flaggschiff neue Maßstäbe.

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12.02.2017 poetische Bildserien

GFDK - Städtische Galerie Wolfsburg

Verschiedene Reisen führen Jungjin Lee (*1961 in Korea) Anfang der 1990er Jahren in die endlosen Weiten Amerikas, wo sie Wüsten, Felsen, Gestrüpp und Kakteen in archaischen Urmomenten festhält.

Ihre fragmentarisch poetischen Bildserien beschrieb der große Robert Frank einmal als “landscapes without the human beast”. Aus ihrer südkoreanischen Herkunft schöpfend entwickelte die Künstlerin in Werkgruppen wie American Desert, Pagodas, On Road, Thing und Wind eine höchst eigenwillige Bildsprache, in der ihr elementares Interesse an Natur und Kultur einen poetischen Resonanzraum findet.

Ausstellung in Wolfsburg

Jungjin Lee greift in ihrem Schaffen auf ein tiefgreifendes Verständnis für Materialität, Textur und Handwerk zurück. Im Liquid-Light-Verfahren trägt sie mit grobem Pinsel flüssige, lichtempfindliche Emulsion auf Reispapier auf. Unsauberkeiten im Entwicklungsprozess und Fehlstellen in der Verarbeitung brechen mit dem vermeintlichen Wahrheitsanspruch der Fotografie. Die großformatigen Abzüge von Jungjin Lee entfalten eine physische Präsenz, die uns unmittelbar in ihren Bann zieht.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Fotomuseum Winterthur. Begleitend ist eine Publikation im Verlag Spector Books erschienen.

07. März – 05. Juni 2017

Städtische Galerie Wolfsburg 
Schloss Wolfsburg 
Schlossstraße 8 
38448 Wolfsburg

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11.02.2017 junge kunst

GFDK - Folkwang Museum

Das Museum Folkwang realisiert mit „6 ½ Wochen“ ein neues, kompaktes Ausstellungsformat und nimmt damit aktuelle zeitgenössische Positionen in den Blick. Bis zu sechs Mal im Jahr zeigen junge Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland ihre neuesten Arbeiten für jeweils 45 Tage in einem kleinen Ausstellungsraum. Die Künstlerin Eliza Douglas startet die Ausstellungsreihe mit „My Gleaming Soul“. Es ist ihre erste institutionelle Präsentation.

Douglas (*1984) ist Künstlerin, Musikerin und Performerin. Sie studiert aktuell an der Städelschule in Frankfurt am Main. Die Präsentation „Eliza Douglas – My Gleaming Soul“ (17. Februar – 2. April 2017) zeigt zehn neue Arbeiten der New Yorker Künstlerin. Ihre großformatigen Gemälde überzeugen durch einen prägnanten Stil und ein wiederkehrendes Motiv: die Hände der Künstlerin. Zum Teil durch Füße ergänzt, stehen die realistisch gemalten Hände im Zentrum ihrer frischen Malerei auf weißem Hintergrund.

Gegenständliche und abstrakte Malerei

Douglas verbindet gegenständliche und abstrakte Malerei, indem sie neuartige Übergänge zwischen beiden schafft. Die eigenen Hände sind als Sujet mit dem künstlerischen Schaffen seit jeher eng verknüpft. Bei Douglas tanzen die gestaltenden Hände an grotesk langen Armen förmlich um den abwesenden Körper. Douglas‘ Gemälde reflektieren auf eine völlig neuartige Weise die Entstehung der Malerei aus der mit dem Pinsel aufgetragenen Farbe, ihre Meta-Malerei ist eine der möglichen Antworten darauf, wie Malerei im 21. Jahrhundert aussehen kann.

Am Freitag, dem 17. Februar, 18.30 Uhr, finden zum Auftakt der Präsentation „My Gleaming“ Soul Performances von und mit Eliza Douglas, Dr. Daniela Leder und Hanna-Maria Hammari statt. Der Frankfurter DJ Fastsnorter umrahmt die Eröffnungsveranstaltung mit einem vielseitigen DJ-Set. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung in Essen

Das neue Ausstellungsformat „6 ½ Wochen“ basiert auf kurzfristiger, zeitnaher Planung und will unkompliziert, spontan und aktuell künstlerische Positionen vorstellen. Es zeigt die Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler und ist bei freiem Eintritt zugänglich. Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und wird sechs Mal im Jahr mit neuen Entdeckungen bespielt.

„6 ½ Wochen“ wird unterstützt durch die Sparkasse Essen.

Junge Kunst im Folkwang Museum

Museumsplatz 1
45128 Essen

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11.02.2017 begehbare Bodenskulpturen

GFDK - Museum Wiesbaden

Das Museum Wiesbaden präsentiert ab 10. Februar Holger Schmidhubers Werkzyklus „Carpets of the Forgotten“, an dem er seit Ende 2014 arbeitet. Als Basismaterial der malerischen Arbeiten dienen dem Künstler handgeknüpfte, bis zu 100 Jahre alte Orientteppiche, die überwiegend gestisch von ihm bemalt wurden und als begehbare Bodenskulpturen ausgestellt werden.

In sämtlichen Arbeiten finden sich kurze typografische Aussagen, die eine elementare Position in diesem Zyklus einnehmen. Es sind Textfragmente aus eigenen lyrischen Quellen des Künstlers, wie früheren Songtexten, Gedichten und Notizen.
Schmidhuber wird mit diesen Bodenobjekten die Räume der Alten Meister besetzen, was Peter Foster, Kustos der Sammlungen 14. bis 19. Jahrhundert im Landesmuseum Wiesbaden, folgendermaßen kommentiert: „In sämtlichen Räumen der „Alten Meister“ […] stellt dieser Eingriff auf den ersten Blick eine Störung dar. Schmidhuber bringt damit die bestehenden Verhältnisse in ein Ungleichgewicht: er bricht die eiserne Regel von der Unantastbarkeit von Kunst. […]

Kunst am Teppich

Nun endlich darf der Besucher Ungeheures tun! Er darf die Teppiche, die ja eigentlich Kunstwerke sind, betreten, er kann sich auf ihnen niederlassen, sich legen oder setzen. Damit evoziert Schmidhuber ein verändertes Körpergefühl im Raum. Aber nicht nur die neu gewonnene körperliche Freiheit eröffnet ein neues Raumgefühl, der Raum wandelt sich selbst. Der Interpretationsspielraum bei den altmeisterlichen Bildern vergrößert sich somit, da sie nun nicht mehr nur im Kontext ihrer selbst stehen, sondern konfrontiert werden mit einer besonders radikalen Form der zeitgenössischen Kunst.“

Ausstellung in Wiesbaden

Darüber hinaus hat Schmidhuber die Künstler und Komponisten Christopher Dell und Jarii van Gohl eingeladen, mit eigens für die Ausstellung erarbeiteten Kompositionen in einen klangbildlichen Austausch mit seinen Arbeiten zu treten, um so die abgegrenzten Territorien der visuellen und der Klangkunst aufzubrechen – eine interdisziplinäre Fortführung des Gedankens der „Broken Territories“. Die Stücke von Dell und van Gohl wurden jeweils als Unikat auf Vinyl produziert und verschmelzen mit Schmidhubers Arbeiten in Form der „lebenden“ Installation „Vinyl-LP – Plattenspieler – Tisch – Bodenskulptur“ zum Gesamtkunstwerk, die den Museumsbesucher involviert, indem er die Möglichkeit hat, die Schallplatte aufzulegen.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation „Broken Territories“.

Weitere Infos unter www.museum-wiesbaden.de

 

Eröffnung: 10. Februar 2017, 19 Uhr

 

Laufzeit der Ausstellung: 10. Februar – 19. März 2017


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10.02.2017 die Entwicklung einer Partitur

GFDK - Lofft

Groß wie ein Schrank, schwer wie ein Mensch, feingliedrig wie ein Uhrwerk - das GRAVITAPHON. Ein neues Musikinstrument. Auf die leere Bühnenfläche schieben, schleppen, wuchten zwei Männer eine riesige Kiste. Die Oberfläche des schwarzen Quaders glänzt im Scheinwerferlicht. Das schwere Objekt kippt langsam nach vorn. Ein leises Klingeln ertönt. Erst nur wie ein Glöckchen, dann stärker.

Es kommt aus dem Inneren der Kiste. Je mehr sich das Objekt neigt, desto drängender wird das Geräusch. Plötzlich verstummt es und ein leises Rauschen hebt an, Sommerregen ergießt sich über den Raum. Die Kiste setzt ganz sacht auf.

Groß wie ein Schrank, schwer wie ein Mensch, feingliedrig wie ein Uhrwerk - das GRAVITAPHON.
Ein neues Musikinstrument. Es ist nur mit enorm hohen Kraftaufwand zu spielen. Neigungswinkel, Kippbewegungen und Rotationsgrade sind die Parameter, die darüber bestimmen, welcher akustische Klang zu hören sein wird. GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Partitur, die der Spielweise des Instruments gerecht wird und direkt auf dessen Oberfläche, auf dem Boden, im Raum aufgetragen wird.

Theater in Leipzig

GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Spielweise, einer Mischung aus Kraft, Choreografie und Handwerk. Körperliche Erschöpfung ist ein zentraler Bestandteil der  Komposition und das Instrument bleibt immer unberechenbar...

KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG Christian Grammel INSTRUMENT Olaf Hochherz PEFORMANCE Natalie Thomas KOMPOSITION+PERFORMANCE Sagardía CHOREOGRAFISCHE BERATUNG Slava Gepner TECHNISCHE BERATUNG+KONSTRUKTION Mathias Geoffroy FOTO Thomas Puschmann/frühbeetgrafik.

Eine Produktion von Grammel+Hochherz+Sagardía in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt und der Kunststiftung NRW.

www.dergrammel.de

GRAMMEL+HOCHHERZ+SAGARDÍA (KÖLN) 

LOFFT, Saal – 17.03.2017, 20:00 Uhr

LOFFT, Saal – 18.03.2017, 20:00 Uhr

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09.02.2017 Glamouröse Eröffnung

GFDK - internationale Filmfestspiele

Die Berlinale läßt die Bären tanzen und wartet mit Stars, Sternchen und Polit-Prominenz auf. -der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Jury-Präsident Paul Verhoeven und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick werden am 9. Februar um 19:30 Uhr die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Berlinale Palast eröffnen.

Im Rahmen der Eröffnungsgala wird die Internationale Jury vorgestellt, zu der neben Paul Verhoeven (Regisseur, Drehbuchautor, Niederlande), Dora Bouchoucha Fourati (Produzentin, Tunesien), Olafur Eliasson (Künstler, Island), Maggie Gyllenhaal (Schauspielerin, USA), Julia Jentsch (Schauspielerin, Deutschland), Diego Luna (Schauspieler, Regisseur, Mexiko) und Wang Quan‘an (Regisseur, Drehbuchautor, Volksrepublik China) gehören. Als Moderatorin führt erneut Anke Engelke durch den Abend. Die Veranstaltung wird von ZDF/3sat live im Fernsehen übertragen und auf www.berlinale.de live gestreamt.

Im Anschluss an die Eröffnungsgala wird die Weltpremiere von Django von Etienne Comar präsentiert. Der Regisseur und sein Filmteam, u.a. die Darsteller*nnen Alex Brendemühl, Cécile de France, Reda Kateb, Bim Bam Merstein, Beáta Palya und Jan Henrik Stahlberg werden den Film im Berlinale Palast vorstellen.

Berlinale startet mit Glamour & Gloria

Auf dem Roten Teppich werden die Mitglieder der Internationalen Jury erwartet sowie die Jury GWFF Preis Bester Erstlingsfilm, zu der in diesem Jahr der Regisseur Jayro Bustamante (Guatemala), die französische Schauspielerin Clotilde Courau und der Regisseur und Produzent Mahmoud Sabbagh (Saudi-Arabien) gehören. Auch werden die drei Jurymitglieder des Glashütte Original Dokumentarfilmpreises, Daniela Michel (Mexiko), Laura Poitras (USA) und Samir (Irak / Schweiz), anwesend sein. Außerdem haben sich zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen der deutschen Politik sowie Botschafter und Botschafterinnen angekündigt.

Der rote Teppich gehörte den Stars

Zu den weiteren internationalen und nationalen Gästen des Abends gehören: Mario Adorf, Fatih Akin, Thomas Arslan, Hartmut Becker, Iris Berben, Senta Berger, Anne Zohra Berrached, Sebastian Blomberg, Can Dündar, August Diehl, Maria-Victoria Dragus, Andreas Dresen, Katja Eichinger, Alexander Fehling, Veronica Ferres, Inka Friedrich, Liv Lisa Fries, Maria Furtwängler, Martina Gedeck, Jan Ole Gerster, Michael Gwisdek, Jella Haase, Fritzi Haberlandt, Monika Hansen-Sander, Corinna Harfouch, Leander Haußmann, André M. Hennicke, Hannah Herzsprung, Jutta Hoffmann, Oliver Hirschbiegel, Louis Hofmann, Henry Hübchen, Sandra Hüller, Hannes Jaenicke, Christian Jankowski, Odine Johne, Sibel Kekilli, Friederike Kempter, Burghart Klaußner, Herbert Knaup, Hanno Koffler, Juliane Köhler, Wolfgang Kohlhaase, Thomas Kretschmann, David Kross, Frederick Lau, Alina Levshin, Enrico Lo Verso, Heike Makatsch, Jacob Matschenz, Ulrich Matthes, Wotan Wilke Möhring, Ursela Monn, Antoine Monot, Armin Mueller-Stahl, Nele Mueller-Stöfen, Wanja Mues, Jannis Niewöhner, Ulrich Noethen, Christiane Paul, Christian Petzold, Max Riemelt, Oskar Roehler, Andrea Sawatzki, James Schamus, Clemens Schick, Tom Schilling, Jenny Schily, Sebastian Schipper, Volker Schlöndorff, Maria Schrader, Emilia Schüle, Jannik Schümann, Marie-Lou Sellem, Robert Stadlober, Lilith Stangenberg, Jasmin Tabatabai, Aylin Tezel, Anna Thalbach, Rosalie Thomass, Antje Traue, Ludwig Trepte, Jördis Triebel, Elisabeth Trissenaar, Tom Tykwer, Justus von Dohnányi, Rosa von Praunheim, Nora von Waldstätten, Franziska Weisz, Wim Wenders, Lavinia Wilson, Ai Weiwei, Johanna Wokalek, Tang Yan, Roland Zehrfeld u.v.m.

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09.02.2017 ein soziales projekt

GFDK - Lofft

Wir wären alle gern mal anders. Aber wir kommen so selten dazu! Warum spielen wir immer dieselben Rollen? Warum brechen wir nicht einfach mal aus und tauschen wild hin und her – die Freunde, die Berufung, das Dort und Damals mit dem Hier und Jetzt.

Packt eure Koffer, wir fahren zur See! Dort, wo die Mannschaft Familie ist, der Wunsch nach Freiheit von einem einbeinigen Kapitän unterdrückt wird. Dort, wo das Gruppengefühl der Einsamkeit auf dem Meer gegenübersteht. Dort, wo die Sehnsucht nach Weite im Schiffsrumpf gefangen ist.

PLAY MOBY DICK zeigt die große und poetische Erzählung von Herman Melville als soziales Experiment: Mit Kapitän Ahab, Matrose Ismael und Wal Moby, die uns ihre wahre Geschichte erzählen und ausbrechen wollen – und doch ihre Rolle spielen müssen. Kommt mit auf unser Schiff, lernt die wildesten Charaktere der Weltmeere kennen, werdet Teil unseres Buddy-Road-Movies auf hoher See – mit einem unabwendbaren Schicksal!

KONZEPT+REGIE Carla Niewöhner MIT Max Fischer, Manuel Wagner, Margarita Wiesner BÜHNE Sarai Feuerherdt PRODUKTIONSASSISTENZ Jaya Demmer WERKSTATTMACHERINNEN Sarah Peglow, Maria Wendland

Theater in Leipzig

Eine Produktion von Nachtigall-Ensemble in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt.

WERKSTATT: PLAY MOBY DICK

NACHTIGALL-ENSEMBLE (LEIPZIG)

LOFFT, Werkstattbühne – 20.03.2017, 20:00 Uhr | Premiere

LOFFT, Werkstattbühne – 21.03.2017, 20:00 Uhr

LOFFT, Werkstattbühne – 22.03.2017, 20:00 Uhr

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09.02.2017 Sonderausstellung

GFDK - Tiroler Landesmuseen

Der Alt-Kaiserjägerclub und die Bergiselstiftung zeigen in ihrer aktuellen Sonderausstellung die Geschichte der österreichisch-ungarischen Kavallerie von 1860 bis 1914. Die österreichischen Kavallerieregimenter kämpften mitunter Seite an Seite mit den Kaiserjägern.

Die Ausstellung zeigt neben einem geschichtlichen Überblick wesentliche Elemente des Dienstes mit dem Pferd, wie etwa die Adjustierung, die Bewaffnung, die Kasernen und die Ausbildungsstätten der kaiserlichen Reiter. „Des Kaisers stolze Reiter. Die österreichisch-ungarische Kavallerie 1860–1914“ ist vom 10. Februar 2017 bis 21. Jänner 2018 im TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum am Bergisel zu sehen.

INNSBRUCK. Die Geschichte der Kaiserjäger ist eng verbunden mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Kavallerieregimenter. Die Reiter der Kavallerie – die böhmischen Dragoner, die Husaren aus Ungarn und die galizischen Ulanen – waren teilweise in denselben Garnisonsstädten stationiert wie die Kaiserjäger. Selbst in Wien und Budapest bildete die Kavallerie einen unübersehbaren Bestandteil des täglichen Lebens, bis der Erste Weltkrieg ihr Ende einleitete. Die Ausstellung macht die gemeinsame Geschichte der Kaiserjäger und der Reiter der österreichisch-ungarischen Kavallerie deutlich.

 

Das Leben der Soldaten thematisiert der Kurator der Schau, Dr. Clemens Hofmann, in Form von Bildern, Fotografien, Ausrüstungsgegenständen und Karikaturen. Er hält fest: „Ich freue mich, meine private Sammlung, die sich mit der österreichisch-ungarischen Kavallerie befasst, einem breiten Publikum zugänglich machen zu können und die Geschichte der Reiter mit dieser Ausstellung zu erläutern.“

 

Die Tradition der Kavallerieregimenter

Die Kavallerieregimenter Kaiser Franz Josephs blickten vielfach auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Einzelne Einheiten wurden bereits während des Dreißigjährigen Krieges errichtet. Diese Tradition spiegelte sich nicht nur im Selbstverständnis der Angehörigen der kaiserlichen Reiterregimenter, sondern auch in ihren prächtigen Uniformen wider. Das Traditionsbewusstsein führte aber auch dazu, dass die österreichische Armeeführung die Zeichen der Zeit nicht erkannte. Aus den Erfahrungen der militärischen Konflikte um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, etwa des Burenkrieges oder des russisch-japanischen Krieges, wurden keine entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen. Es wurde verabsäumt, die Kavallerie mit einer zeitgemäßen Felduniform auszustatten, weshalb bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges die Dragoner, Husaren und Ulanen mit ihren weithin sichtbaren blauen Rücken und roten Hosen gegen die bereits mit khakifarbenen Uniformen kämpfenden Soldaten des russischen Zaren ins Feld geschickt wurden.

 

Der Alltag der Reiter

Die Sonderausstellung zeigt aber weniger eine Kriegsgeschichte der Kavallerie, sondern beleuchtet vielmehr das Erscheinungsbild und das Alltagsleben der österreichisch-ungarischen Reiterei. Ihre Adjustierung, die Bewaffnung, die Kasernen und die Ausbildungsstätten stehen im Mittelpunkt der Schau. Dabei sind es in erster Linie Fotografien, mit denen ein authentisches Bild einer längst vergangenen Zeit vermittelt wird. Einer Zeit, in der nicht nur das zivile Leben, sondern auch der militärische Dienst in vielfältiger Weise von der Kraft und Ausdauer des Pferdes abhängig war. Daneben zeigen ausgewählte Einzelstücke, dass der „bunte Rock“, wie die militärische Uniform vielfach bezeichnet wurde, damals außerordentlich farbenprächtig war, mit den Erfordernissen des Dienstes aber immer weniger in Einklang stand. Ein Blick auf die französische Kavallerie sowie die Kavallerieregimenter der preußischen, der bayerischen, der sächsischen und der württembergischen Armee rundet die Ausstellung ab.

 

Karikaturen von Fritz Schönpflug

Eine Sammlung von Karikaturen des österreichischen Zeichners Fritz Schönpflug bildet den humoristischen Teil der Schau. Schönpflug arbeitete als Karikaturist für verschiedene Zeitschriften und war ein exzellenter Pferdezeichner. Als Ansichtskartenkünstler ist er heute noch für seine Darstellungen von Wiener Typen und Karikaturen aus dem Leben der Armee bekannt. Mit spitzer Feder, gleichzeitig aber auch mit einem liebevollen Augenzwinkern, hielt er die Eigenheiten der altösterreichischen Armee fest und regt die BetrachterInnen bis heute vielfach zum Schmunzeln an.

 

Damenmode des 19. Jahrhunderts

Auch die Frauen der Soldaten bleiben in der Ausstellung nicht unerwähnt. Sie ließen sich in den renommierten Fotoateliers von Wien, Budapest oder Prag, aber auch bei den Fotografen in den ländlichen Garnisonsorten, wie etwa im böhmischen Pardubitz, an der Seite der Soldaten abbilden und sind somit in zahlreichen Fotografien verewigt. Mit diesen Bildern findet die Damenmode jener Zeit ihren Platz in der Ausstellung.

 

Vom Schützenhaus zum Museum

Die Konzeption und Gestaltung der Ausstellung „Des Kaisers stolze Reiter. Die österreichisch-ungarische Kavallerie 1860–1914“ erfolgte durch ein Team von Ehrenamtlichen unter der Leitung von Dr. Clemens Hofmann und koordiniert von Mag. Ing. Josef Ammann, seit 2008 ehrenamtlicher Kustos des Kaiserjägermuseum. Das Kaiserjägermuseum wurde im Jahr 1880 gegründet und zählt zu den ältesten Militärmuseen in Österreich. Die einstige mit Schießscheiben und Jägerstutzen bestückte Eingangshalle ins Kaiserjägermuseum verdeutlicht die ursprüngliche Funktion des Gebäudes als „Schützenhaus“. Der Bergisel diente als Schießübungsplatz des Regiments. Das Museum beleuchtet anhand von Gemälden, Landkarten, Uniformen und Ausrüstungsgegenständen die Friedens- und Einsatzgeschichte sowie herausragende Persönlichkeiten des Regiments.

 

Im Laufe seiner Geschichte erfuhr der für museale Zwecke adaptierte Bau mehrere Erweiterungen und Renovierungen. Seit 2011 ist das Kaiserjägermuseum unterirdisch mit dem TIROL PANORAMA verbunden. Zu den Besonderheiten des Museums zählt der historische Charakter der Schauräume im Stil des Biedermeiers. Das Kaiserjägermuseum ist sozusagen ein Museum im Museum. Die dichte Hängung der Gemälde, die Gestaltung der Vitrinen sowie die Platzierung von Fahnen, Landkarten, Uniformen und Ausrüstungsgegenständen geben eine Vorstellung von einem typischen Regimentsmuseum der Jahrhundertwende.

Tiroler Landesmuseen

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09.02.2017 ein roadtrip

GFDK - WBT

Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. Februar um 20 Uhr zeigt das WBT "Bilder deiner großen Liebe", den letzten, unvollendeten Roman von Wolfgang Herrndorf.

Ein Mädchen steht barfuß im Hof einer Klinik – das Tor geht auf, sie huscht hinaus, und es beginnt ein Road-Trip durch Wälder, Felder, Dörfer und entlang der Autobahn. "Die Sterne wandern, und ich wandre auch." Eine romantische Reise, auf der das Mädchen eine verzauberte Natur entdeckt, in der Pappelsamen schneien und Lichtnelken süß duften. Und sie begegnet den Menschen. Doch nicht nur freundliche, auch geheimnisvolle, traurige, schlechte Gesellen kreuzen ihren Weg. Ein Binnenschiffer, der vielleicht ein Bankräuber ist, ein toter Förster. Und zwei merkwürdige, aber nette Jungs auf der Müllhalde.

Theater in Münster

Isa ist 14 und keine Unbekannte – denn Leser wie Zuschauer kennen sie als verrückte, liebenswürdige, heruntergekommene Freundin von Maik Klingenberg und seinem russischen Freund Andrej Tschichatschow – genannt "Tschick". Doch während Maik und Tschick auf ihrer Reise vor allem wohlwollenden Menschen begegnen, driftet Isa durch eine düstere, gefährliche Welt. Sie erkennt, dass sie im Grunde niemandem trauen kann – außer sich selbst. Ihre Einsamkeit in der Welt ist eine existentielle Erfahrung, die ihr eine ungeheure Kraft verleiht.

Alice Zikeli, die am Wolfgang Borchert Theater auch in "Tschick" die Isa spielt, zeigt hier, unterstützt von Jürgen Lorenzen, eine ganz andere Seite dieses starken Mädchens.

Wolfgang Herrndorf
BILDER DEINER GROSSEN LIEBE
Inszenierung | Eva-Maria Lüers
Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck

Mit Jürgen Lorenzen | Alice Zikeli

Termine: Di + Mi 14. + 15.2.2017 | 20 Uhr

WOLFGANG BORCHERT THEATER ● AM MITTELHAFEN 10 ● 48155 MÜNSTER

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07.02.2017 junge modedesigner

GFDK - Michaela Schön

Etwas Genuines schaffen. Das ist das Wesen der Innovation. Dies gilt auch für die Mode. Nachwuchsdesigner, die diese Herausforderung annehmen wollen, sind aufgerufen, am internationalen FRANKfurtstyleaward 2017 teilzunehmen.

Die Ausschreibung ist gestartet. Das Thema 2017: „Modern Reality“. Diesjähriges Gastland: Vereinigte Staaten von Amerika. Einsendeschluss für die Teilnahme am Wettbewerb: 1. März 2017.

Seit den Anfängen im Jahr 2008 ist der FRANKfurtstyleaward zu einem global etablierten Wettbewerb und einer bedeutenden Karriereplattform für den Designnachwuchs herangewachsen. Die Bühne des FRANKfurtstyleaward ist wertvoller Impulsgeber für Innovationen und Märkte der Zukunft, von denen Wirtschaft und Industrie profitieren können.

Frankfurt Style Award Gala

Die FRANKfurtstyleaward Gala vereint herausragende schöpferische Leistungen von 60 Nachwuchsdesignern pro Jahr zu einer TOP60 COLLECTION, die im Rahmen einer internationalen Roadshow Aussteller und Besucher begeistert. Nach den Partnerländern Frankreich, Italien und China werden 2017 die USA im Fokus stehen. Die Preisverleihung mit FRANK® - THE TROPHY, der höchsten Auszeichnung des Wettbewerbs, findet im Rahmen einer glamourösen AWARD GALA im September in Frankfurt statt.

Der FRANKfurtstyleaward ist eine Chiffre für die unabhängige Förderung von aufstrebenden Nachwuchsdesignern aus aller Welt“, sagt Hannemie Stitz-Krämer, Gründerin des FRANKfurtstyleawards. „Wir sind sehr, sehr stolz darauf, 2017 unser 10. Jubiläum zu feiern.“

Was uns wichtig ist? Innovation. Fantasie. Schöpferkraft. Nachhaltigkeit. All das können Nachwuchsdesigner im Jubiläums-Jahr in den Kategorien #working #sporting #dating umsetzen.

Modedesigner - Nachwuchs gefragt

Wie sehen die Outfits der Generation „Modern Reality“ aus? Im heutigen digitalen Zeitalter drehen sich die wahren Statussymbole in der Mode nicht mehr um ‚Was habe ich?‘, sondern um, ‚Wer bin ich?‘. Mode geht es um mehr, als nur darum, dass Menschen komfortabel und stilsicher arbeiten, Sport treiben und Verabredungen wahrnehmen können. Die eigene Identität zu generieren und nicht nur zu markieren, ist das Ziel. Die gewünschten Kreationen repräsentieren kein Label, sondern die Generation(en) der „Modern Reality“.
                      
„Die Kreationen, die wir uns wünschen, sind nicht konform, nicht angepasst, sondern originell, herausragend. Sie sind Symbole der Zukunft, ohne die Brüche, Matrixen und Herausforderungen der ‚Modern Reality‘ auszublenden. Gleichzeitig ist der FRANKfurtstyleaward auch eine Schnittstelle für Nachwuchsdesigner,  die ihre eigenen Kollektionen präsentieren wollen und Unternehmen, die junge Talente fördern möchten“, betont Hannemie Stitz-Krämer.

Ausschreibung 2017
Bewerbungen können vom 1. Dezember 2016 bis zum 1. März 2017 online unter www.frankfurtstyleaward.com eingereicht werden.

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Treffer: 5000