Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

03.03.2017 ewige Suche nach Utopien

GFDK - Kunstmuseum Bern

Am 23. Februar wurde bereits zum sechsten Mal der Credit Suisse Förderpreis Videokunst im Kunstmuseum Bern vergeben. In diesem Jahr ging der mit CHF 10’000 dotierte Preis an den gerade mal 24-jährigen Samuel Lecocq, der an der Haute école d’art et de design in Genf studiert.

Seine Videoarbeit «A FUTURISTIC (MOVIE) SET-UP» widmet sich der ewigen Suche nach Utopien und überzeugte die Jury durch seine dichte Montage sowie die spannende Verschränkung von Fiktion und Realität, Raum und Zeit. 2011 wurde der Credit Suisse Förderpreis Videokunst zum ersten Mal an den nationalen Fachhochschulen ausgeschrieben. 2016 gingen für den aktuellen Wettbewerb 52 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz ein.

Förderpreis Videokunst

Der Credit Suisse Förderpreis Videokunst ging 2011 aus der langjährigen Partnerschaft zwischen dem Kunstmuseum Bern und der Credit Suisse hervor und soll die Karriere von jungen Videokunstschaffenden beflügeln. Aus Anlass des fünfjährigen Bestehens hat die Credit Suisse 2016 das Preisgeld von CHF 8’000 auf CHF 10’000 erhöht. Der zudem mit einem Platz in der Sammlung des Kunstmuseums Bern dotierte Preis richtet sich an Studierende an Schweizer Fachhochschulen und der F+F Schule in Zürich, die mit dem Medium Video arbeiten. Der Wettbewerb stösst auf grosses Interesse und verzeichnete in seiner sechsten Auflage 52 eingegangene Bewerbungen. 45 Arbeiten wurden schliesslich zugelassen, neun davon schafften es auf die Jury-Shortlist.

Förderpreis an Samuel Lecocq

Einstimmig beschloss die Jury, den Preis an Samuel Lecocq und sein Video «A FUTURISTIC (MOVIE) SET-UP» (2016, Full-HD-Video, Farbe, Ton, 8:18 Min.) zu verleihen. Der Preisträger ist 1992 in Paris geboren und hat seine Ausbildung im Studienbereich «Information-Fiction» absolviert. Zurzeit arbeitet er an einem Master-Abschluss an der Haute école d’art et de design in Genf (HEAD).

A FUTURISTIC (MOVIE) SET-UP
Samuel Lecocq widmet sich in «A FUTURISTIC (MOVIE) SET-UP» der ewigen Sehnsucht nach Utopien, wie sie in den 1970er Jahren und Anfang der 1980er Jahre durch architektonische Entwürfe sowie den Themenpark «Futuroscope» in Poitiers (Frankreich) verwirklicht worden sind. In kurzweiligen acht Minuten spannt der Film einen Bogen von den 1980er Jahren, als der sich den Medientechnologien der Zukunft widmende Science-Fiction-Park von Denis Laming gebaut wurde, bis zum Interview mit einer (fiktiven) russischen Studentin, die ihre Begegnung mit diesem beschreibt.

Das Video ist eine Mischung aus Dokumentarfilm, Trailer, Animation und Kurzfilm. Laut dem Urteil der Jury durchdringen sich in Lecocqs Video Raum und Zeit, Vision und Erinnerung, Fiktion und Realität in «vollendeter Weise». Beeindruckt war die Jury von der dichten Montage des Films, der ein beziehungsreiches Geflecht zwischen der Technologie-Begeisterung der 1980er Jahre und deren Resonanz in Russland und Frankreich aufbaut.

Hohes qualitatives Niveau
Das hohe Qualitätsniveau der Beiträge blieb erfreulicherweise auch dieses Jahr konstant. Die Werke deckten verschiedene Genres ab. Unter ihnen gab es sowohl Kurzfilme mit Spielfilmhandlung als auch poetische Filmgedichte oder essayistische Dokumentarfilme. Bei der Auswahl der Werke legt die Jury jeweils besonderes Augenmerk auf eine eigenständige stilistische Position, einen präzisen Einsatz der filmischen Mittel, ein zeitgenössisches Thema und erzählerische bzw. darstellerische Prägnanz. Das Gewinnerwerk hat die Jury in all diesen Punkten überzeugt.

Präsentation des Gewinners und der Shortlist
Um Samuel Lecocqs «A FUTURISTIC (MOVIE) SET-UP» einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, wird das Video im Fenster zur Gegenwart des Kunstmuseums Bern im PROGR/Stadtgalerie vom 23. Februar bis zum 23. März 2017 präsentiert. Der Gewinnerbeitrag und die Werke der Shortlist werden am 17. März 2017 von 18.00 bis 2.00 Uhr in der Credit Suisse Geschäftsstelle am Bundesplatz 2 anlässlich der Museumsnacht Bern gezeigt.

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02.03.2017 in ausgewählten Resorts

GFDK - Sigrid Kempf / Katharina Schneider

Näher kann man dem Meer kaum kommen: Im Sandals Royal Caribbean auf Jamaika können Paare ab sofort in fünf luxuriösen Villen mitten im türkisblauen karibischen Meer wohnen. Da die Nachfrage nach den Traumvillen mit eigenem Infinity-Pool, Glasboden-Elementen und hochwertiger Ausstattung, mit eigenem Butler und unverbautem Blick auf den Ozean riesig ist, legt die innovative Hotelgruppe jetzt nach.

Sie baut bereits zwölf weitere Over-the-Water-Bungalows, ebenfalls vor der kleinen Privatinsel Sandals Island. Im Laufe der nächsten zwei Jahre sollen zusätzliche Villen an weiteren Sandals-Standorten in der Karibik zur Wahl stehen.

Luxus in der Karibik

Bisher verbindet man den Luxus von direkt im Meer auf Stelzen erbauten Unterkünften vor allem mit der Südsee und den Malediven. Bei Sandals können Paare die Vorzüge dieser überaus beliebten Unterkunftsart jetzt auch in der Karibik genießen. Die Villen, die entsprechend der fünf Feng-Shui-Elemente Holz, Wasser, Feuer, Erde und Metall unterschiedlich gestaltet sind, sind ein Traum für alle, die das Meer lieben: Dank zahlreicher großer Glastüren bietet sich fast von überall ein Blick auf das Meer.

Infinity Pool inklusive

Ein Glasbodenelement im Wohnbereich gibt sogar den Blick nach unten frei. Tagsüber laden zahlreiche Lieblingsplätze zum Relaxen am und im Wasser ein, sei es im Infinity-Pool auf der großzügigen Terrasse oder in der Hängematte für Zwei, die über dem Wasser angebracht ist. Ein weiteres Sonnendeck scheint vor der Villa auf dem Wasser zu schwimmen und führt über eine Treppe direkt ins Meer.

Nachts schläft es sich beim sanften Rauschen der Wellen gleich noch entspannter. Zumal die Einrichtung nach Feng-Shui-Prinzipien für ein besonders harmonisches Ambiente sorgt. Privatsphäre ist ebenfalls garantiert: Die Villen sind nur über einen Steg von der vorgelagerten Privatinsel Sandals Island oder per Boot zu erreichen.

„Ich selbst bin am glücklichsten, wenn ich auf dem Wasser bin“, erzählt Chairman und Sandals-Gründer Gordon „Butch“ Stewart. „In diesen neuen Villen haben unsere Gäste eine unmittelbare Verbindung zum karibischen Meer.“ Und das muss man natürlich ausnutzen: Wer die Unterwasserwelt beim Schnorcheln erkunden will, findet die entsprechende Ausrüstung deshalb bereits in der Villa vor und kann direkt von der Sonnenterrasse aus ins Wasser.

Auch sonst lässt die Ausstattung keine Wünsche offen: Ein Essbereich und Lounge-Möbel auf der Terrasse, Außen- und Innenduschen, eine Badewanne mit Blick auf das Meer und ein Kingsize-Bett aus edlem Mahagoni sorgen dafür, dass sich die Gäste rundum wohlfühlen. Für Abwechslung sorgen zudem ein 65-Zoll-Flachbildfernseher mit Netflix sowie ein iPad und eine hochwertige Musikanlage.

Sandals Resort - Überwasser-Villen

Außergewöhnlich ist auch der Service in den Überwasser-Villen. Zu jeder Unterkunft gehören zwei Butler, sodass die Gäste rund um die Uhr jeden Wunsch erfüllt bekommen. Der Zimmerservice steht ebenfalls 24 Stunden pro Tag zur Verfügung und abends bereitet ein Koch das Dinner ganz nach den persönlichen Vorlieben der Gäste zu. Für Entspannung sorgen auf Wunsch Wellnessbehandlungen des Red Lane Spa. Wer mag, macht bei einer Yoga-Stunde auf dem Steg mit, der die Villen verbindet, oder bucht eine Privatstunde mit dem Trainer.

„Es ist wichtig, dass wir uns als einer der führenden Player im All-inclusive-Segment weiterentwickeln, dass wir innovativ sind und dass wir die Vorstellung von dem, was All-inclusive sein kann, immer wieder auf den Kopf stellen und so die Erwartungen unserer Gäste immer wieder übertreffen“, so Stewart.  

Die Sandals Resorts gehören zur jamaikanischen Hotelgruppe Sandals Resorts International (SRI). Die auf Paare ausgerichteten Hotels sind mit 15 Anlagen auf Jamaika, Saint Lucia, Antigua, Bahamas, Barbados und Grenada vertreten. Ebenso wie die drei Beaches Resorts, die ganz auf Familien zugeschnitten sind, bieten sie All-inclusive auf Weltklasseniveau.

Zum SRI-Portfolio zählen außerdem noch ein Grand Pineapple Beach Resort sowie die Privatinsel Fowl Cay auf den Bahamas und mehrere Villen auf Jamaika. Das 1981 von Gordon ‚Butch’ Stewart gegründete Hotelunternehmen mit Sitz in Montego Bay, Jamaika, ist mit 14.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Karibik und zuständig für die strategische Entwicklung und das Management der insgesamt 20 Resorts, die sich ausschließlich in der Karibik befinden.

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01.03.2017 kartenvorverkauf gestartet

GFDK - Sonja Zirkler

Der offizielle Kartenvorverkauf für die diesjährigen „Heidelberger Schlossfestspiele“ ist gestartet. In der malerischen Kulisse der Heidelberger Schlossruine wird auch in diesem Sommer wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm durch das Theater und Orchester Heidelberg geboten.

Bereits am 16. Juni eröffnet das Philharmonische Orchester unter der Musikalischen Leitung von Dietger Holm mit Melodien aus dem „Land, wo die Zitronen blühen“ die Saison. Jesus Garcia (noch sehr bewusst als ‚Alfredo‘ in „La Traviata“ im Gedächtnis), Rinnat Moriah, Hye-Sung Na sowie Ipča Ramanović präsentieren mit „Avanti Italia!“ die schönsten Arien, Ouvertüren und Intermezzi aus den beliebtesten Opern von Rossini, Verdi und Puccini. (Wiederholung des Konzerts 24. Juni)

Heidelberger Schlossfestspiele

Am 17. Juni dürfen sich alle Freunde des Dicken Turms auf die erste Schauspielpremiere der Freilichtsaison freuen. Mit Alan Ayckborns Komödie „Glückliche Zeiten“ wird das Heidelberger Schauspielensemble in dieser unglaublich romantischen Atmosphäre sein Publikum begeistern. Denn: Glückliche Zeiten haben sie alle einmal erlebt, sowohl Gerry und seine Frau, Sohn Glyn, der gerade mit seiner Gattin einen Neuanfang versucht und auch Sohn Adam, der seine ‚nicht standesgemäße‘ Freundin – die Friseurin - zum ersten Mal der Familie präsentiert.

Der Abend endet mit dem Beginn einer Geburtstagsfeier. Sechs Personen suchen ihr persönliches Glück und wissen nicht, wie nah sie ihm sind. Sir Alan Ayckborn (geboren 1939 in London) war zuerst Schauspieler ehe er wohl zum populärsten englischen Gegenwartsautoren avancierte. Mit „Glückliche Zeiten“ schuf er eine bitterböse Komödie über die Familie, gewürzt mit feinstem englischen Humor. Regie führt Isabel Osthues, die dem Heidelberger Publikum bereits durch ihre Inszenierung „Hexenjagd“ bekannt ist.

Bereits am 20. Juni folgt das Ensemble des Jungen Theaters im Englischen Bau mit einer Bearbeitung des Grimm-Märchens „Der Froschkönig“. Wer kennt die Geschichte von der traurigen Prinzessin nicht, der ihre goldene Kugel in den Brunnen gefallen ist? Doch der Frosch will und will sie nicht heraufholen, für kein Gold und Geschmeide dieser Welt. Er möchte nur, dass die Prinzessin ihn liebhat und mit in ihr Schloss nimmt. Als sie diesem Wunsch endlich widerwillig nachkommt, taucht der Frosch in den Brunnen … Natascha Kalmbach, die Leiterin des Jungen Theaters Heidelberg, wird allen ab sechs zeigen, welchen Verlauf das Geschehen weiter nimmt.

Komödie „Das Wirtshaus im Spessart"

In der Regie von Thomas Goritzki feiert die Komödie „Das Wirtshaus im Spessart“ nach der Vorlage von Wilhelm Hauff am 29. Juni um 20.30 Uhr im Schlosshof Premiere. Das Heidelberger Schauspielensemble zeigt die Abenteuer zweier junger Burschen, die sich in einer Räuberschenke wiederfinden und nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das einer geheimnisvollen Gräfin retten müssen, die von einer Räuberbande entführt wurde. Stimmungsvolle Räuberpistolen, unheimliche Gespenstergeschichten und viel Lokalkolorit verwandeln den Schlosshof über den Dächern von Heidelberg in diesem Sommer in den sagenumwobenen Spessart. Die Spielfassung stammt von George Isherwood (deutsch Anna Cron), der damit seine Beschäftigung mit den Werken der Weltliteratur fortsetzte. Die Komödie »Kunst« der französischen Erfolgsautorin Yasmina Reza war Goritzkis erste Regiearbeit am Theater und Orchester Heidelberg

Was sich bewährt hat, das soll auch bleiben. In der Spielzeit 2015|16 war die Inszenierung des Intendanten Holger Schultze „Kiss me, Kate“, Musical von Cole Porter, ein Publikumsrenner. Kein Geringerer als Altmeister Shakespeare lieferte dafür die Vorlage. Bei Lilli und Fred fliegen die Fetzen. Sie sind geschieden und stehen nun doch wieder gemeinsam auf der Bühne. Und das bereits zum zweiten Mal bei den Heidelberger Schlossfestspielen. Das Theater auf dem Theater präsentiert nicht nur bekannte Ohrwürmer wie „Schlag nach bei Shakespeare“ oder „Wunderbar, wunderbar ist der Duft von deinem Haar“, sondern u. a. die Heidelberger Tanzcompany einmal ganz anders als gewohnt, brillante Schauspieler und Sänger vereint in der spartenübergreifenden Inszenierung, die am 06. Juli ihre Wiederaufnahme feiert.

Am 08. Juli gibt es ein „Musikalisches Feuerwerk“, das Konzert zur Schlossbeleuchtung, zu erleben. Bengalische Feuer geben dem Schloss ein besonderes Flair. Ein brillantes Feuerwerk verzaubert den Nachthimmel über der romantischen Stadt Heidelberg. GMD Elias Grandy übernimmt das Dirigat des Philharmonischen Orchesters, das u. a. Melodien von Peter I. Tschaikowsky und Alexander Borodin präsentiert. Als Solistin ist Rinnat Moriah zu erleben.

Theater-Festspiele in Heidelberg

Auch in diesem Jahr kehren gute Bekannte zurück. Ein Deutsch-Amerikanisches Freundschaftskonzert findet am 18. Juli mit der US Army Europe Band sowie dem Chor unter der Musikalischen Leitung von Major Dwayne S. Milburn statt. Denn wenn die Amerikaner auch in ihrer ehemaligen Funktion die Stadt verlassen haben, hat sich ihre Musik in den Köpfen und Herzen eingebrannt. Der Eintritt zu diesem Gastkonzert ist frei. Allerdings sind Tickets vonnöten und diese gibt es ab dem 19. Juni an der Theaterkasse. (So lange der Vorrat reicht!)

Bei einem Rendezvous der besonderen Art treffen sich am 29. Juli sowie am 02. August Klassik und Jazz. Diese reizvolle Verbindung bei „Klassik meets Jazz“ schafft coole Sounds, swingende Rhythmen und funkelnde musikalische Farben. Die Musikalische Leitung liegt bei Cosette Justo Valdés. Es musizieren das Philharmonische Orchester Heidelberg sowie das Elena Mindru Quartett. Als Solistin ist Elena Mindru zu erleben, die mittlerweile mehr als 400 Konzerte gegeben hat (u. a. New York, Paris, Amsterdam, Stockholm) und zur aufstrebenden Jazz-Musiker-Generation gehört. Sie schreibt auch selbst Stücke u. a. für Symphonieorchester, Big Band und Streichquartette.

Heidelberger Schlossfestspiele - Kulinarische Open Air Gala

Last but not least wird in diesem Jahr ein neues Format in Kooperation mit der Schlossgastronomie präsentiert. „Dinner, Diva, Donizetti“ verführt zu einer musikalisch-kulinarischen-Open-Air-Gala in drei Akten mit drei Gängen. Auf geht es am 14. Juli mit Komponisten wie Rossini, Puccini und Verdi zu einer musikalisch-kulinarischen Reise. Es treffen sich Solisten des Heidelberger Opernensembles, das Philharmonische Orchester Heidelberg sowie Martin Scharffs Sterneküche mit einem mediterran inspiriertem Galamenü im Heidelberger Schlosshof. (148.-€ inkl. Konzert, Aperitif, 3-Gang-Galamenü, begleitende Getränke; Tickets an der Theaterkasse oder direkt bei der Schlossgastronomie) Natürlich besteht vor allen Veranstaltungen die Möglichkeit, ein dreigängiges Festspielmenü zu genießen, (Reservierungen erwünscht).

Karten, weitere Informationen und Termine  zu allen Veranstaltungen der Heidelberger Schlossfestspiele 2017 gibt es ab Samstag, dem 14. Januar unter www.heidelberger-schlossfestspiele.de sowie an der Theaterkasse.

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01.03.2017 Kartenvorverkauf hat gestartet

GFDK - MLK

„Feuer Frei“ heißt es jetzt bei Rock am Ring und Rock im Park. Rammstein sind der mit Spannung erwartete dritte Headliner am ersten Juni-Wochenende 2017. Die Band um Frontmann Till Lindemann wird bei den Open-Airs ihre einzigen deutschen Konzerte im nächsten Jahr spielen.

Gemeinsam mit System Of A Down und Die Toten Hosen bilden sie ein perfektes Rock-Triumvirat an der Spitze der Zwillingsfestivals, die vom 2. bis 4. Juni rund 90 Bands auf vier Bühnen präsentieren.

Ihre Teilnahme bestätigt haben jetzt auch die Beatsteaks aus Berlin sowie Five Finger Death Punch, Alter Bridge, Genetikk, Thrice, Suicide Silence, Frank Carter & The Rattlesnakes und Slaves.

Line up Rock am Ring, Rock im Park

Zum furiosen Line-Up gehören weiterhin Prophets Of Rage, Macklemore & Ryan Lewis, Broilers, Marteria, Kraftklub, Beginner, Bastille, AnnenMayKantereit, 187 Strassenbande, Wirtz, Bonez MC & RAF Camora, In Flames, Airbourne, Rag’n‘Bone Man, Feine Sahne Fischfilet, Henning Wehland, Pierce The Veil, Beartooth, Sleeping With Sirens und Motionless In White.

Der aktuelle Frühbuchertarif von 185,- Euro zzgl. Gebühren gilt noch bis einschließlich 28. Dezember 2016. Ab 29. Dezember, 00:00 Uhr kostet das 3-Tage-Festivalticket 195,- Euro inkl. Parken, Campen, Vorverkaufsgebühr sowie 10,- Euro rückzahlbares Müllpfand. Hinzu kommen Buchungs- und evtl. Versandgebühren.

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01.03.2017 „Die Sammlung Fotografie im Kontext“

GFDK - Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

In seiner Reihe „Die Sammlung Fotografie im Kontext“ beleuchtet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) in einer neuen Schau die Fotografie der Nachkriegsmoderne und stellt ihre gestalterischen und thematischen Strategien vor. Im Mittelpunkt steht Heinz Hajek-Halkes Nächtliche Großstadt von 1951.

Die nächtliche Straßenszene, in der sich die Lichtspuren von Autoscheinwerfern mit einem Raster geometrischer Formen überlagern, erzählt von der Aufbruchsstimmung und Experimentierfreude der Nachkriegszeit und vereint verschiedene stilistische Traditionslinien, die in dieser Arbeit sichtbar werden. Typisch sind etwa die Lichtexperimente, mit Hilfe derer sich Geschwindigkeit und der Verlauf der Zeit darstellen lassen – in einem Medium, dessen zentrale Technik es ist, einen Moment aus der Zeit herauszulösen.

Immer wiederkehrend sind die Motive wie das Stadtleben, der Straßenverkehr und die Autobahn, die in den 1950er Jahren noch für ungebrochenen Fortschritt stehen. Der konzentrierte Blick auf das fotografische Schaffen dieser Zeit Jahre offenbart darüber hinaus den erheblichen Einfluss der Subjektiven Fotografie, die von der individuellen Perspektive der Fotografen ausgeht, auf Stil, Gestaltung und Themenwahl. Zu sehen sind rund 30 Arbeiten von Heinz Hajek-Halke (1898-1983), Kōrō Honjō (1907-1995), Peter Keetman (1916-2005), Guido Mangold (*1934), Max Scheler (1928-2003), Otto Steinert (1915-1978) und anderen Fotografen aus den Beständen des MKG.

Ausstellung in Hamburg

Um das Jahr 1950 sucht eine Generation von Fotografen nach einer neuen, zeitgemäßen Bildsprache. Mit ihrer Forderung, alle technischen und gestalterischen Mittel des Mediums zur freien künstlerischen Gestaltung auszuschöpfen, knüpfen sie nicht zuletzt an die Kunst der 1920er Jahre an, die bevorzugt mit den Mitteln der Abstraktion, der Montage und Collage arbeitet. In Abgrenzung zur angewandten Fotografie verfolgen die Fotografen nicht die sachliche Wiedergabe der Welt, sondern interessieren sich für die Verdichtung einer vielschichtigen Aussage über die Dinge in einem subjektiven Prozess. Hajek-Halkes Arbeiten stehen beispielhaft für diesen Ansatz und zeigen, wie sich die Komplexität des modernen Stadtlebens mit experimentellen Mitteln darstellen lässt.

Fotografien von Heinz Hajek-Halkes

Hier zeigen sich Berührungspunkte mit Arbeiten zahlreicher Fotografen, die mit Lichtexperimenten und Mehrfachbelichtungen die Möglichkeiten der Fotografie ausloten, Geschwindigkeit und den Fluss der Zeit sichtbar zu machen. Kōrō Honjō zeigt in seinen Aktstudien Bewegungsabläufe der menschlichen Figur und fragmentiert den Körper zugleich in kubistischer Manier. Peter Keetman beobachtet fahrende Autos und Straßenbahnen und beschäftigt sich mit dem Phänomen des städtischen Verkehrs. Auch in den Bildern von Max Scheler und Otto Steinert begegnen uns Fahrzeuge, Straßen und Autobahnen.

Sie spiegeln die Auseinandersetzung mit der Aufbruchsstimmung der Nachkriegszeit wider und lassen sich als Dokumente eines noch ungebrochenen Fortschrittsglaubens lesen. Im Kontrast hierzu steht die Beschäftigung mit Natur und Landschaft etwa in den Bildern von Guido Mangold oder Toni Schneiders, die einerseits einem ästhetischen Interesse an Formen und Strukturen folgt, und andererseits zeigt, wie auch ohne verfremdende Effekte ein Ausschnitt der Welt zum Stimmungsträger menschlicher Erfahrungen umgedeutet werden kann.

Kuratorenführungen

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19 Uhr

mit Sven Schumacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sammlung Fotografie und neue Medien

Donnerstag, 30. März 2017, 19 Uhr

mit Dr. Esther Ruelfs, Leiterin der Sammlung Fotografie und neue Medien

Freunde der Kunst

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz 1 | 20099 Hamburg

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01.03.2017 Belvedere

GFDK - Belvedere

Einhundert Jahre nach ihrem Tod ehrt das Belvedere die Malerin Tina Blau mit einer Ausstellung im Rahmen der Reihe Meisterwerke im Fokus. Die Ausstellung zeigt Hauptwerke aus allen Phasen von Tina Blaus Laufbahn neben bisher kaum bekannten Werken, die im Zuge der Recherchen zum neuen Werkverzeichnis der Künstlerin wiedergefunden werden konnten.


Die 1845 als Tochter eines jüdischen Arztes geborene Wienerin ist zu den erfolgreichsten Landschaftsmalerinnen ihrer Zeit zu zählen. Schon als 15-Jährige erhielt sie privaten Malunterricht, mit 16 unternahm sie ihre erste Studienreise nach Siebenbürgen. Nach ihrer Studienzeit in Wien und München war sie ab 1870 maßgeblich an der Entwicklung des sogenannten „österreichischen Stimmungsimpressionismus“ beteiligt.

Ausgedehnte Aufenthalte in Ungarn, Holland, Italien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz erschlossen ihr die aktuellsten Anregungen der europäischen Malerei ebenso wie die unzähligen Motive, an denen sie ihr Können schulte. So ergibt sich das Bild einer erstaunlich modern denkenden Malerin, die nicht nur als Mitbegründerin und Lehrerin der Kunstschule für Frauen und Mädchen, sondern vor allem als mutige und unabhängige Persönlichkeit eine enorme Vorbildwirkung für die nächsten Generationen junger Künstlerinnen entfaltete.

Ausstellung in Wien

Tina Blau hatte als mutige und unabhängige Persönlichkeit eine enorme Vorbildwirkung für die nächsten Generationen junger Künstlerinnen.

Die Ausstellung ist bis 9. April 2017 im Oberen Belvedere zu sehen.

Ausstellungen der Reihe Meisterwerke im Fokus werden mit freundlicher Unterstützung des Dorotheum ermöglicht.

Kuratiert von Dr. Markus Fellinger

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28.02.2017 Malerei der Gegenwart

GFDK - Museum Ludwig

Seit über 50 Jahren ar­beit­et Ger­hard Richter an der ful­mi­nan­ten Erneuerung der Malerei. Das weit aus­fäch­ernde Œu­vre des vielleicht bekan­n­testen Kün­stlers unser­er Zeit fasziniert durch das Span­nungsver­hält­nis von Fig­u­ra­tion und Ab­s­trak­tion, von Be­deu­tung und Ba­nal­ität.

Im Werk Ger­hard Richters, der am 9. Fe­bruar 1932 in Dres­den ge­boren ist und seit 1983 in Köln lebt, do­minieren seit den späten 1970er Jahren seine ab­s­trak­ten Bilder.

Malerei der Gegenwart

An­läss­lich des 85. Ge­burt­s­tages von Ger­hard Richter am 9. Fe­bruar 2017 stellt das Mu­se­um Lud­wig er­st­mals 26 ab­s­trakte Bilder vor, die alle im let­zten Jahr ent­s­tan­den. Leuch­t­ende Far­bigkeit und dif­ferenzierte, vielschichtige Kom­po­si­tio­nen kennzeich­nen die neuen Bilder, die meist auf Lein­wand in ganz ver­schie­de­nen For­mat­en ge­malt sind. Mit Pinsel, Spach­tel, Rakel und Mess­er bear­beit­et der Kün­stler die in mehr­eren Schicht­en aus Öl­farbe aufge­baut­en Bilder; seine lange Er­fahrung – auch in der Ein­bezie­hung des Zu­falls in den Ent­ste­hungsprozess – führt zu de­tail­reichen und äußerst kom­plex­en Kom­po­si­tio­nen. Der Zweifel an der Darstell­barkeit von Re­al­ität und die Frage nach der Be­deu­tung des ge­mal­ten Bildes lie­gen Richters Schaf­fen zu­grunde.

Neue Bilder von Gerhard Richter

Par­al­lel wer­den weg­weisende Werke von Ger­hard Richter aus der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig präsen­tiert: Iko­nen wie Ema (Akt auf ein­er Treppe) von 1966 oder 48 Por­traits deutsch­er Geis­tes­größen von 1971/72, das ab­s­trakte Bild Krieg von 1981 bis hin zur Glasar­beit 11 Scheiben von 2003 wer­den un­ter an­derem zu se­hen sein. Diese eben­falls von Ger­hard Richter ein­gerichtete Samm­lungspräsen­ta­tion zeigt zusät­zlich viele Edi­tio­nen, in de­nen der Maler seine Mit­tel und seine Fragestel­lun­gen nach Bild und Ab­bild noch ein­mal er­weit­ert. Die Edi­tio­nen von Ger­hard Richter sind mi­tun­ter schon lange in der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig, teil­weise sind es je­doch auch Geschenke, die Samm­ler aus dem Rhein­land und der Kün­stler selbst, an­läss­lich seines 85. Ge­burt­s­tags dem Mu­se­um übergeben haben.  

Für Freunde der Kunst

Ober­bürg­ermeis­terin Hen­ri­ette Rek­er gra­t­uliert dem Kün­stler und Köl­n­er Ehren­bürg­er her­zlich: „Die Ver­bun­den­heit von Ger­hard Richter mit dem Mu­se­um Lud­wig und der Stadt Köln ist ein großes Glück. Sein in­ter­na­tio­n­al so be­deu­ten­des Werk ent­ste­ht hi­er in unser­er Stadt. Um­so mehr freue ich mich, dass nun auch seine neuen Bilder in Köln er­st­ma­lig zu se­hen sind.“  

Kul­tur­dez­er­nentin Su­sanne Laug­witz-Aul­bach ergänzt:. „So beschenkt er zu seinem Ge­burt­s­tag let­z­tendlich uns. Dafür gilt ihm be­son­der­er Dank.“  

Museum Ludwig

Für Yil­maz Dziewior, Di­rek­tor des Mu­se­um Lud­wig, ist die Entschei­dung von Ger­hard Richter seine neuen Bilder er­st­mals im Mu­se­um Lud­wig zu zei­gen An­erken­nung und An­s­porn zu­gleich: „Dass Ger­hard Richter aus­gerech­net das Mu­se­um Lud­wig als Ort der er­st­ma­li­gen Präsen­ta­tion sein­er neuen Bilder auswählt, belegt ein­mal mehr das langjährige und in­ten­sive Ver­hält­nis des Kün­stlers zu unser­er In­sti­tu­tion und spornt uns an, die­s­es noch zu ver­tie­fen.“

Ausstellung in Köln

Ku­ra­torin: Ri­ta Ker­st­ing

Je­den Son­n­tag um 16 Uhr fin­d­en öf­fentliche Führun­gen des Mu­se­ums­di­enst Köln durch die Ausstel­lung Ger­hard Richter. Neue Bilder statt. Die Teil­neh­mer­an­zahl ist auf 25 Per­so­n­en be­gren­zt. Tick­ets für die Führun­gen kön­nen ab 30 Minuten vor Führungs­be­ginn an der Kasse für 2€ pro Per­son er­wor­ben wer­den.

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27.02.2017 alles dabei

GFDK - Matthias Kümpflein

Das sechste Hanse Song Festival findet am Samstag, den 22. April 2017 statt! Und das Programm steht bereits: 21 fantastische Künstler auf 6 außergewöhnlichen Bühnen, Singer/Songwriter, Pop, Piano, Folk, Rock, große Namen und vielversprechende Newcomer.

Vom ruhigen Klavierkonzert über laute Gitarren bis hin zu tanzbaren Beats ist dieses Mal alles dabei. Die St. Wilhadi-Kirche ist auf Grund von Sanierungsarbeiten in diesem Jahr als Spielstätte nicht mit dabei; wundervolle Alternative dafür ist in 2017 die St. Cosmae-Kirche direkt neben dem Rathaus.

Das 6. Hanse Song Festival findet in Stade bei Hamburg statt. An einem Abend werden 21 Künstler in 6 Locations spielen. Mit dabei sind wie immer interessante deutschsprachige Künstler, aufstrebende junge Bands, bezaubernde Pianisten und international bekannte Singer/Songwriter.

Ein weiterer Star des Festivals sind wie immer die schönen Veranstaltungsorte, zum Beispiel das Museum Schwedenspeicher und die St. Cosmae-Kirche, die 2017 zum ersten Mal dabei ist, da die St. Wilhadi-Kirche renoviert wird.

Konzert in Hamburg

Der Vorverkauf für das Festival hat heute begonnen. Bis zum 24. Dezember, 12 Uhr, gibt es exklusiv im Tapete-Onlineshop Frühbucher-Tickets für 30€ (zzgl Gebühren), danach kosten Tickets 35€ (zzgl Gebühren).

Termin: 22. April 2017

Ort: 6 Locations in Stade bei Hamburg – Rathaus Königsmarcksaal, Alter Schlachthof, Schwedenspeicher, St. Cosmae-Kirche, Semiarturnhalle, Landgericht

Line-up: Judith Holofernes, Gisbert zu Knyphausen, Enno Bunger, Gurr, Schrottgrenze, Andreas Dorau, Lina Maly, Jakönigja, Carlos Cipa, Mario Batkovic, Stabil Elite, John Smith, Christian Kjellvander, Dear Reader, Odeville, Louka, Chad Lawson, Benne, Friedrich Sunlight, Meadows & Schenkewitz.

Tickets:

Frühbucherticket 30€ zzgl Gebühren, bis 24.12., 12 Uhr

Festivalticket 35€ zzgl Gebühren

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27.02.2017 provokante Ästhetik

GFDK - Jörg Schwarz

Am Freitag, dem 17. März 2017, eröffnet die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer Art ihre neue Ausstellung „Blut, Mysterien und Malerei“ mit Werken des österreichischen Malers und Aktionskünstlers Hermann Nitsch.

Provokante Ästhetik

Als Skandal- und Blutkünstler weltweit bekannt, ist der heute 78jährige nicht nur einer der provokantesten Akteure in der Kunst seit den 1960er Jahren, sondern zählt laut Professor Dr. Klaus Albrecht Schröder, dem Direktor der Wiener Albertina, „zu den ganz Großen in der Kunstgeschichte“.

Jetzt kommt der internationale Topstar gemeinsam mit seiner Frau nach Düsseldorf, um seine Malerei dem Publikum persönlich zu präsentieren.

In den Galerieräumen der Geuer & Geuer Art, Heinrich-Heine-Allee 19, werden vom 17. März bis 21. Mai 2017 über 15, teils großformatige Leinwandarbeiten aus den Jahren 2001 bis 2016 sowie Zeichnungen des mehrfachen documenta-Teilnehmers in musealer Qualität gezeigt; darunter seine berühmten Schütt- und Altarbilder mitsamt Malerhemd und Requisiten.

Die Ausstellung, eigens für die Räumlichkeiten der Düsseldorfer Galerie konzipiert, präsentiert den Meister des Blutes und der roten Farbe erstmals mit Unikaten in gelber, blauer und sogar bunter Farbgebung. Die Auswahl der Werke haben Nitsch und der Galerist Dirk Geuer, die bereits seit zwei Jahren zusammenarbeiten, gemeinsam im Atelier des Künstlers auf Schloss Prinzendorf in Österreich getroffen.

Gezeigt wird auch die im Oktober 2016 von n-tv und der Geuer & Geuer Art GmbH gemeinschaftlich produzierte Dokumentation „Hermann Nitsch- Orgien, Mysterien und Malerei“.

Aktionen mit Nackten, Tierfleisch und literweise Schweineblut

Der 1938 in Wien geborene Hermann Nitsch gehört zu den bedeutendsten Vertretern des Wiener Aktionismus. Er erregte mit seinem umstrittenen Orgien-Mysterien-Theater, einem Blutspektakel als Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater und Malerei weltweite Aufmerksamkeit. Seine Aktionen mit Nackten, Tierfleisch und literweise Schweineblut erschütterten die Öffentlichkeit und wurden kontrovers diskutiert.

Was provokativ erscheinen mag, findet in den Schriften Friedrich Nietzsches, Antonin Artauds und Sigmund Freud seine Berechtigung und Begründung. Heute hängt seine Kunst in den großen Museen der Welt, u.a. im Museum of Modern Art New York, im Centre Pompidou in Paris und der Tate Britain in London.

Die Rohheit seiner Aktionen haben nicht allen gefallen

Seit über 50 Jahren schreibt Hermann Nitsch Kunstgeschichte und hat mit seinem gesamtkünstlerischen Werk auch die Opern- und Theaterlandschaft geprägt. So hat Nitsch, der als Bühnenbildner und Opernregisseur u.a. für die Wiener Staatsoper und das Wiener Burgtheater mehrfach tätig war, den Regisseur Christopher Schlingensief sowie die Künstlerin Marina Abramovic nachhaltig beeinflusst.

Nitsch, der sein künstlerisches Schaffen als Katharsis versteht, setzt sich in seinen Aktionen und Werken mit schicksalshaften Symbolfiguren wie Ödipus, Prometheus, Christus und Parzival auseinander und macht durch sie das Dionysische im Sinne Nietzsches für das Kollektiv erfahrbar.

Damit erinnert das Mysterien-Orgien-Theater in seiner wilden, ungezügelten Ausgelassenheit an die Bacchanalien und macht, ähnlich wie diese römisch-antiken Weinfeste, Exzess und Ekstase erlebbar. Dabei vermischt er Sakrales mit Sexuellem, rote Farbe und Blut werden austauschbar, das Tabu wird thematisiert und damit der Kunstbegriff radikal erweitert.

Tierschützer protestieren gegen ihn, Geistliche melden sich vehement zu Wort, mehrere Male schon wurde Nitsch verhaftet. Viele Auszeichnungen ehren ihn, zwei Museen sind ihm allein gewidmet. Neben verschiedenen Gastprofessuren hat Nitsch von 1989 bis zu seiner Emeritierung die Leitung der Klasse für interdisziplinäre Kunst an der renommierten Städelschule in Frankfurt übernommen.

Vernissage mit Hermann Nitsch:

Freitag, 17. März 2017, 19.30 Uhr

Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai 2017 zu sehen in der Galerie Geuer & Geuer Art Düsseldorf

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 10 – 18 Uhr
Sa: 11 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

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24.02.2017 Planung ist die halbe Miete

GFDK - Redaktion

Egal zu welchem Anlass: Partys werden immer gerne gefeiert. Und als Gastgeber besteht eine gewisse Verantwortung dafür, dass die Feier unterhaltsam und im besten Fall unvergesslich wird. Doch wie gelingt das?

Planung ist die halbe Miete

Eine ausgeklügelte Planung macht die Gestaltung und Durchführung einer Party wesentlich einfacher. Denn wer sich bereits vorab überlegt, wie die gewünschte Feier genau aussehen soll, kann clever und passend Versorgung, Location und Co. kalkulieren. Eine der wichtigsten Überlegungen dabei ist: Wann soll eigentlich gefeiert werden?

Schließlich sollen so viele eingeladene Gäste wie möglich Zeit haben. Klassischerweise bieten sich daher besonders Freitage und Samstage an: keiner muss am nächsten Morgen früh aufstehen und arbeiten gehen. Aber auch der Abend vor Feiertagen ist für Partys sehr beliebt.

Eine passende Location auswählen

Sobald der Zeitpunkt steht, können Sie beginnen, sich nach einem passenden Ort für Ihre Feierlichkeiten umzusehen. Wichtig ist dabei, die geplante Anzahl der Gäste im Hinterkopf zu behalten. Ihre Location sollte weder so klein sein, dass man sich gegenseitig auf die Füße tritt, noch so groß, dass sich das ganze Geschehen verläuft. Im Idealfall können Sie auch einen Außenbereich bieten, der zum Rauchen und frische Luft schnappen genutzt werden kann. In diese Überlegungen sollten Sie außerdem miteinbeziehen, welches Budget Ihnen zur Verfügung steht. Hier sind ein paar Ideen, wo Sie gute Partys veranstalten können:

 

  • In den eigenen vier Wänden
  • Im anliegenden Gartena oder in einem Schrebergarten
  • Gemieteter Club oder Bar
  • In verschiedenen Vereinsheimen
  • Gartenlaube oder Dorfscheune
  • Auf einem gemieteten Boot
  • Grillplätze oder Berghütte

Die Gäste stilvoll einladen

Damit sich Ihre Gäste den Termin Ihrer Party freihalten können, sollten Sie die Einladungen verschicken sobald Datum und Location feststehen. So sollten alle rechtzeitig informiert sein. Bei den Geburtstagseinladungen sollten Sie auf jeden Fall die Karten individuell und persönlich gestalten, die Empfänger werden sich garantiert darüber freuen. Ob mit kreativen Scrapbooking-Methoden oder mithilfe einer Software – das Design hübscher Karten ist heutzutage kein Hexenwerk mehr.

Wenn Sie über die Einladungen um Zu- oder Absagen der Gäste bitten, werden Sie es leichter haben, weitere Details wie Versorgung und Getränke zu planen. Außerdem sollten Sie nicht vergessen, über die wichtigsten Daten wie Zeit, Ort, Verkehrsanbindungen und Dresscode zu unterrichten. Dies kann bereits viele aufkommende Fragen klären.

So versorgen Sie Ihre Gäste auf einer Party

Nichts kann die Ihre Gäste besser in gute Stimmung bringen als gutes Essen und eine große Auswahl an Getränken. Daher sollten Sie sich gut überlegen, wie Sie am besten für das leibliche Wohl sorgen möchten. Kochen Sie selbst, lassen die Eingeladenen etwas mitbringen oder engagieren Sie möglicherweise einen Caterer?

Letzteres lohnt sich auf jeden Fall bei größeren Partys. Kleinigkeiten wie Snacks, leckeres Fingerfood und Dips sollten auf keiner Party fehlen und sind meist schnell selbst gemacht. Bei der Planung eines Menüs oder Buffets sollten Sie außerdem darauf achten, fleischlose oder milchfreie Alternativen für Vegetarier, Veganer und Co. zur Verfügung zu stellen. Im Zweifelsfall einfach noch einmal nachfragen. So sorgen Sie dafür, dass niemand mit leerem Magen die Feier verlassen muss.

Damit kein Gast auf dem Trockenen sitzt

Neben einem guten Hunger werden Ihre Gäste vermutlich auch einen gesunden Durst mitbringen. Daher ist es essentiell ausreichend alkoholische und nicht-alkoholische Getränke zu besorgen, sodass alle Geschmäcker abgedeckt sind. Im Idealfall ist einer Ihrer Gäste begabt mit dem Cocktailmixer und kann ein paar hervorragende Drinks herbeizaubern.

Andernfalls können Sie sich neben Bier oder Wein auch für eine kleine Auswahl unterschiedlicher Cocktailrezepte entscheiden, die sich schnell und einfach zubereiten lassen. Toll für Partys sind auch unterschiedliche Bowle- und Sangria-Rezepte, die in großen Mengen vorbereitet werden können. Mit exotischen Zutaten machen Sie daraus ein stilvolles Getränk.

Sorgen Sie für gute Musik

Musik ist für eine erfolgreiche Party unabdingbar. Damit verbreiten Sie gute Laune und bringen die Leute zum Tanzen. Doch den richtigen Ton zu treffen kann aufgrund vieler unterschiedlicher Musikgeschmäcker sehr schwierig sein. Eine Möglichkeit ist es daher, die Gäste schon vorab nach Musikwünschen zu fragen, und daraus eine Party-Playlist zu erstellen. Es lassen sich aber auch professionelle DJs oder begabte Freunde an die Musikanlage stellen, um die Feier ein wenig in Schwung zu bringen. Auf jeden Fall sollte eine leistungsfähige Anlage vorhanden sein.

 

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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