Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

07.03.2017 Familienreise der besonderen Art

GFDK - Ann-Christin Janz

Ganzheitlichkeit gepaart mit Action: For Family Reisen, der Spezialreiseveranstalter für außergewöhnliche Familienreisen, bietet in den Osterferien und an zwei Terminen in den Sommerferien 2017 eine neue Reise auf die „Insel der Götter“ an. Bei „Yoga for family“ lernen Familien – Anfänger und Fortgeschrittene – die Welt des Yoga kennen und verbringen dabei einen abwechslungsreichen Familienurlaub auf Bali.

Die 14-tägige Reise führt die Gruppe zunächst nach Ubud, dem kulturellen Zentrum der Insel. Bei einem Besuch des Felsentempels Gunung Kawi und der Tempelanlage Tirta Empul nehmen Familien an einer traditionellen Reinigungszeremonie teil. Der Legende nach soll das Wasser im Tirta Empul vor Dämonen und bösgesinnten Geistern schützen.

Kinder basteln hier „Canang“, eine typisch balinesische Opfergabe. Die kleinen Schalen aus Bananenblättern werden mit Blumen, Blüten, Keksen und Räucherstäbchen gefüllt und am Tempeleingang positioniert. Die passenden Zutaten für einen gemeinsamen Kochkurs werden auf dem lokalen Markt gekauft und anschließend traditionelle indonesische Gerichte zubereitet.

Yoga, Abenteuer und Spass für die Familie

Auf einer landschaftlich schönen Fahrradstrecke vorbei an Reisfeldern, Tempeln und Plantagen entdecken Familien den heiligen Banyanbaum „Bunut Bolong“, der sich eindrucksvoll über der Straße erhebt. Die Unterwasserwelt Balis darf natürlich nicht ausgelassen werden und so lernen die Kids beim Schnorcheln die bunten Bewohner des Meeres kennen.

Auf einer Canopy Tour ist dann wieder jede Menge Action beim Klettern und Seilrutschen angesagt. Bei einem Besuch einer Kinderhilfsorganisation und der nachhaltigen „Green School“, die durch ihre Präsenz im Film „Eat - Pray - Love“ mit Julia Roberts weltweit bekannt wurde, bekommen die Besucher zudem einen tieferen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Balinesen.

Urlaub und Yoga auf Bali

Zwischen den abwechslungsreichen Programmpunkten werden in hoteleigenen Bereichen immer wieder Hatha und Ashtanga-Yoga-Einheiten angeboten, die sich auch gut für Kinder eignen. Abwechselnd nachmittags oder am Morgen sorgen die gemeinsamen Einheiten für eine Stärkung der Muskulatur, Entspannung und Verbesserung der Konzentration.

Die beiden Formen des Yogas werden auch in vielen deutschen Yogaschulen angeboten und können somit nach dem Urlaub problemlos weitergeführt werden. In Sanur wird das Familien-Yoga sogar in einer Yogaschule direkt am Strand ausgeführt.

„Ein hektischer Alltag, Leistungsdruck und neue Technologien führen vor allem bei Kindern oft zu Reizüberflutung und Überforderung. Mit unserer ‚Yoga for family‘-Reise bietet wir nicht nur Ausgleich und Entspannung, sondern schaffen für Familien auch etwas, was im Alltag manchmal zu kurz kommt – wertvolle Zeit füreinander und miteinander. Aber auch Action darf auf der Reise natürlich nicht fehlen“, so Nadja Albrecht, Büroleiterin in Köln von For Family Reisen.

Die Gruppenreise findet mit maximal 19 Personen statt und ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Frühbucher können sich bei Buchung einer Gruppenreise bis zum 30. November 2016 über einen hochwertigen Deuter-Tagesrucksack als Geschenk freuen.

Weitere Informationen zu Terminen und Reiseverläufen auf der Webseite www.familien-reisen.com oder persönlich unter der Telefonnummer 0221 177309-00, unter der auch der neue Katalog bestellt werden kann.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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07.03.2017 "in der fremde"

GFDK - Redaktion

128 Veranstaltungen stehen beim „Heidelberger Frühling“ vom 25. März bis zum 29. April 2017 auf dem Programm. Baden-Württembergs größtes Klassikfestival steht in seiner 21. Saison unter dem Leitgedanken „In der Fremde“. Es ist der erste Teil einer Trilogie, die sich in den Jahren 2017 bis 2019 mit Kerngedanken der Aufklärung auseinandersetzen wird.

Ein zentraler Aspekt aufklärerischen Denkens ist der Kampf gegen Vorurteile und für (auch religiöse) Toleranz. Diesen Aspekt stellt das Musikfestival 2017 in den Vordergrund, indem es die Frage danach stellt, wie wir mit dem Fremden umgehen und dem Anderen begegnen.

Klassikfestival Heidelberg Frühling

Mehrere Projekte des „Heidelberger Frühling“ nähern sich dem Leitgedanken mit künstlerischen Mitteln. So hat der Pianist Burkhard Kehring unter dem Titel „STATIONEN“ für Heidelberg einen „Divan of Song“ entwickelt: Sieben geographische Stationen vom Fernen Osten bis zum Nahen Osten, an denen deutsche Lieder auf Lieder aus Japan, China, Iran, Israel und Palästina, Arabien und Indien treffen; sieben Stationen, an denen von morgens um neun bis abends um neun die weltweite Zukunft des Liedes erprobt wird; sieben Stationen, an denen junge Sängerinnen aus sieben Ländern in acht Sprachen singen.

Konzert in Heidelberg

Ein Beitrag zum Leitgedanken und zum Reformationsjubiläum 2017 ist das illuminierte Wandelkonzert „Im Osten und im Westen“, das sich in der Heidelberger Heiliggeistkirche der Vielfalt christlicher Konfessionen widmet. Das britische Vokalensemble Voces8 singt bei diesem Gesamtkunstwerk aus Raum und Klang Gregorianischen Choral, evangelische Motetten, anglikanische Hymnen und orthodoxe Gesänge. Verbunden werden die Werke durch Interludien von Thierry Tidrow, der 2016 Kompositionsstipendiat der Heidelberger Festival Akademie war und inzwischen (u.a. mit einem Kompositionsauftrag der Deutschen Oper Berlin) weithin Beachtung findet.

Gemeinsam mit dem Pera Ensemble hat das Festival einen musikalisch-kulinarischen Abend unter dem Titel „Jerusalem“ konzipiert, bei dem die hebräische Sängerin Michal Elia Kamal, der türkische Sänger Ibrahim Suat Erbay (Jerusalem stand 400 Jahre unter osmanischer Herrschaft) sowie Instrumentalisten aus Spanien, Italien, Deutschland und der Türkei eine Hommage an diese multi-kulturelle Stadt darbieten. Und da Begegnung mit dem Fremden oft auch über den Magen funktioniert, klingt der Abend mit echter Jerusalemer Küche in der „Stadthalle late“ aus.

Beim Konzert „Liebe, Exil, Dialog“ arbeitet der „Heidelberger Frühling“ erstmals mit Bernard Foccroulle zusammen, dem Organisten und Intendanten des Festivals von Aix-en-Provence. Dort gilt sein leidenschaftliches Engagement dem kulturellen Austausch der Mittelmeerländer mit ihrer zugleich gemeinsamen und doch so unterschiedlichen Geschichte. 2016 führte dieses Engagement in Aix zu der Premiere der arabischen Oper „Kalîla wa Dimna“ aus der Feder des palästinensischen Komponisten Moneim Adwan. Als Oud-Virtuose kommt Adwan nun mit Foccroulle nach Heidelberg, um gemeinsam mit der Sopranistin Alice Foccroulle den musikalischen Dialog zwischen Islam, Judentum und Christentum zu suchen.

Kammermusikfest Heidelberg

Auch das 2016 eingeführte Kammermusikfest „Standpunkte“ erfährt eine Neukonzeption, die den Leitgedanken „In der Fremde“ aufgreift. In verschiedenen Formaten befassen sich die Konzerte mit Heimat und Fremde: indem Künstler von ihrer Kultur und deren Musik erzählen, indem Musik unterschiedlicher Kulturen sich begegnet und indem Expeditionen in ferne Länder unternommen werden, so etwa durch die aus vier Mittelmeerländern stammenden Musiker der Cairo Jazz Station. Neben Künstlern, die in mehreren Kulturen beheimatet sind, wie die Geigerin Lisa Batiashvili (Georgien/Deutschland), der Cellist Isang Enders (Korea/Deutschland), der Cembalist Mahan Esfahani (Iran/Großbritannien) und der Pianist Igor Levit (Deutschland/Russland) wirken unter anderem der deutsche Cellist Daniel Müller-Schott und der US-amerikanische Pianist und Komponist Uri Caine und der britische Tenor Ian Bostridge mit.

Zusätzlich zu einem Bezug zum Festivalleitgedanken warten die „Standpunkte“ mit einer weiteren Neuerung auf: Sie werden zu einem Kammermusikfest, das ab 2017 auch den Begriff der Kammermusik völlig neu definiert. Intimität und Intensität der Begegnung zwischen Musik, Musikern und Publikum sind die Kriterien; alles, was „in der Kammer“ gespielt werden kann, ist willkommen. Deshalb wird bei den „Standpunkten“ zukünftig die klassisch-romantische Kammermusik in Bezug gesetzt zu Alter und Neuer Musik sowie zu Jazz und Weltmusik.


Uri Caine tritt auch als Komponist erneut beim „Heidelberger Frühling“ in Erscheinung: Sein Liederzyklus über Texte aus „Des Knaben Wunderhorn“, ein Auftragswerk des Festivals, wird durch das SWR Symphonieorchester unter der Leitung von Kristjan Järvi uraufgeführt. Solistin des Abends ist Claudia Barainsky.

Internationales Liedzentrum

Mit der Gründung des Internationalen Liedzentrums, unter dessen Dach im Februar 2017 Thomas Quasthoffs internationaler Gesangswettbewerb »Das Lied« erstmals am Neckar stattfindet, hat der „Heidelberger Frühlung“ sein Profil als Advokat des Kunstliedes in der Liedstadt Heidelberg weiter geschärft. Eines der Preisträgerkonzerte findet beim Themenwochenende »Neuland.Lied« statt, das gespickt ist mit großen Stimmen wie Annette Dasch und Piotr Beczała und Rising Stars wie Benjamin Appl, der in Heidelberg seine neue CD präsentiert. Erstmals bietet „Neuland.Lied“ mit „s t i l l“ auch eine Bühnenproduktion, eine intensive Meditation über das Wesen der Zeit mit Liedern des 17. Jahrhunderts.

Das „Lied.Lab“ wird dank einer neuen Kooperation mit der Musikhochschule Mannheim von deren Studierenden konzipiert, eines wird eine Tanz/Jazz-Performance, das andere eine multimediale Aktion. Eine weitere Kooperation ist der „Frühling“ mit dem Palazzetto Bru Zane eingegangen, dem in Venedig ansässigen Kompetenzzentrum für die französische Musik des 19. Jahrhunderts: „Au pays où se fait la guerre“ ist ein französisches Programm über den Krieg mit der Mezzo-Sopranistin Isabelle Druet.

Darüber hinaus feiert bei „Neuland.Lied“ ein neues Melodramen-Programm von Thomas Quasthoff Premiere, ebenso das Format „Brotzeitkonzert“, bei dem die Band The Erlkings Schuberts Lieder dahin bringt, wo sie hingehören: ins pralle Leben. Eröffnet wird „Neuland.Lied“ mit Gustav Mahlers „Das Lied von der Erde“ mit Mezzosopranistin Michelle DeYoung und Tenor Toby Spence, zwei der weltweit führenden Interpreten dieses Werks, begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung von Christian Reif. Den Bogen zum Leitgedanken „In der Fremde“ schlägt „Neuland.Lied“ schließlich mit der Zweitauflage des Mitmachprojekts „Heidelberg singt“, indem wieder von möglichst Vielen an möglichst vielen Stellen in der Stadt gesungen wird – dieses Mal im Austausch von Musikern mit hiesigen und auswärtigen Wurzeln.

Heidelberger Festival Akademie

Kreativer Freiraum und bereichsübergreifender Austausch sind die Kerncharakteristika der Heidelberg Festival Akademie. Das gilt für den Jahrgang 2017 umso mehr, denn erstmals verbringen die Stipendiaten aller Festival Akademien – Lied, Kammermusik, Komposition, Musikjournalismus – Zeit gemeinsam: in den Räumen des Internationalen Wissenschaftsforums Heidelberg, wo sie drei Tage lang wohnen, arbeiten und diskutieren. Aus der völligen Freiheit und dem Austausch der Disziplinen mag etwas Neues entstehen, eine Option auf die Zukunft. Hier kann frei gedacht und womöglich entwickelt werden.

Stipendium Heidelberger Frühling

Darüber hinaus bindet der „Heidelberger Frühling“ die Stipendiatinnen und Stipendiaten auf gewohnte Weise ins Festivalgeschehen ein: Die Akademien Lied und Kammermusik laden zu öffentlichen Meisterkursen und Workshops ein, Instrumentalisten wirken beim Kammermusikfest „Standpunkte“ mit, die zwei Komponistinnen und ein Komponist der Akademie verfassen Lieder für den „Divan of Song“, und die Akademie für Musikjournalismus begleitet den „Heidelberger Frühling“ durch kritische Beobachtung im tagesaktuellen Festivaljournal und einem eigenen Blog. Leiter der Festival Akademien sind erneut Thomas Hampson (Lied), Igor Levit (Kammermusik) und Eleonore Büning (Musikjournalismus), denen eine hochkarätige Riege von weiteren Mentoren zur Seite steht.

Branchentreff Heidelberg Music Conference

Die fünfte Ausgabe der Heidelberg Music Conference läutet ihre Weiterentwicklung ein hin zu einem Branchentreffpunkt, bei dem Schwerpunktthemen mit Experten gemeinsam entwickelt werden. Ein Ansatz, der aktuelle Fragen und Herausforderungen individuell fasst und eine Plattform zum Austausch bietet. Dabei werden jährlich wechselnde Kuratoren für die Erarbeitung des Themen-spektrums und die Zusammenstellung der Expertenrunden verantwortlich zeichnen. Den Auftakt macht 2017 Benedikt Stampa, Intendant des Konzerthauses Dortmund. Als Kooperationspartner begleitet erstmals Deutschlandradio Kultur die Heidelberg Music Conference.

Stammgast András Schiff

Neben Stammgästen wie dem Pianisten Sir András Schiff und dem Perkussionisten Martin Grubinger mit dem BBC Philharmonic sind auch zahlreiche bedeutende Künstler erstmals beim „Heidelberger Frühling“ zu hören. Dazu gehören unter anderem der Pianist Daniil Trivonov, der mit dem Mahler Cham-ber Orchestra beim Festivalfinale auftritt, der Geiger Nikolaj Znaider, der einen Duoabend mit dem Pianisten Piotr Anderszewski gibt und der Counter-tenor Valer Sabadus, der sein „Frühlingsdebüt“ gemeinsam mit der Cappella Gabetta gibt.

Förderer Heidelberger Frühling

Finanziert wird der „Heidelberger Frühling“ erneut durch eine ausgewogene Mischung aus Förderungen durch Privatpersonen und Unternehmen, Zuschüssen der Stadt Heidelberg und des Landes Baden-Württemberg und Einnahmen aus dem Kartenverkauf. Unter den Förderern sind zuvorderst der Freundeskreis Heidelberger Frühling e. V., der Haupt- und Gründungspartner HeidelbergCement sowie als weitere Hauptpartner der Finanz- und Vermögensberater MLP und das Biotechnologieunternehmen Octapharma zu nennen.

Neu als Förderer hinzugekommen sind der Dosiertechnikhersteller Prominent, der IT-Dienstleister SNP sowie das Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen Falk & Co. Langjähriger privater Mäzen ist Dr. Manfred Lautenschläger mit seiner gleichnamigen Stiftung, hinzu kommen die dem „Heidelberger Frühling“ ebenfalls seit langem verbundene Klaus Tschira-Stiftung und die Athenaeum Stiftung sowie musikliebende Privatpersonen wie Dr. Renate Keysser-Götze und Dr. Dietrich Götze, Dr. Jobst Wellensiek, Dr. Manfred Lamy, die Familie Bruder, Drs. Karin und Peter Koepff, Dr. Manfred Fuchs, Dr. Johannes Schmidt-Tophoff und Dr. Andreas Dienerowitz.

Der Europäische Hof Heidelberg ist auch 2017 das Künstlerhotel des „Heidelberger Frühling“. Für das Jugendprojekt „Classic Scouts“ setzt sich bereits im neunten Jahr SAS Institute ein. Das Projekt „Heidelberg singt“ wird von der Epple Holding GmbH und die Festival Akademie wird von der Stiftung Heidelberger Frühling ermöglicht. Die Festival Akademie und das Streichquartettfest verdanken ihre Realisierung der Kooperation mit der Universität Heidelberg und der pädagogischen Hochschule Heidelberg. Eine begleitende Berichterstattung ist auch im kommenden Jahr durch die langjährigen Medienpartner Rhein-Neckar-Zeitung, SWR2 und Deutschlandradio Kultur gesichert.

Karten sind unter Tel. (06221) 584 00 44 und deutschlandweit an allen bekannten Vorverkaufskassen erhältlich, unter anderem bei allen Geschäftsstellen der Rhein-Neckar-Zeitung.

Internationales Musikfestival Heidelberger Frühling

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07.03.2017 Marokkos Zauber erleben

GFDK - Heino Schütten

Die Jugend lebt von Träumen, das Alter von schönen Erinnerungen, sagen die Marokkaner. Ob ihnen bewusst ist, dass die Märchenwelt ihres Landes eine prächtige Quelle für beides darstellt? Der Veranstalter Djoser ist davon überzeugt – und bietet aus diesem Grund eine Gruppenrundreise an, die insbesondere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene jeden Alters begeistert.

Die Reise gehört zum Programm Djoser Junior, dauert 16 Tage und kombiniert alles, was Marokkos Zauber so unverwechselbar macht.

Reisestart in Casablanca

Los geht es in Casablanca, der zehntgrößten Stadt Afrikas. Der Auftakt währt nur kurz, erlaubt aber dennoch Zeit, eine oder zwei Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. Und wenn es nur die Moschee König-Hassan-II ist, die nun wirklich niemand übersehen kann: Stolze 175 Meter ragt ihr Minarett in den Himmel und übertrifft damit jeden anderen Sakralbau auf dem Globus.

Erlebnis Marokko

Tags darauf beginnt das Erlebnis Marokko in seiner ganzen wuseligen Pracht. Ziel ist Rabat, die erste von vier uralten Königsstädten. In den krummen, übervölkerten Gassen seiner Medina fühlt man sich wie auf einer Achterbahnfahrt durch einen Kosmos aus Läden und Verkaufsständen. Gold und Silber werden feilgeboten, alle erdenklichen Lederwaren und Unmengen an Gewürzen.

Nachdem man sich im Feilschen probiert hat, machen es einem die weiteren Attraktionen Rabats nicht leicht – sie sind kaum zu zählen. Seien es die Königsgarde vor dem Mausoleum von Mohammed V, der Hassanturm oder die „Jardins d'Essai", die vor allem Vogelliebhaber mögen: In dem Park leben viele Ibisse und Störche, die ihre Nester unter anderem auf den Minaretten einer Moscheeruine erbaut haben.

Heimliche Hauptstadt Fès

Auf Rabat folgt Fès, das vielen Marokkanern als heimliche Hauptstadt gilt. Was verständlich ist: Die älteste aller Königsstädte ist das religiöse und intellektuelle Zentrum des Landes. Ein Spaziergang durch die Medina Fès-el-Bali unterstreicht das eindrücklich:

Die Altstadt soll die größte des islamischen Kulturkreises sein. Nicht nur Kinder werden staunen über das traditionelle Handwerk der Holzdrechsler und Kupferschmiede, Ledergerber und Wollfärber, denen sie hier bei der Arbeit zusehen können. Und nicht weniger interessant dürfte der Besuch einer der Medressen ausfallen: In den Koranschulen werden Kinder in der heiligen Schrift unterrichtet.

Darüber hinaus ist Fès der Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge. Einer führt in die römische Ruinenstadt Volubilis, ein anderer zum heiligen, kühn auf einer Bergkuppe thronenden Ort Moulay Idriss, ein dritter in die Königstadt Meknes. Sie beeindruckt durch gigantische Prachtbauten, die auf den marokkanischen „Sonnenkönig“ Moulay Ismail zurückgehen.

Marokkos Atlasgebirge

Immer das mächtige Atlasgebirge vor Augen, führt die Reise am vierten Tag nach Midelt. Unterwegs säumen Berberdörfer inmitten einer geradezu alttestamentarisch anmutenden Landschaft die Straße. Der Minenort selbst ist ein wichtiges Handelszentrum für Mineralien und dient der Gruppe als Übernachtungsort. Dann geht es am nächsten Morgen weiter durch die Wüste zur Oase Zouala, in der man viel über die faszinierende Funktionsweise solcher Vegetationsflecken lernen kann. Nebenbei wachsen hier die leckersten Datteln ganz Marokkos.

Tor zur Sahara

Dass Zouala erst der Auftakt zu einem unvergesslichen Abenteuer ist, wird am nächsten Tag klar: Ab Erfoud, auch bekannt als „Tor zur Sahara“, besteigen die Reisenden bullige Geländewagen und fahren durch eine Landschaft, für die der Begriff „Wüstenmeer“ erfunden wurde. Ausgerechnet dort, wo die Sanddünen am schönsten sind, wird dann übernachtet – nahe der fast 150 Meter hohen Düne Erg Chebbi.

Nach einem Sonnenuntergang, dessen Farbpalette von Honiggelb bis zu warm lodernden Rottönen reicht, sitzt man in Berberzelten bei traditioneller Musik und marokkanischen Gerichten zusammen. Das erhabenste Erlebnis steht dann allerdings noch aus: der unvergleichliche Nachthimmel der Wüste mit Sternen, die so groß und so plastisch leuchten, als könne man sie greifen.

Nach zwei Übernachtungen im Zelt, viel Herumtoben in einem der größten Sandkästen der Erde und fakultativ buchbaren Kamelritten geht es weiter nach Quarzazate zu Füßen des Hohen Atlas. Dass in seiner Umgebung schon viele Bibelverfilmungen und Reißer wie „Game of Thrones“ oder „Gladiator“ entstanden sind, glaubt man gleich:

Zu monumental wirkt diese Gegend, als dass sich Hollywood nicht für sie interessierte. Und wenngleich die Landschaft an Eigenwilligkeit kaum zu übertreffen ist, ragt hier auch noch die aufsehenerregendste Kasbah Marokkos aus dem Wüstensand: Erdbraun nistet Ait Ben Haddou an den Flanken eines Bergs – ein eng bebautes Häuserlabyrinth wie aus einem bizarren Traum. Die Bewohner öffnen für ein kleines Trinkgeld gern die Tür.

Marrakesch verzaubert

Marrakesch ist nicht nur die nächste Station und eine berühmte marokkanische Stadt. Marrakesch ist das Synonym für den Orient schlechthin, ist Traumbild und reizüberflutende Wirklichkeit in einem. Erleben lässt sich dies auf Marrakeschs berühmtestem Platz, dem Djemaa el Fna.

Frühmorgens, wenn die Sonne den roten Stein glimmen lässt, die Vögel auf Arabisch zu zwitschern scheinen und vereinzelte Männer in Djellabahs aufleuchten, ist die Atmosphäre nichts als verwunschen.

Doch das ändert sich schon mittags, wenn das Areal zum Jahrmarkt der Gaukler, Schlangenbeschwörer, Wahrsager und Bettler wird. Und abends? Dann gibt sich der Djemaa el Fna erst recht als gigantisches orientalisches Freilufttheater, das man zum Beispiel in einem der vielen Straßencafés genießen kann.

Nach so viel Trubel bietet der Fischerort Essaouira auf einer Landzunge im Atlantik wunderbare Entspannung. Man kann die Fischer beim Ausladen ihres Fangs beobachten, in zahllosen Teehäusern den typischen Minztee probieren, baden oder sich einmal als Surfer probieren – die windige Küstenregion gilt als Mekka der Wellenreiter. Es dauert jedenfalls nicht lange, bis man nachvollziehen kann, warum zu Flowerpower-Zeiten Rockstars wie Jimi Hendrix, Frank Zappa oder Mick Jagger Essaouira liebten.

Nicht zuletzt, um Ausblicke auf die herrliche Atlantikküste zu erleben, fährt die Gruppe zum Abschluss noch einmal in Richtung Norden nach El Jadida. Die Stadt liegt inmitten einer Region, wo Marokkaner gern ihre Ferien verbringen. Mit allerhand Strandleben und Spaß am Pool können es ihnen die Teilnehmer gleichtun, bevor sie von Casablanca aus die Rückreise antreten. Im Gepäck haben sie dann einen wahr gemachten Traum. Und Erinnerungen für ein ganzes Leben.

Rundreise nach Marokko

Djoser bietet die Reise für Erwachsene ab 1535 Euro, für Kinder unter 12 Jahren ab 1435 Euro an. Im Dreibettzimmer bzw. im Doppelzimmer mit Zustellbett zahlen Kinder unter zwölf 1395 Euro. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen.

Die Termine im Jahr 2017 sind der 8. April und der 23. Dezember. Für die Reise am 8. April gewährt Djoser überdies einen Rabatt von 60 Euro. Weitere Informationen – insbesondere auch über Versionen der Reise mit acht bzw. 21 Tagen – sind online einzusehen unter www.djoserjunior.de.

Über Djoser Reisen
Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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06.03.2017 heidelberger frühling

GFDK - Karsten Füllhaase

Der 26-jährige Bariton Samuel Hasselhorn aus Deutschland ist Sieger des diesjährigen internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied“. Neben einem Preisgeld von 15 000 Euro (gestiftet von der Manfred Lautenschläger-Stiftung) ist der 1. Preis verbunden mit mehreren Konzertauftritten, unter anderem in die London, Madrid und Heidelberg.

Der von Gesangslegende Thomas Quasthoff gegründete Gesangswettbewerb zählt zu den wichtigsten weltweit und fand dieses Jahr erstmals in Heidelberg statt, organisiert vom Musikfestival „Heidelberger Frühling“.

Der 2. Preis in Höhe von 7 500 Euro ging an die 31-jährige Mezzosopranistin Clara Osowski aus den USA, der 3. Preis und der Publikumspreis jeweils in Höhe von 5 000 Euro an den 28-jährigen Bariton Jóhann Kristinsson aus Island. Als beste Pianistinnen des Wettbewerbs wurden die 28-jährige Pianistin Anna Anstett aus der Ukraine und die 27-jährige Victoria Guerrero aus Spanien ausgezeichnet. Sie teilen sich das Preisgeld in Höhe von 5 000 Euro. Den Förderpreis in Höhe von 2 500 Euro für das meistversrechende Talent teilen sich der 27-jährige Bariton André Baleiro aus Portugal und der 29-jährige Bariton Modestas Sedlevičius aus Litauen.

Teilnehmer aus aller Welt

Weit über einhundert Lied-Duos aus aller Welt hatten sich zur Teilnahme beworben. Davon traten nach einer Vorauswahl 26 Duos aus 22 Nationen in Heidelberg an. Zur Jury unter Vorsitz von Thomas Quasthoff gehörten die Mezzosopranistinnen Bernarda Fink und Brigitte Fassbaender, die Sopranistinnen Dame Felicity Lott und Charlotte Lehmann, Lied-Professor Richard Stokes, die Künstleragentin Helga Machreich sowie die Intendanten Dominique Meyer (Wiener Staatsoper) und John Gilhooly (Wigmore Hall London).

Neben interessiertem Publikum besuchten auch zahlreiche Talentscouts den Wettbewerb, unter anderem von den Salzburger Festspielen, aus Madrid und Barcelona, Zürich, Schloss Elmau und von der Hamburger Elbphilharmonie. Der Livestream des Wettbewerbs verzeichnete mehr als 6 000 Aufrufe. Videoaufzeichnungen aller Wettbewerbsbeiträge sind unter www.das-lied.com zu finden. Auch ein Filmteam der BBC war vor Ort, um den Wettbewerb zu dokumentieren.

Gesangswettbewer "Das Lied"

Der 2009 ins Leben gerufene Wettbewerb „Das Lied“ wurde bislang alle zwei Jahre in Berlin ausgerichtet und bietet aufstrebenden Nachwuchssängern eine für ihre Karriere wichtige Chance und eine Bühne. Gleichzeitig bewahrt, betont und belebt er das Genre Lied als musikalische Gattung. Das erste Preisträgerkonzert findet am 9. April 2017 im Rahmen des Themenwochenendes „Neuland.Lied“ beim „Heidelberger Frühling“ statt. Hier präsentiert auch Thomas Quasthoff sein neues Programm mit Konzertmelodramen von Franz Schubert, Robert Schumann, Franz Liszt und anderen.

Zum 1. Preisträger:

Bariton Samuel Hasselhorn studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Marina Sandel und Prof. Jan-Philip Schulze. Meisterkurse bei u. a. Prof. Thomas Quasthoff, Annette Dasch, Angelika Kirchschlager, Prof. Edith Wiens und Prof. Martin Brauß ergänzen seine Ausbildung. Hasselhorn ist Preisträger u. a. der Wigmore Hall Song Competition 2015 in London, des Hugo Wolf Wettbewerbs 2016 in Stuttgart und des Boulanger- Wettbewerbs 2013 in Paris. Im Juli 2011 wurde Hasselhorn als erstem Sänger und als erstem Deutschen überhaupt der Gundlach-Musikpreis verliehen. Der Bariton gewann 2010 das Jahresstipendium der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung; zudem erhielt er einen Förderpreis der Paul Lincke Gesellschaft.

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05.03.2017 Kunst am Meeresgrund

GFDK - Sarah Stelzl

Ein Pärchen beim Selfie-Schießen, ein überdimensionaler Spiegel, ein Floß voller Flüchtlinge. Wer vor Lanzarotes Südküste untertaucht, erlebt seit Januar 2017 eine Ausstellung der besonderen Art. Mehr als 300 Skulpturen, allesamt Nachbildungen realer Personen, finden sich in zwölf bis 16 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund.

Vom englischen Künstler Jason deCaires Taylor an Land gestaltet, wurden die Figuren nach und nach versenkt. Zentrales Anliegen des renommierten Bildhauers ist dabei der Naturschutz: Die Werke des Unterwassermuseums „Museo Atlántico“ dienen als künstliche Riffe und begünstigen die Ansiedlung neuer Tier- und Pflanzenarten.

Kunst am Meeresgrund

Der Eingang in die Welt des „Museo Atlántico“ befindet sich im Süden Lanzarotes, in der Bucht Las Coloradas nahe Playa Blanca. Von dort starten Taucher gemeinsam mit einem Guide zu Europas erstem Unterwassermuseum. Auf 2.500 Quadratmetern erwarten Besucher zwölf Installationen, die Künstler Jason de Caires Taylor aus gut 300 lebensgroßen Plastiken fertigte.

Dazu zählen auch ein botanischer Skulpturen-Garten sowie eine Gruppe, die auf eine 30 Meter lange Mauer zuschreitet. Mit seinen Werken behandelt Taylor nicht nur gesellschaftliche Themen wie die Flüchtlingskrise oder den Klimawandel, sondern leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. So weisen die Figuren, welche bereits vor knapp einem Jahr am Meeresgrund verankert wurden, schon jetzt einen 200-prozentigen Zuwachs an mariner Biomasse auf.

Ausstellung auf Lanzerote

Infos: Der etwa einstündige Besuch des „Museo Atlántico“ ist nur nach Anmeldung bei einem zertifizierten Tauchcenter und in Begleitung eines Öko-Tauchführers möglich (mehr dazu unter www.cactlanzarote.com/centros-eoma). Der Eintritt beträgt 12 € (ohne Ausrüstung). Geöffnet hat das Unterwassermuseum täglich von 10 bis 16 Uhr.

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05.03.2017 training unter Ladies

GFDK - Sarah Stelzl

Fit for Fun auf Mallorca. Sylvia Schaumburg, Inhaberin von women 2BFIT, und Co-Trainerin Jenny Pons bieten im April 2017 zwei Laufcamps nur für Frauen auf der Baleareninsel an. Neben einem speziellen Anfänger-Kurs gibt es erstmals auch ein Seminar für Fortgeschrittene. Gleichgesinnte können hier an ihrer Lauf-Fitness arbeiten und sich durch die anderen Läuferinnen motivieren lassen. Gleichzeitig lockt die tolle Natur Mallorcas zum entspannen ein.

Dabei führen abwechslungsreiche Routen die sportbegeisterten Damen mal am Strand entlang, mal durch schattige Pinienwälder. Basis-Station ist das 4-Sterne-Grupotel Los Príncipes & Spa an der Playa de Muro im Norden Mallorcas.

Fit for Fun auf Mallorca

Noch angenehm ruhig, Temperaturen von rund 20 Grad und eine blühende Natur: Mallorca ist im Frühjahr vor allem bei Aktivurlaubern beliebt. Speziell für Frauen von etwa 30 bis 60 Jahren organisiert der Veranstalter women 2BFIT 2017 zwei Laufcamps. Im Vordergrund stehen Spaß und sportliches Inselerlebnis. Gemeinsam arbeiten die maximal 20 Teilnehmerinnen mithilfe von Laufstil-Analysen, Technikübungen und täglichen Trainingseinheiten an ihrer läuferischen Fitness. Das Warm-up am Strand, Vorträge, eine Fahrradtour sowie ein Ausflug nach Palma ergänzen das Programm.

Laufkurse für Frauen

Neu- und Wiedereinsteiger kämpfen im Anfänger-Kurs von 22. bis 29. April gegen ihren inneren Schweinehund. Wer bereits fünf Kilometer am Stück problemlos durchläuft, bereitet sich im Fortgeschrittenen-Seminar (29. April bis 6. Mai) auf seinen ersten Wettkampf vor. Zum Entspannen geht es ins Grupotel Los Príncipes & Spa an Mallorcas Nordküste. Das 4-Sterne-Haus liegt direkt an der feinsandigen Playa de Muro und verfügt über einen großzügigen Spa- und Wellnessbereich.

Weitere Auskünfte unter www.women2bfit.de und www.grupotel.com. Die Buchung erfolgt über das TUI ReiseCenter in Memmingen (markus.stelzer@tui-reisecenter.de), Preise ab 725 €/Pers. im DZ (inkl. HP und Camp, ohne Flug). Gegebenenfalls ist ein Krankenkassenzuschuss möglich.

Grupotel Hotels & Resorts gehört zu den größten Hotelunternehmen auf den Balearen. Hauptgesellschafter Miguel Ramis hat sein erstes Hotel 1968 auf Mallorca eröffnet. Der Gast kann zwischen 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona wählen. Die meisten der Häuser liegen direkt am Strand und verfügen über großzügige Garten- und Poolanlagen.

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05.03.2017 digital entgiften

GFDK - Jessica Harazim

Tagtäglich sind wir Belastungen ausgesetzt, die wir über Luft, Wasser und Nahrung aufnehmen. Häufig ist auch ungesunder Lebensstil der Grund, warum der Körper immer mehr rebelliert. Ein Detox-Programm reinigt und entlastet den Organismus, egal ob mithilfe einer klassischen Entschlackungskur oder in elektrosmogarmer Umgebung. In folgenden Hotels und Resorts von Asien bis Europa wird nach allen Regeln der Kunst entgiftet – auf Wunsch sogar „digital“

Mit Ayurveda ausleiten:

Erandia Marari, Kerala/Indien

Ayurveda-Anhänger schwören auf Panchakarma. Das Ausleitungsverfahren der 3.000 Jahre alten indischen Heilkunst basiert unter anderem auf unterschiedlichsten Massagen und Treatments. Sie alle haben das Ziel, Schlacken und Gifte im Körper zu lösen und dann auszuscheiden. Eine typgerechte vegetarische Ernährung unterstützt die im Idealfall mindestens dreiwöchige Kur. Dass Ayurveda nicht nur mit Verzicht, sondern mit viel Lebensfreude in erlesener Umgebung durchgeführt werden kann, beweist das von deutschen Inhabern geführte Boutiquehotel Erandia Marari Ayurveda Beach Resort im südindischen Kerala. Nur 13 Zimmer und fast 60 Mitarbeiter, darunter zwei erfahrene Ärztinnen, 14 Therapeuten sowie fünf ayurvedische Köche, garantieren individuelle Betreuung während der Kur direkt am Strand. Die Übernachtung inkl. ayurvedischer VP kostet ab 140 €/Pers. Das Ayurvedapaket mit täglicher Arztkonsultation, Massagen/Treatments, Medizin und zweimal täglich Yoga/Meditation beträgt zusätzlich 90 €/Tag/Pers. www.erandiamarari.com


Säuren und Basen im Gleichgewicht:

Bodenmaiser Hof, Bayern/Deutschland

Der Indoor-Spa des Designhotels im Zentrum des heilklimatischen Kurorts Bodenmais erstreckt sich über 1.000 Quadratmeter mit Sauna- und Wasserwelt. Gästen stehen zudem neun Behandlungsräume für Anwendungen zur Verfügung, darunter die Balance-Detox-Zeit. Das Entgiftungspaket enthält einen Säure-Basen-Check-up bei der Heilpraktikerin des Hotels. Nach einer individuellen Körperanalyse folgen drei Akupunktur- bzw. Akupressursitzungen mit entschlackungsfördernder Wirkung. Die Detox-Anwendung, ab 3 Nächten buchbar, kostet 195 €/Pers. im DZ. www.bodenmaiser-hof.de

Unter Frauen:

la pura, Kamptal/Österreich

Das women´s health resort la pura in Niederösterreich ist eines der wenigen Hotels in Europa exklusiv für Frauen, weibliche Bedürfnisse stehen im Vordergrund. Bei den Detox-Programmen können sie zwischen drei und sechs Übernachtungen wählen. Die therapeutischen Leistungen reichen vom Gesundheits-Coaching über ein Meersalz-Traubenkern-Ganzkörperpeeling bis hin zur wohltuenden Massage. Der längere Aufenthalt ist zudem mit einer Ernährungsberatung und Arztuntersuchung verbunden. Detox Light kostet ab 689 €, Detox Intensiv ab 1.499 €/Pers. www.lapura.at, www.niederoesterreich.info


Digital entgiften:

Schlossgut Oberambach, Bayern/Deutschland

Computer, Touchpads oder Smartphones begleiten täglich unser Leben. Im Schlossgut Oberambach haben die Gäste die Möglichkeit, endlich mal „offline“ zu gehen, einfach nur die Natur zu genießen und völlig strahlenfrei zu schlafen. Das Biohotel verfügt über abgeschirmte Elektroleitungen und schaltet das WLAN nachts aus. Das Naturgesund-DZ kostet ab 95 €/Pers. www.schlossgut.de


Detox ausgezeichnet:

Kamalaya Koh Samui, Thailand

Dass eine innere Reinigung durchaus mit Genuss verbunden sein kann, erfahren Gäste bei einem Aufenthalt im Kamalaya Koh Samui. „Nähren statt hungern“, lautet der Detox-Ansatz von Gründerin und TCM-Expertin Karina Stewart. Erst kürzlich wieder zur „Spa Cuisine of the Year“ ausgezeichnet, basiert die innovative Küche des Wellness- und Healingresort auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und wurde eigens für das ganzheitliche Gesundheits-Konzept entwickelt. In Kombination mit unterschiedlichen Naturheiltherapien aus Asien und dem Westen werden Selbstheilungskräfte aktiviert sowie Körper und Geist gereinigt. Je nach Bedürfnis und Zeit gibt‘s verschieden intensive Detox-Programme. 7 Tage Basisprogramm kosten ab zirka 2.640 €/Pers. im DZ inkl. VP, Flughafentransfer sowie Anwendungen und Beratungen. www.kamalaya.com

Ballast abwerfen:

Alpines Lifestyle Hotel Jungbrunn, Tirol/Österreich

Pünktlich zum Jahreswechsel startet das Jungbrunn in Tannheim/Tirol seine 10-tägige Stoffwechselkur. Mit einer Kombination aus Ernährung, Entgiftung und Bewegung konzentrieren sich die Spa-Experten des Alpinen Lifestyle Hotels intensiv auf ihre abnehmwilligen Gäste. Die Bausteine: gesunde Kost mit 600 Kalorien/Tag, ionisiertes Basenwasser aus der hauseigenen Alpenquelle, Faszien-Sport-Einheiten mit dem Personal Trainer für strafferes Bindegewebe, eine Vitalstoffmischung sowie die extra fürs Hotel entwickelte JuBeWell-Detox-Behandlung zur schnelleren Fettverbrennung. Buchbar jederzeit ab 2.450 €/Pers. inkl. 10 Übernachtungen. www.jungbrunn.at

 

Schadstoffarme Umgebung:

Krahbichlhof, Südtirol/Italien

Der Krahbichlhof befindet sich auf 1.600 Metern im Tauferer Ahrntal. Das Reinluftgebiet im Nordosten Südtirols verfügt über einen eigenen Heilklimastollen: Die lufthygienischen Bedingungen unter Tage lindern chronische wie akute Lungenprobleme, vor Ort betreut ein Arzt die Patienten. Mit ihrem Urlaubshof, von „Roter Hahn“ als allergikerfreundlich zertifiziert, setzt auch Bauersfamilie Gruber voll aufs Thema Gesundheit: Seit 2003 wirtschaftet sie nach Bioland-Richtlinien, das Trinkwasser aus der eigenen Gebirgsquelle ist sogar für Neurodermitiker geeignet. Zeitgleich hat die Landesagentur für Umwelt das Haus als besonders gesundheitsverträgliches „Respiration Health Hotel“ anerkannt. Diese gewähren 25 Prozent Rabatt auf den Eintritt in den Klimastollen. Ferienwohnung für 2 ab 44 €/Nacht. www.ich-atme.com, www.roterhahn.it

 

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04.03.2017 Schneller, billiger, mehr

Cornelia Spiering /Kathrin Stammen

Glückliche Kühe auf saftigen Wiesen - schmackhaftes, buntes Gemüse. Ist das alles inzwischen eine Utopie? Für Verbraucher wie auch für die armen Bauern? Unter dem Druck der Industrie und der untätigen Politik und kriminellen Fleischlobby, die auch noch im Bundestag sitzt, wird langsam unsere gute Landwirtschaft in die Knie gezwungen. Die zu billigen Fleischpreise tun ihr übriges und verursachen ein millionenfaches Tierleiden. Leute schaut endlich hin und hört auf billiges Fleisch zu kaufen!

BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus geht in seiner Doku unvoreingenommen auf die Bauern zu. So vielfältig die Bauern auch sind - vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur – der Tenor ist einhellig: „So kann und wird es nicht weitergehen.“ Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält.

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

Der Film wurde von Helmut Grassers AllegroFilm produziert, die schon WE FEED THE WORLD und MORE THAN HONEY äußerst erfolgreich in die Kinos gebracht hat. In Österreich hat BAUER UNSER seit November über 60.000 Besucher in den Kinos begeistert.

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04.03.2017 März 2017 bundesweiter kinostart

GFDK - Regine Baschny

Kein Geringerer als Meisterregisseur Martin Scorsese hat sich für sein neues Projekt den hochgelobten Bestseller des japanischen Erzählers Shusaku Endo vorgenommen. SILENCE erzählt die auf historischen Ereignissen basierende gnadenlose Verfolgung der christlichen Minderheit im Japan des 17. Jahrhunderts durch die Shogun-Militärregierung.

Mit SILENCE, den Concorde Filmverleih in Deutschland am 2. März 2017 bundesweit in die Kinos bringen wird, erfüllt sich für Scorsese ein langgehegter Traum seiner bemerkenswerten Karriere: "Dieses Projekt fesselt mich seit langem. Ich musste das einfach verwirklichen und jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Es ist eine starke, wahrhaftig wundervolle Story - spannend wie ein Thriller."

Dabei konnte Scorsese für sein Herzensprojekt eine mehr als beachtenswerte Darstellerriege verpflichten: In den Hauptrollen SPIDER MAN- und SOCIAL NETWORK-Star Andrew Garfield sowie STAR WARS-Entdeckung Adam Driver als junger katholischer Priester, die sich in ihrer Reise durch ein von Gewalt und Terror zerrissenes Japan ihrer persönlichen Glaubensfrage stellen müssen. Daneben dürfen sich Kinofans auf Charakterdarsteller Liam Neeson (96 HOURS - TAKEN), Japans Ausnahmeschauspieler Tadanobu Asano (THOR - THE DARK KINGDOM) und "Game of Thrones"-König Ciarán Hinds freuen.

Nicht zuletzt die großen Namen vor und hinter der Kamera dürften US-amerikanische Branchenpublikationen dazu veranlasst haben, SILENCE gleich nach Bekanntgabe der US-Starttermine als einen der heißesten Oscarkandidaten im diesjährigen Rennen um die begehrte goldene Trophäe zu handeln...

Bestsellerverfilmung Silence

1638 brechen Pater Sebastião Rodrigues (Andrew Garfield) und Pater Francisco Garrpe (Adam Driver) von Portugal ins für die westliche Welt völlig abgeschottete Japan auf, um der Wahrheit hinter den undenkbaren Gerüchten nachzugehen, dass ihr berühmter Lehrer Cristóvão Ferreira (Liam Neeson) seinem Glauben abgeschworen habe. Nach ihrer Ankunft erleben sie die brutale und unmenschliche Verfolgung der Christen durch die japanischen Machthaber. Angesichts der Ereignisse in einer Gesellschaft, die keine Toleranz kennt und in der der Tod an der Tagesordnung ist, stellt sich Sebastião auf seiner Reise durch das von der Gewaltherrschaft der Shogune zerrissene Land die immerwährende Frage: Wie kann Gott zu all dem schweigen?

Der Film basiert auf dem Roman "Schweigen" von Shusako Endo, der im deutschsprachigen Raum im Septime Verlag veröffentlicht wurde.

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03.03.2017 atemberaubende Lebensgeschichte

GFDK - Universal

Nicole Kidman wird als „Beste Schauspielerin International“ bei der Goldenen Kamera 2017 geehrt. Sie spielt im Kinodrama LION, die atemberaubende Lebensgeschichte von Saroo Brierley mit, welches am 23. Februar ins Kino gekommen. Der für seine Rolle als Saroo Brierley für den Oscar-nominierte  Dev Patel (Welterfolg: SLUMDOG MILLIONÄR) brilliert darin als junger Mann, der als 5jähriges Kind verloren ging, in Indiens härtester Großstadt Kalkutta mutterseelenallein überlebte, von australischen Eltern adoptiert wurde und sich 25 Jahre später mithilfe von Google Earth auf die Suche nach seinem verlorenen Heimatort in Indien und seiner dort lebenden Familie macht. In den Hauptrollen: Dev Patel, Rooney Mara, Nicole Kidman und David Wenham.
 
Regisseur Garth Davis wurde am 3. Februar für LION von der Directors Guild of America als Bester Regisseur in der Kategorie Spielfilmdebüt ausgezeichnet. Außerdem wurde LION mit zwei BAFTA-Awards geehrt (Bester Nebendarsteller - Dev Patel, Bestes adaptiertes Drehbuch – Luke Davies) und war für 6 Oscars® nominiert.

Kinodrama Lion erhält Goldene Kamera 

Die Geschichte: Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Kleinstadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurückgelassen hat, sucht er nach Münzen und Essensresten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochenlang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisenhaus landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebevolles Zuhause in Australien schenken.

Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolgreich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohnort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als das Unglaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht…

Auszeichnung für Nicole Kidman

LION ist eine tief bewegende Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem autobiographischen Bestseller „Mein langer Weg nach Hause“ erzählt der Film die wahre Geschichte von Saroo Brierley, der als Kind  in Indien verloren ging und Jahrzehnte später wie durch ein Wunder seine Familie wiederfand. In den Hauptrollen spielen Dev Patel („Slumdog Millionär“, „Best Exotic Marigold Hotel“),  Rooney Mara („Carol“, „Verblendung“) und Nicole Kidman („Moulin Rouge!“, „The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit“). Regie führte Garth Davis nach einem Drehbuch von Luke Davies („Life“, „Candy – Reise der Engel“).

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