Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

18.07.2018 Kassel ist der Gewinner

GFDK - Medien

In Kassel leben Auszubildende deutschlandweit am besten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des privaten Bildungsanbieters, WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).

Das Unternehmen hat die 40 größten deutschen Städte auf ihr Ausbildungs- sowie Nah- und Fernverkehrsangebot hin analysiert und auch die Lebenshaltungskosten und Preise für Freizeitaktivitäten vor Ort verglichen.

Dafür wurden insgesamt Daten zu zehn verschiedenen Variablen erhoben und ausgewertet. Pro Variable wurden jeweils ein bis 40 Punkte vergeben. Besonders wichtige Variablen, wie die Mietpreise, wurden doppelt gewichtet.

Insgesamt erreichte Kassel am Ende 436 von 520 möglichen Punkten und belegt damit den ersten Platz in der Untersuchung. Dahinter reihen sich Hannover und Chemnitz mit 366 und 361 Punkten ein. Besonders gut schneidet Kassel in der Kategorie Freizeitaktivitäten ab. Keine andere analysierte Stadt konnte in Bezug auf die Kino-, Hallenbad- und Barpreise für Cola und Bier mehr Punkte sammeln.

Lebenshaltungskosten: Am wenigsten zahlen Azubis in den neuen Bundesländern

Auch in der Kategorie Verkehr erreicht die einzige Großstadt Nordhessens eine gute Platzierung und muss sich nur Frankfurt am Main geschlagen geben.

Die Bankenstadt punktet hier aufgrund des günstigen ÖPNV-Jahrestickets, der vielen Verbindungen der Deutschen Bahn und der Nähe zum größten Flughafen des Landes.

In Bezug auf die Lebenshaltungskosten sichern sich hingegen Städte aus den neuen Bundesländern die vordersten Ränge: Chemnitz schneidet hier vor Leipzig, Halle, Dresden und Magdeburg am besten ab.

Was das Ausbildungsangebot angeht, liegt Baden-Württemberg ganz weit vorn. Freiburg landet in dieser Kategorie auf dem ersten, Stuttgart auf dem zweiten und Karlsruhe auf dem dritten Rang. In allen drei Städten leben anteilig besonders viele Auszubildende und es gibt auch vergleichsweise viele Berufsschulen pro Quadratkilometer.

Rostock, München und Hamburg sind die Verlierer des Rankings

Die wenigsten Punkte des Rankings konnte sich Rostock sichern. Während Azubis in Rostock zwar vergleichsweise geringe Lebenshaltungskosten haben, konnte die Stadt in den anderen Kategorien kaum Punkte einfahren.

Vergleichsweise schlechte Verkehrsanbindungen und ein wenig attraktives Freizeitangebot lassen die Hansestadt schlecht dastehen. Weit unten im Ranking platzieren sich zudem Hamburg und München.

Die beiden Städte landen auf Rang 38 und 39 der Analyse der WBS GRUPPE. Hier drücken die hohen Lebenshaltungskosten, besonders die Miete, auf die Wertung. Auch die zwei weiteren deutschen Millionenstädte, Berlin und Köln, schneiden nur unterdurchschnittlich ab: Berlin landet auf Rang 27, Köln auf Rang 23.

Joachim Giese, Vorstand der WBS-Gruppe, kommentiert die Analyse:

“Auszubildende sind in der Regel junge Menschen, die aktiv sind und viel unternehmen wollen, gleichzeitig aber nur wenig Geld haben. Daher wollten wir herausfinden, in welcher deutschen Stadt Azubis am besten leben können.

Als klarer Sieger unseres Rankings ging am Ende Kassel hervor, wo Auszubildende beste Bedingungen für eine schöne Ausbildungszeit vorfinden. Natürlich freut es uns ganz besonders, dass sich auch vier Standorte unserer WBS SCHULEN unter den Top-10 des Rankings wiederfinden.

Allerdings muss natürlich auch beachtet werden, dass unsere Analyse keine Allgemeingültigkeit beansprucht und es letztlich auch die subjektive Wahrnehmung darüber entscheidet, wo jeder Einzelne sich am wohlsten fühlt”.

FOTO: Fotograf: Malte Ruhnke 22:30, 19. Jul 2005 MalteRuhnke

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14.07.2018 Guter Job - Leistung schwach

GFDk - Medien

Leinfelden, Echterdingen, 05. Juli 2018. Während der aktuellen Fußball Weltmeisterschaft entstand in Deutschland eine Diskussion über die Qualität der Fußballkommentatoren des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks.

Deshalb hat Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring- und Analysen, VICO Research & Consulting analysiert, welche deutschen WM-Kommentator*innen von ZDF und ARD im Netz am positivsten diskutiert werden Das Ergebnis:

Claudia Neumann wird trotz aller Kritik im Social-Web insgesamt am besten bewertet, Béla Réthy und Steffen Simon hingegen am schlechtesten.

Insgesamt rund 43 Prozent aller analysierten, wertenden Beiträge zu Claudia Neumann waren positiver Natur. Somit wurde die ZDF-Kommentatorin zwar überwiegend negativ diskutiert, aber dennoch deutlich besser als ihre männliche Kollegen.

Guter Job - Leistung schwach

Viele Nutzer lobten, dass Neumann sachlich kommentiere und einen guten Job mache. Außerdem sei sie für viele Frauen und junge Mädchen ein Vorbild. Allerdings kritisierten auch einige ihre Fachkenntnis und gaben an, ihre Stimme als monoton und unangenehm wahrzunehmen.

Immer wieder rechtfertigten sich die Social Web-Nutzer, dass sie Claudia Neumann aufgrund ihrer Leistungen kritisieren würden und nicht, weil sie eine Frau ist.

Von den männlichen WM-Kommentatoren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wurde Tom Bartels im Netz am besten bewertet. Doch nur 22 Prozent aller wertenden Beiträge zu seiner Person waren positiv.

An dem Mann, der 2014 sogar das WM-Finale kommentierte, wurde kritisiert, dass er zu viel schreie, parteiisch sei und nicht genug Fachwissen habe. Allerdings nahmen ihn einige Nutzer auch als unterhaltsam wahr.

Béla Réthy und Steffen Simon sind am unbeliebtesten

Schlechter als Tom Bartels wurden nur zwei seiner Kollegen bewertet. Während sich zu Oliver Schmidt, Gerd Gottlob und Martin Schneider nicht genug wertende Beiträge erfassen ließen, um vergleichbare Aussagen treffen zu können, waren die Beiträge zu Steffen Simon und Béla Réthy zu jeweils 83 Prozent negativ.

An Bela Rethy kritisierten die Nutzer, dass er eine nervige Stimme habe und sehr pessimistisch kommentiere, Steffen Simon hingegen wurde teilweise sogar als inkompetent und eingebildet beschrieben. Insbesondere, dass er im Spiel Polen gegen Kolumbien dachte, dass der seit fast 30 Jahren verstorbene Kazimierz Deyna auf der Tribüne saß, wurde ihm immer wieder angelastet.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:

“Über die deutschen WM-Kommentator*innen ist in den letzten Tagen eine große Diskussion entstanden. Insbesondere Claudia Neumann musste im Netz harte Kritik einstecken, die sich in Teilen nur gegen sie als Frau richtete.

Unsere Analyse zeigt jedoch, dass sie im Social Web dennoch positiver wahrgenommen wird als ihre männlichen Kollegen, zu denen wir Aussagen treffen konnten. Natürlich muss hierbei beachtet werden, dass die Diskussion in den sozialen Medien natürlich auch von der Berichterstattung zu Claudia Neumann beeinflusst wurde.

Dass insgesamt alle Kommentatoren überwiegend negativ besprochen wurden, ist übrigens nichts Besonderes. Social Media-Beiträge werden in der Regel eigenmotiviert verfasst und diese Motivation ist nach negativen Erlebnissen meist höher als nach positiven Erlebnissen.”

Um die Netz-Stimmen zu den WM-Kommentator*innen von ZDF und ARD zu analysieren, hat VICO Research & Consulting zwischen dem 25. Juni 2018 und dem 02. Juli 2018 rund 6.800 öffentliche Beiträge erfasst und ausgewertet.

Die Beiträge stammen aus dem Mikroblog Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie News-, Q&A-, Video- und Bild-Portalen.

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11.07.2018 Best Never Rest ein Schuß in den Ofen

GFDK - Medien

Die Fußball-WM ist allgegenwärtig. Nachdem „Die Mannschaft“ nicht den Sprung von der Gruppenphase in die KO-Runde schaffte, begann die Fehlersuche, um das frühe Ausscheiden zu erklären. 

Nicolas Fink, Experte für Markenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit im Sport an der SRH Fernhochschule – The Mobile University und Geschäftsführer des BASF Tennisclub e.V. gibt einen Rückblick auf das Projekt WM-Verteidigung:

"Die schlechte Wahl des Slogans „Best Never Rest“, Spieler die es endlich wieder auf den Punkt bringen, vermeintliche Tabubrüche, der 'Lächel-Selfie-Skandal', die fehlinterpretierte Rolle der Journalisten im Mannschaftslager, Bundestrainer 'raus - oder rein?', der Özil/Gündogan-Skandal und die Kommunikation rund um die Kader-Nominierung, sind nur ein Auszug der Geschehnisse in den vergangenen Wochen".

Bereits seit Jahren beschweren sich Trainer, Manager und Spieler in der Öffentlichkeit über die hohen Belastungen im Fußball, die sich nicht nur physisch, sondern auch in Fällen psychisch äußern. Der Druck auf einzelne Spieler ist immens, wodurch viele das Gefühl haben zu wenig zu trainieren.

Mario Götze beispielsweise schilderte dies in seiner Dokumentation in Verbindung mit seiner Stoffwechselkrankheit. „Der hohe Erwartungsdruck der Öffentlichkeit war eine enorme Belastung für die Spieler. Der von dem Sponsor Mercedes Benz kreierte Slogan „Best Never Rest“ steigerte diese Erwartungshaltung noch“, weiß Medienexperte Fink.

„So ein Slogan funktioniert natürlich gut für eine Autowerbung und eine Firma, aber für Sportler, die an ihrer Leistung gemessen werden und nicht diese nicht durchgehend abrufen können, ist es eine Belastung.

Die übermäßige Darstellung des Slogans in allen Posts aus den Trainingseinheiten und in der Werbung stärkten den Effekt, da in der Öffentlichkeit eine hohe Erwartungshaltung kreiert wurde.

Nach einigen Anfragen ruderte Mercedes Benz sogar zurück und erklärte, dass „never rest“ nicht heißt, dass ein Sportler nicht auch Pausen benötigt und einlegen soll.“ Dies verdeutlich wiederum die Möglichkeiten der Fehlinterpretation.

Doch nicht nur der Werbe-Slogan bewegte die Öffentlichkeit, sondern auch das Verhalten der Spieler während der Weltmeisterschaft sorgte für Diskussion und Unruhe. Eine Medienanstalt griff das Thema Fanselfie mit Julian Brand intensiv auf.

So hatten die Kameras in der WM Arena eine Szene aufgeschnappt, in welcher Julian Brandt ein Selfie mit Fans macht und dabei in die Kamera lächelt. Dies wurde zu einem Skandal aufgebauscht, da die Mannschaft unmittelbar zuvor gegen Mexiko verloren hatte und ein Lächeln nicht angemessen wäre.

„Solche Aufreger lenken die Profispieler meistens nur unnötig von ihrer eigentlichen Aufgabe ab. Es ist ein Teufelskreis: Die Fans wollen auf der einen Seite Ihre Idole zum Anfassen haben und nehmen hierzu Reisen bis nach Russland auf sich, andererseits wird es den Fußballern dann wieder negativ ausgelegt.

Es gibt viele Beispiele, die zeigen wie diese Gradwanderung funktionieren kann“, so Finks Einschätzung. Im Fall von Julian Brand wurde das Verhalten in den Sozialen Medien nicht als Fehltritt oder als unangemessen gewertet.

„Es handelt sich um ein Bild mit Fans, die wohl extra aus Deutschland angereist sind, um die Mannschaft zu unterstützen. In diesem Fall wäre die Verweigerung eines Fotos von Julian Brandt wohl eher als ein emotionsloses und geringschätzendes Verhalten den Fans gegenüber eingestuft worden.“

Ein weiterer Aspekt war die Kritik der Spieler an der Mannschaftsleistung. „Experten sprachen von einem „Tabubruch“, als Spieler öffentlich die Leistungen der Mannschaft kritisch hinterfragten und damit Probleme offenbarten“, so Fink.

„Dagegen hat die Öffentlichkeit sehr positiv und verständnisvoll reagiert, da die Spieler verdeutlichen, dass es Ihnen ernst mit der WM, den Leistungen und den einzelnen Spielen ist. Standardphrasen, wie „müssen wir besser machen“ oder auch, dass „die Defensive stabilisiert werden muss“ wären einfach nicht passend gewesen.

Diese Aussagen hätten dazu geführt, dass man der Mannschaft Ratlosigkeit, Uneinsichtigkeit und fehlende Führung vorwirft. Die Offenheit und Kritik der Spieler ist, solange sie objektiv und sachlich ist, in der Öffentlichkeit gerne gesehen und entspricht nicht einem Tabubruch.

Der Schuss ging deshalb für ein paar Experten nach hinten los, denn diese wurden kritisiert, dass es sich nicht um einen Tabubruch handelt“, analysiert Fink: „Es lassen sich wieder emotionsgeladene Spieler erkennen, die für den Sport, ihr Land oder ihren Club „brennen“ und Erfolge feiern wollen. Der Fußball ist reif für Charaktere, wir müssen ihnen aber auch den Platz dazu lassen.“

Neben der eigenen kritischen Betrachtung äußerten sich die Spieler jedoch auch kritisch über die Berichterstattung der Medien. Durchgehend tummelten sich Vertreter der unterschiedlichen Presse- und Medienanstalten bei der Mannschaft im WM-Lager.

Diese stellten das Bindeglied zwischen Heimatland, Fans und der Mannschaft dar. Aus diesem Grund verbrachten die Reporter deutlich mehr Zeit mit den Spielern im Gegensatz zu den Bundesligazeiten. „Die Aufgabe der Journalisten ist es, je nach Medienanstalt, sportfachlich bzw. sachlich-kritisch zu berichten.

Dieser Aufgabe müssen die Reporter vor Ort nachkommen, es bedeutet jedoch nicht im Umkehrschluss, dass die Bevölkerung nicht weiterhin die Mannschaft unterstützt und anfeuert, nur weil die Fragen der Reporter in den vergangenen Tagen deutlich kritischer ausgefallen sind“, weiß Fink.

Da die deutsche Fußballnationalmannschaft in den letzten Jahren bei Turnieren sehr gute Leistungen zeigte – bei sechs Turnieren in Folge wurde immer mindestens das Halbfinale erreicht – fiel die Berichterstattung durchweg positiver aus.

„Bei sportlichen Talfahrten müssen Reporter ihrem Auftrag der sachlichen Berichterstattung nachgehen, dies müssen die Sportler verstehen und nicht darauf schließen, dass alle Fans gegen sie sind“, so Fink weiter.

Neben den Spielern steht jedoch auch der Bundestrainer sehr stark im Fokus der medialen Berichterstattung. Der Vertrag des Bundestrainers wurde vor der WM bis 2022 verlängert. Diese langfristige Entscheidung wurde aufgrund des Erfolges, aber auch der zukunftsfähigen Zusammenarbeit getroffen.

„Nach dem WM-Aus muss in der Tat vieles hinterfragt werden, doch dieses sollte im Team des DFB analysiert und ausgewertet werden. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll gewesen, das exklusiv Interview, im Anschluss an das Spiel, mit Joachim Löw abzusagen.

In diesem Fall hätte man sich Zeit nehmen können, um mit der Analyse zu beginnen und das Ausscheiden der Mannschaft in der Kommunikation auf viele Probleme zurückzuführen, ohne dass ein einzelner Sündenbock gesucht wird.

Joachim Löw hätte sich durchaus am Folgetag mit einem von ihm verfassten Statement an die Medien und Öffentlichkeit wenden können. Das Interview ergab jedoch die unmittelbare Frage ob er weiterhin Trainer bleiben wird bzw. ob er der richtige für den Umbruch der Mannschaft ist“, findet Fink:

„In diesem Zusammenhang stand auch die Nominierung des WM-Kaders. Die Autorität liegt beim Bundestrainer, dennoch führte er eine Argumentation über die Nominierung einzelner Spieler die nicht nachvollziehbar gewesen ist:

Es wird nach sportlicher Leistung ausgewählt, dennoch fallen sportlich starke Spieler aus dem Kader heraus und Spieler ohne Spielpraxis werden nominiert.“ Interessant sind hier auch die Reaktionen und das unterschiedliche Verhalten der Nichtnominierten Sandor Wagner und Mario Götze

Weitere Aspekte welche die öffentliche Sicht auf die Nationalmannschaft beeinflusst haben, waren unter anderem der Skandal um die Spieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan:

„Dieser öffentliche Druck auf Mesut Özil und Ilkay Gündogan geht an den beiden nicht spurlos vorbei, dies konnten wir bei den WM-Spielen feststellen. Die Thematik wird sogar dadurch noch kritischer, dass Mannschaftskameraden auch ihre eigene und nicht unbedingt positive oder eine verteidigende Meinung gegenüber der Situation haben.

Diese Stimmung wirkt sich auf im Team aus“, schildert Fink: „Hinzu kommt, dass sich nun der Teammanager des DFB zu Wort gemeldet hat, wodurch wieder Unruhe in das Thema kommt und sogar eine Kritik am Bundestrainer geübt wird, da er anmerkt, dass man sportlich auf Özil hätte verzichten sollen“.

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08.07.2018 Kochen mit Leib und Seele

GFDK - Essen und Trinken

Eigentlich braucht man keinen besonderen Anlass, um Volkenroda zu besuchen. Die malerische Landschaft im Nordwesten Thüringens ist Grund genug, um hier ein paar angenehme Tage zu verbringen, findet Annette Behnken.

Schlemmen im Kloster

Doch wer auf der Suche ist nach Gott oder sich selbst, kann in dem ehemaligen Zisterzienserkloster Antworten finden und braucht dabei nicht auf gutes Essen zu verzichten.

Dafür sorgt Küchenchefin Christiane Kern, die gemeinsam mit Annette Behnken eine deftiges Menü auf den Tisch der Klosterküche bringt: Als Vorspeise wird ein Apfel-Möhren-Rettich-Salat mit Sesam serviert. Als Hauptgang gibt es Sauerkrautpflanzerl mit Speck und Kartoffeltalern, verfeinert mit einem köstlichen Dip.

Manche, die als Gast ins Kloster Volkenroda kommen, bleiben für immer hier. So wie Kristina Lohe: "Mein Bild von Klöstern war geprägt von hohen Mauern, Stille und Strenge. Aber hier ist alles quicklebendig", sagt sie.

Ihr erster Arbeitseinsatz bestand darin, den Ziegenstall auszumisten, erinnert sich die Halbdänin, während sie gemeinsam mit Annette Behnken auf dem klostereigenen Bauernhof sauber macht. Solche Aufgaben erledigt Kristina Lohe inzwischen nur noch selten. Heute unterstützt sie den Vorstand bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Anne-Sophie Dessouroux war ursprünglich hierher gekommen, um ihre Ausbildung abzuschließen. "Anfangs dachte ich, hier ist die Welt zu Ende.

Dann habe ich gemerkt, die Welt kommt zu uns", erzählt die junge Belgierin lachend. Tatsächlich zieht das Kloster Volkenroda jedes Jahr Tausende Besucher an. Einen Teil davon, Konfirmanden, Schüler, freiwillige Helfer, betreut Anne-Sophie Dessouroux mittlerweile hauptberuflich als Jugendreferentin des Klosters.

Annette Behnken trifft auch Helmut Roßkopf. Der gelernte Tischler produziert in seinem Unternehmen Arbeitsplatten und Küchenflächen.

Von seinen Mitarbeitern wird er "Bruder Helmut" genannt. Denn der Unternehmer ist evangelischer Mönch und lebt besitz- und ehelos.

Annette Behnken staunt, wie viele unterschiedliche Menschen sich vom Kloster Volkenroda angezogen fühlen. Und viele von ihnen trifft sie abends beim selbst gekochten Klostermahl wieder.

Am 05.08.2018, 15:30 Uhr, im NDR Fernsehen

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08.07.2018 Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

GFDK - Essen und Trinken

Erst im April bereitete uns Maximilian Moser, der Sternekoch im Vier Jahreszeiten, auf die Spargelzeit vor. Zuvor hatte er zum vierten mal einen Michelin-Stern für das Aubergine erkocht wie die GFDK Redaktion Essen und Trinken berichtete.

Nach der gelungenen Vorjahrespremiere legt das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg sein kulinarisches Sommer-Event erneut auf.

Beim zweiten „Food-Festival“ am Samstag, 4. August 2018 verwandeln sich die Restaurants Oliv’s und Aubergine (ein Michelin-Stern), die Hemingway Bar sowie Lobby und Terrasse des Vier Sterne Superior Hauses vor den Toren Münchens ab 17 Uhr in einen bunten Marktplatz für Feinschmecker.

Die limitierten Tickets kosten 79 €/Pers. inklusive Champagner-Aperitif, Food-Kreationen sowie ausgewählter Getränke.

Kulinarisches Varieté am Starnberger See

Nach dem Champagner-Aperitif testen sich Besucher des zweiten „Food-Festival“ ganz nach Gusto durch die verschiedenen Schlemmer-Stationen im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg. Beim Live-Cooking grillt und zaubert Sternekoch Maximilian Moser samt seinem Küchenteam Rindertatar, Forelle und Co. – oder fachsimpelt mit Gourmets über die spannendsten Kreationen.

Zudem präsentieren ausgewählte Partner aus der Region ihre Produkte von herzhaft bis süß, von Schnaps bis Praline. Für Stimmung sorgen die „Walking Voices“ mit einem Mix aus Swing, Soul und Pop, zu späterer Stunde bittet ein DJ zum Tanz.

Eine Eintrittskarte kostet 79 €, Bestellung unter frontoffice@vier-jahreszeiten-starnberg.de oder telefonisch +49 8151 4470-171.

Tipp: Zum „Food-Festival“ am 4. August 2018 hält das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg ein Package bereit. 2 Nächte im Superior DZ inkl. Eintrittskarte gibt‘s dann ab 208 €/Pers. Infos und Buchung unterwww.vier-jahreszeiten-starnberg.de

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04.07.2018 Analyse von NDR und WWF

GFDK - Medien

Erst mal eine gute Nachricht: Die Firma Profagus (Produkte Grillis und Buchenholz Sommerhit) ist in Deutschland nach eigenen Angaben die einzige Firma, die aus reinem, aus Deutschland stammenden Buchenholz, industriell Holzkohle produziert.

Und nun die ganz schlechte - Tropen- und Urwälder werden zerstört

In Deutschland verkaufte Grillkohle enthält bedenklich hohe Anteile an Tropenholz und Holz aus geschützten osteuropäischen Urwäldern. Das ergibt eine gemeinsame Marktanalyse des NDR und des „World Wide Fund for Nature“ (WWF) für die Dokumentation „Die Story im Ersten - Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle“ ( Zu sehen am Montag, 2. Juli 2018 um 23.45 Uhr im Ersten).

Fragwürdige Zertifikate vom FSC

Untersucht wurden 36 Grillkohlen aus Baumärkten, von Tankstellen, Supermärkten und Discountern. Danach enthalten 42 Prozent der getesteten Produkte Tropenholz-Anteile. 61 Prozent sind hochrisikobehaftet, weil sie aus Regionen mit umfangreichem illegalen Holzeinschlag stammen.

Die Prüfergebnisse des renommierten Thünen-Instituts für Holzforschung bestätigen den Befund einer vergleichbaren Untersuchung aus dem Vorjahr. Entgegen aller Beteuerungen der Holzkohle-Branche, sich für Artenschutz und nachhaltige Waldwirtschaft einzusetzen, hat sich also nichts geändert.

Grillkohle aus Tropenholz

Erstmals fanden die Forscher des Thünen-Instituts auch Tropenholz in Produkten mit den Öko-Siegeln FSC oder PEFC: „Grill-Meister-Briketts“ werden bei Lidl verkauft, „Best of BBQ-Holzkohle“ bei Netto. Auch getestete Produkte von ALDI, Penny, REWE und anderen Märkten enthalten Tropenholz - sie tragen allerdings kein Öko-Siegel.

Die Holzkohle von Lidl und Netto stammt vom polnischen Händler Dancoal, einem der Großen in der Branche. Lidl erklärt auf Anfrage, man werde der Sache nachgehen. Grundsätzlich vertraue man auf die Zertifizierung durch den FSC, außerdem seien die Lieferanten vertraglich verpflichtet, nur Kohle aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden.

Netto reicht NDR und WWF die Auskunft von Dancoal weiter, es handele sich um „Resthölzer“ aus der Produktion in den Tropen. Dem Zertifizierer PEFC schreibt Dancoal hingegen, die Hölzer stammten aus Spanien und Polen.

Ein weiteres Problem: Viele der untersuchten Produkte enthalten keine oder falsche Angaben zu Holzart und Herkunft. So wirbt die bei Bauhaus vertriebene „Flash Barbecue Season“-Holzkohle mit dem Aufdruck „Kein Tropenholz“. Tatsächlich besteht die Ware jedoch laut Thünen-Institut - wie schon im Vorjahr - zu mehr als der Hälfte aus tropischen Holzarten.

85 Prozent der in Deutschland verkauften Holzkohle sind importiert. Einzige einheimische Hersteller sind das Startup Nero in Saarbrücken und proFagus in Bodenfelde. In den Produkten, die unter dem Markennamen „proFagus“ vertrieben werden, fanden die Forscher keine Auffälligkeiten.

Zur proFagus-Gruppe gehört allerdings auch die Grill-Country Vertriebsgesellschaft mbH. Ihre bei Penny unter dem Namen „Grill Country“ vertriebenen Holzkohlen und Briketts enthalten Tropenholz. Laut Penny handelt es sich um nicht-zertifizierte Altware, die abverkauft werde. Mittlerweile verwende man nur noch FSC-zertifizierte Produkte.

Regelungslücke erlaubt Import

In Deutschland werden pro Jahr durchschnittlich 250.000 Tonnen Holzkohle verbraucht, in diesem Jahr wegen des guten Wetters sicher noch viel mehr. Als Kohle-Griller sind wir Europameister. Und tragen damit, meist ohne es zu wissen, zur Zerstörung von Tropen- und Urwäldern bei.

Denn während der "reine" Import von Tropenholz oder illegal geschlagenem Stammholz aus osteuropäischen Urwäldern verboten ist, gilt das nicht, wenn diese Hölzer vorher zu Kohle verarbeitet wurden. Hier klafft eine Regelungslücke in der seit 2013 geltenden EU-Holzhandelsverordnung EUTR.

Eine wichtige Drehscheibe für den Handel mit Holzkohle ist Polen. Hier wird Holzkohle aus vielen Ländern handelsfertig portioniert und verpackt. Darunter Kohle aus Nigeria, Paraguay und der Ukraine.

Diese Länder sind bekannt dafür, dass sie es mit dem Schutz des Waldes nicht so genau nehmen. Vielmehr begünstigen Korruption, organisierte Kriminalität und die Armut der Menschen den systematischen Raubbau an der Natur.

Zudem sind Nigeria und andere Länder Westafrikas schon länger im Visier von Interpol und anderen internationalen Organisationen. Der begründete Verdacht: Zusammenarbeit mit organisierter Kriminalität, aber auch Finanzierung von Terror durch die Holzmafia, zum Beispiel der Terrormiliz Al Shabaab.

Keine Garantie durch Siegel und Zertifikate

Ein zentrales Problem neben der Regelungslücke in der EUTR-Verordnung stellen fragwürdige Zertifikate dar, die den Verbrauchern trügerische Sicherheit vortäuschen. Insbesondere beim größten Siegel FSC, es steht für "Forest Stewardship Council®" und ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft, gibt es im Zusammenhang mit Holzkohle Unregelmäßigkeiten.

Gründungsmitglied Greenpeace hat den FSC kürzlich unter Protest verlassen. Importeure, Handel und Zertifizierer sind sensibilisiert und bemühen sich nach eigenem Bekunden um "saubere" Holzkohle. Die NDR Dokumentation zeigt jedoch, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Denn die Kontrollen sind schwach und die Strafen in den Problemländern gering.

Hinzu kommt: Die Zertifizierung beispielsweise durch den FSC ist freiwillig, Hersteller und Händler müssen für die Zertifikate zahlen. Ein FSC-Mitarbeiter in der Ukraine räumt ein: Eigentlich müssten wir strenger und häufiger kontrollieren. Das aber würde teurer, und wir würden möglicherweise Kunden verlieren.

Der WWF und andere Umweltschutzorganisationen unterstützen zwar weiterhin den FSC. Eine bessere Alternative zu diesem Siegel gebe es nicht, heißt es. Gleichzeitig kämpft insbesondere der WWF für eine Novelle der Europäischen Holzhandelsverordnung EUTR.

Die Holzkohlebranche in Deutschland will von Gesetzesverschärfungen und besseren Kontrollen allerdings offenbar nichts wissen. Eine entsprechende Anfrage beim Verband BIAG blieb unbeantwortet.

Die Story im Ersten: Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle

Die "Story im Ersten" bildet "Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle" umfassend und facettenreich ab. Die NDR Autoren Johannes Bünger und Vivien Pieper begleiten Johannes Zahnen vom WWF, Deutschlands führenden Experten für Holzhandelsströme, bei seinen Recherchen in Polen und der Ukraine. Zahnen wird unterstützt von lokalen WWF-Mitarbeitern und Umweltaktivisten.


„Die Story im Ersten - Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle“, ist zu sehen am Montag, 2. Juli, ab 23.45 Uhr im Ersten.

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04.07.2018 Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen

GFDK - Stil und Lifestyle

Wer denkt, dass sich Fair Fashion und Funktion nicht in Einklang bringen lassen, dem beweist das deutsch-chinesische Label LangerChen das Gegenteil.

Die von Philipp Langer und seiner chinesischen Business-Partnerin Miranda Chen gegründete Brand vereint seit 2013 minimalistisches Design und innovative Eco-Materialien mit Funktion.

Im Rahmen der Autumn/Winter 2018/19 Saison präsentiert LangerChen eine innovative Mäntel- und Jacken-Kollektion für Women & Men, die durch Vielseitigkeit glänzt und den nachhaltigen Urban Outdoor Look perfektioniert.                                    

URBAN OUTDOOR WEAR GONE FAIR 

Mit seiner nachhaltigen Unternehmensphilosphie möchte das Fair Fashion Label einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Planeten leisten und soziale Verantwortung übernehmen. Aus diesem Grund hat man sich bei LangerChen voll und ganz einer umweltfreundlichen und zertifizierten, biologischen Herstellung verschrieben.

Dabei revolutioniert LangerChen die Textilindustrie gleich doppelt: Mit ihrer eigenen nachhaltigen Produktionsstätte in Shanghai ist die Marke ein Pionier auf dem Gebiet der fairen Arbeitsbedingungen in China, denn faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen gehören zu den wichtigsten Brand Values.

Aber auch mit der eigenen Entwicklung von innovativen Materialien gelingt es LangerChen neue Standards zu setzen. Das Designteam in Deutschland entwirft nachhaltige Outerwear, die dank speziellen Herstellungstechniken auch Funktionen wie Atmungsaktivität, Winddichte und eine wasserabweisende Wirkung bieten.

Function x Eco

Das minimalistische und zeitlose Design lässt die Styles zum alltäglichen Begleiter werden und dank ihrer Funktionalität halten die Jacken auch an grauen Herbst- und Wintertagen warm und trocken. Neben einer perfekten Passform wird stets auf die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien wie Bio-Baumwolle, Lyocell, australische Eco-Wolle und recyceltem Polyester geachtet.
 
Insgesamt bietet die LangerChen A/W 2018/19 Kollektion 25 Modelle für Damen und 13 für Herren. In der Women’s Kollektion finden sich in dieser Saison eine Vielzahl an klassisch inspirierten Mänteln in verschiedenen Längen, kurzgeschnittenen Jacken und moderne Rainwear – jedes Piece überzeugt dank des gewissen Extras.

Dabei spielt das Label stets mit der Silhouette: Ob gerade, Oversized oder mit überschnittener Schulter, hier ist garantiert das passende Modell dabei. Wer es etwas femininer und eleganter mag, für den ist Coat Valmora perfekt:

Der überlange Mantel kommt mit abnehmbaren, imitierten Fellkragen. Bei den Herren sind die Schnitte ein wenig klassischer, trotzdem stets mit einem modernen Twist.

Autumn x Colours 

Bei der Farbrange finden sich vor allem Blau- und Beerentöne wieder, aber auch klassisches Grau, Schwarz, Braun und Khaki. Coat Twin Falls und Parka Sanford kommen in Denim-Optik und Jacket Ipswich und Jacket Ottawa in sattem Senfgelb. Die Farbpalette bei den Herren verhält sich ähnlich gedeckt, aufgelockert durch Key-Pieces in Gelb und Jeans-Look. 

Raincoat

Absoluter Bestseller bei den Damen ist Jacket Ottawa H, bei den Herren Jacket Orlando H. Der ultraleichte Raincoat aus Baumwollpopelin (Bio-Baumwolle) ist dank Beschichtung mit einer PU-Membran und getapten Nähten nicht nur winddicht, sondern auch wasserabweisend und atmungsaktiv.

Versehen mit einer hydrophoben Ausrüstung, bleibt der Parka (und alle anderen Modelle) frei von PFC und weiteren schädlichen Chemikalien. Damit aber noch nicht genug:

Der vegane Alleskönner mit Kapuze birgt eine smarte Backpack-Funktion, die es ermöglicht, die Jacke dank eingenähter Träger im Handumdrehen ganz leicht auf den Rücken zu schnallen – zum Umhängen bei Sonnenschein.
 
Hauptrolle bei LangerChen in der A/W 2018/19 Kollektion spielen die angesagten Eco-Wollmäntel. Diese sehen nicht nur gut aus, sondern bieten auch jede Menge funktionale Vorzüge. Anders als bei herkömmlichen Herstellern bleibt man selbst bei moderatem Regenwetter trocken.

Das 3-Lagen-Material „TecnoFelt“ besteht aus einer Kombination aus Eco-Wolle und Bio-Baumwolle, dazwischen liegt eine elastische PU- Membran. So werden die ultra-dünnen Mäntel an kalten Wintertagen zum wohlig, warmen Begleiter.

Modelle in Neopren-Optik, hergestellt aus Lyocell, sind diesen Autumn/Winter ebenfalls wieder mit von der Partie: Coat Oakham (Damen) im Longbomber-Look greift den contemporary Athleisure Look auf und Hoody Woodrow (Herren) sorgt für lässigen Street Style.

It’s all about the details 

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen haben die Styles mit raffinierten Wiedererkennungsmerkmalen das gewisse Etwas: Kupferfarbene Druckknöpfe und leuchtende Details, wie beispielsweise getapte Nähte oder Knopfgarn in Neon, machen die Jacken unverkennbar und einzigartig.

Where to buy? 

Die LangerChen Kollektion ist in den Größen XS bis XL verfügbar und kostet zwischen 149,00 und 398,00 Euro im VK. Erhältlich sind die Styles online unter www.langerchen.com.

Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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03.07.2018 Roter Teppich in München

GFDK - Filme- Kino und TV

Großer Andrang herrschte beim Filmfest München. Hier wurden exklusiv die ersten beiden Folgen der deutschen Crime-Serie PARFUM, einer Constantin Film und ZDFneo Produktion, auf dem 36. Filmfest München vor ausverkauftem Haus präsentiert.

Das prominente Darsteller-Ensemble war extra dafür angereist: August Diehl, Friederike Becht, Wotan Wilke Möhring, Ken Duken, Trystan Pütter und Marc Hosemann gingen gemeinsam mit Regisseur Philipp Kadelbach, Drehbuchautorin Eva Kranenburg, den Produzenten Sarah Kirkegaard und Oliver Berben, dem Vorstandsvorsitzenden der Constantin Film Martin Moszkowicz sowie ZDF-Fernsehfilmchef Frank Zervos und ZDF-Redaktionsleiter Günther van Endert über den roten Teppich, gaben zahlreiche Interviews und standen für Fotos sowie Selfies mit den Fans parat.

Zum Inhalt: Was, wenn die Wirklichkeit die Fiktion einholt? Was, wenn Gefühle manipulierbar werden – und niemand mehr etwas zu verlieren hat? 2018 am Niederrhein. Eine brutale Mordserie.

Eine junge Profilerin mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden. Und eine Spur, die in die Vergangenheit führt: zu fünf Internatsschülern, die auf der Suche nach Macht und Liebe mit dem Geheimnis menschlichen Dufts experimentierten…

Die Erstausstrahlung von „Parfum“ auf ZDFneo ist im Herbst 2018 geplant. Zeitgleich dazu startet weltweit außerhalb der deutschsprachigen Territorien „Parfum“ auf Netflix. Darüber hinaus hat sich Netflix auch die Zweitverwertungsrechte im deutschsprachigen Markt gesichert.

Die sechsteilige Crime-Serie, die auf einer Idee von Oliver Berben nach Motiven von Patrick Süskinds Roman "Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders" basiert, ist eine Produktion der Constantin Film und MOOVIE in Koproduktion mit ZDFneo/ ZDF und ARRI Media in Zusammenarbeit mit Netfli. 

Gefördert durch die German Motion Picture Fund, Film- und Medienstiftung NRW, FFF Bayern und Medienboard Berlin-Brandenburg. Executive Producer ist Oliver Berben, als Produzentin zeichnet Sarah Kirkegaard verantwortlich.

Die Redaktion im ZDF liegt bei Günther van Endert, ZDFneo-Koordinator ist Florian Weber. Das Drehbuch stammt von Eva Kranenburg, die Kamera führte Jakub Bejnarowicz.

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02.07.2018 17 Unikate sind in Hagen

GFDK - Ausstellungen

Leon Löwentraut, der international gefeierte deutsche Ausnahmekünstler, stellt zu Zeit in der  Gerhardt Braun Gallery, unter dem Titel „Summer Madness seine neuesten Arbeiten in Palma de Mallorca aus. Nun bekommt er seine Erste Museumsausstellung in Deutschland.

Der 1998 geborene Leon Löwentraut ist der Shootingstar der internationalen Kunstszene. Seine energiegeladenen Bilder, die im Spannungsfeld von Abstraktion und Figuration angesiedelt sind, begeistern nicht nur ein junges Publikum. Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild, malt oftmals mit Tube statt mit Pinsel.

Seine Sujets sind vielseitig, bieten Ansichten von Menschen und sparen auch das Zwischenmenschliche nicht aus. Seine malerische Leidenschaft bewegt sich im Spektrum von Optimismus und Kritik. Bisweilen zeigen seine Bilder den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade.

Dabei spielt der Aktionismus, wie er im Action Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden – mit vollem Körpereinsatz – bei lauter Musik. 

Leon Löwentraut wurde auserwählt, die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen (u.a. Bildung für alle gewährleisten, Abbau von Hunger und Armut, sauberes Trinkwasser) künstlerisch zu interpretieren.

So schuf der Künstler für die Kampagne „#Art4GlobalGoals“ – mit der Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und Geuer & Geuer Art – insgesamt 17 Unikate, die bis 2030 weltweit für die Bekanntmachung und Realisierung der Ziele eingesetzt und gezeigt werden. Diese 17 Unikate sind in Hagen zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

Die Ausstellung im Osthaus Museum Hagen ist die erste Museumsausstellung des jungen

Künstlers.

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, dem 8. Juni 2018, um 18.30 Uhr. Die Werke sind bis zum 5. August 2018 zu sehen.

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01.07.2018 Kirsten Hager und Eric Moss

GFDK - Filme- Kino und TV

In der größe liegt die Kraft. Die Hager Moss Film GmbH wird neues Mitglied der Constantin Film. Damit stärkt und ergänzt die Constantin Television ihre Aktivitäten auf dem TV-Markt. Hager Moss bleibt weiterhin eigenständig und führt ihren Kurs künftig zusammen mit der Constantin Film fort.

Kirsten Hager, Produzentin und Geschäftsführerin der Hager Moss Film GmbH: „Um gut zu bleiben und noch besser zu werden, braucht man heute starke Partner, um von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren und neue Ressourcen zu erschließen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Constantin.“

Oliver Berben, TV-Vorstand der Constantin Film AG:

„Mit Hager Moss stößt eine der renommiertesten Produktionsfirmen des Landes zur Constantin Film. Ich bin sehr glücklich, dass Kirsten Hager und ihr Team die Entscheidung getroffen haben, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten, und den wachsenden Anforderungen, aber eben auch der wachsenden Freude inmitten eines boomenden Marktes als starke, selbstständige Einheit zu begegnen.

Wir freuen uns auf starke, emotionale und berührenden Produktionen. Herzlich willkommen!“

1989 gründeten Kirsten Hager und Eric Moss die Hager Moss Film GmbH, eine unabhängige Spielfilmproduktion mit Sitz in München. Zahlreiche Kino-, und Fernsehfilme und die bildstarke Kinodokumentation „Am Limit“ sind bis heute entstanden.

Neben Dramen mit gesellschaftlich-relevanten und politisch-sozialen Themen werden erfolgreiche Komödien und Eventproduktionen für alle öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender realisiert, die sich durch gute Kritiken und Quoten ausgezeichnet haben.

Seit Firmengründung sind mehr als 70 Fernseh- und Kinofilme in Deutschland und im Ausland entstanden, die diverse nationale und internationale Auszeichnungen wie z.B. den Deutschen Filmpreis, den Bayerischen Film- und Fernsehpreis, den Grimme-Preis, die Goldene Nymphe, den Premios Ondas und den Prix Italia erhielten.

Der Zusammenschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

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