Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

08.04.2019 Das Gift Glyphosat tötet uns

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Die Menschheit nimmt unfreiwillig an einem der größten Experimente weltweit teil. Glyphosat ist das meistverkaufte Pflanzengift der Welt. Es ist allgegenwärtig in der Nahrungskette.

Vor allem durch den Import gentechnisch veränderter Futtermittel mit Glyphosatresistenz u.a. aus Argentinien und anderen Ländern Südamerikas, gelangt es in den menschlichen Organismus.


Die Ausstellung Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen des argentinischen Fotografen Pablo E. Piovano dokumentiert die Folgen des Einsatzes von Agrarchemikalien im ländlichen Nordosten Argentiniens und zeigt die katastrophalen Auswirkungen auf Menschen und Natur auf.

Über eine Million Menschen unterschrieben 2017 in der EU eine Petition gegen die EU-Neuzulassung einer Chemikalie, die höchstwahrscheinlich mit Krebs, Geburtsdefekten und Fortpflanzungsschäden im Zusammenhang steht.

Es geht um den Schutz der Umwelt und der Gesundheit der Menschheit. Ende 2017 stimmte die EU-Kommission dennoch für die weitere Nutzung des Pestizids – zumindest für fünf Jahre. Neun Staaten votierten dagegen. Deutschlands damaliger Agrarminister Schmidt (CDU) entschied sich - entgegen des politischen Konsenz mit dem Umweltministerium - im Alleingang für die Weiternutzung.

Durch die Fusion des Agrarriesen Monsanto mit dem Chemiekonzern Bayer im März 2018 ging mit dem glyphosathaltigen Roundup, das weltweit meistverkaufte Ackergift, in das Portfolio des Leverkusener Unternehmens über.

In Argentinien genehmigte 1996 die Regierung den Anbau transgener Sojabohnen und den Einsatz von auf Glyphosat basierenden Herbiziden, auf genetisch modifizierten Nutzpflanzen. Nach fast zwei Jahrzehnten, in denen ein Drittel der Landbevölkerung direkt oder indirekt von dem Einsatz von Glyphosat-Spritzmitteln betroffen war, ist Argentinien zu einer Feldstudie für Giftkatastrophen geworden.

In Deutschland wird inzwischen auf Länderebene verstärkt über den Ausstieg des Unkrautvernichtungsmittels diskutiert. Immer mehr Kommunen testen eine pestizidfreie Nutzung von Grünflächen, Sportplätzen und öffentlichen Plätzen.

Pablo Ernesto Piovano (*1981) lebt als Fotojournalist in Buenos Aires, Argentinien und arbeitet als Fotograf für die Zeitung Página/12. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u.a. beim Festival Internacional de la Imagen in Mexiko, den International Photography Awards, den internationalen Fotojournalismus-Preises von Days Japan sowie den Nachhaltigkeitspreis beim LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover.


Themen- & Filmabende rund um das Thema sind zusätzlich zur Ausstellung geplant.

Vorläufiges Programm:

Mittwoch, 01.Mai 2019 11 bis 14 Uhr    -  Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 09.Mai 2019, 18.30 Uhr      -  Podiumsdiskussion zum Thema Pestizide
Freitag, 10. Mai 2019, 18.30 Uhr            -  Filmvorführung & Diskussion – Das Wunder von Mals
Donnerstag, 16.Mai 2019, ab 18.30 Uhr -  Eröffnung des Symposiums 'Sustainable agriculture? From Theory to Action'

Landwirtschaft der Gifte
Ihr Preis für den Menschen
Fotografien von Pablo E. Piovano
In Zusammenarbeit mit dem Willy-Brandt-Haus und treemedia e.V.

Vernissage am 1. Mai von 11 – 14 Uhr
Dauer 1. bis 20. Mai 2019
Kunsträume Michael Horbach Stiftung
Wormser Str 23, 50677 Köln - Südstadt

 

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08.04.2019 Bissige Dialoge und böse Ironie

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Magnus Vattrodts „Ein großer Aufbruch“ am Mittwoch, dem 8. Mai zum vorläufig letzten Mal im Essener Grillo-Theater.

Essen. Bissige Dialoge, böse Ironie und exzellent gesetzte Pointen: Mit Magnus Vattrodts „Ein großer Aufbruch“ erwartet die Besucher am Mittwoch, dem 8. Mai ab 19:30 Uhr im Essener Grillo-Theater zum vorläufig letzten Mal ein Stück, das ein ernstes Thema auf locker-komödiantische Weise auf die Bühne bringt.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Holm (Jens Winterstein). Nachdem der zweifache Familienvater, ehemalige Entwicklungshelfer und Ingenieur im Ruhestand die Diagnose bekommen hat, dass er unheilbar krank ist, fasst er den Plan, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Bei einem letzten gemeinsamen Essen im Ferienhaus am See will er die wichtigsten Menschen in seinem Leben zusammenführen, reinen Tisch machen und sich verabschieden.

Doch Freunde und Familie akzeptieren seine Entscheidung nicht, und unversehens entwickelt sich der Abend zu einer schonungslosen Abrechnung mit Holms gesamter Lebensführung.

In der Inszenierung von Regisseur Gustav Rueb spielen Thomas Büchel, Monika Bujinski, Floriane Kleinpaß, Ines Krug, Jan Pröhl, Silvia Weiskopf und Jens Winterstein.

Der Eintritt kostet im Rahmen der Rabatt-Aktion „Volle Hütte“ € 11,00 auf allen Plätzen. Weitere Ermäßigungen werden nicht gewährt.
Karten unter 0201/81 22-200

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06.04.2019 kulinarische Reise durch Österreich

GFDK - Essen und Trinken

Unter dem Motto „Kulinarische Vielfalt der Regionen“ laden das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich und die stadt wien marketing von 10. bis 12. Mai 2019 bereits zum 12. Mal zum legendären Genuss-Festival in den Wiener Stadtpark.

Der Spitzenevent hat sich in den letzten Jahren zu einer der führenden Gourmet- und Feinschmeckerveranstaltungen des Landes entwickelt und ist mittlerweile weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.


Drei Tage lang dürfen sich die Besucher auf eine kulinarische Reise entführen lassen, einkaufen, verkosten und werden von namhaften Manufakturen kulinarisch verwöhnt.

Neben klassischen regionalen Spezialitäten wie Kärntner Reindling, Innviertler Surspeck, Nockberger Zirbenwürste, Uhudler aus dem Burgenland, und Schilcher Traubensaft.

Bergkäse aus dem Bregenzerwald gibt es freilich auch wieder und außergewöhnliche Delikatessen wie etwa Bockshornklee-Käse, Grammel-Pesto, Alpen-Kaviar, Schwarzer-Emmer-Brot, Isabellatrauben-Mus, Sanddorn-Marmelade, Waldstauden-Nudeln, eingerexte Mohnnudeln oder Preiselbeer-Blutwurst.

Aber am Wiener Genuss-Festival geht es auch um Authentizität und die traditionellen handwerklichen Herstellungsweisen, über die von den Ausstellern gerne erzählt wird.


Neben den besten handverlesenen Manufakturen werden auch Gastronomen aus dem ganzen Land sowie der Verband der Köche Österreichs mit frisch zubereiteten, regionalen Gerichten wie Tiroler Gröstl, Vorarlberger Käsknöpfle, Gailtaler Fleischnudeln, geschmorte Schweinswangerl oder Burgenländischer Krautstrudel für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.


Möglich wird das Genuss-Festival, das vom Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich und der Stadt Wien Marketing veranstaltet wird, durch Kooperationen mit Stadt Wien, Verein regionale Kulinarik, Zillertal Tourismus GmbH, Raiffeisen Klimaschutz-Initiative, ÖBB, Agrarmarkt Austria Marketing, Neuburger GmbH, Münze Österreich, Radio Wien, Casinos Austria, Römerquelle, Ottakringer Brauerei, Wiener Wirtschaftskammer, Sektkellerei Kattus, Wien zu Fuß, Kronen Zeitung, u.v.a.


Die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Direktvermarktung, Manufakturen und Gastronomie ist vorbildhaft und findet Unterstützung durch das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und Mittel der ländlichen Entwicklung.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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04.04.2019 Zum mittlerweile 74. Mal

GFDK - Reisen und Urlaub

Am „Teatro La Fenice“ in Venedig wurde sie 1851 uraufgeführt, am 17. Juli dieses Jahres feiert Giuseppe Verdis Oper Rigoletto um den gleichnamigen, clownesken Hofnarren Premiere auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele.

Zum mittlerweile 74. Mal werden in der österreichischen Kleinstadt am Ostufer des Bodensees Musiktheater, Konzert, Schauspiel und weitere Kunstformen auf höchstem Niveau präsentiert. Insgesamt stehen bis 18. August 2019 über 80 Veranstaltungen auf dem Programm.

Die passende Unterkunft in historischer Umgebung bietet Harry’s Home Dornbirn/Vorarlberg nahe Marktplatz und Bahnhof. Die Festspielstätte ist in acht Minuten Zugfahrt erreichbar, die Eintrittskarten gelten auch als Bahntickets.

Im Hotel können Gäste zwischen 66 modern ausgestatteten Zimmern wählen, Operngänger dürfen sich im Rahmen des Packages „Harry Verdi“ über den Late-Check-Out bis 13 Uhr freuen. Das geräumige Studio kostet ab 96,50 €/Pers. inkl. reichhaltigem, regionalen Frühstücksbuffet, Welcome Drink und Gratis-Parkplatz.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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03.04.2019 88 Preisträger gab es bislang

GFDK - Kultur und Medien - Preise

"Frühreif & Verdorben", "Beklatscht & Ausgebuht", "Reif und Bekloppt" - so heißen seit 1995 die 3 Preis-Kategorien des hochrenommierten Prix Pantheon, der dieser Tage zum 25. Male im Bonner Kleinkunsttempel Pantheon ausgetragen wird.


Georg Schramm, Hagen Rether, Michael Mittermeier, Maren Kroymann, Rainald Grebe, Harald Schmidt, Torsten Sträter, Gerhard Polt - klingende Namen, sie haben gemein, dass sie sich alle Prix Pantheon-Preisträger nennen können.

Einer der frühen Nachwuchspreisträger, nämlich Michael Mittermeier, ist nicht nur "Frühreif & Verdorben" sondern mit Erhalt des Ehrenpreises seit 2017 auch "Reif & Bekloppt".

88 Preisträger gab es bislang - und die Spannung, wer in diesem Jahr die 1,8kg schwere Prix-Pantheon-Bronze aus den Händen des Moderators und Kabarettisten Tobias Mann in Empfang nehmen darf, ist ganz genauso groß wie im allerersten Jahr.

Am späten Mittwochabend werden die diesjährigen Preisträger feststehen. Und beim Finale dieses Kleinkunstwettbewerbes in olympischer Manier sind mit Rainald Grebe und Torsten Sträter als Bühnenehrengäste auch wieder Jury- und Publikumspreisträger vergangener Jahre dabei.

WDR-Fernsehen und WDR5-Hörfunk senden Halbfinale und Finale am kommenden Wochenende:

WDR Fernsehen:
Halbfinale mit 10 nominierten Nachwuchskünstlern: Fr. 5.4.,23:30 Uhr
Finale mit Bühnenehrengästen : Sa. 6.4., 22:45 Uhr.
WDR5 Hörfunk:
Halbfinale: Fr. 5.4., 21:05 Uhr
Finale: Sa. 6.4., 15:04 Uhr.

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02.04.2019 Gerhard Harvan – Bilder und Objekte

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Was ist Zeit? Diese Frage ließ den Düsseldorfer Künstler Gerhard Harvan sein Leben lang nicht los. Er starb bereits im Alter von 30 Jahren, geriet nach seinem plötzlichen, frühen Tod 1971 in Vergessenheit.

Zu Unrecht, wie die Ausstellungseröffnung „Gerhard Harvan – Bilder und Objekte“ am Sonntag, dem 14. April 2019 um 11 Uhr im Uhrenturm an der Grafenberger Allee 300 beweist.

Dank der Initiative seiner Witwe, Renate Harvan, und der Unterstützung des Vorstands des Uhrenturms erwartet uns dort eine aufregende Zeitreise durch den faszinierenden Kunst-Kosmos eines Besessenen.

„Gerhard schuf unermüdlich, beschäftigte sich mit der Darstellung von mechanischen Bauteilen, konstruierte Zeitröhren aus durchsichtigem Plexiglas, in denen ein Uhrwerk war“, erinnert sich Renate Harvan und betont:

„Ich freue mich, dass sein künstlerisches Wirken jetzt wiederentdeckt wird. Mehrere Galerien interessieren sich bereits für seine Arbeiten. Das ist einfach großartig.“

Gerhard Harvan, 1941 in Wien geboren und in Görlitz aufgewachsen, studierte in den 60er Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie, unter anderem bei Rolf Sackenheim und Joseph Beuys, der ihn auch zu unkonventionellen Aktionen ermutigte.

Für Aufsehen sorgte er 1969 mit seinem Kunst-Happening „Männer liebt den Zyklus! Damen nehmt ihn nicht so ernst“ vor der Düsseldorfer Kunsthalle. Menstruation als Kunst-Event – damals wie heute ein Tabubruch. In der Kunstszene galt er als „Senkrechtstarter“, dem man eine große Karriere prognostizierte.

Sein Thema:  „Zeit“ als Spannungsbogen zwischen Geburt und Tod wurde schnell zur künstlerischen Obsession. Ähnlich wie Samuel Beckett in „Warten auf Godot“ verknüpfte Gerhard Harvan in seiner Kunst die Grundfrage nach dem Sein mit dem Phänomen des menschlichen Zeitempfindens.

In seinem Notizbuch findet sich folgender Eintrag: „Haben Sie schon einmal bewußt gewartet und begriffen, dass Warten der Ursprung des Lebens ist…?“

Im Uhrenturm werden insgesamt sechzehn Radierungen, acht Collagen und drei Bilder gezeigt

Zeitmaschinen im Uhrenturm

Gerhard Harvan – Bilder und Objekte

Dreifach ist der Schritt der Zeit:

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,

Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,

Ewig still steht die Vergangenheit.

(Friedrich Schiller)

Die Ausstellung ist vom 15. April bis zum 2. September jeden Montag von 18 Uhr bis 20 Uhr für Besucher geöffnet. Private Führungen mit Renate Harvan sind möglich. Anmeldung unter: harvan@renate-harvan.de

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02.04.2019 Dialog der Generationen

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

„Es ist besser, tausend Träume geträumt zu haben, die nie Wirklichkeit wurden, als nie geträumt zu haben.“ (Alexander Sergejewitsch Puschkin)

Dialog der Generationen

Armin Mueller-Stahl und Leon Löwentraut stellen in eigenständigen Einzelausstellungen im Puschkin Museum in St. Petersburg aus

Unter dem Titel „Dialog der Generationen“ präsentiert – anlässlich der Deutschen Woche – das Puschkin Museum St. Petersburg eine eigenständige Einzelausstellung der beiden deutschen Künstler Armin Mueller-Stahl (geb. 1930) und Leon Löwentraut (geb.1998).

Im Pressegespräch spricht u.a. der Düsseldorfer Galerist Dirk Geuer über die unterschiedlichen Kunstpositionen der beiden Künstler. Für den erst 21jährigen Nachwuchskünstler Leon Löwentraut ist die Ausstellung in St. Petersburg bereits seine dritte Ausstellung in bedeutenden Museen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, dem 06. April 2019 um 16 Uhr. Auf der Vernissage sprechen: Professor Sergej Nekrasov, Direktor Puschkin Museum, Sankt Petersburg, und Dr. Eltje Aderhold, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Sankt Petersburg, u.a.

 Zu den Künstlern:

Armin Mueller-Stahl ist nicht nur einer der berühmtesten Schauspieler dieser Welt, sondern auch einer der vielseitigsten deutschen Künstler:

Der 1930 in Tilsit (Ostpreußen) geborene Weltstar hat in über 130 Filmen und zahlreichen Theaterproduktionen mitgewirkt, zahlreiche Gedichte und Romane geschrieben sowie über Jahrzehnte Gemälde, Zeichnungen und Gouachen im Stillen erarbeitet, die erst seit einigen, wenigen Jahren in öffentlichen Ausstellungen zunehmend zu sehen sind.

In einer einzigartigen Werkschau werden nun über 60 seiner künstlerischen Werke (Gemälde und Arbeiten auf Papier) erstmalig in St. Petersburg, der heimlichen Kulturhauptstadt Russlands, präsentiert.

Zudem hat der Künstler fünf neue Bilder erarbeitet, die er dem berühmten russischen Schriftsteller Alexander Sergejewitsch Puschkin und der Stadt Sankt Petersburg widmet. Übrigens: In Hollywood wurde Armin Mueller-Stahl mit einer Oscar-Nominierung geehrt.

Der junge Künstler Leon Löwentraut (im Februar gerade mal 21 Jahre alt geworden) hat mit Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer für die Kampagne „#Art4GlobalGoals“ insgesamt 17 großformatige Gemälde gefertigt. Damit interpretiert er künstlerisch die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen.

Hintergrund: Diese 17 Arbeiten sollen weltweit die Visualisierung und Bekanntmachung der nachhaltigen Entwicklungsziele, die die Weltgemeinschaft und die Vereinten Nationen gemeinsam verabschiedet haben, unterstützen. Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle sowie Frieden und Gerechtigkeit.

Leon Löwentraut tourt mit diesen Werken bis 2030 um die Welt und macht damit auf die „Goals“ aufmerksam. Die Eröffnungsausstellung der Kampagne fand 2018 im UNESCO Headquarter Paris statt.

Auch im Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit in Berlin waren die Werke bereits zu sehen. Bundesminister Gerd Müller ist Schirmherr von „#Art4GlobalGoals“. Jetzt sind sie in St. Petersburg zu sehen.

Neben seinen Werken zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen werden auch 10 neue Gemälde, die der international aufstrebende Maler gerade fertig gestellt hat, im Puschkin-Museum zu St. Petersburg erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Übrigens: Leon Löwentraut gilt als der Shootingstar der internationalen Kunstszene: Ob in New York, London, Singapur, Basel oder Berlin - überall sorgen seine Ausstellungen für Aufmerksamkeit, sein unverwechselbarer Malstil für internationales Interesse und seine Werke sind innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Ausstellung

Künstler: Armin Mueller-Stahl, Leon Löwentraut

Ausstellungstitel: Dialog der Generationen

Ort: Puschkin Museum – Villa Derzhavin, Naberezhnaya Reki Fontanki 118, Sankt Petersburg, Russland

Eröffnung: 6.4.19, 16:00, Puschkin Museum – Villa Derzhavin

Die Ausstellung läuft bis zum 06.05.2019.          

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01.04.2019 in der Casa des Schauspiel Essen

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. Am Samstag, dem 25. Mai feiert ab 16 Uhr in der Casa des Schauspiel Essen ein Kinderstück Premiere, das den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern ab 6 Jahren ein oftmals tabuisiertes Thema nahebringt: die Obdachlosigkeit.

„Stromer“ nach dem gleichnamigen Buch der belgischen Zeichnerin Claude K. Dubois und ihrer Tochter Sarah V. Dubois erzählt die Geschichte eines alten Mannes, der verloren durch die große, anonyme Stadt irrt und schließlich durch die Begegnung mit einem kleinen Mädchen wieder neue Hoffnung schöpft.

In der Stadt erwacht der Tag. Und auch für Stromer ist es Zeit aufzustehen. Die Nacht ist eiskalt gewesen. Stromer friert. Und er ist hungrig.

Es gab einmal eine Zeit, da hat er nicht auf der Straße gelebt, einen richtigen Beruf gehabt und ein richtiges Zuhause. Das ist lange her. Wenn man ihn heute nach seinem Namen fragt, dann kann er nicht antworten. Er hat ihn vergessen.

Gemeinsam mit Stromer wandert das Publikum durch die Stadt und erlebt die melancholische und doch auch hoffnungsvolle Geschichte eines Obdachlosen, der seinen Namen nicht mehr weiß und auf wunderbare Weise einen neuen geschenkt bekommt.

Für Inszenierung und Bühne zeichnen Sarah Mehlfeld, Thomas Jäkel und Christina Hillinger verantwortlich. In ihrem Stück, das Mitte März im Saarbrücker Kinder- und Jugendtheater Überzwerg zur Uraufführung gekommen ist, verbinden die jungen Theatermacher der compagnie toit végétal unterschiedliche Stilformen: Sie kombinieren Objekttheater mit Videoprojektionen, Live-Musik, Sprache und Geräuschen.

In der Essener Casa spielen Clara Gohmert, Min-Ju Kim und Michael Zier.

Eine Kooperation von Schauspiel Essen, compagnie toit végétal und überzwerg – Theater am Kästnerplatz, Saarbrücken


Eintritt: Kinder € 6,60, Erwachsene € 10,00.

Kartenvorverkauf: Tel.: 0201/81 22-200

Uraufführung „Stromer“. Die Essener Premiere dieses Kinderstückes ist am 25. Mai, 16:00 Uhr, in unserer Casa.

Einen weiteren Vorstellungstermin gibt es noch in dieser Spielzeit: Samstag, 1. Juni, 15 Uhr, Casa.

 

 

 

 

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31.03.2019 Die Geisterjäger von Werden

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Premiere für neues Live-Hörspiel der Seniorentheatergruppe am Schauspiel Essen. Die Alten Helden vom Schauspiel Essen wechseln auch in dieser Spielzeit wieder ins Hörspiel-Fach:

Nach „Schicht im Schacht um Mitternacht“ und „Der Fährmann vom Baldeneysee“ begeben sich die Spielerinnen und Spieler der Seniorentheatergruppe mit „Die Geisterjäger von Werden“ erneut auf kriminalistisch-okkultes Terrain.

Premiere ihres neuen Live-Hörspiels ist am Freitag, dem 10. Mai ab 19 Uhr in der Box.

Unter Federführung von „Chefermittlerin“ Elsa Brandstätter gehen ihre alte Weggefährtin Margret Häberle und ihr neuer Mitstreiter Jost Limbach, Kriminalpsychologe im Ruhestand, der Frage nach, was das Ruhrgebiet und Irland miteinander verbindet.

Denn sie würden schon gerne wissen, warum Liam O’Sullivan, der Besitzer des Irish Pub in Essen-Werden, in letzter Zeit immer so nachdenklich wirkt. Denn das könnte ihnen eventuell die Antwort auf die Frage liefern, was es tatsächlich mit dem Schatz des Leprechaun auf sich hat.

Und wartet am Ende des Regenbogens tatsächlich eine Schüssel voller Gold auf den, der tief genug gräbt? Auf Spürnase Eugen Hattebur muss die Geisterjäger-Truppe übrigens dieses Mal verzichten: Er weilt im Urlaub und lässt herzlich grüßen.

Die Leitung beim neuen Live-Hörspiel der Alten Helden hat wieder Sarah Mehlfeld übernommen. Es spielen/sprechen: Maria Lausberg, Wolfgang Müller, Inge Pietschmann, Waltraud Pohlen, Harald Rosanowski, Ulla Roseburg, Ursula Schmidt, Elke Vogt und Werner Voss; Ausstattung: Friederike Külpmann.

Die Premiere ist bereits ausverkauft.

Weitere Termine: 11., 31. Mai; 1. Juni.

Eintritt: € 6,60

Karten unter 0201/81 22-200 oder online unter www.schauspiel-essen.de

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30.03.2019 The Album Collection

GFDK - Kulur und Medien - Musik

James Last war Bandleader, Komponist, Arrangeur, Weltstar; Erfinder eines eigenen, unverkennbaren, populären Sounds; seine zahllosen Plattenrekorde sind heute nicht mehr vorstellbar. Im Juni 2015 veröffentlichte die Webseite der offiziellen deutschen Charts folgende Zahlen:

Last platzierte im Laufe seiner langen Karriere nicht weniger als 110 Alben in der Hitliste. Davon erreichten 46 die Top 10 - beides einsame Spitzenwerte.

Anlässlich seines 90. Geburtstags am 17. April 2019 veröffentlicht Polydor/Universal Music  die streng limitierte, komplett digital remasterte 25-CD-Box „The Album Collection“, die nicht nur 50 Jahre seiner Karriere abdeckt, sondern auch zahlreiche Serien wie „Non Stop Dancing“, „Ännchen von Tharau“, „Käptn‘ James“, „Polka-Party“ und sogar die beiden super-raren japanischen Alben „Sekai Wa Futari No Tameni“ und „Paintings“ enthält.

Diese besondere Box gibt dem Hörer die Möglichkeit einer Zeitreise durch die Musikgeschichte à la James Last. Zahlreiche der versammelten Alben erscheinen hier erstmals auf CD.

Das 68-seitige Booklet enthält unter anderem persönliche Zeilen der Familie Last und von Musiker Tommy Eggert, sowie ausführliche Liner Notes von Thomas Macho, Co-Autor der James-Last-Biografie „Non Stop Leben“. Er erzählt auch biografische Details aus dem Leben des 1929 in Bremen geborenen Hans Last, den die Polydor in „James“ umtaufte. 

Ebenfalls am 12. April erscheint die 3-CD Box „The Very Best Of“ - eine in dieser Form bislang einmalige Zusammenstellung vieler Hits und seltener Perlen. Auf CD 1 finden sich die größten Hits und Klassiker des „Happy-Sounds“, auf CD 2 "James Last Plays James Last" sind seine wichtigsten Eigenkompositionen und auf CD 3 „Music Around the World“.

Von den größten Hits bis zu Kult- und Raritätentracks ist hier eine ganze Schatzkiste aus 50 Jahren James-Last-Musikgeschichte versammelt. Den Booklet-Text verfasste ebenfalls Thomas Macho, der neben biographischen Fakten auch seine sehr persönlichen Gedanken zum „Happy Sound“ und dessen weltweitem Erfolg liefert.

Von den ersten Auftritten in Bremer GI-Bars im Jahre 1945 bis zu seiner letzten Deutschland-Tournee im Frühjahr 2015: 70 Jahre lang hat James Last im Tonstudio, im TV und auf der Bühne gestanden.

Und auch wenn der „Godfather der guten Laune“ (Zitat Udo Lindenberg) am 09. Juni 2015 in Florida verstorben ist, so wird seine Musik, damit ist ganz fest zu rechnen, noch lange Zeit weiterleben.

Beide CD-Boxen werden am 12. April von Polydor/Universal Music veröffentlicht. Diese Tonträger entstanden unter enger Zusammenarbeit der Plattenfirma mit der Familie Last.

 

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