Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

06.10.2020 Neuen Antrieb für Bewegung und Selfcare

GFDK - Reisen und Urlaub

Neuen Antrieb für Bewegung und Selfcare finden Gäste des Hotel Jungbrunn in Tannheim/Tirol dank des Arrangements „Stay Well“ auch an tristeren Herbsttagen. Zunächst bestimmen die Gesundheitsexperten mit der speziellen Tanita-Körperanalysewaage Werte wie Muskelmasse, Körperfett oder BMI.

Anhand der Ergebnisse plant der Personal Trainer eine individuelle Session für die Jungbrunn-Urlauber und stellt Ernährungstipps sowie ein Sportprogramm für Zuhause zusammen.

Um einen Gesamtüberblick über die aktuellen Schwingungen der elektromagnetischen Wellen im Körper zu erhalten, wird eine Bioresonanztherapie durchgeführt.

Zur Regeneration, Entgiftung und zum Abbau von Fett gibt’s obendrein das JustBeWell Bodyforming.

Zwischen den Behandlungen und Trainingseinheiten bleibt genug Zeit, um die herbstliche Schönheit des Tannheimer Tals bei einer sanften Wanderung oder Radtour zu erkunden.

Das Special „Jungbrunn Stay Well“ kostet für drei Übernachtungen ab 818 €/Pers. im DZ.

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04.10.2020 Kulinarisches Kulturgut im Aostatal

GFDK - Essen und Trinken

In naher Zukunft soll die alpine Küche endlich zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gekürt werden. Alle Anträge sind gestellt – auch für das autonome Aostatal ist die Etikette wohl verdient. Die lokalen Lebensmittel und die traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen großen Stellenwert und Identitäts Moment.

Im Erntemonat Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen. Brot, Apfel, Honig und Kastanie bekommen seit Jahrzehnten eigene, festlich begangene Verkostung-Plattformen.

Der „Marché au Fort in Bard“ vom 10 bis 11. Oktober ist das kulinarische Mekka des Aostatals, das ein ganzes Universum der lokalen Produkte offeriert - als größter Lebensmittel-, Wein und Produktmarkt vereint er das kulinarische Kulturgut.

Kulinarisches Kulturgut: 59 heiße Brot-Öfen und Markt der Herbstschätze

In der kleinsten Region Italiens kultiviert und ritualisiert man das kulinarische Erbe der alpinen Urbevölkerung selbstbewusst. Gerade im Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen.

Lokale Lebensmittel und ihre traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen hohen Identitätsmoment. Der größte Lebensmittel-, Wein und Produktemarkt „Marché au Fort in Bard“ vereint das kulinarische Kulturgut.

Der Duft von Brot und Zeit

Eines der ältesten Food-Manufaktur-Traditionen ist das fée lo pan – was auf Valdostanisch „Brotbacken“ bedeutet. In 59 Dorf-Öfen und 46 Gemeinden des Aostatals wird anlässlich des Festivals „Lo Pan Ner“ am ersten Oktoberwochenende das urwüchsige, traditionelle Schwarzbrot gebacken.

Die Dorffrauen bereiten den Teig zu, die Männer schüren die Feuer. Lokales Roggen-, Weizenmehl und Wasser werden sorgsam mit Naturhefe vermischt, lange geknetet und zu Körpergrößen Laiben verarbeitet. Unter einem großen Leinentuch ruht der Teig drei Stunden bevor er in Form geschnitten und moduliert wird.

Mit den Bäcker-Initialen - wie dem Logo von „Lo Pan Ner“ verziert, werden die flachen, feinwürzigen Brotlaibe in den typischen valdostanischen Mauerwerksöfen gebacken - früher nur einmal jährlich zum Winterbeginn.

In speziellen Holzregalen „ratelë“, die unter dem Dachgebälk hängen werden sie getrocknet und aufbewahrt – von dort verströmen die Dreikilolaibchen ihren aromatischen Duft. Vor Mäusen sicher, musste das „Pan“ früher ein ganzes Jahr halten.

Das langlebige Brot verzehrte man hart, indem man es in Brühe, Bratensauce oder heiße Milch tunkte. In der Gemeinde Hône wird das Pan mit Kastanien, Rosinen, getrockneten Feigen, etwas Zucker und viel Butter zum süßen Knusperbrot Micòoula affiniert.

Seine fein gezuckerte Spur lässt sich bis ins Champorcher-Tal verfolgen, wo das Kastanienbrot bereits im Mittelalter verspeist wurde. Von feiner nussiger Süße ist auch der Flantze. Dieser Kultkuchen wird mit Rosinen, Mandeln und Walnüssen zum Espresso gereicht.

Früher stand in jedem Dorf eine Getreidemühle und ein Gemeinschaftsofen. Sorgfältig restauriert verströmen die steinernen Brot-Öfen ihre wohlige Wärme zum Jahresfest - bringen Menschen um die duftenden Feuerstellen als einen freundlichen „sozialen Brennpunkt“ zusammen.  

Am 3. Oktober werden alle Dörfer die Holzfeuer in fast 60 Öfen entzünden! Die Brote werden gesegnet, verkostet und gekürt.
Bis März 2021 findet im Archäologischen Museum von Aosta eine Ausstellung zur Geschichte der Brotherstellung im Aostatal statt.


Herbstschätze auf dem Marché au Fort in Bard

Im Ambiente des mittelalterlichen Dorfes Bard am Fuße der imposanten Festung, findet alljährlich der größte und wichtigste Lebensmittel-, Wein- und Produktemarkt des Aostatals statt.

Am 10.-11. Oktober 2020 kann man dort etwa 80 Produzenten und Winzer antreffen. Das kulinarische Spektrum bündelt die Herbstschätze von Baum, Blüte und Strauch, die nach alter Tradition zu regionalen Spezialitäten verarbeitet werden.

Neben Variationen aus den saftigen Renetten und dem Golden Delicious – den vom Alpenklima begünstigten Apfelsorten-, ist die kleine Martin Sec Birne eine köstliche Neuentdeckung. Zu Konfitüren, Sirup oder Saft verarbeitet landet sie gerne im Einkaufskörbchen.

Neben den feinen Ölen der Walnuss ist das wahre Gold der Region der „Miel du Val d‘Aoste“: in Aosta schmeckt man wie fein nuanciert Berghonig schmecken kann. Die Bienenstöcke der summenden Nomadenvölker sind vom Talgrund bis auf größere Höhen verteilt.

Der helle und dunkle Blütenhonig, der Kastanien-, Löwenzahn- Rhododendron- und Lindenhonig aus den verschiedenen Bergregionen besticht durch besondere Reinheit und viele Geschmacksnuancen, die von fruchtig bis bitter-süßlich gehen.

Am letzten Sonntag im Oktober wird das Dorf Châtillon zur festlichen Honighauptstadt des Aostatals, die dieses wertvolle Naturprodukt beim Sagra del Miele feiert. Der herbstliche Superstar der Region aber ist La Castagna - die Edelkastanie.


Als wichtige Ingredienz vieler Spezialitäten wird sie gerne deftig mit Speck und Motzetta kombiniert und in sämigen Suppen serviert. Süß landet sie mit Bergbutter oder -milch zur Creme vermengt oder in Grappasirup eingelegt in dem ein oder anderen Souvenir-Gläschen.

Diese Herbstfrucht findet man in der Region zwischen Châtillon, Pont-Saint-Martin und dem Lystals, wo sich etwa 80% aller Kastanienwälder der Region befinden.

Getrocknet begleitet sie ganzjährig. Mit einem Glas Wein der örtlichen Winzer wie den Torrette DOC secco oder den samtweichen Donnas DOC Rotwein stößt man auf die Ernte und den kommenden Winter an. Die nährenden und schmackhaften Vorräte stehen schon bereit.

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03.10.2020 Spektakulärer Auftritt von Leon Löwentraut

GFDK - Kultur und Medien

Spektakuläre Ausstellungseröffnung in Monheim am Rhein - Großer Auflauf in Monheim am Rhein: Zur Vernissage der letzten Ausstellung vor dem Umbau der ehemaligen Shell-Abfüllanlage zur Kulturraffinerie K714 fuhr Intendant Martin Witkowski in einem riesigen Bagger vor. In der Schaufel saß Kunst-Shooting-Star Leon Löwentraut.

Spektakulär wie Leon Löwentrauts Auftritt ist auch die Ausstellungsarchitektur in der denkmalgeschützten, großräumigen Industriehalle: In vier feuerroten Kuben präsentiert der erst 22jährige Künstler auf über 2.000 qm in Kooperation mit der Galerie Geuer & Geuer eine große Werkschau mit dem Titel „Leon Löwentraut – In Time“.

In den Kuben thematisiert der junge Künstler unterschiedliche Themenwelten wie „Lockdown“, „Different Minds“ und seine berühmte Bilderserie #Art4GlobalGoals, in denen er die 17 Global Goals der Vereinten Nationen künstlerisch interpretiert.

Gezeigt werden auch neue Zeichnungen – meist Kohlekreide auf Büttenpapier –, sowie erstmals seine noch nie in einer Ausstellung gezeigte 1,90 m hohe, handübermalte Bronzeskulptur, die sich mit seinem zentralen Thema „Different Minds“ auseinandersetzt.

Insgesamt  besuchten die Vernissage um die 900 begeisterte Gäste; darunter auch zahlreiche Künstlerkollegen, wie unter anderem der Künstler und Kabarettist Dieter Nuhr, der Schriftsteller, Maler und Fotograf Stephan Kaluza, Künstlerin Yvonne van Acht sowie die  Moderatoren Marco Schreyl und Wolfram Kons und Michaela Noll, MdB.

Im Rahmen der Ausstellung, die noch bis zum 17. Oktober zu sehen sein wird, werden auch vier Kurzfilme über Leon Löwentraut gezeigt.

Der deutsche Maler Leon Löwentraut hat die Kunstwelt im Sturm erobert. Einzelausstellungen u.a. in New York, London, Berlin, Florenz, St. Petersburg, Düsseldorf, Kopenhagen und Singapur zeugen nicht nur davon, dass sich der 22-jährige Künstler in kürzester Zeit auf dem internationalen Kunstmarkt etabliert hat, sondern sind zugleich Beweis seiner Aktualität in der kontemporären Kunstszene. 

Sein unverwechselbarer, energievoller Stil aus leuchtender Farbigkeit und vibrierenden Formenrhythmen trifft den Nerv der Zeit. Kraftvolle Linien, pastös, mitunter direkt aus der Tube gesetzt, sind Ausdruck seiner Kompromisslosigkeit.

Repetitive und dynamische Ornamentstrukturen, gepaart mit abstrahiert-expressiven Menschen, Köpfen und Silhouetten gehören dabei zu dem bevorzugten Bildkanon des Wahl-Düsseldorfers.

Seine formale Bildsprache bezieht sich auf eine verbindende Repräsentanz des eurozentrisch geprägten, kulturellen Bildgedächtnisses. Expressiv und spannungsreich offenbaren Löwentrauts Arbeiten ihre narrativen Qualitäten und geben Einsicht in seinen Blick auf die Welt.

Stargalerist Dirk Geuer, Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens Geuer & Geuer Art, verlegt seit über 30 Jahren exklusive Editionen im Bereich Skulptur und Grafik und arbeitet weltweit mit vielen bedeutenden Künstlern der Gegenwartskunst direkt zusammen, u.a. mit Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Hermann Nitsch, Heinz Mack, HA Schult und Jiri Dokoupil.

Seit 2016 ist er der weltweite Exklusivverleger des grafischen Werkes von Julian Schnabel und seit 2017 der Hauptgalerist von Leon Löwentraut.

Zunehmend arbeitet er mit US-amerikanischen Künstlern zusammen und konnte neben Schnabel und Mel Ramos auch internationale Größen wie David LaChapelle und Alex Katz für unmittelbare Kooperationen und Ausstellungsprojekte gewinnen.
Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 17. Oktober 2020 zu sehen.

Öffnungszeiten:

Donnerstag und Freitag: 17 bis 21 Uhr
Samstag: 14 bis 21 Uhr
Sonntag: 12 bis 21 Uhr

Tickets unter www.monheimer-kulturwerke.de

Die Sicherheitsvorkehrungen der Monheimer Kulturwerke entsprechen den aktuellen Corona-Richtlinien.

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02.10.2020 Golderner Herbst in Innsbruck

GFDK - Reisen und Urlaub

Neben der Neueröffnung im September 2020 dürfen sich Gäste des Boutique-Hotels Schwarzer Adler Innsbruck in diesem Herbst auch auf ein attraktives City Package freuen.

Mit der Innsbruck Card für 24 Stunden entdecken sie spannende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in der und rund um die Tiroler Landeshauptstadt.

So sparen sich Kurzurlauber Eintrittspreise etwa beim Besuch im Alpenzoo, mit Bergisel-Sprungstadion oder bei einer Fahrt mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen.

Nach einem erlebnisreichen Tag in der Stadt erholen sich Reisende in den neuen Design-Zimmern des zentral gelegenen Hotels Schwarzer Adler.

Bei einem Mindestaufenthalt von zwei Nächten kostet das Angebot mit der Innsbruck Card für 24 Stunden 142,50 €/Pers./Nacht (2 Pers. im DZ für insgesamt 210 €/Nacht) inklusive Frühstück.

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02.10.2020 dem Herbstblues vorbeugen in Südtirol

GFDK Reisen und Urlaub

Die Blätter färben sich sanft, der morgendliche Nebel umhüllt die Landschaft und die Tage werden langsam kürzer. Während es im Herbst Aktive noch nach draußen oder zum Sightseeing zieht, kuscheln sich Romantiker bei einer Wellness-Auszeit ein, Gesundheitsbewusste machen sich fit für den Winter.

Ob bunte Natur, ruhige Städte oder genussvolle Küche – Kurztrips abseits klassischer Wandervorschläge vom Bayerischen Wald bis ins Tessin verlängern den Spätsommer und beugen dem Herbstblues vor.

Wenn das Vieh von den Almen im Tal angekommen, die letzte Fuhre Wein abgeliefert und das Gemüse für den Winter eingekocht ist, kehrt auf den Südtiroler Höfen der Marke „Roter Hahn“ Ruhe ein.

Dann haben die Bauersleute Zeit, das Zusammensein mit ihren Gästen zu genießen. Die milden Temperaturen zwischen Eisack und Etsch erlauben auch im Spätherbst noch gemeinsame Wanderungen oder Fahrradtouren direkt ab Hof.

Abends trifft man sich am Ofen in der Stube zum Musizieren, Basteln oder Knödelessen. Auf Wunsch bleiben Urlauber aber auch ganz ungestört und genießen etwa ihr Frühstück wann und solange sie möchten – in der eigenen Ferienwohnung.

Gern bereitet die Bäuerin einen reich befüllten Korb mit hofeigenen Produkten vor. Liebevoll angerichtet stehen hausgemachte Marmelade, selbstgebackenes Brot sowie Eier, Milch und Käse von den Tieren im Stall zur gewünschten Uhrzeit vor der Tür.

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02.10.2020 Genussurlaub in Starnberg

GFDK - Essen und Trinken

Am Starnberger See vor den Toren Münchens erwartet Genussurlauber lukullisches Sightseeing der Extraklasse. Ausgangspunkt der „Kulinarischen Rundreise“ ist das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, wo Gäste zwei Nächte inklusive Frühstück untergebracht sind.

Ihre Gaumen-Tour begießen sie beim Welcome-Aperitif in der Hemingway Bar, wo die größte Rumsammlung im süddeutschen Raum schlummert.

Zum Dinner gibt’s ein hochklassiges 3-Gänge-Menü im Restaurant Oliv’s. Highlight des Aufenthalts ist am zweiten Abend das 5-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant Aubergine, seit 2014 ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern.

In Schwung zwischen all den Leckereien bleiben Herbsturlauber im Fitnessbereich mit Panoramaterrasse oder auf einer Entdeckungsrunde in der Region Starnberger See, zum Beispiel per Bike oder E-Scooter.

Die „Kulinarische Rundreise“ im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg kostet ab 249 €/Pers. im Superior DZ und kann auch als Gutschein verschenkt werden.

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01.10.2020 THE MORTUARY im Kino

GFDK - Filme, Kino und TV

Wer in Raven’s End stirbt, landet auf dem Tisch von Leichenbestatter Montgomery Dark (Clancy Brown). Niemand kennt die Toten und ihre Geheimnisse besser als er. Von der Grabrede über die letzte Salbung bis hin zur Verbrennung im hauseigenen Krematorium:

Die Verstorbenen sind bei ihm in besten Händen. Als sich die furchtlose Sam (Caitlin Fisher) bei ihm um eine Stelle bewirbt, ist er beeindruckt von ihrer Faszination für das Morbide.

Doch je tiefer er die junge Frau in die dunklen Katakomben seines Anwesens führt, desto klarer wird ihr, dass man die Toten besser ruhen lässt.

Mit dem smarten Gruselhorror THE MORTUARY – JEDER TOD HAT EINE GESCHICHTE lädt Ryan Spindell zum schaurigen Geisterbahn-Spukfest ein und bereitet mit viel Sinn für schwarzen Humor und liebevoll handgemachten Gore-Effekten wohlige Gänsehaut.

In der Rolle des exzentrischen Leichenbestatters sorgt Clancy Brown („Die Verurteilten“) für kalte Schauer. Neben Caitlin Fisher („Teen Wolf“) ist Teenieschwarm Jacob Elordi aus den Netflix-Hits „The Kissing Booth“ und „The Kissing Booth 2“ mit von der Partie, der – im wahrsten Sinne des Wortes – vollsten Körpereinsatz zeigt.

Ab 22. Oktober 2020 im Kino

Im Verleih von capelight pictures

Im Vertrieb von Central Film

Ein Film von Ryan Spindell

mit Clancy Brown, Caitlin Fisher, Jacob Elordi, u. v. m.

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29.09.2020 DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW im Politik-Talk mit Landtagsabgeordneten - Landesvorsitzende Eva-Maria Blank: „Damit der Strukturwandel in NRW gelingt, dürfen unternehmerische Investitionen nicht ausgebremst werden.“

Auch in Zeiten von Corona machten DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW keine Ausnahme und luden zum jährlichen Politik-Talk ein.

Unter dem Motto „NRW der Zukunft“ diskutierte die Landesvorsitzende Eva-Maria Blank auf Gut Gnadental in Neuss mit den Landtagsmitgliedern Matti Bolte-Richter (Grüne), Ralph Bombis (FDP), Jochen Klenner (CDU) und Sven Wolf (SPD).

Einen Schwerpunkt der Diskussion bildete die Frage, mit welcher Wirtschaftspolitik die ökonomischen Corona-Folgen am besten zu bewerkstelligen sind. Blank machte deutlich:

„Damit Deutschland und NRW aus der Rezession kommen, reichen schnell verpuffende Konjunkturprogramme nicht aus. Damit die Unternehmen den Strukturwandel erfolgreich gestalten und Arbeitskräfte am Standort halten können, braucht es ein politisches Umfeld, das  Investitionen ermöglicht und nicht bremst.

Gefragt sind ein schnelleres Planungsrecht, Fortschritte beim Bürokratieabbau und eine flächendeckende digitale Infrastruktur.“

Die Oppositionsvertreter Wolf und Bolte-Richter plädierten für eine Ausweitung staatlicher Ausgaben und Investitionen, worauf Klenner und Bombis als Vertreter der Regierungsparteien auf die Risiken einer steigenden Staatsverschuldung hinwiesen.

Zudem wiedersprachen Wolf und Bombis einander hinsichtlich möglicher Gefahren, die die verlängerte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht mit sich bringt. Während für Wolf die Angst vor künstlich am Leben gehaltenen Pleite-Unternehmen unbegründet ist, warnte Bombis diesbezüglich vor abnehmendem Vertrauen zwischen Unternehmen, was die Begleichung von Rechnungen angeht.

Auch das durch die Corona-Krise befeuerte Thema Homeoffice stand auf der Agenda. Der SPD-Abgeordnete Wolf sympathisierte mit einem branchenspezifischen Rechtsanspruch auf Homeoffice, Bombis und Klenner sprachen sich hingegen für flexible, innerbetriebliche Vereinbarungen aus.

In der anschließenden Publikumsrunde wiesen Unternehmer auf den dringenden Bedarf hin, das Arbeitszeitrecht an die digitale Welt anzupassen, um auf die gestiegenen Flexibilitätsanforderungen sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern eingehen zu können.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.

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29.09.2020 NRW-MEDIENPREIS

GFDK - Kultur und Medien

Neuer NRW-MEDIENPREIS FÜR ENTWICKLUNGSPOLITISCHES ENGAGEMENT für Reporter ohne Grenzen, Fridays for Future und Viva con Agua - MANFRED STELZER PREIS an Regisseur Richard Huber für DER KÖNIG VON KÖLN

Beim 30. Film Festival Cologne, das an diesem Donnerstag, den 1. Oktober in Köln beginnt, wird das polnische Games-Studio CD Projekt Red am 8. Oktober 2020 mit dem COLOGNE CREATIVE AWARD ausgezeichnet. Erstmalig wird in diesem Jahr im Rahmen des Film Festival Cologne am 6. Oktober der NRW-MEDIENPREIS FÜR ENTWICKLUNGSPOLITISCHES ENGAGEMENT vergeben.

Die drei dotierten Preise in Höhe von 5.000 EURO, 3.000 EURO und 2.000 EURO erhalten die Kampagnen UNCENSORED LIBRARY (Reporter ohne Grenzen), #WEEKFORCLIMATE (Fridays for Future) und #STREAMFORWATER (Viva con Agua).

Ebenfalls erstmalig wird der MANFRED STELZER PREIS für herausragende deutsche Komödien vergeben. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 5. Oktober 2020 an Richard Huber für die Regie von Der KÖNIG VON KÖLN verliehen.

Die weiteren Preisträger der FILM FESTIVAL COLOGNE AWARDS, die am 8. Oktober 2020 im Kölner Palladium ausgezeichnet werden, sind:

Mads Mikkelsen (INTERNATIONAL ACTORS AWARD), Sandra Hüller (INTERNATIONAL ACTRESS AWARD), Dominik Graf (FILMPREIS KÖLN), Thomas Vinterberg für den Film ANOTHER ROUND (THE HOLLYWOOD REPORTER AWARD), Radu Ciorniciuc für den Dokumentarfilm ACASA, MY HOME (PHOENIX PREIS).

Der Gewinner des FILMPREIS NRW wird in der Festivalwoche gewählt.

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25.09.2020 14 Jahre in kleinen Betongehegen

GFDK - Kultur und Medien

VIER PFOTEN rettet ‘Präsidentenbären’ Leo und Melanka in der Ukraine - Nach 14 Jahren Gefangenschaft erwartet sie ein neues Leben im BÄRENWALD Domazhyr.

Die globale Tierschutz- organisation VIER PFOTEN hat erfolgreich zwei Braunbären in der Ukraine gerettet und sie in ihren BÄRENWALD Domazhyr bei Lwiw gebracht. Leo und Melanka verbrachten 14 Jahre in kleinen Betongehegen auf dem Gelände der Präsidenten-Residenz Syniogora im Dorf Huta, südöstlich von Lwiw.

Mehrere ukrainische Staatsoberhäupter haben regelmäßig die Residenz für Meetings, Urlaube oder zum Jagen besucht und wurden somit Zeugen der grausamen Haltungsbedingungen. Nach jahrelangen Verhandlungen mit den Behörden kann VIER PFOTEN die zwei Bären nun endlich vor weiterem Leid schützen.

Den Behörden zufolge wurden Leo und Melanka im Jahr 2006 als erschöpfte Jungtiere alleine aufgefunden und schließlich in die Präsidenten-Residenz Syniogora im Westen der Ukraine gebracht.

Dort wurden sie ohne Beschäftigungsmöglichkeiten in kleinen, schmutzigen Betongehegen gehalten – ohne Schutz vor der Witterung. Die ukrainischen Behörden hatten zuvor mehrere Rettungsversuche von VIER PFOTEN zurückgewiesen, doch unermüdlicher Einsatz und öffentlicher Druck führten schließlich dazu, dass die Rettung der Bären genehmigt wurde.

Am 22. September befreite ein Team von VIER PFOTEN die beiden Bären und brachte sie in den BÄRENWALD Domazhyr. „Leo und Melanka haben die Reise gut überstanden.

Vor der Abfahrt wurden sie gechippt und geimpft; eine umfangreiche Untersuchung erhalten sie, sobald sie sich eingewöhnt haben. Als Folge der schlechten Haltung zeigen beide Tiere Verhaltensstörungen.

Jetzt können sie sich ausruhen und bekommen die Pflege, die sie nach Jahren der Vernachlässigung dringend brauchen“, sagt Ihor Nykolyn, Site Manager im BÄRENWALD Domazyhr.

Unkontrollierte Zucht und illegale Bärenkämpfe in der Ukraine

Die Privathaltung von Bären ist in der Ukraine seit 2011 verboten. Aufgrund mangelnder Kontrollen werden jedoch weiterhin Bären gezüchtet und gehandelt.

Geschätzt 80 Bären leben noch in grausamer Haltung in der Ukraine. Während die meisten als Gästeattraktionen neben Restaurants oder in Zirkussen gehalten werden, fristen rund 20 Tiere ihr Dasein auf Jagdstationen. „Melanka hat mehrere Junge zur Welt gebracht.

Möglich ist, dass diese als Kampfbären an Jagdstationen weitergegeben wurden, um Jaghunde zu trainieren. Bären müssen in der Ukraine weiterhin leiden, weil die Gesetze weder effektiv umgesetzt noch entsprechende Strafen ausgestellt werden“, so Nykolyn.

Seit 2015 dürfen Bären nicht mehr zum Abrichten von Jagdhunden eingesetzt werden, sie leben aber immer noch als Haustiere auf Jagdstationen. Es wird vermutet, dass sie dort nach wie vor für illegale Bärenkämpfe missbraucht werden.

19 gerettete Bären in artgemäßem Tierschutzzentrum

Der von VIER PFOTEN geführte BÄRENWALD Domazhyr wurde im Oktober 2017 für Besucher eröffnet. Mit den Neuankömmlingen Leo und Melanka leben derzeit 19 aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettete Bären auf zehneinhalb Hektar Land. Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten soll Platz für bis zu 30 Bären sein.

Mit dem BÄRENWALD Domazhyr hat VIER PFOTEN ein artgemäßes Zuhause für leidgeprüfte Bären erschaffen und unterstützt die ukrainische Regierung dabei, das Verbot von Kampfbären im Land effektiv umzusetzen.

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