Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

31.07.2014 MOODY BLUES LIVE 2014

GFDK - Neuland Concerts

Y'AKOTO ist zurück! Ihr gefeiertes Debüt „Babyblues“ ist 2012 in Deutschland von Fans und Musikpresse gleichermaßen mit Begeisterung aufgenommen worden und platzierte sich auf Anhieb in den Top 20. Kurzerhand hat sie mit ihrer Mischung aus Folk, Pop und Singer/Songwriter-Soul mit Afro-Approach ein neues Genre namens Soul Seeking Music aus der Taufe gehoben.

Nebenbei veröffentlichte sie äußerst erfolgreich ihre Platte in den USA und landete in Italien mit der Single „Without You“ einen Radio-Hit. Neben einer eigenen ausverkauften Headliner Tour, bestritt Jennifer Yaa Akoto Kieck alias Y'AKOTO unzählige Shows gemeinsam mit gestandenen Künstlerinnen wie Erykah Badu, Nneka und Joy Denalane.

Konzerte in Deutschland

Jetzt hat die Hamburger Sängerin die Veröffentlichung ihres zweiten Albums angekündigt. Ihr Song „Perfect Timing“ ist die erste Single aus dem Album „Moody Blues“ (VÖ 22. August 2014). Erneut wird Y’AKOTOS zweites Album „Moody Blues“ musikalisch von Kahedi (Max Herre, Samon Kawamura und Roberto die Gioia), Mocky und Haze begleitet sowie dem Londoner Produzenten Ben Cullum. Die 26 jährige lässt auf dem zweiten Longplayer ihren künstlerischen Blick weiter schweifen, auf der Suche nach Antworten auf all die unzähligen Fragen des Lebens, nach dem bestmöglichen Song und nicht zuletzt nach sich selbst.

Die Transformation in die Künstlerin, die Y'AKOTO heute ist, war ebenso abwechslungsreich wie groß. Zwei Jahre nach dem Debüt hat sich Y’AKOTO auf dem neuen Album nicht nur gefunden, sie hat sich auch neu erfunden – und zwar nicht nur als Sängerin, sondern auch als Mensch. Ihre kraftvolle, unverkennbare Stimme, mit der sie all ihre Sorgen und Hoffnungen zwischen wohlformulierte Zeilen fräst, berührt ihre Zuhörer. Für Ende des Jahres kündigt Y'AKOTO neue Live-Termine an.

TICKETS für die Konzerte sind ab 01.08.2014 unter bei Eventim sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.


Y‘AKOTO
MOODY BLUES LIVE 2014
präsentiert von JUICE, kulturnews, tape.tv

 
01.12.2014, Freiburg, Jazzhaus
 
02.12.2014, München, Muffathalle
 
03.12.2014, Zürich (CH), Kaufleuten
 
05.12.2014, Konstanz, Stadttheater Konstanz
 
06.12.2014, Stuttgart, Wagenhallen
 
07.12.2014, Frankfurt, Zoom
 
09.12.2014, Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
 
10.12.2014, Osnabrück, Rosenhof
 
11.12.2014, Hannover, Capitol
 
12.12.2014, Berlin, Bi Nuu
 
14.12.2014, Hamburg, Fabrik



Neuland Concerts
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg
info@neuland-concerts.com

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31.07.2014 Paul Lincke

GFDK - Theater Augsburg

Fritz Steppke ist Mechaniker und wohnt zur Untermiete bei der Witwe Pusebach in Berlin. Er ist verlobt mit Pusebachs Nichte Marie und sehr interessiert an der Fliegerei sowie Außerirdischem. Er bastelt einen Ballon für die Mondfahrt. Mit von der Mondpartie sind auch die besten Freunde Lämmermeier und Pannecke.

Theater in Augsburg

In Handlung und Text erscheint häufig sogenannter Berliner Etagen-Kolorit, bevor sich die Gondel des Steppke-Ballons eines Nachts heimlich in den Berliner Himmel erhebt, Zielrichtung Mond. Da Steppke sich vorher schlafen legt, wird im Original offengelassen, ob die Reise real oder nur im Traum geschieht.
Der Mond scheint ein ewiger Vergnügungspark zu sein.

Venus, Mars und die Götter der Gestirne geben sich ein Stelldichein bei rauschenden Festen. Prinz Sternenschnuppe liebt Frau Luna, doch diese interessiert sich momentan nur für Steppke, Theophil erkennt in Frau Pusebach einen seiner amourösen Fehltritte auf der Erde ...

Freunde der Kunst

Botanischer Garten Augsburg - Glashaus rechts neben Eingang

am 02.08.2014

veronika.schoernig@remove-this.augsburg.de

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31.07.2014 in focus Galerie

GFDK - in focus Galerie

Mit der Ausstellung von Arbeiten des international erfolgreichen Fotografen Thomas Hoepker setzt setzt die in focus Galerie - Burkhard Arnold ihre erfolgreiche Reihe berühmter Magnum Fotografen nach Bruce Davidson, Elliott Erwitt, Stuart Franklin, Marc Riboud und Susan Meiselas fort.

Ausstellung in Köln

Im ersten Teil der Ausstellung zeigt die Galerie eine Auswahl beeindruckender Fotografien über den
Boxer Muhammad Ali. Hoepker begleitete Ali 1966 einige Tage für eine Story im Stern Magazin. Das
Buch „Champ“ erschien 2011.

1963 fuhren der 27-jährige Thomas Hoepker und der Journalist Rolf Winter im Auftrag einer
Hamburger Illustrierten mehr als 25 000 Kilometer quer durch Amerika. Dabei sahen sie hinter die
schillernden Fassaden der Wolkenkratzer von Manhattan und dokumentierten abseits vom
Postkarten-Amerika Wahrheiten, die den legendären „American way of life“ nicht mehr ganz so
glänzend aussehen ließen. Die Bilder wurden 2013 in dem Buch „Heartland“ veröffentlicht.
Ausgewählte Arbeiten hierzu sind in der Galerie zu sehen.

Freunde der Kunst

Die New-York-Fotografien im dritten Teil der Ausstellung reichen von den frühen 1960er-
Jahren über den 11. September 2001 bis hin zu den aktuellen Nachwirkungen des Hurrikans „Sandy“.
Sie dokumentieren mit einem wachen Auge für entscheidende Details das „wahre“ New York und
wurden 2013 in einem opulenten Bildband „New York“ veröffentlicht.

Ausstellungsdauer: 09. September bis 26. Oktober 2014

arnold@infocusgalerie.com

 

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31.07.2014 Das Kunstereignis

GFDK - Utz Köster

In dieser Festspielsaison locken die 24. Internationalen Fredener Musiktage vom 29. Juli bis 10. August 2014 mit französischer Musik und gutem Wein ins malerische Leinebergland. Das Publikum erwarten bekannte und neu zu entdeckende Werke aus dem Schatzkästchen der französischen Kammermusik sowie große Künstler abseits der üblichen Kulturschauplätze. Denn hier macht der Ton die Musik. Französisch ausgedrückt: „C’est le ton qui fait la musique!“ – das diesjährige Motto der Fredener Musiktage.

Festivalintendant Utz Köster und der künstlerische Leiter Adrian Adlam haben ihren ganz persönlichen Bezug zum musikalischen Frankreich in diesem Jahr zum Programm gemacht. „Die französische Musik ist für mich durch meine Arbeit als Musiker im Orchestre Philharmonique du Luxembourg an der spannenden Schnittstelle zwischen deutscher und französischer Kultur längst eine Herzensangelegenheit geworden. Gleiches gilt für Adrian Adlam, der bereits in seiner Jugend in Luxemburg französisch geprägt wurde“, so Intendant Utz Köster über die Motivation zum diesjährigen Länderschwerpunkt.

Festival in Deutschland

Neben der festivaleigenen camerata freden widmen sich das Minguet Quartett und das Ensemble Le Concert Lorrain der Kammermusik französischer Komponisten an den idyllischen Spielstätten Zehntscheune und Kirche St. Georg auf dem Fredener „Festspielhügel“ und dem Alfelder Fagus-Werk, UNESCO-Weltkulturerbe seit 2011. Wem dies zu ernst ist, den wird Florence Absolu mit Chansons von Jacques Brel, Edith Piaf und Barbara verführen. Der Akkordeonspieler Vincent Peirani wurde unlängst in Frankreich als „Jazzmusiker des Jahres“ ausgezeichnet und wird mit dem Klarinettisten Émile Parisien die „Belle Èpoque“ im Concert Adieu zum Festivalabschluss zu Gehör bringen.

Festival in Freden

Ihrem hohen Anspruch werden die Fredener Musiktage auch in diesem Jahr wieder gerecht. Ein Kompositionsauftrag wurde eigens vergeben an den Komponisten Olivier Dartevelle, der in einem Komponistenporträt dem Publikum vorgestellt und dessen Septett „Pantomimes“ von der camerata freden im Konzert uraufgeführt wird. Auch an die Jüngsten wurde wieder gedacht, mit Workshops in der Grundschule Freden und zwei Kinderkonzerten stellt das duo pianoworte als Prolog vor dem Festival „Die Geschichte von Barbar, dem kleinen Elefanten“ von Francis Poulenc vor. Alle Sinne ansprechend entführt die Ausstellung des französischen Malers Hervé Loilier auch optisch nach Frankreich und macht die Fredener Musiktage wieder zu einem spartenübergreifenden Kunstereignis. Abgerundet wird das Programm durch einen Filmabend mit dem beeindruckenden Musikfilm „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ im Ballsaal des Hotel Steinhoff. Ohrwürmer garantiert!

Lassen Sie sich verzaubern vom Charme dieses ehrenamtlich geleiteten und von einem engagierten Förderverein mit Leidenschaft getragenen feinen Musikfestivals. Karten gibt es im Festivalbüro unter der Telefonnummer 05184-950179, über die Hoempagesowie bei allen  ReserviX-Vorverkaufsstellen.

 

Sa, 2.8., 19 Uhr  Vernissage

Zehntscheune      Werkeinführung von Dr. Marion Vogt
zur Eröffnung der Ausstellung von Hervé Loilier


Sa, 2.8., 20 Uhr  camerata freden

Zehntscheune      Felix Klieser – Horn; Thomas Hell – Klavier; Adrian Adlam – Violine; Christine Townsend – Viola; Bartholomew LaFollette – Violoncello; Stephen Robbings - Klavier

Jean Francaix – Divertimento für Horn und Klavier
Francis Poulenc – Elegie für Horn und Klavier
Charles Gounod – Six Mélodies pour le Cor à Pistons et Piano
Gabriel Fauré – Klavierquartett Nr. 1

 

So, 3.8., 16 Uhr  Komponistenportrait

Zehntscheune      Der Komponist Olivier Dartevelle im Gespräch mit Adrian Adlam


So, 3.8., 17 Uhr  camerata freden

Zehntscheune      Sabine Raynaud – Flöte; Olivier Dartevelle – Klarinette; Runa ’t Hart - Violine, Ed Daniel – Violine; Dagmar Ondracek – Viola; Mikayel Hakhnazaryan – Violoncello; Annemieke Ijzerman – Harfe; Thomas Hell - Klavier

Claude Debussy – Sonate für Flöte, Viola und Harfe

Olivier Dartevelle – „Pantomimes“ Septett für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett (Auftragswerk – Uraufführung)

André Jolivet – „Chant de Linos“ für Flöte, Harfe und Streichtrio

Cécile Chaminade – Serénade aux Etoiles op. 142 für Flöte und Klavier

Maurice Ravel – Introduktion und Allegro für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett

Anschließend Grillfete!

 

Di, 5.8., 20 Uhr  camerata freden

Kirche St. Georg  Thorsten Johanns – Klarinette; Adrian Adlam – Violine; Mikayel Hakhnazaryan – Violoncello; Stephen Robbings – Klavier

Johann Sebastian Bach – Partita d-moll für Violine solo

Olivier Messiaen – „Quatuor pour la fin du temps – Quartett für das Ende der Zeit“
für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier (mit Farbprojektionen)

 

Mi, 6.8., 20 Uhr  „De Padam à Amsterdam“

Zehntscheune      Florence Absolu singt Chansons von Brel, Piaf, Barbara…

Christophe Oury – Akkordeon; Helmut „Daisy“ Becker – Trompete; Benedikt Schweigstill – Klavier; Stefan Zawar-Schlegel – Bass; Bastiaan Sluis – Schlagzeug

 

Do, 7.8., 20 Uhr  Die Kinder des Monsieur Mathieu

Hotel Steinhoff, Ballsaal     Französischer Spielfilm von 2003, Regie: Christophe Barratier
In Zusammenarbeit mit dem Mobilen Kino Niedersachsen e.V.

 

Fr, 8.8., 20 Uhr  Le Concert Lorrain

Zehntscheune      Leonard Schelb - Traversflöte; Swantje Hoffmann -  Violine; Stephan Schultz – Violoncello; Sabina Chukurova - Cembalo

Zum 250. Todesjahr von Jean-Philippe Rameau

„Dans le salon de Rameau – Eine Hausmusik bei Rameau“

Jean-Philippe Rameau – Les Sauvage

Joseph Bodin de Boismortier – Sonate für Violoncello und B.c. G-Dur op. 50 Nr. 2

Jean-Philippe Rameau – La Poule

Joseph Bodin de Boismortier – “Premier Ballet de Village”

Jean-Philippe Rameau – Suite en La pour le clavecin

Joseph Bodin de Boismortier – “Première Serénade ou Simphonie francaise”

 

Sa, 9.8., 20 Uhr  Minguet Quartett
Fagus-Werk Alfeld Ulrich Isfort – 1. Violine
Fabrikhalle       Annette Reisinger – 2. Violine
Aroa Sorin – Viola
Matthias Diener - Violoncello

Claude Debussy – Streichquartett g-moll op. 10

György Ligeti – Streichquartett Nr. 1 „Métamorphoses nocturnes“ (1953/54)
Maurice Ravel – Streichquartett F-Dur op. 35

 

So, 10.8., 17 Uhr camerata freden

Zehntscheune      Simon van Hoecke – Trompete, Adrian Adlam – Solovioline; Runa ’t Hart – Violine; Edward Daniel – Violine; Marjolein Dispa – Viola; Ulrikke Henninen – Violoncello; Ilka Emmert – Kontrabass; Thomas Hell – Klavier

Claude Debussy – Sonate g-moll für Violine und Klavier

Camille Saint-Saens – Septett für Trompete, Klavier, Kontrabass und Streichquartett
Ernest Chausson – Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett

Anschließend Grillfete!

 

So, 10.8., ca. 21 Uhr Concert Adieu
Zehntscheune      Jazz mit Peirani & Parisien Duo Art

Belle Époque

Vincent Peirani – Akkordeon und Émile Parisien - Sopransaxofon

 

 

Utz Köster
Internationale Fredener Musiktage
Festivalbüro
Am Schillerplatz 6
D-31084 Freden (Leine)

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31.07.2014 Neue Nationalgalerie

GFDK - Staatliche Museen zu Berlin

Die Nationalgalerie wird mit dem international bekannten deutschen Künstler und Verleger Klaus Staeck (geboren 1938 in Pulsnitz) eine Aus- stellung im öffentlichen Raum der Stadt Berlin realisieren.  

Ausstellung in Berlin

Dazu wird für einen Zeitraum von drei Wochen eine Auswahl von 10 Motiven seiner politischen Plakate seit den 1970er-Jahren bis heute auf über 300 Litfaßsäulen in der ganzen Stadt verteilt. Die ausgewählten Motive zeugen im gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Kontext von großer Aktualität – obwohl sie teilweise vor über drei Jahrzehnten entstanden sind. Mit intelligenter Satire und Humor folgt Klaus Staeck den Zeitphä- nomenen aus Politik, Wirtschaft und Kultur und hinterfragt die Mechanis- men dieser scheinbar festgelegten Parameter des alltäglichen Lebens.  

Freunde der Kunst

Die Plakate werden ab dem 7. August 2014 in den zentralen Bezirken Berlins auf Litfaßsäulen zu sehen sein. Die Besucher der Intervention im öffentlichen Stadtraum bekommen in den Häusern der Nationalgalerie einen Stadtplan, auf dem die Standorte der Litfaßsäulen verzeichnet sind. Vor der Neuen Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin wird temporär jeweils eine Litfaßsäule aufgestellt, die alle Motive vereint. 

presse@smb.spk-berlin.de

 

 

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30.07.2014 publikumspreis

Bad Hersfelder Festspiele

Viola von der Burg überzeugte auf den Festspielen in der Rolle des Ritters von der traurigen Gestalt Don Quijote in der Bad Hersfelder Inszenierung von DON QUIJOTE für die ganze Familie von Tobias Bungter und Laura Quarg die Besucher so sehr, dass sie ihr ihre Stimmen gaben.

Publikumspreis

Viola von der Burg erhielt den Preis, einen silbernen Ring, nach der Vorstellung von  KISS ME, KATE am Samstag Abend (Samstag, 26. Juli). Der  Preis wurde vom Stifter Matthias Laufer-Klitsch auf der Bühne der ausverkauften Stiftsruine in Anwesenheit des Ensembles, des Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele, Holk Freytag und des Bürgermeisters der Stadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling überreicht.

Seit 1995 wird der undotierte Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele nach einer Befragung des Publikums in mehreren Aufführungen der Schauspiele und des Musicals in der Stiftsruine verliehen.  Bisherige Preisträger waren zum Beispiel Stephan Schad (2013), Michael Schanze (2012), Stefan Reck (2011), Markus Gertken (2010) oder Julian Weigend (1995).

Bad Hersfelder Festspiele

Der Bad Hersfelder Goldschmied Matthias Laufer-Klitsch hat den Ring gemeinsam mit Volker Lechtenbrink, der von 1995 bis 1997 Intendant der Bad Hersfelder Festspiele war, entwickelt. Der Ring wird im Atelier des Juweliers alljährlich gefertigt. Er zeigt die Bögen der Stiftsruine, eine lachende und eine weinende Maske als Symbol für das Theater sowie die Schwurhand Karls des Großen (die sich als steinerne Skulptur über der unversehrten Stiftskirche befand) als Symbol für die (reichs-)klösterliche Vergangenheit der Spielstätte. Matthias Laufer-Klitsch bietet nach der Preisverleihung dem jeweiligen Preisträger eine genaue Anpassung der Größe an den Finger an, an dem der Preisträger den Ring gerne tragen möchte. Laut Laufer-Klitsch haben fast alle Preisträger das Angebot bisher angnommen und tragen den Ring gerne und mit Stolz.

presse@bad-hersfelder-festspiele.de     

64. Bad Hersfelder Festspiele

13. Juni bis 3. August 2014

 

MARIA STUART │ bis 2. August 2014

DON QUIJOTE │ bis 4. Juli 2014

KISS ME KATE │ bis 3. August 2014

DIE WANDERHURE │bis 3. August 2014

SEKRETÄRINNEN │ bis 3. August 2014

DER NAME DER ROSE │ bis 27.Juli 2014 

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK │bis 1. August 2014

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30.07.2014 Caricatura Museum

GFDK - Caricatura Museum Frankfurt

Kurt Halbritter (1924-1978) war bereits als Schüler ein Zeichentalent. Erst nach einer Ausbildung zum Chemographen, Krieg und Kriegsgefangenschaft konnte er sich ab 1948 an der Werkkunstschule Offenbach, der heutigen Hochschule für Gestaltung, seiner Begabung widmen. Vorbilder waren für ihn Paul Klee, Daumier, George Grosz.

Ausstellung in Frankfurt

Als er Saul Steinberg entdeckte, war sein Weg zur Karikatur eingeschlagen. „Spätestens hier wusste ich, dass das, was ich wollte, an dieser Schule nicht gelehrt wurde“, äußerte sich Halbritter rückblickend. Er verließ die Schule ohne Abschluss und arbeitete ab 1952 als freier Zeichner. 1954 erschien in der Schmunzelbuch-Reihe bei Bärmeier&Nikel sein erstes Buch, „Disziplin ist alles“, zeitgleich zur Debatte um die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Er war der erfolgreichste zeichnende Autor für den Verlag und folgerichtig war er bei der 1962 gegründeten Satirezeitschrift Pardon von Anfang an dabei und gehörte dort zu den prägendsten Zeichnern. 1978 starb er mit 53 Jahren auf einer Schiffsreise nach Irland an einem Herzinfarkt.

Kurt Halbritter war Teil der Gruppe von Zeichnern und Satirikern, die sich später die Bezeichnung „Neue Frankfurter Schule“ gegeben hat. Er hat diese Gruppe maßgeblich beeinflusst und wurde von seinen Kollegen bewundert. Die Qualität seiner Zeichnungen setzte einen neuen Standard. Wegen seines frühen Tods konnte er das neue Satiremagazin Titanic, das 1979 erstmals erschien, nur mit vorbereiten.

Freunde der Kunst

Dank der Nähe Halbritters zur Neuen Frankfurter Schule ist es folgerichtig, dass er im caricatura museum frankfurt eine Würdigung erfährt. Präsentiert werden Zeichnungen und Aquarelle aus dem Bestand des Instituts für Stadtgeschichte, aus eigenen Beständen und von weiteren Leihgebern, darunter bisher noch nie gezeigte Werke.

14.08.2014-16.11.2014

caricatura.museum@stadt-frankfurt.de

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30.07.2014 Gesundheitskonzept

Lanserhof Tegernsee

Im Frühjahr 2014 wurde mit dem Lanserhof Tegernsee ein neues und zukunftsweisendes Gesundheitsresort eingeweiht. Die von ingenhoven architects entworfene Architektur und das Konzept der großzügigen Anlage setzen neue Maßstäbe bei der Gesundheitspflege im Premiumsegment. Eingebettet in die umgebende Landschaft bietet das Resort mit 70 Zimmern und Suiten einzigartige Möglichkeiten der Prävention und Regeneration. Natürliche Materialien und eine zurückhaltende Gestaltung unterstützen die medizinisch-therapeutische Behandlung.

Mit dem Lanserhof Tegebrnsee in Marienstein (Bayern) wurde im Frühjahr 2014 ein einzigartiges Gesundheitsresort eingeweiht, dessen nachhaltige Architektur anspruchsvolle Hotelfunktionen und modernste medizinische Versorgung unter einem Dach vereint. Das neue Gesundheitsresort verfolgt einen ganzheitlichen Behandlungsansatz und setzt damit die Tradition des in der Regenerations- und Präventionsmedizin führenden und mehrfach ausgezeichneten Lanserhofs in Tirol fort. In einer der schönsten Naturregionen Europas fügt sich der von ingenhoven architects geplante Neubau mit klaren und zurückhaltenden Formen in die umgebende Landschaft ein. Der kubische Baukörper auf dem klassischen Grundriss einer Hofanlage bietet den Gästen viel Raum für die körperliche und geistige Regeneration. Auf insgesamt 21.000 Quadratmetern umfasst die zu einem begrünten Innenhof orientierte Anlage öffentliche Bereiche, Arzt- und Behandlungsräume sowie 70 Zimmer und Suiten. Ein separates Badehaus mit Sauna, innovativem Fitnessbereich und beheiztem Salzwasser-Außenpool ist unterirdisch an den Hauptbau angeschlossen. Die Architektur und die Innenraumgestaltung folgen dem Leitgedanken „Weniger ist Mehr“, um die Behandlung und Anwendungen in besonderer Weise zu unterstützen. „Reduzierte und einfache Formen, viele natürliche Materialien, gezielter Einsatz von natürlichem Licht spielen beim Gesamteindruck eine wesentliche Rolle“, so Christoph Ingenhoven, Gründer und Inhaber von ingenhoven architects.

Gesundheitsförderndes Gesamtkonzept

In Anlehnung an das wegweisende Gesundheitskonzept des Stammhauses in Tirol standen beim Entwurf für den Lanserhof Tegernsee die persönlichen Bedürfnisse der Gäste an Entspannung und Regeneration im Mittelpunkt. Im Gartengeschoss des Neubaus bietet der medizinisch-therapeutische Bereich modernste Beratungs- und Behandlungsräume. Hier genießen die Gäste das mehrfach preisgekrönte LANS Med Concept – mit einem breiten Angebot an diagnostischen, therapeutischen und kosmetischen Angeboten. Das LANS Med Concept gilt international als innovativer Wegbereiter für ein ganzheitliches Gesundheitskonzept. Es verbindet traditionelle Naturheilverfahren mit modernsten medizinischen Erkenntnissen – für ein nachhaltig gesünderes, glücklicheres und energiegeladenes Leben. Rund um die Uhr werden die Gäste dabei von einem Team hochqualifizierter Ärzte und Therapeuten betreut. Das ruhige Zentrum der Anlage bildet der großzügige, begrünte Innenhof, zu dem sich die ebenfalls begrünten Fassaden der beiden oberen Geschosse mit den Zimmern und Suiten orientieren. Zur näheren Umgebung mit Badehaus und Golfplatz sowie zur weiteren Landschaft öffnen sich die Fassaden dagegen mit großen Fensterflächen und Loggien. Verschiebbare Elemente mit filigranen Holzlamellen sorgen vor den Loggien für Sicht- und Sonnenschutz und verleihen dem Gebäude zugleich eine zurückhaltende Gliederung mit offenen und halb geschlossenen Flächen. Wie individuelle „Häuser“ bilden sich die Zimmer im Äußeren ab und spiegeln so die entwerferische Grunddisposition, in der jeder Gast sein eigenes Refugium erhält.

Natürliche und nachhaltige Gestaltung

Entsprechend dem ganzheitlichen Konzept des Lanserhofs Tegernsee wurde die Architektur nach gesundheitsfördernden und nachhaltigen Maßstäben geplant. Von Anfang an begleitete ein Baubiologe das Projekt, um die Qualität und gesundheitlich einwandfreie Verwendung der eingesetzten Materialien zu sichern. Deren Auswahl erfolgte nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Zum Einsatz kamen größtenteils natürliche und naturbelassene Materialien wie das Lärchenholz der Fassade, das aus nachhaltigem und zertifiziertem Anbau stammt. Auch im Innern wurde besonderer Wert auf die Hochwertigkeit und gesundheitsfördernde Wirkung der verwendeten Materialien gelegt. Viel Weiß, Holz und warme Farbtöne dominieren die Behandlungs- und Aufenthaltsräume und unterstützen den kontemplativen Gesamteindruck. Helle Farben und die schlichte Eleganz der Einrichtung vermitteln in den geräumigen Zimmern und Suiten eine ruhige und freundliche Atmosphäre. Die bodentiefe Verglasung und großzügigen Loggien vor jedem Zimmer bieten zudem weite Aussichten in die Natur des Tegernseer Tals. Eine Gestaltung die den auf Prävention und Regeneration zielenden Ansatz des Lanserhofs eindrucksvoll unterstreicht – gesund werden und gesund bleiben.

Über ingenhoven architects:

Christoph Ingenhoven zeichnet für die Gesamtplanung des Lanserhof Tegernsee verantwortlich. Wie all seine Gebäude steht auch der Lanserhof für Eleganz und Effizienz. Nach seinem Studium von 1978 bis 1984 an der Rheinisch-­Westfälischen Technischen Hochschule Aachen gründete der gebürtige Düsseldorfer das Architekturbüro ingenhoven architects. Internationale Anerkennung erhielt sein Architekturbüro 1997 mit dem Entwurf eines der ersten ökologischen Hochhäuser weltweit, dem RWE Turm in Essen. ingenhoven architects haben zahlreiche nationale und internationale Preise und Anerkennungen erhalten, unter anderem den Holcim Awards Gold Sustainable Construction für den Hauptbahnhof Stuttgart und den Internationalen Hochhaus Preis 2012/2013 für 1 Bligh, Sydney. Christoph Ingenhoven ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) sowie der Bundesstiftung Baukultur und unter anderem Mitglied der Nordrhein-­Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Der erfolgreiche Architekt legt Wert auf den ökonomischen Umgang mit Ressourcen und ein hohes Maß an ästhetischer Qualität.

www.ingenhovenarchitects.com

hallerbach@broekman-partner.com

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30.07.2014 Fondation Beyeler

GFDK - Fondation Beyeler

Die Fondation Beyeler widmet ihre Ausstellungen immer wieder Künstlern, deren Werk einen massgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Malerei ausübte. Gustave Courbet, geboren 1819 in Ornans im französischen Jura nahe Besançon und 1877 im Schweizer Tour-de-Peilz verstorben, ist eine dieser Schlüsselfiguren der Kunstgeschichte.

Ausstellung in Basel

Zuletzt vor sechzehn Jahren wurde sein Werk in der Schweiz präsentiert. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird etwa 50 bis 60 Werke umfassen und  sich auf Courbets Rolle als ersten Avantgardist konzentrieren. Mit provokativen Bildern und der Betonung seiner Individualität als Künstler avancierte er zu einem Wegbereiter der Moderne, der mit den Konventionen der traditionellen akademischen Ausbildung brach. Die Ausstellung läuft vom 7. September 2014 bis zum 18. Januar 2015.

Mit den Selbstbildnissen, den Darstellungen von Frauen, Bildern von Grotten und Meereslandschaften, hebt die Ausstellung Courbets neuartigen Umgang mit der Farbe und seine Strategie der Mehrdeutigkeit hervor. Der Bruch mit der akademischen Tradition und die Entwicklung des kunsthistorischen Realismus, Courbets revolutionäre Impasto-Maltechnik, in der sich seine Individualität als Künstler ausdrückte, und sein spielerischer Umgang mit überlieferten Motiven und Symbolen werden ebenfalls darin thematisiert.

Courbets berühmtes Gemälde, L’origine du monde, steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Zum ersten Mal wird das berühmte Werk in Europa ausserhalb Frankreich präsentiert. Das Gemälde aus dem Jahr 1866 ist das unbekannte Meisterwerk des 19. Jahrhundert, das Bild, das damals nur wenige gesehen hatten, worüber aber alle sprachen, dessen provokative Kraft noch heute ungebrochen ist.

Seine Landschaften, die für seinen Herkunftsort, den Jura rund um Ornans, charakteristisch sind, mit ihren Quellen, Höhlen, steilen Kalkfelsen und dichten Wäldern, kombiniert er gerne mit weiblichen Aktdarstellungen. Mensch, Sexualität und ursprünglicher Natur sind in einem faszinierenden Gleichgewicht vereint. In anderen Bildern steht die undurchdringliche Dunkelheit der Jurahöhlen im Zentrum. In ihnen erweist sich Courbet als Meister der Andeutung und veritabler Maler des Unsichtbaren. Courbet ist ein Künstler, der neue Bildideen etabliert hat.

Im Raum, der den Titel „Spuren im Schnee“ trägt und Courbets Schneelandschaften präsentiert, führen die Werke dem Betrachter vor, wie Courbets Malerei die Farbe selbst zum Gegenstand macht:

Pastos und expressiv, jedoch von dynamischer Leichtigkeit, die Farbe Weiss wird hier zum Schnee. Sie scheint eine ganz eigene Realität zu schaffen.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung entsteht als Kooperation mit dem Musée d’Art et d’Histoire in Genf, welches das Schaffen aus der Periode von Courbets Schweizer Exil präsentiert. Gemeinsam werden die Ausstellungen in Riehen/Basel und in Genf die „Saison Courbet“ einläuten, die im Herbst 2014 beginnen wird.

7. September 2014 – 18. Januar 2015

presse@fondationbeyeler.ch

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30.07.2014 Siegfried

GFDK - Bayreuther Festspiele

Auf ihrer Flucht ist Sieglinde im tiefen Wald in die Höhle des Nibelungen Mime, des kunstreichen Schmieds, gekommen und hat den Knaben Siegfried geboren, nach dessen Geburt sie gestorben ist. Mime hat den Knaben aufgezogen. Die Stücke des zerbrochenen Schwerts wieder zusammenzuschmieden ist jedoch selbst ihm nicht gelungen.

Erster Akt

Mit einem gefangenen Bären kehrt Siegfried aus dem Wald in Mimes Höhle zurück. Mime hat ihm ein Schwert geschmiedet, doch er zerschlägt es mit einem einzigen Hieb. Als ihm Mime die Stücke des Schwerts zeigt, das sein Vater trug, als er im letzten Kampf unterlag, erkennt Siegfried die für ihn bestimmte Waffe und fordert Mime auf, sie für ihn zusammenzuschmieden. Mimes Klagen über seinen Undank und die Aufzählung aller Wohltaten, die der Zwerg ihm erwiesen hat, können Siegfried nicht daran hindern, seinen natürlichen Abscheu vor dem Nibelungen zu zeigen. Er stürmt wieder in den Wald hinaus.

Wotan, der als Wanderer die Welt durchstreift, betritt Mimes Höhle. Für drei Fragen, die ihm Mime stellen soll, setzt er sein Haupt als Pfand. Mimes Fragen nach den Geschlechtern, die in der Unterwelt, auf der Erde und im Himmel wohnen, beantwortet der Wanderer mühelos (»Auf wolkigen Höh'n thronen die Götter«). Dann stellt er selbst dem Schmied drei Fragen, deren letzte, wer in der Lage sei, die Stücke des Schwerts zusammenzuschweißen, Mime nicht zu beantworten vermag. Nun ist sein Leben dem Wanderer verfallen, der selbst die Antwort gibt: Nur wer das Fürchten nicht gelernt habe, werde die Stücke des Schwerts wieder vereinen; diesem werde auch Mime unterliegen. Lachend verlässt der Wanderer den verängstigten Zwerg.

Bayreuther Festspiele

Siegfried stürmt in die Höhle zurück und beschimpft Mime, der ihm das Schwert noch immer nicht geschmiedet hat. Nun macht er sich selbst an die Arbeit. Während Mime erkennt, dass dies der Held ist, der das Fürchten nicht kennt, schmiedet Siegfried selbst Nothungs Trümmer wieder zusammen (»Nothung! Nothung! Neidliches Schwert«). Mime wird Siegfried zur Drachenhöhle führen, wo Siegfried für ihn den Nibelungenhort gewinnen soll. Dann will er den jungen Helden durch einen Gifttrank töten und selbst das Gold und den Ring besitzen. Siegfried vollendet seine Arbeit (»Was schafft der Tölpel dort? ... Schmiede mein Hammer, ein hartes Schwert«) und spaltet am Ende den Amboss durch einen einzigen Schlag von oben bis unten. Jauchzend hält er das Schwert hoch.

Zweiter Akt 

Vor Fafners Nest, der »Neidhöhle«, kauert Alberich in dumpfer Ahnung, dass der Held, der den Hort erringen werde, nicht mehr fern sei. Wotan erscheint und warnt ihn vor Mimes Gier nach dem Ring. Dann weckt er den schlafenden Fafner, dem Alberich den nahenden Siegfried ankündigt, und verspricht, wenn Fafner ihm den Ring gebe, werde er ihn vor dem Helden bewahren. Doch Fafner kümmert sich nicht darum; er fühlt sich sicher im Besitz des Horts. Siegfried und Mime erscheinen vor der Neidhöhle. Siegfried kennt keine Angst vor dem unheimlichen Ort. Mime fordert ihn zum Kampf mit dem Drachen auf, in der Hoffnung, dass Siegfried unterliege und damit des Wanderers Prophezeiung widerlegt werde. Allein geblieben lässt sich Siegfried unter einer Linde nieder. Er denkt an seinen Vater und fühlt sich erleichtert, dass nicht Mime es ist. Auch um die tote Mutter bewegen sich seine Gedanken (»Dass der mein Vater nicht ist«).

Mit seinem Hornruf lockt er einen Waldvogel, doch der Ton hat Fafner geweckt, der sich ihm Feuer speiend als grässlicher Drache zeigt. Siegfried erlegt ihn nach kurzem Kampf. Im Sterben warnt Fafner ihn noch vor dem tückischen Mime. Als Siegfried mit dem Blut des Drachen seinen Mund berührt, versteht er plötzlich die Sprache des Waldvogels, der ihn auffordert, aus Fafners Höhle den Tarnhelm und den Ring zu holen. Während Siegfried hinabsteigt, geraten Mime und Alberich in Streit um den Hort, ziehen sich aber schnell zurück, als Siegfried mit dem Ring und dem Tarnhelm aus der Höhle zurückkehrt.

Mime bietet Siegfried nun seinen giftigen Trank an, doch das Blut des Drachen hat ihn auch hellhörig gemacht. Mimes böse Gedanken vernimmt er wie gesprochene Worte. Mit einem Streich tötet er ihn, worauf Alberich mit höhnischem Lachen im Wald verschwindet. Als sich Siegfried müde unter der Linde ausstreckt, spricht der Waldvogel wieder zu ihm und verheißt, ihn zu einem herrlichen Weib zu führen, das auf einem von Flammen umgebenen Felsen schlafe und nur von dem errungen werden könne, der das Fürchten nicht gelernt habe. Siegfried folgt dem Vogel begeistert.

Dritter Akt 

Wotan beschwört Erda, um von ihr die Zukunft zu erfragen (»Wache, Wala«). Doch auch ihr Wissen befriedigt ihn nicht, er versenkt sie in ewigen Schlaf. Er will die Macht freiwillig dem jungen Helden überlassen, der Brünnhilde zu wecken vermag. Dann soll der unselige Ring zu den Rheintöchtern zurückkehren und der Fluch Alberichs erloschen sein. In der Morgendämmerung erscheint Siegfried. Der Waldvogel zieht sich vor Wotan zurück. Mit seinem Speer versperrt Wotan Siegfried den Weg, doch dieser zerschlägt die Waffe mit Nothung; Wotans Macht ist gebrochen.

Freunde der Kunst

Furchtlos stürzt sich Siegfried in das Flammenmeer und erreicht den Gipfel (»Selige Ode auf sonniger Höh'«). Das Feuer zieht sich zurück, und Siegfried erblickt die schlafende Brünnhilde, die er nach scheuem Zögern durch einen Kuss weckt. Langsam erwacht Brünnhilde und begrüßt den hellen Tag (»Heil dir, Sonne«). Sie erkennt den Helden, der sie geweckt hat und vor dem sie nun ohne Schutz ist. Vergebens bittet sie ihn, von ihr zu lassen und an seine Sendung als Herr der Welt zu denken. Sie erliegt seiner stürmischen Werbung, in seligem Taumel sinken sie einander in die Arme.


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