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23.07.2014 Die Melodie des Metal

GFDK - MLK

Seit zwei Jahrzehnten arbeiten Lacuna Coil aus Mailand unermüdlich an ihrer internationalen Karriere. Auf sechs Studioalben entwickelten sie einen individuellen Sound zwischen Death Metal, bedrohlichem Gothic, modernem NuMetal und dem gelungenen Quäntchen Pop, das ihrer Musik auch außerhalb der Szene zu großer Anerkennung verhalf.

Damit ist der Band um die charismatische Sängerin Cristina Scabbia weltweiter Erfolg beschieden. Einen erneuten Beweis für ihre besondere Klasse lieferte das im Frühjahr veröffentlichte, siebte Studioalbum „Broken Crown Halo“, das europaweit in die Charts schoss und sich auch in den USA unter den Top 30 der Billboard Charts platzieren konnte. Im November kommen Lacuna Coil in neuem Line-Up für sechs Konzerte nach Deutschland. Für ihre stets atemberaubenden Shows in Wiesbaden, Hamburg, Köln, Berlin, Herford und München konnte die Band mit Motionless In White und Devilment zwei Aufsehen erregende Special Guests verpflichten.

Konzerte in Deutschland

Dass Lacuna Coil einmal zur vielversprechendsten Rockband ihrer Heimat aufsteigen würden, war zunächst nicht abzusehen. In den ersten vier Jahren wechselten die Mitglieder, Bandnamen und Musikstile in rasantem Tempo. Ob als Sleep of Right oder als Ethereal, ob als Trio, Quartett oder Quintett: Ihre einzige Konstante war die fortwährende Veränderung. Zwei Köpfe aus dieser Frühphase sind noch übrig: Sänger Andrea Ferro und Bassist Marco Coti Zelati. Erst als 1996 die Sängerin Cristina Scabbia zur Band stieß, begannen Lacuna Coil ernsthaft Gestalt anzunehmen. Mit den Gitarristen Cristiano Migliore und Marco Emanuele Biazzi sowie Drummer Cristiano Mozzati fand man eine Formation, die über ein Jahrzehnt Bestand hatte.

Ihr ureigener Stil setzt sich aus hartem Death Metal, der auch in den tiefen Growls von Andrea Ferro zum Ausdruck kommt, stimmungsvollen Gothic-Referenzen und einer großen Liebe zur Melodie zusammen. Wohl nur wenige Bands vollführen derart virtuose melodiöse Pirouetten, die sie mit ihrem druckvollen Sound verbinden. So ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Bereits mit ihrem Debüt „In A Reverie“ sorgten sie 1999 europaweit für Aufsehen. Seit ihrem dritten Werk „Comalies“ von 2002 gehören Lacuna Coil international zur Speerspitze der Szene. Mit mehr als 600.000 verkauften Einheiten ist es nicht nur das erfolgreichste Album ihrer Plattenfirma ‚Century Media’, sondern auch das erfolgreichste italienische Rockalbum. Insgesamt haben Lacuna Coil mittlerweile weit über zwei Millionen Alben absetzen können.

Nachdem die Band ihre ersten vier Alben mit ihrem Stammproduzenten Waldemar Sorychta (ex-Grip Inc., Despair) aufgenommen hatte, wagte sie für das fünfte Werk „Shallow Life“ einen neuen Schritt. Dieses Konzeptalbum über die Oberflächlichkeit des modernen Lebens wurde von Don Gilmore produziert, dessen Arbeiten für Linkin Park und Avril Lavigne die neue Richtung vorgaben. Das Element des NuMetal, gepaart mit vorsichtigen Annäherungen an Popmusik, wurde vorangetrieben. Die Zusammenarbeit mit Gilmore trug äußerst kreative Früchte, weshalb sie die Kollaboration für „Dark Adrenaline“ fortsetzten. Erneut fand sich eine aufregende Mischung zwischen ihrer Metal-getriebenen Historie und einer stilvoll eingewobenen Pop-Ästhetik.

Das aktuelle, siebte Album „Broken Crown Halo“ steht nun für eine weitere Zäsur innerhalb der Bandgeschichte. Neben dem neuen Produzenten Jay Baumgardner (P.O.D., Helmet, Sevendust), der Lacuna Coil wieder einen etwas härteren Sound verlieh, markiert das Album die finale Arbeit von Gitarrist Migliore und Drummer Mozzati, die sich künftig stärker um ihre Familien kümmern wollen. Mit Ryan Blake Folden ist bereits ein neuer Schlagzeuger gefunden, der vakante Posten des Gitarristen wird gegenwärtig neu besetzt. Diese neuen Mitglieder werden der langgedienten Formation zweifellos neue Impulse verleihen. Man darf höchst gespannt sein.

Auf ihrer Deutschland-Tournee im November werden Lacuna Coil von dem Heavy Metal-Sextett Motionless In White aus Pennsylvania begleitet. Die Band gründete sich 2005 und veröffentlichte bislang zwei kraftvolle Alben zwischen Gothic Metal und Metalcore. Mitte September erscheint nun das dritte Werk „Reincarnate“, parallel bestreitet die Band die gesamte US-Vans Warped Tour, bevor sie mit Lacuna Coil im November nach Deutschland kommt. Ebenfalls mit dabei sind Devilment aus dem britischen Ipswich/Suffolk, eine ganz neue Dark Metal-Band rund um den Cradle of Filth-Frontmann Dani Filth. Das Sextett hat in diesem Sommer sein Debütalbum „The Great and Secret Show“ fertiggestellt, das erscheinen wird, sobald die aktuellen Vertragsverhandlungen abgeschlossen sind. Über ihre Musik sagte der Frontmann, es handle sich um einen „dunklen, furchterregenden Karneval-Vibe, sehr heavy und melodiös verdreht.“ So dürfte dieses Triple-Package für jeden Fan hart-melodischen Metals eine regelrechte Pflichtveranstaltung werden.

 

Marek Lieberberg presents

Lacuna Coil

Special Guests: Motionless In White & Devilment

 

Sa. 08.11. Wiesbaden Schlachthof

Mi. 12.11. Hamburg Gruenspan

Do. 13.11. Köln Essigfabrik

Fr. 14.11. Berlin C-Club

Sa. 15.11. Herford X

Mo. 17.11. München Backstage Halle

 

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mi., 23.07.2014, 10:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

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23.07.2014 Für Weinliebhaber

GFDK - Redaktion

Zwei Bergregionen, zwei Flüsse und ein Meer: Im Südwesten Frankreichs haben Zeit und Natur einen ganz besonderen Landstrich geschaffen. Nur wenige Kilometer von Bordeaux entfernt vereinen sich die Garonne und die Dordogne zum größten Mündungstrichter Europas – der Gironde.

Für Weinliebhaber ist diese Region in Aquitanien ein echtes Paradies. Die Weinberge des Médoc erstrecken sich entlang der Gironde bis zum Atlantik. Einige der Weine, die hier wachsen, gehören zu den edelsten Tropfen weltweit.

Die Flussreederei CroisiEurope hat als einziger Anbieter auf dem deutschen Markt eine exklusive Kreuzfahrt nach Aquitanien aufgelegt, die nicht nur zu den berühmten Châteaus und Weinkellern des Médoc führt sondern auch zu gleich drei Weltkulturerbestätten: ins elegante Bordeaux, zur beeindruckenden Zitadelle von Blaye und in das mittelalterliche Weinstädtchen St. Emilion. Die sechstägige Reise von CroisiEurope, die im Herbst 2014 an verschiedenen Terminen angeboten wird, ist ab 998 Euro in jedem Reisebüro buchbar.

Reiseprogramm:

Die südfranzösische Metropole Bordeaux ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Kreuzfahrt. Dort wartet auch die MS Princesse d’Aquitaine auf ihre Gäste. Das Hotelschiff bietet auf zwei Decks 120 Passagieren Platz. Erstes Ziel ist der kleine Hafen von Pauillac, von wo aus die Reisenden zu einem Ausflug durch das Médoc starten.

Auf der „Route des Châteaux“ liegen einige der prächtigsten Schlösser und traditionsreichsten Weinproduzenten der Region wie Laffitte-Rothschild oder Cos d’Estournel. In einem der bekannten Châteaus werden die Weinliebhaber Details über die Verarbeitung erfahren und den „Grand Cru“ verkosten.

Zu den schönsten Streckenabschnitten auf der Gironde gehört die sogenannte „Route des Capitaines“ mit ihren beeindruckenden Kalkfelsen. Im Städtchen Blaye steht die imposante Zitadelle, die einst von Vauban, dem General Ludwig XIV. errichtet wurde und eine Stadt innerhalb der Stadt bildet. Flussabwärts Richtung Dordogne liegt St. Emilion, das ringsum von Weinhängen umgeben ist.

Nicht nur seine einmalige Lage sondern auch seine unterirdischen Schätze haben es zum Weltkulturerbe gemacht. Eine Felsenkirche, Katakomben und kilometerlange Gänge sind dort zu besichtigen. Dass es auch in Bordeaux noch so manches Verborgenes zu entdecken gibt, lernen die Kreuzfahrer am letzten Tag ihrer Reise bei einer ausführlichen Tour durch die Stadt.

Reisedetails:

Die Flusskreuzfahrt auf der Gironde wird im Herbst 2014 an drei Terminen angeboten: vom 6. bis 11.9., vom 28.9. bis 3.10. und vom 16. bis 21.10. 2014.  Die sechstägige Reise auf der Princesse d’Aquitaine, die in Bordeaux beginnt und endet, ist ab 998 Euro pro Person in der Dreierkabine und ab 1.198 Euro in der Doppelkabine buchbar. Im Reisepreis enthalten sind neben der Vollpension an Bord auch ein Galadinner sowie die Landausflüge.

Besondere Serviceleistung bei CroisiEurope: Auf den Kreuzfahrten der Reederei sind alle Getränke zu den Mahlzeiten und an der Bar inklusive. Die WiFI-Nutzung auf den Schiffen der Flotte ist kostenlos. Die Flusskreuzfahrt von CroisiEurope ist in jedem Reisebüro oder auch direkt beim Reiseveranstalter Anton Götten telefonisch unter 0681 30 32 00 buchbar.

Weitere Informationen unter: www.croisieurope.de

Über CroisiEurope:

CroisiEurope mit Sitz in Straßburg gehört mit aktuell 27 Schiffen der Prestigeklasse zu den größten Flussreedereien Europas. Mehr als 50 Routen auf über 20 Flüssen, darunter z.B. die französische Rhône und Seine, aber auch der Guadalquivir in Spanien und der Douro in Portugal hat der Spezialist im Programm. Die Kreuzfahrten werden in Deutschland exklusiv vom Saarbrücker Reiseveranstalter Anton Götten vertrieben und finden als deutschsprachige Vollcharter statt.

Zu jeder Kreuzfahrt wird auch eine organisierte Busanreise angeboten. Die französische Lebensart an Bord, die internationale Küche von elsässischen Spitzenköchen und das spannende Landausflugsprogramm zieht jährlich über 200.000 Passagiere auf die Schiffe von CroisiEurope.

Weitere Informationen:

Thomas Götten

CroisiEurope/Anton Götten Reisen

Faktoreistraße 1

66111 Saarbrücken

Tel.: 0681 3032135

E-Mail: thomas.goetten@goetten.de

www.croisieurope.de

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23.07.2014 Britisches Schuhlabel

UGW

Als stolzer Ausstatter von Designer Marcel Ostertag präsentierte das britische Schuhlabel seine neue Kollektion im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin und begeisterte mit traumhaften Sandaletten und Pumps. Auch auf der anschließenden Aftershow-Party zeigte das Schuhlabel mit seinen neuesten Looks und einer stylischen Überraschung Präsenz.

Wenn der Modezirkus nach Berlin kommt, strömen Einkäufer, Modebegeisterte, Medien und Prominente zu den Schauen der bekanntesten deutschen Designer. Mit dabei war in diesem Jahr das Schuhlabel Clarks, welches seine neue Kollektion für Designer Marcel Ostertag für die Präsentation seiner aufregenden Kreationen zur Verfügung stellte. Susana Fernandes, Marketing Managerin DACH, ist stolz auf diese besondere Kooperation und verrät: „Für uns ist die Zusammenarbeit mit Marcel ein Glücksfall. Seine Kollektionen sind modisch, elegant und absolut tragbar. Das passt einfach perfekt zu Clarks – unsere Schuhe sehen nicht nur fantastisch aus, sondern können auch bei jeder Gelegenheit getragen werden.“

Ausgelassene Stimmung bei der Aftershow-Party

Im Anschluss an die Show ging es weiter mit der legendären Aftershow Party im Wyndham Grand Hotel am Potsdamer Platz. 300 geladene Gäste feierten bis spät in die Nacht und genossen die ausgelassene Stimmung, die in einem spannenden WM-Halbfinale gipfelte. Für eine besonders stylische Überraschung sorgte die Aktion „Life Styled by Clarks“, bei welcher die Gäste aufgefordert waren in ein paar Clarks Schuhe zu schlüpfen und sich selbst mit ebendiesen zu fotografieren. Daraus entstanden Selfies der ganz besonderen Art – viele lustige, prominente und trendige SHOESIES – welche fleißig in den sozialen Netzwerken gepostet und geteilt wurden. Wer wollte, durfte sein Paar Clarks im Anschluss natürlich behalten. Das ließen sich die Gäste nicht zweimal sagen und freuten sich über die schicken und vor allem komfortablen Gastgeschenke. 

Über Clarks

Das britische Schuhlabel Clarks gilt als weltweit größter Straßenschuhhersteller. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1825 steht Clarks für Innovation, wegweisende Designs, Technologien und hervorragende, langlebige Qualität und Komfort. www.clarks.de

presse@ugw.de

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23.07.2014 Pippi feiert Premiere

GFDK - Clingenburg Festspiele

Kinderherzen hängen an dem freien, frechen und unendlich herzlichen kleinen Mädchen mit den roten Zöpfen. Kein Wunder, denn sie ist das stärkste Mädchen der Welt und zeigt den Erwachsenen, was Lebensfreude ist. Das gefällt nicht nur den Kleinsten im Publikum.

Clingenburg Festspiele 2014

Villa Kunterbunt steht auf der Fassade des Häuschens, in dem Pippi mit Pferd Kleiner Onkel und Affe Herr Nilsson wohnt. Sie schlägt Purzelbäume und spricht mit sich selbst und ihren beiden Tieren. Zu Anfang trällert Pippi (gespielt von einer überschäumenden und zugleich einfühlsamen Eva Wiedemann selbstverständlich ihr Liedchen, das keinem mehr aus dem Kopf geht: "Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus ...“. Intendant und Regisseur Marcel Krohn hat den Klassiker von Astrid Lindgren als Kinderstück ausgewählt, weil es so zeitlos schön und erfrischend ist. Dabei ist das Ensemble für ein Kindertheater ziemlich groß, denn schließlich spielt Pippis mGeschichte nicht nur in der Villa Kunterbunt, sondern auch auf dem Jahrmarkt, beim Kaffeekränzchen, in der Schule oder am Strand, wo Pippis bärenstarker Seeräuberpapa (Daniel Soran auch in der Rolle als Starker Adolf) am Ende landet, um sein wildes Mädchen wieder mit an Bord zu nehmen.

Immer ist etwas fürs Auge und die Ohren geboten. Egal, ob die allein wohnende Pippi die zwei etwas törichten Diebe (Tristan Fabian und Evgenij Verenin) in die Flucht schlägt, ob sie von stotternden Polizisten (Gernot Endemann und Günter Rüdiger) verfolgt wird oder eine Schulstunde in Anarchie enden lässt, so dass die Lehrerin (Sabine Schmidt -Kirchner) entnervt aufgibt. Dabei ist das clevere Mädchen, das altkluge Erwachsene auch gerne mal dumm aussehen lässt, nie herzlos oder überheblich. Sie ist im Gegenteil so wunderbar naiv gutmütig, dass es den Erwachsenen die Sprache verschlägt. Und während Pippi sich ganz fröhlich alleine durchs Leben schlägt, ist sie doch nie einsam. Denn ihre tote Mama wacht vom Himmel aus über sie.

Und Pippi weiß ganz sicher, dass ihr von Bord seines Piratenschiffs gespülter Papa nicht ertrunken, sondern noch am Leben ist und zu ihr zurück kommen wird. In der Zwischenzeit schließt sie Freundschaft mit den wohlerzogenen Nachbarskindern Annika (Alexandra Kurzeja) und Tommy (Vasilios Zavrakis), die von der Kostümbildnerin Ulla Birkelbach in schwedische Landestracht gesteckt wurden, während Pippi natürlich im Flickenkittel mit den obligatorischen kunterbunten Strümpfen herum wirbelt. Jeder kleine und große Zuschauer hat seine Pippi so im Kopf. Und jeder fühlt das eigene unbändige kleine Kind in sich, wenn er die Aufführung mit dem von der Veranda aus zuschauenden Pappmaché -Pferd und der immer mitgestikulierenden Handpuppe in Äffchenform verfolgt.

Eva Wiedemann fegt putzmunter als Pippi über die Bühne und reißt einfach mit. Als herrlicher Gegenpart stöckeln Pia Lustenberger als Frau Settergren, Nadja Görts als Frau Granberg und Susanne Anders als Frau Prysselius über die Bühne, die andauernd sagt: „Man muss dieses Kind in Obhut nehmen“. Tatsächlich gibt es einen Wendepunkt: Als Pippi in die Torte beim Kaffeekränzchen fällt, jammert sie: „ Ich bin ein Unglückskind, i ch wäre besser auf dem Meer geblieben“. Doch als ihr bärtiger Papa sie tatsächlich holen kommt, entscheidet sie sich, in ihrer Villa und bei ihren Freunden Annika und Thommy zu bleiben.

Freunde der Kunst

Sie, die immer laut protestiert „Wir müssen gar nichts“, ist also auch ein bisschen erwachsener geworden. So birgt das kunterbunte Stück für jedes Alter etwas: Die Kleinen ab mindestens vier Jahren haben viel zu schauen und mit zu klatschen, und die Größeren und Großen freuen sich an Pippis Welt aus Fantasie, Mut und Lebensfreude. Es ist schwer auszumachen, wem Pippi Langstrumpf besser gefallen hat, den Kindern oder den vielen erwachsenen Begleitern. Heftig geklatscht haben jedenfalls alle , als sich das ganze Ensemble am Ende nochmals auf der Bühne versammelte.

maskallis@appeal-advertising.de

 

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22.07.2014 Handwerkliches Geschick

GFDK - Redaktion

Welche Schritte sind nötig, bis die Birne als Hochprozentiger in die Flasche gelangt? Und wie erzeugt man mit Vogelbeeren einen erstklassigen Brand? In seinem Schnapsbrenner-Seminar weiht Helmut Müller vom Pichlgut die Teilnehmer in die Geheimnisse seines Berufs ein.

Der Edelbrand-Sommelier zeigt, welche Vorgänge für ein qualitativ hochwertiges Produkt unerlässlich sind und wie man es anschließend profimäßig verkostet. Neben dem Kurs beim Schnaps-Experten können Urlauber während der „Natura.Kreativ“ von 17. bis 29. August in Altenmarkt-Zauchensee in weiteren vielfältigen Workshops ihr handwerkliches und schöpferisches Geschick unter Beweis stellen:

Die Palette erstreckt sich von Zöpfe flechten auf der Alm über Skulpturenbau aus Treibholz, von Jodeln lernen über Aktmalerei bis hin zum Erstellen der eigenen kleinen Hausapotheke. 

„Wir arbeiten nur mit Früchten, die auch als Tafelobst verwendet werden können“, sagt Helmut Müller. Der ausgebildete und mehrfach prämierte Edelbrand-Sommelier hat die Grundlagen des Berufs von seinem Vater gelernt und gibt sein Wissen in Theorie und Praxis mit viel Leidenschaft weiter. Auch im Workshop auf dem Pichlgut setzt der 50-Jährige ausschließlich Saisonobst ein, das aus der näheren Umgebung stammt und vor dem Brennprozess penibel gereinigt und kleingeschnitten wird.

„Die vergorenen Früchte heißen Obstmaische und diese bildet die Grundlage beim Destillieren“, erklärt Helmut Müller. „Der Alkoholgehalt muss beim Brennen ständig kontrolliert werden und neben der Qualität des Ausgangsproduktes ist die absolute Sauberkeit der Apparaturen wichtig, um einen wirklich hochwertigen Brand zu erzeugen“, ergänzt der Fachmann. Gleichzeitig verrät er seinen Schülern, welcher Hochprozentige sich mit welchem Käse oder mit welcher Schokolade perfekt kombinieren lässt.

Um Genüsse der anderen Art geht es bei Alexander Mitterlechner. „Bei der Aktmalerei auf der Alm gibt es keine einschränkenden räumlichen Grenzen, und man kann zwischen saftigen Wiesen, Kühen und Gipfeln in inspirierender Kulisse an seinem Werk arbeiten“, schwärmt der preisgekrönte Salzburger Maler.

„Besonders beim Akt mit Kohle- oder Pastellstift lernt man, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und der Blick wird dabei besonders geschult“, weiß der 47-jährige Künstler. Daher ist das Seminar auch für Einsteiger bestens geeignet.

Wenige Kilometer entfernt, auf der Moosalm, haben sich schon die Schüler von Friseurin Michaela Kienler eingefunden und schauen ihr ganz genau auf die Finger, wenn sie mit profimäßigen Handgriffen den traditionellen Altenmarkter Haarzopf flicht. Und wer schon immer das Jodeln lernen wollte, lässt sich von Volkslied-Expertin Ulrike Weichinger in die Grundlagen einführen.

Im Workshop „Natürliche Hausapotheke“ hingegen dreht sich alles um die Heilkraft der heimischen Gewächse, die die diplomierte Kräuterpädagogin Katharina Schmidt mit den Gästen zu wertvollen Salben und Tinkturen verrührt.

„Bei der ‚Natura.Kreativ‘ können die Urlauber aus einem sehr abwechslungsreichen Angebot schöpfen und vielseitige Anregungen für ihren Alltag mitnehmen“, hebt Klaudia Zortea, Geschäftsführerin von Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, hervor. „Unsere Kursleiter sind allesamt Spezialisten in ihrem Bereich.“ Für das innovative Programm wurde die „Natura.Kreativ“ übrigens kürzlich mit dem „Zipfer Tourismuspreis 2014“ ausgezeichnet (Kategorie Jurypreis).

Eine Kurseinheit (2,5 Stunden) kostet 25 Euro, für drei Seminare an einem Tag zahlt man 60 Euro. Pauschal-Tipp: Drei Übernachtungen mit Genießer-Frühstück inklusive zwei Tage Kreativ-Angebot gibt’s bereits ab 198 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Über Altenmarkt-Zauchensee

Altenmarkt-Zauchensee ist ein doppeltes Urlaubs-Paradies inmitten des Salzburger Landes – mit genussvoller Entspannung und alpinen Herausforderungen, mit Gemütlichkeit und Herzlichkeit, mit Tradition und Moderne, die hier Hand in Hand gehen. Dabei hat das Hoteldorf Zauchensee, das sich auf 1350 Metern in die Bergwelt schmiegt und seit drei Jahrzehnten Weltcup-Ort im alpinen Skizirkus ist, nur 58 Einwohner. In Altenmarkt dagegen, das unten auf 842 Metern im Tal liegt, sind es 3755.

Weitere Informationen:

Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, Sportplatzstr. 6, A-5541 Altenmarkt-Zauchensee, Salzburger Land, Tel.: +43 (0) 6452 / 5511, Fax: +43 (0) 6452 / 6066

info@altenmarkt-zauchensee.at

 

 

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22.07.2014 Support: MAGNETBAND

GFDK - Andreas Fauser


Er ist Deutschlands prominentester und erfolgreichster Jazz-Musiker, sein markantes Gesicht ist eine mediale Ikone, die auch kennt, wer noch nie einen Ton aus seiner Trompete gehört hat. Und doch polarisiert Till Brönner wie kaum ein zweiter seiner Zunft in Deutschland. Von den einen vergöttert, von den anderen gehasst, ist zwischen den beiden Lagern wenig Platz für einen sachlichen Umgang.

All diese obsessiven Verehrungen und kategorischen Ablehnungen... kurz: die felsenfesten Vorurteile werden jetzt von niemand anderem als dem Meister selbst erschüttert. Till Brönner bringt ein Album heraus, das er einfach nur „Till Brönner“ nennt.

Der Titel sagt bereits, dass es hier um viel mehr geht als ein einfaches „Weiter so!“ eines Musikers, der sich um Verkaufszahlen noch nie Sorgen machen musste. Mit diesem Werk konfrontiert er Fans wie Gegner mit einer persönlichen Neuaufstellung. Brönner macht den Weg für sich selbst frei und startet spielerisch durch.

Konzert in Deutschland

„Dieses Album wird auf fruchtbaren Boden bei denjenigen fallen, die für diese Musik offen sind. Der Erfolg lässt sich nicht alleine an Verkaufszahlen festmachen. Dieses Album war einfach auf meiner
Agenda, und jetzt ist es da.“

Das hier zum Ausdruck kommende Understatement ist nicht etwa kalkulierte Koketterie, sondern es passt zur Musik. Nie zuvor war Brönner so uneitel, selten hat er so wenig darauf geachtet, als Protagonist im rechten Licht zu stehen. Er spielt fast ausschließlich Flügelhorn und braucht damit viel weniger Töne, um zu sagen, was er loswerden muss. Indem er sich ein Stück aus dem Vordergrund zurückzieht, gewinnt er an Kante und klingt viel souveräner, selbstbewusster und reifer. Die Frage nach der Beschränkung und Reduktion spielt in seiner kritischen Auseinandersetzung mit sich selbst in den letzten Jahren ohnehin eine immer größere Rolle. „Es kann doch nicht nur darum gehen, von Album zu Album immer virtuoser zu werden. Ich will einfach nicht mehr so viele Worte auf meiner Trompete machen, weil doch schon so vieles gesagt ist.“ Voller Demut betritt Brönner also eine Klangwelt, die dem Hörer neu erscheinen mag, für ihn selbst aber schon seit vielen Jahren präsent ist.

Die Besetzung ist kein Novum. In den späten sechziger und frühen siebziger Jahren sind zahlreiche Alben in dieser Besetzung bestritten worden.“ Mit dieser Anspielung beruft sich der Berliner auf das legendäre Label CTI, auf dem unter anderem sein Vorbild Freddie Hubbard verschiedene Alben gemacht hat.

Konzert in Mainz

Die Produktionen von CTI waren meist recht opulent und versuchten, sich mit Streicherarrangements und ähnlichen Einfällen einen möglichst kommerziellen Anstrich zu verpassen, waren aber in ihrem Klangverständnis für jene Jahre auch revolutionär, weil sie die ganze Welt des Hardbop und Souljazz in die Ästhetik der siebziger Jahre überführten. Doch Brönner erstarrt vor dieser Epoche nicht in Ehrfurcht, sondern sieht es mit einem Schmunzeln. „Diese Alben blieben damals hinter ihren Erwartungen zurück.

Trotzdem hatten sie ihre Qualität, weil man Freddie Hubbard eben nicht gebeten hat, irgendwelches gefälliges Zeug zu spielen, sondern ihm erlaubte, sich selbst treu zu bleiben. Von dieser Ästhetik war ich immer schon Fan und wollte in eben dieser Besetzung ein komplettes Album aufnehmen.“

Till Brönner - trumpet
Jasper Soffers - piano
David Haynes - drums
Christian von Kaphengst - bass guitar
Magnus Lindgren - saxophone

Support: Frederik Heislers MAGNETBAND

Sieben junge Musiker aus vier Nationen: Deutschland, Schweiz, Frankreich und Australien mit dem Treffpunkt im Dreiländereck. Alle Mitglieder zwischen 18 und 26 Jahren alt bilden sie eine Band, die sich durch kontrollierte Ungezügeltheit eventuell am besten beschreiben lässt. Seit Ende 2011 bringen Sie Ihr Programm „Mixtake vol.1“ auf die Bühnen im In- und Ausland und sorgen Szeneübergreifend für Furore auf den Tanzflächen und in den Jazzclubs. Da sich die Musik nicht mit den gängigen Stilen beschreiben lässt, rückt das Programm ins Zentrum.

Der Mixtake. Ein Mix aus Lieblingsmusik der verschiedenen Musiker ohne Berührungsängste: Ein gemeinsames Mixtape aus New Orleans Jazz, Oldschool Funk, HipHop, Drum and Bass, Elektro und Samples. Versehrt mit gewollt provozierten und provozierenden Fehlern (mistakes) die zur Teilnahme des Zuhörers auffordern. Absichtliche Fehler deshalb, da eben diese Schwächen die Menschlichkeit zeigen und die Dinge Liebenswert
machen. Ebenso wie die Musik des Mixtakes der MAGNETBAND. In der Tradition des Prozesses „Jazz“ verankert produziert und improvisiert die MAGNETBAND eine Minute Musik in exakt dieser einen Minute. Realtime. Live.

 

Freitag, 25.07.2014 um 19:00 Uhr - Zitadelle

TILL BRÖNNER & BAND

Eintrittspreise €:
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)

VVK 20,- / 24,- / 28,- / 32,-
AK 29,- / 33,- / 37,- / 41,-

Veranstaltungsort:  

Zitadelle Mainz

Tickethotline: 06131-220438



Andreas Fauser

NuzzCom Music Office

Gwinnerstr. 5

60388 Frankfurt
andreas@nuzzcom.com

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22.07.2014 Theater in der Stiftsruine

GFDK - Bad Hersfelder Festspiele

Man muss mindestens einmal in seinem Leben Theater in der Stiftsruine in Bad Hersfeld gesehen haben und auch im kommenden Sommer laden wieder zahlreiche Inszenierungen zu beeindruckenden und unterhaltenden Abenden in dieser besonderen, historischen und  magischen Umgebung ein.

Und – egal wie das Wetter ist – das variable Dach des Architekten Frei Otto über dem Zuschauerraum der Stiftsruine macht einen Besuch bei jedem Wetter angenehm – das Publikum sitzt immer trocken.

64. Bad Hersfelder Festspiele

KISS ME KATEvon Cole Porter wird das Musical in der Stiftsruine im kommenden Sommer sein. Stefan Huber führt Regie. Er feierte mit ANATEVKA in Bad Hersfeld riesige Erfolge und freut sich darauf, wieder in der Stiftsruine zu arbeiten. Unterstützt wird er von Melissa King, die 2013 SHOW BOAT in der Stiftsruine inszenierte und davor bereits für WEST SIDE STORY und SUNSET BOULEVAD in Bad Hersfeld choreografierte.

Intendant und Regisseur Holk Freytag wird das Trauerspiel von Friedrich SchillerMARIA STUART mit Marie Therese Futterknecht und Gerit Kling in der Hauptrolle auf die Bühne bringen. „Die in der Geschichte immer wiederkehrenden Rituale um die Mechanik der Macht, die Schiller exemplarisch beschreibt, machen den Text irritierend aktuell“, so Holk Freytag zu seiner Wahl.

Nachdem DER NAME DER ROSE auch in 2013 wieder ausverkauft war und inzwischen als DIE Kultinszenierung der Bad Hersfelder Festspiele gilt, hat Holk Freytag weitere Aufführungen eingeplant. Das Thema „Mittelalter“ wird aber auch in einem neuen Schauspiel in den historischen Mauern der Stiftsruine aufgenommen. Janusz Kica inszeniert DIE WANDERHURE nach dem Roman des Schriftstellerpaares Iny Lorenz in einer eigenen Bearbeitung für die Bad Hersfelder Festspiele von Gerold Theobalt. Auch den Regisseur Janusz Kica kennt und schätzt das Bad Hersfelder Publikum. Er hat zum Beispiel DAS DSCHUNGELBUCH und DER STURM(ebenfalls in Bearbeitungen von G. Theobalt) auf die Bühne der Siftsruine gebracht.

Für die ganze Familie werden die Bad Hersfelder Festspiele die Version von DON QUIJOTE, DER RITTER VON DER TRAURIGEN GESTALT von und mit Tobias Bungter und den Zwillingen Lisa und Laura Quarg anbieten.

Freunde der Kunst

Am zweiten Spielort der Bad Hersfelder Festspiele,  im Hof des Schlosses Eichhof wird auch in 2014 wieder eine Komödie auf die Bühne gebracht. SEKRETÄRINNEN wird einenein unterhaltender Einblick mit viel Musik in die Geheimnisse eines Berufsstandes gewährt. Regie führt hier Yvonne Groneberg.

Auch für Schüler und Vorstellungen in Schulen wird DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK mit Maddalena Noemi Hirschal wieder aufgenommen. Offene Vorstellungen können Sie in der Martinskirche in Bad Hersfeld sehen.

presse@bad-hersfelder-festspiele.de     

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22.07.2014 Lenbachhaus

GFDK - Lenbachhaus

Im Jahr 1911 las der junge Otto Dix Friedrich Nietzsches Menschliches, Allzumenschliches, ein Buch für »freie Geister«, das unserer Ausstellung den Titel gibt.

Ausstellung in München

Die Auseinandersetzung mit Nietzsches Philosophie prägte Dix' gesamtes Lebenswerk, das einen unerschrockenen Blick auf den Menschen wirft.  Eindringliche Porträts und Gesellschaftsbilder bilden auch einen Schwerpunkt der Sammlung »Neue Sachlichkeit« im Lenbachhaus. Dieser Bestand erhält ab Juli 2014 wieder einen großen Auftritt. Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs veränderte den Blick auf die Welt und den Menschen radikal.

Zutiefst erschüttert konzentrierten sich viele Künstler der Weimarer Republik auf eine nüchtern-realistische Wiedergabe der Wirklichkeit. Ihre Werke zeigen einen mannigfaltigen und kritischen Blick auf diese von Brüchen geprägte Zeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

Im Zentrum der Neupräsentation des Lenbachhauses wird die ›Conditio Humana‹, das Menschenbild stehen. Politische, sozialkritische und veristische Positionen treffen dabei auf Werke, die affirmativ dem Zeitgeist folgen. Individualporträts und  Analysen der Befindlichkeit des Einzelnen stehen neben Aufnahmen von typischen Vertretern der Epoche.

Freunde der Kunst

Ikonisch gewordene Bilder wie Christian Schads Operation, Rudolf Schlichters Bildnis Bertolt Brecht und Josef Scharls Gefallener Soldat werden wieder neben Werken von Georg Schrimpf, Wilhelm Heise, Heinrich Maria Davringhausen und Franz Radziwill zu sehen sein. Lange nicht mehr gezeigte Gemälde von Erna Dinklage, Herbert Ploberger und Karl Hofer ergänzen die Präsentation. Hinzu kommen Gemälde Karl Hubbuchs, bereichert durch eine Auswahl kürzlich geschenkter Zeichnungen des Künstlers. Zum ersten Mal überhaupt werden einige neu restaurierte Gemälde wie Alfred Hawels Selbstbildnis als Gruppenbild zu sehen sein. Eine Leerstelle unserer Sammlung füllen zwei Hauptwerke der beiden wichtigsten Vertreter des Verismus, Otto Dix und George Grosz, die wir als großzügige Dauerleihgabe erhalten.

presse-lenbachhaus@muenchen.de

 

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22.07.2014 Roadmovie

Kino.de

Emotional explosives Roadmovie über ein Ex-Ehepaar, das durch den Vulkanausbruch in Island gezwungen ist, gemeinsam durch Europa zu reisen. So gestört wie der Flugverkehr am Himmel ist auch die Beziehung zwischen den in Unfrieden Geschiedenen Alain und Valérie, die sich zufällig im Flugzeug nach Korfu treffen auf dem Weg zur Hochzeit der Tochter. Der Weg dauert allerdings länger als gedacht, durch die Aschewolke des Eyjafjallajökull stranden sie in München ohne Aussicht auf einen Weiterflug. Als der clevere Mann den letzten VIP-Mietwagen ergattert, platziert sich Madame ungefragt an seine Seite. Das einzige, was sie noch verbindet, ist unendlicher Hass aufeinander. Keine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Reise über 2100 Kilometer durch halb Europa.

Eine "antiromantische" Komödie schwebte Alexandre Coffre für seinen zweiten Spielfilm nach "Une pure affaire" (2011) vor, und das ist ihm 100prozentig gelungen. Denn mehr Bosheit geht nicht. Inspirieren ließ sich der Franzose von Michael Douglas und Kathleen Turner in "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" und mischte dazu eine fette Portion Feindseligkeit wie in "Der Rosenkrieg", den Douglas und Turner 1989 mit den schärfsten Waffen führten. Dazwischen angesiedelt ist dieses explosive Roadmovie, in dem Dany Boons und Valérie Bonnetons Ex-Ehe-Leute versuchen, sich gegenseitig zu täuschen und auszutricksen. Das grenzt manchmal an überzogenen Klamauk, der urplötzlich aber in einen amüsanten Schlagabtausch mündet und in heißen Wortgefechten, bei denen keiner klein beigibt.

Es gibt kein Gut und kein Böse, beide versuchen, dem anderen soviel Schaden wie möglich zuzufügen beim Wettlauf mit der Zeit, bleiben ihnen doch nur drei Tage bis zum Ziel. Dem sonst so netten und naiven Dany Boon steht die Rolle des hinterhältigen Manipulators gut, der genau weiß, welche Knöpfe er drücken muss, um die Ex auf 180 zu bringen. Geschickt verknüpft Coffre rasante Action, wilde Stunts, Komödie und Gefühl, nimmt seine Protagonisten ernst und umschifft die Klippen zur Karikatur. 24 Schauplätze an 25 Drehtagen erforderten großen Logistikaufwandt, schweißten das Team zusammen, alle Szenen, die in Albanien, Slowenien und Griechenland spielen, wurden in Kroatien gedreht, Stunts und Studioaufnahmen in Belgien, der Flugzeugabsturz des Duos in einer Kleinmaschine in Frankreich. Das Cinemascope-Format präsentiert traumhafte Außenaufnahmen, die Landschaften spielen eine eigene Rolle (vor allem nachts), der "ästhetische Realismus" verzaubert und bildet den Gegenpol zum realistischen Zank. Gute Unterhaltung aus Frankreich. mk.

Kinostart: 31.07.2014

Quelle: Kino.de

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22.07.2014 In Tofino, British Columbia

The Wickaninnish Inn

Die Leser des "Travel + Leisure" Magazins haben The Wickaninnish Inn, Relais & Châteaux an der Westküste Vancouver Islands zu Kanadas #1 Resort gekürt. Das Hotel, das mit seiner zurückhaltenden Eleganz und spektakulären Kulisse anspruchsvolle Reisende und Natur-Enthusiasten aus der ganzen Welt anzieht, wird seit über zehn aufeinander folgenden Jahren auf der "World's Best List" des Magazins aufgeführt. So wurde es als einziges Hotel Kanadas in die "Travel + Leisure Hall of Fame" aufgenommen.

Ein jahrhundertealter Küstenregenwald und der offene Pazifik bilden den Rahmen für das Wickaninnish Inn in Tofino, an Vancouver Island's zerklüfteten Westküste: Eine Lage, die das "Inn" zu einer Ganzjahres-Destination für Surfer, Wassersport- und Wildnisliebhaber macht. The Wickaninnish Inn ist ebenfalls als der Ort bekannt, an dem das winterliche "Storm Watching" im Nordwest Pazifik seinen Ursprung nahm und weiterhin nach allen Regeln der Kunst zelebriert wird. Gäste dürfen dann dem Schauspiel entfesselter Naturgewalt beiwohnen, wenn die Winde pfeifen und sich vor der Küste bis zu neun Meter hohe Wellen auftürmen. The Pointe Restaurant bietet mit 240° Rundumblick über den Ozean bei raumhohen, orkansicheren Panoramafenstern die beste Aussicht auf die Bühne der Natur. Küchenchef Warren Barr und sein Team zaubern dazu saisonal abgestimmte Menüs, die West Coast Küche neue Höhen erreichen lassen.

"Unter den weltbesten Hotels aufgeführt zu werden, und das seit über zehn Jahren in Folge, empfinde ich als Ehre und großartige Bestätigung für das engagierte Team im Wickaninnish Inn", so Inhaber und Managing Director, Charles McDiarmid zu dieser erneuten Auszeichnung durch die Leser von "Travel + Leisure". Die jährlichen „Travel + Leisure World’s Best“ Auszeichnungen basieren auf den Erfahrungen anspruchsvoller Reisenden mit Hotels und Touristikangeboten. Die komplette Liste der "Weltbesten"  in der Tourismusbranche wird sowohl in der August 2014 Ausgabe des Magazins veröffentlicht als auch online www.travelandleisure.com

The Wickaninnish Inn besetzt seit Jahren die Top-Listen relevanter Publikationen wie "Travel + Leisure" und "Condé Nast Traveler". Im letzten Jahr wurde das "Inn" in den „Readers‘ Choice Awards 2013“ des "Condé Nast Traveler" Magazins ebenfalls als Kanadas #1 Resort ausgezeichnet. The Wickaninnish Inn hält sich seit fünf aufeinander folgenden Jahren auf der "Gold List" des Magazins und wurde deshalb im Jahr 2013 mit dem "Condé Nast Traveler Platinum Circle" belohnt. Desweiteren schnitt das Hotel in Andrew Harper's Reader's Travel Awards 2012 als #4 unter den "20 Top International Hideaways" mit 75 oder weniger Zimmern ab.  

Über The Wickaninnish Inn, Relais & Châteaux

Auf einem Felsvorsprung über dem Ozean schmiegt sich The Wickaninnish Inn als einziges Resort am beliebten Surfstrand Chesterman Beach an die Wildnis der Regenwälder der gemäßigten Breiten. Das Haus wird von Inhaber Charles McDiarmid geführt und wurde mehrfach international ausgezeichnet, etwa als Nummer Eins Resort Kanadas in den Condé Nast Traveler Reader's Choice 2013. Als Rückzugsort in unmittelbarer Nähe der beschaulichen Ortschaft Tofino an der Westküste Vancouver Islands verinnerlicht das ‚Inn‘ Stil, Lebensart und Lokalkolorit der „West Coast“. Jedes der 75 Zimmer und Suiten bietet einen Ausblick auf den Ozean und ist mit Kamin, großzügigem Bad sowie eigenem Balkon ausgestattet. In puncto Einrichtung wurde alles bis ins Detail liebevoll durchdacht: Das Flair der überwältigenden Natur an dem entlegenen Küstengebiet wird von außen nach innen getragen und kunstvoll in Wohnlichkeit mit einheimischen Designakzenten umgesetzt.

Im Ancient Cedars Spa werden Gäste mit klassischen als auch lokal geprägten Behandlungen verwöhnt. Im Juni 2012 durch die Leser des „Condé Nast Traveler“ als „Top Resort Spa in Canada“ ausgezeichnet, wartet der Wellness-Bereich nebst Behandlungsräumen am Ozean, mit einer Dampfsauna und einem exzellenten Yoga Angebot auf. Mit 240 Grad Rundumblick über Ozean, Strand und Wald kredenzt das Restaurant The Pointe nicht nur einen Augenschmaus: Einheimische und biologische Produkte werden als innovatives West-Coast-Gourmeterlebnis auf den Tisch gebracht, mit einer Weinbegleitung, die sich gleichermaßen sehen lassen kann. Die Liste rückt vor allem Tropfen aus dem pazifischen Nordwesten und insbesondere British Columbia ins Rampenlicht.

Geschichte

In den 1950er Jahren zog Dr. Howard McDiarmid mit seiner Familie nach Tofino, um das dortige Krankenhaus aufzubauen und maßgeblich bei der Gründung des Pacific Rim National Parks mitzuwirken. Letzteres ging mit der Schließung des damaligen, auf dem Gebiet des Nationalparks angesiedelten Wickaninnish Inn einher – der Name „Wickaninnish“ stammt von dem „First Nations“ Häuptling der einheimischen Clayoquot Völker zur Zeit des ersten Kontakts mit den Europäern in den 1770er Jahren. Dr. McDiarmid träumte davon, das Inn anderenorts mit einer raffinierten und gleichsam rustikalen West Coast Lodge zu ersezten. Das jetzige Wickaninnish Inn wurde im Jahr 1996 von der McDiarmid Familie eröffnet und wird seitdem von ihr geführt. Mit dem Hotel an Chesterman Beach hat Charles McDiarmid, Eigentümer und Managing Director, die Vision seines Vaters umgesetzt. Bereits 18 Monate nach der Eröffnung wurde das „Inn“ in die Relais & Châteaux Kollektion aufgenommen.

Auszeichnungen

  • Condé Nast Traveler Readers’ Choice 2013: #1 Resort in Kanada
  • Travel + Leisure World’s Best Awards 2013: #1 Resort in British Columbia, #2 in Kanada, #29 von 100 Hotels weltweit
  • Condé Nast Traveller Readers’ Travel Awards 2012: #7 in Top 20 list The Americas & The Carribean; Gold List – Best for Leisure Facilities
  • Travel + Leisure World’s Best Awards 2012: #1 Resort in Kanada
  • Andrew Harper’s Readers’ Choice 2012: #4 in Top 20 International Hideaways, Hotels and Resorts with 75 or fewer rooms
  • Green Key Eco-Rating Program (Kanada): Fünf Schlüssel als höchste Anerkennung für eine beispielhafte Realisierung anspruchsvollster Umwelt- als auch Social Responsability Standards in allen Bereichen des Betriebs

www.wickinn.com

Pressekontakt:  ella@globe-stories.com

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