Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

11.09.2014 zs art Galerie

GFDK - zs art Galerie

Die verspielte Strenge des Bildhauers und Avramidis-Schülers Josef Colz erfährt in der malerischen Ausgelassenheit Ernst Gradischnigs eine scheinbar widersprüchliche Ergänzung.

Das Figurale, Gegenständliche: einmal zu symbolischen Torsionen komprimiert, und, in Ergänzung dazu, in wilden Gesten skizzenhaft aufgelöst. Zwei Positionen, die unterschiedlicher kaum sein können, erfreuen uns am Leben.

 Ausstellung in Wien

Die Bronzen von Josef Colz komprimieren die Spezies Mensch auf gegendrehende, symmetrisch angeordnete Torsionen. Die monumentale Statik erstrahlt durch die Dynamik der dezent von der Spirale abweichenden Windungen in kraftvoller Ruhe. Nicht zufällig erinnern die Torsionen an das Strukturmodell eines DNA-Moleküls, dem Träger der Erbinformationen. Also dessen, was das Individuum, was jeden von uns ausmacht, unterscheidet. Sie sind Symbole für das Mensch-Sein. Denkmale, die in ihrer Reduktion und Be-Sinnlichkeit die Menschheit als mögliche Spielart des umfassend Ganzen charakterisieren.

Ernst Gradischnig verkörpert diese positive Seite des Mensch-Seins. Einer, der die Natur liebt, aus ihr schöpft, der sich an ihr nicht sattfreuen vermag und das in seinen Bildern weidlich auslebt. In seinen Gemälden zelebriert Ernst Gradischnig die Fülle, die Pracht der Natur oder die Menschen in ihrem Umfeld. Nicht, indem er sie abbildet, sondern indem er seine Empfindungen, seine Faszination auf die Leinwand musiziert.

Freunde der Kunst

Die Expressionen Ernst Gradischnigs entstehen ausschließlich vorort. Die Frische, die Wärme, die Nässe, den Wind, die Witterung hautnah fühlend, um sie im Entstehungsprozess spürbar miteinzubeziehen.

17. 9. – 22. 10. 2014

presse@zsart.at

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10.09.2014 das finale naht

GFDK - Sabine Siemon

Oestrich-Winkel, 10.09.2014 – Das Rheingau Musik Festival biegt in die Zielgerade ein und in dieser letzten Festivalwoche stehen weitere hochkarätige Konzerte und vor allem zwei Festivaldebüts auf dem Programm mit dem Weltklassepianisten Murray Perahia und der Academy of Ancient Music!

Am Donnerstag 11.9. macht Sir John Eliot Gardiner endlich mal wieder Station im Rheingau. Er war einer der ersten, der den Begriff »historisch informiert« auch für die Aufführung von Kompositionen des 19. Jahrhunderts reklamierte. Mit dem London Symphony Orchestra begegnet sich Gardiner seit langen Jahren auf Augenhöhe, und er hat es geschafft, diesen ehrwürdigen Klangkörper von seinen Ansichten und
historischen Erkenntnissen zu überzeugen. Im Gepäck haben sie zwei große Romantiker: Felix Mendelssohn mit seiner »Reformations-Sinfonie« und Robert Schumann mit seinem Violoncellokonzert a-Moll op. 129.
Solist ist Gautier Capuçon.

Großer Auftritt im Kurhaus Wiesbaden

Tags darauf debütieren zwei ganz große Künstler bzw. Ensembles der internationalen Musikszene: Im Kurhaus Wiesbaden gibt der Meisterpianist Murray Perahia sein Festivaldebüt mit der renommierten
Academy of St Martin in the Fields.

In der Basilika von Kloster Eberbach ist zum ersten Mal die Academy of Ancient Music zu Gast und führt mit internationalen Gesangssolisten Johann Sebastian Bachs »Johannes-Passion« auf.

Finale des Rheingau Musik Festivals am 13.9.2014

Am 13.9. beschließt die Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr das 27. Rheingau Musik Festival unter anderem mit Georg Friedrich Händels »Music for the Royal Fireworks« und seiner »Water Music Suite«.

Zu allen diesen Konzerten gibt es noch Restkarten unter: www.rheingau-musik-festival.de
oder Tel.: 06723 / 60 21 70


Konzerte im Überblick


11.09.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal Gautier Capuçon,
Violoncello London Symphony Orchestra Sir John Eliot Gardiner, Leitung
Felix Mendelssohn: »Meeresstille und glückliche Fahrt«
Konzertouvertüre op. 27 Robert Schumann: Violoncellokonzert a-Moll op.
129 Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107
»Reformations-Sinfonie« Karten noch zu: 120 €, 100 €

12.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika
Bach: »Johannes-Passion«
Johann Sebastian Bach:
»Johannes-Passion« BWV 245
Karten noch zu: 70 €, 45 €, 35 €, 15 €

12.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal Murray Perahia, Klavier
Academy of St Martin in the Fields Felix Mendelssohn: Sinfonie für
Streicher Nr. 7 d-Moll Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 77 B-Dur Hob. I:77
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Karten noch
zu: 80 €

13.09.2014 Samstag 19:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika
Abschlusskonzert
Georg Friedrich Händel:
»Water Music Suite«
»Music for the Royal Fireworks« HWV 351 »Coronation Anthems« HWV
258-261 Karten noch zu: 90 €, 70 €

Karten jeweils zzgl. Systemgebühr von 1,30 € pro Karte

Zu allen diesen Konzerten gibt es noch Restkarten unter: www.rheingau-musik-festival.de
oder Tel.: 06723 / 60 21 70

Rheingau Musik Festival Konzert GmbH
i.A. Sabine Siemon M.A.
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -

Rheinallee 1
65375 Oestrich-Winkel
siemon@rheingau-musik-festival.de

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10.09.2014 feierlichkeiten

GFDK - NDR

Die Sieger des Deutschen Radiopreises 2014 stehen fest. In einer großen Gala wurden in Hamburg in zehn Kategorien die besten Radiomacher und Hörfunkproduktionen des Jahres 2014 ausgezeichnet. Der Beirat des Deutschen Radiopreises verlieh außerdem zwei Sonderpreise.

Gefeierte Künstler wie Taylor Swift, Die Fantastischen Vier, Revolverheld, Mark Forster, Jan Delay, Charli XCX, Andreas Bourani und die NDR Bigband sorgten bei der Veranstaltung mit ihren Auftritten für den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren übergaben die Preise an die Gewinner, die eine unabhängige Jury des Grimme-Instituts ausgewählt hatte.

Und das sind die Gewinner mit Begründungen der Jury:

Comedy
radio ffn - Guten Morgen Niedersachsen
"Günther, der Treckerfahrer"
Dietmar Wischmeyer

Dietmar Wischmeyer machte schon Comedy, als die anderen noch nicht wussten, was Comedy ist. Seit 1989 produziert radio ffn "Günther, der Treckerfahrer". Die Figur ist polterig und genial. Mit dem Prototyp des Landwirts Günther hat Dietmar Wischmeyer einen Charakter inszeniert, der über die Grenzen modischer Comedy allen Lach-Stürmen standhält.

Beste Innovation
WDR KiRaKa und Funkhaus Europa
"Kelebek im Konzert - Kelebek Konserde"
Tuba Tunçak und Mirjam von Jarzebowski

Dieses Projekt vereint mehrere aktuelle Ideen: das Zusammenspiel von DAB+, Internetradio und visueller Darstellung, ein Gemeinschaftserlebnis für Kinder unterschiedlicher Herkunft und das Vermitteln von Spaß an klassischer Musik. Das Projekt beginnt in den Schulen und endet im Konzertsaal: Von einem deutsch-türkischen Moderatorenpaar präsentiert, ergibt sich ein buntes Live-Konzert, bei dem gemeinsam mit den Kindern neue Klänge entstehen, orientalische und westliche Rhythmen zu einer ganz neuen Musik verschmelzen.

Bestes Interview
BAYERN 3
"Mensch, Otto!"
Thorsten Otto und Julia Liebing

Gaby Sonnenberg erkrankte zweimal an Leukamie und verlor dennoch nie ihren Lebensmut. Noch im Krankenhaus beschließt die 40-Jahrige, ein "Krankentroster-Buch" zu schreiben. Zu Gast bei Thorsten Otto von Bayern 3 blickt sie, mittlerweile geheilt, zurück auf die schwere Zeit. Dem Moderator gelingt durch seine einfühlsamen Interviewfragen das Portrait eines Menschen voller Zuversicht. Ein Gespräch wie unter Freunden, das die schweren Momente nicht zum allein beherrschenden Thema werden lässt und bei dem trotz der Ernsthaftigkeit der Umstände so manches Mal herzlich gelacht werden darf.

Bester Moderator
SWR 3
SWR 3 Club (SWR 3 Talk mit Thees, SWR 3 Grillparty)
Kristian Thees

Dieser Mann zählt verlässlich zur Goldklasse deutscher Radiomoderatoren! So vielseitig, kreativ und einfallsreich wie Kristian Thees sind nur wenige im ganzen Land. Sein persönlicher Umgang mit Hörern und prominenten Gästen ist unvergleichlich. Bei ihm sagen die Stars Dinge, die sie nicht in jedem Interview zum Besten geben. Und die Hörer fühlen sich mit ihren Anliegen ernst genommen. Thees trifft den Ton, der die Welt ein wenig aufhellt.

Beste Moderatorin
Diane Hielscher
FluxFM, "FluxFM Superfrüh"

Die diesjährige Gewinnerin begeistert mit einer eindrucksvollen Gesamt-Performance: Wortgewandt steuert sie durch ihre Sendestrecke. Sie hat überraschende Zugänge, zu komplexen Sachverhalten und vermittelt diese frisch, pointiert und unterhaltsam. Ihr Publikum kann sich dabei stets auf ihren unverstellten Blick, ihren Charme und ihre journalistisch souveräne Einordnung verlassen.

Beste Morgensendung
104.6 RTL
"Arno und die Morgencrew - Berlins lustigste Morgensendung"
Katja Desens und Arno Müller

Diese Morgensendung ist im besten Sinne vorbildlich: Sie gilt als die Mutter der deutschen Morningshows und sie vereint alles, was eine gelungene Morningshow ausmacht: Unverwechselbare Persönlichkeiten, innovative Benchmarks, kreative Themenumsetzungen und selbstverständlich alle wichtigen Informationen zum Tag. Und das alles seit mehr als 20 Jahren auf höchstem professionellem Niveau.

Beste Nachrichtensendung
SR 1 Europawelle - SR 1 DOMINO
"Nachrichten für dich - Les infos pour toi"
Boris Theobald und Christian Langhorst

Wer wissen will, was los ist auf der Welt, der hört Nachrichten, am besten gute Nachrichten. Aber wann sind Nachrichten gut? Wenn sie mit dem Neuesten das Wichtige aus der Welt senden. "SR1 Domino - Nachrichten für Kinder" tun das. Hier sind klug ausgewählte Neuigkeiten klug dargebracht - in Deutsch und Französisch. Im Internet stehen sie zum Nachlesen oder Übersetzen als Übung am Puls der Zeit. Diese Insel der Bildung inmitten der Nachrichtenflut jeder Woche ist preiswürdig.

Beste Programmaktion
HITRADIO OHR
"Die Buchstabenjagd zur 1. Ortenauer Kreisputzete 2013"
Claudia Roggisch und Yannick Steffen

Rostige Fahrräder, alte Sofas, leere Plastikflaschen - häufig wird Müll einfach in die Natur geworfen und illegal entsorgt. Dringend Zeit, den Unrat mit vereinten Kräften zu beseitigen. Deshalb initiierte das Landratsamt Ortenaukreis gemeinsam mit Hitradio Ohr die"1. Ortenauer Kreisputzete". Über 5200 Ortenauer aus über 40 Gemeinden packten an. Die Programmaktion von Hitradio Ohr aktivierte die Zuhörer und machte sie zu Helfern in Sachen Natur. Daher wurde sie zur besten Programmaktion gekürt.

Beste Reportage:
MDR SPUTNIK
"Land unter Suchtdruck"
Karoline Scheer und Gerald Perschke

Mit ihrer 30-minütigen Reportage "Land unter Suchtdruck" hat Karoline Scheer sich ein Thema ausgesucht, das von großer Aktualität ist: die Ausbreitung der gefährlichen synthetischen Droge Crystal Meth in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Karoline Scheer ist es gelungen, eine Form und eine Sprache zu finden, die junge Leute erreichen, berühren und zum Nachdenken anregen kann.

Beste Sendung
NDR
N-JOY, federführend für die jungen Programme der ARD
"Kanzlercheck"
Nina Zimmermann und André Steins

Bundestagswahlkampf 2013. Interessiert junge Leute sowieso nicht? Vielleicht ja doch. Wenn man ihnen was zu bieten hat: statt politischer Konservenphrasen die erste Liga der Akteure - live. Die "jungen Wellen" der ARD machten den "Kanzlercheck" - ihre Hörer durften Kanzlerin und Gegenkandidat je eine Stunde lang befragen. Besonders Themen wie Miete, Familie und Gleichberechtigung waren von Interesse. Radio, wie man es sich alle - vier - Jahre wieder wünscht. Und warum nicht auch mal zwischendurch?

Die Sonderpreise des Beirats gingen an Die Fantastischen Vier und Helmut Markwort.

Barbara Schöneberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle "Schuppen 52" mitten im Hamburger Hafen. 57 öffentlich-rechtliche und private Radiosender in ganz Deutschland übertrugen die Show live. Im Internet lief die Verleihung als Livestream auf deutscher-radiopreis.de. Sina Peschke, LandesWelle Thüringen, und Andreas Kuhlage, N-JOY, kommentierten das Geschehen für die Radiohörer. Die Aufzeichnung ist zudem zeitversetzt in allen Dritten Fernsehprogrammen der ARD zu sehen.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale - eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks - sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

NDR Presse und Information
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
presse(at)ndr.de

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10.09.2014 geehrt

GFDK - Timo Hertel

Bei der 24. Cologne Conference (05.10.-10.10.) stehen am Rhein wieder sechs Tage lang die weltweit wichtigsten Trends aus Fernsehen und Film im Mittelpunkt. Am 10. Oktober wird der dänische Regisseur Lars von Trier mit dem Filmpreis Köln geehrt und nimmt den Preis persönlich entgegen.

Die COLOGNE CONFERENCE zeigt überdies den Director’s Cut von Lars von Triers Film „Nymphomaniac II“ in exklusiver Deutschlandpremiere. Zu Gast ist zudem der französische Regisseur Bertrand Tavernier, der in Köln den TV Spielfilm-Preis erhält. Auf dem Programm des führenden Festivals für unabhängige Filmkultur und herausragendes Fernsehen stehen weitere Preisverleihungen sowie internationale Serienhighlights, hochkarätige Spielfilme, Werkstattgespräche mit Filmschaffenden und vieles mehr. Eröffnungsfilm ist in diesem Jahr „Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss“ von Florian Mischa Böder mit Benno Fürmann in der Hauptrolle.

timo.hertel@position.de

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10.09.2014 The Sound Of Silence

GFDK - MLK

Art Garfunkel, der gemeinsam mit Paul Simon das populärste Popduo aller Zeiten bildete, gibt im März 2015 zwei ausgewählte Konzerte in Deutschland. In München und Hamburg präsentiert der legendäre Folkrockinterpret sein Soloprogramm, bei dem ihn der Gitarrist Tab Laven begleitet.

Im Mittelpunkt der Auftritte stehen natürlich die Pophymnen aus der Simon & Garfunkel-Ära wie „Bridge Over Troubled Water“ oder „The Sound Of Silence“ sowie eigene Hitsongs wie „Bright Eyes“.

Konzerte in Deutschland

Art Garfunkel blickt zurück auf eine einzigartige Karriere. Die 60er und 70er Jahre wurden musikalisch von ihm und seinem Duopartner geprägt. Auch als Schauspieler feierte Art Garfunkel Erfolge in Filmen wie „Catch 22“, „Carnal Knowledge“ oder „Bad Timing“ an der Seite von Candice Bergen und Jack Nicholson. Zwölf Soloalben und ein Gedichtband dokumentieren das Spektrum seines Schaffens.

 

Marek Lieberberg presents

Art Garfunkel

 

Di. 17.03.15 München Muffathalle

Do. 19.03.15 Hamburg Kleine Laeiszhalle

 

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

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10.09.2014 Oper

GFDK - Salzburger Landestheater

Sie ist die meistgespielte Oper überhaupt und für junge Theaterbesucher seit Generationen die Einstiegsdroge ins Musiktheater.

Theater in Salzburg

Mit der »Zauberflöte« gelang dem Duo Mozart und Schikaneder ein wahrhaft grandioser Wurf. Ein magisches Spiel, philosophisch und volksnah, tragisch und komödiantisch zugleich. Prinz Tamino wird von der sternflammenden Königin der Nacht ausgesandt, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen Sarastros zu befreien. Um dieses gefährliche Abenteuer bestehen zu können, erhalten Tamino und sein munterer Reisegefährte Papageno ein verzaubertes Glockenspiel und eine magische Flöte, deren Klang im entscheidenden Moment seine Wirkung zeigt.

Die Namen von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder sind nicht nur mit Salzburg, sondern natürlich auch mit dem Theater am Makartplatz aufs Engste verknüpft. In Sichtweite des Wohnhauses der Familie Mozart prägte Schikaneder hier ab 1780 als Prinzipal das Theaterleben der Stadt und schloss Freundschaft mit Leopold Mozart und dessen Sohn Wolfgang. Zu einer Zusammenarbeit kam es trotzdem erst rund zehn Jahre später in Wien, wo »Die Zauberflöte« am 30. September 1791 ihre Uraufführung feierte.

Freunde der Kunst

In Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater realisiert Intendant Carl Philip von Maldeghem eine Inszenierung aus dem Geiste des Theatermannes Emanuel Schikander heraus, der sich die Figur des Vogelfängers Papageno einst selbst auf den komödiantischen Leib geschneidert hatte und mit dieser Paraderolle über Jahre Triumphe feierte. Am Pult des Mozarteumorchesters stellt sich darüber hinaus die neue Musikdirektorin Mirga Gražinytė-Tyla dem Salzburger Publikum vor.

am 20.09.2014

presse@remove-this.salzburger-landestheater.at

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10.09.2014 Virtuosin des unsichtbaren Schnitts

Kölner Filmpresse

Der Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt geht 2014 an Barbara von Weitershausen, deren Œuvre im Rahmen des Festivals mit einer dreiteiligen Hommage-Reihe und einer Ehrung durch den Bundesverband Filmschnitt- Editor e.V. gewürdigt wird. 

Der  zum dritten Mal stattfindende internationale „Gastland-Abend  hat Dänemark im Fokus und gewährt umfangreiche Einblicke in die Montagearbeit des international renommierten Schnittmeisters Janus Billeskov Jansen (u.a. The Act of Killing, Les Misérables). Jansen ist langjähriger Kreativpartner des Filmemachers Bille August und präsentiert im Rahmen von Filmplus seine jüngste Zusammenarbeit mit Thomas Vinterberg, den  Oscar-nominierten Film Jagten (2012).

Im Fluss der Erzählung

Zum 13. Mal würdigt Filmplus in diesem Jahr mit seiner Hommage das Lebenswerk eines für die deutsche Kinematografie bedeutenden Editoren. Mit Barbara von Weitershausen ehren die Veranstalter 2014 eine Schnittmeisterin, die als Virtuosin des unsichtbaren Schnitts seit über 40 Jahren auf Ton- und Bildebene den erzählerischen Fluss einer enormen Bandbreite preisgekrönter deutscher Kino- und Fernsehproduktionen zur Perfektion gebracht hat. 

Barbara von Weitershausen - Meisterin des Schnitts

Als viertes von sechs Kindern in Melsungen geboren, wuchs Barbara von Weitershausen in München auf und unternahm ihre ersten Schritte im Filmgeschäft zunächst Mitte der 1960er Jahre in einem Synchronstudio. Als zweite Schnittassistentin arbeitete sie alsbald mit dem Schnittmeister Herbert Taschner zusammen, mit dem sie u.a. für Rapid Film zahlreiche seriell erstellte Unterhaltungsfilme fertigte. Während jener Zeit lernte sie den Filmeditor Peter Przygodda kennen, mit dem zusammen sie fortan eine ganze Reihe von großen Klassikern des Neuen deutschen Films gestaltete. Neben der Schnittassistenz u.a. an Filmen wie Wim Wenders Alice in den Städten, Hans W. GeißendörfersDie gläserne Zelle oder Volker Schlöndorffs Die Blechtrommel, verantwortete sie in den kommenden Jahren zunehmend auch die Tonebene wie etwa bei den Wenders-Filmen Paris, Texas oder etwas später In weiter Ferne, so nah!. Im Bereich des Autorenfilms montierte sie zudem u.a. für Klaus Lemke Der Kleine, für Helke Sander Der Beginn aller Schrecken ist Liebe sowie für Wim Wenders Der Stand der Dinge. Weitere Arbeiten mit der Künstlerin Rebecca Horn (Buster’s Bedroom), Stefan Aust (Krieg und Frieden) oder Reiner Kunze (Die wunderbaren Jahre) bestimmten ihr Kinoschaffen bis in die 1980er Jahre. 

 

Dokumentarfilme für Peter Goedel und Vadim Glowna, die hochgelobte TV-Serie Blackout – Die Erinnerung ist tödlich (Hans-Günther Bücking), Kinderfilme für Franziska Buch (Hier kommt Lola!), Stanislav Güntners ausgezeichneter Debütfilm Nemez sowie Heinrich Breloers aufwändige Literaturverfilmung Buddenbrooks als Kinofilm und TV-Zweiteiler: Barbara von Weitershausens Kunst des präzisen Erzählens prägt bis heute alle Spielarten filmischen Ausdrucks in Film und Fernsehen. Für Marc Rothemunds Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit 1998 mühelos vom Analog- zum Digitalschnitt gewechselt, ordnet sie bis heute ihr kreatives Schaffen bedingungslos dem perfekten Erzählfluss der Geschichte unter. Ihre jüngste Arbeit, Franziska Buchs Fernsehfilm Käthe Kruse, hat Barbara von Weitershausen erst kürzlich abgeschlossen.

Die maßgeblich vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW unterstützte und seit Bestehen mit einer Ehrung durch den Bundesverband Filmschnitt – Editor e.V. (BFS) verbundene Hommage-Reihe wird ergänzt durch den mit 3.000 Euro dotierten Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt

Barbara von Weitershausen wird die Hommage begleiten und den Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt sowie die Auszeichnung des BFS persönlich entgegennehmen. 

Das Programm der Hommage bei Filmplus 2014

Freitag, 24.10.2014, 20 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig

Filmvorführung: Der Stand der Dinge (Portugal, Deutschland, USA, 1982, 124 Min, R: Wim Wenders)

Samstag, 25.10.2014, 15.30 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig

Filmvorführung: Hommage Barbara von Weitershausen

Sonntag, 26.10.2014 um 18.00 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig

Werkstattgespräch mit Barbara von Weitershausen und Oliver Baumgarten

 jones@koelnerfilmpresse.de

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10.09.2014 Ab Mai 2015!

GFDK - Nina Dinges

Die Filmmusikproduktion The Sound of Hollywood geht zum zweiten Mal auf große Deutschlandtournee. Nach der ersten Tour dieser neuen Konzertproduktion im Mai dieses Jahres, die von Presse und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde, folgt nun, nur ein Jahr nach der Premiere die Fortsetzung mit neuem Programm. Ab dem 01.05.2015 bringt Dirigent Nic Raine den Sound of Hollywood mit dem renommierten City of Prague Philharmonic Orchester wieder in zwölf deutsche Konzertsäle. Ab 05.09.2014 sind Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

The Sound of Hollywood nimmt das Publikum mit auf einen musikalischen Streifzug durch die Filmgeschichte und macht die Magie der Traumfabrik erlebbar. Das neue Programm umfasst die bekanntesten und beliebtesten Filmmusiken aus Blockbustern wie „Harry Potter“, „Jenseits von Afrika“, „Titanic“, oder „James Bond“, live gespielt von dem 70-köpfigen City of Prague Philharmonic Orchestra.

Konzerte in Deutschland

Unterstützt wird das Orchester von stimmgewaltigen Solisten und einem Moderator, der mit Hintergrundwissen und Anekdoten zu Filmen, Komponisten, Regisseuren und Schauspielern unterhaltsam durch den Abend führt. Nach dem Tourauftakt in Köln (01.05.2015) gastiert „The Sound of Hollywood“ unter anderem in Berlin (04.05.2015), Hamburg (07.05.2014) und Stuttgart (14.05.2015).

01.05.2015 Köln Lanxess-Arena
02.05.2015 München Philharmonie
03.05.2015 Regensburg Donauarena
04.05.2015 Berlin Tempodrom
05.05.2015 Kiel Sparkassen-Arena
06.05.2015 Lingen Emsland-Arena
07.05.2015 Hamburg CCH Saal 1
08.05.2015 Hannover Kuppelsaal
09.05.2015 Frankfurt Alte Oper
10.05.2015 Mannheim Mozartsaal
13.05.2015 Bielefeld Stadthalle
14.05.2015 Stuttgart Liederhalle

 

 
 
Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH
Nina Dinges - PR Manager
Lützowplatz 15
10785 Berlin
dinges.nina@semmel.de

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10.09.2014 Belvedere

GFDK - Belvedere

Im Herbst 2014 präsentiert das Belvedere im Rahmen der Ausstellungsreihe Meisterwerke im Fokus das Schaffen des österreichischen Malers Josef Dobrowsky (1889-1964), der zu den wichtigsten heimischen Künstlern der Zwischenkriegszeit und Wegbereitern der modernen Malerei in Österreich zählt. Von Experten geschätzt, blieben seine Arbeiten einem breiten Publikum bislang eher unbekannt.

Ausstellung in Wien

Im Jahre 1889 in Karlsbad geboren, zog Dobrowsky bereits im Alter von elf Jahren nach Wien, wo er ab 1906 an der Akademie der bildenden Künste bei Christian Griepenkerl und Rudolf Bacher studierte und 1919 der Wiener Secession beitrat, deren Ehrenmitgliedschaft er im Jahr 1955 erhielt. Seine frühen Arbeiten weisen Einflüsse nicht nur Bachers, sondern auch Gustav Klimts, Ferdinand Hodlers und Albin Egger-Lienz’ auf. Ab etwa 1920 setzte Dobrowsky sich mit der niederländischen Malerei, im Speziellen dem Werk von Pieter Breughel d. Ä., auseinander, was in den warmen, dunkelerdigen Farben seiner Bilder aus dieser Zeit deutlich wird. Der für sein Schaffen charakteristische Einsatz von Farbe und Lichtkontrasten verleiht besonders seinen zahlreichen Darstellungen des einfachen ländlichen Lebens eine melancholische Stimmung.

In den 1930er- und 1940er-Jahren wurde Dobrowskys Stil expressiver und er verwendete hellere, leuchtende Farben. In dieser Phase entstanden neben Landschaften auch vermehrt Porträts und Stillleben. Von 1946 bis 1963 unterrichtete er die Meisterklasse für Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien, zu seinen Schülern zählten u. a. Alfred Hrdlicka, Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. Bis zu seinem Tod im Jahr 1964 schuf Dobrowsky ein umfassendes Œuvre, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde – zuletzt 1962 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis.

Freunde der Kunst

17.09.2014 bis 18.01.2015

presse@belvedere.at

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10.09.2014 ERBSENSTRASSEN

GFDK - Schirn Kunsthalle Frankfurt

Tische, Stühle, Ohrensessel, Topfpflanzen, Porzellan, bunte Decken; Fachwerkhausgebälk, Knöpfe und Erbsen – das sind neben amorphen und spiralförmigen Gebilden die Protagonisten in den menschenleeren, unwirklichen Bildwelten von Andreas Schulze.

Ausstellung in Frankfurt

Der 1955 in Hannover geborene Künstler zählt zu den interessantesten und eigentümlichsten seiner Generation. Obwohl seine seit den 1980er-Jahren entstandenen Malereien meist Bekanntes vielleicht sogar Vertrautes beinhalten, lösen sich die Gegenstände durch Kombination und Malweise so stark von ihrer herkömmlichen Funktion, dass sie ein Eigenleben führen und als skurrile, surreale Formelemente immer wieder in den Bildern des Malers auftauchen. Die raumgreifende, temporäre Wandmalerei „Erbsenstraßen“, die Schulze eigens für die Rotunde der Schirn Kunsthalle Frankfurt entwickelt, erstreckt sich über beide Etagen des Hauses.

Die Rotunde erscheint als idealer Ort für Schulzes Werk, das mit Fensterdurchblicken und Interieurs ebenso wie dieser Gebäudeteil zwischen Innen und Außen changiert. Die titelgebenden Erbsen werden in der großformatigen Arbeit zum Strukturelement. Auf einen abstrakten Hintergrund aufgebracht, bilden sie vielspurige Straßen, die von einem Stockwerk ins nächste führen. Mit den „Erbsenstraßen“ stellt die Schirn Andreas Schulze – als Künstler von Kollegen und Insidern hoch geschätzt – in der frei zugänglichen Rotunde einer breiten Öffentlichkeit vor.

Freunde der Kunst

Kuratorin: Carolin Köchling

18. SEPTEMBER 2014 – 11. JANUAR 2015

WELCOME (AT) SCHIRN.DE

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Treffer: 5000