Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

30.05.2014 Neuproduktion

GFDK - Theaterhaus Jena

Es war einmal ein Variété: Mit Orchideentanz und radfahrendem Groteskclown, mit dem rätselhaften Chamäleon-Mann und der bezaubernden Puppe Eva, dem gedankenlesenden Medium Semiramis und – nein, der Direktor tritt nicht auf.

Theater in Jena

Samuel Meyer, der bewegliche Conférencier, der auf jeden Einwurf eine Antwort hatte und noch nie in seinem Leben das Eintrittsgeld zurückzahlen musste, ist seit der fürchterlichen Nacht, in der er die Kassiererin, seine Geliebte, umbrachte, auf der Flucht. Aber die Show muss weitergehen. Gustav, der Theaterpolizist, ist als Ansager eingesprungen, Alfred, der Damenimitator, macht jetzt die Feuerwehr und die unwiderstehliche Eva glänzt mit – doch, was ist das? Was macht der alte Jude auf der Bühne? Samuel Meyer ist zurück, ringt mit Gott und zeigt uns den brennenden Busch. Das Multiuniversum Variété wird zum Tunnel in eine nächste Dimension. Treten Sie näher!

Freunde der Kunst

„Der schwarze Komet“ ist der zweite Teil eines Varieté-Projekts, das vom Theaterkollektiv Mass & Fieber OST gemeinsam mit dem Theaterhaus Jena umgesetzt wird, gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

Allen Ginsburg: „Die einzige poetische Tradition ist die Stimme im brennenden Dornbusch. Alles andere ist Müll und wird verschlungen werden…”

presse@theaterhaus-jena.de

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30.05.2014 3D-Film Dokumentarfilm

kino.de

"Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns erzählen?". Um diese Frage dreht sich das Gemeinschaftwerk von sechs Regisseuren. Nicht Menschen schauen Häuser an, die Häuser schauen Menschen an - Konzertsäle, Opernhäuser, Bibliotheken, Forschungsinstitute, Kulturzentren, sogar ein Knast gehört zum Konzept, Persönlichkeit und Seele eines Gebäudes Schicht um Schicht zu entdecken. Die Idee zu dem Projekt kam Wim Wenders, als er 2011 einen 3D-Film für die Architektur-Biennale in Venedig drehte.

Er nimmt sich Hans Scharouns Berliner Philharmonie an, errichtet als Zeichen der Offenheit und des Aufbruchs im damaligen Westberlin und für Wenders immer noch eine Ikone der Moderne. Michael Glawogger treibt es in die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, in deren meist leeren Lesesälen fast nur noch die Bibliothekarinnen durch die dunklen Gänge streichen in einer fast mystischen Welt des Geistes im klassizistischen Stil. Überraschend ist die Wahl des Dänen Michael Madsen, der sich das norwegische Halden Gefängnis, eines der "humansten" Gefängnisse der Welt, vorknöpft.

Eine frei schwebende Kamera steht im bewussten Gegensatz zur Unfreiheit der Insassen. Schön anzusehen ist Margreth Olins Porträt eines Transparenz ausstrahlenden Opernhauses von Oslo, das die Besucher zur Entdeckungsreise einlädt, auch zum Blick in das einst dunkle Herz der Stadt, dessen Bewohner der weißen Kathedrale weichen mussten. Robert Redford widmet sich dem 1959 an der Küste Kaliforniens eröffneten Salk Institute for Biological Studies, dessen "Hommage an den rechten Winkel" Kameramann Ed Lachman filmisch einfängt und würdigt. Eine meditative Reise unterlegt mit Mobys Musik und einer spannenden Toncollage, die sich positiv von den manchmal bürgerlich-belehrenden Kommentaren anderer Beiträge abhebt.

Die Reihe beendet Karim Ainouz mit einem Tag im Pariser Centre Pompidou, Hort zeitgenössischer Kunst und kultureller Experimente und futuristisches Monster, das in seiner Widersprüchlichkeit fasziniert. Verbindendes Element ist der - allerdings nicht immer zwingende - Einsatz von 3D, dessen Möglichkeiten Wenders & Co. ausloten. Prägend für jeden Film ist die eigene visuelle Herangehensweise und künstlerische Handschrift. Die emotionale Erzählstruktur, in der die Bauten sich aus eigener Perspektive darstellen, motiviert zur Auseinandersetzung mit den "Kathedralen der Kultur". mk.

Quelle: kino.de

Kinostart: 29.05.2014

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30.05.2014 Nchhaltiger Tourismus

KPRN

1,6 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Elektrizität und somit auch kein Licht. Dies soll sich ändern. Der Hamburger Reiseveranstalter a&e erlebnis:reisen, der sich seit seiner Gründung im nachhaltigen Tourismus engagiert, setzt sich erneut für ein Projekt der besonderen Art ein und schickt die kleine Sonne „Little Sun“ mit auf Reisen. Der Entwurf entspringt aus einem globalen Gedanken: Gemeinsam entwickeln der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson, bekannt für kunstvolle Lichtinstallationen, und der dänische Ingenieur und Erfinder Frederik Ottesen eine Solarlampe, die die entlegensten Winkel der Erde erhellt: Sie taufen ihre Erfindung „Little Sun“.

Tagsüber sammelt die gelbe Leuchte Licht über einen Solarkollektor, nach Sonnenuntergang gibt sie es wieder ab und spendet bis zu fünf Stunden Helligkeit. Für viele Menschen schafft die kleine Sonne so neue Räume in ihrem
Zuhause: Räume zum Kochen, zum Lesen, zum Arbeiten und Zusammentreffen. Eine ganz neue Lebensqualität entsteht.

Das Lichtprojekt „Little Sun“ geht einher mit der Philosophie des Hamburger Reiseveranstalters, dessen Fokus seit mehr als 22 Jahren im respektvollen Umgang mit Mensch und Natur liegt. „Licht ist nicht nur Lebensgrundlage, sondern schafft Bildung und Chancengleichheit. Dieser Gedanke sprach uns sofort an“, so Anja Dejoks, Geschäftsführerin von a&e erlebnis:reisen. „Wir entschieden uns dazu, unseren Kunden ‚Little Sun‘ als kleines Gastgeschenk mit auf die Reise zu geben und bei den auf unseren Touren eingeplanten Dorfbesuchen den Familien zu übergeben.“

Bisher ist „Little Sun“ mit a&e erlebnis:reisen in Burma und Sri Lanka unterwegs. Jeder Kunde erhält zur gebuchten Gruppenreise eine vom Veranstalter erworbene Solarlampe. Im Reisegepäck der Teilnehmer gelangen die Leuchten in ländliche Regionen, in denen ein Zugang zu Elektrizität noch nicht möglich ist. Nach einem Dorfbesuch
mit gemeinsamem Picknick oder einer gemütlichen Tasse Tee überreichen die Gäste die Solarsonnen als Dankeschön an ihre lokalen Gastgeber. Der kulturelle Austausch im Rahmen dieser Begegnungen steht im Mittelpunkt der Idee des Veranstalters. Das Geschenk ist zugleich Geste und nützliches Utensil für die Dorfbewohner.

Wer eine der einmaligen Begegnungen in Augenhöhe mit a&e erlebnis:reisen erleben und die Verbreitung der kleinen Sonnen unterstützen möchte, kann eine der Reisen nach Burma oder Sri Lanka buchen. Zum Beispiel die aktive 23-tägige Burma-Expedition oder die zweiwöchige Rundreise Sri Lanka: Wolkenmädchen, Hochland &
Dschungel.

Weitere Informationen zu den Reisen und zum gesamten Reiseprogramm finden Sie auf der Webseite des Hamburger Veranstalters unter: www.ae-erlebnisreisen.de

Mehr Informationen zum Projekt "Little Sun" finden sich hier: www.littlesun.com

Über a&e erlebnis:reisen

Der Hamburger Reiseveranstalter a&e erlebnis:reisen ist Spezialist für Abenteuer– und Erlebnisreisen. Der Kontakt
und Austausch mit den Menschen fremder Kulturen steht dabei im Mittelpunkt der Reisekonzepte. Ganz unter dem
Firmenmotto „Begegnungen in Augenhöhe erleben!“ kreiert a&e erlebnis:reisen seit 1991 außergewöhnliche Begegnungsreisen in über 80 Länder weltweit. Zusätzlich zu den Rundreisen in kleinen Gruppen, arbeitet das Team ebenfalls maßgeschneiderte Touren für Individualreisende aus. a&e erlebnis:reisen wurde auf der ITB 2010 mit dem CSR-Tourism-certified-Siegel für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus durch TourCert ausgezeichnet. Als Mitglied des forum anders reisen, Dachverband für nachhaltigen Tourismus, gehört der Hamburger Veranstalter damit zu den ersten 35 zertifizierten Unternehmen. 2012 erfolgte die Re-Zertifizierung mit dem Gütesiegel.

Pressekontakt: speth.michelle@kprn.de

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30.05.2014 Pure Lebensfreude!

GFDK - Jazzclub Unterfahrt

Lassen Sie sich überraschen von der Barbara Bürkle Band, der neuen außergewöhnlichen Formation der preisgekrönten Stuttgarter Jazzsängerin (u.a. 2010 Viertplatzierte bei der "Thelonious Monk Competition" in Washington, D.C.).

Das Repertoire folgt keinen Konventionen, sondern allein ihrer Intuition und Inspiration – von fröhlichem Latin bis zu mitreißendem Swing, von facettenreichem Modern Jazz bis zu erdigem Rhythm'n'Blues. Die Barbara Bürkle Band steckt voller Vielfalt und Abwechslung, doch erst die Könnerschaft und Spielfreude der fünf Musiker macht daraus ein wunderbares Gesamtwerk, das direkt ins Herz der Hörer trifft. Im Herbst 2013 ist ihr viel gelobtes Album "Look For The Silver Lining" bei Neuklang erschienen, bei dem die Lebensfreude hör- und fühlbar im Mittelpunkt steht.

Konzert in München

Fr. 06.06. 21 Uhr

Look For The Silver Lining

Barbara Bürkle Band

Barbara Bürkle (voc, arr), Alexander "Sandi" Kuhn (sax), Gee Hye Lee (p), Jens Loh (b), Daniel Mudrack (dr)

Eintritt 18.00 EUR / Mitglieder 9.00 EUR

 

 

Booking und Pressearbeit

Christiane Böhnke-Geisse
eMail: cbg@unterfahrt.de 

 

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30.05.2014 „DelikatESSEN vom Bauern“

Jessica Harazim

Ein Obstanteil von 70 Prozent, keine chemischen Zusätze, kaum Zucker und viel Zeit: So lautet das Geheim-Rezept für die geschmacksintensiven Fruchtaufstriche der Marke „Roter Hahn“. Dabei werden die sonnenverwöhnten Beeren oder Marillen so schonend verarbeitet, dass neben Farbe und Aroma auch die Vitamine weitgehend erhalten bleiben. Derzeit dürfen nur fünf bäuerliche Direktvermarkter in Südtirol ihre Produkte mit dem Qualitätssiegel versehen. Dort und auf den meisten anderen Bauernhöfen mit Obstanbau können Urlauber auch bei der Herstellung dabei sein – und nach Herzenslust naschen. 

Mit der Verwendung des „Roter Hahn“-Zertifikats geht eine große Verantwortung einher: Die Produzenten verpflichten sich, den strikten Herkunfts- und Herstellungs-Anforderungen des Gütesiegels Folge zu leisten. Kontrollierter Anbau und die ausschließliche Verwendung erntefrischer Rohware verstehen sich von selbst. Außerdem müssen mindestens 75 Prozent der Früchte vom eigenen Familienbetrieb stammen, nur geringe Mengen dürfen von einem anderen Südtiroler Bauernhof zugekauft werden. Regelmäßige Blindverkostungen durch eine unabhängige Fachkommission garantieren gleichbleibende Qualität. Alle lokalen Direktvermarkter von „Roter Hahn“ finden sich in der Gratis-Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern“, Bestellung unter www.roterhahn.it

Pflücken, waschen, kleinschnippeln, einkochen und natürlich verkosten: Wer mag, kann während seines Bauernhofurlaubs in Südtirol beim gesamten Herstellungsprozess eines „Roter Hahn“-Fruchtaufstrichs dabei sein. So lernen große und kleine Feriengäste von der Bäuerin nicht nur, wann Himbeeren oder Marillen wirklich reif sind oder wie lange man sie maximal kochen sollte, um möglichst viele Vitamine zu erhalten. Gern verrät die Herrin der Töpfe auch das ein oder andere Geheimrezept für zu Hause.

Interessierte können die Fruchtaufstriche der derzeit fünf qualitätsgeprüften Erzeuger zum Teil im Online-Shop unter www.roterhahn.it oder aber direkt ab Hof, auf lokalen Wochenmärkten und im Feinkosthandel erwerben. Ein besonderes Einkaufserlebnis bieten die beiden Ladengeschäfte „Pur Südtirol“ im Meraner Kurhaus oder in Bruneck: Dort sind jeweils über 250 Erzeugnisse der Marke „Roter Hahn“ erhältlich. Adressen, Broschürenbestellung und Online-Shop unter www.roterhahn.it.

Über „Roter Hahn"

Unter der Marke „Roter Hahn“ vereint der Südtiroler Bauernbund 1.600 authentisch geführte Höfe in allen Teilen des Landes. Mit den Produktlinien „Urlaub auf dem Bauernhof“ (gleichnamiger Katalog), „Bäuerliche Schankbetriebe“ (Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“), „Qualitätsprodukte vom Bauern“ (Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern“) und „Bäuerliches Handwerk“ (gleichnamige Broschüre) weisen die Südtiroler den Weg für den Reisetrend der Zukunft: „Roter Hahn“ steht für Qualität und unverfälschtes Reise-Erlebnis. Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol – Brauchtum, Natur und Leben hautnah.

Pressekontakt: jessica.harazim@hermann-meier.de

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30.05.2014 „OutFire“-Guss-Schale von LEDA

LEDA

Stimmungsvolles Licht, angenehme Wärme und „tanzende“ Flammen: Der besonderen Faszination und dem einmaligen Charme eines flackernden Feuers vermag sich niemand zu entziehen. Für ein klassisches Lagerfeuer jedoch ist der heimische Garten in der Regel tabu, von der Terrasse ganz zu schweigen. Mit einer hochwertigen Feuerschale aus Guss hingegen, wie sie jetzt von LEDA angeboten wird, kann man das einzigartige Flair des offenen Holzfeuers bequem und sicher genießen.

Besonders raffiniert ist die Oberfläche dieses Design-Objektes, das auch als Obst-Schale oder Dekorationsgegenstand in Innenräumen gut zur Geltung kommt. So richtig jedoch entfaltet die „OutFire“-Guss-Schale ihre Wirkung erst im Sonnenschein oder – wenn sie „brennt“: Die geometrisch angeordneten Facetten der Relief-Oberfläche changieren je nach Lichteinfall, brechen dann das Licht und sorgen so durch das immerwährende Spiel von Form, Farbe und Material für einzigartige Effekte.

Die Feuerschale besteht aus massivem Guss-Eisen und ist mit einem Durchmesser von 50,5 cm und einem Gewicht von 11,3 kg äußerst stabil – und standfest. Guss ist ein Werkstoff, der traditionell im Ofenbau Verwendung findet und von LEDA seit mehr als 140 Jahren auf unterschiedlichste Weise zu hochwertigen Einzelstücken verarbeitet wird. Angefangen bei industriellen Komponenten für hohe Anforderungen über moderne Kaminöfen und Kachelofeneinsätze mit innovativer Heiztechnik bis hin zu ausgefallenen Kunstgegenständen wie eben der Guss-Feuerschale.

Einfach erhellend: Diese Guss-Feuerschale bringt Licht ins Dunkel

Wer sich also an lauen Sommerabenden mit Familie und Freunden im Freien versammeln und dabei nachher nicht frieren möchte, dem spendet die „OutFire“-Guss-Schale Licht und Wärme. Und so kommt vielleicht bei so manch erhellendem Gespräch in der einen oder anderen Sache auch noch etwas Licht ins Dunkel. Zusätzlich bietet LEDA als Zubehör einen fünfbeinigen Unterständer aus Stahlelementen, die sich ohne Schrauben und Werkszeug leicht zusammenstecken lassen.

Weitere Informationen unter www.leda.de

Kontakt:

LEDA Werk GmbH & Co. KG

Anja Steenweg

- Marketing -

Groninger Str. 10

26789 Leer

Tel.: +49 (0)491-60 99-167

Fax: +49 (0)491-60 99-290

E-Mail: asteenweg@remove-this.www.leda.de

Pressekontakt: info@dr-schulz-pr.de

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30.05.2014 Malerei

GFDK - Kunsthalle Rostock

Rolf Werner (geb. in Leipzig) gehörte zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Insel Usedom.

Ausstellung in Rostock

Werner studierte In den 30er Jahren an der Akademie für Graphische Künste in Leipzig
und arbeitete nach dem Krieg als freischaffender Künstler in seiner Heimatstadt.
Seit 1953 lebte er in Bansin/ Heringsdorf auf der Insel Usedom.

Rolf Werners Bilder wirken sehr intim. In ihrem besonderen Charme erinnern sie an naive Malerei, wobei Werner den Begriff des Naiven stets in Frage gestellt hat.

Jenseits dieser  Begrifflichkeiten sind seine Bildwerke von kompositorischer Schönheit und gelassener poetischer Stimmung. Das bevorzugte Sujet des Künstlers waren Landschaften. Obwohl Werner seit den 50er Jahren an der Küste lebte sind seine Stadtansichten vielfach Erinnerung an die Vororte seiner Heimatstadt Leipzig.

Freunde der Kunst

Die Kunsthalle Rostock zeigt in einer Übersichtsausstellung Werke aus dem Gedenkatelier Rolf Werner in Bansin und der Sammlung der Kunsthalle Rostock.

Kunstwerke Rolf Werners befinden sich auch in Museen in Greifswald, Berlin, Bernburg und Stralsund.

kunsthalle(at)rostock.de

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30.05.2014 solistische Komödie frei hinter Shakespeare

GFDK - Cammerspiele Leipzig

Der Klassiker unter den Liebesdramen, erzählt und gespielt von nur einer Person.

Theater in Leipzig

Mit dem persönlichen Zugang zu dieser Steil-Vorlage unter den Liebesdramen kommt der humoristische Abend nicht nur virtuos mit allerlei verschiedenen Figuren daher und macht die Geschichte so anschaulich wie nie, es wird auch international kein Auge trocken gelassen. Der schüchterne Romeo, seine beiden Partyfreunde Mercutio und Benvolio, die redegewandte Julia, der manische Tybalt und sein verwirrter Onkel. Dazwischen Jonas Schütte – improvisierend, im Dialog mit dem Publikum durch das Stück führend und das Ganze total auf Zack.

Das wohl bekannteste Stück Shakespeares wird einer Verjüngungskur unterzogen.

Freunde der Kunst

In oft sekundenschnellen Wechseln wird von einer Figur in die nächste gedreht und obwohl es keinerlei Requisiten gibt, ist doch immer klar, wer da gerade spricht und agiert. Ein besonderer Reiz an diesem Abend ist, dass das Publikum nicht außen vor bleibt. Sämtliche Geschehnisse werden in das Spiel mit aufgenommen, wodurch keine Vorstellung wie die andere ist – manches Mal entstehen dadurch auch ganz neue Interpretationen. Auf jeden Fall wird an diesem Abend der alte Stoff in ganz ungewohntem Schnitt gezeigt!

koch[at]cammerspiele.de

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29.05.2014 von Friedrich Schiller

GFDK - Schauspiel Köln

Ferdinand liebt Luise. Luise liebt Ferdinand.

So etwas geht selten genug gut aus. Wenn dann auch noch der Eine adelig ist, die Andere aber bürgerlich, und die Eltern beider gegen eine Beziehung sind, wird aus der Kollision zweier Menschen die Bedrohung eines ganzen sozialen Gefüges.

Theater in Köln

Kräfte verschieben sich, öffentliche und private Sphären verschwimmen, und auf einmal ringt jeder um Entscheidungsgewalt über sein eigenes Leben.

Wie aber kann sich der einzelne positionieren, in einer Gesellschaft, in der Macht und Privilegien ungleich verteilt sind? Mit wie viel Radikalität begegnet man der repressiven Wucht einer Umgebung, die einen zurichtet und entmündigt? Fragen, denen sich in Schillers politisch aufgeladener Romeo-und-Julia-Version nicht nur die Liebenden stellen müssen. Geschrieben auf der Schwelle zwischen Absolutismus und dem sogenannten »bürgerlichen Zeitalter« reicht das Trauerspiel sie an uns weiter, in unsere heutige Umbruchszeit.

Freunde der Kunst

nicola.vonjenisch@stadt-koeln.de

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29.05.2014 Reiss-Engelhorn-Museen

GFDK - Reiss-Engelhorn-Museen

In der Ausstellung "Robert Häusser - Im Auftrag..." präsentiert das Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen eine Auswahl von über 100 Aufnahmen Häussers aus Handwerk und Industrie.

Ausstellung in Mannheim

Es handelt sich um Auftragsarbeiten, die Robert Häusser für verschiedene Berufs- und Industriebranchen ausgeführt hat. Gegliedert sind sie in die Themenschwerpunkt „Industriearchitektur – Fotografien als optisches Phänomen“ und „Der Mensch bei der Arbeit“.

Robert Häusser - Im Auftrag...

Robert Häusser (geb. 1924) gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Ein Großteil der Aufnahmen, die in der Ausstellung zu sehen sind, sind in den 1950er bis 1970er Jahren für Unternehmen in Mannheim und der Region entstanden.

Ausstellung in Reiss-Engelhorn-Museen

Zu dieser Zeit hatte sich Häusser bereits einen Namen als Fotograf in der Kunstszene gemacht. Bereits ab den 1950er und 1960er Jahren wurden seine Bilder in Galerien und Museen ausgestellt.

magdalena.pfeifenroth@remove-this.mannheim.de

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Treffer: 5000