Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

29.09.2019 Vision einer besseren Welt

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Eines der renommiertesten italienischen Museen, der Palazzo Medici Riccardi in Florenz, präsentiert 18 Gemälde des jungen deutschen Malers Leon Löwentraut. Leon Löwentraut (21 Jahre alt) ist der jüngste Künstler, der jemals an diesem bedeutenden Ort der Kunstgeschichte ausstellt.

In diesem Museum, einst das Wohnhaus des Kunstmäzens Lorenzo de‘ Medici, genannt „Lorenzo il Magnifico“ (Der Prächtige),  der u.a.  Michelangelo und Sandro Botticelli förderte, wird Leon Löwentraut seinen Gemäldezyklus #Arts4GlobalGoals präsentieren.

Als Ergänzung dieses Nachhaltigkeitszyklus ist dort auch das zuvor noch nie in einer Ausstellung gezeigte Werk „Sustainable Visions of Leon Löwentraut“ aus der Serie „Different Minds“ zu sehen.

Mit der neuen großformatigen Arbeit bringt Leon Löwentraut das aktuelle Problem der 17 Goals auf den Punkt: Jeder einzelne will die Welt besser machen, andererseits auf Wohlstand und Bequemlichkeit nicht verzichten – ein Dilemma.

Die Eröffnung in Anwesenheit des Künstlers findet am Freitag, dem 4. Oktober 2019 um 16.30 Uhr, im Sala Luca Giordano des Palazzo Medici Riccardi, Via Camillo Cavour 3, in Florenz statt. Die anschließende Preview ist dann um 18.30 Uhr im Sala Fabiani.

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25.09.2019 Medieninteresse aus dem In- und Ausland

GFDK - Kultur und Medien

Am 8. September 2019 wurde »FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur« eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, Österreichs bislang größte öffentliche Kunstinstallation, mit rund 8.000 BesucherInnen am ersten Tag und unter enormen Medieninteresse aus dem In- und Ausland eröffnet.


Diese einzigartige Kunstaktion, die auf beispiellose Weise Kunst, Natur und Architektur zusammenbringt, verwandelt das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt in einen heimischen, mitteleuropäischen Wald mit 299 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen und behutsam über das bestehende Spielfeld installiert wurden.

In den vergangenen Wochen riss der Strom der Interessierten nicht mehr ab und es konnten bisher über 70.000 BesucherInnen gezählt werden (Stand 23.9.). Ein Erfolg, den selbst OptimistInnen dem Projekt in dieser Weise nicht vorhergesagt hätten.

Initiator Klaus Littmann dazu: "Es ist eine Sache, eine Vision in die Tat um zu setzen. Eine andere ist es, dieses unglaubliche Ausmaß an weltweiter Medienresonanz zu erleben und zu sehen, wie das Publikum die temporäre Kunstintervention annimmt.

Ich war immer davon überzeugt, dass das Bild um die Welt gehen wird, aber die Geschwindigkeit und das Ausmaß hat mich sehr überrascht. Wir sind glücklich und dankbar, dass For Forest so großen Zuspruch findet.“

Highlights wie die Lesung des Ensembles des Wiener Burgtheaters von Heinrich von Kleists "Die Hermannsschlacht" am 1. Oktober und das Gastieren des Forum Alpbach am 23. Oktober stehen unter vielen weiteren Veranstaltungen am Programm.

FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 täglich bei freiem Eintritt zu besuchen.

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23.09.2019 Mallorca für Sparfüchse

GFDK - Reisen und Urlaub

Kulturinteressierte bestaunen im Museu Fundación Juan March (www.march.es) in Mallorcas Hauptstadt Kunst aus dem 20. Jahrhundert, ohne etwas zu zahlen. Der jahrhundertealte Adelspalais beherbergt Werke bedeutender Vertreter der Avantgarde in Europa, darunter Joan Miró, Juan Gris und Salvador Dalí.

Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr und samstags von 10.30 bis 14 Uhr, außer an Feiertagen. Auch die Ausstellungen im Rokoko-Anwesen Casal Solleric (casalsolleric.palma.cat) sind kostenlos.

Und im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Es Baluard (www.esbaluard.org) an der Stadtmauer heißt es rund zehn Mal im Jahr beim Tag der offenen Tür: Eintritt frei. Termine 2019: 27. September, 12. Oktober, 6. und 31. Dezember.

Architektur und Street Art

Jugendstil unter freiem Himmel bekommen Palma-Besucher zum Beispiel mit dem Gran Hotel von 1904 oder dem Wohn- und Geschäftshaus Can Casasayas aus dem Jahr 1910 zu sehen.

Ein Open-Air-Highlight der etwas anderen Art hingegen ist die Straßenkunst gleich hinter der Plaza Major im Viertel Sa Gerreria im Zentrum der Inselmetropole. Die farbenprächtigen Street-Art-Gemälde und -Zeichnungen sind wahre Hingucker.

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19.09.2019 Spendenprojekt "Kunst macht Mut"

GFDK - Kultur und Medien

Über den Fotokünstler Kristian Liebrand berichten wir ja hier nicht zum ersten Mal. Heute geht es um eine ganz besondere Aktion in Berlin. Es geht um Mut – neuen Mut zu geben und zwar denjenigen, die an Blutkrebs erkrankt sind.

Dr. med. dent. Michael K. Thomas, Inhaber von „MUNDWERK – die Kieferorthopäden“ und Kristian Liebrand, international ausgezeichneter Aktfotograf, stellen gemeinsam ein Spendenprojekt zu Gunsten der DKMS auf die Beine.


Der Fotokünstler Kristian Liebrand hat für dieses Spendenprojekt eine kreative Bilderserie entworfen. Die wichtigste Bildzutat: Mut! Als Aktfotograf mit zahlreichen Referenzen möchte er auch hier nicht tausendfach gesehene, belanglose Nacktfotos präsentieren, sondern Überraschungsmomente schaffen: „Mut macht Kunst und umgekehrt!“

So ist der Fotograf mit einem sehr mutigen Aktmodel für insgesamt 12 Stunden an 2 Tagen in das pulsierende Leben von Berlin getaucht.

Das Model wurde ohne Kleidung in der Öffentlichkeit von Berlin in Szene gesetzt. Vor hunderten von Passanten. Eine spannende Konstellation, die selbst für das sehr erfahrene Profimodel, Eva Wenzel (Asmara), eine aufregende Herausforderung war. Und die sie mit Bravour gemeistert hat.

Um kein "öffentliches Ärgernis" zu erregen, wurde jede Szene in weniger als 5 Sekunden (!) eingefangen. Somit gab es keine negativen Reaktionen. Kristian Liebrand: „Die meisten Passanten haben es überhaupt nicht mitbekommen.

Die Übrigen waren freudig überrascht und lediglich etwas enttäuscht, dass sie nicht schnell genug ihr Handy für einen Schnappschuss rausholen konnten.“

Insgesamt vier Werke aus dieser "Urban Nude Collection" wurden bereits in zwei internationalen renommierten Wettbewerben ausgezeichnet.

Mehr als 20 kunstvolle Fotografien werden nun großfomatig ausbelichtet und im Rahmen einer Charity-Vernissage am Freitag, 27.09.2019 ab 19.30 Uhr, in der 1.000 qm großen Praxis MUNDWERK in der Clayallee 330 in Berlin einem ausgewählten, geladenen Publikum vorgestellt. Weiterhin wird der "Mutspenden 2020"-Kalender mit 14 DIN-A2-großen Fotografien präsentiert.

Am Samstag, 28.09.2019, von 12 bis 18 Uhr, öffnet das Mundwerk für alle interessierten Besucher ohne Einladung die Türen der Ausstellung.

Die Besucher haben die Möglichkeit, den Kunstkalender gegen eine Spende von 28,- € zu Gunsten der DKMS zu erwerben oder einen freiwilligen Betrag in beliebiger Höhe für den Besuch der Ausstellung zu geben. Der Kunst-Kalender ist auch nach der Ausstellung im Mundwerk erhältlich sowie online. Der Erlös geht zu 100% an die DKMS.


Dr. med. dent. Michael K. Thomas: „Mit unserer Aktion wollen wir das Bewusstsein schaffen, dass alle 15 Minuten ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs erhält. Nur ca. 30 Prozent aller Blutkrebspatienten finden innerhalb der Familie einen passenden Spender.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die DKMS im Kampf gegen den Blutkrebs und geben allen Betroffenen Hoffnung, den passenden Stammzellspender zu finden. Seien Sie auch ein Mutspender und unterstützen Sie unser gemeinsames Projekt.“

Aktuell werden auf www.mutspenden.de 10 x 2 Freikarten im Wert von je 45,- € für die VIP-Vernissage verlost.

 

 

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19.09.2019 ein Wald mit 299 Bäumen

GFDK - Kultur und Medien

Auf nach Klagenfurt, das muß man gesehen haben. Am 8. September 2019 ist es soweit: »FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur« eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, Österreichs bislang größte öffentliche Kunstinstallation, wird feierlich eröffnet.

Diese einzigartige Kunstaktion, die auf beispiellose Weise Kunst, Natur und Architektur zusammenbringt, verwandelt das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt in einen heimischen, mitteleuropäischen Wald mit 299 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen und behutsam über das bestehende Spielfeld installiert wurden.

Die Kunstinstallation „For Forest“ besteht aus 299 Bäumen, außerdem noch aus Sträuchern und Gräsern, die der Landschaftsarchitekt Enzo Enea im Stadion arrangierte.

FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 täglich bei freiem Eintritt zu besuchen.

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18.09.2019 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II.

GFDK - Kultur und Medien

Fast zehn Jahre hat die GFDK Redaktion aus Wiesbaden heraus berichtet, und sehr viele Theaterstücke besprochen und angekündigt. Nun kommt es zu einem großen Jubiläum.

Am 16. Oktober 1894 fand in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. die feierliche Eröffnung des Großen Hauses statt. Ein Ereignis, das nicht nur die Stadtgesellschaft mit Spannung verfolgte, sondern auch über die Grenzen der Stadt hinaus Beachtung fand.

Seither ist das prachtvolle Gebäude, das zu einem der aufwändigsten Theaterbauten seiner Zeit zählt, das kulturelle Herz Wiesbadens. Schon damals zog das »Lieblingstheater des Kaisers« zahlreiche Besucher an.

Heute sind es pro Spielzeit durchschnittlich 300.000 Besucher*innen, die in jeder Spielzeit das vielfältige Programm des Fünf-Sparten-Hauses auf vier Bühnen erleben können.

Solisten aller Sparten, das Hessische Staatsballett, der Chor des Hessischen Staatstheaters sowie das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter der Leitung von GMD Patrick Lange zelebrieren diesen besonderen Geburtstag mit einer festlichen Gala.

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17.09.2019 geschäftliche Weihnachtsfeier

GFDK - Reisen und Urlaub

Eine ganz besondere Location für die private oder geschäftliche Weihnachtsfeier ist das Schlossgut Oberambach. Der herrschaftliche Landsitz oberhalb des Starnberger Sees liegt fernab des Trubels in einer parkähnlichen Landschaft.

Zum Sonnenuntergang auf der Terrasse mit Blick auf Alpen und See stimmen sich Gäste beim Glühweinempfang mit gebrannten Mandeln und Stockbrot am Holzfeuer auf den Abend ein. Im Anschluss gibt es je nach Wunsch ein rustikales oder Fine-Dining-Menü.

Regionale und saisonale Spezialitäten in Bio-Qualität sind so oder so gesetzt. Buchbar ist eine Weihnachtsfeier ab zehn Personen ab 59 €/Gast inkl. oben genannter Leistungen.

Wer nicht mehr nach Hause fahren möchte, bekommt das DZ zum vergünstigten Preis ab 119 €/Pers./Nacht.

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14.09.2019 Zubereitung auf dem Grill

GFDK - Essen und Trinken

Mögen Sie Maronen? Nein, es sind nicht die Maronenröhrlinge, Boletus badius, gemeint: Es geht um die Edelkastanie, Castanea sativa. In Deutschland findet man den Baum meistens in den südlich gelegenen Bundesländern, und die Ernte ist auch oft nicht besonders überzeugend.

Geht man aber nach Italien, sieht das ganz anders aus. Im Herbst, Ende Oktober, Anfang November, ist Maronen-Zeit in den Wäldern der apuanischen Apen. Das ist jener Ausläufer des Appenin-Massivs, der den nördlichen Zipfel der Toskana bildet.

In Sichtweite des Meeres erheben sich die Gipfel auf deutlich über 1000 Meter. In den tieferen Lagen, bis ungefähr 500 Meter über dem Meeresspiegel, wachsen Oliven. Wo keine Oliven gepflanzt sind, wachsen üppige Bergwälder, die zu einem guten Teil aus Esskastanien bestehen.

Im Gegensatz zu den Rosskastanien-Bäumen sind die Edelkastanien von etwas filigranerer Gestalt. Die Schalen der Früchte sind mit einem Pelz aus Stacheln besetzt, und innen finden sich zwei bis fünf braune, meistens etwas abgeflachte Nüsse. Das sind die Maronen!

Um das ganze Mittelmeer herum sind Maronen seit jeher eine gesuchte Speise – oft für „zwischendurch“. So wie es schon in den Märchen von 1001 Nacht zu lesen ist, gibt es auch heute noch auf den Märkten Maronen-Verkäufer, die mit einem fahrbaren Grill die Kastanien frisch zubereiten.

Es gibt Maronen-Mehl zur Herstellung von bestimmten Süßspeisen zu kaufen. Man kann die zerhackten inneren Früchte als Einlage in Suppen verwenden. Die klassische Zubereitung findet aber über dem offenen Feuer statt. Alles, was man dazu braucht sind Maronen, ein Messer, eine gelochte Blechpfanne und ein Feuer.

Die Maronen sind auf einem Spaziergang schnell gesammelt. Am besten, man zieht sich dicke Lederhandschuhe an. Denn die stachligen Früchte kann man eigentlich nirgendwo anfassen, ohne sich zu pieksen. Alternativ dazu öffnet man die Schalen vorsichtig mit den Füßen (wenn man nicht gerade Sandalen trägt).

Man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht in einen unkontrollierten Sammelrausch verfällt! Denn die nächste Kastanie ist schon wieder schöner als die eben erbeutete.

Was die Pfanne mit den Löchen betrifft, sind die Eisenwaren- und Landhandelsgeschäfte in den kleinen toskanischen Städten die richtigen Ansprechpartner. „Una pardella con bucche“ – für ein paar Euro kommen Sie in den Besitz dieses schmucken Küchengegenstandes.

Wenn Sie in einem Ferienhaus untergebracht sind, schauen Sie sich dort einmal sorgfältig um – es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es dort schon so eine Lochpfanne gibt!

Nun kommen die Kastanien und das Messer zum Einsatz. Man schaut sich jede einzelne Kastanie sorgfältig an. Die Natur versorgt mit den Maronen nicht nur die Menschen, sondern auch Insekten. Weisen sie also ein kleines Loch auf, wohnt wahrscheinlich eine dicke, stämmige Made in der Kastanie.

Weisen sie ein großes Loch auf, hat die Made die Frucht schon verlassen, um sich zu verpuppen und womöglich ein schöner Schmetterling zu werden. Aber die Hinterlassenschaften des Tiers sind auch nicht sonderlich lecker, also sind auch solche Maronen auszusortieren.

Jede einzelne Marone wird nun mit dem Messer angeritzt. Unterlässt man dies, kann sich beim Röstprozess nämlich in der braunen Schale ein solcher Druck aufbauen, dass die Marone regelrecht explodiert! Man tut gerade so viele Kastanien in die Pfanne, das sie schön umherkollern können.

Dann wird das Feuer entfacht – natürlich an einer sicheren Stelle – und das Kastanienrösten kann beginnen. Man hält die Pfanne über die Flammen und lässt sie locker kreisen. So werden die Kastanien zuerst heiß und die äußere Schale verfärbt sich schwarz. Schon sind die gerösteten Maronen genussfertig.

Genuss? Hier scheiden sich die Geister. Die einen behaupten, es handele sich um eine höchst mäßige, mehlige Speise, die leicht süßlich schmecke und an der man sich zuerst beim Abpulen der verbrannten Schale die Finger und bald darauf die Zunge verbrenne.

Die anderen schwärmen von dem köstlichen Aroma, den wunderbaren Duft und dem unvergleichlichen Geschmack der gerösteten Früchte. Zu welcher Richtung Sie neigen, müssen sie schon selbst ausprobieren.

Wenn Sie keine Lust haben, ein Feuer zu entfachen, oder es in der freien Natur zu trocken dafür ist, können Sie auch die Kastanien im Backofen zubereiten.

Dann legen Sie sie auf einen Rost, schalten die Grill-Funktion ein und drehen die Maronen hin und wieder mit einem Kochlöffel. Alternativ dazu können Sie die Maronen auch auf dem Gasherd rösten.Das funktioniert auch gut, aber ist natürlich etwas anderes als ein richtiges Feuer!

Mitte, Ende November entlauben sich dann die Bäume und die Kastanienzeit geht dem Ende entgegen. Natürlich findet man weiterhin Kastanien in den Wäldern, aber die meisten sind dann angefressen oder wurmig. Also, verpassen sie die Zeit nicht – in diesem Jahr kommt sie nicht wieder!

www.urlaub-im-olivenhain.de

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14.09.2019 Shooting Stars der Street Art

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

New York, Los Angeles, London – die Ausstellungen des Street-Art-Künstlers Danny Minnick sind binnen weniger Stunden ausverkauft. Hollywood-Größen, Sportler und Musiker sind verrückt nach seiner Kunst. Jessica Alba, George Clooney,

Gus Van Sant, Dave Navarro, Fred Durst, Cindy Crawford oder Robert Downey Jr. zählen zu seinen Sammlern. Sogar die Haus- und U-Bahnwände einiger  Metropolen dieser Welt tragen seine künstlerische Handschrift:

vom Wynwood District in Miami bis zur Londoner U-Bahn-Station am Barbican, wo Danny Minnicks Werk in direkter Nähe zu Banksys Hommage an Basquiat auftaucht und die beiden für die Ewigkeit hinter Plexiglas vereint.

Jetzt kommt der aufstrebende Street-Art-Künstler und ehemalige Skateboard-Star aus Los Angeles nach Ulm und bringt den urbanen Flair von New York, Los Angeles und London an die Donau.

Danny Minnick gehört er zu den Shooting Stars der Street Art. Rohe Formen und explosive Farben, stilisierte Figuren, Fragmente und Splitter – Danny Minnicks Oeuvre ist eine sehr persönliche Interpretation des Abstrakten Expressionismus.

Über 20, teils großformatige Leinwandarbeiten, werden im Kunstverein Ulm ausgestellt. Neben den Wänden wird auch der Fußboden des Kunstvereins miteinbezogen.

Eigens für die Ausstellung werden Teile vom Künstler live vor Ort bemalt, ganz so wie in seinem New Yorker Atelier auch. In seiner Arbeit kombiniert Minnick unterschiedliche Techniken, malt mit Pinseln und Filzstiften.

Sein äußerst frecher und wilder Malstil erinnert an Minnicks Stil-Ikonen Keith Haring, Willem de Kooning und Jean-Michel Basquiat. Zu Basquiat hat Minnick eine besondere Beziehung. Er arbeitet oft mit der New-Yorker Street-Art- Legende Al Diaz, einem engen Schulfreund und Weggefährten Basquiats, zusammen.

Inspiriert von internationalen Street-Art-Größen wie Lee Quiñones, RETNA und Harif Guzman, thematisiert der US-amerikanische Künstler in seinen Werken die Auseinandersetzung mit beiseitegeschobenen, schwierigen Erfahrungen, die es gilt, ins Positive zu verkehren.

Es sind neoexpressionistische Visionen aus seinem vielseitigen, höchst interessanten und turbulenten Leben. Danny Minnick: „Metaphorisch geht es wirklich darum, Wahrheit und Ehrlichkeit mit sich selbst zu finden.”

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Kunstvereins Ulm, der Geuer & Geuer Art Düsseldorf, die den Künstler exklusiv vertritt, und der BEGE Galerien Ulm.

Die Ausstellung im Kunstverein läuft bis zum 3. November 2019.

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12.09.2019 Geschosspartikel bei Dushi entdeckt

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Erst im April dieses Jahres fand Bärin Dushi nach jahrelangem Leiden ein neues Zuhause im BÄRENWALD Müritz, einem Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN im Norden Deutschlands. Die globale Tierschutzorganisation rettete die dreibeinige Dushi im Oktober 2018 aus einem verwahrlosten Zoo in Albanien, der international für Schlagzeilen sorgte.

Nun wurde während einer Routineuntersuchung eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: In Dushis Vorderbein und Stumpf stecken Geschosspartikel aus einer Schrotflinte.

Wildtierarzt Marc Gölkel vom Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersuchte insgesamt fünf der 17 im BÄRENWALD Müritz lebenden Braunbären. Röntgenaufnahmen, Ultraschall, Blutabnahme und Zahnuntersuchungen gaben Aufschluss über den Gesundheitszustand der Tiere.

Bei Bärin Dushi machte Gölkel eine überraschende Entdeckung. „Jemand muss auf Dushi geschossen haben. Vermutlich hat sie deshalb auch ihr linkes Vorderbein verloren. Richtig behandelt wurde der Stumpf anschließend nicht, die Wunde scheint von selbst verheilt zu sein“, sagt Gölkel und ergänzt:

„Grundsätzlich sind Bären nicht sehr schmerzempfindlich. Deswegen leidet Dushi wahrscheinlich nicht unter den Geschosspartikeln. Aus tierärztlicher Sicht müssen wir die Splitter auch nicht entfernen, da sie reaktionslos im Weichteilgewebe eingebettet sind. Die Wunde am Stumpf sieht soweit auch gut verheilt aus.“

Dushis qualvolle Vergangenheit

Die Entdeckung der Splitter gibt  Aufschluss über die Qualen und traumatisierenden Erfahrungen von Dushi. Lange Zeit lebte die dreibeinige Braunbärin in einem kleinen, dreckigen Käfig im albanischen Safari Park Zoo Fier, von internationalen Medien als „Europas schlimmster Zoo“ betitelt.

Stark verhaltensgestört verbrachte sie dort die Zeit, indem sie vor ihrer Käfigtür hin und her humpelte. Nach der gelungenen Rettungsmission brachte VIER PFOTEN sie vorübergehend im Zoo Tirana unter.

Dort konnte sie sich von den Strapazen ihrer Vergangenheit und der aufwendigen Evakuierung erholen. Im April 2019 wurde sie schließlich in den BÄRENWALD Müritz gebracht, wo sie die Pflege erhält, die sie braucht, um ein bärengerechtes Leben führen zu können.

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