Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

15.09.2014 Fotografie

GFDK - Staatsgalerie Stuttgart

Um 1920 rückt die Fotografie in den Fokus von Künstlern wie Christian Schad, Man Ray oder László Moholy-Nagy.

Ausstellung in Stuttgart

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen beginnen sie mit einer kameralosen Technik zu experimentieren und in den so erzeugten Fotogrammen mittels gezielter Lichteinwirkung abstrakte Strukturen auf dem Papier entstehen zu lassen. Diese neue Betonung und Sichtbarmachung des Lichts als eigenständiges Gestaltungsmittel inspiriert zahlreiche weitere Künstler dazu, sich in ihren Fotografien von der direkten Naturwiedergabe zu lösen und neue Möglichkeiten auszuloten. Alfred Ehrhardt, Marcel Duchamp oder Anton Stankowski erzeugen besondere Ansichten mittels untypischer Perspektiven und reizvoller Licht- und Schattenspiele.

Während Imi Knoebel oder Antoni Mikołajczyk künstliche Lichtquellen nutzen, hält Monika Baumgartl nächtliche Lichtspuren des Mondes auf dem Papier fest und verleiht dadurch der Zeit eine visuelle Ausformung. Im Gegensatz dazu stehen die vom Zufall abhängigen spektakulären Blitze über Walter De Marias »Lightning Field«, die ihre volle Pracht auf das Papier gebannt entfalten.

Freunde der Kunst

Die unverzichtbare Rolle des Lichts für die Fotografie verdeutlicht zum Abschluss der Präsentation Ugo Mulas‘ inszenierter Kontaktabzug unbelichteter Negative eines Kleinbildfilms. So endet die Ausstellung mit 36 »verlorenen Gelegenheiten«, mit denen Mulas einen der Erfinder der Fotografie würdigt: Nicéphore Niépce.

info@remove-this.staatsgalerie.de

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15.09.2014 Kunstverein GRAZ

GFDK - KunstvereinGRAZ e. V.

Bild und Schrift sprechen verschiedene Sprachen.

Ausstellung in Regensburg

Die Bildsprache ist schwer mit Worten zu fassen. Wie erleichternd, wenn bei Malerei ein Bildtitel erklärt, wie es - das Bild - zu verstehen ist. Was, wenn kein Titel da ist? Was, wenn direkt ins Bild geschrieben ist? Was, wenn die Schrift nicht erklärt, wenn sie gar nicht passt, nicht zu lesen ist, kaum zu finden ist, außer Schrift nichts zu finden ist? Wie bringt unser Gehirn das unter einen Hut?

Die Ausstellung SCHRIFT IM BILD zeigt Arbeiten von Barbara Gaukler und Jürgen Huber (Regensburg), Georg Kleber und Georg Lange (Rehling / Augsburg). Gemaltes, Gezeichnetes, Gedrucktes und Geprägtes geben den Großhirnhemisphären genug Stoff, zwischen Bild und Schrift Verbindungen zu schaffen.

Freunde der Kunst

26.09 bis 18.10.2014

info@kunstvereingraz.de

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14.09.2014 unter männern

GFDK - Constantin Film

Für alle, die noch lange nicht genug von Fußball, Bier und großen Emotionen haben, kommt am 2. Oktober MÄNNERHORT ins Kino. In der Komödie, die auf dem gleichnamigen Bühnenerfolg von Kristof Magnusson basiert, übernehmen drei der beliebtesten Stars des deutschen Films die Hauptrollen: Elyas M'Barek, Christoph Maria Herbst und Detlev Buck.

Als weibliche „Bedrohung“ stehen ihnen Cosma Shiva Hagen, Lisa Maria Potthoff und Jasmin Schwiers gegenüber, während YouTube-Star Serkan Çetinkaya („Tiger – Der Serie“) in seiner ersten großen Filmrolle zu sehen ist.

Die letzte Bastion der Männlichkeit ist in Gefahr

In einer Welt mit Frauenparkplätzen und Frauenquote gibt es nur noch einen Ort, an dem sich das ehemals starke Geschlecht nach Lust und Laune entfalten darf: den MÄNNERHORT. Der Software-Entwickler Eroll (Elyas M'Barek), der Dixi-Klo-Vertreter Lars (Christoph Maria Herbst) und der Berufspilot Helmut (Detlev Buck) haben im zentralen Heizungskeller ihrer Neubausiedlung eine frauenfreie Zone geschaffen, in der die gestressten Ehemänner heimlich Fußball schauen, Pizza essen, Bier trinken und über Frauen lästern, die nur Shopping, Schwätzen, Sex und Kinder im Kopf haben. Doch als der Facility Manager Aykut (Serkan Çetinkaya) die letzte Bastion der Männlichkeit entdeckt und räumen lassen will, droht die Vertreibung aus dem Paradies.

Inszeniert hat diese Männerrunde passenderweise eine Frau: Franziska Meyer Price wurde in den vergangenen Jahren wiederholt mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet, u.a. für „Berlin Berlin“ und „Doctor’s Diary“.

MÄNNERHORT ist eine die film gmbh Produktion in Co-Produktion mit Constantin Film und wurde von HessenInvestFilm, der Filmförderungsanstalt, dem deutschen Filmförderfonds und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Kinostart 2.10.2014 im Constantin Verleih

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14.09.2014 kochwettbewerb

GFDK - Janine Kremer

Kochwettbewerbe gibt es viele, aber weiter weg reist man mit keinem anderen: Zum dritten Mal gibt Neuseelandhirsch den Startschuss für das Young Chefs Exchange Program, bei dem vier junge Köche im Februar 2015 für vier Wochen nach Neuseeland fliegen. Dort arbeiten sie in einigen der besten Restaurants und lernen regionale Top-Produkte, die aufstrebende Gastronomieszene sowie Natur und Kultur kennen.

Ambitionierte Jungköche können sich ab sofort bis zum 9. November 2014 mit ihrem Neuseelandhirsch-Rezept bewerben.

Kochabenteuer Neuseeland

 „Unsere Zeit in Neuseeland war großartig. Ich habe unzählige berufliche und private Erfahrungen gesammelt, die mich so schnell nicht loslassen werden“, fasst Andreas Högg vier ereignisreiche Wochen zusammen. Gemeinsam mit drei jungen Kollegen erlebte der 22-Jährige Anfang 2014 ein Kochabenteuer in Neuseeland, bei dem er im wöchentlichen Wechsel in den besten Restaurants des Landes arbeitete. Mit der Reise von Stadt zu Stadt und von der einen Küche in die nächste kam der Trip einem aufregenden Köche-Nomadenleben gleich: „In Auckland, Queenstown und Wellington gehörten wir zum Team von Spitzenköchen und konnten Kontakte in die internationale Food-Szene knüpfen“, freut sich Christopher Sokoll, der nach Neuseeland zurückkehren und seinen Auslandsaufenthalt vertiefen möchte.

Neuseeland - nicht nur attraktiv für Hirsche

Nils Rupp, Teilnehmer des ersten Young Chefs Exchange Programs, gefielen die Besuche auf den Hirschfarmen besonders gut: „Wenn ich ein Hirsch wäre, ich würde genau hier leben wollen.“ Und Lisa Hermes ist stolz, dass sie ihr Können täglich unter Beweis stellen konnte: „Unsere neuseeländischen Kollegen haben uns großes Interesse und Vertrauen entgegengebracht. Wir durften sogar eigene Gerichte kreieren, die dann auf die Tageskarte gesetzt wurden.“ Sie konnte die hochkarätig besetzte Fachjury, die in diesem Jahr aus Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker aus Trier, Food-Journalist und -Kritiker Bernd Matthies und Sabine Romeis, der Chefredakteurin des Branchenmagazins Chefs!, besteht, mit ihrem kreativen Neuseelandhirsch-Rezept überzeugen. Die Jury war bereits selbst in Neuseeland, wo sie die damaligen Teilnehmer vor Ort kennenlernte. Aus allen Einsendungen wählt sie die besten vier Rezepte und damit die Köche aus, die 2015 nach Neuseeland reisen.

Nachwuchsförderung

Das Young Chefs Exchange Program wurde im Herbst 2012 von Neuseelandhirsch ins Leben gerufen: „Nachwuchsförderung ist uns eine Herzensangelegenheit. Jungköchen eine Plattform zu bieten, auf der sie sich ausprobieren, messen und kreativ sein können, macht allen, die am Projekt beteiligt sind, jedes Jahr Spaß“, sagt Innes Moffat von Neuseelandhirsch. Trotz wertvoller Arbeitserfahrungen in internationalen Küchenteams bleibt genug Freizeit, in der die Teilnehmer ihre ganz private Entdeckungstour gestalten können. Ob Bungee Jumping, Whale Watching, Bootstouren, Ausflüge in Nationalparks oder Sonnen am Strand, Neuseeland bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Alle Interessierten können Fotos und Berichte via Twitter unter Neuseelandhirsch@PremiumByNature und auf der Facebookseite von Neuseelandhirsch verfolgen.

Bis zum 9. November 2014 können sich Jungköche aus dem deutschsprachigen Raum bewerben, die zwischen 18 und 30 Jahre alt sind, Englisch sprechen und verstehen und zu Beginn der Reise ihre Kochausbildung abgeschlossen haben. Informationen über den Wettbewerb gibt es auch am Neuseelandhirsch-Stand auf der Chef-Sache, die vom 26. bis 27. Oktober 2014 in Köln stattfindet.

 

Janine Kremer

Gourmet Connection GmbH

Münchener Straße 45

60329 Frankfurt am Main

info@gourmet-connection.de

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14.09.2014 Historische Stadthalle

GFDK - Lena Voss

Im Zeichen des großen Wiener Klassikers Wolfgang Amadeus Mozart steht das 1. Sinfoniekonzert des Sinfonieorchesters Wuppertal in der Historischen Stadthalle am Sonntag, 21. September um 11 Uhr und am Montag, 22. September um 20 Uhr. Unter Leitung von Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka wird das Konzert mit einem eher selten zu hörenden Werk eröffnet: Die Orchestersuite Mozartiana von Peter Ilitsch Tschaikowsky. Der Russe Tschaikowsky verfasste diese Suite aus orchestrierten Klavierstücken anlässlich der Prager Uraufführung von Mozarts Oper Don Giovanni.

Konzert in Deutschland

Für das anschließende Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491 konnte die junge Pianistin Olga Scheps gewonnen werden. Die gebürtige Russin, die in den neunziger Jahren zeitweise im Tal lebte, arbeitet regelmäßig mit Alfred Brendel zusammen. Sie war 2010 Echo-Klassik-Preisträgerin und ist inzwischen zunehmend als Interpretin von Werken der Klassik und Romantik national und international etabliert. In den Konzerten am 21. und 22. September gibt die erfolgreiche Pianistin ihr lang erwartetes Debüt mit dem Sinfonieorchester Wuppertal.

Konzert in Wuppertal

Eines der bekanntesten Werke des gesamten Zeitalters der Klassik beschließt das 1. Sinfoniekonzert der Saison 2014/15: Mozarts große g-Moll Sinfonie KV 550. Diese Sinfonie wurde mehrfach als eine unsterbliche Arbeit des großen Komponisten bezeichnet, welche mit höchster Erhabenheit die größte Schönheit verbindet, und doch nie ins Wilde und Abenteuerliche abschweift.

Sonntag, 21. September 2014, 11:00 Uhr

Montag, 22. September 2014, 20:00 Uhr

Historische Stadthalle Wuppertal, Großer Saal

 

1. Sinfoniekonzert

Olga Scheps, Klavier

Sinfonieorchester Wuppertal

Toshiyuki Kamioka, Musikalische Leitung

 

Peter Iljitsch Tschaikowski: Mozartiana Orchestersuite Nr. 4 op. 61

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Konzerteinführung am Montag um 19 Uhr mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse

 

Karten:

Einzelkarten: 12,00 EUR – 39,50 EUR / erm. 6,00 – 19,75 EUR

Kulturkarte Ticket-Hotline (0202) 5 63 76 66

CityCenter Schlossbleiche 40, 42103 Wuppertal

und alle bekannten KulturKarte-Vorverkaufsstellen

 

 

 

Lena Voss, Öffentlichkeitsarbeit

l.voss@sinfonieorchester-wuppertal.de

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14.09.2014 Wiesbadener Künstler

GFDK - Museum Wiesbaden

Der gebürtige Wiesbadener Künstler Ludwig Knaus war einer der führenden Genre- und Porträtmaler des 19. Jahrhunderts.

Ausstellung in Wiesbaden

Neben seine herausragenden Malerei war Knaus auch ein brillanter Zeichner. Seine Werke wurden bereits zu seinen Lebzeiten im In- und Ausland hoch geschätzt und erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit in französischen und amerikanischen Museen Das Museum Wiesbaden beherbergt ein großes Konvolut an Arbeiten dieses einstmals so gefeierten Meisters. Eine Auswahl aus dem eigenen Bestand zeigt eindrucksvoll, warum Ludwig Knaus im 19. Jahrhundert eine so große Popularität genoss.

Mit einzigartiger Beobachtungsgabe zeigt der Künstler sensibel und einfühlsam menschliche Verhaltensweisen auf und entfaltet mit großer Nähe zu den Dargestellten ein psychologisches Gesellschaftsbild seiner Zeit, das alle Schichten umfasst. Insbesondere durch seine differenzierte Charakterisierung bäuerlicher Typen gelang es ihm, das ländliche Leben in all seinem Facettenreichtum darzustellen.

Freunde der Kunst

Innerhalb der Ausstellung werden auch 15 Zeichnungen gezeigt, die bislang unbekannt waren und nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

evelyn.bergner[at]museum-wiesbaden.de

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14.09.2014 Auf Deutschlandtournee

GFDK - Andreas Fauser

Wenn der produktive Generalist Elvis Costello vom 7. bis 14. Oktober 2014 nach Deutschland kommt, gastiert er in gleich sechs Bundesländern. Der Weg seiner Solo-Tournee führt den gebürtigen Briten von Hamburg über Berlin, Leipzig und Mainz nach München und schließlich Stuttgart. Dort wird er mit seiner unverwechselbaren Stimme und gewohnt abwechslungsreicher Musikkost das Publikum begeistern.

Im Laufe seiner Karriere erhielt Costello etliche Auszeichnungen, wurde 2003 mit seiner Band The Attractions in die Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommen und konnte seine Vielfältigkeit in unterschiedlichster Weise ausleben. Das tat er zum einen in zahllosen Kollaborationen, unter anderem auch als Songwriter für Kollegen wie Johnny Cash, Dusty Springfield sowie als Produzent zum Beispiel für die englische Ska-Band The Specials
oder The Pogues . Zum anderen machte er dies natürlich in seinen vielen Alben, die von Punkrock, Pop über Country bis hin zu Jazz reichen. Er arbeitete auch mit klassischen Musikern und komponierte sogar Ballettmusik. Schon die ersten drei Platten „My Aim Is True“, „This Year’s Model“ und „Armed Forces“ erreichten Chartplatzierungen. Im deutschsprachigen Raum zählen „For The Stars“ und „Wise Up Ghost And Other Songs 2013" zu seinen erfolgreichsten Alben.

Konzert in Deutschland

Neben all dem war Elvis Costello auch im Bereich Filmmusik fleißig. Seine Interpretation des Liedes She" für den Film „Notting Hill" schaffte es in die Hitlisten verschiedener Länder. Weiterhin wurde der Titel „’ll Never Fall In Love Again", der in Zusammarbeit mit Burt Bacharach entstand, in dem Film Austin Powers 2 verwendet. Im gleichen Jahr erhielten beide für den Song I Still Have That Other Girl" von dem gemeinsamen Album „Painted from Memory" einen Grammy. Zudem wurde der Song „The Scarlet Tide“, den Costello gemeinsam mit dem US-amerikanischen Musiker T-Bone Burnett für den Film Unterwegs nach Cold Mountain" komponierte, 2004 für einen Oscar nominiert.

Konzert in Mainz

Im Herbst dieses Jahres wird der dann 60-jährige Singer-Songwriter seinen deutschen Fans einmal mehr The Very Best of Elvis Costello präsentieren.

Sonntag, 12.10.2014 um 20:00 Uhr - Phönix-Halle
An Evening with ELVIS COSTELLO

Eintrittspreise €:
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)
VVK 45,- 55,- 65,-

Veranstaltungsort:  
Phönix-Halle
Hauptstraße 17 - 19
55120 Mainz

Tickethotline: 06131-220438

 

Andreas Fauser
NuzzCom Music Office
Homburger Landstr. 122
60435 Frankfurt
andreas@nuzzcom.com

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14.09.2014 Tanz Performance

GFDK - Societaetstheater

„Es gibt nichts Dauerhaftes als die Veränderung.“ (Heraklit)

Wir verändern uns, ihr verändert euch, und auch der Raum in dem wir uns befinden: Flexibilität und Verwandlung als Dogma unserer Zeit - und als gesellschaftliche Sackgasse. Vier charismatische Tänzer / Darsteller und ihr durchweg sehenswerter Versuch, Theorie zu performen. TRANSFORMABILITY, der Text des bulgarischen Philosophen und Kulturtheoretikers Boyan Manchev erhält in der Bearbeitung von Willy Prager und seiner charismatischen Kollegen eine Art zweite Gültigkeit als ein getanztes Manifest des Aberwitzes.

Theater in Dresden

„Fluidität, Überschreitung von Grenzen, Destabilisierungen aller Art werden die Regel sein“ (…) „diese Fähigkeit zu Wandlung/Anpassung sollte man nicht als ein simples Fließen verstehen, auch nicht als unbegrenzte Durchlässigkeit in der Geschwindigkeit des gegenwärtiges Marktes. Vielmehr impliziert diese Wandlungsfähigkeit einen andauernden Widerstand; eine Widerstandskraft, der die Schwere der Erfahrung innewohnt.“ (Boyan Manchev, Transformability)

Ein kulturtheoretischer Text im Zentrum einer eher marktorientierten Darstellungsform, dem Tanz / dem Musical, also aufbereitet nach den Regeln der Mainstream-Kultur. Gesetze einer Kunstform treffen auf eine im Text beschriebene Notwendigkeit zur Veränderung; im Theater, einem Ort, der Veränderung möglich machen kann, meist aber ein Ort des Stillstandes ist. Aber was genau bedeuten Wandel, Veränderung, und was ist Stillstand? Wer, was verändert sich, und wie? Flexibilität und permanente Wandlungsfähigkeit gehören zu den großen Fetischen unserer Zeit - eine Kritik daran kann auch bedeuten, zu zeigen dass man sie nur im Musical erträgt. Der Abend entstand im Rahmen eines Studienaufenthaltes an der Universität der Künste.

Freunde der Kunst

Willy Prager studierte in Sofia, Plovdiv und Berlin. Er arbeitete unter anderem mit Galina Borissova, David Zambrano, Ivo Dimchev, deufert&plischke, Thomas Lehmen und Maren Strack. Willy Prager ist Mitbegründer der Küstlergruppe „brain store project“ in Sofia, dem dortigen Performance-Festival „Antistatic“ und des internationalen Netzwerkes NOMAD Dance Academy.

am 28.09.2014

anja.szczyrba@societaetstheater.de

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14.09.2014 Van Horn

GFDK - VAN HORN

Der Künstler hat die Galerieräume während des Sommers in sein Studio verwandelt und  die  Ausstellung vollständig in Düsseldorf kreiert.

Ausstellung in Düsseldorf

Ein großer Teil der Ausstellung widmet sich Lermas aktueller Beschäftigung mit der Düsseldorfer Malerschule und deren Einfluß auf die amerikanische Kunstentwicklung des 19. Jahrhunderts.
 
José Lerma ist der Narr am Hofe der Hochkultur. Mit präzisem Blick, Kugelschreiber und hintergründigem Humor bewaffnet, versteht er es, die Kunst mit ihren eigenen Mitteln zu entthronen.. Er verfremdet, abstrahiert und reduziert Reliquien der Hochkultur, königliche Herrschaftsbilder und die traditionelle Technik des "Öl auf Leinwand".

Übrig bleiben All-Over-Installationen, Tintenkritzeleien, überdimensionale Politkarikaturen und Graffitis aus Acrylsprühfarbe, Teppichresten und anderen industriell hergestellten Materialien die oftmals sowohl Wände als auch  Böden des Ausstellungsraumes überziehen.

Freunde der Kunst

José Lerma *1971 in Sevilla, Spanien, aufgewachsen in Puerto Rico. Aktuelle Einzelausstellungen u.a. bei Andrea Rosen, New York, Kavi Gupta, Chicago, Museum of Contemporary Art, Detroit, MCA Chicago, CAM Raleigh und DiabloRosso, Panama City. Er lebt in Chicago und lehrt am  Art Institute of Chicago.

info@van-horn.net

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13.09.2014 Auftaktkonzert am 2.10.2014

GFDK - hr-Pressestelle

Die Region „SaarLorLux“, die das Saarland, Lothringen, Wallonien und Luxemburg umfasst, ist durch ihre wechselvolle Geschichte und viele Widersprüche gekennzeichnet. Mittlerweile tragen aber vor allem jüngere Jazzmusiker zum regen Grenzverkehr bei und spielen ganz selbstverständlich in länderübergreifenden Formationen zusammen.

Mit vier dieser bekennenden Eurojazzer, einem aus jedem Land, feiert die hr-Bigband den europäischen Gedanken: mit einem Auftaktkonzert am Freitag, 2. Oktober, im Hessischen Rundfunk in Frankfurt sowie zwei weiteren in Luxemburg sowie in Illingen im Saarland.

Konzert in Deutschland

“Ich freue mich sehr, dass ich Teil dieses Projekts bin”, sagt Mitinitiator und Saxofonist Johannes Müller aus Saarbrücken, der mit der hr-Bigband seit Jahren verbunden ist, „es ist eine Ehre für mich, nun als Solist mit den anderen herausragenden Musikern zu spielen. Außerdem bin ich ein großer Fan von Mike Holobers Arbeit und finde es toll, dass er die Stücke arrangieren wird.“

Johannes Müller, ein junger Saxofonist aus Saarbrücken, entwickelte zusammen mit dem Jazzredakteur des Saarländischen Rundfunks, Peter Kleiß, und der hr-Bigband die Idee zu dem Projekt. Müller hat mit dem Vibrafonisten Pascal Schumacher aus Luxemburg, dem Pianisten Pierre Alain Goualch aus Frankreich und dem Trompeter Carlo Nardozza aus Belgien weitere renommierte Jazzmusiker der jüngeren Generation für dieses Projekt gewinnen können. Für das Konzert steuern sie neue Kompositionen bei und werden in den Aufführungen zugleich die Solisten sein. Mike Holober, Gastdirigent der hr-Bigband, wird die Stücke für die Band arrangieren.

Zum Abschluss des Konzertes präsentiert die hr-Bigband ein neues Arrangement des wohl einzigen aus der Großregion stammenden Jazz-Standards, „Bluesette“ von Toots Thielemans, mit den vier Solisten.

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Schirmherrin des Projekts, bezeichnet das Vorhaben als „eine Art musikalisches Paradigma für die kulturelle und geografische Situation des Saarlandes.“ In der Tat verfüge das Land einerseits über eine ausgeprägte hochkarätige Jazzszene mit künstlerischer Offenheit und Experimentierfreudig weit über musikalische und nationale Konventionen hinaus. „Zugleich“, so die Ministerpräsidentin, „verstehen es die Saarländer, wie bei diesem Projekt, Gastgeber zu sein für die Darstellung der grenzüberschreitenden, kulturellen Möglichkeiten einer ganzen Region – in diesem Falle eben ‚fast‘ der Großregion – und dennoch einer Art ‚Europa im Kleinen‘.

Konzert in Frankfurt

Johannes Müller, Saxofon; Pascal Schumacher, Vibrafon; Pierre Alain Goualch, Piano; Carlo Nardozza, Trompete; Mike Holober, Leitung

Datum: Donnerstag, 2. Oktober 2014, 20 Uhr

Ort: hr-Hörfunkstudio II, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Karten: Achtung, ausverkauft! Ev. Restkarten an der Abendkasse.

Weitere Konzerte:
- Freitag, 3. Oktober 2014, Abbaye de Neumünster, Luxemburg
- Samstag, 4. Oktober 2014, Illipse, Illingen



Isabel Schad
hr-Pressestelle
isabel.schad@hr.de

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