Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

17.09.2014 Erich Maria Remarque

GFDK - Staatsschauspiel Hannover

Remarque erzählt die Geschichte von vier Freiwilligen, die von der Schulbank direkt in den Krieg ziehen.

Theater in Hannover

Aus eigenem Erleben schildert er die Gräuel der Front, berichtet von den Traumata der Soldaten, von den Hindernissen ihrer Wiedereingliederung, der realitätsfernen Sicht der Zivilgesellschaft auf den Krieg, der Verführungskraft falscher Heldenmythen und der Militärpropaganda.

Vor allem die Materialschlachten an der Westfront wurden zum grausamen Sinnbild des Ersten Weltkrieges, in dem der Kampf Mann gegen Mann von dem zwischen Mensch und Maschine abgelöst wurde. Mitten in diesem Kampf verreckten Paul Bäumer, Remarques Protagonist, und Hunderttausende seiner Generation, »die vom Kriege zerstört wurde - auch wenn sie den Granaten entkam.« Nach dem vierjährigen Grauen, dem Morden, dem Sterben scheinen sie unfähig, sich das Zusammenleben in einer zivilen Gesellschaft noch vorstellen zu können. Was machen Soldaten nach dem Krieg? Wie gehen sie mit der Erfahrung um, dass all das, womit sie überlebt haben, überflüssig, unerwünscht, verboten ist?

Freunde der Kunst

Remarques Buch gilt als der bekannteste Antikriegsroman über den Ersten Weltkrieg, dessen Ausbruch sich im Jahr 2014 zum 100. Mal jährt. In mehr als 50 Sprachen übersetzt, ist es eines der meistgelesenen Bücher der Welt überhaupt.

am 20.09.2014

claudia.pahl@remove-this.staatstheater-hannover.de

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17.09.2014 Akademie der Künste

GFDK - Akademie der Künste

Wie verändern die Künste heute die Wirklichkeit? Wie verhalten sich ästhetische Produktion und politischer, gesellschaftlicher Raum zueinander?

Ausstellung in Berlin

Mit SCHWINDEL DER WIRKLICHKEIT stellt die Akademie der Künste die Frage nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit in den Künsten. Die tief greifenden Veränderungen der Kunstpraxis durch die Neuen Medien, insbesondere durch die Digitalisierung, haben zu immer neuen Strategien geführt, in und mit den Künsten Wirklichkeit zu konstruieren oder zu dekonstruieren, um im Sinne einer kritischen Reflexion einen Beitrag zur Aufklärung und zum Widerstand zu leisten.

Das Projekt sucht Antworten auf die Frage nach der Neupositionierung des Betrachters zwischen Kunstwerk und Wirklichkeit, beleuchtet Schlüsselbegriffe wie Partizipation und Interaktivität und ergründet Veränderungen in unserer Selbstbestimmung, die alle Lebensbereiche der Gegenwart betreffen.

Das Programm im Herbst umfasst eine groß angelegte Ausstellung, das Metabolische Büro zur Reparatur von Wirklichkeit sowie ein dichtes Veranstaltungsprogramm mit über 40 Vorträgen, Performances, Konferenzen, Konzerten, Workshops und Führungen. Die Ausstellung stellt künstlerische Strategien und Arbeitsweisen vor, in denen die Wahrnehmung des Betrachters im Zentrum steht. Das Kunstwerk verwirklicht sich nur in und durch ihn selbst.

Freunde der Kunst

Dabei stehen die aktuellen Entwicklungen der Game Art in einer Tradition künstlerischer Auseinandersetzungen seit den 1960er Jahren, insbesondere von Closed Circuit Videoinstallationen, aber auch Performances, Partizipationsprojekten, Filmen, Fotografien und Spiegelobjekten.

presse@adk.de

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16.09.2014 Michael Horbach Stiftung

GFDK - Michael Horbach Stiftung

Vom 20. September bis zum 19. Oktoberpräsentiert laif in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung Fotografien von Per-Anders Pettersson, Jan Grarup, Christian Lutz (VU), Obie Oberholzer, Peter Bialobrzeski und Thomas Dorn.

Ausstellung in Köln

Die Ausstellung zeigt thematisch und bildsprachlich unterschiedliche Arbeiten von laif vertretenen Fotografen zum Thema Afrika. Sie begleiten Menschen zwischen Goldgräberstimmung und Desillusion im Südafrika nach der Apartheid; tauchen ein in die Welt der Wirtschaft mit ihren Folgen für Gesellschaft und Umwelt in Nigeria; in das von Krieg und Terrorismus gezeichnete Somalia; die traumhafte Welt der Reisen - die Freiheit und Glück verheißen; sie präsentieren einen Einblick in die Wohn- und Schlafzimmer der Slums von Kliptown in Südafrika und führen uns nicht zuletzt in die Welt der Rhythmen Afrikas, die die Vielfalt dieses großartigen Kontinents widerspiegeln.

Freunde der Kunst

presse@michael-horbach-stiftung.de

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16.09.2014 Langeweile im Bett

GFDK - kino.de

Nach zwei Kindern und vielen Ehejahren herrscht bei Jay und Annie Langeweile im Bett. Um wieder Schwung ins Schlafzimmer zu bringen, drehen sie ein Sex-Video.

Als Jay den Film versehentlich an Freunde, Verwandte und Annies neuen Boss verschickt, bricht Panik aus: Hektisch versuchen sie, die iPads der möglichen Empfänger ausfindig zu machen, um das kompromittierende Material zu löschen. Doch die aberwitzige "Search & Destroy"-Mission gerät außer Kontrolle. Bahnte sich in "Bad Teacher" die Romanze noch zaghaft an, lassen Cameron Diaz und Jason Segel in Jake Kasdans kesser Sexkomödie jetzt alle Hüllen fallen. Ihre knisternde, komische Chemie ist perfekt.

Und die leichte Wehmut über verlorene jugendliche Lebensfreude, die sich ins überdrehte Comedy-Chaos schleicht, macht die Hauptdarsteller umso sympathischer. Zumal hinter ihren derben Scherzen große Herzlichkeit steckt. Lacher ernten auch grandiose Sidekicks wie Rob Lowe als biederer Firmenchef mit Doppelleben, der sich zu Hause bevorzugt Slayer mit einer Prise Koks reinzieht, oder Jack Black als Internetporno-Mogul. Für alle, die immer schon mal ein Sextape mit Cameron Diaz sehen wollten.

Quelle: kino.de

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16.09.2014 thema gewalt

GFDK - Tabea Hamperl

District freut sich, im Rahmen der Berlin Art Week das kollaborative Film- und Kunstprojekt DIRECT APPROACH der Künstlerin Stine Marie Jacobsen zu präsentieren. 

Vom 18. bis zum 20. September 2014 wird die Ausstellung DIRECT APPROACH von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein; darüber hinaus findet am 20. September um 15 Uhr im Eiszeitkino ein Screening mit Künstlergespräch und Buchpräsentation statt. 

Popkulturelle Erzählungen zum Thema Gewalt

In dem seit 2012 fortlaufenden Film- und Kunstprojekt aktiviert die Künstlerin Stine Marie Jacobsen mit unterschiedlichen Kollaborateur_innen popkulturelle Erzählungen zum Thema Gewalt im Verhältnis zu jeweils spezifischen Lebenswelten. 

Für DIRECT APPROACH hat die Künstlerin mit Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren zusammengearbeitet und mit ihnen in einer Serie von Workshops die subjektive Wahrnehmung von Gewalt im Zusammenhang mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus in Form von Kurzfilmen, Interviews und Filmplakaten zum Thema gemacht. 

Gewaltdiskurse

Ausgehend von Beispielen in aktuellen und historischen Spielfilmen hat die Künstlerin in Kollaboration mit einem Team aus erfahrenen Filmproduzent_innen mit den Jugendlichen Perspektiven darüber entwickelt, wie singuläre und kollektive Identitäten sich innerhalb von Gewaltdiskursen definieren. 

In der disziplinären Verknüpfung künstlerischer, pädagogischer sowie sozial- und kulturgeschichtlicher Methoden zur Verbindung von kollektivem (Film-)Gedächtnis und persönlichem Erzählen erkundet DIRECT APPROACH das Potential, einen gesellschaftlichen Verhandlungsraum jenseits kultureller Repräsentation und Zuschreibung zu schaffen.


Im Rahmen der Ausstellung zeigt District sechs der dabei entstandenen Kurzfilme sowie 17 Filmposter mit erinnerten Szenebeschreibungen in einer experimentellen Kinokulisse. Außerdem sind die von der Künstlerin seit 2012 mit Berliner Bürger_innen produzierten Einzelfilmporträts zu sehen.

Das komplette Kurzfilmprogramm wird am 20. September 2014 um 15 Uhr im Eiszeitkino, Zeughofstraße 20, 10997 Berlin gezeigt. 
Für Gespräche im Anschluss werden die Autor_innen anwesend sein; darüber hinaus wird die anlässlich der Ausstellung erscheinende Publikation DIRECT APPROACH –THE GUIDE BOOK vorgestellt.   

Stine Marie Jacobsen

mit Jonathan Aikins, Maliyah Marija Nana-Yaa Aikins, Catalina Gomez Alvarez, Elena Gomez Alvarez, Adei Özer Añorga, Jesaja Bednarz, Jonas Braun, Awa Camara, Melike Cavan, Anna Cummings, Özgür Demir, Fatma Deviçe, Ayla Dörtok, Andre Garcia, Riticha João, Johan, Adil Khan, Funda Keser, Mihriban Korkmaz, Maria Lehberg, Lovis, Berkcan Mantas, Maximiliane Mihajlovic, Katharina Ostertag, Jonas Reigardt, Lula Sakran, Sedat, Caroline Schöps, Ilknur Topal und anderen
Kuratorin: Susanne Husse

Stine Marie Jacobsen (*1977 in Sønderborg, Dänemark) hat Bildende Kunst am CalArts (Los Angeles, BFA 2007) und an der Königlichen Dänischen Kunstakademie studiert (MFA 2009).
Sie hatte u.a. Einzelausstellungen im Künstlerhaus Bethanien (Berlin), Koh-i-noor (Kopenhagen) und NLH-space (Kopenhagen). Darüber hinaus wurden ihre Arbeiten u.a. bei der Momentum Biennale (Moss, Norwegen), im Contemporary Art Center Nikolaj (Kopenhagen), Haus am Waldsee (Berlin), der Turku Biennale (Turku, Finnland) und dem OPEN International Performance Festival (Beijing, China) gezeigt. 
Sie lebt und arbeitet in Kopenhagen und Berlin. 

Ausstellung
18.09.2014 – 20.09.2014
14 bis 18 Uhr

Screening mit Künstlergespräch und Buchpräsentation
20.09.2014, 15 Uhr
Eiszeitkino, Zeughofstraße 20, 10997 Berlin

DIRECT APPROACH ist eine Kollaboration zwischen District Kunst- und Kulturförderung and Gangway e.V., gefördert vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung. Realisiert mit freundlicher Unterstützung von Danish Art Council, filmArche, CinePlus and Eiszeitkino.


Pressekontakt: 
Tabea Hamperl
th@district-berlin.com

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16.09.2014 feierlicher abschluss

GFDK - Sabine Siemon

Oestrich-Winkel, am vergangenen Wochenende endete das 27. Rheingau Musik Festival mit Musik von Georg Friedrich Händel. Seine „Wassermusik“, „Feuerwerksmusik“ und „Krönungshymnen“ bilden, gespielt von der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr, den feierlichen Abschluss des Festivals in der Basilika von Kloster Eberbach.

Zu den 159 Veranstaltungen an 45 Spielstätten kamen in den vergangenen elf Festivalwochen 113.700 Zuhörer. Bei rund 126.000 verfügbaren Karten entspricht das einer Auslastung von 90,24%.

„Die Verlängerung der Festivalspielzeit auf elf Wochen bis Mitte September ermöglichte uns das Konzert mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin, das Festivaldebüt des Pianisten Murray Perahia, der mit der Academy of St Martin in the Fields auftrat, sowie das Konzert des London Symphony Orchestra mit dem Cellisten Gautier Capuçon und Sir John Eliot Gardiner zu veranstalten, deren Tourneen erst Ende August/Anfang September begannen. Leider wurde der vergangene Sommer voller Musik aber auch durch die Überschwemmung des Wiesbadener Kurhauses zu Beginn des Festivals und die damit einhergehende vorübergehende Schließung des Friedrich-von-Thiersch-Saales geprägt. Meinem Team und mir wurde sehr viel Organisationsgeschick abverlangt, um alle für das Kurhaus geplanten Konzerte in andere Säle zu verlegen. Zudem waren die Konzertbesucher lange Zeit verunsichert, ob die Konzerte tatsächlich stattfinden und wann das Kurhaus wieder bespielbar wäre. So war der Erklärungsbedarf sehr hoch und die Nachfrage nach Karten für die Kurhauskonzerte ging zurück,“ resümiert Festivalintendant Michael Herrmann. „Trotz der Unwetter und vielen Regenfälle im Juli und August konnten aber die meisten der Open-Air-Konzerte wie die Kreuzgangkonzerte, das große Sommerfest auf Schloss Johannisberg, die Seebühnenkonzert auf Schloss Vollrads, die Steinberger Tafelrunde oder die Veranstaltungen auf Weingütern im Freien stattfinden.“

Konzerthöhepunkte des Rheingau Musik Festivals

Zu den Konzerthöhepunkten des Festivalsommers gehörten zudem die Konzerte der Artists in Residence Jörg Widmann und Frank Peter Zimmermann, die Festivaldebüts der Pianisten Murray Perahia und Maurizio Pollini, der Liederabend von Christian Gerhaher und Gerold Huber, der Auftritt der Geigerin Julia Fischer mit dem Tonhalle-Orchester Zürich auf der Abschiedstournee von David Zinman, das Antrittskonzert des neuen Chefdirigenten des hr-Sinfonieorchesters Andres Orozco-Estrada, das Rezital der Sopranistin Diana Damrau mit dem Harfenisten Xavier de Maistre, das Konzert des Cellisten Gautier Capuçon und der Pianistin Yuja Wang, das Konzert von Bobby McFerrin, die Night of the Gentlemen mit Max Mutzke oder das Cuvéehof-Konzert mit Gregory Porter.

 

„Neu in diesem Sommer waren unsere zehn Einführungsveranstaltungen ‚Konzertführer live‘, die zu unserer Freude vom Publikum sehr gut angenommen wurden“, so Michael Herrmann. Außerdem gab es in diesem Sommer eine Neuauflage von „Rund um den Globus“, dem Fest für die ganze Familie mit Musik aus aller Welt auf Schloss Vollrads. Das Konzert „think Bach“ auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt und das Konzert mit dem Saxophonisten Maceo Parker und seiner All-Stars-Combo als Teil der Eröffnungsfeierlichkeiten des Kongresshauses Kap Europa führten das Rheingau Musik Festival erneut nach Frankfurt.

Förderpreis des Rheingau Musik Festivals

Am 20. August wurde dem Pianisten Vestard Shimkus im Rahmen seines Rezitals der LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals verliehen, am 4. September wurde der Dirigent und Pianist Christoph Eschenbach im Rahmen seines Konzerts mit dem Gustav-Mahler-Jugendorchester mit dem Rheingau Musik Preis ausgezeichnet.

Die Medienpartner des Rheingau Musik Festivals, der Hessische Rundfunk mit seiner Hörfunk-Kulturwelle hr2-kultur und Deutschlandradio mit seinen Programmen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sowie arte CONCERT schnitten insgesamt 22 Konzerte mit, die live oder zeitversetzt in viele europäische und außereuropäische Länder übertragen wurden und werden.

Sponsoren des Rheingau Musik Festivals

Auch im 27. Festivalsommer engagierte sich LOTTO Hessen als Hauptsponsor des Rheingau Musik Festivals. Als Co-Sponsoren unterstützten die Fürst von Metternich Sektkellerei, die Helaba in Verbindung mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Opel AG mit dem Opel-Vertragshändler Brass das Rheingau Musik Festival das Rheingau Musik Festival. Als Premium-Projektpartner agieren Accenture, die Deutsche Leasing Gruppe und die UBS Deutschland AG. Lufthansa ist die Official Airline des Rheingau Musik Festivals.

Für die kommende Saison sind die Weichen schon gestellt. Das 28. Rheingau Musik Festival wird am 27. Juni 1015 eröffnet. Die Programmvorschau »Ouvertüre« erscheint Ende Januar 2015, und das Programm wird im Rahmen einer Pressekonferenz am 27. Januar 2015 vorgestellt.

18. bis 28.09.2014: Rheingau Literatur Festival »WeinLese«

02. bis 21.12.2014: Adventskonzerte

Ab 25.01.2015: »Konzert & Brunch«

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16.09.2014 Gänsehaut garantiert!

GFDK - Frank C. Bürkle

Gesegnet mit einer Stimme, die ihresgleichen sucht und eine der musikalischen Entdeckungen des Jahres 2011/2012 bei der Talentshow „The Voice of Germany“ – das ist Rüdiger Skoczowsky.

Mit seiner glasklaren Stimme und der Fähigkeit in – für einen Mann ungewohnt – hohe Tonlagen vordringen zu können, begeistert Rüdiger den Zuhörer und sorgt garantiert für Gänsehautgefühl. Davon durfte der Absolvent der „Hamburg School of Music“ bereits niemand geringeren als Papst Benedikt XVI überzeugen, vor dem er im Rahmen des Weltjugendtages 2005 sein gesangliches Talent unter Beweis stellte.

Konzert in Deutschland

Dieses immense Talent war es auch, das „The Voice of Germany“ Juror und Coach Xavier Naidoo dazu veranlasste, Rüdiger zum „Besten Sänger des Universums“ zu küren. Ein Ritterschlag, dem man nicht widerspricht, hat man Rüdiger erst einmal selbst live erlebt.

Konzert in Mannheim

Gemeinsam mit den restlichen Mitgliedern des ehemaligen „Team Xavier“ bildet Rüdiger die Formation „Sing um dein Leben“ auf deren gleichnamigen Debütalbum er als eine der tragenden musikalischen Säulen großen Anteil am Erfolg hat.

Samstag, 18. Oktober 2014
Beginn: 20.00 Uhr · Eintritt: EUR 14,90

Musik-Kabarett SCHATZKISTL
im Hotel Steigenberger Mannheimer Hof Augustaanlage 4 – 8
68165 Mannheim

Karten:
Adler City Store
Friedrichsplatz 6 (neben Kunsthalle), Mannheim Telefon 0621-43179135

Rhein Neckar Ticket GmbH
P3, 4-5 (im Mannheimer Morgen Forum), Mannheim Willy-Brandt-Platz 5 (im Welcome Center), Mannheim Telefon 0621-10 10 11

 

KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar
Frank C. Bürkle
buerkle@kulturnetz.de

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16.09.2014 prost

GFDK - Patricia Wenk

Klare Linien, lebendige Farben und eine reduzierte Formensprache zeichnen die neuen Geschenkverpackungen von Piper-Heidsieck aus. Inspiriert vom französischen Designer Jacques Ferrier, der 2008 den hochmodernen Firmensitz des Traditionshauses entwarf, hüllt Piper-Heidsieck seine Brut, Rosé Sauvage und Cuvée Sublime Champagner ab Oktober 2014 in edle Geschenkverpackungen.

 „Ein selbstbewusstes, modernes und helles Gebäude, offen eingebunden in die Landschaft und umgeben von einem luftigen Metallnetz, das an die aufsteigende Perlage im Champagnerglas erinnert“, so beschreibt Designer Jacques Ferrier sein Werk vor den Toren von Reims. Angelehnt an die Arbeit des Franzosen, der unter anderem den französischen Pavillon auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai entwarf, sind die neuen Geschenkverpackungen von Piper-Heidsieck. „Unser Ziel war eine einheitliche Formensprache, die edel und gleichsam zeitgemäß ist und damit den Premiumcharakter unserer Produkte unterstreicht“, so Cécile Bonnefond, Präsidentin von Piper-Heidsieck.

Stilvoll verpackt

Konstant hochwertig bleibt das Flascheninnere, das garantiert Kellermeister Régis Camus. Der Franzose feierte jüngst sein 20-jähriges Firmenjubiläum und wurde 2013 von der renommierten Jury der IWC London zum siebten Mal in Folge als „Sparkling Winemaker of the Year“ ausgezeichnet. Eines der Flaggschiffe des Champagnerhauses ist der Brut in roter Designverpackung. Er hat frische Zitrusnoten und Aromen von Äpfeln und Birnen und verfügt über eine kräftige Struktur. Der Rosé Sauvage, der ab Herbst in leuchtendes Pink gehüllt ist, gehört mit seinem vollmundigen Geschmack von reifen Beeren und Zitrusfrüchten sowie der zinnoberroten Farbe zu den außergewöhnlichsten Rosé Champagnern. In sattem Lila präsentiert sich die Demi Sec Cuvée Sublime, die mit ihren Frucht-, Gewürz- und Veilchennoten hervorragend zu aromatischem Käse oder reichhaltigen Desserts passt.

Die Design-Geschenkverpackungen von Piper-Heidsieck sind ab Oktober 2014 im Einzelhandel ab 29,99 Euro erhältlich.

Patricia Wenk

Gourmet Connection GmbH

Münchener Straße 45

60329 Frankfurt am Main

info@gourmet-connection.de

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16.09.2014 Seit Jahren Tradition

GFDK - Isabel Biederleitner

Das traditionelle, seit vielen Jahren von international führenden Dirigenten geleitete  OÖ. Jugendstiftskonzert findet heuer am 28. September (um 11 Uhr) in St. Florian statt. Im ersten Jahr der Kuenstlerischen Leitung von Rico Gulda wird mit Giedrė Šlekytė erstmals eine Dirigentin am Pult der Besten des oberösterreichischen Streichernachwuchses stehen.

Die gebürtige Litauerin setzte sich vergangenen Herbst gegen insgesamt 93 Bewerber aus aller Welt durch und gewann den Internationalen Dirigierwettbewerb auf Zypern. Auch beim deutschen Dirigierwettbewerb mit dem MDR Sinfonieorchester belegte sie den 2. Platz. Giedrė Šlekytė begann ihre Karriere als Studentin in Graz bei Martin Sieghart und Johannes Prinz. 2012 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.

Konzert in Österreich

Das Programm des OÖ. Jugendstiftskonzert kann als eine Hommage an Europas vielfältige Komponisten gesehen werden, mit dem warm timbrierenden Stück für Streichorchester des lettischen Komponisten Vasks und der melodievollen Suite des Italieners Respighi.

Konzert in Linz

Die Idee dieses Gemeinschaftsprojektes der OÖ. Stiftskonzerte mit der OÖ. Streichervereinigung und der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz ist die kontinuierliche Aufbauarbeit für den Spitzennachwuchs der besten Musiker in Oberösterreich. Der Konzertmeister des Bruckner Orchesters Linz, Mario Seriakov, ist seit vielen Jahren führend bei der Einstudierung des Programms mit den jungen Streichern aus Oberösterreich und konnte für Franz Schuberts Fünfte Sinfonie neben seinen Streicherkollegen als Dozenten auch viele Bläser aus dem Profiorchester für das Konzert gewinnen.

Kartenkauf für dieses Konzert ab 3. SEPTEMBER 2014
telefonisch +43(0)732|776127
per Fax +43(0)732|76371333
vor Ort: Domgasse 12 | 4010 Linz (VKB Filiale, Erdgeschoss!) Das Kartenbüro  ist ab 3.9. besetzt. Mi – Fr 9 bis 12 Uhr
Bestellkarte an OÖ. Stiftskonzerte c/o VKB Bank PF 116 | 4010 Linz

Konzertkasse 1 Stunde vor Konzertbeginn am Konzertort
Stehplätze sind ausschließlich an der Konzertkasse erhältlich.

Ermäßigungen
SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Wehr- und Zivildiener (bis 26 Jahren) 50% Ermäßigung für eine Karte.
Mitglieder und Förderer der OÖ. Stiftskonzerte und Ö1 Clubkarten Besitzer erhalten max. zwei Karten um 2€ verbilligt.

OÖ. Jugendstiftskonzert
Sonntag, 28. September 2014
11.00 Uhr
Marmorsaal St. Florian

Ottorino Respighi Antiche Danze ed Arie per Liuto, Suite Nr. 3
Pēteris Vasks       Viatore für Streichorchester, Hommage á Arvo Pärt
Franz Schubert    Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485




Isabel Biederleitner
Generalsekretärin
OÖ Stiftskonzerte | musica sacra linz
Promenade 39
4020 Linz
Österreich
biederleitner@bruckner-orchester.at

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16.09.2014 «Normalität» und «Anderssein»

GFDK - Kunsthaus Zürich

In einer Überblicksausstellung, die vom 31. Oktober 2014 bis 4. Januar 2015 im Kunsthaus Zürich zu sehen ist, thematisiert der venezolanische Künstler Javier Téllez Fragen von «Normalität» und «Anderssein». Für seine Werke arbeitet er eng mit Minderheiten zusammen, wie Patienten in psychiatrischen Kliniken oder Menschen mit Behinderungen. Die Ausstellung «Shadow Play» zeigt eine repräsentative Auswahl von Téllez‘ Filminstallationen der letzten 10 Jahre.

Javier Téllez wurde 1969 in Valencia, Venezuela, geboren. Er lebt in New York und hat sich mit Beteiligungen an wichtigen internationalen Gruppenausstellungen wie der documenta 13 einen Namen gemacht. Die von Mirjam Varadinis kuratierte Ausstellung im Kunsthaus Zürich ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in einer grösseren Schweizer Institution und zeigt fünf Film- und Videoinstallationen.

Ausstellung in Zürich

BEGRIFF DER WAHRNEHMUNG UND DES «ANDEREN» HINTERFRAGEN.

Téllez geht es um eine Hinterfragung des Begriffs des «Anderen». Als Sohn zweier Psychiater wurde er schon früh mit Fragen des Andersseins konfrontiert. Das Wohnzimmer der Familie war zugleich Empfangsraum für die Patienten wie auch Spielzimmer der Kinder. Téllez erinnert sich: «In gewisser Weise wuchs ich mit den psychisch Kranken auf. Von frühester Jugend an war ich ihnen nahe, was dazu führte, dass für mich die Grenzen zwischen dem, was normal und krank ist, verschwammen.» Der Künstler thematisiert in seinen Filmen aber nicht nur die Welt der psychisch Kranken, sondern er lädt sie ein, aktiv an seinen Produktionen teilzunehmen. Sie werden zu Koautoren des Drehbuchs und zu Hauptdarstellern in seinen Filmen. Auf diese Weise helfen sie dem Künstler, filmische Erzählungen zu entwickeln, die dokumentarische und fiktive Elemente verbinden und eine neue Lesart von philosophischen Texten, klassischen Mythen und historischen Ereignissen ermöglichen.

REFERENZ AN KLASSIKER DES FILMS UND DER LITERATUR

Zwei Ikonen des deutschen Expressionismus dienten als Inspirationsquelle für «Caligari und der Schlafwandler» (2008): Robert Wienes Film «Das Cabinet des Dr. Caligari» (1920) und das 1924 fertiggestellte Observatorium von Architekt Eric Mendelsohn, der Einsteinturm. Wienes Klassiker ist einer der ersten Filme, in dessen Zentrum psychische Erkrankungen stehen. Téllez bat Patienten einer Berliner Psychiatrie-Einrichtung, sich das Avantgarde-Werk anzuschauen und sich eine neue Fassung dieses Stummfilms vorzustellen, mit dem Einsteinturm als Ausgangspunkt.
Daneben ist «Letter on the Blind, For the Use of Those Who See» (2007) zu sehen, eine Filminstallation, die ihren Titel aus dem Werk Diderots «Lettre sur les aveugles à l’usage de ceux qui voient» (1749) ableitet.

Darin erzählt der französische Philosoph das Leben eines blinden Mathematikers und stellt Überlegungen dazu an, wie menschliche Vernunft und das über die Sinne gewonnene Wissen zusammenhängen. Téllez‘ Film basiert auf einer indischen Parabel, in der sechs blinde Männer, die niemals einen Elefanten gesehen haben, eingeladen werden, diesen an jeweils unterschiedlichen Stellen zu berühren und ihre dabei empfundenen Eindrücke zu beschreiben. Die Beschreibungen und Deutungen des Erfahrenen liegen weit auseinander, was zeigt, dass die Wirklichkeit nicht objektiv ist, sondern subjektiver Wahrnehmungen entspringt.

Freunde der Kunst

Téllez‘ Film basiert auf einer indischen Parabel, in der sechs blinde Männer, die niemals einen Elefanten gesehen haben, eingeladen werden, diesen an jeweils unterschiedlichen Stellen zu berühren und ihre dabei empfundenen Eindrücke zu beschreiben. Die Beschreibungen und Deutungen des Erfahrenen liegen weit auseinander, was zeigt, dass die Wirklichkeit nicht objektiv ist, sondern subjektiver Wahrnehmungen entspringt.

Für die documenta 13 entstand «La Conquista De México» (2012). Der Film ist inspiriert von der legendären Mexikoreise des französischen Dichters, Dramatikers, Theaterregisseurs und Stückeschreibers Antonin Artaud und seinen Aufzeichnungen für ein Stück mit dem Titel «The Conquest of Mexico» (1934).

Auch in der Ausstellung zu sehen sind der Film «O Rinoceronte de Dürer» (2010), ein 16mm-Film, der wie die meisten von Téllez‘ Werken in ein HD-Video-Format überspielt wurde. Einzelne Kunstwerke von Dürer bis Giacometti, die den Künstler für seine Produktionen inspiriert haben, ergänzen die auf mehrere Räume verteilten Projektionen.

info@kunsthaus.ch

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Treffer: 5000