Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

19.09.2014 europäische Biennale

GFDK - Virgilio Pelayo jr.

Ein Jahr vor Beginn des 6. Fotofestivals Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg freut sich das Auswahlgremium bekanntgeben zu dürfen, dass Urs Stahel die 6. Ausgabe des Fotofestivals kuratieren wird.

Urs Stahel, geboren 1953 in Zürich, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich. Er arbeitete als Redakteur und Kunstkritiker für Feuilletons und Kunstmagazine. 1993 gründete er zusammen mit Walter Keller und George Reinhart das Fotomuseum Winterthur, das sich in den 20 Jahren unter seiner Leitung zu einem der wichtigsten Häuser für Fotografie entwickelt hat. Der international tätige Fotografiespezialist ist heute selbständiger Kurator, Autor und Dozent. Er ist unter anderem tätig als Gastprofessor an der Universität Zürich, als Dozent an der Zürcher Kunsthochschule und als Kurator des neuen Zentrums für Industriekultur in Bologna, MAST. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen weltweit und verfasste Publikationen der bekanntesten Fotokünstler.

Urs Stahel freut sich auf die neue Herausforderung

Urs Stahel über seine Ernennung: „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Das Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg hat sich zu einer viel beachteten europäischen Biennale entwickelt. Fotografie wird hier wirklich ernst genommen.“

Das Auswahlgremium, bestehend aus ehemaligen Kuratoren des Festivals, den Leitern der teilnehmenden Kulturinstitutionen und den Hauptverantwortlichen des Trägervereins, hat sich in einem mehrgängigen Auswahlverfahren für den Schweizer Kurator entschieden.

Das Gremium begründet seine Wahl: „Urs Stahel ist ein international renommierter Kurator und im Bereich der Fotografie ein angesehener Experte. Seine Erfahrung und sein Wissen werden das Fotofestival im nächsten Jahr zu einem besonderen Erlebnis machen. Mit Urs Stahel ist es gelungen einen gleichermaßen bekannten wie inhaltlich hoch interessanten Kurator zu gewinnen, der dem Fotofestival neue Akzente und Impulse gibt.“

Richtungsweisende Positionen der Fotogeschichte

Das Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg gilt als das größte kuratierte Fotofestival in Deutschland. Seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2005 hat sich das Fotofestival zu einer viel beachteten europäischen Biennale entwickelt. Alle zwei Jahre stellt das Fotofestival zeitgenössische Tendenzen der Fotografie wie auch richtungsweisende Positionen der Fotogeschichte durch Ausstellungen und begleitenden Veranstaltungen zur Diskussion.

Für die Realisierung des Fotofestivals arbeiten Kulturveranstalter und -förderer einer ganzen Region eng zusammen. Ein übergreifendes Ausstellungskonzept verbindet dabei drei Städte und die teilnehmenden Kulturinstitutionen. Im kommenden Jahr werden in acht Museen und Kunstvereinen Werke von internationalen Künstlern präsentiert. In Mannheim sind die teilnehmenden Institutionen die Kunsthalle Mannheim, die Galerie im Kreativwirtschaftszentrum und ZEPHYR der Reiss-Engelhorn-Museen. In Ludwigshafen werden im Kunstverein Ludwigshafen und im Wilhelm-Hack-Museum Ausstellungen zu sehen sein. Die Ausstellungsorte in Heidelberg sind der Heidelberger Kunstverein, die Sammlung Prinzhorn u.a.

Das Ausstellungskonzept wird im Frühjahr 2015 vorgestellt.

 

6. FOTOFESTIVAL IM JAHR 2015

Laufzeit Fotofestival: 18.09. – 15.11.2015

Eröffnung: 17.09.2015

 

 

Pressekontakt:

Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg

Virgilio Pelayo jr.

virgilio.pelayo@fotofestival.info

www.fotofestival.info

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19.09.2014 Kunsthaus L6

GFDK - KUNSTHAUS L6

Maria Tackmann wird anläßlich dieser Einzelausstellung als bisher vierte Preisträgerin mit dem diesjährigen Kunstpreis Alexander Bürkle ausgezeichnet, der von dem gleichnamigen Elektrogroßhandel ausgelobt und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Freiburg verliehen wird.

Ausstellung in Freiburg

Die 1982 in Wattenwil, Schweiz, geborene Künstlerin schloss ihr Studium an der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe im Jahr 2013 als Meisterschülerin bei Silvia Bächli ab. Die teils raumgreifenden Arbeiten von Maria Tackmann finden ihre Ausgangspunkte oft in gefundenen Objekten, Hölzern oder Steinen, die sie nach Prinzipen von Ordnung und Zufall jeweils auf den Ausstellungsraum abstimmt und dabei eindrucksvolle und poetische Installationen
erschafft.

Freunde der Kunst

vom 20. September bis 9. November 2014

pressereferat@stadt.freiburg.de

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19.09.2014 von Andres Veiel

GFDK - Theater Aachen

»Die Höhe der Verluste war für uns nicht entscheidend, weil klar war, dass wir staatliche Bürgschaften bekommen würden.

Theater in Aachen

Sind ja alles nur Steuergelder.« 25 deutsche Spitzenbanker lassen sich erstmals in ihre gezinkten Karten gucken, und was wir dort sehen, ist noch weitaus schlimmer als das, was wir ohnehin schon immer unterstellt haben. Der Dokumentarfilmer Andres Veiel (»Black Box BRD«, »Der Kick«, »Wer wenn nicht wir«) hat jahrelang recherchiert und dabei Zutritt zu den innersten Zirkeln der deutschen Banken erhalten.

Seine Gesprächspartner waren mehr als 20 Jahre in Vorständen und urteilen heute über die Banken schärfer als die Occupy-Bewegung. Aus seinen Gesprächen hat er ein packendes Theaterstück destilliert, in dem manche Sätze so viel Sprengkraft bergen, dass um sie mit Anwälten gerungen werden musste, um sie so zu verschlüsseln, dass die Anonymität der Informanten gewahrt bleiben konnte.

Freunde der Kunst

Es entsteht das Bild einer zynischen Kaste, organisiert in mafiösen Strukturen, die Moralvorstellungen als fehlgeleitete elektrische Entladung von Nervenzellen beschreibt. »Himbeerreich« war der Ensslin-Code für das kapitalistische Paradies der Warenwelt, das wir alle anstreben.

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19.09.2014 Gerhart Hauptmann

GFDK - E.T.A.-Hoffmann-Theater

Rose Bernd ist ein Mädchen, das bei vielen Männern des Dorfes Begehrlichkeiten weckt.

E.T.A.-Hoffmann-Theater

Schwach geworden ist sie bisher nur bei einem, dem vitalen Gutsbesitzer Christoph Flamm, mit dem sie ein heimliches Verhältnis hat und dessen Frau seit Jahren schwer krank ist. Der eitle Wichtigtuer Streckmann belauscht eines Tages zufällig ein Treffen zwischen Rose und Flamm und erpresst daraufhin Rose, auch ihm zu Willen zu sein – andernfalls würde er ihr Geheimnis verraten. Überdies erwartet Rose ein Kind von Flamm. Als selbst eine Hochzeit mit ihrem Verlobten August Keil, einem frommen, aber kränklichen Buchbinder, das Kind nicht legitimieren kann, bringt sie es allein zur Welt und tut das Unfassbare…

Freunde der Kunst

Eine Tragödie von menschlicher Einsamkeit, erotischer Verstrickung und sozialer Determination. Ein Sozialdrama über eine junge Frau, die im Mittelpunkt des Geschehens steht und es doch nie kontrolliert.

Premiere: 11. Oktober 2014 | 20:00 | Studio

presse.theater@stadt.bamberg.de

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18.09.2014 preisverleihung in hamburg

GFDL - Melanie Rossmann

Berlin, September 2014 | Auch dank der Erhöhung des Preisgeldes konnten bei der zweiten Verleihung des Spielstättenprogrammpreises in Hamburg am Abend 58 Clubs und Konzertreihen in ganz Deutschland ausgezeichnet werden. Mit dem Bunker Ulmenwall in Bielefeld und Jazz im Paradies in Jena kommen in diesem Jahr zwei der drei Hauptpreisträger aus dem Jazzbereich.

„Wir beglückwünschen alle Preisträger und freuen uns, dass die von uns angeregte Erhöhung der Preismittel auf 900.000 Euro in diesem Jahr so realisiert werden konnte“, so Felix Falk, einer der Sprecher der BK Jazz. „Gerade im Jazz gibt es besonders viele kleine, künstlerisch ambitionierte und nicht wirtschaftlich ausgerichtete Spielstätten und Reihen, auf die das Preiskonzept genau richtig zugeschnitten ist.“

Insgesamt konnten 31 Spielstätten und 27 Veranstaltungsreihen aus 14 Bundesländern mit Preisgeldern von bis zu 30.000,- Euro durch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters ausgezeichnet werden.

BK Jazz will Preise und Prämien weiter ausbauen

"Natürlich hätten wir als Jury am liebsten noch mehr Preise und höhere Prämien vergeben, denn auszeichnungswürdige Bewerber gab es genug", so Konnie Vossebein, Jurymitglied und Mitglied der BK Jazz, "Wir hoffen deshalb, den Preis in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu können, damit das möglich wird." Gleichzeitig sei es wichtig, in den Ländern und Kommunen, die in Deutschland für 90 Prozent der Kulturförderung verantwortlich seien, nachhaltige Strukturen für Spielstätten aufzubauen. "Wir hoffen, dass der Preis den Verantwortlichen vor Ort dabei hilft", so Felix Falk.

In dem Juryverfahren wurden durch im Vorfeld der Jurysitzung einzeln und geheim abgegebene Voten der neun Jurymitglieder die diesjährigen Preisträger mehrheitlich ermittelt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte dafür erneut vier Experten auf Vorschlag der Bundeskonferenz Jazz in die Jury entsandt.

Der Spielstättenprogrammpreis des Bundes wird organisiert durch die Initiative Musik im Benehmen mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm. Die ursprüngliche Idee für den Spielstättenprogrammpreis wurde 2003 von der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) entwickelt. Die BK Jazz setzte sich seitdem in ungezählten Sitzungen und Gesprächen auf bundespolitischer Ebene für diesen Preis ein und konnte letztendlich gemeinsam mit der Initiative Musik erreichen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2012 erstmals 1 Million Euro für dessen Realisierung freigab.

Ziel des Preises ist es, die kulturelle Leistung der kleinen Spielstätten des Jazz, Rock und Pop zu würdigen, sie strukturell zu stärken und ihnen kommunal wie regional höhere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Stellvertretend für die enorm wichtige kulturelle Arbeit der Spielstätten werden besonders die Programmmacher gewürdigt, die sich durch ein qualitativ hochwertiges und ambitioniertes Livemusikprogramm im Vorjahr ausgezeichnet haben.

Die Bundeskonferenz ist ein Zusammenschluss der deutschen Jazzszene, die seit 2003 übergreifende Aktivitäten von Interessengruppen koordiniert, Fachkompetenzen bündelt und gemeinsame Aktivitäten entwickelt. Ihre Sprecher sind Felix Falk (Musiker und stellv. Vorsitzender der Union Deutsche Jazzmusiker), Franziska Buhre (Landesmusikrat Berlin) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt).


Alle Preisträger des Spielstättenprogrammpreises 2014

Kategorie I
Spielstätten mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen pro Woche

Batschkapp (Frankfurt a. M.)
B-Flat – acoustic music und jazzclub (Berlin)
BIX Jazzclub (Stuttgart)
Café Central (Weinheim)
Das Bett (Frankfurt a. M.)
Domicil (Dortmund)
Jazzclub Tonne (Dresden)
Jazzclub Unterfahrt (München)
Jazz Club A-Trane, Berlin
Jazzclub Tonne (Dresden)
Jazzclub Unterfahrt (München)
Karlstorbahnhof (Heidelberg)
Knust (Hamburg)
Kulturzentrum E-Werk (Erlangen)
Kunstfabrik Schlot (Berlin)
Loft/2ndfloor (Köln)
Milla Club (München)*
Objekt 5 (Halle)
Kulturzentrum Schlachthof (Wiesbaden)
sowieso neukölln (Berlin)
Stadtgarten (Köln)


Kategorie II
Spielstätten mit durchschnittlich einer Livemusikveranstaltung pro Woche

beatpol (Dresden)
Berghain (Berlin)
Bunker Ulmenwall (Bielefeld)*
Cario (Würzburg)
G9 – Gebäude9 (Köln)
Jazz Schmiede (Düsseldorf)
JazzStudio Nürnberg
Kantine Augsburg
Kulturwerkstatt Disharmonie (Schweinfurt)
Rote Sonne (München)
Sendesaal Bremen


Kategorie III
Reihen mit mindestens zehn Veranstaltungen im Jahr

amSTARt (Berlin)
Blue Note Jazz-Initiative Bad Kreuznach
Club Voltaire (Frankfurt a. M.)
Dumont (Aachen)
Feinkost Lampe (Hannover)
FRANZ MEHLHOUSE (Erfurt)
IKAZ (Greifswald)
Jazzclub Augsburg
Jazzclub Biberach e.V.
Jazzclub Domicile e.V.
Jazzclub Erfurt e.V.
Jazzclub Leipzig e.V.
Jazzclub Singen
Jazzclub Villingen
Jazzforum Bayreuth
Jazz im Paradies e.V. (Jena)*
Jazzclub Krefe (Krefeld)
JazzLife e.V. (Hamburg)
Karrera Klub Berlin
Kassette (Düsseldorf)
Klub Druschba (Halle)
krasscore concerts (Dresden)
Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen e.V.
LAG Jazz in Thüringen e.V. (Jena)
Offene Ohren e.V. (München)
Peter Kowald Gesellschaft / Ort (Wuppertal)
Sunset Mission Konzerte (Dresden)

*Spielstätte/Programmreihe des Jahres


Bundeskonferenz Jazz
c/o Melanie Rossmann
Körnerstraße 8
D – 13585 Berlin
info@bk-jazz.de

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18.09.2014 bestseller von rita falk

GFDK - Constantin Film

Nach dem sensationellen Erfolg von „Dampfnudelblues", der über eine halbe Million Besucher in die bayerischen Kinos lockte, gibt es nun ein Wiedersehen mit dem Provinzpolizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel). Ab 16. Oktober 2014 kommt die bayerische Kriminalkomödie „WINTERKARTOFFELKNÖDEL“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Rita Falk in die Kinos.

In der Provinz gehts rund

Provinzpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und sein Kumpel, Privatdetektiv Rudi Birkenberger (Simon Schwarz), bekommen es gleich mit mehreren bizarren Todesfällen rund um die Familie Neuhofer zu tun. Die sterben innerhalb kürzester Zeit an den merkwürdigsten Dingen. Während Franz‘ Vorgesetzter Moratschek (Sigi Zimmerschied) an eine Verkettung unglücklicher Umstände glaubt, sind Franz und Rudi überzeugt, dass da etwas faul ist und folgen ihrer Spur bis nach Spanien. Dabei will Franz gar nicht nach Spanien, denn in Niederkaltenkirchen ist Femme fatale Mercedes (Jeannette Hain) aufgetaucht und hat Franz ordentlich den Kopf verdreht, weshalb dieser mehr denn je die Unterstützung seines Freundes Rudi Birkenberger braucht.

Nach dem Bestseller von Rita Falk

Auch dieser Teil der beliebten Buchreihe von Bestsellerautorin Rita Falk wurde von Regisseur Ed Herzog inszeniert und von Kerstin Schmidbauer produziert. Redaktionell waren Stephanie Heckner (BR) und Katja Kirchen (ARD Degeto) verantwortlich. WINTERKARTOFFELKNÖDEL ist eine Produktion der Constantin Film Produktion GmbH und der Constantin Television GmbH in Co-Produktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk und wurde mit den Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern, des DFFF und der FFA gefördert.

 

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18.09.2014 Grüner Lifestyle

GFDK - Sabine Lydia Müller

Ob Gemüseanbau mitten in der Großstadt, hippe Design-Textilien aus Upcycling-Projekten oder ethisch-moralisch korrektes Banking – Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind absolute Trendthemen. Nicht nur in den Großstädten streben viele Menschen einen grüneren Lebensstil an und tragen zu einer lebendigen, hoch dynamischen Szene bei.

Festival in Köln

Das dritte ökoRAUSCH Festival für Design & Nachhaltigkeit bildet genau diese Szene ab. Es gibt wichtige Impulse und ist ein stetig wachsender Magnet für alle, die sich für ein bewussteres Leben interessieren. Vom 28. September bis zum 5. Oktober 2014 wird das Forum VHS im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum an der Cäcilienstraße zum Mittelpunkt des Festivals. Das diesjährige Motto »create« komplettiert den 2012 begonnenen Dreiklang »identify, react, create« und versteht sich als Aufforderung, die Welt und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Eine Vielzahl von Workshops und Vorträgen, Mitmachaktionen, Ausstellungen oder Filmvorführungen steht für jeden Festivaltag unter einem anderen Motto – vom Urbanen Gärtnern bis zu umweltpolitischem Kunst-Aktivismus.

Festival für Design & Nachhaltigkeit 

Ergänzend zum Programm im Rautenstrauch-Joest-Museum gehören außerdem rund 60 „Satelliten“ zum ökoRAUSCH Festival. Über die ganze Stadt verteilt, beteiligen sich vielfältige Vereine, Läden oder Ateliers mit eigenen Angeboten und Aktionen.

Das ökoRAUSCH Festival für Design & Nachhaltigkeit möchte seine Besucher*innen für Design, Kunst und Nachhaltigkeit begeistern. Es bietet spannende Workshops, inspirierende Vorträge und viele interessante Formate, die Lust am Mitmachen und Querdenken wecken. Mit prominenten Referent*innen liefert das Festivalprogramm vielfältige Inspirationsquellen und Anknüpfungspunkte zur Gestaltung eines grünen Lebensstils.

 


SYMBIOSE EINS*
Sabine Lydia Müller
℅ COLABOR - Raum für Nachhaltigkeit
Vogelsanger Str. 187
D - 50825 Köln
mueller@symbiose-eins.de

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18.09.2014 grandiose Tanzshow

GFDK - Jutta Schmitt

Seit ihrem Debüt im Jahr 1999 etablierte sich Rhythm Of The Dance weltweit als grandiose Tanzshow mit über viereinhalb Millionen begeisterten Zuschauern. Die irische Stepp-Tanz-Show Rhythm Of The Dance – aufgeführt von der National Dance Company Of Ireland – wird nun am 06. Januar mit atemberaubendem Tempo in der Gießener Kongresshalle steppen. Die Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich.

Konzert in Deutschland

Die zweistündige Show vereint die Begeisterung von Irish und Modern Dance, zeigt tänzerische Präzision und Höchstleistung mit einer Leichtigkeit, so als wäre die Schwerkraft ausgesetzt. Produzentenlegende Kieran Cavanagh, der für Tourneen von James Brown, Van Morrison und Johnny Cash gearbeitet hatte, erfüllte sich mit seiner eigenen irischen Tanz-Show Rhythm Of The Dance einen lang gehegten Traum. Gemeinsam mit der Choreographin Doireann Carney entwickelte er eine Show mit den besten irischen Tänzern, die die facettenreiche Geschichte des irischen Volkes grandios darstellen.

Konzert in Gießen

Für die Musik ist Carl Hession verantwortlich, einer der wichtigsten und bekanntesten Komponisten und Arrangeure traditioneller irischer Musik. Eine mehrköpfige Live-Band präsentiert die Mischung aus traditionellen irischen Melodien und wunderschönen Pop-Balladen. Egal ob Bodhran oder Dudelsack, Akkordeon, Trommel, Geige oder Flöte – die Musiker demonstrieren stilsicher ihr Können zwischen melancholischen Balladen und ausgelassenen Melodien. Als Special Guest wurden zusätzlich The Three Irish Tenors engagiert, die mit stimmgewaltigen Interpretationen irischer Volkslieder begeistern werden. 

Rhythm Of The Dance gelingt die Symbiose aus Stepptanz, irischer Musik und phantasievoll gestalteten Kostümen und Bühnenbildern, die die Show zu einem generationsübergreifenden Live-Erlebnis werden lässt.

 

Rhythm Of The Dance „The New Show“-Tournee 2014/2015

06.01.2015, Gießen, Kongresshalle, 20.00 Uhr

Tickets bei allen bekannten VVK-Stellen  oder Tickethotline: 0180-5040300 (0,14 Euro/Min. – max. 0,42 € aus allen Mobilfunknetzen)

Preis:  ab 45,45 €

 

Jutta Schmitt
Promoteam Schmitt & Rauch
Wittmannstr. 2
64285 Darmstadt
info@promo-team.de

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18.09.2014 Im November auf Tour!

GFDK - Maike Engelmann

Gerade erst beendeten „The Piano Guys“ ihre erste, restlos ausverkaufte Europatournee, schon geben die vier YouTube‐Stars aus den USA sensationelle Neuigkeiten bekannt: Aufgrund der gigantischen Nachfrage kommen sie erneut im November 2014 für elf Termine nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz!

Karten für die Konzerte gibt es ab € 20 zzgl. Gebühren exklusiv bei Ticketmaster unter der Tickethotline 01806‐999 000 555 (20ct/Anruf, z.B. Dt. Telekom, Mobilfunkpreise max. 60ct/Anruf)

Die erste Europatournee der Piano Guys durch Deutschland, Österreich und die Schweiz war komplett ausverkauft und das Quartett um die beiden Musiker Jon Schmidt (Piano) und Steven Sharp Nelson (Cello) wurde mit Standing Ovations gefeiert. Ihre außergewöhnlichen Videos, die auf YouTube schon über 325 Millionen Mal angeschaut wurden, binden The Piano Guys natürlich auch in Ihre Konzerte ein: Sie holen damit unglaubliche Kulissen wie die chinesische Mauer auf die Bühne und erschaffen ein beeindruckendes visuelles Erlebnis. Mit ihrer charmanten Art und witzigen Anekdoten führen die Musiker durch das Programm und beweisen, dass sie nicht nur ein YouTube‐Phänomen sind, sondern auch live das Publikum begeistern.

Tour in Deutschland, Österreich un der Schweiz

Auch musikalisch gilt für die vier Künstler, zu denen auch die beiden Produzenten Paul Anderson und Al Van Der Beek gehören, das Motto: „No Limits!“: The Piano Guys präsentieren mit ihren eigenen Arrangements eine einzigartige Mixtur aus Klassik und Pop sowie ein umfangreiches Repertoire, das von Beethoven über Coldplay bis hin zu David Guetta reicht. Auf ihrer aktuellen CD „A Family Christmas“ (Sony Classical) lassen The Piano Guys bekannte Weihnachtslieder völlig neu erklingen.

Mehr als zwei Millionen Fans können sich nicht irren und die Standing Ovations bei ihren Konzerten zeigen: The Piano Guys muss man live gesehen haben! Sichern Sie sich jetzt Tickets für die Europatournee im November 2014!

Termine:

Mo, 10.11.2014    Luzern, KKL, 19:30     
Di, 11.11.2014     Wien (A), Stadthalle, 19:30     
Do, 13.11.2014    München, Circus Krone, 20:00     
Fr, 14.11.2014     Leipzig, Haus Auensee, 20:00     
Sa, 15.11.2014    Essen, Colosseum, 20:00     
Mo, 17.11.2014    Hamburg, CCH 1, 20:00     
Di, 18.11.2014     Nürnberg, Meistersingerhalle, 20:00     
Mi, 19.11.2014     Mannheim, Rosengarten, 20:00     
Do, 20.11.2014    Saarbrücken, Saarlandhalle, 20:00     
Fr, 21.11.2014     Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle, 20:00     
Sa, 22.11.2014    Hannover,Kuppelsaa, 20:00     
Mo, 24.11.2014    Berlin, Tempodrom, 20:00    

 


Maike Engelmann, Büro van Almsick
im Auftrag von DEAG Deutsche Entertainment AG
me@almsick.de

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18.09.2014 Kinostart heute

GFDK - kino.de

Verfilmung des zweiten Bestsellers von Charlotte Roche, deren Hauptfigur den Schmerz eines schweren Traumas mit hemmungslosem Sex bekämpft.

"Feuchtgebiete" war der Sturm und Drang, "Schoßgebete" bietet den klassischen Gegenentwurf. So lässt sich wohl am besten der Unterschied zwischen den beiden Verfilmungen der zwei Bestseller von Charlotte Roche beschreiben. War David Wnendts Coming-of-Rage-Geschichte ein sich ständig selbst neu erfindendes Popart-Pastiche, das die Geschichte seiner Helden von innen nach außen erzählte und ganz dem Moment verhaftet war, wählt Sönke Wortmann für seine erste Großproduktion seit seinem Boxoffice-Erfolg mit "Die Päpstin" den entgegen gesetzten Weg: Er erzählt von Außen nach Innen und nimmt damit den Blickwinkel des Lesers ein.

Das mag ein konventionellerer Ansatz sein, aber es ist nötig. Er schafft Abstand, und der ist wichtig in diesem Fall: Aus unmittelbarer Nähe will man die heftige Geschichte vermutlich nicht miterleben müssen, wenn man das Kino nicht aus masochistischen Gründen besucht.

Freunde der Kunst

Wie bekannt, verarbeitete Charlotte Roche in ihrem zweiten Roman das Trauma vom Tod ihrer drei Brüder, die sich mit ihrer Mutter im Auto auf dem Weg zur Hochzeit der Schriftstellerin befanden und in einen verheerenden Unfall verwickelt wurden. Sönke Wortmanns Film schreckt vor diesem harten Thema nicht zurück, und er weiß die Information so stückweise zu dosieren, dass man es doch nicht mit filmischer Therapie, sondern trotz aller Ernsthaftigkeit einem unterhaltsamen Film zu tun hat, in dem es auch viel zu lachen gibt.

Das liegt natürlich auch daran, dass schon die Vorlage einen Weg gefunden hat, die beschwerliche Reise der Hauptfigur und Erzählerin Elizabeth Kiehl von der Nacht zurück in den Tag auf eine Weise zu erzählen, dass der gnadenlose Schrecken entwaffnet wird von ebenso gnadenlosem Humor, der nicht nur unter die Gürtellinie geht, sondern sich vornehmlich und explizit dort aufhält.

Charlotte Roche

Es ist nämlich auch die Geschichte von Elizabeths Ehe mit einem Galeristen acht Jahre nach der Katastrophe, die die Protagonistin von ihrem eigenen Leben abgekoppelt und in ein anhaltendes Scharmützel mit der Regenbogenpresse geführt hatte. Und diese Geschichte erzählt Wortmann, der mit einem Drehbuch von Produzent Oliver Berben arbeitete, mit seinem untrüglichen Gespür für komisches Timing, wenn das Paar gemeinsam Sexshops aufsucht und Besuche in Bordellen plant, während wiederholte Besuche bei einer Psychiaterin, souverän gespielt von Juliane Köhler, den Raum öffnen für Einblicke und Sinnsuche.

Hier immer den richtigen Ton zu treffen, das erdrückende Gewicht der Tragödie nicht zu entwerten, sich gleichzeitig aber auch nicht davon nach unten ziehen zu lassen, gelingt dem Film ausgesprochen gut, was auch den beiden Hauptdarstellern zu verdanken ist: Wie schon Carla Juri in "Feuchtgebiete" liefert Lavinia Wilson als Alter Ego von Charlotte Roche eine furchtlose, schonungslose Darstellung ab, die der Schauspielerin körperlich und psychisch einiges abverlangt, während Jürgen Vogel an ihrer Seite eine seiner zärtlichsten und sympathischsten Rollen seit Langem spielt.

Schoßgebete

Man verzeiht dem Film, dass er seine zunächst so radikal formulierte Medienkritik - "Schoßgebete" beginnt mit einem Tagtraum der Hauptfigur, wie sie als Guerillakriegerin in die Redaktionsräume des Revolverblatts eindringt und sie triumphierend in die Lauft sprengt - auf dem Weg zu einer Resolution etwas aus den Augen verliert, weshalb als Manko eine nicht wirklich überzeugende Musik zu nennen bleibt. Dass "Schoßgebete" dennoch so nahe geht, unterstreicht, dass Sönke Wortmann ein reifer, sehenswerter und diskussionswürdiger Film gelungen ist, der seiner Vorlage gerecht wird und doch jederzeit auf eigenen Beinen stehen kann. ts.

Quelle: kino.de

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