Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

03.10.2014 Die CD "Herzverleih"

GFDK - Alte Feuerwache Mannheim

Seit zwei Jahren schreibt Mine Songs, nimmt sie auf, fährt mit ihrer Band über die Lande und präsentiert ihre Musik den Menschen. Sie schreibt Lieder, die emotional berühren, die melancholisch, leicht und nachdenklich sind, deren Schwerpunkt auf einer Klaviertaste zu balancieren scheint. Intellektuelles Kopfzerbrechen ist in ihren deutschsprachigen Texten nicht zu finden. Stattdessen: Lyrischer Minimalismus, der getragen wird von ausgefuchsten Arrangements.

Konzert in Deutschland

Mines Rhythmen sind ein Sog, kein Selbstzweck. Gitarren, Trommeln, ein Vibraphon und schwarze und weiße Tasten verlegen dazu weiche Klangteppiche. Auf denen führt Mine ihre Stimme spazieren. Auf ihrem Weg streift sie den Hip Hop der Stuttgarter Schule und Genres wie Folk, elektronische Musik und Jazz.

Konzert in Mannheim

Mine weiß was sie tut, was ein Song erzählen will und was er verschweigen darf. Und das wichtigste: Sie ist Hauptperson in ihren Liedern. Ihre Stimme, das Songwriting und die Texte tragen ihre Handschrift. Und wovon handeln ihre Zeilen? „Hauptthema ist auf jeden Fall ein kleiner Kampf zwischen Herz und Kopf, was nicht heißt, dass es sich nicht vereinen lässt.“ Der Streit zwischen Logik und Liebe, Gefühl und Gehirn, er prägt „Herzverleih“, die erste CD von Mine. Es vereint die vielen Ideen, die Mine durch den Kopf jagen. Sie fängt sie ein, denn sie ist Herrin in ihrem eigenen Herzen. Dort wohnt sie allein, ist aber nie einsam.

 

MINE

Montag, 27. Oktober 2014
Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr
VVK 12 € (zzgl. Gebühren) / AK 15 €

 

ALTE FEUERWACHE MANNHEIM gGmbH
BRÜCKENSTRASSE 2
68167 MANNHEIM
info@altefeuerwache.com

mehr

03.10.2014 Musik von Queen

GFDK - Theater Essen

Ben Van Cauwenberghs Tanzstück ist Ausdruck der Verehrung für eine der erfolgreichsten und innovativsten Rockbands aller Zeiten.

Theater in Essen

Mit der 1970 gegründeten Gruppe „Queen“ erschufen der Gitarrist Brian May, der Bassist John Deacon, der Schlagzeuger Roger Taylor und der charismatische Sänger Freddie Mercury einen besonderen, mit klassischen Elementen angereicherten, unverwechselbaren Sound. Die vielfältigen Stimmungen ihrer Songs reichen von lyrischen Liebesballaden über grotesk-ironische Rocknummern bis hin zu ekstatischen Hymnen.

Ihre Platten sind von einer beeindruckenden und progressiven Polystilistik gekennzeichnet und ihre fulminanten, extrovertierten Bühnenshows eine Sensation. Wuchtige Riffs, kraftvolle Rock’n’Roll- und Funkrhythmen, neuartige Synthesizerklänge, eingängige Melodien und die virile, breit angelegte Stimme des Leadsängers Mercury ziehen das Publikum bis heute in den Bann. Als getanzte Hommage vermittelt Van Cauwenberghs Stück die verschiedenen Facetten und Charaktere dieser Musik: „Meine Bewegungen basieren auf den klassischen Elementen des Tanzes.

Freunde der Kunst

Das Publikum wird aber hier vergeblich eine ,kritische Auseinandersetzung‘ zwischen ,Tradition und Moderne‘ oder ,Disziplin des klassischen Balletts und Freiheit der Rockmusik‘ suchen. Ich schließe mich gerne der Aussage des genialen Freddie Mercury an, der nichts weiter wollte, als sein Publikum auf höchstem Niveau zu unterhalten.“ In der „Tanzhommage an Queen“ kann man Hits wie „We will rock you“, „Don’t stop me now“ und „Who wants to live forever“ mit Augen und Ohren neu erleben.

maria.hilber@remove-this.tup-online.de

mehr

03.10.2014 Science-Fiction-Drama

GFDK - kino.de

Mit der Geschichte einer Gruppe von Kids, die von unbekannten Mächten gefangen gehalten werden, wird die Türe zu einer weiteren dystopischen Trilogie aufgestoßen.

Im Unterschied zu aktuellen Franchise-Vorbildern legt diese Verfilmung eines 2009 erschienenen Romans von James Dashner den Fokus auf ein zu enträtselndes Mysterium und vorwiegend männliche Protagonisten. Damit bleibt das romantische Element, das andere Dystopien prägte, zumindest in der Ouvertüre aus, geht über eine Keimzelle nicht hinaus.

Hauptfiguren und Zuschauer haben hier einen nahezu identischen Kenntnisstand. Unvermittelt wird man in eine Welt hineingeworfen, die für die Charaktere auch nach Jahren undurchschaubar bleibt. Monat für Monat wird ein Jugendlicher von einem Lastenaufzug aus der Tiefe auf der Oberfläche ausgespuckt. Niemand kann sich an die Vergangenheit erinnern. Die Gegenwart ist ein begrenzter Raum unter freiem Himmel, der eine Gruppe von Jugendlichen mit dem Notwendigsten versorgt, aber ohne Aussicht auf Rettung festhält.

Thomas (Dylan O'Brien) ist der neue Hoffnungsträger, der vorletzte Neuankömmling, dem nur noch Teresa (Kaya Scodelario), die einzige Frau, folgen wird. Beide sind die Schlüssel zur Lösung der Fragen, die "Maze Runner" spannend und geschickt entwickelt. Die finale Auflösung ist allerdings nur ein Appetizer, gibt nach dem Ausschnitt den Blick auf ein größeres Ganzes frei, das geplante Fortsetzungen enthüllen sollen.

Hauptschauplatz des Films, der die zwischenmenschliche Dynamik von "Der Herr der Fliegen" mit der Versuchsanordnung von "Cube" verbindet, ist eine Lichtung mit Wald, die von einem gigantischen Betonwall versiegelt ist. Dahinter verbirgt sich ein Labyrinth, das sich nachts verändert, von Läufern täglich durchlaufen und kartographiert wird. Die Suche nach dem Ausweg beherrscht die Dramaturgie stärker als die nach den Hintergründen.

Hier, in den Korridoren des Labyrinths, greifen auch die überzeugenden Actionelemente, die Konfrontationen mit tödlichen biomechanischen Kreaturen. In diesen Sequenzen zeigt Wes Ball, der mit seinem Kurzfilm "Ruin" und dessen Verbeugung vor "I am Legend" eine visuelle Folie für dieses Regiedebüt vorlegte, seine Stärken und die des Films, der überschaubar originell, aber stets unterhaltsam mit seinem Szenario auch die Position des Menschen im großen kosmischen Unbekannten hinterfragt. kob.

Kinostart: 16.10.2014

Quelle: kino.de

mehr

02.10.2014 Preisverleihung am 9. Oktober

GFDK - Nicole Scheplitz

Am 9. Oktober werden die fünf Gewinner des Gastro-Gründerpreis 2014 im Rahmen der Berlin Food Night bekanntgegeben und ausgezeichnet. Mehr als 200 Existenzgründer nahmen am Gründerwettbewerb für Gastronomen teil – vom frechen Szeneclub, romantisch-verspielten Chocolaterie-Cafékonzept bis hin zur mutigen gastronomischen Innovation im ländlichen Raum.

Am 12. September wählte das Expertenteam der Jury aus 25 Finalisten die fünf besten Gründungsideen, die die Jury mit Ideenreichtum, Innovation und Gründergeist überzeugten. Die fünf Gewinnerkonzepte könnten unterschiedlicher nicht sein und doch teilen sie alle eins: Kreativität und Unternehmertum.


Was zeichnet ein gutes Gastronomiekonzept aus?

Juror Christian Rach erläutert die wesentlichen Faktoren: „Ein gutes Konzept ist ein Drittel Tradition, ein Drittel neuartig und ein Drittel geklaut. Wenn man das beherzigt, kann nicht viel schief laufen. Und wenn man dann noch weiß, wie man das erste halbe Jahr in der Anlaufphase finanziell übersteht, dann ist man auf dem richtigen Weg.“

Der Gastro-Gründerpreis wird 2014 erstmalig verliehen

Der Award unterstützt junge Gastronomie-Gründer nicht nur mit Ruhm und Ehre, sondern auch monetär sowie mit einem ehrenamtlichen Mentorship von einem Branchenexperten. Jedes Gewinnerkonzept wird durch einen passenden Mentor aus dem Kreis der Juroren begleitet, der den jungen Unternehmern tatkräftig mit Expertise beratend zur Seite steht.

Das neunköpfige Juryteam besteht in diesem Jahr aus folgenden Experten:

   1. Christian Rach, Gastronomieexperte
   2. Erich Nagl, ETL ADHOGA
   3. Chris Scheuermann, PayPal Deutschland
   4. Alexander Thürer, fizzz
   5. Alexander van Hessen, Berlin Food Week
   6. Radoslav Pavlov, BusExpress | Berater Gastronomie und Marketing
   7. Thomas Clark, enable2start, Energy Awards
   8. Hendrik Borgmann, Borgmann 1772
   9. Jakob Schreyer, orderbird

Die fünf Sieger erhalten jeweils ein Komplettpaket für Gastro-Gründer im Wert von je über 10.000 Euro – bestehend aus:

   - 5.000 Euro Startkapital
   - Betreuung durch den eigenen Mentor
   - Gründungsberatung durch die Steuerberatung für die Gastronomie ETL    ADHOGA
   - dreitägigem Barista-Kompakt-Kurs an der Berlin School of Coffee
   - einem Kassensystem von orderbird inklusive iPad und Jahreslizenz
   - einem Warengutschein des Getränkespezialisten IFBI über 1.000 Euro
   - einem Red Bull-Spezialpaket für Gründer
   - medialer Unterstützung.

„Gerade die jungen und kreativen Gründer in der Gastronomie tun sich oft schwer, weil sie in der Gründungsphase Unterstützung auf der Business-Ebene benötigen. Wir haben als Gründer selbst stark von Gewinnen bei Gründerwettbewerben und von Mentoren profitiert - und auf diesem Weg zum Beispiel unseren ersten Investor gefunden. Daher möchten wir ausgefallene, mutige Konzepte sowie Gründergeist in der Gastronomie fördern“, erklärt Jakob Schreyer, Initiator des Gastro-Gründerpreis und Mitgründer von
orderbird, dem Anbieter des iPad-Kassensystems für die Gastronomie.

Berlin Food Week fördert innovative Ideen

Die erste Berlin Food Week (www.berlinfoodweek.de) fördert Können, Kreativität und Mut für Neues und schafft Aufmerksamkeit für innovative Ideen. Die Preisverleihung des Gastro-Gründerpreis findet am 9. Oktober um 18 Uhr im Kaufhaus Jandorf bei der Berlin Food Night statt – eine perfekte Plattform für die fünf Gewinner.

Über den Gastro-Gründerpreis

Der „Gastro-Gründerpreis“ wurde 2014 von orderbird, Anbieter von iPad-Kassensystemen für die Gastronomie, initiiert und veranstaltet. Unterstützt wird der Gründerwettbewerb von den ehrenamtlichen
Jurymitgliedern sowie den Partnern ETL ADHOGA, der Steuerberatung für Hoteliers und Gastronomen, und PayPal, dem schnellen, sichereren Weg für Online-Bezahlvorgänge. Als Sponsoren fördern die IFBI, die
Getränkespezialisten für die Gastronomie, und die Berlin School of Coffee, die Kaffeetrainer für Profis, Red Bull sowie der Medienpartner FIZZZ die Gründungsinitiative für die Gastronomie.


Ansprechpartnerin für Medien:
Nicole Scheplitz
press@orderbird.com

mehr

02.10.2014 Giacomo Puccini

GFDK - Theater Erfurt

Die junge Geisha Cio-Cio-San träumt von einem Leben mit Leutnant Pinkerton.

Theater in Erfurt

Für den Amerikaner aber ist die Verbindung zu seiner „Schmetterlings-Dame“ nur eine Ehe auf Zeit, während sie für die Japanerin schwerwiegende Folgen hat: Da sie nach der Trauung auch zum Christentum konvertiert, wird sie von ihrer Verwandtschaft verstoßen. Pinkerton geht schon bald nach der Hochzeit zurück nach Amerika, Cio-Cio-San bringt den gemeinsamen Sohn alleine zur Welt. Sie lebt ärmlich und zurückgezogen, weist aber die Heiratsgesuche des Fürsten Yamadori ab, da sie fest an die Rückkehr ihres Mannes glaubt.

Nach drei Jahren kündigt Pinkerton sein Kommen an. Er wagt es nicht, Cio-Cio-San an der Seite seiner neuen Frau Kate unter die Augen zu treten. Cio-Cio-San aber erkennt, dass Pinkerton nicht um ihretwillen gekommen ist, sondern um das Kind nach Amerika zu holen. Einzig im Freitod sieht sie nun einen Ausweg, ihre Ehre zu bewahren.

Puccinis Madama Butterfly zählt zu den erfolgreichsten Werken des Repertoires. Dabei geriet die Arbeit an seiner sechsten Oper zunächst nicht einfach. Im November 1900, elf Monate nach der Uraufführung seiner Tosca, beklagte er sich in einem Brief an den Verleger Giulio Ricordi, dass er „unter den tausend Vorschlägen“ für eine neue Oper „nichts für mich Passendes“ gefunden habe.

Freunde der Kunst

Schließlich fiel die Wahl auf den „Butterfly“-Stoff, auf den er bereits im Juni desselben Jahres durch ein Bühnenstück von David Belasco in London aufmerksam geworden war. Die Geschichte schien – jenseits ihres exotischen Reizes – wie gemacht für Puccini, „mit der kläglichen Figur des Pinkerton“, so Puccini-Biograf Dieter Schickling, „der für alle Männer steht (auch eben für Puccini selbst), die Frauen als Werkzeuge ihrer Lust instrumentalisieren.“

info@theater-erfurt.de

mehr

02.10.2014 Sprengel Museum

GFDK - Sprengel Museum Hannover

Seit 2007 hat die FAMAKunststiftung im Rahmen eines Projektes zur Erweiterung des Sammlungsbestandes der Handzeichnungen für das Sprengel Museum Hannover 121 Werke erworben.

Ausstellung in Hannover

Ziel der Sammlungserweiterung ist ein repräsentativer Querschnitt herausragenden zeichnerischen Schaffens im östlichen deutschen Teilstaat nach 1945. Ein besonderes Augenmerk gilt Künstlerinnen und Künstlern, deren Werk bis in die 1980er-Jahre unter teilweise schwierigen Bedingungen gereift und im wiedervereinigten Deutschland noch wenig öffentlich ist sowie der nach 1989 auf sie folgenden Generation.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung präsentiert Werke von folgenden Künstlerinnen und Künstlern: Gerhard Altenbourg, Christa Böhme, Lothar Böhme, Manfred Böttcher, Hermann Glöckner, Dieter Goltzsche, Joachim John, Gerhard Kettner, Walter Libuda, Michael Morgner und Hanns Schimansky.

08. Oktober 2014 – 04. Januar 2015

Sprengel-Museum@remove-this.Hannover-Stadt.de

mehr

02.10.2014 Spiel um Leben und Tod

GFDK - VIB Veranstaltungen in Berlin e.V.

Die Berliner JEDERMANN - Festspiele sind in Berlin inzwischen zu einer Institution des Kulturlebens geworden. Nunmehr zum 28. Mal wird der Berliner JEDERMANN seine Premiere im Berliner Dom haben.

Über 500.000 Zuschauer aus dem In- und Ausland haben mittlerweile die Berliner JEDERMANN - Festspiele besucht. Jährlich spielt ein  neu zusammengestelltes, prominent besetztes Ensemble das Spiel um Leben und Tod mit bundesweit hervorragenden Kritiken.

Theater-Festival in Berlin

Am 16. OKTOBER 2014 erleben Sie die diesjährige Premiere in der Inszenierung von Schauspielerin und Regisseurin BRIGITTE GROTHUM.

Den „Jedermann“ spielt  GEORG  PREUSSE, der schon in früheren Jahren das Publikum in dieser Rolle zu Begeisterungsstürmen hinriss wie auch  als „Mary“ die Menge bezauberte. An seiner Seite wird BARBARA WUSSOW die „Buhlschaft“ sein, die ebenfalls ein Berliner Publikumsliebling ist und die Rolle nun zum dritten Mal aber zum ersten Mal zusammen mit Georg Preusse  spielen wird.

In weiteren Rollen sind zu sehen:  Ines Bartholomäus, Stefan Gossler, Brigitte Grothum, Michael Jussen, Ursula Karusseit, Herbert Köfer, Horst Pinnow, Ilja Richter, Peter Sattmann, Debora Weigert, Stephan Wilke , Achim Wolff, Matthias Zahlbaum, Santiago Ziesmer u.a.

 Hugo von Hofmannsthals  „Jedermann“immer noch aktuell

Am 1. Dezember 1911 war die Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals  „Jedermann“ in Berlin unter der Regie des legendären Max Reinhardt. Weltbekannt wurde das Theaterstück jedoch durch Salzburg, wo es im Jahre 1920 zur Eröffnung der Salzburger Festspiele gespielt wurde. 1987 holte Brigitte Grothum die Dichtung nach Berlin zurück und etablierte sie mit großem Erfolg zu einem festen Bestandteil der Berliner Kulturszene.

Brigitte Grothum: „Seit 28 Jahren begleitet mich nun der Jedermann, dessen Stoff auch nach 100 Jahren seit der Uraufführung nichts von seiner Aktualität verloren hat.“

 

TERMINE

28. Berliner Jedermann-Festspiele

16. – 26. Oktober 2014

täglich 20.00 Uhr

Freitag, Samstag & Sonntag auch 15.00 Uhr

 

KARTEN

Papagena: 030 - 47 99 74 19

An allen Vorverkaufsstellen

Kasse Berliner Dom

berlinerjedermannfestspiele@googlemail.com

 

mehr

02.10.2014 Stadthalle Wuppertal

GFDK - Lena Voss

Beim 1. Kammerkonzert der neuen Konzertsaison steht eine für Kammermusik ungewöhnlich große Besetzung am Notenpult: Gleich sieben Musiker bringen den Mendelssohn Saal der Historischen Stadthalle am Montag, den 13. Oktober 2014 um 20 Uhr zum klingen.

Das Sextett op. 55 von Hans Pfitzner vereint gleich alle Musiker des Abends auf der Bühne. Es ist Pfitzners letztes kammermusikalisches Werk und entstand in den Wirren der ersten Nachkriegsmonate im Jahr 1945. Sergej Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen op. 34 entstand als Auftragswerk für das jüdische Ensemble „Simro“ und berührt seine Zuhörer durch die nahezu greifbare Wehmut der jüdischen Folklore. Eine „wunderbare Rarität“ (The Musical Times) stellt das letzte Werk des Abends dar, das Große Sextett in Es-Dur von Mikhail Glinka.

Konzert in Deutschland

Die Musiker des Sinfonieorchesters Wuppertal Gerald Hacke (Klarinette), Liviu Neagu-Gruber, Martin Roth (beide Violine), Momchil Terziyski (Viola), Vera Milićević (Violoncello) und Solvejg Friedrich (Kontrabass) werden bei diesem Kammerkonzert unterstützt durch den Pianisten Holger Groschopp.

 

Montag, 13. Oktober 2014, 20 Uhr

Historische Stadthalle Wuppertal, Mendelssohn Saal

Konzert in Wuppertal

1. Kammerkonzert

Gerald Hacke, Klarinette

Liviu Neagu-Gruber und Martin Roth, Violine

Momchil Terziyski, Viola

Vera Milićević, Violoncello

Solvejg Friedrich, Kontrabass

Holger Groschopp, Klavier

 

Hans Pfitzner: »Sextett op. 55«

für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier

Sergej Prokofjew: »Ouvertüre über hebräische Themen« op. 34

für Klarinette, Streichquartett und Klavier

Mikhail Glinka: »Großes Sextett« in Es-Dur

für Klavier und Streichinstrumente

 

Tickets auf allen Plätzen: 14,50€ / erm. 6,75 €

Die Tickets sind erhältlich an allen bekannten KulturKarte-Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Ticket-Hotline 0202 / 563 76 66

 

Lena Voss, Öffentlichkeitsarbeit
l.voss@sinfonieorchester-wuppertal.de

mehr

02.10.2014 repräsentative Arbeiten

GFDK - Museum der bildenden Künste Leipzig

„Herz, Reiz & Gefühl“ versammelt repräsentative Arbeiten von international erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig der zurückliegenden 20 Jahre.

Ausstellung in Leipzig

Im Mittelpunkt stehen die Gattungen Installation, Fotografie, Film und Konzeptkunst, die neben Malerei und Grafik seit vielen Jahren die Lehre an der Hochschule prägen. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler verbindet ihr ebenso engagierter wie analytischer Blick auf die komplexen Phänomene gegenwärtiger Lebensrealität und die grundsätzliche Beschäftigung mit der Frage nach den zukünftigen Aufgaben von Kunst in einer globalen Gesellschaft.

In zum Teil eigens für die Ausstellung entwickelten Beiträgen verhandeln sie nicht nur aktuelle gesellschaftliche Problematiken wie Krieg, Naturzerstörung, Geschlechterfragen und soziale Ungleichheit, sondern denken gleichermaßen über Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Medien nach. Sie folgen damit den künstlerischen Maximen des jungen Goethe, einem der prominentesten Schüler des ersten Akademiedirektors Adam Friedrich Oeser, der als Antwort auf die Rationalität der Aufklärung am Beginn des „Sturm und Drang“ analog zum Titel der Ausstellung das subjektive Empfinden und die Orientierung an der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit als wesentlich für die künstlerische Arbeit und die Entwicklung neuer Formate apostrophierte.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine exemplarische Auswahl von Zeichnungen Oesers, die in Dialog mit den Beiträgen der Gegenwart tritt: Das Entrée bildet eine Lichtinstallation der Künstlergruppe FAMED, die – dem französischen Kulturphilosophen Guy Debord folgend – die Mechanismen des Kunstmarkts reflektiert und die Funktionen von Kunst in einer „Gesellschaft des Spektakels“ analysiert. Ihr treten in der zentralen Ausstellungshalle großformatige Fotografien einer postapokalyptischen Landschaft nach dem verheerenden Tsunami in der japanischen Provinz Tohoku von Hans-Christian Schink sowie die Skulpturengruppe „micro.perpendiculars“ von Julius Popp hinzu, in der der Künstler soziale Mechanismen untersucht. Pointierte Installationen und poetische Textarbeiten von Anna Baranowski und Bettina Hutschek widmen sich hingegen den komplexen Erwartungen, die von gesellschaftlicher Seite an Künstlerinnen und Künstler formuliert werden und entwickeln vor diesem Hintergrund provokante Handlungsoptionen jenseits tradierter medialer Möglichkeiten.

Solche grundlegenden Fragen bestimmen auch die Raumintervention der Klasse System-Design an der HGB, die gemeinsam mit dem Grafikdesigner Oliver Klimpel und dem Londoner Architekten William Haggard entstanden ist, sowie eine monumentale Textinstallation, in der das Künstlerinnenkollektiv VIP Optionen und Perspektiven zukünftiger künstlerischer Praxis diskutiert. Bei ihren Überlegungen steht nicht nur die Frage nach kollektiver Praxis im Vordergrund, sondern ebenso die kritische Auseinandersetzung mit den medialen Möglichkeiten zeitgenössischer Kunst. Am Beispiel der Fotografie denkt auch die Fotografin Ricarda Roggan über solche Möglichkeiten, insbesondere aber auch über die Grenzen des Mediums nach, wenn sie sich auf archäologische Spurensuche in die Geschichte der medialen Suggestion begibt.

Politische Themen bestimmen eine Reihe weiterer, historisch argumentierender Ausstellungsbeiträge: Die Friktionen der deutschen Nachkriegsgeschichte untersucht Fabian Reimann am Beispiel der komplexen Geschichte der beiden deutschen Nationalbibliotheken in Frankfurt/Main und Leipzig. Ebenso von historischen Referenzpunkten ausgehend, reflektieren die Beiträge von Clemens von Wedemeyer und Peggy Buth grundlegende und bis heute aktuelle politische Fragen: Clemens von Wedemeyers documenta-Beitrag „Muster“ widmet sich den historischen Entwicklungen der Erziehungsanstalt Breitenau bei Kassel, die – in der NS-Zeit als Arbeitslager umfunktioniert – nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund massiven gesellschaftlichen Protests aufgelöst wurde.

Peggy Buths komplexe Installation „Fieberraum“ hinterfragt vor dem Hintergrund der europäischen Kolonialgeschichte die Wirkungsmechanismen von Unterdrückung und sexualisierter Gewalt.
Die Fotokünstler Tobias Zielony und Matthias Hamann analysieren ihrerseits am Beispiel gesellschaftlicher Randgruppen geschlechterspezifische Aspekte des Portraits, wenn sie die Lebenswirklichkeit männlicher Prostituierter in Berlin bzw. die Queer-Community in New York in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten „Big Sexyland“ und „Close up“ stellen und damit kollektiv verdrängter Realität zu beeindruckender Sichtbarkeit verhelfen. Fragen nach der medialen Repräsentation von Macht und nach dem Verhältnis von gesellschaftlicher Verdrängung und Sichtbarkeit formuliert ebenfalls der Beitrag „Suspicious Minds“ von Viktoria Binschtok, die auf der Grundlage von Medienbildern über Mechanismen politischer Inszenierungen nachdenkt.

Freunde der Kunst

Herz, Reiz & Gefühl wird kuratiert von Ralf F. Hartmann gemeinsam mit Cora Hegewald und Marcus Andrew Hurttig.

mdbk@leipzig.de

mehr

01.10.2014 Nervenkitzel

GFDK - Heino Schütte

Wer gerne gute Krimis liest, braucht sich um Nachschub in der Zukunft nicht zu sorgen: Über 90 Nachwuchsautoren aus ganz Deutschland bewarben sich um den „1. Kölner Junge Autoren Award 2014“ in der Kategorie „Krimi“, den der Verlag „dreizehn/achtzehn“ ausgelobt hatte.

Die drei Gewinner, deren Kurzkrimis von einer Jury ausgewählt wurden, kommen aus Köln und Siegen. Die Preisverleihung fand am vergangenen Sonntag im Rahmen der Crime Cologne auf dem „Junge Leser & Junge Autoren Tag“ von „dreizehn/achtzehn“ statt.

Siegerin beim 1. Kölner Junge Autoren Award“ in der Kategorie „Krimi“ wurde Mara Schmitz, 17 Jahre, aus Köln für „Warum?“. Den zweiten Platz belegte die 16-jährige Johanna Venus aus Siegen für „Die Wachspuppe“. Felix Engelhardt, 19 Jahre, ebenfalls aus Siegen, freute sich über Platz drei für „Der rote Hering“. Die Auszeichnungen sind mit 300 Euro, 200 Euro und 100 Euro dotiert.

Nachwuchsförderung

Petra Steuber von dreizehn/achtzehn: „Dass selbst für junge Talente die Toten nicht einfach so vom Himmel fallen, beweisen die stolzen Sieger: Alle drei lesen leidenschaftlich gerne und schreiben seit Jahren Texte. Sie haben so für ihre Kreativität schon früh ein Medium gefunden. Genau das wollen wir mit dem Verlag und dem Wettbewerb: junge Autoren fördern und ihnen eine Chance geben, sich ohne wirtschaftlichen Druck schrittweise zu einer literarischen Persönlichkeit zu entwickeln. Die drei jungen Krimiautoren sind auf dem besten Weg dorthin.“


Kölner Junge Autoren Award

Der „Kölner Junge Autoren Award“ von „dreizehn/achtzehn“ wurde 2014 erstmalig in der Kategorie „Krimi“ vergeben. Der Jury gehörten in diesem Jahr an Stefanie Rahnfeld, seit über zwanzig Jahren Lektorin bei Emons und auf Kriminalromane spezialisiert, Anne Burgmer, Kulturredaktion des Kölner Stadtanzeiger, die sich vor allem der skandinavischen Literatur verschrieben hat, Maike Wintzen, Korrektorat und Herstellungskoordination für dreizehn/achtzehn und passionierte Krimileserin sowie Petra Steuber, Cheflektorin bei „dreizehn/achtzehn“, Autorin der Reihe „Schreibbegleiter“ und Deutsche Kurzkrimipreisträgerin 2003. Nach dem großen Erfolg laufen die Vorbereitungen für nächstes Jahr bereits auf Hochtouren.


Über dreizehn/achtzehn

Der Verlag „dreizehn/achtzehn“ baut junge Autoren zwischen dreizehn und achtzehn Jahren durch ein begleitendes Lektorat und professionelle Vermarktungstools auf. Ziel ist es, die Schreibtalente zu fördern und ihre Werke in einem eBook zu veröffentlichen. „dreizehn/achtzehn“ gehört zur fredebold&partner gmbh in Köln.

dreizehn/achtzehn
c/o fredebold&partner gmbh
Schaafenstr. 25
50676 köln
kontakt@dreizehnachtzehn.de
lektorat@dreizehnachtzehn.de
 
Pressekontakt:
Michaela Fredebold
presse@dreizehnachtzehn.de

PR KÖLN

Büro für Kommunikation

Goltsteinstr. 51

50968 Köln

schuetten@pr-koeln.de

mehr
Treffer: 5000