Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

05.10.2014 Kunstmuseum

GFDK - Kunstmuseum Bochum

Der Lyriker und Schriftsteller Hugo Ernst Käufer, 1927 in Witten-Annen geboren, am 9. Mai 2014 in Legden gestorben, kämpfte mit seinen Texten für den „aufrechten Gang“, für die Achtung der Menschenwürde und gegen das Vergessen und Verschweigen von Unrecht und Gewalt.

Ausstellung in Bochum

Er war, seit er sich in den 1960er Jahren zu Wort meldete, ein „engagierter Schriftsteller“: Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller, in der Europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ und seit 1974 im PEN-Zentrum Deutschland. Wichtig war ihm die die Förderung literarischer Talente ebenso wie die Aufarbeitung von Werken, die durch NS-Zeit und Emigration in Vergessenheit gerieten. Hugo Ernst Käufer arbeitete bei vielen Buchprojekten mit bildenden Künstlern zusammen, zahlreiche bibliophile Ausgaben legen hiervon Zeugnis ab.

Die Ausstellung zeigt mit ausgewählten Beispielen diese Freundschaft und intensive Zusammenarbeit u.a. mit HAP Grieshaber, Artur Cremer-Acre, Gerhard Marcks, Paul Reding, „Oskar“ Gölzenleuchter und Enric Rabasseda.

Hugo Ernst Käufer war ein passionierter Kunstsammler; seine umfangreiche Grieshaber-Sammlung wurde im Jahre 1999 durch die Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft erworben und dem Kunstmuseum als Dauerleihgabe übergeben.

Freunde der Kunst

Der 2010 verstorbene Fritz Bahlo war als Direktor der Sparkasse Bochum Iniatiator des Erwerbs der Käufer-Sammlung. Als Kunstfreund und selbst leidenschaftlicher Grieshaber-Sammler war ihm die Bedeutung dieser aus persönlich gewidmeten Malbriefen, Holzschnitten, bibliophilen Büchern und zahlreicher Sekundärliteratur bestehenden Kollektion bewusst. Gisela Bahlo übereignet die Grieshaber-Sammlung ihres Mannes 2014 ebenfalls dem Kunstmuseum. Exemplarisch zeigen wir Ausschnitte aus dieser umfangreichen Kollektion.

museum@bochum.de

 

mehr

04.10.2014 vom 21.08. bis 06.09.15

GFDK - Astrid Wellenberg

Kaum sind die Zeltplanen der diesjährigen Veranstaltung verstaut, verkünden die ZfR-Initiatoren den Vorverkaufsstart der ersten Künstler für das kommende Jahr. „Lass uns (zum Zeltfestival) gehen!“ Ihre Songs laufen im Radio rauf und runter, den Bundesvision Song Contest 2014 haben sie mit einem Rekordvorsprung gewonnen, ihr Dezember-Konzert im RuhrCongress Bochum – neben vielen weiteren – aus dem Stand ausverkauft: Für Revolverheld läuft es derzeit bestens.

Als eine der mittlerweile größten deutschsprachigen Rock-Pop-Bands können sie vielfache TopTen-Chartplatzierungen, Gold- und Platin-Auszeichnungen vorweisen sowie auf diverse Nominierungen zurückblicken und sind für ihre treue Fangemeinde nach wie vor die Sympathieträger mit authentischen Texten und melodischen Songs zum Mitsingen. Am 28. August 2015 können sich die Fans der Band freuen, denn dann kommen Johannes Strate und Band-Kollegen zum ersten Mal an den See, um unter anderem ihre Hits „Halt Dich an mir fest“, „Das kann uns keiner nehmen“ und „Spinner“ sowie ihre aktuell gefeierte Single „Lass uns gehen“ live zu präsentieren.

Festival in Deutschland

Radikaler das Statement des aktuellen Titels von Stefan Stoppok – „Wer im Kreis geht, spart sich den Rückweg“ textet dieser und kommt doch gerne wieder an die Stätte seines Erfolges zurück. Nach seinem gefeierten Auftritt beim diesjährigen ZfR wird er auch im nächsten Jahr mit seiner ganz eigenen Mischung aus Folk, Rock, Rhythm ‘n‘ Blues und Country am See Halt machen und es erneut dank seines Songrepertoires der letzten 30 Jahre am 28. August 2015 „richtig krachen lassen“. Einen bunten Strauß an Schlager-Coversongs hingegen erwartet die Zeltstadt einen Tag zuvor: Sonnenblumen und Schlaghosen bevölkerten bereits das letztjährige Zeltfestival, 2015 gibt es eine Neuauflage des bunten Spaßes, wenn die singende Fönwelle Dieter Thomas Kuhn am 27. August 2015 beim Zeltfestival Ruhr Station macht. In seinem neuen Soloprogramm „Das Letzte“ kümmert sich Wilfried Schmickler um die letzten großen offenen Fragen: „Wer ist der oder das Letzte, und wer macht dann eigentlich das Licht aus?“ oder „Was ist dann aber das Allerletzte?“ Letztlich klären kann der Kabarettist, der seit über 20 Jahren zum Stammpersonal der WDR-Mitternachtsspitzen gehört, das Ganze dann hoffentlich am 29. August beim Zeltfestival Ruhr. Am gleichen Tag lädt übrigens auch Frau Jahnke wieder ein: Mit einem knapp dreistündigen Programm begeisterte sie noch vor wenigen Wochen knapp 3.000 Besucher beim ZfR im Sparkassenzelt.

Festival in Ruhrpott

„Nach den wunderbaren 41 Gastspielen in diesem Sommer sind die frühen Bestätigungen von Revolverheld oder auch von Gerburg Jahnke und Stoppok fantastisch. Gerade noch hat man sich nach einer gelungenen ZfR-Show von den Künstlern verabschiedet, da bekommt man eine prompte Zusage für das Folgejahr – das ist schon klasse“, so Heri Reipöler (Initiative ZfR). „Trotzdem ist das natürlich erst der Anfang. Wir führen bereits viele Verhandlungen für das kommende Jahr und hoffen, schon bald weitere Gastspiele für die Zeit am See in 2015 ankündigen zu können."

Das Zeltfestival Ruhr 2015 findet vom 21.08. bis 06.09.15 statt. Tickets für die genannten Gastspiele sind ab Samstag, den 10.10.2014,  erhältlich.

 

 

Astrid Wellenberg
Kommunikationsleitung | Medienbetreuung
Radar Musik & Unterhaltungs GmbH
Brückstrasse 33
44787 Bochum
E  presse@zeltfestivalruhr.de

mehr

04.10.2014 Deutschlands größtes Fotofestival

GFDK - PR Kulturprojekte Berlin

Der Monat der Fotografie, Deutschlands größtes Fotofestival, feiert seinen Auftakt mit einem dreitägigen Eröffnungsprogramm im Martin-Gropius-Bau.

Ausstellung in Berlin

Namhafte Fotografinnen und Fotografen, darunter Nan Goldin, Vera Frenkel sowie Broomberg & Chanarin, Kuratoren, Journalisten, Fotoliebhaber und -spezialisten treffen in unterschiedlichen Formaten zusammen. Sie diskutieren vor und mit dem Publikum ihr Werk, was sie konkret antreibt und welches Europa sie sich erträumen. Der Kurator des Festivals, Frank Wagner, führt im Martin-Gropius-Bau durch die zentrale Ausstellung der europäischen Partnerstädte MemoryLab: Die Wiederkehr des Sentimentalen. Fotografie konfrontiert Geschichte. Sie befasst sich mit dem Verhältnis der Fotografie zu Existenz, Geschichte und Erinnerung. Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember 2014 zu sehen – der Eintritt ist frei!

Mit: Broomberg & Chanarin (London), Antoine d’Agata, Attila Floszmann (Budapest), Vera Frenkel (Toronto), Nan Goldin (Paris), Stephanie Kloss (Berlin), Marko Lipuš (Wien), Klaus Mettig (Düsseldorf), Andreas Mühe (Berlin), Erwin Olaf (Amsterdam), Trevor Paglen (New York), Aura Rosenberg (New York, Berlin), Anna Charlotte Schmid (Berlin), Tomáš Šoltýs (Wien), Nasan Tur (Berlin), Pablo Zuleta-Zahr (Berlin)

Der Monat der Fotografie, Deutschlands größtes Fotofestival, feiert seinen Auftakt mit einem dreitägigen Eröffnungsprogramm im Martin-Gropius-Bau. Namhafte Fotografinnen und Fotografen, darunter Nan Goldin, Vera Frenkel sowie Broomberg & Chanarin, Kuratoren, Journalisten, Fotoliebhaber und -spezialisten treffen in unterschiedlichen Formaten zusammen. Sie diskutieren vor und mit dem Publikum ihr Werk, was sie konkret antreibt und welches Europa sie sich erträumen. Der Kurator des Festivals, Frank Wagner, führt im Martin-Gropius-Bau durch die zentrale Ausstellung der europäischen Partnerstädte MemoryLab: Die Wiederkehr des Sentimentalen. Fotografie konfrontiert Geschichte. Sie befasst sich mit dem Verhältnis der Fotografie zu Existenz, Geschichte und Erinnerung. Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember 2014 zu sehen – der Eintritt ist frei!

Mit: Broomberg & Chanarin (London), Antoine d’Agata, Attila Floszmann (Budapest), Vera Frenkel (Toronto), Nan Goldin (Paris), Stephanie Kloss (Berlin), Marko Lipuš (Wien), Klaus Mettig (Düsseldorf), Andreas Mühe (Berlin), Erwin Olaf (Amsterdam), Trevor Paglen (New York), Aura Rosenberg (New York, Berlin), Anna Charlotte Schmid (Berlin), Tomáš Šoltýs (Wien), Nasan Tur (Berlin), Pablo Zuleta-Zahr (Berlin)

18.10.2014

15 Uhr Diskussion „Politik der Bilder"
Ludger Derenthal (Leiter der Sammlung Fotografie - Museum für Fotografie), Matthias Harder (Kurator der Helmut Newton Stiftung und freier Kurator), Gisela Kayser (Künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus) u.a. im Gespräch über die Situation der Fotografie

17 Uhr Camera Austria International präsentiert:
Maren Lübbke-Tidow (Autorin, Kritikerin, Kuratorin) im Gespräch mit Göran Gnaudschun (Fotograf, Potsdam) über dessen fotografisches Langzeitprojekt „Alexanderplatz": eine Entgegnung angesichts der Krise des dokumentarischen fotografischen Bildes.

18 Uhr Camera Austria International präsentiert:
Reinhard Braun (Künstlerischer Leiter und Herausgeber, Camera Austria) im Gespräch mit Sven Johne (Künstler, Berlin) über die Brüche und Diskontinuitäten zwischen Fiktion und Geschichte sowie Ästhetik und Erzählung in dessen Arbeiten der letzten Jahre.

19. Oktober 2014

15 Uhr Gespräch „Konflikte“
Ulrich Domröse (Leiter der Fotografischen Sammlung, Berlinische Galerie) spricht mit Heidi Specker und Tobias Zielony

Freunde der Kunst

17 Uhr: Gespräch „Scopophilia. History and Remembrance“ (in englischer Sprache)
Frank Wagner (Kurator MdF) im Gespräch mit Nan Goldin

130 Ausstellungen

Einen Monat lang wird Berlin zum Mekka aller Fotofreaks. Thematisch sind die umfassenden Veränderungen in Europa das verbindende Moment. Viele Ausstellungen nehmen Mittel- und Osteuropa aus unterschiedlichen Perspektiven ins Visier. Die Themen Grenze und Grenzerfahrung stehen ebenso im Fokus wie Flüchtlingsproblematik und Einwanderungspolitik.

Die Besucher erwarten namhafte Fotokünstler neben jungen Talenten, klassische und experimentelle Fotografie in einschlägigen Galerien und bekannten Museen, aber auch neue ungewöhnliche Orte und andersartige Präsentationen. Jede Menge Fotoschätze warten auf ihre (Wieder-)Entdeckung.
Detaillierter Überblick: www.mdf-berlin.de

Rahmenprogramm

Workshops, Vorträge, Filme und Buchvorstellungen begleiten die einzelnen Ausstellungen. Künstlergespräche decken die Beweggründe der fotografischen Reisen durch das Europa von damals und heute auf. Neu ist, neben dem Tag der offenen Labore, die Reihe 30 Tage – 30 Orte (Kooperation mit dem tip Berlin), die an jedem Tag des Fotomonats zu einer Veranstaltung an jeweils einem anderen Festivalort einlädt.

16. Oktober bis 16. November 2014

PRKulturprojekteBerlin@Kulturprojekte-Berlin.de

 

mehr

04.10.2014 von Frank Wedekind

GFDK - Theater Freiburg

»Frühlings Erwachen« – das Stück von Frank Wedekind ist bis heute unerreicht in seiner präzisen Auseinandersetzung mit dem Drama der Pubertät.

Theater in Freiburg

Der Titel wurde zur universellen Metapher für das Erwachen der Sexualität und all die Schwierigkeiten, die sich daraus für jeden Einzelnen im Elternhaus, in der Schule und in der komplizierten Welt der Jugendlichen selbst ergeben. Das 2006 am Broadway uraufgeführte gleichnamige Musical, für das Steven Sater und Duncan Sheik wunderbare Songs schrieben, wurde sofort ein Renner und gewann 8 Tony Awards.

Freunde der Kunst

Emma-Louise Jordan und Gary Joplin, seit vielen Jahren ein Erfolgsteam am Theater Freiburg (»Cinderella«, »Flokati«, »13«), werden dieses Musical mit 16 Freiburger Jugendlichen und einer Live-Band unter der Leitung von Nikolaus Reinke zur Spielzeiteröffnung auf die Bühne bringen.

bettina.birk@remove-this.theater.freiburg.de

mehr

04.10.2014 Die "Jungen Wilden"

GFDK - Philharmonisches Staatsorchester

»Junge Wilde« könnte auch der Titel dieses Kammerkonzerts lauten, stehen doch mit den Streichoktetten des Rumänen George Enescu und des Norwegers Johan Severin Svendsen zwei Werke auf dem Programm, bei deren Entstehung die Komponisten gerade einmal 19 und 22 Jahre alt waren.

Konzert in Deutschland

Svendsens Oktett aus dem Jahr 1867 stellt mit seinen folkloristischen Themen und wirkungsvollen Instrumentierungseffekten sozusagen die Essenz nordischer romantischer Kammermusik dar. Visionär in der Vorausnahme der Tonsprache des 20. Jahrhunderts ist das Oktett des Wahl-Franzosen Enescu aus dem Paris der Jahrhundertwende.

Konzert in Hamburg

Acht Mitglieder der Philharmoniker interpretieren diese anspruchsvollen Jugendwerke voll rebellischer Virtuosität und folkloristischer Romantik.

So, 5. Oktober 2014, Laeiszhalle, Kleiner Saal, 11 Uhr

Johan Severin Svendsen: Oktett A-Dur op. 3
George Enescu: Oktett C-Dur op. 7

Tuan Cuong Hoang, Violine
Sidsel Garm Nielsen, Violine
Hibiki Oshima, Violine
Mitsuru Shiogai, Violine
Bettina Rühl, Viola
Thomas Rühl, Viola
Yuko Noda, Violoncello
Markus Tollmann, Violoncello

Konzertkarten: 9-20 Euro

 

Freie und Hansestadt Hamburg
Landesbetrieb Philharmonisches Staatsorchester
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
Redaktion: Hannes Rathjen
marketing@philharmoniker-hamburg.de

mehr

04.10.2014 Kunsthalle

GFDK - Kunsthalle Mannheim

„Als Mensch interessiert mich der Mensch. Als Bildhauer interessiert mich das Bild des Menschen.“ Franz Bernhard errang mit seiner stürmischen Monumentalskulptur „Große Mannheimerin“ an der Autobahneinfahrt zur Quadrate-Stadt nationale Aufmerksamkeit.

Ausstellung in Mannheim

2014 wäre der bedeutende südwestdeutsche Künstler 80 Jahre geworden. Zum Jubiläum widmet ihm die Kunsthalle Mannheim eine Ausstellung und präsentiert rund 30 Zeichnungen sowie ausgewählte Plastiken, die den Schaffensprozess rund um das große Thema Bernhards veranschaulichen: der Mensch als Zeichen im Raum.

Bernhard spielt in seinen Zeichnungen und Skulpturen mit abstrakten Formen, die nur noch in Spuren an die menschliche Figur erinnern. Vielfach überarbeitet wirken die Eisen-Holz-Plastiken wie Zeichen im Raum. Sie sind kein Abbild, sondern Sinnbilder von Körperhaltungen wie Stehen, Liegen, Kippen. Ein abstraktes Detail verweist häufig auf das Ganze. Das Blatt Papier war für Bernhard ebenfalls Material, das er in die Werkwirkung mit einbezog.

Er bearbeitete die Oberflächen seiner Zeichnungen mit Schleifpapier und Spateln. Das physische unnachgiebige Arbeiten ist allen seinen Arbeiten gemeinsam. In Kooperation mit der Kunsthalle Mannheim werden im Skulpturenpark Heidelberg die letzten Großskulpturen präsentiert, die der Künstler kurz vor seinem unerwarteten Tod 2013 schuf. Geboren wurde Franz Bernhard in der ehemaligen Tschechoslowakei, aus der er 1946 vertrieben wurde.

1959 bis 1966 studierte er Bildhauerei bei Wilhelm Loth und Fritz Klemm an der Kunstakademie Karlsruhe und stellte 1977 auf der documenta 6 in Kassel aus. Bernhard war von 1990 bis 1992 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Er erhielt 1998 das Bundesverdienstkreuz und wurde 2004 mit einer Ehrenprofessur des Landes Baden-Württemberg geehrt. Pünktlich zur Ausstellung erscheint das mehrbändige Werkverzeichnis der Zeichnungen.

Freunde der Kunst

lisa.mattheis@mannheim.de

mehr

04.10.2014 Yasmina Reza

GFDK - Schauspiel Frankfurt

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weiße Streifen auf weißem Untergrund.

Theater in Frankfurt

An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, in dessen Verlauf sich ihr Leben und ihre Beziehungen grundlegend ändern. Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan bezieht, da er es sich mit keinem der anderen verderben will, keine Stellung.

Freunde der Kunst

Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio.

presse@remove-this.schauspielfrankfurt.de

mehr

04.10.2014 Retrospektive

GFDK - Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Kann man sagen, die Bilder von Max Uhlig (geb. 1937 in Dresden, lebt in Dresden) schildern nur einen Moment, oder zeigen sie das, was bleibt? Unzweifelhaft ist der Prozess des Sehens für Max Uhlig Ausgangspunkt seiner Bilder.

Ausstellung in Magdeburg

Das lange Beobachten und Schauen geht dem Malprozess voraus. „Für mich wird eine Sache interessant, wenn sie durch langes Anschauen fremd wird“. (Max Uhlig) Dieses Anschauen hat Max Uhlig sein Leben lang betrieben und entstanden ist seit Ende der 1960er Jahre ein Werk „von bewundernswerter Dichte und Eigenart.“ (Werner Schmidt 1994). Mit seinem unverwechselbaren malerischen, zeichnerischen und druckgrafischen Werk zählt Max Uhligs zu den hervorstechenden Positionen in der deutschen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Neben Portraits sind es vor allem Landschaften, die Max Uhlig immer von Neuem faszinieren. Selten zeigen sich die Handlungen am Bild, sein in die Methode des Malvorgangs übergehendes Sehen und die daraus hervorgehende Bildstruktur auf eine Weise identisch, wie im Werk dieses Malers. Die Striche und Tupfen seiner Malerei vernachlässigen die Oberfläche, sie dringen tiefer ein, sie wecken den Eindruck entkörperlichter Spuren von wesenhafter Erscheinung. Im Mittelpunkt des Interesses dieses Künstlers stehen Mitteilungen über die Natur des Künstlerischen in der immer neu gestellten Frage nach dem Vorgang des sich Vertiefens und Erinnerns an einst gesehene Bilder, die zum Abruf bereit stehen.

Freunde der Kunst

Neben seinem druckgrafischen Werk, das 2012 in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden präsentiert wurde, ist es vor allem sein umfangreiches malerisches Werk, das im Zentrum der Ausstellung stehen wird. Erstmals wird hierfür der Versuch unternommen das gesamte Werk des Künstlers umfassend aufzuarbeiten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

presse@remove-this.kunstmuseum-magdeburg.de

mehr

03.10.2014 Branchentreff

GFDK - Sanja Soso

Am 26. Oktober beginnt die nächste Chef-Sache. Dann öffnet das Palladium in Köln für zwei Tage seine Tore für die mittlerweile sechste Auflage des Branchentreffs. Hier kommt auch dieses Jahr wieder alles, was gastronomisch Rang und Namen hat, zusammen. 

Nationale und internationale Stars machen dann die Bühne der Chef-Sache zum Place to be der Branche. Das Programm ist überwältigend: mehr als 10 Mitglieder der kochenden Avantgarde - insgesamt 23 Michelinsterne - werden die Showbühne erobern und deutliche Trends setzen. 60 hochkarätige Aussteller sorgen dabei auf 3.500 m² für den richtigen Rahmen - die größte Chef-Sache überhaupt. 

Chef-Sache 2014: Kochkunst - die Avantgarde erobert die Bühne

Der Claim ist imposant: "Let's change the culinary world" steht dieses Jahr bei der Chef-Sache Pate, wenn die Koch-Elite in Bühnenshows zeigen wird, welche Trends die Branche in nächster Zeit bewegen werden. 

Neben der Inspiration kommt auch der Gaumen auf seine Kosten: Im großzügigen Kölner Palladium gibt es neben den Shows und Workshops für Profis auch unzählige Verkostungen im Rahmen der Ausstellung.

Top-Shows mit Top-Stars - Zwei Tage lang rockt es auf der Bühne

Nationale und internationale Top-Köche präsentieren in ihren Shows neueste Trends und Techniken und zeigen, was in der Kochkunst hoch im Kurs steht. Die perfekte Gelegenheit, die Stars der angesagten Avantgarde-Küche live und hautnah zu erleben - und sich von ihnen mitreißen und inspirieren zu lassen. Hier muss man seine althergebrachten Vorstellungen vom Kochen an der Garderobe abgeben und sich auf ein Spektakel der Sinne einlassen - Tasten, Sehen, Riechen, Schmecken. Es werden Tabus gebrochen und das Normale, das Gewohnte in Frage gestellt. So entstehen ungeahnte, künstlerische Kreationen, die einen manchmal nur staunen lassen.

Spanische Spitzenköche

Niemand hat die Welt der Küche so nachhaltig beeinflusst wie die erste Generation der spanischen Spitzenköche: Arzak oder Adrià. Die neue Generation steht ihnen in nichts nach. Auch sie setzen weltweit Trends, inspirieren die gesamte Szene und werden immer wieder imitiert. Zwei wichtige Vertreter dieser neuen Generation performen in diesem Jahr auf der Chef-Sache. Sie sind befreundet, verfolgen beide ein ökologisch-regionales Konzept und gehören der goldenen Chefs-Generation der 1970er an: Quique Dacosta und Eneko Atxa. Dacosta serviert eine lupenreine Autorenküche, ohne Ähnlichkeiten zu Kollegen. Sein derzeitiges Menü Tomorrowland umfasst 30 Elemente. Eine Blick in die Zukunft, an dem er uns auf der Bühne teilhaben lässt. Sein Kollege und Landsmann Atxa experimentiert mit revolutionären, innovativen Techniken. Er spielt mit Aggregatzuständen und Temperaturen, ohne die Küche seiner Heimat dabei zu vergessen.

Internationales Flair

Doch auch die anderen Chefs sorgen für internationales Flair. Der in Frankreich tätige argentinische Koch Mauro Colagreco zeigt eine unkomplizierte Küche. Bei ihm steht der Eigengeschmack der einzelnen Zutaten im Vordergrund - ohne viel Schnickschnack und trotzdem einzigartig. 

Der Belgier Kobe Desramaults vertritt konsequent die Nova-Regio Linie und zeigt auf der Bühne in minimalistischer Form, was in ihm steckt. Der niederländische Drei-Serne-Koch Jonnie Boer ist ein Pionier der angesagten Fermentationstechnik. Er holt die aromatische Basis aus Wildpflanzen und Gemüsen auf die Showbühne. 

Ein besonderes Augenmerk richtet sich in diesem Jahr auf den Peruaner Virgilio Martinez. Der Peruaner zählt zu den unaufhaltsamen Jungstars und bildet die Spitze der "New Peruvian Cusine" und hat selbst den großen Gaston Acurio überholt. Martinez bleibt der landestypischen Authentizität treu und erforscht mit Wissenschaftlern unermüdlich die Bio-Diversität seiner Heimat und macht den Städtern die typischen indianischen Gerichte zugänglich. Sein Menü folgt den Landschaftstypen des Landes und jeder Gang repräsentiert ein Gebiet. Eine kulinarische Reise durch Peru.

Deutsche Avantgarde

Natürlich präsentieren sich auch deutsche Top-Chefs auf der Bühne und  zeigen, was in den heimischen Avantgarde-Restaurants angesagt ist. Andre Köthe stellt mit seinem Küchenchef Yves Ollech die vermutlich innovativste Gemüse-Küche vor. Das Gespann arbeitet seit 17 Jahren zusammen und beschäftigt sich mit der Wiederentdeckung vergessener Arten und der Zubereitung von Pflanzenteilen, die normalerweise nicht verwendet werden. Ihre Küche kommt fast ohne Produktionsabfall aus. 

Deutschlands Nr. 1, Joachim Wissler, steht für Kreativität, Experimentierfreude, Neugier und Tradition - und dies bestätigt sich in seinen großen Degustationsmenüs. 

Christian Hümbs, das größte Talent unter den jungen Pâttisiers, zeigt innovative Ansätze: Er löst sich teilweise von Süßem und gestaltet herzhafte Ensembles auf dem Teller. Mit Kräuternoten, rustikalen und würzigen Aromen erzählt er Geschichten von Erlebnissen oder Jahreszeiten, die ihn prägen - Gang für Gang, Dessert für Dessert.

Talkrunde mit Ralf Bos

Auch in diesem Jahr wird die bekannte Talkrunde mit Ralf Bos nicht fehlen. Der beliebte Food Scout und Unternehmer empfängt Gäste wie z.B. Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner auf der Bühne, um mit ihnen über die Möglichkeiten des Network-Marketings für Restaurants zu diskutieren. Sie sprechen über Netzwerke, Marketingstrategien und international gehypte Restaurants - und darüber, wie die richtigen Kontakte und Medienaktionen den eigenen Bekanntheitsgrad weltweit steigern. 

Die Ergebnisse erfolgreichen Network-Marketings sind beachtlich: Wenn ein peruanischer Top-Koch wie Gaston Acurio auf Facebook postet, erhält er über eine Million Likes weltweit. Und auch der Aufstieg ganzer Regionen ist letztlich auf erfolgreiches Marketing jenseits der klassischen Muster zurückzuführen. Die "Cocina novoandina" oder "New Nordic Cuisine" sind nur zwei Beispiele dafür.  

Ralf Bos diskutiert mit seinen Gästen, ob die Erfolge übertragbar sind und findet Antworten auf die Frage, was man als Chef machen muss, um mit Networking erfolgreich zu werden. 

Gleich zwei Awards

Wenn so viele Köche zusammenkommen wie auf der Chef-Sache, werden natürlich auch Wettbewerbe ausgetragen. Beim "Cru de Cao"-Award geht es mit innovativen Desserts von Nachwuchs-Patissiers unter der Schirmherrschaft von der Schokoladen Manufaktur Coppeneur süß zur Sache. Rauer wird es beim "Hot or Not"-Award, der von Norge - Fisch aus Norwegen veranstaltet wird. Hier zeigen junge ambitionierte Köche auch dieses Jahr wieder, wie vielfältig die Fjordforelle sein kann.

Mehr Informationen unter www.chef-sache.eu

Chef-Sache

Das Symposium für ambitionierte Köche und solche, die es werden wollen, findet seit 2008 jährlich in Köln statt. Edition Port Culinaire und die Fleet Events GmbH präsentieren die Veranstaltung, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Gastronomie-Branche zu optimieren und ihren Größen eine exklusive Plattform zum Austausch und Präsentation zu liefern.

Kulinarisches Networking

Am 26. und 27. Oktober treffen sich rund 2.500 Köpfe aus der Top-Gastronomie, darunter rund 130 Sterneköche. Sie alle machen aus der Chef-Sache das Netzwerk-Event in Deutschland. Auf der einmaligen Plattform werden Kontakte geknüpft, Ideen getestet, Inspirationen gesammelt und Kollegen getroffen. Netzwerken war für Köche der Top-Restaurants noch nie so einfach.

Pressekontakt:

Sanja Soso
Neue Gröningerstr. 10
20457 Hamburg
agentur@highfood.de

mehr

03.10.2014 in der Grünen Damastkammer

GFDK - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Vor 100 Jahren, am 31. Juli 1914, unterzeichnete Kaiser Wilhelm II. im Neuen Palais eine Verordnung, die das Deutsche Reich in den Kriegszustand versetzte. Es war ein wesentlicher Schritt auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg.

Ausstellung in Potsdam

Anlässlich dieses Jahrestages zeigt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg eine kleine Kabinettausstellung in der Grünen Damastkammer, dem ehemaligen Arbeitszimmer Wilhelms, im Neuen Palais. Ausgestellt wird das originale Dokument, das am 31. Juli 1914 von Kaiser Wilhelm II. und dem Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg in Potsdam unterzeichnet wurde, sowie die Schreibfeder, mit welcher der Kaiser am folgenden Tag, dem 1. August 1914, im Berliner Schloss die Mobilmachung unterschrieb. Die historischen Hintergründe jener verhängnisvollen Tage werden auf einer Text- und Bildtafel erläutert.

Die Julikrise – auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg

Bereits nach dem am 28. Juni 1914 erfolgten Attentat auf das österreichisch-ungarische Thronfolgerpaar in Sarajevo war es in Potsdam zu einem folgenreichen Treffen gekommen: Am 5. Juli 1914 empfing Kaiser Wilhelm II. im Neuen Palais seinen Bündnispartner in Person des österreichisch-ungarischen Botschafters László von Szögyény-Marich. Im Laufe der Unterredung sagte der deutsche Kaiser ihm die volle Unterstützung für den Kriegsfall zu. Mit diesem in Potsdam gegebenen „Blankoscheck“ konnte die Wiener Regierung ihren nächsten Schritt gegen Serbien planen.

Um Ruhe vorzutäuschen, trat Wilhelm II. am 6. Juli 1914 seine traditionelle Nordlandreise nach Skandinavien an. Als sich die politische Lage jedoch immer mehr zuspitzte, brach der Kaiser die Reise ab und traf am 27. Juli 1914 wieder in Potsdam ein. Am selben Tag ordnete Russland die Teilmobilmachung seiner Armee an. Deutsche Gegenmaßnahmen blieben noch aus. Der deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg war gegen eine übereilte Reaktion, um das Zarenreich für einen Kriegsausbruch verantwortlich machen zu können.

Am 28. Juli erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Am 30. Juli 1914 erließ Zar Nikolaus II. die Generalmobilmachung. Darauf hin verhängte Kaiser Wilhelm II. am 31. Juli 1914 im Neuen Palais den Zustand drohender Kriegsgefahr für das Deutsche Reich.

Russland forderte er auf, die Mobilmachung rückgängig zu machen. Gemeinsam mit dem Reichskanzler begab sich der Kaiser in die Hauptstadt. Da eine Rücknahme der Mobilmachung ausblieb, unterschrieb der Kaiser am 1. August 1914 im Berliner Schloss die deutsche Mobilmachung und erklärte Russland den Krieg. Daraufhin griffen in den nächsten Tagen alle europäischen Bündnisvereinbarungen.

Freunde der Kunst

Das Neue Palais wurde am 31. Juli 1914 Schauplatz einer „Wegmarke der Geschichte“. Der Erste Weltkrieg war das erste folgenschwere Ereignis des 20. Jahrhunderts, er forderte 17 Millionen Menschenleben und änderte das europäische Staatengefüge von Grund auf.

mehr
Treffer: 5000