Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

29.10.2014 Museum Ludwig

GFDK - Museum Ludwig

Im Rah­men der groß an­gelegten dezen­tralen Ausstel­lungsini­tia­tive „25/25/25“ bringt die Kun­st­s­tif­tung NRW zu ihrem 25jähri­gen Beste­hen 25 in­ter­na­tio­nale Kün­st­lerin­nen und Kün­stler mit 25 städtischen Museen des Lan­des zusam­men.

Ausstellung in Köln

Für das Mu­se­um Lud­wig lud eine Ex­perten­gruppe den New York­er Kün­stler Ken Oki­ishi (geb. 1978) ein, aus der Begeg­nung mit der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig ein neues kün­st­lerisch­es Werk zu en­twick­eln. Oki­ishi, der sich in sei­nen let­zten Ar­beit­en mit dem span­nungsvollen Ver­hält­nis von ge­mal­tem und elek­tronischem Bild, von Gestischem und Daten­ma­te­rial beschäftigt hat, tritt in ei­nen ver­gleich­baren Aus­tausch mit Werken von Yves Klein und Gün­ther Ueck­er aus der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig. An drei Or­ten in der Samm­lung wer­den seine neuen Ar­beit­en aus­gestellt.

Oki­ishi beschäftigt sich mit der heuti­gen Wahrneh­mung über Bild­schirme, die teil­weise die Be­trach­tung des Orig­i­nals über­flüs­sig zu machen scheint. Kunst­w­erke und Ausstel­lun­gen gel­ten als „ge­se­hen“, auch wenn dies nur über den Com­put­er- oder Smart­phone-Bild­schirm gesche­hen ist.

Ken Oki­ishi hat für sein Pro­jekt Screen Pres­ence Gün­ther Ueck­ers Nagel­re­lief weiß-weiß von 1961 abge­filmt. Er zeigt diese Bild­schirm-Kopie des Ueck­er-Werks in Orig­i­nal­größe auf einem Mon­i­tor. Der Bild­schirm wird in der Nähe des Orig­i­nals von Ueck­er präsen­tiert, so­dass der Mu­se­umsbe­such­er beide Werke gleichzeitig be­tracht­en kann. Oki­ishi bear­beit­et den Mon­i­tor mit Nägeln, die er in ein­er Weise auf den Bild­schirm klebt, dass die Nägel in ei­nen span­nungsvollen Aus­tausch mit der in die Fläche des Screens ge­ban­n­ten Ma­te­rial­ität des Werkes von Gün­ther Ueck­er ger­at­en.  

Freunde der Kunst

Die­sen mit Nägeln verse­he­nen Bild­schirm filmt Oki­ishi wiederum ab und zeigt die Video­bilder auf einem großen Bild­schirm in der Samm­lung Haubrich, ge­genüber einem Porträt des Samm­lers, der dem Wall­raf-Richartz-Mu­se­um vor der Grün­dung des Mu­se­um Lud­wig 1946 seine Samm­lung klas­sisch­er Mod­erne ver­machte. Auch den Bild­schirm, auf dem das zweite Video aus­ges­trahlt wird, bear­beit­et Ken Oki­ishi, und bringt so die orig­i­nalen Werke der Vor­bilder in eine kom­plexe Bezie­hung un­tere­i­nan­der.

info@museum-ludwig.de

 

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29.10.2014 modemesse

GFDK - Sarah Bender

Die mit großer Spannung erwartete Premiere der COLOGNE FASHION DAYS 2014 (CFD)  eine dreitägige Messe für modebegeisterte Endverbraucher, findet vom 14. – 16. November in THE NEW YORKER | DOCK.ONE, Köln- Mülheim statt.

Die CFD bieten zudem einen hervorragenden und vielversprechenden Rahmen für die nunmehr 4. Edition des erfolgreichen COLOGNE CATWALK, der in diesem Jahr am Samstag, 15. November im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste statt findet. Die Schirmherrschaft der COLOGNE FASHION DAYS und des COLOGNE CATWALK übernimmt Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Besonders erfreut sind Ralf Daab und das Team des Kölner DAAB Verlags als Veranstalter der CFD über die Kooperation mit TM TextilMitteilungen, das visionäre Dialog-Magazin für die Modebranche, sowie mit FashionUnited, das weltweit führende Internet-Branchennetzwerk für Fashionprofis.

Modemesse und Fashionshow

Die CFD richten sich an Endverbraucher und dienen als PR- & Marketing-Plattform für junge Designer und Nachwuchstalente. Einkäufer sind ebenfalls willkommen und können neue Modelabels entdecken und innovative Kollektionen für ihre Shops ordern. Mit seinem coolen Industrie-Charme ist das DOCK.ONE im Mülheimer Hafen die ideale Location.

Mehr als 30 Modelabels aus dem In- und Ausland stellen ihre neuesten Kollektionen vor und bieten diese vor allem direkt zum Verkauf an. Neben innovativen Designern aus Deutschland und einigen internationalen Labels u.a. BRACHMANN, LAROMO + PADICI oder JOLONTÉ VOUS!, ist auch die Kölner Modeszene u.a. mit CHANG13 und LIEV by Olivia Zirkel vertreten. Als Gastland präsentieren die Niederlande in Kooperation mit der Modeplattform FASHIONCLASH aus Maastricht eine Auswahl von zehn niederländischen Designern im THINK DUTCH SPACE. Darunter u.a BAS KOSTERS, ebby port, Deniz Terli oder Liselore Frowijn. Auf der CFD-Stage finden an allen drei Messetagen interessante Programmpunkte mit Vorträgen, Interviews und Talks rund um das Thema Mode statt. Zusätzlich informieren Modeschulen über ihre Ausbildungsprogramme u.a. das Design Department aus Düsseldorf.

Der 4. COLOGNE CATWALK findet am Samstag, 15. November 2014 im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste (nur 5 Gehminuten vom DOCK.ONE entfernt) statt. Der interdisziplinäre Kulturort in der ehemaligen Hauptverwaltung der Klöckner-Humboldt-Deutz Werke versteht sich als urbanes Kunstprojekt, das grenzüberschreitende künstlerische Prozesse freisetzt. Die aktuelle Ausstellung „Medusas Garten“ von Martin Kleppe bildet den skulpturalen Rahmen für den diesjährigen COLOGNE CATWALK. Waldek Szymkowiak, der bereits Shows für Marken wie Michalsky, Dolce & Gabbana oder Christian Dior choreografiert hat, übernimmt die künstlerische Leitung. Eine Jury wählt aus allen teilnehmenden Labels der CFD sechs Designer aus, die ihre Kollektion im Showteil des COLOGNE CATWALK präsentieren. Zur „wavemusic Private Chill“ Aftershow-Party werden rund 500 Gäste erwartet.

Eintrittskarten für die COLONE FASHION DAYS und den COLOGNE CATWALK sind bereits über KölnTicket erhältlich. 

COLOGNE FASHION DAYS (CFD) 14. - 16. November 2014

NEW YORKER | DOCK.ONE Hafenstr. 1 | Auenweg 51063 Köln-Deutz

Freitag, den 14. November, 14.00 - 22.00 Uhr Samstag, den 15. November, 11.00 - 20.00 Uhr Sonntag, den 16. November, 13.00 - 18.00 Uhr

Tageskarte: € 8,00 inkl. ÖPNV

COLOGNE CATWALK mit anschließender „wavemusic Private Chill“ Aftershow-Party Samstag, 15. November 2014, Einlaß 19.00 Uhr

raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste Deutz-Mülheimer Str. 147-149
51063 Köln-Deutz

Eintritt: € 39,00 inkl. Eintritt an allen 3 Messetagen der CFD

Eintrittskarten für die COLONE FASHION DAYS und den COLOGNE CATWALK sind bereits über KoelnTicket erhältlich:

Veranstalter:
DAAB MEDIA GMBH Maastrichter Str. 53 50672 Köln

cfd@daab-media.com

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29.10.2014 Mit Alondra de la Parra

GFDK - Christina Gembaczka

Mit einem Programm voll Rhythmus und großer Gefühle kehrt Alondra de la Parra ans Pult des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin zurück. In „Amor imposible” („Unmögliche Liebe”) dirigiert die Mexikanerin am 7. November 2014 um 20 Uhr im Konzertsaal der UdK in der Hardenbergstraße Werke über Liebespaare, deren Verbindungen von Anfang an unter keinem guten Stern stehen. Eröffnet wird der Abend mit Pjotr I. Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre zu Shakespeares „Romeo und Julia“, anschließend ertönt Leonard Bernsteins beliebte moderne Version der Geschichte in Form der Sinfonischen Tänze aus „West Side Story“.

Konzert in Deutschland 

Nach der Pause folgt die Berliner Erstaufführung vom Intermezzo aus Ricardo Castros Oper „Atzimba“, deren gleichnamige Titelfigur eine indianische Prinzessin ist, die sich in einen spanischen Eroberer verliebt und ihm in den Tod folgt, wie Julia ihrem Romeo. Im letzten Werk des Abends, der Suite aus Silvestre Revueltas‘ Filmmusik zu „La Noche de los Mayas“, werden die Geister der Ureinwohner Mexikos zum Leben erweckt. In den träumerischen bis hochdramatischen Klängen kommen zahlreiche und für Lateinamerika typische Schlaginstrumente zum Einsatz.

Konzert in Berlin

Alondra de la Parra fasziniert durch ihren besonders vitalen und energiegeladenen Dirigierstil. Geboren wurde sie 1980 in New York, wuchs aber in Mexiko auf und wusste mit 13 Jahren, dass sie Dirigentin werden wollte. Ihre Ausbildung in Komposition erhielt sie in Mexiko City, die als Pianistin und Dirigentin an der Manhattan School of Music. Nach der Eroberung der nord- und südamerikanischen Konzertsäle ist sie nun auch in Europa und Asien ein gefragter Gast und wird in der laufenden Spielzeit zum wiederholten Male beim Orchestre de Paris sowie zum ersten Mal beim London Philharmonic Orchestra zu Gast sein. Ihr Debüt beim RSB gab sie im April 2013 mit Werken aus Lateinamerika.
 

Freitag, 7. November 2014, 20.00 Uhr
Universität der Künste Berlin, Konzertsaal Hardenbergstraße

Alondra de la Parra, Leitung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 
„Amor imposible”
 
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
„Romeo und Julia" - Fantasie-Ouvertüre nach William Shakespeare
Leonard Bernstein
„West Side Story" - Symphonic Dances
Ricardo Castro
Intermezzo aus der Oper „Atzimba"
Silvestre Revueltas
„La Noche de los Mayas" - Ballettsuite in vier Sätzen für Orchester
 
Konzertkarten zu 35 / 25 €
RSB-Besucherservice: 030 - 202 987 15

 

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Gembaczka
Charlottenstraße 56
10117 Berlin
presse@rsb-online.de

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29.10.2014 Kantine am Berghain

GFDK - MLK

Seit das in London ansässige Trio New Build 2012 erstmals auf den Plan trat, verfügt die britische Insel über einen aufregenden Act zwischen Pop und Politik, Elektronikmusik und Eleganz. Nur selten hatte die Öffentlichkeit derart hohe Erwartungen an ein neues Projekt. Der Grund liegt auf der Hand: In New Build begegnen sich Mitglieder zweier Acts, die zu den einflussreichsten der vergangenen Dekade zählen – LCD Soundsystem und Hot Chip. Bereits das 2012 veröffentlichte Debütalbum „Yesterday Was Lived And Lost“ stieß auf gigantisches Interesse seitens Medien und Fans – eine Euphorie, die sich mit dem am 17. Oktober erscheinenden, zweiten Album „Pour It On“ weiter steigern dürfte. Einen Monat später, am 18. November, erhalten die deutschen Fans erstmals die Gelegenheit, die neuen Songs auch live zu erleben. Dann spielen New Build eine exklusive Show in der Berliner Kantine am Berghain.

Für Fans eines futuristischen, alle Grenzen sprengenden Stils zwischen kluger Pop- und aufregender Clubmusik gehörte die Ankündigung, dass sich die Electro-Pioniere LCD Soundsystem Ende 2011 auflösen würden, zu den traurigsten Nachrichten der letzten Jahre. Rund ein Jahrzehnt lang hatte das Kollektiv die Ästhetik moderner Elektronikmusik entscheidend geprägt. Sie galten als Blaupause für den neuen Typus einer progressiven Musik-Formation. An der Schnittstelle zwischen pumpender DJ-Kultur und rockender Live-Band waren sie federführend für den Sound der Gegenwart verantwortlich. Sie komponierten Songs, die radikal neu waren, und stürmten mit ihnen regelmäßig die Charts.

Konzert in Deutschland

Doch schon kurz nach dem Ende der Formation zeichneten sich neue Großtaten am Horizont ab. Der bisherige LCD-Gitarrist und furchtlose Stil-Grenzgänger Al Doyle, der auch bei den Dance-Pop-Könnern Hot Chip zum festen Line-up gehört, gründete mit seinem Hot Chip-Kollegen Felix Martin und dem Londoner Studio-Engineer Tom Hopkins New Build, die sich als echtes Kunst-Kollektiv verstehen. Durch stetige personelle Veränderung soll, so der Gedanke, ein innovativer Sound entstehen, der frei ist von Vorgaben und Erwartungen. Jeder ihrer Tracks entspringt aus dem Moment.

Den ersten Vorgeschmack auf ihren grenzsprengenden Sound lieferte die fast zeitgleich zum LCD-Split veröffentlichte Single „Misery Loves Company“, ein mitreißender Mix aus tanzbarer Elektronik, schwelgendem Synthie-Pop und afrikanischen Steeldrums. Im März 2012 folgte das Debütalbum „Yesterday Was Lived And Lost“, das zu einem der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres zählte. Von DJ-Fachpublikationen über weltweit führende Musikmagazine bis zum internationalen Feuilleton war man sich einig, dass New Build einen vollkommen individuellen Stilmix kreiert hatten. Überdies fand ihre mutige inhaltliche Ausrichtung große Beachtung: In ihren Texten widmete sich das Trio aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, thematisierte den Verlust von Empathie und Menschlichkeit im digitalen Zeitalter und nahm auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um klare politische Positionierung ging.

Konzert in Berlin

Nun steht mit „Pour It On“ der zweite Longplayer in den Startlöchern. Erneut wurde auf diesem Album viel kollaboriert, zum erweiterten Bandgefüge zählen mittlerweile mehr als ein halbes Dutzend Musiker. Thematisch konzentrieren sie sich diesmal stärker auf das Individuum, auf Themen wie Frustration, Angst und Desorientierung. Während sie in ihrer Musik weiterhin auf brillante Weise den Pop der 80er mit futuristischen Beats kreuzen. Mehr denn je spürt man ihre Liebe zu Bands wie The Human League, gepaart mit der Dringlichkeit moderner Elektronik.

Marek Lieberberg presents

New Build 

Di.       18.11.14         Berlin               Kantine am Berghain

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mi., 17.09.2014, 11:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

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29.10.2014 Komödie

GFDK - kino.de

Von der Menschwerdung eines Menschenfeindes erzählt Rob Reiner in seiner launigen RomCom, die mit Diane Keaton und Michael Douglas ideal besetzt ist.

Ein Widerspenstiger wird wieder einmal gezähmt, diesmal ist es Michael Douglas den Diane Keaton domestiziert. Eine flüssig erzählte, streng den Regeln des Genres verpflichtete Vorzeige-RomCom ist Rob Reiner ("Harry und Sally") mit "Das grenzt an Liebe" gelungen. Perfektes Handwerk bekommt man ebenso geboten wie spritzige Dialoge und die frappierenden Ähnlichkeiten zu "Besser geht's nicht" - da wurde einst Misanthrop Jack Nicholson von Helen Hunt nachhaltig "geheilt" - erklären sich dadurch, dass Mark Andrus für beide Filme die raffinierten Skripts verantwortete.

"I've looked at love from both sides now..." Joni Mitchells Ohrwurm, interpretiert von Judy Collins, eröffnet die hindernisreiche, turbulente Lovestory, weitere, klug ausgewählte Hits wie "Let's Work Together" oder "Ramblin' Man" befeuern die Handlung und sorgen (mit) fürs richtige Wohlfühl-Feeling - wie auch die ewig verwegen gewandete Keaton, die mit Standards wie "Blue Moon" oder "The Shadow of Your Smile" beweist, dass sie auch als Sängerin hätte Karriere machen können.

Hier leidet sie nun als Loungesängerin Leah unter den Launen ihres Vermieters Oren (Douglas), mit dem sie Tür an Tür in dessen schicken Appartementhaus "Shangri-La" - nomen non est omen! - im malerischen Connecticut wohnt. Seit dem Tod der Gattin steht der erfolgreiche Immobilienmakler mit jedermann auf Kriegsfuss, Verbalinjurien sind seine Spezialität, notfalls greift er jedoch auch zur Paintball Gun, um Hunde zu vertreiben. Als unerwartet sein entfremdeter Sohn mit der ihm bislang unbekannten Enkelin auftaucht - Opa soll auf sie aufpassen, während der Papa eine mehrmonatige Haftstrafe absitzt -, schiebt er das Kind postwendend zur Nachbarin ab.

Die Menschwerdung eines Menschenfeinds beschreibt Routinier Reiner, der sich Toupet-bewehrt als Artie auch unters Ensemble mischt, in der Folge. Elegant und mit leichter Hand führt er die Kombattanten zusammen. Langsam wird sich Oren der Reize und Qualitäten Leahs bewusst. Recht bald landet man gemeinsam im Bett - nicht ohne dass Leah mitgeteilt hat, dass sie dabei ihren BH anzulassen gedenkt -, als Kompliment hat sie Oren zuvor wissen lassen, dass er schon Häuser verkauft hat, die älter als sie und obendrein noch in einem wesentlich schlechteren Zustand waren.

Douglas und Keaton spielen souverän auf und sich als Streithähne gekonnt die Bälle zu. Freundlich und hell hält Reed Morano ("Kill Your Darlings") seine Bilder, die Sets sind ansehnlich und ein Happy End ist unabdingbar. Ein wunderbar entspanntes Old-School-Vergnügen mit milden Slapstick-Momenten bei dem sich Herz ungeniert auf Schmerz reimt und zu dem Ms. Keatons regelmäßige Weinkrämpfe ganz wunderbar passen. geh.

Kinostart: 06.11.2014

Quelle: kino.de

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29.10.2014 Beck & Eggeling

GFDK - Beck & Eggeling

Beck & Eggeling präsentiert die Ausstellung 'Rodin-Paraphrasen' mit Werken von Victor Kraus und der Skulptur Baigneuse Zoubaloff von Auguste Rodin.

Ausstellung in Düsseldorf

Die Eröffnung findet am Freitag, den 7. November 2014 ab 18 Uhr in der Bilker Straße 5 in Düsseldorf, anlässlich des Galerienwochenendes 'Kunst in der Carlstadt' und in Anwesenheit des Künstlers statt.

Rodins Aktzeichnungen aus seinen letzten zwanzig Schaffensjahren haben 
Victor Kraus nachhaltig beeindruckt.
 „Die Lockerheit und spielerische Leichtigkeit seiner Linienführung
 ist wunderbar“.
 Beim Blättern in dem aufwändig gedruckten Katalogbuch "Auguste Rodin, 100 Zeichnungen und Aquarelle“, das im Jahre 1988 im Lingen Verlag, Köln erschienen ist, fand Kraus seine Inspiration und war  hingerissen von der Schönheit und Qualität der reproduzierten Arbeiten.

Im Jahr 2012 überarbeitet Kraus alle 100 Aktzeichnungen aus diesem Buch mit teils pastoser Aquarelltechnik und Aquarellstiftzeichnung und arbeitet sie teilweise auch zu Collagen um.

Victor Kraus beschreibt seine Intention zu dieser Serie wie folgt: „Einzig die Blässe von Rodins Farbeinsatz und die oft herrschende Kontrastarmut haben mich veranlasst, meine malerische Herangehensweise den reproduzierten Zeichnungen überzustülpen. 
Dies ist zwar einigermaßen despektierlich, doch die Lust zur Veränderung bis hin zur Neuinterpretation der Werkgruppe hat mich zu diesem Sakrileg der Übermalungen verführt.
“

Die so entstandenen Papierarbeiten haben mal mehr, mal weniger und manchmal kaum noch etwas mit den ursprünglichen Motiven gemeinsam, dennoch ist die Seele dieser Zeichnungen immer noch spürbar.
  Zwei Jahre später setzt der Künstler einige dieser Motive auf größere Leinwandformate und Kartons um. Als Solitär einer malerischen Paraphrase einer Skulptur Rodins ist die großformatige Leinwandarbeit Torso der Adele (2014) entstanden.

Flankiert wird die Ausstellung 'Rodin-Paraphrasen' von der Präsentation der Skulptur Baigneuse Zoubaloff von Auguste Rodin.

Freunde der Kunst

Beck & Eggeling zeigt Victor Kraus bereits zum fünften Mal in einer Einzelausstellung und blickt dabei zum 60. Geburtstag des Künstlers auf eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit zurück, die bereits 1995 in Leipzig begann. Kraus studierte von 1977 bis1982  an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Sauerbruch, es folgten mehrer Stipendien und Preise, so z.B. 1985 das Landesstipendium Niedersachsen und 1990/1991 das USA-Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums in San Francisco.

1986 erhielt Victor Kraus den Bayerischen Staatspreis für Bildende Kunst und 2011 war er Preisträger des bayernweiten Wettbewerbs 'KUNSTamBANDamLIMES'. Bereits das Sprengel Museum in Hannover (1987), die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (1991), das Kunstmuseum Ahlen (2007), die Kunsthalle Schweinfurt (2012) und weitere Museen  sowie Galerien im In -und Ausland würdigten Victor Kraus mit Einzelausstellungen.

jil.campisi@beck-eggeling.de

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29.10.2014 nach William Shakespeare

GFDK - Theater Basel

In der Zeit nach dem Tod seines Vaters wird der Königssohn Hamlet mit der Frage nach Gerechtigkeit konfrontiert.

Theater in Basel

Unvermittelt muss sich der junge Thronfolger Dänemarks mit Gewissensfragen auseinandersetzen. Zunächst hat er nur die Ahnung, dass da etwas faul ist in seinem Vaterland. Doch je länger er seinem Instinkt folgt und die Spur des Zweifels ernst nimmt, umso verzweifelter und unfassbarer erlebt er sich von Unrecht umgeben.

In seiner vielschichtigen Tragödie ­«Hamlet» konfrontiert Shakes­peare einen jungen Menschen mit der Erkenntnis, – um der Verantwortung gerecht zu werden – sich zwischen Machtmissbrauch und Intrigen positionieren zu müssen. Die Tragödie treibt ihn von einer existentiellen Frage zur nächsten: Unerbittlich ist die Wahl zwischen Rache und Vergebung. Die Inszenierung nimmt die Sinnfrage auf. Aber anders als Shakes­peare ermächtigt diese Inszenierung ihre Helden, in den Lauf der Tragödie einzugreifen.

Freunde der Kunst

presse@remove-this.theater-basel.ch

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29.10.2014 Museum Tinguely

GFDK - Museum Tinguely

Eine der radikalsten und gleichzeitig poetischsten Annäherungen an die Realität praktizierten ab 1950 die «Affichisten»: Francois Dufrêne, Raymond Hains und Jacques Villeglé gehörten wie Jean Tinguely zur Künstlergruppe der «Nouveaux Réalistes». Ihr Schaffen traf sich mit dem der Gleichgesinnten Mimmo Rotella und Wolf Vostell.

Die vom Museum Tinguely und der Schirn Kunsthalle Frankfurt gemeinsam konzipierte Ausstellung „Poesie der Grossstadt. Die Affichisten“ hat eine künstlerische Strömung zum Thema, die ausserhalb Frankreichs, auch in der Schweiz und in Deutschland, bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist. In der Schweiz werden die Affichisten nun erstmals überhaupt umfassend gezeigt. Die Ausstellung ist als Parcours angelegt, der den Stadtraum als Ort vielfältiger Inspiration für Flaneure vorführt und Begegnungsorte für die radikalen Inventionen dieser fünf Künstler schafft; seien es Décollagen, filmische, fotografische oder auch poetische Experimente.

Ausstellung in Basel

Dufrêne, Hains und Villeglé, später auch Rotella, formierten sich zusammen mit Arman, Yves Klein, Martial Raysse, Daniel Spoerri und Jean Tinguely zu den von Pierre Restany 1960 mittels Manifest begründeten ‚Nouveaux Réalistes‘. Damit ist zwar das künstlerische Feld abgesteckt, das sich um den kleinsten gemeinsamen Nenner, die ‚nouvelles approches perceptives du réel‘ dreht. Doch berücksichtigt diese Zuordnung im Fall der Affichisten nicht, dass sie schon um 1950 wichtige Wegbereiter für ein neues Denken waren, das das erweiterte Feld künstlerischen Handelns und Schaffens um 1960 erst vorbereitete. So ist es auch kein Zufall, dass sich wichtige Ideen für Restanys erstes Manifest der ‚Nouveaux Réalistes‘(1960) aus einem bereits 1958 publizierten Text von Jacques Villeglé, Des réalités collectives, ableiteten. Die Affichisten kamen allerdings erst mit Verzögerung und im Kontext der ‚Nouveaux Réalistes‘ an der 1ère Biennale de Paris 1959 und anschliessend mit Einzelpräsentationen in der Restany nahestehenden Pariser Galerie J zu ihren ersten Ausstellungsgelegenheiten. So war die Formation der ‚Nouveaux Réalistes‘ für die Rezeption und den Erfolg der Affichisten von kaum zu überschätzender Bedeutung.

Herkunft und Entwicklung der fünf vorgestellten Künstler waren, bevor sie sich zu Kollaborationen, gegenseitigen Werk-Widmungen und gemeinsamen Auftritten zusammenfanden, höchst unterschiedlich. Was sie jedoch einte, war ein disziplinenübergreifendes Denken und Wirken: Performatives Handeln, Poesie, Lautmalerei, theatrale Aktion, Happening, Fotografie und Film gewannen durch das Medium der Décollagen und den Prozess des Décollagierens Form. Gleichzeitig wohnt ihren Werken, die vom kleinsten Fragment - kleine Etüden und Studien - bis zum überwältigenden Grossformat reichen, aber auch malerisches und bildhaftes Potential inne, worin Gegenständlichkeit und abstrakte Lesart ebenso selbstverständlich wie zufällig vereint scheinen. François Dufrênes Herkunft als lettristischer und ultra-lettristischer Lautschöpfer, Sprachzersetzer und -aktionist formte die Art seiner Aneignung von Plakaten mittels Sprachspielen - eine teilweise kryptisch-vergegenständlichende Interpretation abstrakter Formfragmente – als auch die Faszination für Zeitlichkeit, den Abdruck und das archäologische Verfahren der Schichtung, wie sie seine herausgeschälten Plakatrückseiten zeigen.

Mit Raymond Hains teilte er die Freude an der ins Absurde reichenden De- und Reformierung des Sprachlichen und des Bildlichen, das bei Hains noch mehr dem Spielerischen, dem puren Zufall und der freien Assoziation zugewandt war und die Stadt als Quell für Perlenketten poetischer Handlungen verstand. Zusammen mit Jacques Villeglé schaffte Hains schon Ende der 1940er Jahre die ersten Plakatabrisse, wovon der wohl berühmteste, Ach Alma Manetro (1949), den Auftakt zur Ausstellung bildet. Ab 1950 entwickelten sie in einem komplexen Verfahren der Transformation mittels optischer Verzerrung und wechselnden Medien den Film Pénélope, der exemplarisch wie die Décollagen für konzeptuelle Verfahren des Findens (mehr als des Erfindens) steht. Für Villeglé seinerseits ist das Medium des Plakats ein schier unendlicher, sich ständig erneuernder Fundus des Gegenwärtigen, der eine spezifische Ästhetik und Temporalität konserviert, und damit im Laufe der Zeit auch den jeweiligen ‚historischen Ort‘.

All dieses Material stellt die Metropole in ‚autopoetischer Produktivität‘ dem geneigten Stadtspaziergänger zur Verfügung. Sei es Paris für Dufrêne, Hains, Villeglé, oder auch Vostell, sei es Rom für Rotella. Mimmo Rotella, der durch Bekanntschaft mit Restany zum Kreis der ‚Nouveaux Réalistes‘ stösst, experimentierte seinerseits unabhängig von den anderen Affichisten schon ab 1953 mit Décollagen.

Auf noch früher datierte Collagen folgen in formaler Ähnlichkeit erste Décollagen und Rückseiten, die als eigentliche Materialbilder ebenfalls das Thema des Archäologischen behandeln, und die sich auf die besondere Qualität von verwittertem Papier und ihrem rückseitigen Träger richten. Im Gegensatz zu Hains und Villeglé greift Rotella aber auch direkt in die Oberfläche ein, um Strukturen, Muster und Schichtungen offenzulegen. Nach 1960 ändern sich die Gegenstände seiner Plakatabrisse. Nun sind es meist bunt beworbene Produkte der Konsumwelt und Filmplakate, die ihn zentral interessierten. Darin trifft er sich wiederum mit Villeglé, den dieselbe Faszination für die populären Bilder der Werbung beschäftigte. Sie werden damit zu Pionieren der Pop-Art. Nicht nur im Zusammenhang mit Plakatabrissen, sondern als umfassenden Kunstbegriff verwendet Wolf Vostell den Begriff der ‚Dé-coll/age‘, um Dekonstruktion als schöpferisches Verfahren zu betonen. Plakatabrisse verwendet er in einem seiner ersten Happening, Das Theater ist auf der Strasse von 1958, bei dem das Publikum zur Aktion aufgerufen wurde, Textfragmente zu zitieren oder (fragmentiert) abgebildete Gesten zu imitieren. Aktionistische Elemente der Bearbeitung oder Übermalung (durch das Publikum) ergänzen bei ihm das Verfahren der Auswahl und Aneignung.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung Die Poesie der Grossstadt umfasst den Zeitraum von 1946 bis 1968 und richtet ein besonderes Augenmerk auf die Entstehung und frühe Phase der Affichisten, auf fotografische, filmische und poetische Experimente und Kollaborationen. Dass wir die fünf Künstler mit ihren bedeutendsten Werken vorstellen können, verdanken wir einer grossen Zahl von Leihgebern, die unser Projekt auf grosszügige Weise unterstützen, was bei der Fragilität dieser ‚Papierarbeiten‘ nicht selbstverständlich ist. Die Präsentation ist als chronologisch und thematisch gegliederter Stadt- Raum angelegt, der die abstrakten Grossformate und die grossen gegenständlichen Décollagen besonders hervorhebt, aber auch das Thema der politischen Plakate ebenso wie die Faszination für Text, Textur und Struktur speziell vorstellt.

isabelle.beilfuss@roche.com

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28.10.2014 Clara und Robert

GFDK - Alexandra Iwan

Düsseldorf, Oktober 2014. Die Fassade ist schon richtig hoch gewachsen, die Ausmaße von Clara und Robert sind beträchtlich geworden. Mit über 200 Gästen und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel feierten die Projektentwickler „die developer“ um Stefan H. Mühling heute ihr Richtfest.

Genau ein Jahr, nachdem der große Ankermieter Wirtschaftsprüfer Warth & Klein Grant Thornton verkündet worden ist.

Zwei Neubauten bilden das einzigartige Ensemble inmitten attraktiver urbaner Plätze im „Boomquartier“ Derendorf-Nord neben der Unternehmerstadt, wo „die developer“ bereits mehrere Officebauten (Double U und Lighthouse erfolgreich umgesetzt haben). Zwischen Tannenstraße, Johannstraße und Ulmenstraße wurde jetzt die letzte Lücke geschlossen – und damit eine neue schöne Businesswelt modern entwickelt. Die beiden Bürogebäude sind bereits auf „Erfolg komponiert“: Clara und Robert von den SOP Architekten. „Robert“ hat einen Großmieter gefunden. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton nutzt den kompletten Gebäudeteil mit 7.400 Quadratmetern als neuen zentralen Firmensitz. 350 der bundesweit 700 Mitarbeiter werden hier einziehen. 

Vom Kö-Bogen zu dem berühmten Pärchen

Nach den Libeskind-Bauten am nördlichen Kö-Ende haben sich Stefan H. Mühling und Andreas Buchmann, beide Geschäftsführer von „die developer“, ihr erstes Nachfolgeprojekt, ein neues wegweisendes Immobilienprojekt, vorgenommen. Das Grundstück befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Ulanenkaserne in Düsseldorf-Derendorf, zwischen denkmalgeschützten Gebäuden und altem Baumbestand. Viele Firmen der Kreativwirtschaft sowie Industrie-, Finanz- und Beratungsunternehmen haben sich im Umfeld angesiedelt – Silicon-Derendorf. Der Standort ist derzeit angesagt, nicht nur bei Kreativ-Unternehmen, sondern auch bei Mitarbeitern ist das „neue Derendorf“ sehr beliebt. Noch gibt es die Möglichkeit, sich an diesem sehr dynamisch entwickelnden Quartier anzusiedeln und Teil einer urbanen Community zu werden.

Düsseldorfs musikalische Fassade

Die Fassaden von Clara und Robert spielen mit dem Thema Musik, der Städtebau schafft Freiräume zur Entfaltung – zusammen mit dem Umfeld entsteht eine Symphonie. Die spielerisch angeordneten, unterschiedlich langen, schlitzartigen Fenster erschaffen eine sehr lebendige, aber auch sehr harmonische Architektur. Das Bild, welches in den Fassaden entsteht, erinnert an alte, aus Metall ausgestanzte Musikplatten. Die Fassade wird aus einem geschliffenen Natur-Aluminium-Blech realisiert. Durch die geschliffene Oberfläche bekommt das Material eine leicht matte Spiegelung, die dazu führt, dass das Material auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse immer anders reagiert. So erscheint die Fassade – abhängig von den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen – hinsichtlich der Farbgebung immer verschieden und wirkt dadurch außerordentlich lebendig und sehr elegant. Die helle, metallische Oberfläche verstärkt noch mehr den spannungsvollen Dialog zwischen Alt und Neu, steht zu der dunkler erscheinenden Corten-Stahl-Box, die auf dem Altbau platziert ist, in bewusstem Kontrast, was zu Abwechslung und Spannung im dennoch harmonischen Ganzen führt. Der denkmalgeschützte Altbau wird in das Ensemble integriert und schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne.

Historische Inspiration

Inspiriert durch die historischen Spuren von Clara und Robert Schumann in Düsseldorf, dem bekannten Künstlerpaar, erbrachte diese Historie die Namensfindung der Häuser. Haus Clara hat über 9.400 Quadratmeter vermietbare Fläche, Robert 7.400 Quadratmeter und unter den Gebäuden entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage. Das sprichwörtliche Häuser-Paar zeichnet sich durch hohe Visibilität, Effizienz und Flexibilität aus und lässt eine vielfältige Nutzung zu. Es verfügt über eine besonders nachhaltige und innovative Gebäudetechnik.

Ein urbanes Architektur-Duett

Mit den Geschwister-Häusern Clara und Robert realisieren die SOP Architekten ein weiteres wegweisendes Immobilienprojekt, das den historischen und städtebaulichen Spuren in Düsseldorf unterliegt. „Die Nähe Schumanns zu Düsseldorf und die Assoziation unserer Architektur zu den alten Musikplatten, waren Ausgangspunkt und Anlass für die Namensgebung und die Materialfindung für die Fassade“, so Jurek M. Slapa (Architekt, Dipl.-Ing.), Geschäftsführer SOP Architekten. Vom Wohngebäude bis zum internationalen Großflughafen, vom Bürogebäude bis zum WM Stadion – als etablierte Architekten stehen sie für nachhaltige Kompetenz, ganzheitliche Erfahrung und individuelle Leidenschaft. Die einzigartige Architektur-Philosophie der SOP Architekten bereichert mit ihren detaillierten Projekten die Landeshauptstadt und spiegelt sich heute zahlreich wider: Die Arena Düsseldorf, der Düsseldorfer Flughafen sowie die Hafenspitze Düsseldorf oder GAP 15 am Beginn der Königsallee.

Warth & Klein Grant Thornton: Ankermieter für „Robert“

Warth & Klein Grant Thornton wird „Robert“ komplett als neue Deutschland-Zentrale anmieten und mit rund 350 Düsseldorfer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einziehen. Diese sind zurzeit noch an sechs Standorten in Düsseldorf tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach Jahren stetigen Wachstums jetzt allen Düsseldorfer Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze in einem repräsentativen Neubau mit ansprechender Architektur anbieten können“, sagt Prof. Dr. Klaus-Günter Klein, Vorstandsvorsitzender von Warth & Klein Grant Thornton: „Unser neuer Firmensitz zeichnet sich durch Charakter und eine positive Ausstrahlung aus. Das sind Werte, die sehr gut zu uns passen, und die wir gerne nach außen zeigen.“

„Durch ein schlüssiges Nutzungskonzept in diesem Gebäude werden wir die Kommunikation und Vernetzung unserer Expertenteams weiter verstärken können“, erwartet Klein: „Diese gute Vernetzung hat uns zu einem erfolgreichen, lösungsorientierten Berater von wachsenden Unternehmen gemacht.“

Dem Standort Düsseldorf ist Warth & Klein Grant Thornton seit langem eng verbunden. Hier wurde die Gesellschaft 1958 gegründet und hier hat sie nach wie vor

ihren Sitz. Zudem wird aus Düsseldorf heraus der überwiegende Teil des Geschäfts generiert. Warth & Klein Grant Thornton engagiert sich für die Bürgerstiftung Düsseldorf, ist Mitglied von „Destination Düsseldorf“ und unterstützt auch die Universität Düsseldorf. „Die Anmietung verstehen wir auch als Bekenntnis zum Standort Düsseldorf“, sagt Prof. Klaus-Günter Klein: „Auch wenn wir unsere weiteren Standorte in Deutschland künftig noch ausbauen werden, bleibt Düsseldorf als Firmensitz ein wichtiger Standort für qualifizierte Mitarbeiter. Dass wir diesen jetzt auch ein hochattraktives räumliches Arbeitsumfeld anbieten, ist ein zusätzliches Plus.“

Fakten zum Gebäude

  •  ca. 17.000 m² Gesamtfläche
  •  ca. 300 PKW Einstellplätze (Tiefgarage)
  •  ca. 70 Mio. € Investitionsvolumen
  •  7 oberirdische Etagen

Für weitere Informationen:

die developer Projektentwicklung GmbH

Schadowplatz 12

40212 Düsseldorf

Volker Raatz MRICS

Dipl.-Ing. Architekt

volker.raatz@diedeveloper.de 

Presseanfragen, Bilder und Information:

Alexandra Iwan

alex@textschwester.de

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