Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

28.10.2014 Filigran, schwerelos, verspielt

GFDK - Stefanie Leisentritt

Bunt gefärbtes Laub, strahlender Sonnenschein: Für viele Menschen ist der Herbst die schönste Jahreszeit und eine ideale Gelegenheit, den Zauber der Natur zu genießen, bevor sich der Winter ankündigt. Und so nutzen viele die letzten warmen Sonnenstrahlen für einen Waldspaziergang durch die bunte Blätterwelt.

Dabei stößt man nicht nur auf leuchtende Waldbeeren und bunte Fliegenpilze, sondern auch auf allerlei Waldtiere, die zu Land und in der Luft unterwegs sind. Von diesen Waldbewohnern – Fliegenpilzen, Beeren, Füchsen, Eulen, Hirschen und Igeln – ist die neue herbstliche Schmuckkollektion von Titanias Zauberwald inspiriert.

Füchse sind zurzeit beliebte Motive in der Mode und daher auch in der Kollektion zahlreich vertreten. Für den Cabochonschmuck - Halsketten, Ohrstecker und Ringe mit Glascabochons - wurden hierfür verspielte gedruckte Motive verwendet. Ein besonderer Blickfang der Waldbewohner-Kollektion ist eine Halskette mit einem auffälligen, großen Rotfuchs-Anhänger aus massivem Glas. Für Schmuckliebhaber, die schlichte Schmuckstücke bevorzugen, wird eine zarte antikvergoldete Halskette mit einem schlichten Fuchsanhänger aus Messing angeboten.

Auch Eulen sind in diesem Herbst beliebte Motive und dürfen daher in der Waldbewohner-Kollektion nicht fehlen. Ein besonders schönes Eulenmotiv wurde für eine Cabochonkette im Vintagestil verwendet, während ein auffälliger Eulenanhänger aus emailliertem Metall in eine verspielte Halskette eingearbeitet wurde.

Wir lieben den Style der Zeit... weil uns neue Ideen inspirieren

Doch nicht nur Tiere wie Füchse und Eulen sind im Herbstwald zu finden, auch Pilze, Baumfrüchte und Waldbeeren spiegeln die Pracht dieser Jahreszeit wieder. Nostalgische Fliegenpilzmotive schmücken daher zahlreiche Halsketten, Ringe und Ohrstecker der neuen Schmuckkollektion. Aufwändig gefertigte Lampworkperlen in Fliegenpilzform wurden außerdem zu ganz besonderen Glücksbringerhalsketten verarbeitet. Die Beerentöne des Herbstwaldes finden sich ebenfalls in vielen Schmuckstücken wieder, beispielsweise an Ohrhängern, deren fuchsiafarbene Glasperlen wie fruchtige Waldbeeren wirken.

Für Liebhaber dezenter Schmuckstücke wurden außerdem filigrane Ohrhänger, Halsketten und Armbänder aus Bronze- und Messingelementen gefertigt. So ziert eine bronzefarbene Vogelfeder aus Messing eine zarte Halskette mit passendem Armband im Vintagestil.

Die Waldbewohner-Kollektion ist ab sofort in den Dawanda und eBay Shops von Titanias Zauberwald erhältlich. Auch auf eigene Wünsche abgestimmte Sonderanfertigungen sind möglich.

 

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Allgemeine Informationen

 

Bei Titanias Zauberwald findet jeder Schmuckliebhaber seinen ganz persönlichen Schatz. Inspiriert von alten Sagen, zauberhaften Märchen und der Schönheit der Natur und des Waldes entstehen hier ganz besondere Schmuckstücke aus Messing, Bronze, Glassteinen, Glasperlen, Halbedelsteinen und Vintagematerialien. Die zauberhaften Schmuckstücke von Titanias Zauberwald werden liebevoll von Hand zusammengefügt und sind Unikate oder Stücke aus Kleinserien.

www.dawanda.de/shop/titanias-zauberwald
stores.shop.ebay.de/titanias-zauberwald

 

 

Pressekontakt:

 

Stefanie Leisentritt

titanias-zauberwald@web.de

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28.10.2014 Picasso Museum

GFDK - Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Wien um die Jahrhundertwende: Zwischen Terminen auf Sigmund Freuds Couch, dem offenkundigen Untergang der Donaumonarchie, Mahlers Symphonien und den obligatorischen Kaffeehausbesuchen entwickelt sich in der Bildenden Kunst die Wiener Moderne.

Ausstellung in Münster

Die mit selten gezeigten Exponaten aus österreichischen Museen und Privatsammlungen bestückte Ausstellung vereint filigrane Handzeichnungen der drei berühmtesten Künstler dieser Epoche: Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka, deren zartgliedrige, weiche Kompositionen zur Verführung des Blickes anregen.

Freunde der Kunst

b.sarrazin(at)picassomuseum.de

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28.10.2014 von Engelbert Humperdinck

GFDK - Theater Augsburg

Die Oper von Engelbert Humperdinck ist für uns heute immer noch eines der wichtigsten Werke der romantischen Opernliteratur.

Theater in Augsburg

Der Einfluss Wagners ist in der Musik deutlich hörbar. Und die Auswahl eines Märchenstoffes aus der Sammlung, die die Brüder Grimm zusammenstellten, steht für die Wiederentdeckung der Romantiker, die nach den Wurzeln der deutschen Sprache suchten.

Freunde der Kunst

In dieser Oper kommen nicht nur romantische Aspekte zum Vorschein. Obwohl märchenhaft erzählt, werden Themen aufgeworfen, die uns auch heute gegenwärtig sind. Und das in einem Gewand, das Jung und Alt berührt.

pressebuero.theater@remove-this.augsburg.de

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28.10.2014 Stadtmuseum

GFDK - Stadtmuseum Jena

Die gekrönte Maria gehört wie die unbefleckte Empfängnis und die damit verbundene Befreiung von der Erbsünde zu den Glaubensvorstellungen des Mittelalters.

Ausstellung in Jena

In den meisten Kirchen fanden sich Bilder und Plastiken, die nicht nur der Andacht dienten, sondern auch der Veranschaulichung christlicher Legenden, die das einfache Volk nicht lesen und in der lateinisch vorgetragenen Messe nicht verstehen konnte. Mit der Bibelübersetzung durch Martin Luther und deren rascher Verbreitung änderte sich das grundlegend. Der Reformator wandte sich gegen die Rolle Marias als Himmelskönigin, da für ihn die Erlösung durch den Opfertod Christi vollkommen sei und keines Mittlers bedarf.

In der Folge verschwanden die meisten Marienbildnisse aus den reformierten Kirchen. Eine Marienkrönung (Stadtmuseum Jena, um 1520), die kurz vor der Reformation als Andachtsbild aufgestellt wurde, bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung, die sich mit dem Marienkult und seiner Bedeutung für die christliche Kirche, insbesondere für die Stadtkirche St. Michael in Jena, beschäftigt. Doch auch die Geschichte der Marienkirche in Ziegenhain, die wegen eines wundertätigen Marienbildes im Mittelalter Wallfahrer von weit her angezogen hat, wird im Bedeutungskontext erzählt. Aufgearbeitet werden dazu Schnitzplastiken aus dem Besitz des Stadtmuseums Jena, die bisher noch nicht öffentlich präsentiert und eigens für die Ausstellung restauriert wurden.

Freunde der Kunst

22.11.2013 - 31.12.2014

stadtmuseum@jena.de

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27.10.2014 Unvergessliches Erlebnis

GFDK -Redaktion

Das Warten hat sich mehr als gelohnt: Das luxuriöse Hideaway Beach Resort & Spa at Dhonakulhi (Fünf-Sterne) auf den Malediven hat wieder seine Pforten geöffnet. Nach der über einjährigen Renovierungs- und Modernisierungsphase präsentieren der Österreicher Michael Wieser, Chief Operating Officer, und sein Team ihren Hotelgästen stolz die zahlreichen Neuerungen.

Wer die exklusive Perle im Indischen Ozean in Augenschein nehmen und paradiesische Momente in einer der beliebtesten Destinationen weltweit erleben möchte, kann die Sunset Beach Villa ab 900 USD pro Nacht für zwei Personen buchen – inklusive Frühstück.

Auf einer Fläche von 297.000 Quadratmetern verteilen sich die insgesamt 103 Villen, dar

unter die größten der Malediven, zwischen Kokosnusspalmen und inmitten üppiger Tropenvegetation. Das ehemalige Island Hideaway Spa Resort & Marina trägt nicht nur einen neuen Namen – um dem Standard von morgen zu entsprechen, wurde ein umfassendes Einrichtungs- und Erweiterungskonzept realisiert. Innerhalb der Innovationen sind die 50 neugebauten und einzigartigen Deluxe Water Villas das absolute Highlight: Sie ragen auf hölzernen Stehlen aus der türkisblauen Lagune.

Von der großzügigen Terrasse mit privatem Infinity Pool und einer traumhaften Aussicht sind es nur wenige Treppenstufen bis zur Erfrischung im Meer. Die bestehenden Villen wurden umfassend neu gestaltet und beeindrucken mit modernstem Interieur. In fast allen Kategorien steht den Gästen sogar ein persönlicher Butler rund um die Uhr zur Verfügung!

Wir lieben Reisen... weil sie unseren Horizont erweitern

Eine weitere Neuheit ist der vom Hotel geführte Hideaway Spa & Beauty Palace, der Besucher mit hochwertigen Pflegeprodukten der internationalen Marke „Natura Bissé“ und einer breiten Auswahl an Anwendungen verwöhnt.

Der Spa setzt sich aus 12 Behandlungsräumen, Ruhezonen, einem Friseursalon sowie einem Maniküre- und Pediküre-Raum zusammen – und ist damit eine wahre Oase der Erholung. Das außergewöhnliche Ambiente mit Wasserpfaden und -wänden, Sandböden, edlen Möbeln aus Kokos- und Teakholz sowie Seidenstoffen bietet zudem eine Reise für die Sinne.

Kulinarischer Hochgenuss erwartet die anspruchsvollen Gäste u.a. im Samsara Asian Restaurant: Das Beste der asiatischen Küche wird hier auf einer Freiluftterrasse serviert. Die Küchenchefs zaubern eine große Auswahl an thailändischen, japanischen und chinesischen à la Carte-Gerichten – inklusive Show Cooking am Teppanyaki-Tisch!
Weitere Informationen online.

Hideaway Beach Resort & Spa at Dhonakulhi Maldives

Das Hideaway Beach Resort & Spa liegt auf der halbmondförmigen Insel Dhonakulhi im Norden der Malediven, 290 km von der Hauptstadt Malé entfernt, und gehört zum Haa Alifu Atoll. Bezeichnend sind einmalige Ruhe, Komfort und viel Privatsphäre auf 297.000 Quadratmetern. 103 großzügige Villen in acht Kategorien wurden mit 25 Metern Abstand voneinander in immergrüner Tropenvegetation und in der türkisblauen Lagune erbaut. Ein persönlicher Butler steht in fast allen Kategorien bereit und erfüllt sämtliche Gästewünsche.

Die kulinarische Vielfalt zeigt sich in vier Restaurants und Bars. Nachtschwärmer kommen in der Waves Discothek auf ihre Kosten. Direkt vom Strand zu erkunden ist das für Taucher paradiesische Hausriff. Als einziges Hotel auf den Malediven verfügt das Hideaway Beach über einen vollausgestatteten Hafen. Außerdem bietet es die größte Rum- und Whiskey-Karte der Malediven und beheimatet den hotelgeführten „Hideaway Spa & Beauty Palace“, die Tauchschule „Meridis“ sowie den professionell betreuten Kids Club „Tender Hearts“.


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27.10.2014 PRO ARTE KONZERTE MANNHEIM

GFDK - Odeon Concerte

Cecilia Bartoli ist einer der wenigen wirklichen Superstars der klassischen Musik. Weltweit werden ihre Opernpartien, Auftritte und Plattenprojekte voller Spannung und Neugier erwartet – so auch Bartolis neues, faszinierendes Konzertprogramm „St. Petersburg“, das die gefeierte Mezzosopranistin zusammen mit dem Kammerorchester I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis am 10. November 2014 bei den Pro Arte Konzerten im Mannheimer Rosengarten vorstellen wird.

Jedes neue Projekt Cecilia Bartolis kommt einem künstlerischen Ereignis gleich. Denn unermüdlich begibt sich die Römerin auf die Suche nach verborgenen musikalischen Kostbarkeiten und geheimnisvollen Notationen auch ganz vergessener Repertoirebereiche und Komponisten. Ihr neues Album und Konzertprogramm „St. Petersburg“ widmet Bartoli den drei Zarinnen Anna, Elisabeth und Katharina der Großen, unter deren Herrschaft die Opernkunst im St. Petersburg des 18. Jahrhunderts eine wahre Blütezeit erlebte: Aufwändige Opernaufführungen spiegelten Glanz und Glorie des russischen Zarenhofs wider.

Konzert in Deutschland

Vor allem italienische Meister wie Vincenzo Manfredini, Francesco Araia und Domenico Cimarosa, aber auch der deutsche Hermann Friedrich Raupach wurden mit Kompositionen für den Zarenhof beauftragt – und legten damit einen Grundstein für die Operntradition in Russland.

Über 200 Jahre lang erklangen ihre Werke danach nicht mehr: Jene hinreißende Musik blieb in der Musikbibliothek des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg, einem der bekanntesten Opern- und Balletthäuser der Welt, verborgen. Cecilia Bartoli erhielt dort exklusiven Zugang und bringt nun diese verlorenen musikalischen Schätze – darunter zehn noch nie eingespielte Barockarien – an die Öffentlichkeit und gemeinsam mit dem Originalklang-Ensemble „I Barocchisti“ unter der Leitung von Diego Fasolis auch nach Mannheim.

Konzert in Mannheim

Montag, 10. November 2014 – 20 Uhr

Mozartsaal, Rosengarten Mannheim

Cecilia Bartoli | Mezzosopran Kammerorchester I Barocchisti Diego Fasolis | Dirigent

„ST. PETERSBURG“ – Arien aus der Blütezeit der Oper im St. Petersburg des 18. Jahrhunderts von Francesco Araia, Hermann F. Raupach, Vincenzo Manfredini, Johann A. Hasses und Domenico Cimarosa

Infos und Karten bei PRO ARTE unter Tel. 0800 – 6 33 66 26 und online.

 

 

Laura Schütze
Konzert-und Festivalmanagement
Odeon Concerte
Schenkendorfstr. 9, 93049 Regensburg
schuetze@odeon-concerte.de

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27.10.2014 Cammerspiele

GFDK - Cammerspiele Leipzig

»Sie sind von Gespenstern umringt und ich bin darüber gar nicht erstaunt.
Die Geschichte des Lebens ist launenhaft.
Die Geschichte des Todes ist dunkel.

Theater in Leipzig


Und die Ursache des Übels in der Welt scheint so klar.
Die Torheit der Menschen ist mir ein Grauen.
Welche Menge ungeheurer Wesen, deren Schöpfer und Opfer sie zugleich sind.
Erschlagen vom eigenen Selbst. Das innere Wesen – welch ein Monster.«
Der Spinner

Dorval, der tugendhaft Falsche,
Clairville, der emotional Brutale,
Theresia, die souverän Einsame,
Rosalia, die unschuldig Furiose,

- immerfort auf der Suche nach dem eigenen Selbst, verlieren die vier schon bald Zeit und Faden aus den Augen. Dabei liebt er sie doch – und sie liebt ihn. Aber was soll man machen? Er will sie ja auch – und sie will ja auch ihn. Scharaden der Stutenbissigkeit und Balladen brüderlicher Herzenswärme. In Spiralen laufen sie um das Glashaus, das sie ihr Leben nennen, verstricken sich bald in der Leere ihrer Worte und vergehen in der schwarzen Hysterie, die alltäglichen Werte aufrecht zu erhalten – ein Sisyphusspiel der Intrigenarbeit. Und der witzsüchtige Spinner, der heimlich die Strippen zieht, kommt dabei voll auf seine Kosten. Am Ende steht die Frage: Was ist natürlich, wenn eine Leiche ein Auge zukneift?

Freunde der Kunst

Das Stück basiert auf D. Diderots Schauspiel »Der natürliche Sohn«, mit dem er sein Theater der naturalistischen Darstellung begründete und das erste Mal die »Vierte Wand« hochzog. Die (Selbst)Natürlichen brechen dabei aus dem Leib des natürlichen Sohnes heraus und krempeln diesen um. Alles dreht sich um die Verkehrung der Verhältnisse der realen, der natürlichen Welt und die Panik, diese plötzlich zu verlieren – ein Fest des Spinnens.

koch@cammerspiele.de

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27.10.2014 ZEPHYR

GFDK - REM

 2014 kommen in Mannheim sowohl Liebhaber klassischer Schwarz-Weiß-Fotografie als auch Rock-, Pop- und Soulmusik-Fans auf ihre Kosten.

Ausstellung in Mannheim

ZEPHYR – Raum für Fotografie zeigt weltweit erstmals eine umfangreiche Präsentation mit Werken von Norman Seeff. Er zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA und lichtete viele Größen des Showbiz in seiner unnachahmlichen Weise ab. 

Die Ausstellung „The Look of Sound“ vereint mehr als 150 Künstlerporträts, darunter größtenteils originale Vintage Prints. Die Besucher stehen dem Who is Who der Musikszene in den 1960er bis 1980er Jahren gegenüber. Neben Musiklegenden wie Patti Smith, Tina Turner, den Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis und Frank Zappa setzte Seeff zudem Persönlichkeiten wie den Pop-Art-Künstler Andy Warhol, Apple-Mitgründer Steve Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene. Seeffs Porträts bestechen durch ihre spontane Lebendigkeit und schenken dem Betrachter einen tiefen Einblick in die Bildästhetik und Musikkultur einer Ära.

Norman Seeff wurde 1939 in Südafrika geboren. Er trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und arbeitete mehrere Jahre als Arzt. Ohne eine künstlerische Ausbildung wanderte Seeff Ende der 1960er Jahre in die USA aus und versuchte sich dort als Fotograf durchzuschlagen. Bereits mit seinem ersten Auftrag schaffte er den Durchbruch: Seine Arbeit für das Album „Stage Fright“ von „The Band“ wurde als Poster produziert und war bald ein begehrtes Sammlerstück. Rasch stieg er zu einem Star der Fotografenszene auf und wurde schließlich Artdirector von United Artists Records und dem Jazzlabel Blue Note. Die Ausstellung zeigt auch eine Auswahl von Norman Seeff gestalteten und fotografierten Plattencover (aus der Sammlung Stefan Thull).

Seeff setzt auf Spontanität. Es gelingt ihm, dass die Porträtierten die Kamera vergessen. Er baut eine persönliche Beziehung zu seinem Gegenüber auf, die sich auf seine Fotografien überträgt. Er unterhält sich mit ihnen, lässt sie tanzen und singen. In seinen Bildern ist die unmittelbare und ungezwungene Nähe spürbar.

Freunde der Kunst

Seeff ließ die Fotoshootings häufig filmen und fragte die Porträtierten, was ihnen Kreativität bedeutet. Ganz darauf konzentriert, fotografiert zu werden, antworteten sie unbefangen, spontan und frei. Die Mitschnitte gewähren einen überraschenden Blick in die Seele der Künstler und lassen den Betrachter an der Arbeit des Fotografen mit seinen Modellen teilhaben. Aus diesen Gesprächen entstand auf zahllosen Filmrollen ein einzigartiges Dokument. In der Ausstellung sind auf Monitoren Auszüge zu sehen. Teilweise wurden die Filme erst jetzt entwickelt. Viele der Interviews wurden noch nie zuvor gezeigt.

santiago.gomez@mannheim.de

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27.10.2014 Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

GFDK - Hasko Witte

Preise gibt es viele. Ein Förderpreis hingegen der nicht nur musikalisches Talent, sondern gleichzeitig musikalische Visionen unterstützt, ist nahezu einzigartig. Solch ein Preis ist der Fanny Mendelssohn Förderpreis.

Ins Leben gerufen hat ihn Heide Schwarzweller, langjährige Unterstützerin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung Leipzig und begeisterte Besucherin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

„Seit langem trage ich die Idee eines Klassik-Preises in meinem Herzen und bin jetzt vom Zuspruch geradezu überwältigt. Besonders dankbar bin ich den vielen berühmten Paten, die die jungen Nachwuchstalente empfohlen haben. Im Laufe der Bewerbungsphase hatte ich persönlichen Kontakt zu jedem einzelnen Künstler. Mir war es sehr wichtig zu erfahren, wie sich die jungen Musiker der Herausforderung stellen, nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich und kreativ zu überzeugen.“

Klassikpreis für junge Musiker

Dass siebzehn von zwanzig möglichen Bewerbern ihre Konzepte eingereicht haben, beweist, daß der Preis ankommt. Zwei Nachwuchskünstler bringen es auf den Punkt: „Musik ist nicht starr, sondern beweglich, und nur weil viele der großen Komponisten nicht mehr unter uns weilen, heißt das ja nicht, dass wir uns nicht über ihre Werke neue Gedanken machen dürfen.“ und: „Endlich ein Preis, der nicht nur das instrumentale Können fordert, sondern auch unseren Kopf!“
So entstanden ebenso spannende Transkriptionen bedeutender Werke wie überraschende Instrumentierungen, die den Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes „aufhorchen“ lassen.

Es sind also Visionen, die belohnt werden. Und so hat auch Heide Schwarzweller ihre ganz persönliche Vision: „Mein Ziel ist es, den Fanny Mendelssohn Förderpreis langfristig zu etablieren. Daher bin ich vor allem der Jury, mit ihrem 1. Vorsitzenden Jürgen Kesting, sowie den weiteren Juroren Dr. Markus Fein, Dr. Dieter Rexroth, Jürgen Ernst und dem Team von Berlin Classics für ihr leidenschaftliches Mitwirken sehr dankbar.“ Alle Jurymitglieder stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung.

Fanny Mendelssohn Förderpreis

Der Fanny Mendelssohn Förderpreis verlangt von den Bewerbern nicht nur künstlerisches Können, sondern fordert gleichermaßen Musikvisionen mit einem innovativen Anspruch. Der Preis ist eine mit 10.000 EUR dotierte Privatinitiative von Heide Schwarzweller und wird gemeinsam mit dem Label Berlin Classics und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Bei Berlin Classics wird der/die GewinnerIn eine CD veröffentlichen, auf der seine/ihre musikalischen Visionen verwirklichen kann.

Die CD-Produktion beginnt direkt nach der Bekanntgabe des Gewinners. Das CD-Cover wird übrigens gestaltet vom mehrfach – ebenfalls für seine Visionen –ausgezeichneten Designer Prof. Peter Schmidt.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit einem Preisträgerkonzert am 10. September 2015 auf Schlossgut Groß Schwansee statt.

Am Montag, den 03.11.2014, direkt nach der Jurysitzung wird der/die PreisträgerIn bekannt gegeben, der/die aus den fünf Finalisten gewählt wird.

Die Finalisten und ihre Paten sind:

Sophie Dartigalongue, Fagott – Pate: Jonathan Gilad, Klavier
Flötistin Karin Bonelli – Pate: Matthias Schorn, Klarinette
Verena Metzger, Klavier & Raphael Paratore, Cello – Pate Matthias Kirschnereit, Klavier
Anna Jakubcová, Flöte – Patin: Flötistin Wally Hase
Trompeter Tamás Pálfalvi – Pate: Gábor Boldoczki, Trompete

Hasko Witte
Promotion-Manager Edel:Kultur
hasko.witte@edel.com

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27.10.2014 ausgezeichnet

GFDK - Christoph Dittmann

Der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen zeichnet Abdellah Lasri mit dem begehrten Aalto-Bühnenpreis für junge Künstler 2014 aus. Der marokkanische Tenor erhält den Preis am Sonntag, 2. November 2014, um 16:30 Uhr im Anschluss an die Aufführung von „Manon Lescaut“ im Aalto-Theater.

In der Puccini-Oper ist er in den Rollen des Edmondo, Tanzmeisters und Laternenanzünders zu erleben. Abdellah Lasri ist seit der Spielzeit 2013/14 Mitglied im Aalto-Sängerensemble und hat das Opernpublikum von Anfang an begeistert. Glänzen konnte er vor allem als Werther in Jules Massenets gleichnamiger Oper – nicht nur in Essen, sondern auch an der Opéra Bastille in Paris. Vor wenigen Wochen erreichte er beim bedeutenden Gesangswettbewerb Operalia die Finalrunde in Los Angeles.

 

Abdellah Lasri bringt durch seine französische Ausbildung, die er hauptsächlich am Conservatoire National Superieur de Paris absolvierte, die perfekten Vorrausetzungen für ein in Deutschland selten gepflegtes Repertoire mit. Für sein junges Alter außergewöhnlich ist das bereits jetzt ausgeprägte, außerordentliche Farbspektrum in seiner höhensicheren und schönen Stimme. In dieser Spielzeit ist er am Aalto-Theater unter anderem als Ismael („Nabucco“), Alfred („Die Fledermaus“), Werther, Alfredo („La Traviata“) und Fenton („Falstaff“) zu hören.

Theater in Essen

Der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen stiftet den spartenübergreifenden Aalto-Bühnenpreis alle zwei Jahre. Er wurde erstmals im Jahre 1990 verliehen und ist mit € 10.000 einer der am höchsten dotierten Kulturpreise Deutschlands. Zu den bisherigen Preisträgern gehören heute national und international gefragte Künstler wie die Schauspielerin Tatjana Clasing, der Bassist Franz-Josef Selig, der Tenor Torsten Kerl und der Tänzer Raul Raimondo Rebeck.

 

Karten für die Vorstellung „Manon Lescaut“ (€ 19,25 – 46,75) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

 

Kontakt Freundeskreis TUP:

Susanne Meluzio

Geschäftsführerin

susanne.meluzio@freundeskreis-tup.de

 

Christoph Dittmann

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker & Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP)

Opernplatz 10

45128 Essen
christoph.dittmann@tup-online.de

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Treffer: 5000