Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

29.10.2014 Kantine am Berghain

GFDK - MLK

Seit das in London ansässige Trio New Build 2012 erstmals auf den Plan trat, verfügt die britische Insel über einen aufregenden Act zwischen Pop und Politik, Elektronikmusik und Eleganz. Nur selten hatte die Öffentlichkeit derart hohe Erwartungen an ein neues Projekt. Der Grund liegt auf der Hand: In New Build begegnen sich Mitglieder zweier Acts, die zu den einflussreichsten der vergangenen Dekade zählen – LCD Soundsystem und Hot Chip. Bereits das 2012 veröffentlichte Debütalbum „Yesterday Was Lived And Lost“ stieß auf gigantisches Interesse seitens Medien und Fans – eine Euphorie, die sich mit dem am 17. Oktober erscheinenden, zweiten Album „Pour It On“ weiter steigern dürfte. Einen Monat später, am 18. November, erhalten die deutschen Fans erstmals die Gelegenheit, die neuen Songs auch live zu erleben. Dann spielen New Build eine exklusive Show in der Berliner Kantine am Berghain.

Für Fans eines futuristischen, alle Grenzen sprengenden Stils zwischen kluger Pop- und aufregender Clubmusik gehörte die Ankündigung, dass sich die Electro-Pioniere LCD Soundsystem Ende 2011 auflösen würden, zu den traurigsten Nachrichten der letzten Jahre. Rund ein Jahrzehnt lang hatte das Kollektiv die Ästhetik moderner Elektronikmusik entscheidend geprägt. Sie galten als Blaupause für den neuen Typus einer progressiven Musik-Formation. An der Schnittstelle zwischen pumpender DJ-Kultur und rockender Live-Band waren sie federführend für den Sound der Gegenwart verantwortlich. Sie komponierten Songs, die radikal neu waren, und stürmten mit ihnen regelmäßig die Charts.

Konzert in Deutschland

Doch schon kurz nach dem Ende der Formation zeichneten sich neue Großtaten am Horizont ab. Der bisherige LCD-Gitarrist und furchtlose Stil-Grenzgänger Al Doyle, der auch bei den Dance-Pop-Könnern Hot Chip zum festen Line-up gehört, gründete mit seinem Hot Chip-Kollegen Felix Martin und dem Londoner Studio-Engineer Tom Hopkins New Build, die sich als echtes Kunst-Kollektiv verstehen. Durch stetige personelle Veränderung soll, so der Gedanke, ein innovativer Sound entstehen, der frei ist von Vorgaben und Erwartungen. Jeder ihrer Tracks entspringt aus dem Moment.

Den ersten Vorgeschmack auf ihren grenzsprengenden Sound lieferte die fast zeitgleich zum LCD-Split veröffentlichte Single „Misery Loves Company“, ein mitreißender Mix aus tanzbarer Elektronik, schwelgendem Synthie-Pop und afrikanischen Steeldrums. Im März 2012 folgte das Debütalbum „Yesterday Was Lived And Lost“, das zu einem der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres zählte. Von DJ-Fachpublikationen über weltweit führende Musikmagazine bis zum internationalen Feuilleton war man sich einig, dass New Build einen vollkommen individuellen Stilmix kreiert hatten. Überdies fand ihre mutige inhaltliche Ausrichtung große Beachtung: In ihren Texten widmete sich das Trio aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, thematisierte den Verlust von Empathie und Menschlichkeit im digitalen Zeitalter und nahm auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um klare politische Positionierung ging.

Konzert in Berlin

Nun steht mit „Pour It On“ der zweite Longplayer in den Startlöchern. Erneut wurde auf diesem Album viel kollaboriert, zum erweiterten Bandgefüge zählen mittlerweile mehr als ein halbes Dutzend Musiker. Thematisch konzentrieren sie sich diesmal stärker auf das Individuum, auf Themen wie Frustration, Angst und Desorientierung. Während sie in ihrer Musik weiterhin auf brillante Weise den Pop der 80er mit futuristischen Beats kreuzen. Mehr denn je spürt man ihre Liebe zu Bands wie The Human League, gepaart mit der Dringlichkeit moderner Elektronik.

Marek Lieberberg presents

New Build 

Di.       18.11.14         Berlin               Kantine am Berghain

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mi., 17.09.2014, 11:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

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29.10.2014 Komödie

GFDK - kino.de

Von der Menschwerdung eines Menschenfeindes erzählt Rob Reiner in seiner launigen RomCom, die mit Diane Keaton und Michael Douglas ideal besetzt ist.

Ein Widerspenstiger wird wieder einmal gezähmt, diesmal ist es Michael Douglas den Diane Keaton domestiziert. Eine flüssig erzählte, streng den Regeln des Genres verpflichtete Vorzeige-RomCom ist Rob Reiner ("Harry und Sally") mit "Das grenzt an Liebe" gelungen. Perfektes Handwerk bekommt man ebenso geboten wie spritzige Dialoge und die frappierenden Ähnlichkeiten zu "Besser geht's nicht" - da wurde einst Misanthrop Jack Nicholson von Helen Hunt nachhaltig "geheilt" - erklären sich dadurch, dass Mark Andrus für beide Filme die raffinierten Skripts verantwortete.

"I've looked at love from both sides now..." Joni Mitchells Ohrwurm, interpretiert von Judy Collins, eröffnet die hindernisreiche, turbulente Lovestory, weitere, klug ausgewählte Hits wie "Let's Work Together" oder "Ramblin' Man" befeuern die Handlung und sorgen (mit) fürs richtige Wohlfühl-Feeling - wie auch die ewig verwegen gewandete Keaton, die mit Standards wie "Blue Moon" oder "The Shadow of Your Smile" beweist, dass sie auch als Sängerin hätte Karriere machen können.

Hier leidet sie nun als Loungesängerin Leah unter den Launen ihres Vermieters Oren (Douglas), mit dem sie Tür an Tür in dessen schicken Appartementhaus "Shangri-La" - nomen non est omen! - im malerischen Connecticut wohnt. Seit dem Tod der Gattin steht der erfolgreiche Immobilienmakler mit jedermann auf Kriegsfuss, Verbalinjurien sind seine Spezialität, notfalls greift er jedoch auch zur Paintball Gun, um Hunde zu vertreiben. Als unerwartet sein entfremdeter Sohn mit der ihm bislang unbekannten Enkelin auftaucht - Opa soll auf sie aufpassen, während der Papa eine mehrmonatige Haftstrafe absitzt -, schiebt er das Kind postwendend zur Nachbarin ab.

Die Menschwerdung eines Menschenfeinds beschreibt Routinier Reiner, der sich Toupet-bewehrt als Artie auch unters Ensemble mischt, in der Folge. Elegant und mit leichter Hand führt er die Kombattanten zusammen. Langsam wird sich Oren der Reize und Qualitäten Leahs bewusst. Recht bald landet man gemeinsam im Bett - nicht ohne dass Leah mitgeteilt hat, dass sie dabei ihren BH anzulassen gedenkt -, als Kompliment hat sie Oren zuvor wissen lassen, dass er schon Häuser verkauft hat, die älter als sie und obendrein noch in einem wesentlich schlechteren Zustand waren.

Douglas und Keaton spielen souverän auf und sich als Streithähne gekonnt die Bälle zu. Freundlich und hell hält Reed Morano ("Kill Your Darlings") seine Bilder, die Sets sind ansehnlich und ein Happy End ist unabdingbar. Ein wunderbar entspanntes Old-School-Vergnügen mit milden Slapstick-Momenten bei dem sich Herz ungeniert auf Schmerz reimt und zu dem Ms. Keatons regelmäßige Weinkrämpfe ganz wunderbar passen. geh.

Kinostart: 06.11.2014

Quelle: kino.de

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29.10.2014 Beck & Eggeling

GFDK - Beck & Eggeling

Beck & Eggeling präsentiert die Ausstellung 'Rodin-Paraphrasen' mit Werken von Victor Kraus und der Skulptur Baigneuse Zoubaloff von Auguste Rodin.

Ausstellung in Düsseldorf

Die Eröffnung findet am Freitag, den 7. November 2014 ab 18 Uhr in der Bilker Straße 5 in Düsseldorf, anlässlich des Galerienwochenendes 'Kunst in der Carlstadt' und in Anwesenheit des Künstlers statt.

Rodins Aktzeichnungen aus seinen letzten zwanzig Schaffensjahren haben 
Victor Kraus nachhaltig beeindruckt.
 „Die Lockerheit und spielerische Leichtigkeit seiner Linienführung
 ist wunderbar“.
 Beim Blättern in dem aufwändig gedruckten Katalogbuch "Auguste Rodin, 100 Zeichnungen und Aquarelle“, das im Jahre 1988 im Lingen Verlag, Köln erschienen ist, fand Kraus seine Inspiration und war  hingerissen von der Schönheit und Qualität der reproduzierten Arbeiten.

Im Jahr 2012 überarbeitet Kraus alle 100 Aktzeichnungen aus diesem Buch mit teils pastoser Aquarelltechnik und Aquarellstiftzeichnung und arbeitet sie teilweise auch zu Collagen um.

Victor Kraus beschreibt seine Intention zu dieser Serie wie folgt: „Einzig die Blässe von Rodins Farbeinsatz und die oft herrschende Kontrastarmut haben mich veranlasst, meine malerische Herangehensweise den reproduzierten Zeichnungen überzustülpen. 
Dies ist zwar einigermaßen despektierlich, doch die Lust zur Veränderung bis hin zur Neuinterpretation der Werkgruppe hat mich zu diesem Sakrileg der Übermalungen verführt.
“

Die so entstandenen Papierarbeiten haben mal mehr, mal weniger und manchmal kaum noch etwas mit den ursprünglichen Motiven gemeinsam, dennoch ist die Seele dieser Zeichnungen immer noch spürbar.
  Zwei Jahre später setzt der Künstler einige dieser Motive auf größere Leinwandformate und Kartons um. Als Solitär einer malerischen Paraphrase einer Skulptur Rodins ist die großformatige Leinwandarbeit Torso der Adele (2014) entstanden.

Flankiert wird die Ausstellung 'Rodin-Paraphrasen' von der Präsentation der Skulptur Baigneuse Zoubaloff von Auguste Rodin.

Freunde der Kunst

Beck & Eggeling zeigt Victor Kraus bereits zum fünften Mal in einer Einzelausstellung und blickt dabei zum 60. Geburtstag des Künstlers auf eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit zurück, die bereits 1995 in Leipzig begann. Kraus studierte von 1977 bis1982  an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Sauerbruch, es folgten mehrer Stipendien und Preise, so z.B. 1985 das Landesstipendium Niedersachsen und 1990/1991 das USA-Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums in San Francisco.

1986 erhielt Victor Kraus den Bayerischen Staatspreis für Bildende Kunst und 2011 war er Preisträger des bayernweiten Wettbewerbs 'KUNSTamBANDamLIMES'. Bereits das Sprengel Museum in Hannover (1987), die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (1991), das Kunstmuseum Ahlen (2007), die Kunsthalle Schweinfurt (2012) und weitere Museen  sowie Galerien im In -und Ausland würdigten Victor Kraus mit Einzelausstellungen.

jil.campisi@beck-eggeling.de

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29.10.2014 nach William Shakespeare

GFDK - Theater Basel

In der Zeit nach dem Tod seines Vaters wird der Königssohn Hamlet mit der Frage nach Gerechtigkeit konfrontiert.

Theater in Basel

Unvermittelt muss sich der junge Thronfolger Dänemarks mit Gewissensfragen auseinandersetzen. Zunächst hat er nur die Ahnung, dass da etwas faul ist in seinem Vaterland. Doch je länger er seinem Instinkt folgt und die Spur des Zweifels ernst nimmt, umso verzweifelter und unfassbarer erlebt er sich von Unrecht umgeben.

In seiner vielschichtigen Tragödie ­«Hamlet» konfrontiert Shakes­peare einen jungen Menschen mit der Erkenntnis, – um der Verantwortung gerecht zu werden – sich zwischen Machtmissbrauch und Intrigen positionieren zu müssen. Die Tragödie treibt ihn von einer existentiellen Frage zur nächsten: Unerbittlich ist die Wahl zwischen Rache und Vergebung. Die Inszenierung nimmt die Sinnfrage auf. Aber anders als Shakes­peare ermächtigt diese Inszenierung ihre Helden, in den Lauf der Tragödie einzugreifen.

Freunde der Kunst

presse@remove-this.theater-basel.ch

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29.10.2014 Museum Tinguely

GFDK - Museum Tinguely

Eine der radikalsten und gleichzeitig poetischsten Annäherungen an die Realität praktizierten ab 1950 die «Affichisten»: Francois Dufrêne, Raymond Hains und Jacques Villeglé gehörten wie Jean Tinguely zur Künstlergruppe der «Nouveaux Réalistes». Ihr Schaffen traf sich mit dem der Gleichgesinnten Mimmo Rotella und Wolf Vostell.

Die vom Museum Tinguely und der Schirn Kunsthalle Frankfurt gemeinsam konzipierte Ausstellung „Poesie der Grossstadt. Die Affichisten“ hat eine künstlerische Strömung zum Thema, die ausserhalb Frankreichs, auch in der Schweiz und in Deutschland, bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist. In der Schweiz werden die Affichisten nun erstmals überhaupt umfassend gezeigt. Die Ausstellung ist als Parcours angelegt, der den Stadtraum als Ort vielfältiger Inspiration für Flaneure vorführt und Begegnungsorte für die radikalen Inventionen dieser fünf Künstler schafft; seien es Décollagen, filmische, fotografische oder auch poetische Experimente.

Ausstellung in Basel

Dufrêne, Hains und Villeglé, später auch Rotella, formierten sich zusammen mit Arman, Yves Klein, Martial Raysse, Daniel Spoerri und Jean Tinguely zu den von Pierre Restany 1960 mittels Manifest begründeten ‚Nouveaux Réalistes‘. Damit ist zwar das künstlerische Feld abgesteckt, das sich um den kleinsten gemeinsamen Nenner, die ‚nouvelles approches perceptives du réel‘ dreht. Doch berücksichtigt diese Zuordnung im Fall der Affichisten nicht, dass sie schon um 1950 wichtige Wegbereiter für ein neues Denken waren, das das erweiterte Feld künstlerischen Handelns und Schaffens um 1960 erst vorbereitete. So ist es auch kein Zufall, dass sich wichtige Ideen für Restanys erstes Manifest der ‚Nouveaux Réalistes‘(1960) aus einem bereits 1958 publizierten Text von Jacques Villeglé, Des réalités collectives, ableiteten. Die Affichisten kamen allerdings erst mit Verzögerung und im Kontext der ‚Nouveaux Réalistes‘ an der 1ère Biennale de Paris 1959 und anschliessend mit Einzelpräsentationen in der Restany nahestehenden Pariser Galerie J zu ihren ersten Ausstellungsgelegenheiten. So war die Formation der ‚Nouveaux Réalistes‘ für die Rezeption und den Erfolg der Affichisten von kaum zu überschätzender Bedeutung.

Herkunft und Entwicklung der fünf vorgestellten Künstler waren, bevor sie sich zu Kollaborationen, gegenseitigen Werk-Widmungen und gemeinsamen Auftritten zusammenfanden, höchst unterschiedlich. Was sie jedoch einte, war ein disziplinenübergreifendes Denken und Wirken: Performatives Handeln, Poesie, Lautmalerei, theatrale Aktion, Happening, Fotografie und Film gewannen durch das Medium der Décollagen und den Prozess des Décollagierens Form. Gleichzeitig wohnt ihren Werken, die vom kleinsten Fragment - kleine Etüden und Studien - bis zum überwältigenden Grossformat reichen, aber auch malerisches und bildhaftes Potential inne, worin Gegenständlichkeit und abstrakte Lesart ebenso selbstverständlich wie zufällig vereint scheinen. François Dufrênes Herkunft als lettristischer und ultra-lettristischer Lautschöpfer, Sprachzersetzer und -aktionist formte die Art seiner Aneignung von Plakaten mittels Sprachspielen - eine teilweise kryptisch-vergegenständlichende Interpretation abstrakter Formfragmente – als auch die Faszination für Zeitlichkeit, den Abdruck und das archäologische Verfahren der Schichtung, wie sie seine herausgeschälten Plakatrückseiten zeigen.

Mit Raymond Hains teilte er die Freude an der ins Absurde reichenden De- und Reformierung des Sprachlichen und des Bildlichen, das bei Hains noch mehr dem Spielerischen, dem puren Zufall und der freien Assoziation zugewandt war und die Stadt als Quell für Perlenketten poetischer Handlungen verstand. Zusammen mit Jacques Villeglé schaffte Hains schon Ende der 1940er Jahre die ersten Plakatabrisse, wovon der wohl berühmteste, Ach Alma Manetro (1949), den Auftakt zur Ausstellung bildet. Ab 1950 entwickelten sie in einem komplexen Verfahren der Transformation mittels optischer Verzerrung und wechselnden Medien den Film Pénélope, der exemplarisch wie die Décollagen für konzeptuelle Verfahren des Findens (mehr als des Erfindens) steht. Für Villeglé seinerseits ist das Medium des Plakats ein schier unendlicher, sich ständig erneuernder Fundus des Gegenwärtigen, der eine spezifische Ästhetik und Temporalität konserviert, und damit im Laufe der Zeit auch den jeweiligen ‚historischen Ort‘.

All dieses Material stellt die Metropole in ‚autopoetischer Produktivität‘ dem geneigten Stadtspaziergänger zur Verfügung. Sei es Paris für Dufrêne, Hains, Villeglé, oder auch Vostell, sei es Rom für Rotella. Mimmo Rotella, der durch Bekanntschaft mit Restany zum Kreis der ‚Nouveaux Réalistes‘ stösst, experimentierte seinerseits unabhängig von den anderen Affichisten schon ab 1953 mit Décollagen.

Auf noch früher datierte Collagen folgen in formaler Ähnlichkeit erste Décollagen und Rückseiten, die als eigentliche Materialbilder ebenfalls das Thema des Archäologischen behandeln, und die sich auf die besondere Qualität von verwittertem Papier und ihrem rückseitigen Träger richten. Im Gegensatz zu Hains und Villeglé greift Rotella aber auch direkt in die Oberfläche ein, um Strukturen, Muster und Schichtungen offenzulegen. Nach 1960 ändern sich die Gegenstände seiner Plakatabrisse. Nun sind es meist bunt beworbene Produkte der Konsumwelt und Filmplakate, die ihn zentral interessierten. Darin trifft er sich wiederum mit Villeglé, den dieselbe Faszination für die populären Bilder der Werbung beschäftigte. Sie werden damit zu Pionieren der Pop-Art. Nicht nur im Zusammenhang mit Plakatabrissen, sondern als umfassenden Kunstbegriff verwendet Wolf Vostell den Begriff der ‚Dé-coll/age‘, um Dekonstruktion als schöpferisches Verfahren zu betonen. Plakatabrisse verwendet er in einem seiner ersten Happening, Das Theater ist auf der Strasse von 1958, bei dem das Publikum zur Aktion aufgerufen wurde, Textfragmente zu zitieren oder (fragmentiert) abgebildete Gesten zu imitieren. Aktionistische Elemente der Bearbeitung oder Übermalung (durch das Publikum) ergänzen bei ihm das Verfahren der Auswahl und Aneignung.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung Die Poesie der Grossstadt umfasst den Zeitraum von 1946 bis 1968 und richtet ein besonderes Augenmerk auf die Entstehung und frühe Phase der Affichisten, auf fotografische, filmische und poetische Experimente und Kollaborationen. Dass wir die fünf Künstler mit ihren bedeutendsten Werken vorstellen können, verdanken wir einer grossen Zahl von Leihgebern, die unser Projekt auf grosszügige Weise unterstützen, was bei der Fragilität dieser ‚Papierarbeiten‘ nicht selbstverständlich ist. Die Präsentation ist als chronologisch und thematisch gegliederter Stadt- Raum angelegt, der die abstrakten Grossformate und die grossen gegenständlichen Décollagen besonders hervorhebt, aber auch das Thema der politischen Plakate ebenso wie die Faszination für Text, Textur und Struktur speziell vorstellt.

isabelle.beilfuss@roche.com

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28.10.2014 Clara und Robert

GFDK - Alexandra Iwan

Düsseldorf, Oktober 2014. Die Fassade ist schon richtig hoch gewachsen, die Ausmaße von Clara und Robert sind beträchtlich geworden. Mit über 200 Gästen und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel feierten die Projektentwickler „die developer“ um Stefan H. Mühling heute ihr Richtfest.

Genau ein Jahr, nachdem der große Ankermieter Wirtschaftsprüfer Warth & Klein Grant Thornton verkündet worden ist.

Zwei Neubauten bilden das einzigartige Ensemble inmitten attraktiver urbaner Plätze im „Boomquartier“ Derendorf-Nord neben der Unternehmerstadt, wo „die developer“ bereits mehrere Officebauten (Double U und Lighthouse erfolgreich umgesetzt haben). Zwischen Tannenstraße, Johannstraße und Ulmenstraße wurde jetzt die letzte Lücke geschlossen – und damit eine neue schöne Businesswelt modern entwickelt. Die beiden Bürogebäude sind bereits auf „Erfolg komponiert“: Clara und Robert von den SOP Architekten. „Robert“ hat einen Großmieter gefunden. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton nutzt den kompletten Gebäudeteil mit 7.400 Quadratmetern als neuen zentralen Firmensitz. 350 der bundesweit 700 Mitarbeiter werden hier einziehen. 

Vom Kö-Bogen zu dem berühmten Pärchen

Nach den Libeskind-Bauten am nördlichen Kö-Ende haben sich Stefan H. Mühling und Andreas Buchmann, beide Geschäftsführer von „die developer“, ihr erstes Nachfolgeprojekt, ein neues wegweisendes Immobilienprojekt, vorgenommen. Das Grundstück befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Ulanenkaserne in Düsseldorf-Derendorf, zwischen denkmalgeschützten Gebäuden und altem Baumbestand. Viele Firmen der Kreativwirtschaft sowie Industrie-, Finanz- und Beratungsunternehmen haben sich im Umfeld angesiedelt – Silicon-Derendorf. Der Standort ist derzeit angesagt, nicht nur bei Kreativ-Unternehmen, sondern auch bei Mitarbeitern ist das „neue Derendorf“ sehr beliebt. Noch gibt es die Möglichkeit, sich an diesem sehr dynamisch entwickelnden Quartier anzusiedeln und Teil einer urbanen Community zu werden.

Düsseldorfs musikalische Fassade

Die Fassaden von Clara und Robert spielen mit dem Thema Musik, der Städtebau schafft Freiräume zur Entfaltung – zusammen mit dem Umfeld entsteht eine Symphonie. Die spielerisch angeordneten, unterschiedlich langen, schlitzartigen Fenster erschaffen eine sehr lebendige, aber auch sehr harmonische Architektur. Das Bild, welches in den Fassaden entsteht, erinnert an alte, aus Metall ausgestanzte Musikplatten. Die Fassade wird aus einem geschliffenen Natur-Aluminium-Blech realisiert. Durch die geschliffene Oberfläche bekommt das Material eine leicht matte Spiegelung, die dazu führt, dass das Material auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse immer anders reagiert. So erscheint die Fassade – abhängig von den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen – hinsichtlich der Farbgebung immer verschieden und wirkt dadurch außerordentlich lebendig und sehr elegant. Die helle, metallische Oberfläche verstärkt noch mehr den spannungsvollen Dialog zwischen Alt und Neu, steht zu der dunkler erscheinenden Corten-Stahl-Box, die auf dem Altbau platziert ist, in bewusstem Kontrast, was zu Abwechslung und Spannung im dennoch harmonischen Ganzen führt. Der denkmalgeschützte Altbau wird in das Ensemble integriert und schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne.

Historische Inspiration

Inspiriert durch die historischen Spuren von Clara und Robert Schumann in Düsseldorf, dem bekannten Künstlerpaar, erbrachte diese Historie die Namensfindung der Häuser. Haus Clara hat über 9.400 Quadratmeter vermietbare Fläche, Robert 7.400 Quadratmeter und unter den Gebäuden entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage. Das sprichwörtliche Häuser-Paar zeichnet sich durch hohe Visibilität, Effizienz und Flexibilität aus und lässt eine vielfältige Nutzung zu. Es verfügt über eine besonders nachhaltige und innovative Gebäudetechnik.

Ein urbanes Architektur-Duett

Mit den Geschwister-Häusern Clara und Robert realisieren die SOP Architekten ein weiteres wegweisendes Immobilienprojekt, das den historischen und städtebaulichen Spuren in Düsseldorf unterliegt. „Die Nähe Schumanns zu Düsseldorf und die Assoziation unserer Architektur zu den alten Musikplatten, waren Ausgangspunkt und Anlass für die Namensgebung und die Materialfindung für die Fassade“, so Jurek M. Slapa (Architekt, Dipl.-Ing.), Geschäftsführer SOP Architekten. Vom Wohngebäude bis zum internationalen Großflughafen, vom Bürogebäude bis zum WM Stadion – als etablierte Architekten stehen sie für nachhaltige Kompetenz, ganzheitliche Erfahrung und individuelle Leidenschaft. Die einzigartige Architektur-Philosophie der SOP Architekten bereichert mit ihren detaillierten Projekten die Landeshauptstadt und spiegelt sich heute zahlreich wider: Die Arena Düsseldorf, der Düsseldorfer Flughafen sowie die Hafenspitze Düsseldorf oder GAP 15 am Beginn der Königsallee.

Warth & Klein Grant Thornton: Ankermieter für „Robert“

Warth & Klein Grant Thornton wird „Robert“ komplett als neue Deutschland-Zentrale anmieten und mit rund 350 Düsseldorfer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einziehen. Diese sind zurzeit noch an sechs Standorten in Düsseldorf tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach Jahren stetigen Wachstums jetzt allen Düsseldorfer Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze in einem repräsentativen Neubau mit ansprechender Architektur anbieten können“, sagt Prof. Dr. Klaus-Günter Klein, Vorstandsvorsitzender von Warth & Klein Grant Thornton: „Unser neuer Firmensitz zeichnet sich durch Charakter und eine positive Ausstrahlung aus. Das sind Werte, die sehr gut zu uns passen, und die wir gerne nach außen zeigen.“

„Durch ein schlüssiges Nutzungskonzept in diesem Gebäude werden wir die Kommunikation und Vernetzung unserer Expertenteams weiter verstärken können“, erwartet Klein: „Diese gute Vernetzung hat uns zu einem erfolgreichen, lösungsorientierten Berater von wachsenden Unternehmen gemacht.“

Dem Standort Düsseldorf ist Warth & Klein Grant Thornton seit langem eng verbunden. Hier wurde die Gesellschaft 1958 gegründet und hier hat sie nach wie vor

ihren Sitz. Zudem wird aus Düsseldorf heraus der überwiegende Teil des Geschäfts generiert. Warth & Klein Grant Thornton engagiert sich für die Bürgerstiftung Düsseldorf, ist Mitglied von „Destination Düsseldorf“ und unterstützt auch die Universität Düsseldorf. „Die Anmietung verstehen wir auch als Bekenntnis zum Standort Düsseldorf“, sagt Prof. Klaus-Günter Klein: „Auch wenn wir unsere weiteren Standorte in Deutschland künftig noch ausbauen werden, bleibt Düsseldorf als Firmensitz ein wichtiger Standort für qualifizierte Mitarbeiter. Dass wir diesen jetzt auch ein hochattraktives räumliches Arbeitsumfeld anbieten, ist ein zusätzliches Plus.“

Fakten zum Gebäude

  •  ca. 17.000 m² Gesamtfläche
  •  ca. 300 PKW Einstellplätze (Tiefgarage)
  •  ca. 70 Mio. € Investitionsvolumen
  •  7 oberirdische Etagen

Für weitere Informationen:

die developer Projektentwicklung GmbH

Schadowplatz 12

40212 Düsseldorf

Volker Raatz MRICS

Dipl.-Ing. Architekt

volker.raatz@diedeveloper.de 

Presseanfragen, Bilder und Information:

Alexandra Iwan

alex@textschwester.de

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28.10.2014 Oper

GFDK - Bayerische Staatsoper

Der seit Generationen festgefahrene Erbschaftsprozess Gregor gegen Prus erfährt eine unerwartete Wendung, als die Sängerin Emilia Marty auftaucht, die mit erstaunlichem Detailwissen über die Vergangenheit dienen kann.

Theater in München

Die in den Prozess verstrickten Männer verlieren den Kopf angesichts dieser faszinierenden Frau. Liebe jedoch scheint ihr nichts zu bedeuten und Sex ist ein Handel; Marty geht mit demjenigen ins Bett, der im Besitz des von ihr gesuchten alten Schriftstückes ist: die Sache Makropulos. Für seine vorletzte Oper greift der betagte Leoš Janáček zu einem zeitgenössischen Drama mit Phantasy-Plot – die Geschichte der 337-jährigen Elina Makropulos.

Freunde der Kunst

Als Jugendliche wurde an ihr ein Elixier zur Lebensverlängerung getestet. Seither wechselt sie in einem fort Länder, Liebhaber und Identitäten. Als die Wirksamkeit des Elixiers nachlässt, sucht sie, des Lebens müde und dennoch in Todesfurcht, jenes Rezept, das ihr Altern noch einmal aufschieben könnte. Karel Čapeks geistreiche Komödie spekuliert über den Sinn der Sterblichkeit. Janáček verwandelt sie in eine Tragödie über 300 Jahre Einsamkeit.

christoph.koch@remove-this.staatsoper.de

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28.10.2014 Kunstverein

GFDK - Kunstverein Nürnberg

Der Kunstverein Nürnberg - Albrecht Dürer Gesellschaft freut sich, eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von Daria Martin (*1973, USA), Natalie Häusler (*1983, DE), Pauline M’barek (*1979, DE) und Timothy Davies(*1983, GB) präsentieren zu können.

Ausstellung in Nürnberg

How the Tangible Shapes the Mind stellt die kognitiven und sensorischen Fähigkeiten des Menschen als Untersuchungsgegenstand ins Zentrum. Mit analytischem Blick erkunden unterschiedliche Regieführungen und Perspektivenwechsel die Beschaffenheit des menschlichen Sehens und wie dieses mit der haptischen Wahrnehmung verbunden ist. Daran angeknüpft wird die Frage nach dem Einfluss der Technologie auf unsere Erfahrung von Welt – wie beispielsweise filmische und digitale Bilder das Gedächtnis prägen und wie sich eine abnehmende Berührbarkeit von Objekten und Produkten auswirkt.

Freunde der Kunst

Die Erforschung der Modalität von Sinneswahrnehmungen wird in der Ausstellung mit Labortests zur Synästhesie, mit der Überführung von Sprache in physische Strukturen sowie in Settings aufgenommen, in denen die präsentierten Objekte auf kognitive Lücken verweisen.

mail@remove-this.kunstvereinnuernberg.de

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28.10.2014 zugehört

GFDK - SWR

In zwei Wochen ist es wieder soweit: Vom 5. bis 9. November finden in Karlsruhe die ARD Hörspieltage statt, die größte deutschsprachige Veranstaltung rund ums Hörspiel.

Neben den Hörspielvorführungen, Jury-Diskussionen, Vorträgen und dem Kinderhörspieltag können die Besucher in diesem Jahr die Live-Aufführung des Improvisationsstücks „Mutter und Sohn“ mit der Schauspielerin Hildegard Schmahl (u. a. „Dorf des Schweigens“, „Tatort – Märchenwald“, „Entführt“) und Autor, Schauspieler und Regisseur Jan Georg Schütte erleben (6. November, 21 Uhr).

Kern des Karlsruher Treffpunkts für Hörspielmacher und Hörspielfans wird auch in diesem Jahr der traditionelle Wettbewerb der zehn besten Hörspielproduktionen von ARD und Deutschlandradio um den Deutschen Hörspielpreis der ARD sein. Der öffentlich tagenden Jury unter Vorsitz von Literaturkritiker Jochen Hieber gehört in diesem Jahr erstmals die Schauspielerin Martina Gedeck an.

Die ARD Hörspieltage sind auch 2014 online. Ausgewählte Veranstaltungen des Festivals werden per Live-Videostream auf radio.ARD.de übertragen. Hier gibt es zudem die Möglichkeit, viele Stücke herunterzuladen und nachzuhören. Beim „ARD Online Award“ können die Nutzer per Klick den Gewinner des Publikumspreises bestimmen.

Zum fünftägigen Programm erwarten wir auch in diesem Jahr rund 10.000 Besucher. Wir würden uns sehr freuen, auch Sie zum gemeinsamen Hören und zum Austausch mit Hörspielmachern, Jury-Mitgliedern und Publikum begrüßen zu können.

Das vollständige Programm der ARD Hörspieltage finden Sie auf www.hoerspieltage.ard.de


SÜDWESTRUNDFUNK
Claudia Gabler
E-Mail: claudia.gabler@swr.de

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28.10.2014 Meisterhaftes Spiel

GFDK - Odeon Concerte

Die Violinistin Julia Fischer und Dirigent Vladimir Jurowski gastieren am 28. November 2014 zusammen mit Russlands Staatsorchester im Rahmen der Pro Arte Konzerte im Mannheimer Rosengarten: zwei junge Senkrechtstarter, die mit ihrem Programm, Brahms tragischer Ouvertüre, Schumanns d-Moll- Violinkonzert und Tschaikowskys erster Sinfonie „Winterträume“, einen musikalisch hochkarätigen wie tiefschürfenden Konzertabend versprechen.

Obwohl gerade erst 30 Jahre alt, steht die Münchner Geigerin Julia Fischer bereits an der Weltspitze und ist auf den wichtigsten Podien der Welt zu Gast. Seit ihrem spektakulären Sieg als elfjährige Virtuosin beim Menuhin-Wettbewerb 1995 gehört sie fest zum internationalen Konzertleben, mit neunzehn debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall, 2006 wurde Fischer als jüngste Violin-Professorin an die Frankfurter Musikhochschule berufen.

Konzert in Deutschland

Für ihre CDs erhielt sie zweimal den ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres”, den Gramophone Award „Diapason d ́Or” und zahlreiche andere Preise. Eine solche Karriere erfordert Disziplin und so ist auch Julia Fischers meisterlichem Spiel, als Geigerin übrigens wie auf dem Klavier, eine klassizistisch beherrschte Leidenschaft zu eigen, die aus höchster Konzentration entspringt. Die Musik ist für sie ein Hochamt, das sie bei aller Leichtigkeit, die sie ausstrahlt, tiefernst zelebriert.

In Mannheim ist Julia Fischer mit einem der bedeutendsten russischen Orchester zu erleben, dem – jahrzehntelang von Jewgenij Swetlanow geprägten – Russischen Staatsorchester. Chefdirigent und zugleich Leiter des Opernfestivals in Glyndebourne und in der Nachfolge von Kurt Masur Chef des London Philharmonic Orchestras ist mit Vladimir Jurowski ein weiterer, international gefeierter, junger Senkrechtstarter.

 

Konzert in Mannheim

Freitag, 28. November 2014 – 20 Uhr

Mozartsaal, Rosengarten Mannheim

Julia Fischer | Violine Russisches Staatsorchester Vladimir Jurowski | Dirigent

BRAHMS Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 SCHUMANN Violinkonzert d-Moll

TSCHAIKOWSKY Sinfonie Nr. 1 g-Moll “Winterträume”

Infos und Karten bei PRO ARTE unter Tel. 0800 – 6 33 66 26 und online.

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Treffer: 5000