Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

28.10.2014 Stadtmuseum

GFDK - Stadtmuseum Jena

Die gekrönte Maria gehört wie die unbefleckte Empfängnis und die damit verbundene Befreiung von der Erbsünde zu den Glaubensvorstellungen des Mittelalters.

Ausstellung in Jena

In den meisten Kirchen fanden sich Bilder und Plastiken, die nicht nur der Andacht dienten, sondern auch der Veranschaulichung christlicher Legenden, die das einfache Volk nicht lesen und in der lateinisch vorgetragenen Messe nicht verstehen konnte. Mit der Bibelübersetzung durch Martin Luther und deren rascher Verbreitung änderte sich das grundlegend. Der Reformator wandte sich gegen die Rolle Marias als Himmelskönigin, da für ihn die Erlösung durch den Opfertod Christi vollkommen sei und keines Mittlers bedarf.

In der Folge verschwanden die meisten Marienbildnisse aus den reformierten Kirchen. Eine Marienkrönung (Stadtmuseum Jena, um 1520), die kurz vor der Reformation als Andachtsbild aufgestellt wurde, bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung, die sich mit dem Marienkult und seiner Bedeutung für die christliche Kirche, insbesondere für die Stadtkirche St. Michael in Jena, beschäftigt. Doch auch die Geschichte der Marienkirche in Ziegenhain, die wegen eines wundertätigen Marienbildes im Mittelalter Wallfahrer von weit her angezogen hat, wird im Bedeutungskontext erzählt. Aufgearbeitet werden dazu Schnitzplastiken aus dem Besitz des Stadtmuseums Jena, die bisher noch nicht öffentlich präsentiert und eigens für die Ausstellung restauriert wurden.

Freunde der Kunst

22.11.2013 - 31.12.2014

stadtmuseum@jena.de

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27.10.2014 Unvergessliches Erlebnis

GFDK -Redaktion

Das Warten hat sich mehr als gelohnt: Das luxuriöse Hideaway Beach Resort & Spa at Dhonakulhi (Fünf-Sterne) auf den Malediven hat wieder seine Pforten geöffnet. Nach der über einjährigen Renovierungs- und Modernisierungsphase präsentieren der Österreicher Michael Wieser, Chief Operating Officer, und sein Team ihren Hotelgästen stolz die zahlreichen Neuerungen.

Wer die exklusive Perle im Indischen Ozean in Augenschein nehmen und paradiesische Momente in einer der beliebtesten Destinationen weltweit erleben möchte, kann die Sunset Beach Villa ab 900 USD pro Nacht für zwei Personen buchen – inklusive Frühstück.

Auf einer Fläche von 297.000 Quadratmetern verteilen sich die insgesamt 103 Villen, dar

unter die größten der Malediven, zwischen Kokosnusspalmen und inmitten üppiger Tropenvegetation. Das ehemalige Island Hideaway Spa Resort & Marina trägt nicht nur einen neuen Namen – um dem Standard von morgen zu entsprechen, wurde ein umfassendes Einrichtungs- und Erweiterungskonzept realisiert. Innerhalb der Innovationen sind die 50 neugebauten und einzigartigen Deluxe Water Villas das absolute Highlight: Sie ragen auf hölzernen Stehlen aus der türkisblauen Lagune.

Von der großzügigen Terrasse mit privatem Infinity Pool und einer traumhaften Aussicht sind es nur wenige Treppenstufen bis zur Erfrischung im Meer. Die bestehenden Villen wurden umfassend neu gestaltet und beeindrucken mit modernstem Interieur. In fast allen Kategorien steht den Gästen sogar ein persönlicher Butler rund um die Uhr zur Verfügung!

Wir lieben Reisen... weil sie unseren Horizont erweitern

Eine weitere Neuheit ist der vom Hotel geführte Hideaway Spa & Beauty Palace, der Besucher mit hochwertigen Pflegeprodukten der internationalen Marke „Natura Bissé“ und einer breiten Auswahl an Anwendungen verwöhnt.

Der Spa setzt sich aus 12 Behandlungsräumen, Ruhezonen, einem Friseursalon sowie einem Maniküre- und Pediküre-Raum zusammen – und ist damit eine wahre Oase der Erholung. Das außergewöhnliche Ambiente mit Wasserpfaden und -wänden, Sandböden, edlen Möbeln aus Kokos- und Teakholz sowie Seidenstoffen bietet zudem eine Reise für die Sinne.

Kulinarischer Hochgenuss erwartet die anspruchsvollen Gäste u.a. im Samsara Asian Restaurant: Das Beste der asiatischen Küche wird hier auf einer Freiluftterrasse serviert. Die Küchenchefs zaubern eine große Auswahl an thailändischen, japanischen und chinesischen à la Carte-Gerichten – inklusive Show Cooking am Teppanyaki-Tisch!
Weitere Informationen online.

Hideaway Beach Resort & Spa at Dhonakulhi Maldives

Das Hideaway Beach Resort & Spa liegt auf der halbmondförmigen Insel Dhonakulhi im Norden der Malediven, 290 km von der Hauptstadt Malé entfernt, und gehört zum Haa Alifu Atoll. Bezeichnend sind einmalige Ruhe, Komfort und viel Privatsphäre auf 297.000 Quadratmetern. 103 großzügige Villen in acht Kategorien wurden mit 25 Metern Abstand voneinander in immergrüner Tropenvegetation und in der türkisblauen Lagune erbaut. Ein persönlicher Butler steht in fast allen Kategorien bereit und erfüllt sämtliche Gästewünsche.

Die kulinarische Vielfalt zeigt sich in vier Restaurants und Bars. Nachtschwärmer kommen in der Waves Discothek auf ihre Kosten. Direkt vom Strand zu erkunden ist das für Taucher paradiesische Hausriff. Als einziges Hotel auf den Malediven verfügt das Hideaway Beach über einen vollausgestatteten Hafen. Außerdem bietet es die größte Rum- und Whiskey-Karte der Malediven und beheimatet den hotelgeführten „Hideaway Spa & Beauty Palace“, die Tauchschule „Meridis“ sowie den professionell betreuten Kids Club „Tender Hearts“.


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27.10.2014 PRO ARTE KONZERTE MANNHEIM

GFDK - Odeon Concerte

Cecilia Bartoli ist einer der wenigen wirklichen Superstars der klassischen Musik. Weltweit werden ihre Opernpartien, Auftritte und Plattenprojekte voller Spannung und Neugier erwartet – so auch Bartolis neues, faszinierendes Konzertprogramm „St. Petersburg“, das die gefeierte Mezzosopranistin zusammen mit dem Kammerorchester I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis am 10. November 2014 bei den Pro Arte Konzerten im Mannheimer Rosengarten vorstellen wird.

Jedes neue Projekt Cecilia Bartolis kommt einem künstlerischen Ereignis gleich. Denn unermüdlich begibt sich die Römerin auf die Suche nach verborgenen musikalischen Kostbarkeiten und geheimnisvollen Notationen auch ganz vergessener Repertoirebereiche und Komponisten. Ihr neues Album und Konzertprogramm „St. Petersburg“ widmet Bartoli den drei Zarinnen Anna, Elisabeth und Katharina der Großen, unter deren Herrschaft die Opernkunst im St. Petersburg des 18. Jahrhunderts eine wahre Blütezeit erlebte: Aufwändige Opernaufführungen spiegelten Glanz und Glorie des russischen Zarenhofs wider.

Konzert in Deutschland

Vor allem italienische Meister wie Vincenzo Manfredini, Francesco Araia und Domenico Cimarosa, aber auch der deutsche Hermann Friedrich Raupach wurden mit Kompositionen für den Zarenhof beauftragt – und legten damit einen Grundstein für die Operntradition in Russland.

Über 200 Jahre lang erklangen ihre Werke danach nicht mehr: Jene hinreißende Musik blieb in der Musikbibliothek des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg, einem der bekanntesten Opern- und Balletthäuser der Welt, verborgen. Cecilia Bartoli erhielt dort exklusiven Zugang und bringt nun diese verlorenen musikalischen Schätze – darunter zehn noch nie eingespielte Barockarien – an die Öffentlichkeit und gemeinsam mit dem Originalklang-Ensemble „I Barocchisti“ unter der Leitung von Diego Fasolis auch nach Mannheim.

Konzert in Mannheim

Montag, 10. November 2014 – 20 Uhr

Mozartsaal, Rosengarten Mannheim

Cecilia Bartoli | Mezzosopran Kammerorchester I Barocchisti Diego Fasolis | Dirigent

„ST. PETERSBURG“ – Arien aus der Blütezeit der Oper im St. Petersburg des 18. Jahrhunderts von Francesco Araia, Hermann F. Raupach, Vincenzo Manfredini, Johann A. Hasses und Domenico Cimarosa

Infos und Karten bei PRO ARTE unter Tel. 0800 – 6 33 66 26 und online.

 

 

Laura Schütze
Konzert-und Festivalmanagement
Odeon Concerte
Schenkendorfstr. 9, 93049 Regensburg
schuetze@odeon-concerte.de

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27.10.2014 Cammerspiele

GFDK - Cammerspiele Leipzig

»Sie sind von Gespenstern umringt und ich bin darüber gar nicht erstaunt.
Die Geschichte des Lebens ist launenhaft.
Die Geschichte des Todes ist dunkel.

Theater in Leipzig


Und die Ursache des Übels in der Welt scheint so klar.
Die Torheit der Menschen ist mir ein Grauen.
Welche Menge ungeheurer Wesen, deren Schöpfer und Opfer sie zugleich sind.
Erschlagen vom eigenen Selbst. Das innere Wesen – welch ein Monster.«
Der Spinner

Dorval, der tugendhaft Falsche,
Clairville, der emotional Brutale,
Theresia, die souverän Einsame,
Rosalia, die unschuldig Furiose,

- immerfort auf der Suche nach dem eigenen Selbst, verlieren die vier schon bald Zeit und Faden aus den Augen. Dabei liebt er sie doch – und sie liebt ihn. Aber was soll man machen? Er will sie ja auch – und sie will ja auch ihn. Scharaden der Stutenbissigkeit und Balladen brüderlicher Herzenswärme. In Spiralen laufen sie um das Glashaus, das sie ihr Leben nennen, verstricken sich bald in der Leere ihrer Worte und vergehen in der schwarzen Hysterie, die alltäglichen Werte aufrecht zu erhalten – ein Sisyphusspiel der Intrigenarbeit. Und der witzsüchtige Spinner, der heimlich die Strippen zieht, kommt dabei voll auf seine Kosten. Am Ende steht die Frage: Was ist natürlich, wenn eine Leiche ein Auge zukneift?

Freunde der Kunst

Das Stück basiert auf D. Diderots Schauspiel »Der natürliche Sohn«, mit dem er sein Theater der naturalistischen Darstellung begründete und das erste Mal die »Vierte Wand« hochzog. Die (Selbst)Natürlichen brechen dabei aus dem Leib des natürlichen Sohnes heraus und krempeln diesen um. Alles dreht sich um die Verkehrung der Verhältnisse der realen, der natürlichen Welt und die Panik, diese plötzlich zu verlieren – ein Fest des Spinnens.

koch@cammerspiele.de

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27.10.2014 ZEPHYR

GFDK - REM

 2014 kommen in Mannheim sowohl Liebhaber klassischer Schwarz-Weiß-Fotografie als auch Rock-, Pop- und Soulmusik-Fans auf ihre Kosten.

Ausstellung in Mannheim

ZEPHYR – Raum für Fotografie zeigt weltweit erstmals eine umfangreiche Präsentation mit Werken von Norman Seeff. Er zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den berühmtesten Porträtfotografen der USA und lichtete viele Größen des Showbiz in seiner unnachahmlichen Weise ab. 

Die Ausstellung „The Look of Sound“ vereint mehr als 150 Künstlerporträts, darunter größtenteils originale Vintage Prints. Die Besucher stehen dem Who is Who der Musikszene in den 1960er bis 1980er Jahren gegenüber. Neben Musiklegenden wie Patti Smith, Tina Turner, den Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis und Frank Zappa setzte Seeff zudem Persönlichkeiten wie den Pop-Art-Künstler Andy Warhol, Apple-Mitgründer Steve Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene. Seeffs Porträts bestechen durch ihre spontane Lebendigkeit und schenken dem Betrachter einen tiefen Einblick in die Bildästhetik und Musikkultur einer Ära.

Norman Seeff wurde 1939 in Südafrika geboren. Er trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und arbeitete mehrere Jahre als Arzt. Ohne eine künstlerische Ausbildung wanderte Seeff Ende der 1960er Jahre in die USA aus und versuchte sich dort als Fotograf durchzuschlagen. Bereits mit seinem ersten Auftrag schaffte er den Durchbruch: Seine Arbeit für das Album „Stage Fright“ von „The Band“ wurde als Poster produziert und war bald ein begehrtes Sammlerstück. Rasch stieg er zu einem Star der Fotografenszene auf und wurde schließlich Artdirector von United Artists Records und dem Jazzlabel Blue Note. Die Ausstellung zeigt auch eine Auswahl von Norman Seeff gestalteten und fotografierten Plattencover (aus der Sammlung Stefan Thull).

Seeff setzt auf Spontanität. Es gelingt ihm, dass die Porträtierten die Kamera vergessen. Er baut eine persönliche Beziehung zu seinem Gegenüber auf, die sich auf seine Fotografien überträgt. Er unterhält sich mit ihnen, lässt sie tanzen und singen. In seinen Bildern ist die unmittelbare und ungezwungene Nähe spürbar.

Freunde der Kunst

Seeff ließ die Fotoshootings häufig filmen und fragte die Porträtierten, was ihnen Kreativität bedeutet. Ganz darauf konzentriert, fotografiert zu werden, antworteten sie unbefangen, spontan und frei. Die Mitschnitte gewähren einen überraschenden Blick in die Seele der Künstler und lassen den Betrachter an der Arbeit des Fotografen mit seinen Modellen teilhaben. Aus diesen Gesprächen entstand auf zahllosen Filmrollen ein einzigartiges Dokument. In der Ausstellung sind auf Monitoren Auszüge zu sehen. Teilweise wurden die Filme erst jetzt entwickelt. Viele der Interviews wurden noch nie zuvor gezeigt.

santiago.gomez@mannheim.de

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27.10.2014 Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

GFDK - Hasko Witte

Preise gibt es viele. Ein Förderpreis hingegen der nicht nur musikalisches Talent, sondern gleichzeitig musikalische Visionen unterstützt, ist nahezu einzigartig. Solch ein Preis ist der Fanny Mendelssohn Förderpreis.

Ins Leben gerufen hat ihn Heide Schwarzweller, langjährige Unterstützerin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung Leipzig und begeisterte Besucherin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

„Seit langem trage ich die Idee eines Klassik-Preises in meinem Herzen und bin jetzt vom Zuspruch geradezu überwältigt. Besonders dankbar bin ich den vielen berühmten Paten, die die jungen Nachwuchstalente empfohlen haben. Im Laufe der Bewerbungsphase hatte ich persönlichen Kontakt zu jedem einzelnen Künstler. Mir war es sehr wichtig zu erfahren, wie sich die jungen Musiker der Herausforderung stellen, nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich und kreativ zu überzeugen.“

Klassikpreis für junge Musiker

Dass siebzehn von zwanzig möglichen Bewerbern ihre Konzepte eingereicht haben, beweist, daß der Preis ankommt. Zwei Nachwuchskünstler bringen es auf den Punkt: „Musik ist nicht starr, sondern beweglich, und nur weil viele der großen Komponisten nicht mehr unter uns weilen, heißt das ja nicht, dass wir uns nicht über ihre Werke neue Gedanken machen dürfen.“ und: „Endlich ein Preis, der nicht nur das instrumentale Können fordert, sondern auch unseren Kopf!“
So entstanden ebenso spannende Transkriptionen bedeutender Werke wie überraschende Instrumentierungen, die den Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes „aufhorchen“ lassen.

Es sind also Visionen, die belohnt werden. Und so hat auch Heide Schwarzweller ihre ganz persönliche Vision: „Mein Ziel ist es, den Fanny Mendelssohn Förderpreis langfristig zu etablieren. Daher bin ich vor allem der Jury, mit ihrem 1. Vorsitzenden Jürgen Kesting, sowie den weiteren Juroren Dr. Markus Fein, Dr. Dieter Rexroth, Jürgen Ernst und dem Team von Berlin Classics für ihr leidenschaftliches Mitwirken sehr dankbar.“ Alle Jurymitglieder stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung.

Fanny Mendelssohn Förderpreis

Der Fanny Mendelssohn Förderpreis verlangt von den Bewerbern nicht nur künstlerisches Können, sondern fordert gleichermaßen Musikvisionen mit einem innovativen Anspruch. Der Preis ist eine mit 10.000 EUR dotierte Privatinitiative von Heide Schwarzweller und wird gemeinsam mit dem Label Berlin Classics und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Bei Berlin Classics wird der/die GewinnerIn eine CD veröffentlichen, auf der seine/ihre musikalischen Visionen verwirklichen kann.

Die CD-Produktion beginnt direkt nach der Bekanntgabe des Gewinners. Das CD-Cover wird übrigens gestaltet vom mehrfach – ebenfalls für seine Visionen –ausgezeichneten Designer Prof. Peter Schmidt.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit einem Preisträgerkonzert am 10. September 2015 auf Schlossgut Groß Schwansee statt.

Am Montag, den 03.11.2014, direkt nach der Jurysitzung wird der/die PreisträgerIn bekannt gegeben, der/die aus den fünf Finalisten gewählt wird.

Die Finalisten und ihre Paten sind:

Sophie Dartigalongue, Fagott – Pate: Jonathan Gilad, Klavier
Flötistin Karin Bonelli – Pate: Matthias Schorn, Klarinette
Verena Metzger, Klavier & Raphael Paratore, Cello – Pate Matthias Kirschnereit, Klavier
Anna Jakubcová, Flöte – Patin: Flötistin Wally Hase
Trompeter Tamás Pálfalvi – Pate: Gábor Boldoczki, Trompete

Hasko Witte
Promotion-Manager Edel:Kultur
hasko.witte@edel.com

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27.10.2014 ausgezeichnet

GFDK - Christoph Dittmann

Der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen zeichnet Abdellah Lasri mit dem begehrten Aalto-Bühnenpreis für junge Künstler 2014 aus. Der marokkanische Tenor erhält den Preis am Sonntag, 2. November 2014, um 16:30 Uhr im Anschluss an die Aufführung von „Manon Lescaut“ im Aalto-Theater.

In der Puccini-Oper ist er in den Rollen des Edmondo, Tanzmeisters und Laternenanzünders zu erleben. Abdellah Lasri ist seit der Spielzeit 2013/14 Mitglied im Aalto-Sängerensemble und hat das Opernpublikum von Anfang an begeistert. Glänzen konnte er vor allem als Werther in Jules Massenets gleichnamiger Oper – nicht nur in Essen, sondern auch an der Opéra Bastille in Paris. Vor wenigen Wochen erreichte er beim bedeutenden Gesangswettbewerb Operalia die Finalrunde in Los Angeles.

 

Abdellah Lasri bringt durch seine französische Ausbildung, die er hauptsächlich am Conservatoire National Superieur de Paris absolvierte, die perfekten Vorrausetzungen für ein in Deutschland selten gepflegtes Repertoire mit. Für sein junges Alter außergewöhnlich ist das bereits jetzt ausgeprägte, außerordentliche Farbspektrum in seiner höhensicheren und schönen Stimme. In dieser Spielzeit ist er am Aalto-Theater unter anderem als Ismael („Nabucco“), Alfred („Die Fledermaus“), Werther, Alfredo („La Traviata“) und Fenton („Falstaff“) zu hören.

Theater in Essen

Der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen stiftet den spartenübergreifenden Aalto-Bühnenpreis alle zwei Jahre. Er wurde erstmals im Jahre 1990 verliehen und ist mit € 10.000 einer der am höchsten dotierten Kulturpreise Deutschlands. Zu den bisherigen Preisträgern gehören heute national und international gefragte Künstler wie die Schauspielerin Tatjana Clasing, der Bassist Franz-Josef Selig, der Tenor Torsten Kerl und der Tänzer Raul Raimondo Rebeck.

 

Karten für die Vorstellung „Manon Lescaut“ (€ 19,25 – 46,75) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

 

Kontakt Freundeskreis TUP:

Susanne Meluzio

Geschäftsführerin

susanne.meluzio@freundeskreis-tup.de

 

Christoph Dittmann

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker & Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP)

Opernplatz 10

45128 Essen
christoph.dittmann@tup-online.de

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27.10.2014 Sarah Savoy's Hellraising Hayride, Cajun Roosters, Buddy Flett

GFDK - Andreas Fauser

Das Festival ist seit 2001 jedes Jahr um die Halloween-Zeit auf Tour und hat sich zum Bekanntesten dieser Art in Deutschland entwickelt. In Europa zählt es für die Fans neben drei ähnlichen Festivals in F, NL und UK zu den Highlights des Cajun & Zydeco Jahres. Die Presse nennt es bereits in einem Atemzug mit dem Blues Caravan. Die Besucher reisen dabei zum Teil von weit an und manche folgen dem Tross quer durch die Lande.

Das hat auch einen guten Grund, denn es ist so ziemlich die einzige Gelegenheit, Bands von echtem Schrot und Korn aus den Südstaaten der USA zu hören, wie z. B. Jeery Broussard, Geno Delafose, Leon Chavis, Lafa yette Rhythm Devils, Corey Ledet und den vierfach Grammy nominierten Cedric Watson. Diese teilen sich dann die Bühne mit den besten Vertretern der europäischen Szene. Zum Abschluss gibt es immer eine ausgelassene Session aller Teilnehmer.

Sarah Savoy's Hellraising Hayride (USA)

Endlich mal eine Cajun & Zydeco Band, die von einer Frau geführt wird. Und was für einer! Sarah Savoy ist ein Energiebündel, das ihre Musiker und Zuschauer mit ungestümer Leidenschaft antreibt. Ihrem Elan, ihrer eindringenden Körpersprache und markanter Stimme kann sich niemand entziehen. Sie ist der jüngste Spross einer Musikerdynastie aus Louisiana. Ihr berühmter Vater Marc hat ihr den Cajun und das Akkordeon quasi in die Wiege gelegt. Aber wie es oft im Leben kommt, musste sich Sarah erstmal von ihrem Übervater und dem Cajun emanzipieren. Sie lernte Piano, Cello und dann Gitarre. Sie begeisterte sich für Punk Bands wie die Sex Pistols und Black Flag und coverte ihre Songs. Erst später hat sich der Kreis geschlossen und sie schloss mit dem Cajun und dem dafür so typischen Akkordeon Frieden. Eine junge Wilde ist sie aber trotzdem geblieben, denn mit ihrer Band hat sie einen Rock ’n’ Roll lastigen Cajun geprägt.

Im heimischen Louisiana wird ihr Stil ohne eine Serviette vor den Mund zu nehmen als „kick ass Cajun“ bezeichnet. Das Englische Froots Magazin nannte sie „The queen of white trash Cajun“. Jetzt, ein paar Jahre später, findet die reifer gewordene Sarah „Princess of the Cajun accordion“, wie sie ein anderer Journalist nannte, passender.

Festival in Deutschland

Der Name ihrer Band „Hell-Raising Hayride“ ist ein Tribut an die gleichnamige Rundfunksendung, die zwischen 1948 und1960 in Louisiana sehr populär war. Da hörte man die aktuellsten Country, Rock ’n’ Roll, Cajun & Zydeco Klänge wie z.B. Hank Williams, Patsy Cline oder Elvis Presley, die bei Sarahs musikalischem Werdegang alle eine Spur hinterlassen haben. Sarah lässt sich von der für diesen Musikstil klassischen Besetzung Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre und Fiddle begleiten. Neben ihren CD-Produktionen hat sie sich aber auch als Buchautorin hervorgetan: 2013 wurde ein Kochbuch in England verlegt und mit einem Buchpreis ausgezeichnet. Um welche Küche sich da wohl handelt? Aber klar: Um die der französischen Auswanderer in das Mississippi-Delta. Es geht um Gumbo, Jambalaya und die Pecan Pies. Lassen wir uns überraschen mit welchen musikalischen Zutaten sie ihren Auftritt würzt…

Cajun Roosters (UK/B/D/F)

Fünf Musiker aus fünf Ländern, die sich der Musik aus dem Südwesten Louisianas verschrieben haben. Die Mitglieder der CAJUN ROOSTERS zählen mit zu den besten Cajun- und Zydecomusikern aus England, Deutschland, Belgien und Frankreich, was die Band zu einer wirklich europäischen Formation macht. In kürzester Zeit konnte sie sich zudem den Ruf als eine der besonders authentischen Gruppen aus Europa erspielen, was sie in die vorderste Front der Szene katapultierte, und ihr damit nicht nur in Deutschland, sondern auch in Indonesien, Frankreich, England, Benelux, Dänemark, Österreich, Schweiz, Italien und Polen Auftritte als Headliner einbrachte. TV und Radio Auftritte unter anderem BBC 2 (UK) in Mark Lamarrs: God's Jukebox Show.

Im Dezember 2012 waren die Cajun Roosters zu einem World Music Festival in Indonesien eingeladen. Im Herbst 2013 erschien die CD Cajun Roosters - Hell Yeah! Die erste CD mit dem aktuellen line-up.

Die CAJUN ROOSTERS spielen Musik, deren Ursprung in den Sümpfen Louisianas und den Prärien im Nordwesten New Orleans zu finden ist, wobei der Schwerpunkt auf der unverfälschten Tanzmusik aus Louisiana, Cajun und Zydeco liegt, angereichert mit einer gesunden Portion Louisiana-Blues und Swamp, der regionalen Rock'n'Roll-Variante.

Buddy Flett (USA)

Der im Jahre 2011 für einen Grammy nominierte Bluesmusiker aus Shreveport, Louisiana wird in einem Atemzug mit Joe Bonamassa, Ronnie Earl und Kenny Wayne Shepherd genannt. Mit dem Letzteren hat er auf dessen CD „Ten Days Out“ gespielt und dafür Platin gewonnen. Er war in der Vergangenheit u.a. in der Band von Hubert Sumlin und spielte auch mit B.B. King. Auf einer Tour 2007 hat er sich eine Hirnhautentzündung zugezogen, welche er nach langer, schwerer Krankheit überstanden hat. Es brauchte viel Kraft und eine Reha bis er wieder singen und Gitarre spielen konnte. Was einen aber nicht umbringt, macht einen stark. Wie wahr dieses Sprichwort ist, hört man seiner Musik jetzt an.

Seine im Herbst 2013 veröffentlichte CD ‚Rough Edges‘ ist eine schnörkellose, raue Reise durch den Blues. Er selbst nennt es pur und primitiv. Man kann es aber auch als reif und geerdet bezeichnen. Nur einer, der wirklich in den Abgrund geschaut hat, wird den Blues ohne Wenn und Aber singen können. Buddy begleitet sich am liebsten auf einer offen gestimmten Dobro. Sein Markenzeichen ist eine Miniatur Bassdrum, die er bei jedem seiner Songs mit seinen Cowboystiefeln traktiert.

Bei seinem Klassiker “Train“ schlägt er die Saiten seiner Dobro und singt herzzerreißend den Blues. Man spürt förmlich wie sich eine Dampfeisenbahn Schwelle für Schwelle, Meile um Meile durch die sengende Hitze Louisianas quält. Seinen Mentor Hubert Sumlin würdigt er mit dem Titel “Born in Mississippi (Mr. Hubert) “ und auch Südstaaten-Rocker Duane Allmans Song “Lil Martha“ gewinnt neue Qualitäten. Der Titel der CD ist Programm - Rough Edges: „no pretty-boy bluesstuff“ schreibt ein amerikanischer Musikjournalist. Wie wahr…

Er kommt für das '14. American Cajun, Blues & Zydeco Festival' exklusiv nach Deutschland.

AMERICAN CAJUN, BLUES & ZYDECO FESTIVAL

Mittwoch, 05.11.2014 um 20:00 Uhr - Frankfurter Hof

Sarah Savoy's Hellraising Hayride, Cajun Roosters, Buddy Flett

 

Eintrittspreise €:

(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)

VVK 18,- 20,- 23,- 26,-

 

Veranstaltungsort:  

FRANKFURTER HOF MAINZ

Augustinerstrasse 55

55116 Mainz

 

Tickethotline: 06131-220438

 

 

Andreas Fauser
NuzzCom Music Office
Homburger Landstr. 122
60435 Frankfurt
Tel. 069-954 349 16
andreas@nuzzcom.com

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27.10.2014 Ausdrucksstarkes Design

GFDK Redaktion

Schon jetzt freuen wir uns mit den Uhren von s.Oliver Time auf einen bunten Herbst mit Cypress, Royal Blue, Radiant Orchid und Aurora Red.

Die angesagten Töne Greige und Cognac ergänzen jedes Outfit ob Strickpulli oder Cardigan perfekt. Vielfältig präsentieren sich die Materialien Edelstahl und Silikon, die jeden Geschmack ansprechen.

Modisch und zugleich alltagstauglich sind diese Uhren in angesagten Trendfarben: Aufwendige Ziernähte setzen stilsichere Akzente, während Armbänder in kräftigem Sangria, warmem Cognac und Erdtönen wunderbar zu silber- und roséfarbenem Metall passen.

Wir lieben den Style der Zeit… weil uns neue Ideen inspirieren

Gemeinsam mit den interessant verlaufenden Zifferblättern und den reizvollen Gehäuseformen haben diese Uhren eine markante und zugleich elegante Ausstrahlung. Für ein ausdrucksstarkes Design und einen besonderen Tragekomfort sorgen moderne Lederbänder in gedeckten Farben.

Die aktuelle Kollektion gibt es in den s.Oliver Shops, im ausgewählten Fachhandel sowie in Kaufhof und Karstadt Filialen und online im s.Oliver Shop sowie bei diversen Onlineshops unter anderem Amazon.

 

PR-Agentur s.Oliver TIME und JEWEL
WörterSee Public Relations
Petra Koslowski M.A.
Friedrich-Verleger-Str. 14
D-33602 Bielefeld

 

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27.10.2014 Lentoskunstmuseum

GFDK - Lentos Kunstmuseum Linz

Oliver Ressler (geb. 1970, lebt in Wien) ist ein politisch engagierter Künstler.

Ausstellung in Linz

Er recherchiert weltweit vor Ort, um ökonomische Verhältnisse und politische Organisationsformen zu analysieren. Zahlreiche seiner Arbeiten fokussieren Widerstandsformen, die man in der sogenannten Anti-Globalisierungsbewegung findet. Charakteristisch für seine Arbeit ist die Darstellung von Alternativen zum Bestehenden, die in Filmen, Fotografien und Installationen als Handlungsoptionen vermittelt werden.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten, die aktuelle Formen von Plünderung diskutieren: die Plünderung von Rohstoffen im globalen Süden sowie von knapper werdenden Erdölreserven durch transnationale Rohstoffkonzerne.

Freunde der Kunst

Sie berichtet von aggressiven Formen der Privatisierung in Georgien, der Ausschließung von Menschen aus ehemals öffentlich zugänglichen Räumen durch die Schaffung von Gated Communities und von der Plünderung der Staatshaushalte zugunsten der so genannten „Rettung“ von Banken. Gezeigt werden mögliche Widerstandspraxen als Antworten auf politische, ökonomische und soziale Missstände.

nina.kirsch@remove-this.lentos.at

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Treffer: 5000