Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

29.10.2014 nach William Shakespeare

GFDK - Theater Basel

In der Zeit nach dem Tod seines Vaters wird der Königssohn Hamlet mit der Frage nach Gerechtigkeit konfrontiert.

Theater in Basel

Unvermittelt muss sich der junge Thronfolger Dänemarks mit Gewissensfragen auseinandersetzen. Zunächst hat er nur die Ahnung, dass da etwas faul ist in seinem Vaterland. Doch je länger er seinem Instinkt folgt und die Spur des Zweifels ernst nimmt, umso verzweifelter und unfassbarer erlebt er sich von Unrecht umgeben.

In seiner vielschichtigen Tragödie ­«Hamlet» konfrontiert Shakes­peare einen jungen Menschen mit der Erkenntnis, – um der Verantwortung gerecht zu werden – sich zwischen Machtmissbrauch und Intrigen positionieren zu müssen. Die Tragödie treibt ihn von einer existentiellen Frage zur nächsten: Unerbittlich ist die Wahl zwischen Rache und Vergebung. Die Inszenierung nimmt die Sinnfrage auf. Aber anders als Shakes­peare ermächtigt diese Inszenierung ihre Helden, in den Lauf der Tragödie einzugreifen.

Freunde der Kunst

presse@remove-this.theater-basel.ch

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29.10.2014 Museum Tinguely

GFDK - Museum Tinguely

Eine der radikalsten und gleichzeitig poetischsten Annäherungen an die Realität praktizierten ab 1950 die «Affichisten»: Francois Dufrêne, Raymond Hains und Jacques Villeglé gehörten wie Jean Tinguely zur Künstlergruppe der «Nouveaux Réalistes». Ihr Schaffen traf sich mit dem der Gleichgesinnten Mimmo Rotella und Wolf Vostell.

Die vom Museum Tinguely und der Schirn Kunsthalle Frankfurt gemeinsam konzipierte Ausstellung „Poesie der Grossstadt. Die Affichisten“ hat eine künstlerische Strömung zum Thema, die ausserhalb Frankreichs, auch in der Schweiz und in Deutschland, bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist. In der Schweiz werden die Affichisten nun erstmals überhaupt umfassend gezeigt. Die Ausstellung ist als Parcours angelegt, der den Stadtraum als Ort vielfältiger Inspiration für Flaneure vorführt und Begegnungsorte für die radikalen Inventionen dieser fünf Künstler schafft; seien es Décollagen, filmische, fotografische oder auch poetische Experimente.

Ausstellung in Basel

Dufrêne, Hains und Villeglé, später auch Rotella, formierten sich zusammen mit Arman, Yves Klein, Martial Raysse, Daniel Spoerri und Jean Tinguely zu den von Pierre Restany 1960 mittels Manifest begründeten ‚Nouveaux Réalistes‘. Damit ist zwar das künstlerische Feld abgesteckt, das sich um den kleinsten gemeinsamen Nenner, die ‚nouvelles approches perceptives du réel‘ dreht. Doch berücksichtigt diese Zuordnung im Fall der Affichisten nicht, dass sie schon um 1950 wichtige Wegbereiter für ein neues Denken waren, das das erweiterte Feld künstlerischen Handelns und Schaffens um 1960 erst vorbereitete. So ist es auch kein Zufall, dass sich wichtige Ideen für Restanys erstes Manifest der ‚Nouveaux Réalistes‘(1960) aus einem bereits 1958 publizierten Text von Jacques Villeglé, Des réalités collectives, ableiteten. Die Affichisten kamen allerdings erst mit Verzögerung und im Kontext der ‚Nouveaux Réalistes‘ an der 1ère Biennale de Paris 1959 und anschliessend mit Einzelpräsentationen in der Restany nahestehenden Pariser Galerie J zu ihren ersten Ausstellungsgelegenheiten. So war die Formation der ‚Nouveaux Réalistes‘ für die Rezeption und den Erfolg der Affichisten von kaum zu überschätzender Bedeutung.

Herkunft und Entwicklung der fünf vorgestellten Künstler waren, bevor sie sich zu Kollaborationen, gegenseitigen Werk-Widmungen und gemeinsamen Auftritten zusammenfanden, höchst unterschiedlich. Was sie jedoch einte, war ein disziplinenübergreifendes Denken und Wirken: Performatives Handeln, Poesie, Lautmalerei, theatrale Aktion, Happening, Fotografie und Film gewannen durch das Medium der Décollagen und den Prozess des Décollagierens Form. Gleichzeitig wohnt ihren Werken, die vom kleinsten Fragment - kleine Etüden und Studien - bis zum überwältigenden Grossformat reichen, aber auch malerisches und bildhaftes Potential inne, worin Gegenständlichkeit und abstrakte Lesart ebenso selbstverständlich wie zufällig vereint scheinen. François Dufrênes Herkunft als lettristischer und ultra-lettristischer Lautschöpfer, Sprachzersetzer und -aktionist formte die Art seiner Aneignung von Plakaten mittels Sprachspielen - eine teilweise kryptisch-vergegenständlichende Interpretation abstrakter Formfragmente – als auch die Faszination für Zeitlichkeit, den Abdruck und das archäologische Verfahren der Schichtung, wie sie seine herausgeschälten Plakatrückseiten zeigen.

Mit Raymond Hains teilte er die Freude an der ins Absurde reichenden De- und Reformierung des Sprachlichen und des Bildlichen, das bei Hains noch mehr dem Spielerischen, dem puren Zufall und der freien Assoziation zugewandt war und die Stadt als Quell für Perlenketten poetischer Handlungen verstand. Zusammen mit Jacques Villeglé schaffte Hains schon Ende der 1940er Jahre die ersten Plakatabrisse, wovon der wohl berühmteste, Ach Alma Manetro (1949), den Auftakt zur Ausstellung bildet. Ab 1950 entwickelten sie in einem komplexen Verfahren der Transformation mittels optischer Verzerrung und wechselnden Medien den Film Pénélope, der exemplarisch wie die Décollagen für konzeptuelle Verfahren des Findens (mehr als des Erfindens) steht. Für Villeglé seinerseits ist das Medium des Plakats ein schier unendlicher, sich ständig erneuernder Fundus des Gegenwärtigen, der eine spezifische Ästhetik und Temporalität konserviert, und damit im Laufe der Zeit auch den jeweiligen ‚historischen Ort‘.

All dieses Material stellt die Metropole in ‚autopoetischer Produktivität‘ dem geneigten Stadtspaziergänger zur Verfügung. Sei es Paris für Dufrêne, Hains, Villeglé, oder auch Vostell, sei es Rom für Rotella. Mimmo Rotella, der durch Bekanntschaft mit Restany zum Kreis der ‚Nouveaux Réalistes‘ stösst, experimentierte seinerseits unabhängig von den anderen Affichisten schon ab 1953 mit Décollagen.

Auf noch früher datierte Collagen folgen in formaler Ähnlichkeit erste Décollagen und Rückseiten, die als eigentliche Materialbilder ebenfalls das Thema des Archäologischen behandeln, und die sich auf die besondere Qualität von verwittertem Papier und ihrem rückseitigen Träger richten. Im Gegensatz zu Hains und Villeglé greift Rotella aber auch direkt in die Oberfläche ein, um Strukturen, Muster und Schichtungen offenzulegen. Nach 1960 ändern sich die Gegenstände seiner Plakatabrisse. Nun sind es meist bunt beworbene Produkte der Konsumwelt und Filmplakate, die ihn zentral interessierten. Darin trifft er sich wiederum mit Villeglé, den dieselbe Faszination für die populären Bilder der Werbung beschäftigte. Sie werden damit zu Pionieren der Pop-Art. Nicht nur im Zusammenhang mit Plakatabrissen, sondern als umfassenden Kunstbegriff verwendet Wolf Vostell den Begriff der ‚Dé-coll/age‘, um Dekonstruktion als schöpferisches Verfahren zu betonen. Plakatabrisse verwendet er in einem seiner ersten Happening, Das Theater ist auf der Strasse von 1958, bei dem das Publikum zur Aktion aufgerufen wurde, Textfragmente zu zitieren oder (fragmentiert) abgebildete Gesten zu imitieren. Aktionistische Elemente der Bearbeitung oder Übermalung (durch das Publikum) ergänzen bei ihm das Verfahren der Auswahl und Aneignung.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung Die Poesie der Grossstadt umfasst den Zeitraum von 1946 bis 1968 und richtet ein besonderes Augenmerk auf die Entstehung und frühe Phase der Affichisten, auf fotografische, filmische und poetische Experimente und Kollaborationen. Dass wir die fünf Künstler mit ihren bedeutendsten Werken vorstellen können, verdanken wir einer grossen Zahl von Leihgebern, die unser Projekt auf grosszügige Weise unterstützen, was bei der Fragilität dieser ‚Papierarbeiten‘ nicht selbstverständlich ist. Die Präsentation ist als chronologisch und thematisch gegliederter Stadt- Raum angelegt, der die abstrakten Grossformate und die grossen gegenständlichen Décollagen besonders hervorhebt, aber auch das Thema der politischen Plakate ebenso wie die Faszination für Text, Textur und Struktur speziell vorstellt.

isabelle.beilfuss@roche.com

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28.10.2014 Clara und Robert

GFDK - Alexandra Iwan

Düsseldorf, Oktober 2014. Die Fassade ist schon richtig hoch gewachsen, die Ausmaße von Clara und Robert sind beträchtlich geworden. Mit über 200 Gästen und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel feierten die Projektentwickler „die developer“ um Stefan H. Mühling heute ihr Richtfest.

Genau ein Jahr, nachdem der große Ankermieter Wirtschaftsprüfer Warth & Klein Grant Thornton verkündet worden ist.

Zwei Neubauten bilden das einzigartige Ensemble inmitten attraktiver urbaner Plätze im „Boomquartier“ Derendorf-Nord neben der Unternehmerstadt, wo „die developer“ bereits mehrere Officebauten (Double U und Lighthouse erfolgreich umgesetzt haben). Zwischen Tannenstraße, Johannstraße und Ulmenstraße wurde jetzt die letzte Lücke geschlossen – und damit eine neue schöne Businesswelt modern entwickelt. Die beiden Bürogebäude sind bereits auf „Erfolg komponiert“: Clara und Robert von den SOP Architekten. „Robert“ hat einen Großmieter gefunden. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton nutzt den kompletten Gebäudeteil mit 7.400 Quadratmetern als neuen zentralen Firmensitz. 350 der bundesweit 700 Mitarbeiter werden hier einziehen. 

Vom Kö-Bogen zu dem berühmten Pärchen

Nach den Libeskind-Bauten am nördlichen Kö-Ende haben sich Stefan H. Mühling und Andreas Buchmann, beide Geschäftsführer von „die developer“, ihr erstes Nachfolgeprojekt, ein neues wegweisendes Immobilienprojekt, vorgenommen. Das Grundstück befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Ulanenkaserne in Düsseldorf-Derendorf, zwischen denkmalgeschützten Gebäuden und altem Baumbestand. Viele Firmen der Kreativwirtschaft sowie Industrie-, Finanz- und Beratungsunternehmen haben sich im Umfeld angesiedelt – Silicon-Derendorf. Der Standort ist derzeit angesagt, nicht nur bei Kreativ-Unternehmen, sondern auch bei Mitarbeitern ist das „neue Derendorf“ sehr beliebt. Noch gibt es die Möglichkeit, sich an diesem sehr dynamisch entwickelnden Quartier anzusiedeln und Teil einer urbanen Community zu werden.

Düsseldorfs musikalische Fassade

Die Fassaden von Clara und Robert spielen mit dem Thema Musik, der Städtebau schafft Freiräume zur Entfaltung – zusammen mit dem Umfeld entsteht eine Symphonie. Die spielerisch angeordneten, unterschiedlich langen, schlitzartigen Fenster erschaffen eine sehr lebendige, aber auch sehr harmonische Architektur. Das Bild, welches in den Fassaden entsteht, erinnert an alte, aus Metall ausgestanzte Musikplatten. Die Fassade wird aus einem geschliffenen Natur-Aluminium-Blech realisiert. Durch die geschliffene Oberfläche bekommt das Material eine leicht matte Spiegelung, die dazu führt, dass das Material auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse immer anders reagiert. So erscheint die Fassade – abhängig von den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen – hinsichtlich der Farbgebung immer verschieden und wirkt dadurch außerordentlich lebendig und sehr elegant. Die helle, metallische Oberfläche verstärkt noch mehr den spannungsvollen Dialog zwischen Alt und Neu, steht zu der dunkler erscheinenden Corten-Stahl-Box, die auf dem Altbau platziert ist, in bewusstem Kontrast, was zu Abwechslung und Spannung im dennoch harmonischen Ganzen führt. Der denkmalgeschützte Altbau wird in das Ensemble integriert und schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne.

Historische Inspiration

Inspiriert durch die historischen Spuren von Clara und Robert Schumann in Düsseldorf, dem bekannten Künstlerpaar, erbrachte diese Historie die Namensfindung der Häuser. Haus Clara hat über 9.400 Quadratmeter vermietbare Fläche, Robert 7.400 Quadratmeter und unter den Gebäuden entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage. Das sprichwörtliche Häuser-Paar zeichnet sich durch hohe Visibilität, Effizienz und Flexibilität aus und lässt eine vielfältige Nutzung zu. Es verfügt über eine besonders nachhaltige und innovative Gebäudetechnik.

Ein urbanes Architektur-Duett

Mit den Geschwister-Häusern Clara und Robert realisieren die SOP Architekten ein weiteres wegweisendes Immobilienprojekt, das den historischen und städtebaulichen Spuren in Düsseldorf unterliegt. „Die Nähe Schumanns zu Düsseldorf und die Assoziation unserer Architektur zu den alten Musikplatten, waren Ausgangspunkt und Anlass für die Namensgebung und die Materialfindung für die Fassade“, so Jurek M. Slapa (Architekt, Dipl.-Ing.), Geschäftsführer SOP Architekten. Vom Wohngebäude bis zum internationalen Großflughafen, vom Bürogebäude bis zum WM Stadion – als etablierte Architekten stehen sie für nachhaltige Kompetenz, ganzheitliche Erfahrung und individuelle Leidenschaft. Die einzigartige Architektur-Philosophie der SOP Architekten bereichert mit ihren detaillierten Projekten die Landeshauptstadt und spiegelt sich heute zahlreich wider: Die Arena Düsseldorf, der Düsseldorfer Flughafen sowie die Hafenspitze Düsseldorf oder GAP 15 am Beginn der Königsallee.

Warth & Klein Grant Thornton: Ankermieter für „Robert“

Warth & Klein Grant Thornton wird „Robert“ komplett als neue Deutschland-Zentrale anmieten und mit rund 350 Düsseldorfer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einziehen. Diese sind zurzeit noch an sechs Standorten in Düsseldorf tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach Jahren stetigen Wachstums jetzt allen Düsseldorfer Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze in einem repräsentativen Neubau mit ansprechender Architektur anbieten können“, sagt Prof. Dr. Klaus-Günter Klein, Vorstandsvorsitzender von Warth & Klein Grant Thornton: „Unser neuer Firmensitz zeichnet sich durch Charakter und eine positive Ausstrahlung aus. Das sind Werte, die sehr gut zu uns passen, und die wir gerne nach außen zeigen.“

„Durch ein schlüssiges Nutzungskonzept in diesem Gebäude werden wir die Kommunikation und Vernetzung unserer Expertenteams weiter verstärken können“, erwartet Klein: „Diese gute Vernetzung hat uns zu einem erfolgreichen, lösungsorientierten Berater von wachsenden Unternehmen gemacht.“

Dem Standort Düsseldorf ist Warth & Klein Grant Thornton seit langem eng verbunden. Hier wurde die Gesellschaft 1958 gegründet und hier hat sie nach wie vor

ihren Sitz. Zudem wird aus Düsseldorf heraus der überwiegende Teil des Geschäfts generiert. Warth & Klein Grant Thornton engagiert sich für die Bürgerstiftung Düsseldorf, ist Mitglied von „Destination Düsseldorf“ und unterstützt auch die Universität Düsseldorf. „Die Anmietung verstehen wir auch als Bekenntnis zum Standort Düsseldorf“, sagt Prof. Klaus-Günter Klein: „Auch wenn wir unsere weiteren Standorte in Deutschland künftig noch ausbauen werden, bleibt Düsseldorf als Firmensitz ein wichtiger Standort für qualifizierte Mitarbeiter. Dass wir diesen jetzt auch ein hochattraktives räumliches Arbeitsumfeld anbieten, ist ein zusätzliches Plus.“

Fakten zum Gebäude

  •  ca. 17.000 m² Gesamtfläche
  •  ca. 300 PKW Einstellplätze (Tiefgarage)
  •  ca. 70 Mio. € Investitionsvolumen
  •  7 oberirdische Etagen

Für weitere Informationen:

die developer Projektentwicklung GmbH

Schadowplatz 12

40212 Düsseldorf

Volker Raatz MRICS

Dipl.-Ing. Architekt

volker.raatz@diedeveloper.de 

Presseanfragen, Bilder und Information:

Alexandra Iwan

alex@textschwester.de

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28.10.2014 Oper

GFDK - Bayerische Staatsoper

Der seit Generationen festgefahrene Erbschaftsprozess Gregor gegen Prus erfährt eine unerwartete Wendung, als die Sängerin Emilia Marty auftaucht, die mit erstaunlichem Detailwissen über die Vergangenheit dienen kann.

Theater in München

Die in den Prozess verstrickten Männer verlieren den Kopf angesichts dieser faszinierenden Frau. Liebe jedoch scheint ihr nichts zu bedeuten und Sex ist ein Handel; Marty geht mit demjenigen ins Bett, der im Besitz des von ihr gesuchten alten Schriftstückes ist: die Sache Makropulos. Für seine vorletzte Oper greift der betagte Leoš Janáček zu einem zeitgenössischen Drama mit Phantasy-Plot – die Geschichte der 337-jährigen Elina Makropulos.

Freunde der Kunst

Als Jugendliche wurde an ihr ein Elixier zur Lebensverlängerung getestet. Seither wechselt sie in einem fort Länder, Liebhaber und Identitäten. Als die Wirksamkeit des Elixiers nachlässt, sucht sie, des Lebens müde und dennoch in Todesfurcht, jenes Rezept, das ihr Altern noch einmal aufschieben könnte. Karel Čapeks geistreiche Komödie spekuliert über den Sinn der Sterblichkeit. Janáček verwandelt sie in eine Tragödie über 300 Jahre Einsamkeit.

christoph.koch@remove-this.staatsoper.de

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28.10.2014 Kunstverein

GFDK - Kunstverein Nürnberg

Der Kunstverein Nürnberg - Albrecht Dürer Gesellschaft freut sich, eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von Daria Martin (*1973, USA), Natalie Häusler (*1983, DE), Pauline M’barek (*1979, DE) und Timothy Davies(*1983, GB) präsentieren zu können.

Ausstellung in Nürnberg

How the Tangible Shapes the Mind stellt die kognitiven und sensorischen Fähigkeiten des Menschen als Untersuchungsgegenstand ins Zentrum. Mit analytischem Blick erkunden unterschiedliche Regieführungen und Perspektivenwechsel die Beschaffenheit des menschlichen Sehens und wie dieses mit der haptischen Wahrnehmung verbunden ist. Daran angeknüpft wird die Frage nach dem Einfluss der Technologie auf unsere Erfahrung von Welt – wie beispielsweise filmische und digitale Bilder das Gedächtnis prägen und wie sich eine abnehmende Berührbarkeit von Objekten und Produkten auswirkt.

Freunde der Kunst

Die Erforschung der Modalität von Sinneswahrnehmungen wird in der Ausstellung mit Labortests zur Synästhesie, mit der Überführung von Sprache in physische Strukturen sowie in Settings aufgenommen, in denen die präsentierten Objekte auf kognitive Lücken verweisen.

mail@remove-this.kunstvereinnuernberg.de

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28.10.2014 zugehört

GFDK - SWR

In zwei Wochen ist es wieder soweit: Vom 5. bis 9. November finden in Karlsruhe die ARD Hörspieltage statt, die größte deutschsprachige Veranstaltung rund ums Hörspiel.

Neben den Hörspielvorführungen, Jury-Diskussionen, Vorträgen und dem Kinderhörspieltag können die Besucher in diesem Jahr die Live-Aufführung des Improvisationsstücks „Mutter und Sohn“ mit der Schauspielerin Hildegard Schmahl (u. a. „Dorf des Schweigens“, „Tatort – Märchenwald“, „Entführt“) und Autor, Schauspieler und Regisseur Jan Georg Schütte erleben (6. November, 21 Uhr).

Kern des Karlsruher Treffpunkts für Hörspielmacher und Hörspielfans wird auch in diesem Jahr der traditionelle Wettbewerb der zehn besten Hörspielproduktionen von ARD und Deutschlandradio um den Deutschen Hörspielpreis der ARD sein. Der öffentlich tagenden Jury unter Vorsitz von Literaturkritiker Jochen Hieber gehört in diesem Jahr erstmals die Schauspielerin Martina Gedeck an.

Die ARD Hörspieltage sind auch 2014 online. Ausgewählte Veranstaltungen des Festivals werden per Live-Videostream auf radio.ARD.de übertragen. Hier gibt es zudem die Möglichkeit, viele Stücke herunterzuladen und nachzuhören. Beim „ARD Online Award“ können die Nutzer per Klick den Gewinner des Publikumspreises bestimmen.

Zum fünftägigen Programm erwarten wir auch in diesem Jahr rund 10.000 Besucher. Wir würden uns sehr freuen, auch Sie zum gemeinsamen Hören und zum Austausch mit Hörspielmachern, Jury-Mitgliedern und Publikum begrüßen zu können.

Das vollständige Programm der ARD Hörspieltage finden Sie auf www.hoerspieltage.ard.de


SÜDWESTRUNDFUNK
Claudia Gabler
E-Mail: claudia.gabler@swr.de

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28.10.2014 Meisterhaftes Spiel

GFDK - Odeon Concerte

Die Violinistin Julia Fischer und Dirigent Vladimir Jurowski gastieren am 28. November 2014 zusammen mit Russlands Staatsorchester im Rahmen der Pro Arte Konzerte im Mannheimer Rosengarten: zwei junge Senkrechtstarter, die mit ihrem Programm, Brahms tragischer Ouvertüre, Schumanns d-Moll- Violinkonzert und Tschaikowskys erster Sinfonie „Winterträume“, einen musikalisch hochkarätigen wie tiefschürfenden Konzertabend versprechen.

Obwohl gerade erst 30 Jahre alt, steht die Münchner Geigerin Julia Fischer bereits an der Weltspitze und ist auf den wichtigsten Podien der Welt zu Gast. Seit ihrem spektakulären Sieg als elfjährige Virtuosin beim Menuhin-Wettbewerb 1995 gehört sie fest zum internationalen Konzertleben, mit neunzehn debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall, 2006 wurde Fischer als jüngste Violin-Professorin an die Frankfurter Musikhochschule berufen.

Konzert in Deutschland

Für ihre CDs erhielt sie zweimal den ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres”, den Gramophone Award „Diapason d ́Or” und zahlreiche andere Preise. Eine solche Karriere erfordert Disziplin und so ist auch Julia Fischers meisterlichem Spiel, als Geigerin übrigens wie auf dem Klavier, eine klassizistisch beherrschte Leidenschaft zu eigen, die aus höchster Konzentration entspringt. Die Musik ist für sie ein Hochamt, das sie bei aller Leichtigkeit, die sie ausstrahlt, tiefernst zelebriert.

In Mannheim ist Julia Fischer mit einem der bedeutendsten russischen Orchester zu erleben, dem – jahrzehntelang von Jewgenij Swetlanow geprägten – Russischen Staatsorchester. Chefdirigent und zugleich Leiter des Opernfestivals in Glyndebourne und in der Nachfolge von Kurt Masur Chef des London Philharmonic Orchestras ist mit Vladimir Jurowski ein weiterer, international gefeierter, junger Senkrechtstarter.

 

Konzert in Mannheim

Freitag, 28. November 2014 – 20 Uhr

Mozartsaal, Rosengarten Mannheim

Julia Fischer | Violine Russisches Staatsorchester Vladimir Jurowski | Dirigent

BRAHMS Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 SCHUMANN Violinkonzert d-Moll

TSCHAIKOWSKY Sinfonie Nr. 1 g-Moll “Winterträume”

Infos und Karten bei PRO ARTE unter Tel. 0800 – 6 33 66 26 und online.

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28.10.2014 Filigran, schwerelos, verspielt

GFDK - Stefanie Leisentritt

Bunt gefärbtes Laub, strahlender Sonnenschein: Für viele Menschen ist der Herbst die schönste Jahreszeit und eine ideale Gelegenheit, den Zauber der Natur zu genießen, bevor sich der Winter ankündigt. Und so nutzen viele die letzten warmen Sonnenstrahlen für einen Waldspaziergang durch die bunte Blätterwelt.

Dabei stößt man nicht nur auf leuchtende Waldbeeren und bunte Fliegenpilze, sondern auch auf allerlei Waldtiere, die zu Land und in der Luft unterwegs sind. Von diesen Waldbewohnern – Fliegenpilzen, Beeren, Füchsen, Eulen, Hirschen und Igeln – ist die neue herbstliche Schmuckkollektion von Titanias Zauberwald inspiriert.

Füchse sind zurzeit beliebte Motive in der Mode und daher auch in der Kollektion zahlreich vertreten. Für den Cabochonschmuck - Halsketten, Ohrstecker und Ringe mit Glascabochons - wurden hierfür verspielte gedruckte Motive verwendet. Ein besonderer Blickfang der Waldbewohner-Kollektion ist eine Halskette mit einem auffälligen, großen Rotfuchs-Anhänger aus massivem Glas. Für Schmuckliebhaber, die schlichte Schmuckstücke bevorzugen, wird eine zarte antikvergoldete Halskette mit einem schlichten Fuchsanhänger aus Messing angeboten.

Auch Eulen sind in diesem Herbst beliebte Motive und dürfen daher in der Waldbewohner-Kollektion nicht fehlen. Ein besonders schönes Eulenmotiv wurde für eine Cabochonkette im Vintagestil verwendet, während ein auffälliger Eulenanhänger aus emailliertem Metall in eine verspielte Halskette eingearbeitet wurde.

Wir lieben den Style der Zeit... weil uns neue Ideen inspirieren

Doch nicht nur Tiere wie Füchse und Eulen sind im Herbstwald zu finden, auch Pilze, Baumfrüchte und Waldbeeren spiegeln die Pracht dieser Jahreszeit wieder. Nostalgische Fliegenpilzmotive schmücken daher zahlreiche Halsketten, Ringe und Ohrstecker der neuen Schmuckkollektion. Aufwändig gefertigte Lampworkperlen in Fliegenpilzform wurden außerdem zu ganz besonderen Glücksbringerhalsketten verarbeitet. Die Beerentöne des Herbstwaldes finden sich ebenfalls in vielen Schmuckstücken wieder, beispielsweise an Ohrhängern, deren fuchsiafarbene Glasperlen wie fruchtige Waldbeeren wirken.

Für Liebhaber dezenter Schmuckstücke wurden außerdem filigrane Ohrhänger, Halsketten und Armbänder aus Bronze- und Messingelementen gefertigt. So ziert eine bronzefarbene Vogelfeder aus Messing eine zarte Halskette mit passendem Armband im Vintagestil.

Die Waldbewohner-Kollektion ist ab sofort in den Dawanda und eBay Shops von Titanias Zauberwald erhältlich. Auch auf eigene Wünsche abgestimmte Sonderanfertigungen sind möglich.

 

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Allgemeine Informationen

 

Bei Titanias Zauberwald findet jeder Schmuckliebhaber seinen ganz persönlichen Schatz. Inspiriert von alten Sagen, zauberhaften Märchen und der Schönheit der Natur und des Waldes entstehen hier ganz besondere Schmuckstücke aus Messing, Bronze, Glassteinen, Glasperlen, Halbedelsteinen und Vintagematerialien. Die zauberhaften Schmuckstücke von Titanias Zauberwald werden liebevoll von Hand zusammengefügt und sind Unikate oder Stücke aus Kleinserien.

www.dawanda.de/shop/titanias-zauberwald
stores.shop.ebay.de/titanias-zauberwald

 

 

Pressekontakt:

 

Stefanie Leisentritt

titanias-zauberwald@web.de

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28.10.2014 Picasso Museum

GFDK - Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Wien um die Jahrhundertwende: Zwischen Terminen auf Sigmund Freuds Couch, dem offenkundigen Untergang der Donaumonarchie, Mahlers Symphonien und den obligatorischen Kaffeehausbesuchen entwickelt sich in der Bildenden Kunst die Wiener Moderne.

Ausstellung in Münster

Die mit selten gezeigten Exponaten aus österreichischen Museen und Privatsammlungen bestückte Ausstellung vereint filigrane Handzeichnungen der drei berühmtesten Künstler dieser Epoche: Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka, deren zartgliedrige, weiche Kompositionen zur Verführung des Blickes anregen.

Freunde der Kunst

b.sarrazin(at)picassomuseum.de

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28.10.2014 von Engelbert Humperdinck

GFDK - Theater Augsburg

Die Oper von Engelbert Humperdinck ist für uns heute immer noch eines der wichtigsten Werke der romantischen Opernliteratur.

Theater in Augsburg

Der Einfluss Wagners ist in der Musik deutlich hörbar. Und die Auswahl eines Märchenstoffes aus der Sammlung, die die Brüder Grimm zusammenstellten, steht für die Wiederentdeckung der Romantiker, die nach den Wurzeln der deutschen Sprache suchten.

Freunde der Kunst

In dieser Oper kommen nicht nur romantische Aspekte zum Vorschein. Obwohl märchenhaft erzählt, werden Themen aufgeworfen, die uns auch heute gegenwärtig sind. Und das in einem Gewand, das Jung und Alt berührt.

pressebuero.theater@remove-this.augsburg.de

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