Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

30.10.2014 prämiert

GFDK - Petra Serwe

Mona Kraushaar, die Regisseurin der Iphigenie auf Tauris, erhält für ihre Inszenierung Was ihr wollt von William Shakespeare am Ernst Deutsch Theater in Hamburg den Rolf-Mares-Preis 2014.

In den Hamburger Kammerspielen wurde gestern Abend zum neunten Mal der Rolf-Mares-Preis vergeben, der jährlich herausragende künstlerische Leistungen auf den Hamburger Bühnen prämiert. Jeweils drei Auszeichnungen wurden in den Kategorien "Herausragende Inszenierung / Aufführung", "Herausragende Leistung Darstellerin /  Sängerin / Tänzerin", "Herausragende Leistung Darsteller / Sänger / Tänzer" sowie  "Herausragendes Bühnen- und Kostümbild" vergeben.

Theater in Düsseldorf

Der nach dem legendären Hamburger Theatermann Rolf Mares (1930-2002) benannte Preis wurde 2006 von der Gemeinschaft aller Hamburger Theater, dem Hamburger Theater e.V., ausgelobt und finanziert sich zu großen Teilen aus der gemeinschaftlich veranstalteten Hamburger Theaternacht. Eine unabhängige Jury aus Journalisten und Theaterkritikern berücksichtigt „in ihrer Bewertung der Leistungen die unterschiedlichen finanziellen, personellen und räumlichen Möglichkeiten der Preisträger“. Der Jury gehörten in diesem Jahr Inge Volk, Christian Hanke, Gunter Mieruch, Maike Schäfer, Josef Steinky, Patrick Giese und Elke Westphal an.

Iphigenie auf Tauris wird am 6., 11., 14., 22., 28. November, 3., 7., 11., 16., 21., 25., 30. Dezember gespielt.

E-Mail: petra.serwe@duesseldorfer-schauspielhaus.de

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30.10.2014 Im Grillo-Theater

GFDK - Christoph Dittmann

Die Essener Philharmoniker und das Schauspiel Essen erinnern gemeinsam an die Opfer von Krieg, Unterdrückung und Gewalt: Am Sonntag, 9. November 2014, um 11 Uhr – dem vielleicht symbolträchtigsten Datum der deutschen Geschichte – gastiert die Reihe der Kammerkonzerte erstmals im Grillo-Theater.

Konzert in Deutschland

Musikalisch im Zentrum steht das „Quatuor pour la fin du temps“ (Quartett für das Ende der Zeit) von Olivier Messiaen. Entstanden ist das Werk 1940/41 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager in Görlitz, wo es vor 400 Gefangenen uraufgeführt wurde. Die außergewöhnliche Besetzung ist der Situation im Lager geschuldet: Neben Messiaen, der selbst Klavier spielte, gab es nur noch einen Klarinettisten, einen Geiger und einen Cellisten.

Konzert in Essen

Von den Essener Philharmonikern wirken Harald Henrichs (Klarinette), Florian Geldsetzer (Violine) und Istvàn-Alexander Gaal (Violoncello) sowie als Gast Melanie Geldsetzer (Klavier) mit. Texte dazu lesen die Grillo-Schauspieler Ingrid Domann und Jens Winterstein. Eröffnet wird das Konzert von Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß.

Karten (Preis (€): 17,60) und Infos unter T 02 01 81 22-200

Kammerkonzert erinnert an Opfer von Krieg und Gewalt Quartett
Sonntag, 9. November 2014
11 Uhr im Grillo-Theater


Tickets ab sofort bei allen bekannten VVK-Stellen und Tickethotline: 01806 – 999 000 200

 


Christoph Dittmann
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker & Philharmonie Essen
Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP)
Opernplatz 10
45128 Essen
christoph.dittmann@tup-online.de

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30.10.2014 Kunsthalle

GFDK - Kunsthalle Rostock

NORBERT BISKY. ZENTRIFUGE ist die bislang umfangreichste Einzelausstellung des 1970 in Leipzig geborenen Malers. Die Kunsthalle Rostock zeigt auf ihrer gesamten oberen Etage eine umfassende Übersichtsschau aller Schaffensphasen sowie neu entstandene Arbeiten. Der Künstler wird zudem eigens für das Atrium des Hauses eine ortspezifische Installation realisieren.

Ausstellung Rostock

Mit rund 80 Gemälden liegt das Augenmerk der Ausstellung auf jenem Medium, das die Basis von Norbert Biskys künstlerischem Selbstverständnis bildet: der Malerei. Aus der beständigen Auseinandersetzung mit diesem Medium resultiert auch Biskys Umgang mit anderen Materialien und Gattungen, insbesondere der Schritt über die Bildgrenzen hinaus, beispielsweise in seiner Zusammenarbeit mit dem Staatsballett Berlin und dem Club Berghain im vergangenen Jahr.

Seit seinem Studium bei Georg Baselitz an der Berliner Hochschule der Künste wird Norbert Bisky der figurativen Malerei zugerechnet und hat sich in den 15 Jahren seines bisherigen Schaffens auf vielfältige Weise der Figuration und ihrer Zerlegung gewidmet. Seine energiegeladenen, starkfarbigen Bilder kreisen um die Dynamisierung und Auflösung von Körpern, von festen Raumgefügen, von geschlossenen Oberflächen, von klaren Bildaussagen - und von der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Sein Werk ist durchzogen von der Zerstörung fester Gefüge, von Expansion und Explosion. Gleich einer Zentrifuge, die der Erzeugung von Fliehkraft dient und die Trägheit der Masse nutzt, gerät in Biskys Bildern Festgefügtes in Bewegung.

Freunde der Kunst

Das Augenmerk der Ausstellung gilt also den vielfältigen Auflösungstendenzen in der Malerei Norbert Biskys und spiegelt sich in einer Ausstellungsdramaturgie wider, die die geradlinige, nüchtern-modernistische Architektur der Kunsthalle Rostock - dem einzigen Neubau eines Kunstmuseums in der ehemaligen DDR - in ihrer Zirkularität nutzt. Mittels ineinandergreifender Schwer¬punkte ermöglicht die Ausstellung unterschiedliche Sichtweisen auf Biskys Schaffen.

Dabei verdeutlicht sie zugleich, welche Prozesse der Bedeutungskonstruktion und -konsolidierung im Akt der Rezeption stattfinden und somit im Auge des Betrachters liegen. Denn der Fokus von Biskys Malerei gilt nicht der Abbildung von Realität, sondern unserem Umgang mit Bildern und deren Wirkungsweisen. Hatte der Künstler zu Beginn seiner Laufbahn die Bildsprache seiner sozialistischen Jugend persiflierend ins Visier genommen, gilt sein heutiger Blick vor allem den Medienbildern, der Ästhetik der Werbung, ihrer Konstruktion von Körperbildern und unserem Umgang damit.

16.11.2014 - 15.02.2015

kunsthalle(at)rostock.de

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30.10.2014 von Georg Büchner

GFDK - Deutsches Theater Berlin

"Hohl, hörst du? Alles hohl da unten." Warum nur nimmt allein Woyzeck wahr, was doch so offensichtlich scheint: dass den Fundamenten nicht zu trauen ist?

Theater in Berlin

Sind sie denn taub, die anderen? Büchners radikales, Fragment gebliebenes Drama über die Liebe eines armen Stadtsoldaten zu seiner Marie und dem gemeinsamen Kind bringt eine unerhörte, neue Sprache auf die Bühne, verknappt, kraftvoll und kompromisslos. Und eine Titelfi gur, deren Geheimnis und Widersprüchlichkeit in größtmöglichem Gegensatz zu ihrer sozialen Stellung steht. Woyzeck: das Opfer. Der Täter. Der Ausgeschlossene. Der – vielleicht – sich bewusst außerhalb Stellende. Der Wahnsinnige. Der Träumer. Der Prophet.

Freunde der Kunst

Sebastian Hartmann entwickelt mit einer Schauspielerin, einem Schauspieler und einem Musiker, die alle Rollen des Stücks zusammen erzählen werden, einen eigenen Zugriff auf diese geheimnisvolle Geschichte. Einen Zugriff, der zur Folge hat, dass jede Vorstellung anders sein wird.

huguet(at)deutschestheater.de

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29.10.2014 Museum Ludwig

GFDK - Museum Ludwig

Im Rah­men der groß an­gelegten dezen­tralen Ausstel­lungsini­tia­tive „25/25/25“ bringt die Kun­st­s­tif­tung NRW zu ihrem 25jähri­gen Beste­hen 25 in­ter­na­tio­nale Kün­st­lerin­nen und Kün­stler mit 25 städtischen Museen des Lan­des zusam­men.

Ausstellung in Köln

Für das Mu­se­um Lud­wig lud eine Ex­perten­gruppe den New York­er Kün­stler Ken Oki­ishi (geb. 1978) ein, aus der Begeg­nung mit der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig ein neues kün­st­lerisch­es Werk zu en­twick­eln. Oki­ishi, der sich in sei­nen let­zten Ar­beit­en mit dem span­nungsvollen Ver­hält­nis von ge­mal­tem und elek­tronischem Bild, von Gestischem und Daten­ma­te­rial beschäftigt hat, tritt in ei­nen ver­gleich­baren Aus­tausch mit Werken von Yves Klein und Gün­ther Ueck­er aus der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig. An drei Or­ten in der Samm­lung wer­den seine neuen Ar­beit­en aus­gestellt.

Oki­ishi beschäftigt sich mit der heuti­gen Wahrneh­mung über Bild­schirme, die teil­weise die Be­trach­tung des Orig­i­nals über­flüs­sig zu machen scheint. Kunst­w­erke und Ausstel­lun­gen gel­ten als „ge­se­hen“, auch wenn dies nur über den Com­put­er- oder Smart­phone-Bild­schirm gesche­hen ist.

Ken Oki­ishi hat für sein Pro­jekt Screen Pres­ence Gün­ther Ueck­ers Nagel­re­lief weiß-weiß von 1961 abge­filmt. Er zeigt diese Bild­schirm-Kopie des Ueck­er-Werks in Orig­i­nal­größe auf einem Mon­i­tor. Der Bild­schirm wird in der Nähe des Orig­i­nals von Ueck­er präsen­tiert, so­dass der Mu­se­umsbe­such­er beide Werke gleichzeitig be­tracht­en kann. Oki­ishi bear­beit­et den Mon­i­tor mit Nägeln, die er in ein­er Weise auf den Bild­schirm klebt, dass die Nägel in ei­nen span­nungsvollen Aus­tausch mit der in die Fläche des Screens ge­ban­n­ten Ma­te­rial­ität des Werkes von Gün­ther Ueck­er ger­at­en.  

Freunde der Kunst

Die­sen mit Nägeln verse­he­nen Bild­schirm filmt Oki­ishi wiederum ab und zeigt die Video­bilder auf einem großen Bild­schirm in der Samm­lung Haubrich, ge­genüber einem Porträt des Samm­lers, der dem Wall­raf-Richartz-Mu­se­um vor der Grün­dung des Mu­se­um Lud­wig 1946 seine Samm­lung klas­sisch­er Mod­erne ver­machte. Auch den Bild­schirm, auf dem das zweite Video aus­ges­trahlt wird, bear­beit­et Ken Oki­ishi, und bringt so die orig­i­nalen Werke der Vor­bilder in eine kom­plexe Bezie­hung un­tere­i­nan­der.

info@museum-ludwig.de

 

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29.10.2014 modemesse

GFDK - Sarah Bender

Die mit großer Spannung erwartete Premiere der COLOGNE FASHION DAYS 2014 (CFD)  eine dreitägige Messe für modebegeisterte Endverbraucher, findet vom 14. – 16. November in THE NEW YORKER | DOCK.ONE, Köln- Mülheim statt.

Die CFD bieten zudem einen hervorragenden und vielversprechenden Rahmen für die nunmehr 4. Edition des erfolgreichen COLOGNE CATWALK, der in diesem Jahr am Samstag, 15. November im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste statt findet. Die Schirmherrschaft der COLOGNE FASHION DAYS und des COLOGNE CATWALK übernimmt Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Besonders erfreut sind Ralf Daab und das Team des Kölner DAAB Verlags als Veranstalter der CFD über die Kooperation mit TM TextilMitteilungen, das visionäre Dialog-Magazin für die Modebranche, sowie mit FashionUnited, das weltweit führende Internet-Branchennetzwerk für Fashionprofis.

Modemesse und Fashionshow

Die CFD richten sich an Endverbraucher und dienen als PR- & Marketing-Plattform für junge Designer und Nachwuchstalente. Einkäufer sind ebenfalls willkommen und können neue Modelabels entdecken und innovative Kollektionen für ihre Shops ordern. Mit seinem coolen Industrie-Charme ist das DOCK.ONE im Mülheimer Hafen die ideale Location.

Mehr als 30 Modelabels aus dem In- und Ausland stellen ihre neuesten Kollektionen vor und bieten diese vor allem direkt zum Verkauf an. Neben innovativen Designern aus Deutschland und einigen internationalen Labels u.a. BRACHMANN, LAROMO + PADICI oder JOLONTÉ VOUS!, ist auch die Kölner Modeszene u.a. mit CHANG13 und LIEV by Olivia Zirkel vertreten. Als Gastland präsentieren die Niederlande in Kooperation mit der Modeplattform FASHIONCLASH aus Maastricht eine Auswahl von zehn niederländischen Designern im THINK DUTCH SPACE. Darunter u.a BAS KOSTERS, ebby port, Deniz Terli oder Liselore Frowijn. Auf der CFD-Stage finden an allen drei Messetagen interessante Programmpunkte mit Vorträgen, Interviews und Talks rund um das Thema Mode statt. Zusätzlich informieren Modeschulen über ihre Ausbildungsprogramme u.a. das Design Department aus Düsseldorf.

Der 4. COLOGNE CATWALK findet am Samstag, 15. November 2014 im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste (nur 5 Gehminuten vom DOCK.ONE entfernt) statt. Der interdisziplinäre Kulturort in der ehemaligen Hauptverwaltung der Klöckner-Humboldt-Deutz Werke versteht sich als urbanes Kunstprojekt, das grenzüberschreitende künstlerische Prozesse freisetzt. Die aktuelle Ausstellung „Medusas Garten“ von Martin Kleppe bildet den skulpturalen Rahmen für den diesjährigen COLOGNE CATWALK. Waldek Szymkowiak, der bereits Shows für Marken wie Michalsky, Dolce & Gabbana oder Christian Dior choreografiert hat, übernimmt die künstlerische Leitung. Eine Jury wählt aus allen teilnehmenden Labels der CFD sechs Designer aus, die ihre Kollektion im Showteil des COLOGNE CATWALK präsentieren. Zur „wavemusic Private Chill“ Aftershow-Party werden rund 500 Gäste erwartet.

Eintrittskarten für die COLONE FASHION DAYS und den COLOGNE CATWALK sind bereits über KölnTicket erhältlich. 

COLOGNE FASHION DAYS (CFD) 14. - 16. November 2014

NEW YORKER | DOCK.ONE Hafenstr. 1 | Auenweg 51063 Köln-Deutz

Freitag, den 14. November, 14.00 - 22.00 Uhr Samstag, den 15. November, 11.00 - 20.00 Uhr Sonntag, den 16. November, 13.00 - 18.00 Uhr

Tageskarte: € 8,00 inkl. ÖPNV

COLOGNE CATWALK mit anschließender „wavemusic Private Chill“ Aftershow-Party Samstag, 15. November 2014, Einlaß 19.00 Uhr

raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste Deutz-Mülheimer Str. 147-149
51063 Köln-Deutz

Eintritt: € 39,00 inkl. Eintritt an allen 3 Messetagen der CFD

Eintrittskarten für die COLONE FASHION DAYS und den COLOGNE CATWALK sind bereits über KoelnTicket erhältlich:

Veranstalter:
DAAB MEDIA GMBH Maastrichter Str. 53 50672 Köln

cfd@daab-media.com

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29.10.2014 Mit Alondra de la Parra

GFDK - Christina Gembaczka

Mit einem Programm voll Rhythmus und großer Gefühle kehrt Alondra de la Parra ans Pult des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin zurück. In „Amor imposible” („Unmögliche Liebe”) dirigiert die Mexikanerin am 7. November 2014 um 20 Uhr im Konzertsaal der UdK in der Hardenbergstraße Werke über Liebespaare, deren Verbindungen von Anfang an unter keinem guten Stern stehen. Eröffnet wird der Abend mit Pjotr I. Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre zu Shakespeares „Romeo und Julia“, anschließend ertönt Leonard Bernsteins beliebte moderne Version der Geschichte in Form der Sinfonischen Tänze aus „West Side Story“.

Konzert in Deutschland 

Nach der Pause folgt die Berliner Erstaufführung vom Intermezzo aus Ricardo Castros Oper „Atzimba“, deren gleichnamige Titelfigur eine indianische Prinzessin ist, die sich in einen spanischen Eroberer verliebt und ihm in den Tod folgt, wie Julia ihrem Romeo. Im letzten Werk des Abends, der Suite aus Silvestre Revueltas‘ Filmmusik zu „La Noche de los Mayas“, werden die Geister der Ureinwohner Mexikos zum Leben erweckt. In den träumerischen bis hochdramatischen Klängen kommen zahlreiche und für Lateinamerika typische Schlaginstrumente zum Einsatz.

Konzert in Berlin

Alondra de la Parra fasziniert durch ihren besonders vitalen und energiegeladenen Dirigierstil. Geboren wurde sie 1980 in New York, wuchs aber in Mexiko auf und wusste mit 13 Jahren, dass sie Dirigentin werden wollte. Ihre Ausbildung in Komposition erhielt sie in Mexiko City, die als Pianistin und Dirigentin an der Manhattan School of Music. Nach der Eroberung der nord- und südamerikanischen Konzertsäle ist sie nun auch in Europa und Asien ein gefragter Gast und wird in der laufenden Spielzeit zum wiederholten Male beim Orchestre de Paris sowie zum ersten Mal beim London Philharmonic Orchestra zu Gast sein. Ihr Debüt beim RSB gab sie im April 2013 mit Werken aus Lateinamerika.
 

Freitag, 7. November 2014, 20.00 Uhr
Universität der Künste Berlin, Konzertsaal Hardenbergstraße

Alondra de la Parra, Leitung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 
„Amor imposible”
 
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
„Romeo und Julia" - Fantasie-Ouvertüre nach William Shakespeare
Leonard Bernstein
„West Side Story" - Symphonic Dances
Ricardo Castro
Intermezzo aus der Oper „Atzimba"
Silvestre Revueltas
„La Noche de los Mayas" - Ballettsuite in vier Sätzen für Orchester
 
Konzertkarten zu 35 / 25 €
RSB-Besucherservice: 030 - 202 987 15

 

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Gembaczka
Charlottenstraße 56
10117 Berlin
presse@rsb-online.de

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29.10.2014 Kantine am Berghain

GFDK - MLK

Seit das in London ansässige Trio New Build 2012 erstmals auf den Plan trat, verfügt die britische Insel über einen aufregenden Act zwischen Pop und Politik, Elektronikmusik und Eleganz. Nur selten hatte die Öffentlichkeit derart hohe Erwartungen an ein neues Projekt. Der Grund liegt auf der Hand: In New Build begegnen sich Mitglieder zweier Acts, die zu den einflussreichsten der vergangenen Dekade zählen – LCD Soundsystem und Hot Chip. Bereits das 2012 veröffentlichte Debütalbum „Yesterday Was Lived And Lost“ stieß auf gigantisches Interesse seitens Medien und Fans – eine Euphorie, die sich mit dem am 17. Oktober erscheinenden, zweiten Album „Pour It On“ weiter steigern dürfte. Einen Monat später, am 18. November, erhalten die deutschen Fans erstmals die Gelegenheit, die neuen Songs auch live zu erleben. Dann spielen New Build eine exklusive Show in der Berliner Kantine am Berghain.

Für Fans eines futuristischen, alle Grenzen sprengenden Stils zwischen kluger Pop- und aufregender Clubmusik gehörte die Ankündigung, dass sich die Electro-Pioniere LCD Soundsystem Ende 2011 auflösen würden, zu den traurigsten Nachrichten der letzten Jahre. Rund ein Jahrzehnt lang hatte das Kollektiv die Ästhetik moderner Elektronikmusik entscheidend geprägt. Sie galten als Blaupause für den neuen Typus einer progressiven Musik-Formation. An der Schnittstelle zwischen pumpender DJ-Kultur und rockender Live-Band waren sie federführend für den Sound der Gegenwart verantwortlich. Sie komponierten Songs, die radikal neu waren, und stürmten mit ihnen regelmäßig die Charts.

Konzert in Deutschland

Doch schon kurz nach dem Ende der Formation zeichneten sich neue Großtaten am Horizont ab. Der bisherige LCD-Gitarrist und furchtlose Stil-Grenzgänger Al Doyle, der auch bei den Dance-Pop-Könnern Hot Chip zum festen Line-up gehört, gründete mit seinem Hot Chip-Kollegen Felix Martin und dem Londoner Studio-Engineer Tom Hopkins New Build, die sich als echtes Kunst-Kollektiv verstehen. Durch stetige personelle Veränderung soll, so der Gedanke, ein innovativer Sound entstehen, der frei ist von Vorgaben und Erwartungen. Jeder ihrer Tracks entspringt aus dem Moment.

Den ersten Vorgeschmack auf ihren grenzsprengenden Sound lieferte die fast zeitgleich zum LCD-Split veröffentlichte Single „Misery Loves Company“, ein mitreißender Mix aus tanzbarer Elektronik, schwelgendem Synthie-Pop und afrikanischen Steeldrums. Im März 2012 folgte das Debütalbum „Yesterday Was Lived And Lost“, das zu einem der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres zählte. Von DJ-Fachpublikationen über weltweit führende Musikmagazine bis zum internationalen Feuilleton war man sich einig, dass New Build einen vollkommen individuellen Stilmix kreiert hatten. Überdies fand ihre mutige inhaltliche Ausrichtung große Beachtung: In ihren Texten widmete sich das Trio aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, thematisierte den Verlust von Empathie und Menschlichkeit im digitalen Zeitalter und nahm auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um klare politische Positionierung ging.

Konzert in Berlin

Nun steht mit „Pour It On“ der zweite Longplayer in den Startlöchern. Erneut wurde auf diesem Album viel kollaboriert, zum erweiterten Bandgefüge zählen mittlerweile mehr als ein halbes Dutzend Musiker. Thematisch konzentrieren sie sich diesmal stärker auf das Individuum, auf Themen wie Frustration, Angst und Desorientierung. Während sie in ihrer Musik weiterhin auf brillante Weise den Pop der 80er mit futuristischen Beats kreuzen. Mehr denn je spürt man ihre Liebe zu Bands wie The Human League, gepaart mit der Dringlichkeit moderner Elektronik.

Marek Lieberberg presents

New Build 

Di.       18.11.14         Berlin               Kantine am Berghain

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mi., 17.09.2014, 11:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

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29.10.2014 Komödie

GFDK - kino.de

Von der Menschwerdung eines Menschenfeindes erzählt Rob Reiner in seiner launigen RomCom, die mit Diane Keaton und Michael Douglas ideal besetzt ist.

Ein Widerspenstiger wird wieder einmal gezähmt, diesmal ist es Michael Douglas den Diane Keaton domestiziert. Eine flüssig erzählte, streng den Regeln des Genres verpflichtete Vorzeige-RomCom ist Rob Reiner ("Harry und Sally") mit "Das grenzt an Liebe" gelungen. Perfektes Handwerk bekommt man ebenso geboten wie spritzige Dialoge und die frappierenden Ähnlichkeiten zu "Besser geht's nicht" - da wurde einst Misanthrop Jack Nicholson von Helen Hunt nachhaltig "geheilt" - erklären sich dadurch, dass Mark Andrus für beide Filme die raffinierten Skripts verantwortete.

"I've looked at love from both sides now..." Joni Mitchells Ohrwurm, interpretiert von Judy Collins, eröffnet die hindernisreiche, turbulente Lovestory, weitere, klug ausgewählte Hits wie "Let's Work Together" oder "Ramblin' Man" befeuern die Handlung und sorgen (mit) fürs richtige Wohlfühl-Feeling - wie auch die ewig verwegen gewandete Keaton, die mit Standards wie "Blue Moon" oder "The Shadow of Your Smile" beweist, dass sie auch als Sängerin hätte Karriere machen können.

Hier leidet sie nun als Loungesängerin Leah unter den Launen ihres Vermieters Oren (Douglas), mit dem sie Tür an Tür in dessen schicken Appartementhaus "Shangri-La" - nomen non est omen! - im malerischen Connecticut wohnt. Seit dem Tod der Gattin steht der erfolgreiche Immobilienmakler mit jedermann auf Kriegsfuss, Verbalinjurien sind seine Spezialität, notfalls greift er jedoch auch zur Paintball Gun, um Hunde zu vertreiben. Als unerwartet sein entfremdeter Sohn mit der ihm bislang unbekannten Enkelin auftaucht - Opa soll auf sie aufpassen, während der Papa eine mehrmonatige Haftstrafe absitzt -, schiebt er das Kind postwendend zur Nachbarin ab.

Die Menschwerdung eines Menschenfeinds beschreibt Routinier Reiner, der sich Toupet-bewehrt als Artie auch unters Ensemble mischt, in der Folge. Elegant und mit leichter Hand führt er die Kombattanten zusammen. Langsam wird sich Oren der Reize und Qualitäten Leahs bewusst. Recht bald landet man gemeinsam im Bett - nicht ohne dass Leah mitgeteilt hat, dass sie dabei ihren BH anzulassen gedenkt -, als Kompliment hat sie Oren zuvor wissen lassen, dass er schon Häuser verkauft hat, die älter als sie und obendrein noch in einem wesentlich schlechteren Zustand waren.

Douglas und Keaton spielen souverän auf und sich als Streithähne gekonnt die Bälle zu. Freundlich und hell hält Reed Morano ("Kill Your Darlings") seine Bilder, die Sets sind ansehnlich und ein Happy End ist unabdingbar. Ein wunderbar entspanntes Old-School-Vergnügen mit milden Slapstick-Momenten bei dem sich Herz ungeniert auf Schmerz reimt und zu dem Ms. Keatons regelmäßige Weinkrämpfe ganz wunderbar passen. geh.

Kinostart: 06.11.2014

Quelle: kino.de

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29.10.2014 Beck & Eggeling

GFDK - Beck & Eggeling

Beck & Eggeling präsentiert die Ausstellung 'Rodin-Paraphrasen' mit Werken von Victor Kraus und der Skulptur Baigneuse Zoubaloff von Auguste Rodin.

Ausstellung in Düsseldorf

Die Eröffnung findet am Freitag, den 7. November 2014 ab 18 Uhr in der Bilker Straße 5 in Düsseldorf, anlässlich des Galerienwochenendes 'Kunst in der Carlstadt' und in Anwesenheit des Künstlers statt.

Rodins Aktzeichnungen aus seinen letzten zwanzig Schaffensjahren haben 
Victor Kraus nachhaltig beeindruckt.
 „Die Lockerheit und spielerische Leichtigkeit seiner Linienführung
 ist wunderbar“.
 Beim Blättern in dem aufwändig gedruckten Katalogbuch "Auguste Rodin, 100 Zeichnungen und Aquarelle“, das im Jahre 1988 im Lingen Verlag, Köln erschienen ist, fand Kraus seine Inspiration und war  hingerissen von der Schönheit und Qualität der reproduzierten Arbeiten.

Im Jahr 2012 überarbeitet Kraus alle 100 Aktzeichnungen aus diesem Buch mit teils pastoser Aquarelltechnik und Aquarellstiftzeichnung und arbeitet sie teilweise auch zu Collagen um.

Victor Kraus beschreibt seine Intention zu dieser Serie wie folgt: „Einzig die Blässe von Rodins Farbeinsatz und die oft herrschende Kontrastarmut haben mich veranlasst, meine malerische Herangehensweise den reproduzierten Zeichnungen überzustülpen. 
Dies ist zwar einigermaßen despektierlich, doch die Lust zur Veränderung bis hin zur Neuinterpretation der Werkgruppe hat mich zu diesem Sakrileg der Übermalungen verführt.
“

Die so entstandenen Papierarbeiten haben mal mehr, mal weniger und manchmal kaum noch etwas mit den ursprünglichen Motiven gemeinsam, dennoch ist die Seele dieser Zeichnungen immer noch spürbar.
  Zwei Jahre später setzt der Künstler einige dieser Motive auf größere Leinwandformate und Kartons um. Als Solitär einer malerischen Paraphrase einer Skulptur Rodins ist die großformatige Leinwandarbeit Torso der Adele (2014) entstanden.

Flankiert wird die Ausstellung 'Rodin-Paraphrasen' von der Präsentation der Skulptur Baigneuse Zoubaloff von Auguste Rodin.

Freunde der Kunst

Beck & Eggeling zeigt Victor Kraus bereits zum fünften Mal in einer Einzelausstellung und blickt dabei zum 60. Geburtstag des Künstlers auf eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit zurück, die bereits 1995 in Leipzig begann. Kraus studierte von 1977 bis1982  an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Sauerbruch, es folgten mehrer Stipendien und Preise, so z.B. 1985 das Landesstipendium Niedersachsen und 1990/1991 das USA-Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums in San Francisco.

1986 erhielt Victor Kraus den Bayerischen Staatspreis für Bildende Kunst und 2011 war er Preisträger des bayernweiten Wettbewerbs 'KUNSTamBANDamLIMES'. Bereits das Sprengel Museum in Hannover (1987), die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (1991), das Kunstmuseum Ahlen (2007), die Kunsthalle Schweinfurt (2012) und weitere Museen  sowie Galerien im In -und Ausland würdigten Victor Kraus mit Einzelausstellungen.

jil.campisi@beck-eggeling.de

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