Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

01.11.2014 Albertina

GFDK - Albertina Museum Wien

Joan Miró zählt mit seinen phantasievollen Bildmotiven zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Ausstellung in Wien

Die Albertina widmet dem katalanischen Künstler eine rund 100 Gemälde, Zeichnungen und Objekte umfassende Personale, in der die poetische Qualität seines Schaffens hervorgehoben wird.

Mirós Werke sind von Leichtigkeit und Spontaneität geprägt und doch sorgfältig geplant. Mit einer unbeschwerten, fast kindlichen Faszination für alle Dinge betrachtet er die Welt. Seine unverwechselbare Bildsprache ist zugleich magisch wie universell.

Freunde der Kunst

Monde, Sterne und Kometen, Augen und Insekten, Vögel und Frauen bevölkern seine Bilder und zählen zu den bekanntesten Motiven seiner Kunst. Mirós Werke geben Einblick in seine poetischen Visionen vom Ursprünglichen, vom eigentlichen Wesen der Dinge und des Universums.

info@remove-this.albertina.at 

mehr

01.11.2014 meisterhafte Komposition

GFDK - Papageno Musiktheater am Palmengarten

Ab dem 8. November zeigt das Papageno Musiktheater am Frankfurter Palmengarten an drei Abenden dieser Spielzeit jeweils um 19.30 Uhr wieder die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß.

Theater in Frankfurt

Die Inszenierung stammt von Kammersängerin June Card und Hans-Dieter Maienschein. „Die Fledermaus“ zählt zu den berühmtesten Strauß-Operetten aufgrund der ausgesprochen feinsinnigen, mitreißenden und meisterhaften Komposition. Höhepunkte sind das Uhren-Duett, der Czardas, die Arie des Prinzen Orlofsky und der Chorwalzer "Brüderlein und Schwesterlein - Du und Du" im zweiten Akt. Karten sind zu 23,50 Euro und 26,50 Euro erhältlich über die Ticket-Hotline 069 - 13 40 400. Weitere Informationen im Internet: www.papageno-theater.de

Der Wiener Lebemann Gabriel von Eisenstein wird auf den Ball des Prinzen Orlofsky eingeladen. Eigentlich warten einige Tage Arrest im Gefängnis auf ihn, doch das gesellschaftliche Ereignis und die Gelegenheit zum Flirten möchte er nicht verpassen. Also beschließt er, seine Strafe erst am Morgen danach anzutreten, verabschiedet sich von seiner Frau Rosalinde und nutzt die verbleibende Gnadenfrist auf dem Ball heimlich zum Amüsement.

Eisenstein wirbt dort nichtsahnend um seine eigene Gattin: Nach einem Hinweis argwöhnisch geworden, erscheint sie als ungarische Gräfin verkleidet auf dem rauschenden Fest. Ihr Verehrer Alfred ist unterdessen durch einige Verstrickungen anstelle von Eisenstein verhaftet worden. Erst am nächsten Morgen im Gefängnis klären sich die Verwechslungen auf. Dort begreift Eisenstein auch, dass er der „Rache der Fledermaus“ zum Opfer fiel.

Freunde der Kunst

Das Papageno Musiktheater zeigt die Operette „Die Fledermaus“ ab dem 8. November, jeweils um 19.30 Uhr. Weitere Termine: 31. Dezember (Silvestergala) und 3. Januar 2015  – Nur drei Vorstellungen in dieser Spielzeit!

ruecker@papageno-theater.de

mehr

31.10.2014 Alte Oper Frankfurt

GFDK - hr-Pressestelle

Der polnische Dirigent und Komponist Stansilaw Skrowaczweski ist in den hr-Sinfoniekonzerten am Donnerstag, 27., und Freitag, 28. November, jeweils um 20 Uhr, in der Alten Oper Frankfurt zu erleben. Er präsentiert Anton Bruckners 9. Sinfonie sowie seine eigene Komposition „Passacaglia Immaginaria“.

Stanislaw Skrowaczewski ist stets ein Garant für außergewöhnliche Konzertereignisse. Dreimal schon hat er in den vergangenen Jahren beim hr-Sinfonieorchester das Publikum mit seinen beeindruckend vitalen Interpretationen in den Bann gezogen. Dieses Mal ist der 91-jährige Dirigent mit Bruckners 9. Sinfonie zu erleben. Diese Sinfonie, in dem der spät berufene österreichische Komponist sein bewegendes musikalisches Vermächtnis schuf, ist ein Werk der Transzendenz und Vollendung. Annähernd ein Jahrzehnt hat Bruckner an dem unvollendet gebliebenen Werk gearbeitet, das in seiner Dreisätzigkeit gleichwohl eine mächtige sinfonische Einheit bildet.

Konzert in Deutschland

Doch vor diesem Schlüsselwerk der Spätromantik, stellt Stanislaw Skrowaczewski eine seiner eigenen Kompositionen vor: die 1995 entstandene „Passacaglia Immaginaria“, die 1997 für den Pulitzerpreis nominiert wurde.

Vor beiden Konzerten gibt es um 19 Uhr die Einführung „Musik im Gespräch“. hr2-kultur überträgt das Konzert am Donnerstag, 27. November (Wiederholung Dienstag, 9. Dezember), jeweis von 20.05 Uhr an.

Konzert in Frankfurt

Auf www.hr-sinfonieorchester.de und http://concert.arte.tv/de ist das Konzert am Freitag im Internet live zu erleben (als Video auch danach).

Konzertkarten zwischen 17 und 52 Euro (halber Preis für Schüler, Studierende und Auszubildende) sind unter anderem erhältlich beim hr-Ticketcenter, Telefon 069/155-2000, oder unter www.hr-ticketcenter.de.

Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO.


Pressekontakt:
Ulrike Schmid
hr-Pressestelle
ulrike.schmid@hr.de

mehr

31.10.2014 Staatsgalerie

GFDK - Staatsgalerie Stuttgart

Die Große Landesausstellung 2014 würdigt das facettenreiche Werk des Stuttgarter Bauhauskünstlers, das alle Varianten der Malerei ebenso wie Skulptur und Bühnenkunst umfasst.

Ausstellung in Stuttgart

Seit rund 40 Jahren sind die Arbeiten Schlemmers, die in ihrer unvergleichlichen Bandbreite und gedanklichen Tiefe einmalig sind, nicht mehr so umfassend in Deutschland zu sehen gewesen. Neben zahlreichen Gemälden, Skulpturen, graphischen Arbeiten und Originalkostümen werden auch bislang unveröffentlichte Dokumente die künstlerische Vision Schlemmers vermitteln. Schlemmers Auffassung vom Menschen als »Maß aller Dinge« war zu seiner Zeit am Bauhaus einzigartig. Dabei spricht er der Kunst die Kraft zu, die Erschaffung einer neuen Welt zu bewirken.

Oskar Schlemmer (1888-1943), ohne Zweifel einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne, ist besonders für jüngere Kunstinteressierte heute vor allem eines: ein geheimnisvoller Künstler. Seine primär in deutschen und Schweizer Museen ausgestellten Arbeiten und – natürlich – die ikonische „Bauhaustreppe“ im New Yorker MoMA wirken mit ihren stillen Figurenräumen auf den heutigen Betrachter zunächst fremd und unnahbar.

Und auch das berühmte „Triadische Ballett“, dessen Originalkostüme in Stuttgart zu sehen sind, ist aufgrund fehlender Filmdokumente und seltener Tanzrekonstruktionen das vielleicht bekannteste unbekannte Meisterwerk des 20. Jahrhunderts. Dazu kommt, dass man Schlemmers facettenreiches Oeuvre, das alle Varianten der Malerei ebenso umfasst wie Skulptur und Bühnenkunst, seit der letzten großen Stuttgarter Retrospektive 1977 in seiner unvergleichlichen Spannweite und gedanklichen Tiefe kaum mehr würdigen konnte. Denn die verdienstvollen Präsentationen 1994 in Düsseldorf oder 1999 in Marseille waren eher schwerpunktmäßig auf Schlemmers innovative Theaterarbeit fokussiert.

Schlemmers Auffassung des Menschen als „Maß aller Dinge“ war zu seiner Zeit, als besonders am Bauhaus abstrakte Tendenzen vorherrschten, ungewöhnlich, sein von dieser leiblichen Basis ausgehendes, unablässiges Ringen um Harmonie und Universalität einzigartig. Sein Kunstwollen war auf ein befreites, lichtes und in umfassendem Sinne modernes Dasein ausgerichtet und ist nur in Zusammenhang mit den ganzheitlichen Reformbestrebungen seiner Zeit zu verstehen.

Schlemmer sprach der Kunst weltverändernde Kräfte zu, verortete sie jedoch letztendlich nicht in individuell-politischer Tat. Seine Visionen eines „neuen“, im Kollektiv und in funktionaler Architektur aufgehenden Menschen reichte eher in metaphysisch-religiöse Sphären und war zunehmend jenseits vom tagesaktuellen Kontext angesiedelt. Wie sich diese Vision im Laufe seines Schaffens verändert hat, wird ein Fokus der Ausstellung und der Katalogbeiträge sein. Herausgearbeitet werden soll, auch anhand bislang unveröffentlichter Dokumente, wie Schlemmer während des Krieges und kurz danach noch auf politische Reformen setzte, während er im Laufe der 1920-er Jahre zunehmend spiritueller, idealistischer dachte und seine Vorstellungen einer neuen Welt im Kontext eines ästhetischen Staates ansiedelte. Nahegebracht wird dem Besucher aber auch, wie Schlemmer, „vom Hellen“ herkommend, nach 1933 die „Rückkehr ins Dunkle“ als desillusionierte Konsequenz seines Weges betrachtete.

Das Faszinierende an diesem Werk ist das Oszillieren zwischen Vision und Utopie. Diese Ambivalenz ist wohl der Grund, warum Schlemmers Werke trotz ihrer Verankerung in der Moderne des Bauhauses zu jenen ganz singulären Andachtsbildern wurden, auf die wir uns immer wieder neu einlassen müssen, wollen wir ihren umfassenden Radius verstehen. Ihr Geheimnis werden wir auch in dieser Ausstellung nicht restlos lüften, doch gilt es aus der Distanz des heutigen Betrachters auch zu fragen, was jenseits des Ästhetischen für uns außerdem die wegweisenden Aspekte dieses Oeuvres sind – zu denken wäre etwa an Schlemmers beachtliche Aussage, wonach er sich als deutscher Künstler aus einem „Land der Mitte“ kommend sah und daher zum Versöhner zwischen Gegensätzen berufen.

Die geplante Werkschau wird chronologisch und thematisch in sechs Sektionen aufgebaut sein, wobei der Bühnenarbeit und er Wandgestaltung je eine Sektion gewidmet wird. Mittels einer konzisen Auswahl seltener Zeitdokumente aus dem Schlemmer Archiv der Staatsgalerie und dem Berliner Bauhaus Archiv wird die Werkentwicklung kontextuell begleitet. Über 200 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen und Kostüme aus der umfangreichen Sammlung der Staatsgalerie sowie aus nationalen und internationalen Sammlungen sollen den singulären künstlerischen Rang Oskar Schlemmers vor Augen führen – wobei die drei großformatigen Entwurfsserien für die Wandbilder im Folkwang-Museum eine zentrale Würdigung erfahren werden.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung wird die visionäre Leistung dieses Pioniers eines modernen, Technik und Kunst, Mensch und Zivilisation, Körper und Geist versöhnenden Weltverständnisses würdigen. Und auch die Tragik dieses Weltverständnisses, dem nach der Machtübernahme 1933 Maß, Zahl und Gesetz, d.h. der vermeintlich „unpolitische“ Impetus seiner Kunst, kaum mehr als Bollwerk gegen den Totalitarismus dienen konnten.

21.11.2014 - 06.04.2015

a.frankenberger@staatsgalerie.de

mehr

31.10.2014 Malerei

GFDK - Museum der Moderne Salzburg

Das Museum der Moderne Salzburg präsentiert als erste Institution in Österreich das vielseitige Werk von Etel Adnan, die 1925 in Beirut (Libanon) geboren wurde und als Schriftstellerin, Dichterin, Künstlerin und Kulturredakteurin tätig ist.

Ausstellung in Salzburg

Adnan studierte in Paris und Berkeley, Kalifornien, Philosophie. Die Vielseitigkeit ihres Schaffens führte sie rund um die Welt. So kehrte sie auch mehrmals nach Beirut zurück. Ihre Lebensmittelpunkte aber fand sie in Sausalito, Kalifornien, und Paris, wo sie heute lebt.

Bereits 1959 beginnt Etel Adnan, sich parallel zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit der Malerei und der Zeichnung zu widmen. Künstlerbücher in Form von Leporellos, Tapisserien und Super-8-mm-Filme erweitern ihr künstlerisches Spektrum. In ihrem Frühwerk finden Werke von Paul Cézanne, Paul Klee und Pablo Picasso stilistischen Widerhall. Eine wichtige Quelle der Inspiration für Adnan ist der Mount Tamalpais nördlich von San Francisco.

Freunde der Kunst

Dieser Berg steht Pate für ihre Auslotung kontrastreicher Farbvariationen und der Grenzen zur Abstraktion. Somit wirken Adnans Bilder wie Seelenlandschaften, in denen ihre poetische Sprache eine visuelle Entsprechung findet. Mit ihren Arbeiten setzt sich die Künstlerin über sprachliche, kulturelle und geografische Grenzen hinweg. Diese stellen Facetten ihrer Identität dar, die sie als einen sich ständig wandelnden Prozess ansieht. Anhand einer Auswahlvon rund zweihundert Werken zeichnet die Ausstellung die künstlerische Entwicklung Etel Adnans nach.

15.11.2014 - 8.3.2015

christine.forstner@mdmsalzburg.at

mehr

31.10.2014 kühl inszeniertes Drama

GFDK - kino.de

Kühl inszeniertes Drama mit Kristin Scott Thomas und Daniel Auteuil über die emotionale Krise eines Paares im Herbst des Lebens.

Nach seinem bemerkenswerten Regiedebüt "So viele Jahre liebe ich dich" mit Kristin Scott Thomas besetzt Philippe Claudel die Schauspielerin auch in seinem neuen Ehedrama als Lucie, von Beruf fürsorgliche Gattin in einer scheinbar glücklichen, seit 30 Jahren währenden Ehe. An ihrer Seite agiert Daniel Auteuil als erfolgreicher Neurochirurg, der abends erschöpft nach Hause kommt. Ein Glas Wein zusammen, das war's dann an Gemeinsamkeit.

Als Paul riesige Rosensträuße ohne Absender erhält, nicht nur in Klinik und Praxis, sondern auch nach Hause, zeigt die perfekte Fassade plötzlich Risse. Für weitere Irritationen sorgt eine junge Marokkanerin, die scheinbar zufällig immer wieder den Weg des Mannes kreuzt, ihn aus der emotionalen Reserve lockt und dazu bringt, über sein in Routine ersticktes Leben nachzudenken. Claudel, der sich von Großmeistern wie Claude Sautet oder Claude Chabrol inspiriert fühlt, schafft nicht ganz deren subtile Zeichnung der französischen Großbourgeoisie, trotz ideenreichem Szenenbild, ausgeklügelter Farbkombination und subtilem Kameraeinsatz.

Auteuil, der schon in Michael Hanekes "Caché" mit Juliette Binoche erlebte, wie eine komfortable Partnerschaft durch unkalkulierbare und anonyme Kräfte ins Wanken gerät, bleibt - wie auch Scott Thomas, mit der er das dritte Mal vor der Kamera steht - schauspielerisch unter seinen Möglichkeiten bei diesem versuchten Ausbruch aus einem von der Welt abgeschotteten Mikrokosmos, in einem "gläsernen Sarg" wie Lucies psychisch labile Schwester es nennt. Die schon lange abgebrochene Kommunikation manifestiert sich in lapidaren und alltäglichen Phrasen und als sie das Bedürfnis spürt, wirklich zu reden, folgt die eiskalte Replik "worüber denn"?

Claudel spielt mit dem Klischee älterer Mann verliebt sich in junge Frau, verzichtet aber auf eine Sexualisierung des Verhältnisses. Mancher Erzählstrang verliert sich im Vagen, die innere Logik bleibt bruchstückhaft. Das Ehedrama ist trotz mancher gekünstelter Dialoge in sich stimmig, die Intensität leidet jedoch unter dem zusätzlichen Thrillerthema und dem überspitzten Spiel mit Metaphern, ein Faible, das Claudel auch in seinen Büchern demonstriert. In der feinkomponierten finalen Szene erweist sich Claudel jedoch als Meister der Beziehungspsychologie.mk.

Kinostart: 13.11.2014

Quelle: kino.de

mehr

31.10.2014 Kinder-Musiktheater

GFDK - E.T.A.-Hoffmann-Theater

Auf einem Schulausflug sieht Paul eine Sternschnuppe. Kurz darauf erhält er eine rätselhafte Nachricht – und wenig später finden er und seine Freunde sich als Ritter in einer fremden Welt.

E.T.A.-Hoffmann-Theater

Teils unterstützt, teils behindert durch die märchenhaften Bewohner, die allesamt ihren Klassenkameraden ähneln, folgen sie der Spur der Sternschnuppe, die Wünsche erfüllen kann. Aber an das Wünschen ist eine Bedingung geknüpft…

Bühne frei für ein Kinder-Musik-Theater-Projekt, wie es in Bamberg noch keines gab: Freuen Sie sich auf professionell erarbeitetes, künstlerisch ansprechendes Musiktheater – gespielt und gesungen von 9–11-jährigen Akteuren, mehrheitlich Kinder mit Migrations- bzw. Inklusionshintergrund. In Szene gesetzt wird das Ganze von professionellen Künstlern; die meisten dürften unserem Publikum wohlbekannt sein.

Freunde der Kunst

Mit der Ergänzung des eigenen Spielplans durch ein integratives Projekt und die Kooperation mit den Machern (Musiktheater Konrad e.V.) möchte das E.T.A.-Hoffmann-Theater gezielt auf die Wichtigkeit von Inklusion hinweisen.

Vorstellungen: 7. + 8. November | Großes Haus

presse.theater@stadt.bamberg.de

mehr

31.10.2014 Moderne Galerie

GFDK - Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Der „L'Etna-Zyklus“ von Gerhard Hoehme (1920-1989) zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen der informellen Malerei. Das monumentale Werkensemble wurde 1986 für das Saarlandmuseum erworben und seither dreimal – zuletzt 2001 – im Rahmen temporärer Ausstellungen präsentiert.

Ausstellung in Saarbrücken

Die 15 vom Ätna inspirierten, großformatigen Leinwände mit ihren assoziativen Verweisen auf geologische Prozesse ebenso wie auf mythologische, historische und moderne lebensweltliche Zusammenhänge sind gleichsam als Inbegriff und Höhepunkt von Gerhard Hoehmes Schaffen anzusehen.

Freunde der Kunst

Im 25. Todesjahr des Künstlers widmet die Moderne Galerie dieser kapitalen Arbeit eine neuerliche Präsentation. Die Ausstellung wird begleitet von einer Publikation und einem vielfältigen Vermittlungsprogramm.

pr@kulturbesitz.de

mehr

30.10.2014 Neues Album "The Third" erscheint am 23.01.2015

GFDK - MLK

Wunder geschehen immer wieder. Kitty, Daisy & Lewis, drei Geschwister aus dem Londoner Vorort Kentish Town, sind ein solches: Drei junge Menschen um die 20, die mit einer Leidenschaft und authentischer Originaltreue die Musik der 40er und 50er Jahre wieder aufleben lassen, als hätte es die vergangenen fünf Jahrzehnte Rockmusik nie gegeben.

Ob verschmitzte Coverversionen der Originale oder selbstkomponierte Songs: Die drei Geschwister mit dem Nachnamen Durham hängen wie schwerelos zwischen den Epochen und begeistern mit dieser Authentizität die ganze Welt. Im Mai 2011 erschien ihr zweites Album „Smoking In Heaven“, mit großem Erfolg und einer sich anschließenden Welttournee, auf der sie sich unter anderem mit Jools Holland, Mika, Mark Ronson und Razorlight die Bühnen teilten. Nun wurde für den 23. Januar 2015 ihr drittes Album „The Third“ angekündigt. Parallel bricht das Geschwistertrio zu einer Europa-Tournee auf, die sie zwischen dem 22. Februar und dem 12. März auch für fünf Shows in Hamburg, Berlin, Wiesbaden, München und Köln nach Deutschland führt.

Konzerte in Deutschland

Im Hause der Durhams wurde von Kindesbeinen an ständig musiziert. Vater Graeme ist Gitarrist und Betreiber eines Tonstudios, Mutter Ingrid war Schlagzeugerin der Band The Raincoats. Noch bevor ihre Töchter Kitty und Daisy und ihr Sohn Lewis laufen lernten, gehörte das Singen zum festen Tagesablauf der Familie. Das Haus voller Instrumente, die Regale voller alter Platten aus den 40ern und 50ern, wuchsen sie in einer musikalisch inspirierenden Zeitschleife auf, die ihnen den Sound der Großväter näher sein ließ als jede moderne Popgruppe. Bereits als Kinder lernten die drei so unterschiedliche Instrumente wie Ukulele und Akkordeon, Banjo und Xylophon, Posaune und Klavier, Schlagzeug, Lap Steel und Mundharmonika virtuos spielen.

Mit elf Jahren stand Lewis Durham erstmals auf einer Bühne. Der Pub-Eigentümer Big Steve zeigte sich derart beeindruckt von dem jungen Talent, dass er ihn aufforderte, mit ihm zu jammen. Zur ersten Probe brachte Lewis seine damals neunjährige Schwester Kitty mit, die sich als ein regelrechter Schlagzeug-Derwisch erwies. Auch die älteste Schwester Daisy war mit von der Partie und belegte schon als Zwölfjährige, dass in ihr ein außergewöhnliches Gesangstalent schlummert. Kitty, Daisy & Lewis waren geboren. Von Anfang an widmeten sie sich dabei den vermeintlich verstaubten Künstlern, die sie von den Schellack-Platten ihres Vaters kannten.

Konzerte in Hamburg, Berlin, Wiesbaden, München und Köln

Die 2007 veröffentlichte Compilation „A-Z of Kitty, Daisy & Lewis“ beinhaltete 25 Interpretationen ihrer Lieblingssongs aus einer vergangenen Ära. Ein Jahr später erschien ihr erstes reguläres Album „Kitty, Daisy & Lewis“, eine Mischung aus weiteren Ausführungen ihrer alten Lieblingssongs und eigenen Stücken. Darauf lassen sie Jump Blues und Rockabilly, Swing, Bluegrass und Rhythm’n’Blues in der Tradition großer Helden wie Louis Armstrong, Nina Simone, Ray Charles, Sam Cooke oder Rufus Thomas wieder auferstehen. Das gesamte Album wurde mit Equipment aus den 50ern aufgenommen, alle Instrumente wurden selbst gespielt.

Im Mai 2011 erschien der Nachfolger „Smoking In Heaven“, auf dem das Trio, das live u.a. von der Mutter am Kontrabass unterstützt wird, ausschließlich eigene Songs im bereits bekannten, aufregenden Retro-Stil präsentierte. Die anschließende Welttournee geriet zum überragenden Erfolg, bevor sich die Drei in ihrem eigenen Studio, einem selbst umgebauten indischen Restaurant in London, unter Zuhilfenahme von feinstem Vintage-Equipment an die Arbeit zum nächsten Album machten. Produziert wurde „The Third“ vom legendären The Clash-Gitarristen Mick Jones. Unterbrochen wurden die Arbeiten für einige Arena-Tourneen an der Seite von Künstlern wie Stereophonics, Bryan Adams und Volbeat, die Kitty, Daisy & Lewis persönlich dazu einluden, sie um die Welt zu begleiten.

 

Marek Lieberberg presents

Kitty, Daisy & Lewis

 

So. 22.02.15 Hamburg Große Freiheit 36

Di. 24.02.15 Berlin Columbiahalle

Fr. 27.02.15 Wiesbaden Schlachthof

Sa. 28.02.15 München Muffathalle

Do. 12.03.15 Köln E-Werk

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Fr., 31.10.2014, 10:00 Uhr

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

mehr

30.10.2014 Künstler der Klassischen Moderne

GFDK - Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Die Zeit zwischen 1934 und 1938 verbrachte Oskar Kokoschka – der bedeutende Künstler der Klassischen Moderne – in Prag. Die Heimatstadt seiner Vorfahren begeisterte ihn und er porträtierte sie immer wieder. Zwei dieser Bilder befinden sich im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg.

Für die Ausstellung, die das Museum im Herbst Kokoschkas Prager Zeit widmet, kommen auch weitere Prag-Ansichten und Werke mit anderen Sujets aus prominenten Sammlungen in Deutschland, Schottland, Tschechien, Österreich, der Schweiz und den USA nach Regensburg. 

Ausstellung in Regensburg

Als der gebürtige Österreicher Oskar Kokoschka (Pöchlarn 1886 – 1980 Montreux) 1934 nach Prag kam, plante er, nur ein paar Tage zu bleiben. Schließlich hielt er sich in der Stadt, aus der seine Vorfahren väterlicherseits stammten, vier Jahre auf. In dieser Zeit schuf er knapp 30 Ölgemälde, darunter allein 16 Stadtansichten. Eine weitere entstand aus der Erinnerung heraus in London, wohin er Mitte Oktober 1938 fliehen musste, nachdem die Nationalsozialisten zunächst die sudetendeutschen Gebiete und später das restliche tschechoslowakische Staatsgebiet unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Der Titel des Gemäldes „Prag – Nostalgia“ deutet die anhaltende Verbundenheit des Künstlers zu der Stadt an. In der Prager Kulturszene hatte Kokoschka eine öffentlich ausstrahlende und integrierende Wirkung. Er unterhielt Kontakte sowohl zu den dort ansässigen tschechischen und deutsch-böhmischen Künstlern als auch zu intellektuellen Emigranten-Kreisen.

Freunde der Kunst

Die Regensburger Ausstellung präsentiert das in der damaligen Tschechoslowakei entstandene Œuvre Kokoschkas und bettet es in den Kontext seines damaligen künstlerischen Umfeldes ein. Neben dem Gemälde „Prag – Nostalgia“ aus der Scottish National Gallery of Modern Art, Edinburgh, konnte auch das Porträt des tschechischen Staatspräsidenten Tomas Garrigue Masaryk aus den Carnegie Museums of Pittsburgh für die Schau gewonnen werden. Weitere Leihgeber sind unter anderem die Nationalgalerie in Prag, das Kunsthaus Zürich, das Österreichische Landesmuseum St. Pölten, die Fondation Oskar Kokoschka in Vevey sowie zahlreiche Privatsammler.

g.kaskova@kog-regensburg.de

mehr
Treffer: 5000