Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

20.02.2019 unbegrenzte Möglichkeiten

GFDK - Essen und Trinken

Ihr Siegeszug ist nicht aufzuhalten: Die Süßkartoffel ist so beliebt wie nie zuvor und von den Speisekarten rund um den Globus nicht mehr wegzudenken. Daher liegt Lamb Westons Hauptaugenmerk in diesem Jahr ganz auf der orangefarbenen Knolle.

Ob als hauchfein geschnittene Shoestring Fries oder trendige CrissCuts – die Süßkartoffel mach in jeder Form eine gute Figur und setzt so durch die Arbeit der Kartoffel-Spezialisten von Lamb Weston neue Trends für die Branche. Qualität und Geschmack stehen dabei natürlich immer an erster Stelle.

Die schier unbegrenzten Möglichkeiten der Süßkartoffel präsentiert Lamb Weston dem Fachpublikum auf der diesjährigen Internorga nun unter anderem mit drei raffinierten Rezeptideen.

Von süß und salzig bis herzhaft-rauchig

Dass Gegensätze sich häufig anziehen und die Süßkartoffel nicht nur als Beilage glänzen kann, weiß man auch bei Lamb Weston. So werden knusprig-süße Sweet Potato Shoestring Fries mit gesalzenem Karamell kombiniert. Eine herbe Nespresso Espuma rundet das Gericht ab und macht durch die ungewohnte Geschmackskombination Lust auf mehr.

Seine Sweet Potato CrissCuts hingegen veredelt Lamb Weston mit feinem Lachs und macht daraus einen Burger mit Meerrettich Flocken und einer Zitronen-Mayonnaise. Die CrissCuts ersetzen dabei das klassische Bun und sorgen so für ein ganz neues Mundgefühl.

Liebhaber eines kräftigen Barbecues kommen schließlich bei den Potato Dippers mit BBQ Smoked Beef und Sweet Potato Chutney voll auf ihre Kosten. Während Süßkartoffelwürfel gemeinsam mit Zwiebeln und Orangensaft zu einem herrlich süßen Chutney einkochen, wird zartes Smoked Beef auf den knusprigen Potato Dippers drapiert. Leicht in der Vorbereitung und ein Fest für jeden Fan herzhafter Kost.

Immer zwei Schritte voraus

Mit ihren innovativen Kreationen stehen die Pommes-Profis von Lamb-Weston jedem Koch zur Seite, der seinen Gästen Abwechslung rund um die Kartoffel bieten will. Und der Erfolg gibt dem Unternehmen Recht: Weltweit werden täglich 80 Millionen Portionen verkauft, damit stammt jede vierte Pommes aus dem Hause Lamb Weston.

Für Christian Schramm, Country Sales Manager DACH & North East Europe bei Lamb Weston, ist der Anspruch klar: „Wir sehen nicht nur Kartoffeln, wir erkennen Möglichkeiten. So erfinden wir die Welt der Kartoffel immer wieder neu. Als globales Unternehmen ist es unsere Aufgabe, immer zwei Schritte voraus zu sein. Stillstand ist für uns keine Option.“

Lamb Weston auf der Internorga: Halle B4, Stand 306

INTERNORGA
Die Leitmesse für den
Außer-Haus-Markt
15. – 19. März 2019

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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19.02.2019 Das Publikum hatte abgestimmt

GFDK - Kultur und Medien

Nachtrag zur Berinale 2019 - Das Publikum hatte abgestimmt: Der 21. Panorama Publikums-Preis für den besten Spielfilm geht an 37 Seconds. Bei den Panorama Dokumenten gewinnt Talking About Trees. Der Preis wird von der Berlinale-Sektion Panorama gemeinsam mit radioeins und dem rbb Fernsehen (Rundfunk Berlin-Brandenburg) verliehen.

Die 23-jährige Yuma sitzt wegen einer Zerebralparese im Rollstuhl, einen Zeichenstift kann die Manga-Künstlerin aber halten. Auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben, weg von der überbehütenden Mutter, stolpert sie über Manga-Pornos.

Die Regisseurin HIKARI studierte Film- und Fernsehproduktion an der University of Southern California in Los Angeles. Mit ihren Kurzfilmen hat sie auf Festivals zahlreiche Preise gewonnen. 37 Seconds ist ihr Langfilmdebüt.

Beim Versuch, im Sudan ein altes Kino wiederzubeleben, stoßen in Talking About Trees vier Freunde auf unüberwindbare Widerstände.

Der Film, in dessen Zentrum die Geschichte des sudanesischen Kinos steht, wirft auch ein Licht auf die momentane Situation in dem krisengeschüttelten Land. Suhaib Gasmelbari wurde 1979 im Sudan geboren und lebte dort bis zum Alter von 16 Jahren.

Er studierte Film an der Universität Paris 8 und arbeitete als freiberuflicher Kameramann und Editor für Al Qarra, Al Jazeera und France 24. Als Regisseur und Drehbuchautor realisierte er mehrere fiktionale und dokumentarische Kurzfilme. Talking About Trees ist sein Langfilmdebüt.

Die offizielle Preisverleihung fand am Berlinale Publikumstag, Sonntag, 17. Februar, um 17:00 Uhr im CinemaxX 7 am Potsdamer Platz statt.

Die Preise übergeben Martina Zöllner (rbb Fernsehen, Programm-bereichsleiterin für Dokumentationen und Fiktion) sowie Robert Skuppin (radioeins Programmchef). Knut Elstermann, radioeins-Filmexperte, führt gemeinsam mit Panorama-Leiterin Paz Lázaro und Co-Kurator Michael Stütz durch die Veranstaltung.

Der ausgezeichnete Dokumentarfilm wird direkt im Anschluss an die Preisverleihung gezeigt, der Spielfilm Preisträger um 20.00 Uhr, ebenfalls im CinemaxX 7.

Der Panorama Publikums-Preis wird seit 1999 verliehen. Seit 2011 wird sowohl der beste Spielfilm als auch der beste Dokumentarfilm geehrt.

Während der Berlinale werden alle Kinobesucher*innen aufgerufen, per Stimmkarte die Filme der Sektion Panorama zu bewerten. Insgesamt wurden 29.000 Stimmen abgegeben und ausgewertet.

Das Panorama präsentierte in diesem Jahr 45 Langfilme aus 38 Ländern, davon 15 in der Reihe Panorama Dokumente.

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19.02.2019 Filmfestspiele Berlin 2019

GFDK - Kultur und Medien

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind erfolgreich zu Ende gegangen. Zum Publikumstag am 17. Februar strömten noch einmal zahlreiche Zuschauer*innen in die Kinos, um Festivalhighlights aus allen Sektionen zu erleben.

Mit rund 335.000 verkauften Tickets - d.h. einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr - und einem vielseitigen Programm war die Berlinale 2019 wieder ein großer Publikumserfolg, dessen Höhepunkt die feierliche Preisverleihung am 16. Februar im Berlinale Palast bildete.

Bei der emotionalen Abschlussgala wurde Synonymes (Synonyme) von Nadav Lapid mit dem Goldenen Bären für den Besten Film ausgezeichnet. Während der zehn Festivaltage wurde der Goldene Ehrenbär an die Schauspielerin Charlotte Rampling verliehen und die Berlinale Kamera an die Regisseurin Agnès Varda, die Produzentin Sandra Schulberg, den Regisseur Herrmann Zschoche und den langjährigen Leiter der Sektion Panorama Wieland Speck.

Mit der Berlinale 2019 nimmt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick nach 18 Jahren Festivalleitung Abschied. Die Bilanz dieser Zeit: knapp fünf Millionen verkaufte Tickets, rund 7000 Filme im Programm und 164 Bärenpreise.

Dieter Kosslick hat die Berlinale und den zugehörigen European Film Market (EFM) von 2002 bis 2019 stetig weiterentwickelt.           

Zu den vielen Neuerungen von Dieter Kosslick gehören unter anderem die Gründung der Sektion Perspektive Deutsches Kino, des Berlinale Special mit dem Programm Berlinale Series sowie der Sonderreihen Kulinarisches Kino, Berlinale Goes Kiez und NATIVe. Ins Leben gerufen hat er außerdem neue Initiativen wie Berlinale Talents, den World Cinema Fund sowie den Berlinale Co-Production Market.

Unter Dieter Kosslicks Leitung hat sich die Berlinale als weltweit größtes Publikumsfestival etabliert und ihr gesellschaftskritisches Profil geschärft. Dabei ist das Festival gewachsen und hat neue Zielgruppen erschlossen.

2019 zog das Programm rund 22.000 akkreditierte Fachbesucher*innen aus 135 Ländern an.
Wie immer wurde Filmkunst in all ihren Facetten, Formaten und Genres gezeigt und der Diskurs über Kino, Kunst und Branche geführt.

Auch der European Film Market zieht eine positive Bilanz für den diesjährigen Markt mit starken Besucher*innen- und Aussteller*innenzahlen in den EFM Locations Gropius Bau und Marriott Hotel.

Über 550 Aussteller*innen aus 67 Ländern – darunter erstmalig Usbekistan - präsentierten sich an fast 200 Ständen den Teilnehmer*innen aus 111 Ländern. Von den 730 in über 1.000 Marketscreenings gezeigten Filmen erlebten rund 600 ihre Marktpremiere.

Die zahlreichen zukunftsorientierten Initiativen des EFM wie „EFM Horizon" wurden von den Besucher*innen sehr gut angenommen.

Der „Berlinale Africa Hub” bot dem vielfältigen afrikanischen Filmschaffen eine Plattform. Die „Drama Series Days” lieferten im stets vollbesetzten Zoo Palast Einblicke in aktuelle und kommende Projekte auf dem internationalen Serienmarkt sowie in die Strategien und Pläne der wichtigsten Marktteilnehmer*innen.

Und auch „Norway in Focus", mit eigens errichtetem „Norway House" gegenüber dem Gropius Bau positioniert, fand großen Zuspruch beim Publikum.

Der Berlinale Co-Production Market hat mit 1.500 individuell geplanten Meetings wieder vielversprechende Filmprojekte auf dem Weg zur Realisierung unterstützt und konnte sich gleichzeitig über die Premieren von drei Filmen im Berlinale-Programm freuen, die in den vorigen Jahren beim Co-Production Market vorgestellt wurden.

Beim diesjährigen World Cinema Fund Day ging es um die Situation der Filmindustrie in Brasilien vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Veränderungen. Ein weiteres Panel war dem Thema Audience Building und Audience Design gewidmet.

Dabei ging es um Strategien, mit denen Filme zukünftig Zuschauer*innen erreichen können und die Rolle, die der WCF dabei spielen kann. Im Festivalprogramm wurden in diesem Jahr sechs WCF-geförderte Filme gezeigt.         

Offenheit, Kollaboration und Dialog auf Augenhöhe: Bei Berlinale Talents traten Filmschaffende aus dem Berlinale-Programm und den Jurys wie Charlotte Rampling, André Téchiné, David Lowery, James Schamus, Joanna Hogg, Guy Nattiv, Adina Pintilie und Roberto Saviano in einen Austausch mit 250 Talenten und tausenden Besucher*innen.

Besonders die Talente aus 77 Ländern zeigten sich begeistert, über Grenzen hinweg neue Impulse für ihre Arbeit zu finden und damit Teil des großen Berlinale Talents-Netzwerkes zu werden.

Zum Thema Geschlechtergerechtigkeit hat die Berlinale 2019 ihre seit 2004 bestehende Erfassung der Geschlechterverhältnisse im Programm erweitert und erstmals ein umfassendes Dossier erstellt.

Zudem unterzeichnete Berlinale-Direktor Dieter Kosslick während des Festivals die Selbstverpflichtung „5050x2020“ zum Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit auf dem Festival und im Markt.

Die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 20. Februar bis 1. März 2020 statt.

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17.02.2019 Förderpreise Berlinale Talents

GFDK - Kultur und Medien

Die beiden Kompagnon-Förderpreise Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino gehen an Ana-Felicia Scutelnicu sowie an Julian Pörksen.

Gestern, am Abschlussabend der Perspektive Deutsches Kino, wurden erneut die Kompagnon-Förderpreise verliehen. Sie wurden jeweils für ein neues Projekt an eine*n Autor*in und/oder Regisseur*in von Berlinale Talents 2019 sowie an eine*n Regisseur*in des Jahrgangs 2018 der Perspektive Deutsches Kino vergeben. Die Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Mit dem Kompagnon-Förderpreis möchten Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino in Deutschland lebende Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen nachhaltig bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Auszeichnung bietet neben dem Stipendium auch ein Mentoring-Programm mit berufsbegleitenden Coachings zur Stärkung der persönlichen Handschrift und zur Vernetzung in der Branche.

„Die Anerkennung als solche war die größte Unterstützung — allein die Tatsache, dass jemand daran glaubt, dass dein Film großes Potential hat“, sagt Filmemacher Jide Tom Akinleminu, der im letzten Jahr einen der beiden Kompagnon-Förderpreise erhalten hat.

(Mehr über Jide Tom Akinleminu und sein Projekt When a Farm Goes Aflame, the Flakes Fly Home to Bear the Tale sowie den Kompagnon selbst können Sie hier im Interview nachlesen.)

In diesem Jahr entschieden sich die Juror*innen Andrea Hohnen, Jerry Hoffmann und Trini Götze für die Treatments Transit Times von Ana-Felicia Scutelnicu (Berlinale Talents 2019) und To Be Continued von Julian Pörksen (Perspektive Deutsches Kino 2018).

Projekt Transit Times von Ana-Felicia Scutelnicu — die Begründung der Jury im Wortlaut:

Moldawien, Anfang der 1990er Jahre, postsowjetischer Umbruch: Eine Familie erlebt den Zerfall aller vertrauten Strukturen und die zunehmend verzweifelten Überlebensstrategien der starken Mutter helfen irgendwann nicht mehr.

Transit Times richtet den Blick auf Menschen, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen. Die visuelle Kraft von Ana-Felicia Scutelnicus bisherigen Filmen lässt uns darauf vertrauen, dass auch dieses Projekt ihre ganz eigene, sinnliche und poetische Handschrift tragen wird.

Projekt To Be Continued von Julian Pörksen — die Begründung der Jury im Wortlaut:

Am Sterbebett der Matriarchin erfahren ihre erwachsenen Kinder von ihrem Plan, sich einfrieren zu lassen. Es entspinnt sich am Totenbett eine zärtlich beobachtete Familienkrise als schwarzhumorige, surreale Groteske.

Aus seinen künstlerischen Erfahrungen zwischen Theater und Film entwickelt Julian Pörksen einen eigenwilligen Figurenkosmos, der uns auf einen individuellen und besonderen Film hoffen lässt.

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17.02.2019 Kompass-Perspektive-Preis

GFDK - Kultur und Medien

Der Kompass-Perspektive-Preis für den besten Film des Programms geht an Maryam Zaree für den Film Born in Evin. Herzlichen Glückwunsch!

Am Abschlussabend der Perspektive Deutsches Kino haben die Juror*innen Trini Götze, Jerry Hoffmann und Andrea Hohnen den Kompass-Perspektive-Preis 2019 für den besten Film vergeben. Die Auszeichnung geht an den Film Born in Evin von Maryam Zaree.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal verliehen. Als Trophäe bekam die Regisseurin einen Kompass überreicht, der ihr symbolisch Orientierung geben und die Richtung weisen soll.

Die Jurymitglieder sichteten während der Festivaltage alle zwölf Beiträge des Wettbewerbs der Sektion Perspektive Deutsches Kino und entschieden sich nach intensiver Diskussion für ihren Favoriten.

„Wir freuen uns sehr, einen Film auszeichnen zu dürfen, der alle Jurymitglieder gleichermaßen berührt und beeindruckt hat. Es ist ein wichtiger, ein ebenso persönlicher wie politischer Film, und wir wünschen uns sehr, dass diese kämpferische Filmemacherin uns noch auf viele weitere Reisen mitnimmt!“, begründeten die Jurymitglieder ihre Entscheidung.

Jurybegründung für Born in Evin im Wortlaut:

„In Born in Evin begleiten wir Maryam Zaree auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, einem grausamen Kapitel der iranischen Geschichte.

Aufrichtig, mutig, entschieden und berührend sucht die Filmemacherin unerbittlich nach Antworten auf bisher nicht gestellte Fragen und zieht uns dabei immer tiefer in ihre Geschichte und zu einem kollektiven blinden Fleck.

Sie steht unerschrocken auf und übernimmt die Verantwortung für eine ganze Generation, das Schweigen zu brechen.“

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17.02.2019 Preise für Politische Bildung

GFDK - Kultur und Medien

Die Mitglieder der Jugendjury Generation 14plus – Theodor Bittner Rosser, Christian Däbritz, Johanna Deventer, Pauline Rebmann, Avesta Schiefer, Alanza Clarice Leigh Lovejoy Schmidt, Janek Sommerfeldt - vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film:

Hölmö nuori sydän (Stupid Young Heart)
von Selma Vilhunen, Finnland / Niederlande / Schweden
Der Film greift Themen auf, die vor allem für unsere Altersklasse von großer Relevanz sind. Er ergründet Motivationen des aktuellen politischen Rechtsruckes und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft.

Durch die Kombination aus Humor, Ernsthaftigkeit und Emotionen erzählt dieser Film die Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die in ihrem Leben wenig Konstanten haben. Das radikale Erwachsenwerden der Protagonist*innen wird stets von der Auseinandersetzung mit Rassismus und der Suche nach Identität überschattet.

Lobende Erwähnung: We Are Little Zombies

von Makoto Nagahisa, Japan

In diesem Film widersetzen sich diverse Kameraperspektiven und Schnittfolgen den Erzählkonventionen. Surreale und reale Bilder überschneiden sich in diesem Kunstwerk. Mit dem Voranschreiten der Handlung erreichen die Figuren ein neues Level. Soundeffekte, Musik und visuelle Elemente unterstützen die videospielartige Struktur. Mit der Lobenden Erwähnung zeichnen wir einen Film mit einem außergewöhnlichen Wiedererkennungswert aus.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm:

Tattoo

von Farhad Delaram, Iran

Unser Gewinnerfilm setzt sich mit Themen wie Unterdrückung, Sexismus, Machtverhältnissen, sexueller Belästigung und Vorurteilen auseinander. Durch eine kontrastreiche Farbgebung wird trotz der ruhigen Grundstimmung eine angespannte Atmosphäre aufgebaut, die beachtenswerte Nutzung des quadratischen Formates verstärkt die Bedrängung der Hauptdarstellerin. Wenn am Ende des Films alles dunkel wird, ist klar, dass die Protagonistin eine Entscheidung von Bedeutung zu treffen hat.

Lobende Erwähnung: Four Quartets

von Marco Alessi, Großbritannien

Der Einsatz pulsierender Farben und die mitreißende Musik führen uns in einen traumartigen Flow. Dieser wird durch die Verschränkung verschiedener Erlebnisse und Erinnerungen verstärkt. Mit wenigen Worten und expressiven Bewegungen des Protagonisten baut sich eine Identifikation auf. Dieser Kurzfilm lässt auf vielfältige Weise Liebe, Freundschaft und Identitätsfindung erfahren.

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation 14plus – Nanouk Leopold, Pascal Plante, Maria Solrun vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den Besten Film, im Wert von 7.500 Euro, gestiftet von der Bundeszentrale für Politische Bildung:

Beol-sae (House of Hummingbird)
von Kim Bo-ra, Republik Korea

Kim Bo-ras Beol-sae (House of Hummingbird) ist ein Erstlingsfilm, der durch die Reife einer unbeirrbaren Künstlerin besticht. Dieser kraftvolle Film ist das wundervoll gestaltete Portrait eines jungen Mädchens, das seinen Platz in einer dysfunktionalen Familie zu finden versucht. Der präzise kinematografische Stil ist zugleich subtil zurückhaltend und überaus bewegend.

Lobende Erwähnung: Bulbul Can Sing
von Rima Das, Indien

Die indische Filmemacherin Rima Das hat als Autorin, Regisseurin, Produzentin, Cutterin und in vielen weiteren Funktionen (!) einen lyrischen, authentischen und berührenden Film geschaffen. Zusammen mit den jungen Charakteren erleben wir den überwältigenden Verlust von Unschuld in einer unterdrückten Gesellschaft.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den Besten Kurzfilm, im Wert von 2.500 Euro, gestiftet von der Bundeszentrale für Politische Bildung:

Liberty

von Faren Humes, USA

Ein kraftvoller Film, der mit seiner Bildlichkeit das Publikum in die Welt der Trauer, Hoffnung und Freundschaft von Mädchen in einer schwarzen Community in Miami lockt. Auf äußerst schöne Art und Weise werden Szenen und Charaktere kreiert und ein beeindruckender Sinn für Rhythmus und Schnitt bewiesen.

Lobende Erwähnung: Sœurs Jarariju (The Jarariju Sisters)

von Jorge Cadena, Schweiz

Sœurs Jarariju (The Jarariju Sisters) ist ein panoramaartiges Filmerlebnis. Jorge Cadena führt uns auf feinsinnige Art und Weise in eine von Kohleminen zerstörte Landschaft, wo zwei jugendliche Mädchen im Begriff sind, alles hinter sich zu lassen, auf der Suche nach einem besseren Leben. Der Film nähert sich dem Thema mit Respekt und großem visuellem Tiefgang.

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17.02.2019 New Orleans meets Snow

GFDK - Reisen und Urlaub

So klingt die Frühjahrssonne in St. Anton am Arlberg: Wenn von 5. bis 7. April 2019 das „New Orleans meets Snow“-Festival Straßen, Lokale und Besucher des österreichischen „Weltdorfs“ in Schwingungen versetzt, ist echtes Südstaatenflair angesagt – am Berg und im Tal, in Straßen- oder Skischuhen. Am Arlberg treffen sich auch in diesem Jahr viele Jazz-Größen.

Tanzen,Talabfahrt und Twistern

Mit amerikanischen Sounds von Jazz über Rhythm and Blues bis Funk verlegen zahlreiche Bands zum nunmehr sechsten Mal den Mississippi an die Rosanna in Tirol. Highlight der Konzertreihe ist die „Blues Night“ am Samstagabend (6. April) in der WM-Halle.

Kostenlose Konzertreihe in St. Anton am Arlberg

Dann begrüßt die Markus Linder Band auf der Bühne Stargast Chucky C. aus New Orleans, bekannt als „The King of Feelgood“. Der Eintritt ist frei. Die Pisten im Skigebiet von St. Anton am Arlberg sind bis einschließlich 28. April 2019 geöffnet.

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15.02.2019 Städtetrip zum Valentinstag

GFDK - Kultur und Medien

Der Valentinstag stand vor der Tür. Neben Pralinen, Schmuck und Blumen gehören romantische Trips für Zwei zu den Geschenke-Klassikern. Die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) hat daher die beliebtesten Destinationen deutscher Paare untersucht. Analysiert wurden mehr als 1.100 Suchanfragen für Paare nach den zehn beliebtesten europäischen Zielen vom 14. bis zum 17. Februar.

Paris, je t’aime

Paris macht auch in diesem Jahr seinem Ruf als Stadt der Liebe alle Ehre. Ein Drittel aller Paar-Suchen für das verlängerte Wochenende haben die französische Hauptstadt als Ziel. Dieser Zeitraum versammelt darüber hinaus ein Drittel aller monatlichen Paris-Suchen auf sich.

Dahinter rangieren Amsterdam (24 Prozent) und Wien (14 Prozent) auf den Silber- und Bronze-Platzierungen. London (6 Prozent) sowie die beiden Schweizer Vertreter Zürich (6 Prozent) und Basel (4 Prozent) komplettieren die Top Sechs. Danach folgen Rom, Salzburg, Innsbruck und Oslo auf den Plätzen Sieben bis Zehn.

Wenn die Gondeln Trauer tragen

Venedig ist dieses Jahr bei Verliebten hingegen weniger beliebt. Lediglich zwei Prozent der Paare interessieren sich für ein Valentinstags-Wochenende in der Stadt der tausend Brücken. Die norditalienische Stadt der Liebe, die bei den Paar-Buchungen für den gesamten Monat Februar den siebten Platz einnimmt, rutscht für den Zeitraum zwischen dem 14. und 17. aus den Top Ten.

Reisen zum Valentinstag im Trend

Dass sich der Städtetrip zum Valentinstag hierzulande besonderer Beliebtheit erfreut, zeigt auch die Studie von fromAtoB: 23 Prozent aller europäische Auslandsreisen wurden im Februar für den Valentinstag und die darauffolgenden drei Tage gesucht. Damit fällt ein knappes Viertel aller monatlichen Suchanfragen auf die vier Tage.

Alle Ergebnisse der gesamten Untersuchung von fromAtoB können Sie hier abrufen.

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Myrabella CC BY-SA 4.0

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14.02.2019 ein Winterwunderland

GFDk - Reisen und Urlaub

„Schönheit und Vergänglichkeit“ machen für den Goinger Bildhauer Reinhard Meilinger den Reiz seiner Schneeskulpturen aus: „Wir erleben am Wilden Kaiser gerade ein Winterwunderland, da liegt es doch nahe, unseren Gästen diese Schönheit in all ihren Facetten zu zeigen“, so erklärt der Künstler seine Motivation.

Eine knappe Woche hat Meilinger an vier mannshohen Rohlingen in glitzerndem Weiß gefräst, gestemmt und geschnitten.

Jetzt dürfen Einheimische und Urlauber die für die Region typischen Motive bewundern: ein „Koasamandl“ an der Ellmauer Kirche, einen Knappen an der Goinger Bushaltestelle, eine Hexe am Söller Kreisverkehr sowie einen Skifahrer am Scheffauer Gemeindehaus.

Für jede Skulptur benötigt der Künstler etwa 25 Kubikmeter Schnee, die über Nacht in einer Schalung ausfrieren, ehe sie von Künstlerhand den Feinschliff bekommen.

Die Idee für die Kunstaktion entstand Anfang Januar 2019 während einer Diskussion im Tourismusverband Wilder Kaiser: „Wir wollten nach der Berichterstattung über die Massen von Schnee zeigen, dass er uns und unseren Gästen vor allem Vergnügen bereitet.

Natürlich stellt er alle Helfer vor große Herausforderungen, aber diese wurden bravourös gemeistert. Uns ist wichtig, auch die andere Seite zu erzählen – die des Jahrhundertwinters mit all seinen Möglichkeiten.

Die Bedingungen für Wintersportler sind momentan perfekt, und das hoffentlich bis Ende März“. Dass die Besucher sich an den vier weißen Skulpturen noch lange erfreuen können, glaubt Bildhauer Meilinger nicht: „Nach maximal zwei bis drei Wochen werden sie sich langsam vom Wilden Kaiser verabschieden.“

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13.02.2019

GFDK - Reisen und Urlaub

Weltklasse-Sport auf 2030 Meter Höhe. Auf ein energiegeladenes Frühjahr 2019 dürfen sich Urlaubsgäste im Skigebiet von St. Anton am Arlberg/Österreich freuen. Bei sonnigen Pistenverhältnissen locken Top-Events mit Musik und Spitzensport ins Tiroler Alpendorf. So steigt an der Bergstation Rendl von 12. bis 14. April das Finale der „Snow Volleyball European Tour“.

Bereits zum fünften Mal feuern hunderte Zuschauer die internationale Volleyball-Elite in St. Anton beim Baggern, Pritschen und Schmettern auf ungewohntem Terrain an.

Denn das Spielfeld am Rendl Beach (2.030 Meter) ist nicht wie üblich sandig und warm, sondern frostig – was die je 16 Damen- und Herrenteams beim Kampf um den Gesamtsieg nicht von sportlichen Höchstleistungen abhält.

Palmen, Whirlpools sowie Cheerleader sorgen auch bei Fans für Strandgefühle. Der Eintritt ist frei. Die Pisten und Bergbahnen im Skigebiet von St. Anton am Arlberg sind bis einschließlich 28. April 2019 geöffnet.

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