Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

01.02.2020 in St. Anton am Arlberg

GFDK - Reisen und Urlaub

Hartgesottene, Mutige, Neugierige und Schaulustige versammeln sich am 25. April 2020 wieder beim vielleicht legendärsten Abfahrtsrennen im Alpenraum. „Der weisse Rausch“ in St. Anton am Arlberg beansprucht sämtliche Kräfte der 555 teilnehmenden Skifahrer, Snowboarder und Telemarker aus aller Welt, die nach dem Massenstart am Vallugagrat gleichzeitig gen Tal stürzen.

Knapp acht Minuten benötigen die Schnellsten für die neun Kilometer und 1.300 Höhenmeter auf unpräparierter Piste. Dabei mischen sich große Ambitionen und olympische Gedanken. Doch ob Medaillen-Aspirant oder gemächlicher Schauläufer – die jubelnde Zuschauermenge belohnt jeden, der ins Ziel rutscht.

Das Beste kommt zum Schluss. Seit nunmehr 23 Jahren zieht „Der weisse Rausch“ in St. Anton am Arlberg hunderte Athleten sowie tausende Zuschauer in seinen Bann.

Bei dem spektakulären Kultrennen zum Abschluss der Skisaison kann grundsätzlich jeder mitmachen. Doch sogar erfahrene Abfahrtsläufer stoßen an ihre Grenzen, wenn 555 Teilnehmer gleichzeitig vom „Ungeheuer“ Valluga aus ins Tal sausen.

Schon die richtige Position beim Massenstart entscheidet über wertvolle Sekunden, bevor der Zwischenaufstieg am „Schmerzensberg“ die Lungen brennen lässt. Spätestens auf der Kandahar-Piste glühen dann auch dem robustesten Crack die Oberschenkel.

„Der weisse Rausch“ beginnt am 25. April 2020 um 17 Uhr am Vallugagrat von St. Anton am Arlberg, für Mutige im Alter von elf bis 16 Jahren geht‘s bereits um 16.30 Uhr bei einer verkürzten Version oberhalb der Sennhütte los.

Dreiteilig und doch einmalig. „Der weisse Rausch“ ist die erste Disziplin des alpinen Triathlons Arlberg Adler. Um die begehrte Sieger-Trophäe im Spätsommer 2020 in Händen zu halten, müssen beim neuen Arlberger Wadlbeisser am 11. Juli und beim Arlberger Bike Marathon am 22. August noch einmal alle Kraftreserven abgerufen werden. Entschärfte Bedingungen und kürzere Strecken gelten beim „kleinen Bruder“ Arlberg Murmel an den gleichen Austragungstagen.

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31.01.2020 Familientrip nach linz

GFDK - Reisen und Urlaub

Beim Familientrip auf den 539 Meter hohen Pöstling beginnt das Abenteuer schon bei der Anreise mit der Schmalspurbahn, eine der steilsten Österreichs.

Auf halbem Weg begeistert der Linzer Zoo mit rund 600 exotischen sowie heimischen Tieren. Oben angekommen, lohnt sich die Besichtigung der Wallfahrtsbasilika, Linzer Wahrzeichen und Pilgerstätte.

Fantasievoll wird’s beim Ausflug in die Grottenbahn: Auf der erlebnisreichen Tour durch eine bunte Märchenwelt bestaunen Kinder und Erwachsene Feuer speiende Drachen, Lebkuchenhexen und fleißige Zwerge.

Den Linzer Hausberg erreichen Gäste des harry’s home Linz in knapp 20 Minuten mit dem Auto. www.linztourismus.at

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31.01.2020 Hilfe für Eichhörnchen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Eichhörnchen halten Winterruhe und keinen Winterschlaf. Das bedeutet, dass sie in der kalten Jahreszeit zwar ihren Energiebedarf runterschrauben und viel schlafen, aber tagsüber trotzdem auf Nahrungssuche gehen.

Doch gerade in der Stadt und in urbanen Gegenden ist es für die niedlichen Nager oft schwierig, ausreichend Futter zu finden. Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie man Eichhörnchen durch den Winter helfen kann.

 „Eichhörnchen sind den Sommer über fleißig und legen sich Vorräte an. Auch wenn sie in der kalten Jahreszeit weniger aktiv sind, verlassen sie ihren Kobel täglich, um nach Nahrung zu suchen. Doch gerade in der Stadt ist das nicht immer leicht. Deshalb schadet es nicht, den Tieren das ganze Jahr über zusätzliches Futter anzubieten“, sagt der Wildtierexperte.

Nager lieben Nüsse

Eichhörnchen lieben Nüsse und Samen, aber auch Sonnenblumenkerne, Möhren, Äpfel oder Birnen schmecken ihnen. „Wichtig ist, das Futter nicht einfach auf den Boden zu streuen, sondern an verschiedenen erhöhten Stellen auszulegen. Ansonsten können Katzen den Nagern gefährlich werden. Vogelhäuser bieten sich dafür gut an.“

Futter ist wichtig, Wasser noch wichtiger

Wichtiger noch als die Extra-Portion Haselnüsse sind allerdings Trinkmöglichkeiten. In stark bebauten Gebieten mit asphaltierten Straßen und Gehwegen finden sich nur wenige Wasserstellen für Tiere.

„Man kann den Eichhörnchen also das Leben ein bisschen erleichtern, wenn man hier und da ein paar Schälchen mit Wasser aufstellt.“ Aber Vorsicht: Große Wasserquellen, wie offene Regentonnen oder Pools, sollte man abdecken.

Wenn es keine Randbepflanzung gibt, können sich die Tiere nicht gut festhalten und reinfallen. In dem kalten Wasser können sie schnell ertrinken.

„Wenn man die Regentonne nicht abdecken möchte, kann man auch einen großen Ast oder eine Harke in die Tonne stellen. So können die Eichhörnchen in der Not selber wieder aus der Tonne klettern“, erklärt der VIER PFOTEN Wildtierexperte.

Naturnaher Garten bietet Zuflucht

Wer einen Garten hat, macht Eichhörnchen glücklich, wenn man diesen möglichst naturnah gestaltet. Eichhörnchen lieben es, in großen Bäumen zu klettern und finden in wilden Hecken ausreichend Material, um sich ein gemütliches warmes Nest zu bauen.

„Steingärten sind nicht nur für Insekten lebensfeindlich. In grünen Gärten mit Büschen, Hecken und Bäumen finden Vögel, Insekten und Eichhörnchen das ganze Jahr über Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten“, so Erdmann.

Erste Hilfe für Eichhörnchen

Verletzte Eichhörnchen suchen oft aktiv die Nähe zum Menschen. Wem so ein hilfsbedürftiges Eichhörnchen begegnet, sollte es wärmen und in einer luftdurchlässigen Kiste oder einem Schuhkarton zu der nächsten Auffang- oder Wildtierstation bringen.

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31.01.2020 Unterwegs im Herzen von Linz

GFDK - Reisen und Urlaub

Sehenswerte Architektur, kulinarische Highlights und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten – die Linzer Innenstadt mit ihrem barocken Hauptplatz hat einiges an Kultur und Geschichte zu bieten.

Einen Überblick über die interessantesten Sehenswürdigkeiten der oberösterreichischen Kapitale erhalten Passagiere bei einer zirka 25-minütigen Rundfahrt mit dem knallgelben Linzer City Express.

Treffpunkt ist der Kiosk am Hauptplatz, den Hotelgäste des harry’s home Linz bequem per Bus und in wenigen Gehminuten erreichen. Erwachsene zahlen 9 €, Kinder ab drei Jahren fahren für 4 €.

Tipp: Täglich um 11.03, 14.03 und 17.03 Uhr ist das Linzer Glockenspiel in der Innenstadt zu hören. Rund vier Minuten erklingen jahreszeitlich wechselnde Melodien, unter anderem die österreichische Landeshymne oder Meisterwerke von Mozart und Haydn. www.linztourismus.at

Forschen im Ars Electronica Center

Mit selbstfahrenden Autos interagieren, 3D-drucken oder Roboter programmieren – im Linzer Ars Electronica Center gibt es nicht nur Ausstellungen zu den Themen Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Im „Museum der Zukunft“, etwa zehn Autominuten von harry’s home Linz entfernt, können Besucher selbst an futuristischen Erfindungen tüfteln und sogar Künstlicher Intelligenz beim „Denken“ zuschauen.

Zwischen Vier- und Achtjährige experimentieren dort im Kinderforschungslabor: An elf Stationen musizieren, zeichnen sowie basteln sie und lernen dabei fürs Leben. Kids bis sechs Jahre haben freien Eintritt, der Preis für Erwachsene beträgt 9,50 €, ermäßigt 7,50 €.

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29.01.2020 WBS GRUPPE analysiert 25 deutsche Städte

GFDK - Kultur und Medien

Die Integration einer nachhaltigen Lebensweise ist für viele Menschen eine Herausforderung. Dafür ist es von Vorteil, in der eigenen Umgebung auch Zugang zu nachhaltigen Produkten zu haben oder von einem günstigen öffentlichen Nahverkehr zu profitieren.

In welchen der 25 größten deutschen Städte diese und weitere Gegebenheiten besonders ausgeprägt sind, hat nun der Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE, analysiert.

Das Unternehmen hat die 25 größten deutschen Städte auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs, das Angebot an nachhaltigen Geschäften sowie die Unterstützung der Fridays For Future-Demonstrationen vor Ort analysiert. Dafür wurden Daten zu acht verschiedenen Variablen erhoben und ausgewertet. Pro Variable wurden jeweils ein bis 25 Punkte vergeben.

Das sind die Gewinner des Rankings

Insgesamt landet Stuttgart mit 162 von 200 möglichen Punkten auf dem ersten Platz des Rankings. Dahinter folgt Düsseldorf mit 159 Punkten. Komplettiert wird die Top fünf des Rankings durch München (150 Punkte), Berlin (144 Punkte) und Leipzig (142 Punkte).

An der Spitze landet Stuttgart unter anderem deshalb, weil die Landeshauptstadt Baden-Württembergs im Bereich Mobilität insgesamt am meisten Punkte sammelt. 

Stuttgart punktet mit der höchsten Zulassungsrate an Elektro- und Hybridautos sowie einer vergleichsweise günstigen Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Einzig bei der Ladeinfrastruktur für Elektroautos gibt es noch Optimierungspotential:

Hier erhält Stuttgart nur 14 von 25 möglichen Punkte. Die meisten Ladesäulen pro Fläche gibt es laut Bundesnetzagentur in Hamburg.

Nachhaltige Geschäfte: München dank zahlreichen Bioläden auf Platz eins

Im Bereich der nachhaltigen Geschäfte schneiden München, Frankfurt am Main und Berlin am besten ab. So gibt es in München beispielsweise die meisten Bioläden pro Quadratkilometer. Berlin sichert sich hingegen besonders viele Punkte durch den höchsten Anteil an Restaurants, die für Veganer/-innen oder Vegetarier/-innen geeignet sind.

Frankfurt am Main belegt bezüglich des Anteils veganer und vegetarischer Restaurants Platz vier und landet im Bioladen-Ranking auf dem fünften Platz. Auch in Bezug auf die Anzahl der Too Good To Go- und Zero Waste-Läden erreicht die Bankenstadt auf einem respektablen vierten Rang. In letzterer Statistik schneidet Düsseldorf insgesamt am besten ab.

Fridays For Future: Düsseldorfs Aktivisten sind ganz vorn

Die Landeshauptstadt Nordrhein Westfalens gewinnt auch in der Kategorie Fridays For Future. Hierfür hat die WBS GRUPPE auf Facebook, Twitter und Instagram analysiert, in welcher Stadt die Fridays For Future-Bewegungen gemessen an der Einwohnerzahl am meisten Follower haben. Außerdem wurde geprüft, welche Social Media-Accounts am aktivsten sind.

Düsseldorfs FFF-Aktivisten haben demnach die viertmeisten Follower aller 25 Städte und posten am zweitmeisten. Das reicht für den Gesamtsieg in dieser Kategorie. Insgesamt am meisten Follower pro Einwohner/-in hat Münster, gefolgt von Bonn und Hannover. Am aktivsten ist hingegen der Social Media Account der Stuttgarter Fridays For Future-Bewegung.

Vier Städte aus NRW: Das sind die Verlierer des Rankings

Die letzten fünf Plätze des gesamten Rankings belegen Wiesbaden (73 Punkte), Bielefeld (72 Punkte), Duisburg, Wuppertal (jeweils 54 Punkte) und Mönchengladbach (42 Punkte). Auffällig ist, dass vier dieser fünf Städte in Nordrhein-Westfalen liegen.

In Mönchengladbach gibt es beispielsweise am zweitwenigsten Bioläden sowie Elektro- bzw. Hybridautos. Auch in Bezug auf die FFF-Unterstützung sieht es schlecht aus: Die Gladbacher Umweltschützer haben die zweitwenigsten Follower und posten am wenigsten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:

“Der Klimawandel und die Umweltverschmutzung zählen zu den derzeit größten Herausforderungen der Menschheit. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur Unternehmen nachhaltiges Leben fördern, sondern auch der Bund, die Länder, Städte und Kommunen.

Unsere Untersuchung zeigt, dass einige deutsche Städte und ihre Bewohner/-innen sich in dieser Sache bereits als Vorreiter positionieren. In manchen Städten gibt es hingegen noch sehr viel Optimierungspotential. 

Wir von der WBS GRUPPE kennen unsere unternehmerische Verantwortung und haben uns vorgenommen, noch nachhaltiger zu werden: So sind wir unter anderem Gemeinwohl-bilanziert und beziehen ausschließlich Öko-Strom. Gleichzeitig achten wir darauf, dass all unsere Marketingmaterialien nachhaltig sind, verzichten komplett auf Plastikflaschen und von WBS finanzierte Essen bei allen Veranstaltungen sind ausschließlich vegetarisch. Zudem unterstützen wir die weltweite Klimabewegung aktiv als Teil der Initiative Entrepreneurs for Future. Es ist gut und wichtig, dass der Umweltschutz in unserer Welt aktuell präsenter ist als je zuvor.”

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28.01.2020 Das nachempfinden der Schöpfung

GFDK - Kultur und Medien - Austellung

In ihrer ersten Bilderschau im Jahr 2020 zeigt die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer Art über 30 neue Werke des deutschen Malers, Fotografen und Autors Stephan Kaluza. Die mit „Transit (II)“ betitelte Einzelausstellung konzentriert sich auf das Thema der Landschaftsmalerei.

Es werden ausschließlich Ölgemälde aus dem Jahr 2019 zu sehen sein, die der Künstler eigens für diese Ausstellung  geschaffen hat.

Das diesbezügliche Pressegespräch findet am Donnerstag, dem 30. Januar  2020, um 11 Uhr - nach Voranmeldung – in der Galerie Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf statt. Einzelinterviews mit Stephan Kaluza sind nach Absprache möglich.

Öffentliche Vernissage ist am Freitag, dem 31. Januar 2020 um 19 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

In „Transit (II)“ führt Kaluza, der auch literarisch arbeitet, seinen 2018 begonnenen, gleichnamigen Zyklus weiter, dessen erste Werke im Ludwig Museum in Koblenz präsentiert wurden.

Auch in der Weiterführung setzt sich der studierte Künstler, Kunsthistoriker, Philosoph und Geisteswissenschaftler – Kaluza verfügt über mehrere Universitätsabschlüsse - mit dem Wesen der Natur auseinander. Pflanzen, Bäume und Wasser werden detailgetreu nachempfunden, Licht und Schatten spielerisch inszeniert.

Dabei geht es Kaluza nicht allein um das genau Nachahmen von Vorgefundenem, sondern um das sinnliche Heran- und Abtasten der Natur und ihre Einverleibung sowie um das Innehalten und kontemplative Nachempfinden der Schöpfung – also um ein Verstehen-Wollen, nicht zuletzt auch um ein Festhalten (…Anhalten) einer sinnlichen Zeit in der Weise eines zeitlosen Jetzt.

„Der tiefere Grund dieser Einverleibung von Motiven liegt sicher in der Sehnsucht nach Einklang und Einswerdung mit dem Wahrgenommenen, und zwar auf eine überraschende, unplanmäßige Art“, so Kaluza, der seine Malerei auch als „Scouting“ versteht „als Erkundung einer Welt, die uns (noch) umgibt; eine Welt die man bereits als eine „Durchgangsstation“, als einen bewegt-bewegenden Transit der Flüchtigkeit begreifen kann.“ Das erklärt auch den Titel der Ausstellung.

Galerist Dirk Geuer zeigt sich begeistert von dessen Werken: „Ich bin überaus glücklich, einen so begnadeten Maler für unsere Galerie gewonnen zu haben.“

Die Ausstellung ist bis zum 8. März in den Räumlichkeiten der Düsseldorfer Galerie in der Heinrich-Heine-Allee 19 zu sehen. Im Anschluss präsentiert das renommierte Puschkin Museum in St. Petersburg einen Teil der auch hier gezeigten Werke in einer umfassenden Werkschau erstmalig in Russland.

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27.01.2020 Aufnahme einer Arbeit in die Kunstsammlung

GFDK - Kultur und Medien

Der Landtag fördert die Kunstszene, indem er Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Nordrhein-Westfalen in die Kunstsammlung des Landtags aufnimmt.

Am Dienstag, dem 28. Januar 2020, übergibt Leon Löwentraut um 14 Uhr eine eigens für den Landtag kreierte Arbeit.  Das Werk wird offiziell in die Kunstsammlung des Landtags Nordrhein-Westfalen aufgenommen und in der Wandelhalle ausgestellt.

Im Landtag wird dauerhaft das großformatige Nagelbild „Interferenzen“ von Günther Uecker gezeigt. Auch die Arbeit „Malrede“ von Jörg Immendorff sowie Kunstwerke von Heinz Mack, Otto Piene, Emil Schumacher und weiterer Künstler schmücken das Haus.

Den Vorplatz des Parlaments ziert eine Skulptur von Dani Karavan. Den Landtagsbrunnen, der das Gebäude mit der Rheinpromenade verbindet, hat ebenfalls Heinz Mack geschaffen.

Mit dem Werk des erst 21jährigen Leon Löwentraut wird eine neue Generation in die Sammlung aufgenommen.

Neben dem Künstler und dem Präsidenten des Landtags, André Kuper, werden zahlreiche Abgeordnete, Mitglieder der Landesregierung, sein Hauptgalerist Dirk Geuer sowie weitere Personen aus der Kunst- und Kulturszene und der Düsseldorfer Gesellschaft erwartet.

In den letzten Jahren wurde der junge Künstler Leon Löwentraut mit großen Einzelausstellungen gewürdigt – u.a. im Osthaus Museum, Hagen, im Puschkin-Museum in St. Petersburg, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz – zudem gab es Einzelausstellungen in zahlreichen Galerien u.a. in Kopenhagen in der Martin Asbæk Gallery.  

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25.01.2020 Uii, dachte ich also

GFDK - Kultur und Medien - Dorothee Achenbach

Als ich gestern zur Hängung hierherkam, dachte ich: Uiii, das wird schwierig. Eine abgerundete Wand, zehn Stühle und Tische, viele unterschiedlich dimensionierte Türen nebst unübersehbaren Namensschildern, diverse Lampen, Strahler, Schalter und Scheinwerfer, unterschiedliche Materialien und Farben wie hölzerner Fußboden, dunkler Steinsockel, Ledermobiliar und zwei Fenster, die den Blick auf den Rhein und die große Brücke freigeben.

Uii, dachte ich also

Und als Krönung eine Bronzebüste von unserem ersten Kanzler Konrad Adenauer. Uii, dachte ich also, in solch einem Ambiente hat Kunst es immer schwer, sich durchzusetzen.

Doch als die Arbeit vollbracht war und alle Bilder hingen, dachte ich: wow! Ist vollkommen egal, was hier vorgegeben ist: Der ganze Raum vibriert, die Bilder sind so stark, dass sie sich mühelos durchsetzen.

Wie Energiezentren saugen und ziehen sie den Blick auf sich, sie wirken alle zusammen stark und doch steht auch jedes ganz für sich. Wir können entlang schreiten an einer Galerie bemerkenswerter Gesichter, von denen man einige natürlich sofort erkennt.

Adenauers aktuelle Nachfolgerin Angela Merkel hinter mir, die unsterblichen Filmstars Romy Schneider und Audrey Hepburn oder das ikonische Gesicht der mexikanischen Malerin Frida Kahlo.

Nicht weniger faszinierend sind die Darstellungen unbekannter Frauen wie die der an Nitribit gemahnenden Schönheit im roten Sportwagen oder die kessen jungen Damen, die ein Auto bekritzeln oder vor der Skyline New Yorks posieren.

Von all diesen Bildern geht eine ungeheure Lebendigkeit aus, eine ansteckende Energie. Und eine Präsenz, der man sich kaum entziehen kann. Woran liegt das? Zum einen an der beeindruckend feinen Malweise der aus Korschenbroich stammenden Künstlerin.

Mit nahezu altmeisterlicher Präzision und Feinheit bringt sie ihre Farben auf die Leinwand, oszilliert zwischen fotografischer Präzision und gesplittert und leicht abstrahiert wirkenden Bildpartien. So unterscheidet sie sich vom reinen Fotorealismus und schafft ihre ganz eigene künstlerische Sprache.

Sie malt frei und nicht wie andere Kollegen auf fotografischer Vorlage. Möchte man sie einer bestimmten künstlerischen Richtung zuordnen, so würde man sie formal der Pop Art mit Einflüssen der Street Art zurechnen. Stets benutzt Paschold Ölfarbe, kein Acryl.

Es dauert lange, bis die einzelnen Farbschichten getrocknet sind und ihren glatten, eleganten Glanz verstrahlen. Neben dieser außergewöhnlichen Meisterschaft der Malweise sind es die ungebrochenen und klaren Farben, deren Leuchten von innen heraus zu kommen scheint. Und dann ist da noch etwas:

Die ausdrucksstarken Augen der Dargestellten. Viele der Frauen schauen den Betrachter direkt und unverblümt, ja nahezu herausfordernd an. Damit kehren sie unsere Rolle um: Wir werden vom Betrachter zum Betrachteten, vom Zuschauer zum Werk. Sehen sie sich zum Beispiel das blonde Mädchen mit dem Blumenkranz an:

Im Spitzenkleid , die Hand kokett im Haar spielend, sieht sie uns wach und aufmerksam mit ihren hellgrünen Augen an. Der Wald hinter ihr ist in gebrochenem Schwarz-Weiß wie in einem Negativ dargestellt.

Von rechts schleicht sich ein Wolf heran, den wir aus dem Märchen „Rotkäppchen“ in nicht allzu guter Erinnerung haben. Aber angesichts des Blickes der jungen Frau, bin ich mir sicher, dass es diesmal für den Wolf schlecht ausgeht. Paschold gibt all ihren Figuren ein immenses Selbstbewusstsein, es sind starke Frauen.

In der klaren Bildsprache an Werbung erinnernd und in manch flirrendem Bildelement auf die Schnelllebigkeit und die Bilderflut unserer Zeit anspielend, setzt sie dieser atemlosen Dynamik doch etwas entgegen:

Sie fängt einen Augenblick im Leben und den Aktionen der Frauen auf, sie hält ihn in strahlenden Farben auf ewig fest.

Carola Pascholds Werke sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland und Frankreich, in der Schweiz, Griechenland und den Niederlanden vertreten.

Ihr Ausstellungsregister mit Einzel – und Gruppenausstellungen füllt Seiten, sie hat viele Auszeichnungen erhalten. Schön, dass sie heute hier sind um sich nun im Landtag an dieser geballten Energie zu freuen.

Dorothee Achenbach

Unter dem Titel „Women“ präsentiert die Düsseldorfer Malerin Carola Paschold ihre Werke im NRW - Landtag. 

Es sind ausdrucksstarke Porträts von Legenden wie Romy Schneider und Audrey Hepburn oder Politgrößen wie Angela Merkel, aber auch Bilder von geheimnisvollen und lebensfrohen Frauen aus der Jetzt - Zeit. In leuchtenden Farben und fotorealistischer Anmutung erschafft Paschold mit großem handwerklich Können Bilder an der Grenze zwischen Malerei und Fotografie. 

Ihre künstlerische, der Pop Art nahe stehende Handschrift, bleibt jedoch stets erkennbar. 

Ausstellungsdauer bis 28.2. während der Öffnungszeiten des Landtages, Platz des Landtages 1, 40221 Düsseldorf.

Um Anmeldung wird gebeten.

 

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25.01.2020 im vollbesetzten Kino International

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Taika Waititi ist einer der gefragtesten und vielseitigsten Regisseure der Stunde. Gestern Abend war er mit Produzent Carthew Neal in Berlin, um gemeinsam mit einem begeisterten Publikum die Deutschlandpremiere seines neuen Films JOJO RABBIT im vollbesetzten Kino International zu feiern.

Gerade wurde die Satire in 6 Kategorien für einen Oscar® nominiert, u.a. als Bester Film. Heute startet JOJO RABBIT bundesweit in den deutschen Kinos.

Vor Filmbeginn wurden Taika Waititi und Carthew Neal sowie zahlreiche prominente Gäste am roten Teppich vom Blitzlichtgewitter der Fotografen empfangen. Darunter Tom Tykwer, Dani Levy, Florian Henckel von Donnersmarck, Luise Befort, Sabin Tambrea, Alice Dwyer, Guido Broscheit, Walter Kreye, Oli Bigalke, Ralph Herforth, Roman Knizka, Tobias Schenke und Markus Knüfken.

Moderator Daniele Rizzo und Roger Crotti, Country Manager The Walt Disney Company Germany, begrüßten das Premierenpublikum und die Ehrengäste. Mit seiner Botschaft für Toleranz und Menschlichkeit und einer großen Portion skurrilem Humor sorgte JOJO RABBIT für viele Lacher und zugleich tiefer Rührung beim Publikum, das den Film mit minutenlangem Applaus würdigte.

Regie: Taika Waititi
Darsteller: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Scarlett Johansson,
Taika Waititi, Sam Rockwell, Rebel Wilson u.a.

JOJO RABBIT
Ab Donnerstag, 23. Januar 2020 nur im Kino

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24.01.2020 Mein Haus, mein Boot, meine Freiheit

GFDK - Reisen und Urlaub

Die Mecklenburgische Seenplatte ist Europas größtes Binnenrevier mit über 1.000 Bade- und Angelseen. Viele von ihnen sind über kleine Flüsse und Kanäle miteinander vernetzt. Vom Wasser aus lässt sich die bunte Vielfalt in Deutschlands Nordosten am besten erkunden – am komfortabelsten per Hausboot.

So fährt die schwimmende Ferienwohnung immer mit und der Logenplatz am Wasser ist garantiert. Ein weiterer Clou: Bis 15 PS schippern Freizeit-Kapitäne führerscheinfrei durch die Region.

Für höher motorisierte Gefährte mit maximal 15 Meter Länge und zwölf Personen tritt seit 20 Jahren die Charterschein-Regelung in Kraft.

Dank ihr starten Reisende bereits nach einer dreistündigen Einweisung ins Bootsabenteuer. Entschleunigt gestaltet sich auf Wunsch auch die Anreise: Mit der Deutschen Bahn ist die Mecklenburgische Seenplatte aus allen Bundesländern mit nur einem Umstieg in Berlin erreichbar.

Echte Natur erleben zu Wasser und an Land

Abends in einer einsamen Bucht ankern, mit den letzten Sonnenstrahlen ins kühle Nass springen oder ungestört Naturklängen lauschen: Mit dem Hausboot fahren Urlauber in der Mecklenburgischen Seenplatte durch Seerosenparadiese und vorbei an unverbauten Ufern.

Die Müritz, größter Binnensee Deutschlands, grenzt an den Müritz-Nationalpark mit seinem UNESCO-Weltnaturerbe „Serrahner Buchenwälder“. Weiter südlich verweben sich hunderte Seen zu einem Netz für Angel- und Badefans.

In wolkenfreien Nächten überspannt ein gigantischer Sternenhimmel die dünnbesiedelte Region. Besonders eindrucksvoll ist das Erlebnis vom Boot aus, wenn sich das Firmament auf der glatten Wasseroberfläche spiegelt.

20 Jahre Charterschein in der Mecklenburgischen Seenplatte

2020 feiert der Charterschein in der Mecklenburgischen Seenplatte Jubiläum. Seit 20 Jahren dürfen Boote bis 15 Meter Länge in der Region mit ihm gefahren werden.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt zwölf Stundenkilometer, die maximale Personenanzahl zwölf. Einzige Voraussetzung für Hobby-Skipper ist die dreistündige theoretische und praktische Einweisung durch den Bootsvermieter. Der Charterschein gilt für den Zeitraum der Bootsmiete. Boote bis 15 PS sind generell führerscheinfrei.

Das Hausboot-Revier ist vom Gesetzgeber genau festgelegt: Die Müritz, die Mecklenburgischen Großseen sowie die Kleinseenplatte inklusive Rheinsberg in Brandenburg sind mit dem Charterschein befahrbar.

Ebenfalls „grenzüberschreitend“ unterwegs ist man auf der Oberen-Havel-Wasserstraße von Neustrelitz bis Liebenwalde. Im Norden führen die Müritz-Elde-Wasserstraße von Plau am See bis zur Elbe sowie ein Wasserweg nach Schwerin.

Über den Kummerower See und die Peene geht es bis nach Anklam. Insgesamt eröffnet sich Urlaubern so ein abwechslungsreiches Seengebiet für bis zu vier Wochen „Kreuzfahrt“.

Bunbo, Floß oder Solaryacht – ein Hausboot für jeden

Floß und Bungalowboot, kurz Bunbo, sind bei Einsteigern beliebt und bieten Platz für vier bis sechs Personen. Meist ausgestattet mit Wohnküche, Bad, Schlafzimmern und großer Terrasse erinnern die ebenerdigen, modernen Holzboote an skandinavische Ferienhäuser.

Für Familien gibt es auf der Mecklenburgischen Seenplatte Komfort-Yachten, die neben Spielesammlung und Zeichenmaterial auch Kinderbett sowie Wickelauflage an Bord haben. Boote für Senioren sind mit breiteren Türen, Haltegriffen und bequemem Zustieg ausgestattet.

Weder dröhnende Motorgeräusche noch eine rauschende Gasheizung stören auf der neuen Solaryacht Voyager 900e von Woterfitz. Wenn die Sonne einmal nicht die Akkus lädt, bleibt eine Reichweite von über 100 Kilometern. Gebaut wird das Ökoboot in Rechlin direkt an der Müritz.

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