Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

19.07.2021 Oberhausener Kultursommer 2021

GFDK - Kultur und Medien

„Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.“ (aus „Wallensteins Lager“ von Friedrich Schiller)

Musik, Theater, Literatur, Kabarett und vieles mehr: Beim Oberhausener Kultursommer 2021 präsentieren zahlreiche lokale Künstler aus der Region unter dem Titel „Freistil“ 10 Wochen lang ein abwechslungsreiches Kulturprogramm live vor Publikum.

Ein  Highlight des Festivals: Die Theater-Komödie „Schillers sämtliche Werke – leicht gekürzt“  im historischen Ambiente der mittelalterlichen Burg Vondern an der Arminstraße 65. Urkomisch, respektlos, in einem Wahnsinnstempo und mit zahlreichen Rollenwechseln parodieren sich vier Männer in gut zwei Stunden durch (fast) alle Schiller-Dramen.

„Unser Top-Ensemble stellt das Theater mit dem Weltbürger, Atheisten, Freiheitskämpfer und Revolutionär Schiller noch einmal komplett auf den Kopf“, erklärt Uwe Muth, leidenschaftlicher Oberhausener Theatermacher und verantwortlich für die Produktion.

Er ergänzt: „Die Premiere kam beim Publikum super gut an. Noch gibt es Tickets für weitere Vorstellungen.“

Verfasst wurde die mitreißende Mixtur aus Boulevard-Komödie, absurdem Theater, Kabarett, Satire und Comedy von Michael Ehnert, der bereits mit dem Prix Pantheon, dem Deutschen Kabarettpreis und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde.

Kritiker und Zuschauer waren nach der Uraufführung 2009 in Hamburg total begeistert – im folgenden Jahr erschien sogar ein Mitschnitt auf DVD. Regie führt der 1956 in Polen geborene Theatermann und Theaterpädagoge Michal Nocon.

Wenn die vier großartigen Schauspieler Sebastian FaustSascha von ZambellyAydin Isik und Nito Torres in mehr als 30 verschiedenen Rollen mit einem wilden Parforceritt durch Werk und Leben von Friedrich Schiller galoppieren, bleibt auch in Oberhausen kein Auge trocken. Ein Muss für alle Theater-, Kabarett- und Comedyfans!

„Schiller – leicht gekürzt“

Burg Vondern

Arminstraße 65

46117 Oberhausen

Weitere Vorstellungen:

Montag, 12. Juli

Dienstag, 13. Juli

Mittwoch, 14. Juli

Donnerstag, 15. Juli

Vorstellungsbeginn:

19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Eintritt: 15 Euro

Wichtig:

Es gelten die Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Aktuell gilt auch am Platz eine Maskenpflicht.

Hintergundinfos:

Um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten sowie der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen, hat die Kulturstiftung des Bundes im Frühjahr 2021 kurzfristig das antragsoffene Förderprogramm Kultursommer 2021 ausgelobt.

Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30,5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit.

Die Stadt Oberhausen hat sich mit ihrem Veranstaltungskonzept „Freistil“ um eine Förderung beworben und eine Zusage erhalten. Das Konzept sieht ausdrücklich noch offene Veranstaltungszeiten vor.

Künstlerinnen und Künstler, die im Rahmen von „Freistil“ auftreten möchten, können sich daher per E-Mail an kulturbuero@oberhausen.de formlos bewerben. Federführend bei „Freistil“ sind das Kulturbüro der Stadt Oberhausen und das Kulturdezernat.

Der Kultursommer 2021 soll zu einer kulturellen Wiederbelebung der Städte beitragen und bundesweit mehr als 100 kreisfreie Städte und Landkreise bei der Gestaltung eines neu entwickelten, vielfältigen Kulturprogramms unterstützen.

Die Förderung kommt insbesondere freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, den Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der ansässigen Kultur- und Veranstaltungsbranche zugute.

„Freistil – Oberhausener Kultursommer 2021“ wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

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16.07.2021 Carmen für Einsteiger

GFDk - Kultur und Medien

„Die Liebe ist ein rebellischer Vogel...“ (aus der Carmen-Arie „La Habanera“) Eine Stimme, ein Piano, eine Oper: Am Dienstag, dem 20. Juli 2021, präsentieren Sopranistin Franziska Dannheim und Pianistin Jeong-Min Kim ab 19.30 Uhr ihre amüsant-lehrreiche Version von Georges Bizets berühmter „Carmen“ im historischen Ambiente der mittelalterlichen Burg Vondern an der Arminstraße 65.

Frisch entstaubt kommt die meistgespielte Oper der Welt daher: Ob eingefleischte Klassikfans oder Opern-Muffel aus Überzeugung – die beiden Musikerinnen schaffen es auf Anhieb, ihr Publikum mit Witz, Charme und musikalischer Virtuosität zu entzücken.

Das dramatische Werk um unerfüllte Liebe und unstillbare Leidenschaft erstrahlt so in ganz neuem Glanz.

Charismatisch und äußerst wandlungsfähig singt und spielt sich Franziska Dannheim als kenntnisreiche Opernführerin durch Bizets tödlich endendes Eifersuchtsdrama.

Dabei überzeugt sie in ihrer Rolle als heißblütige Carmen ebenso wie beim Torero-Marsch des Escamillo oder der berührenden Blumenarie von Don José. Und wenn sie schließlich ihre Zuhörer zum Mitsingen einlädt, hat sie deren Herzen längst im Sturm erobert.

Der mitreißende Opernabend zählt zu den Höhepunkten des Oberhausener Kultursommers 2021. Unter dem Titel „Freistil“ performen zahlreiche lokale Künstler aus der Region 10 Wochen lang live vor Publikum.

Uwe Muth, einer der Organisatoren des Festivals, zieht eine durchweg positive Zwischenbilanz:

„Wir spüren, wie sich die Menschen nach anderthalb Jahren Lockdown in der Kulturbranche freuen, endlich wieder Live-Events genießen zu können. Musik, Theater, Literatur oder Kabarett sind Nahrung für die Seele. Ich lade alle ein, in diesem Sommer zu uns nach Oberhausen zu kommen – es lohnt sich.“

Für „Carmen“ sind noch Tickets erhältlich.

Also: Auf in den Kampf, Torero!

„Carmen“

Burg Vondern

Arminstraße 65

46117 Oberhausen

Dienstag, 20. Juli 2021

Beginn: 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Eintritt: 12 Euro

Wichtig:

Es gelten die Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Aktuell gilt auch am Platz eine Maskenpflicht.

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15.07.2021 Der Internationale Tag des Tigers

GFDK - Reisen und Urlaub

Malaysia und der Rest der Welt feiern am 29. Juli den Tag des Tigers. Das südostasiatische Land ist eines von nur 13 Ländern weltweit mit eigener Tigerpopulation. Dementsprechend groß ist dort der Einsatz für den Artenschutz der Raubkatzen – auch an den übrigen 364 Tagen des Jahres.

 „Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.“  (Victor Hugo).
Der Tiger – imposant anzusehen, gefährlich aber auch elegant – übt seit jeher große Faszination unter den Menschen aus.

Der Internationale Tag des Tigers, der jedes Jahr am 29. Juli gefeiert wird, soll auf die Gefährdung der Raubkatze und auf die Notwendigkeit des Schutzes ihres Lebensraumes aufmerksam machen.

Nur noch weniger als 4.000 Tiger leben zum jetzigen Zeitpunkt in freier Wildbahn, 20.000 hingegen in Zoos oder auf Tigerfarmen. Dabei hat der Tiger eine ganz besondere Bedeutung:

Er ist nicht nur Symbolfigur des Artenschutzes, sondern zugleich lebendiges Zeichen für große, intakte Ökosysteme, die auch uns Menschen saubere Luft, Trinkwasser, Nahrung und viele weitere lebenswichtige Naturalleistungen zur Verfügung stellen.

Malaysia ist eines von 13 Ländern weltweit mit eigener Tiger-Population. Bereits 2010 haben sich diese Länder für eine gemeinsame Erklärung zum Schutz der Tiere und der Proklamation des “International Tiger Day” in St. Petersburg getroffen.


Unter dem Motto #keeproaring sammelte auch der WWF Malaysia gemeinsam mit Maybank im Jahr 2020 einen Monat lang mit verschiedenen virtuellen Aktionen Spenden für den Erhalt des Tigers.

Der sogenannte „malaysische Tiger“ ist eine von noch fünf lebenden Unterarten weltweit. Erst 2004 wurde er durch ein Forscherteam des WWF als eigenständige Tigerart identifiziert.

Rund 250 Tiere leben derzeit noch in freier Wildbahn, vorwiegend auf dem Festland Malaysias. Mit einer Länge von zwei bis drei Metern und einem Gewicht von bis zu 190 kg sind die Tiere mit ihrem rötlichen Fell äußerst imposant anzusehen.

Um diese wunderschönen und doch zugleich stark gefährdeten Tiere weiterhin zu schützen, wurde unter anderem die Kampagne “Save Our Malayan Tiger” von der malaysischen Regierung ins Leben gerufen.

Das Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen in Malaysia setzt sich dabei dafür ein, dass die Habitate der Tiere erweitert werden, mehr Einrichtungen auf die Missstände aufmerksam machen und die Wilderei an den gestreiften Raubkatzen stärker verfolgt wird.

Seit März 2019 sind für die Kampagne bereits rund 1.500.000 malaysische Ringgit, was etwa 300.000 Euro entspricht, an Spendengeldern zusammengekommen.

Zum Lebensraum des malaysischen Tigers zählt unter anderem der Taman Negara Nationalpark, eines der beliebtesten Reiseziele in Westmalaysia.

Der Park beherbergt den 130 Millionen Jahre alten, gleichnamigen Regenwald – einer der ältesten der Welt – und bietet eines der komplexesten und artenreichsten Ökosysteme weltweit.

Dennoch ist der Taman Negara Nationalpark hervorragend erschlossen und beschildert, sodass Reisende sich auf eigene Faust auf Erkundungstouren begeben können, beispielsweise über den Baumkronen des Regenwalds. 


Um einen Malaysia-Tiger zu Gesicht zu bekommen, ist allerdings eine geführte Dschungelwanderung nötig, die vor Ort gebucht werden kann. Ein Highlight auf einer Reise durch Malaysia, das sich aktuell auf den Tourismus-Restart vorbereitet. 
 
Auch im Royal Belum State Park, nach wie vor eines der bestgehüteten Naturgeheimnisse Asiens, sind die gewaltigen Großkatzen Zuhause.

Schon seit einigen Jahren gibt es Bestrebungen, den größten und ältesten Staatspark Malaysias zu einem Nationalpark und damit zu einer der wichtigsten Destinationen für Ökotourismus im Lande werden zu lassen.

Auch hier werden aufregende Wandertouren angeboten, die vor allem nachts zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. 

Im Royal Belum State Park warten nicht nur 316 verschiedene Vogelarten darauf entdeckt zu werden, sondern, neben dem malaysischen Tiger auch noch 13 weitere der meistbedrohten Säugetierarten der Welt – darunter der Weißhand-Gibbon, der asiatische Elefant, der malaysische Sonnenbär und der malaiische Tapir. Ein Muss für jeden Tierliebhaber oder Fotografen!

Nach einer aufregenden Fotosafari oder einer anstrengenden Wandertour ist das Belum Rainforest Resort ideal für entspannte Tage und Nächte.

Gelegen inmitten des tropischen Paradieses, bietet das Resort alles, was sich Naturliebhaber wünschen – Ruhe, atemberaubende Ausblicke, Abenteuer und unmittelbare Nähe zur Natur.

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14.07.2021 Motto - reisen, ohne zu rasen

GFDK - Reisen und Urlaub

Schenna ist in Sachen Oldtimer-Rallyes beinah schon so etwas wie ein Veteran. Denn dort rollen bereits seit über 35 Jahren immer im Juli um die 150 historische Automobile im Rahmen der „Südtirol Classic Schenna“ über den roten Teppich.

Bereits zum zweiten Mal gastiert nun auch die ADAC Europa Classic in der Gemeinde oberhalb von Meran – allerdings geht es bei Letzterer weit gemächlicher zu.

Denn unter dem Motto „reisen, ohne zu rasen“ liegt von 20. bis 24. September 2021 der Fokus nicht auf dem Wettbewerb, sondern vielmehr dem gemächlichen „Oldtimer-Wandern“.

So lassen Piloten und Begleitung die Landschaft im Rahmen von entspannten Spazierfahrten sowie kleinen Wandertouren auf sich wirken und sammeln charmante Eindrücke bei Begegnungen mit Einheimischen.

Insgesamt sind drei Etappen geplant, die jeweils durchs alpin-mediterrane Meraner Land, in die schwindelerregenden Passhöhen des UNESCO-Weltkulturerbes Dolomiten und ganz in den Süden bis in die Nachbarregion Trentino führen.

Ein wenig sportlicher Ehrgeiz ist aber doch gefragt: In den Pausen gilt es, Aufgaben rund um die jeweilige Strecke zu meistern oder Fragen zu beantworten.

Die Sieger werden am Abend des 23. September bei der Oldtimer-Gala gekürt. Teilnehmen können Piloten mit historischen Automobilen bis Baujahr 1991.

Die technische Betreuung übernehmen die Spezialisten des ADAC Klassik-Servicewww.adac-motorsport.de/adac-europa-classic

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14.07.2021 Familienglück in St. Anton am Arlberg

GFDK - Reisen und Urlaub

Frühmorgens gemütlich zur Alm wandern und den Tag beim Picknick auf der Blumenwiese begrüßen. Nach der Erfrischung im Gebirgsbach schmieden Eltern und Kids gemeinsam Pläne: Wer hat Lust auf Klettern im Hoch- und Niederseilgarten? Wie wär’s mit einer (E-)Mountainbike-Tour?

Wollen wir Wildtiere beobachten oder lieber zum Canyoning? In der österreichischen Region St. Anton am Arlberg verbringen Familien einen abwechslungsreichen und doch ganz entspannten Sommerurlaub. Weil alles so nah beieinander liegt, lassen sich die verschiedensten Interessen leicht unter einen Hut bringen.

Neu: Rätseltour durchs Dorf. Im Sommer 2021 erweitert der Detektiv-Trail das Angebot für Familien in St. Anton am Arlberg. Auf der interaktiven Schnitzeljagd lernen neugierige Besucher spielerisch Wissenswertes über das Tiroler Bergdorf und seine bewegte Geschichte.

Die kreative Rätseltour beginnt und endet beim Tourismusverband und beinhaltet 14 Stationen auf einer Strecke von etwa fünf Kilometern, darunter die Galzigbahn mit ihrem visionären „Riesenrad“, der alte Bahnhof sowie die Überreste von Burg Arlen auf dem Schlosskopf im St. Antoner Ortsteil Nasserein.

Routenbeschreibungen leiten die „Detektive“ von Rätsel zu Rätsel, die durch Hinweise vor Ort zu lösen sind. Preis ab 7 € (inkl. kleiner Überraschung am Ziel), Kinder bis 6 Jahre knobeln gratis.

Für Buggy-Piloten, Fährtenleser und Nachwuchskraxler. Entspannung finden Eltern in St. Anton am Arlberg nicht erst, wenn das schlappohrige Maskottchen Hase Hoppl mit den Kleinen loszieht.

Bei den professionell begleiteten Streifzügen durch die Tiroler Natur lernen Vier- bis Sechzehnjährige werktags allerhand Praktisches, etwa wie man Staudämme errichtet oder Sonnenuhren baut, während Mama und Papa beim Wellnessen abschalten.

Ein weiterer Tipp für Familien in St. Anton am Arlberg ist das kinderwagenfreundliche Verwalltal unweit vom Dorfzentrum.

Dessen ebene Rad- oder Wanderroute führt vorbei an Naturspielplätzen, interaktiven Stationen zu Mythen und Sagen, einem Klettergarten sowie dem smaragdgrünen Verwallsee, der nicht nur Kinderaugen strahlen lässt. 

Auch der aussichtsreiche, durchgehend asphaltierte Stanzertaler Radweg zwischen St. Anton am Arlberg und Schnann eignet sich bestens für Familien mit kleinen Kindern.

Weitere Auskünfte im Informationsbüro St. Anton am Arlberg/Österreich

unter +43 5446 2269-0 

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09.07.2021 Kunst kennt keine Kompromisse

GFDK - Kultur und Medien

Leon Löwentraut zu Gast bei Hermann Nitsch - Spektakuläre Begegnung auf Schloss Prinzendorf: Leon Löwentraut (23), erfolgreicher Künstler der Generation Instagram, traf den legendären Aktionskünstler Hermann Nitsch (geb. 1938) zu einem Gespräch über die Kunst und das Leben.

Anlass für den gestrigen Besuch war die aktuelle Löwentraut-Ausstellung, die vom 9. bis 31. Juli 2021 in der Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen ist. Hermann Nitsch zeigte Leon Löwentraut sein Atelier und tischte seinen eigenen Wein auf. 

„Ich bin beeindruckt, wie mutig und konsequent Hermann Nitsch seinen Weg als radikaler Künstler trotz vieler Widerstände und Anfeindungen gegangen ist“, betont Leon Löwentraut und ergänzt:  „Wir haben eine gemeinsame Überzeugung: Kunst kennt keine Kompromisse.“ 

In Leon Löwentrauts Wohnzimmer hängt ein großformatiges Werk von Hermann Nitsch.

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08.07.2021 Europa wächst stärker als die Welt

GFDK - Kultur und Medien

Europa scheint die Corona-Krise gut überwinden zu können. Wie aus einer neuen Kryptoszene Infografik hervorgeht, überzeugen europäische Unternehmen nicht nur in ihrem außerordentlichen Gewinn-Wachstum Q1 2021, das einen Durchschnitt von 95,4 % von 306 Konzernen des Stoxx 600 Index sah.

 Auch der Wert der europäischen Aktien stieg deutlicher als die globale Konkurrenz. So lag die Year-to-Date-Performance in keiner Weltregion höher als in Europa.

Europa sticht Weltregionen aus

Demnach hätten Anleger bei einem Investment in den MSCI Europe zu Jahresbeginn heute ganze 14,15 % Rendite im Portfolio stehen. Damit stechen die europäischen Aktien selbst nordamerikanische Werte aus.

Der MSCI North America erwirtschaftete im selben Zeitraum lediglich 14,05 %. Alles in allem zeigen sich aber Unternehmensanteile weltweit in einer Erholungsphase.

„Ein wesentlicher Grund für die aktuell stark laufenden Kurse dürfte auch die Zunahme der europäischen Produktionen sein“, so Kryptoszene Chefredakteur Raphael Adrian.

„Nachdem es 2020 noch zu teils starken Umsatz-Rückgängen einzelner Produktions-starker Konzerne kam, zieht die Auftragslage dieses Jahr wieder deutlich an.“ Tatsächlich kam es im April 2021 zur einer Produktions-Zunahme von satten 42,3 %.

Staatsverschuldung steigt auf Rekordniveau

Aktuellen Zahlen und Prognosen der EU-Behörde Eurostat zur Folge dürften die Arbeitslosenquoten in ganz Europa 2021 noch einmal zulegen, doch im Folgejahr dann wieder spürbar abnehmen.

So wird in Deutschland noch für dieses Jahr eine Arbeitslosenquote von 4,1 % erwartet, die 2022 dann auf 3,4 % zurückgehen dürfte. Vor der Pandemie lag der Wert im Jahr 2019 noch bei 3,1 %.

Ähnliche Werte zeigen sich innerhalb der gesamten Europäischen Union, wenn auch auf höherem Niveau. 2019 lag die Arbeitslosenquote EU-weit noch bei 6,7 %, stieg dann 2020 auf 7,1 % und dürfte dieses Jahr etwa 7,6 % betragen. 2022 soll dann eine spürbare Verbesserung auf nur noch 7,0 % eintreten.

Das Erholen der Wirtschaft hat allerdings seinen Preis.

Im Zuge der Maßnahmen zur Corona-Krise ist die Staatsverschuldung innerhalb Europas auf ein neues Rekordniveau angestiegen. In der Eurozone beträgt sie nun 102,4 %. 2019 hatte sie noch bei 85,8 % gelegen.

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07.07.2021 Edelmetall auf dem Abstellgleis

GFDK - Kultur und Medien

Die Inflation ist zurück – und ein Großteil der Bürger erwartet dahingehend weitere Anstiege. Die große Masse scheint jedoch nicht in Sachwerte flüchten zu wollen, zumindest legen dies Google-Suchmaschinendaten nahe.

Das Suchvolumen für „Gold kaufen“ notierte nahe dem historischen Tief, wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht.

Ähnlich verhält es sich mit Aktien – auch hier war die Nachfrage allen voran im vergangenen Jahr deutlich größer. Im Angesicht der Lockerungen scheinen sich die Bürger danach zu sehnen, ihr Geld für Dinge wie Reisen auszugeben.

So sprang der Google-Trend-Score, der das relative Suchvolumen angibt, für den Begriff „Urlaub“ sprunghaft in die Höhe.

Dennoch: im Angesicht der ansteigenden Inflation mag das sinkende Interesse an Sachwerten den ein oder anderen dennoch überraschen.

90 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einem weiteren Anstieg der Inflation in den nächsten 6 Monaten. Ungeachtet dessen hat knapp die Hälfte dieser keine Angst um die eigenen Ersparnisse.

Drei Viertel wiederum wollen keine Veränderung der Sparstrategie vornehmen, also ungeachtet der Inflation nicht stärker in Sachwerte wie Aktien oder Edelmetalle investieren.

Im vergangenen Dezember lag die Inflationsrate in Deutschland noch bei Minus 0,3 Prozent. Im Januar waren es bereits 1 Prozent, im Juni wiederum 2,3 Prozent.

Allerdings sind einige Bürger der Auffassung – darunter auch Ökonomen -, dass die Inflation tatsächlich noch höher ist, und dass die offizielle Berechnung der Inflationsrate durchaus kritikwürdig ist.

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01.07.2021 Wildtiere leiden in der Manege

GFDK - Kultur und Medien

Trotz anhaltender Diskussion über ein generelles Wildtierverbot in fahrenden Zirkusbetrieben halten noch immer einige Zirkusse an ihren Dressur-Nummern mit Wildtieren fest. Der Moskauer Zirkus zum Beispiel wird für die anstehenden Auftritte in Dachau unter anderem mit Tigern das Programm gestalten.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN rät davon ab, Zirkusse zu besuchen, in denen Tiere auftreten müssen. Wer Tiger, Elefanten und Co. sehen will, sollte stattdessen Auffangstationen und Wildtierparks besuchen, in denen wilde Tiere ein artgemäßes Leben führen können.

„Die Pandemie hat die Zirkusbranche hart getroffen. Doch keine Krise rechtfertigt die tierschutzwidrige Ausbeutung von Tieren zu Unterhaltungszwecken. Tiger, Löwen, Papageien und andere Exoten können in einem fahrenden Betrieb niemals artgemäß gehalten werden und erleiden häufig schwerwiegende gesundheitliche und psychische Probleme.

Dass die Tiere häufig kein anderes Leben kennen, legitimiert nicht, diese Haltung fortzusetzen. Jede verkaufte Eintrittskarte verlängert das Leiden der Tiere im Zirkus“, sagt Sven Wirth, Kampagnenverantwortlicher für Wildtiere bei VIER PFOTEN.

Ein Zirkusbesuch ist vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. VIER PFOTEN warnt jedoch vor der realitätsfremden Darstellung von Wildtieren im Zirkus.

„In der Manege werden die Tiere zu Kunststücken und unnatürlichen Darbietungen gezwungen. Das ist sowohl aus ethischer als auch als pädagogischer Sicht mehr als fragwürdig.

Es gibt zum Glück mittlerweile einige Zirkusse, wie etwa Zirkus Roncalli oder Cirque du Soleil, die ganz ohne Tierleid ein tolles Unterhaltungsprogramm bieten.

Wer seinem Kind Tiere aus der Nähe zeigen will, sollte Lebendhöfe, Artenschutzzentren oder Wildtierparks besuchen, wo die Tiere ein artgemäßes Leben führen können“, so der VIER PFOTEN Experte.

Tiere ohne Tierleid sehen

Es gibt viele Orte, an denen man Tiere aus nächster Nähe sehen kann, ohne Tierleid zu fördern. Viele Schutzzentren, Lebendhöfe und Wildtierauffangstationen sind in ganz Deutschland zu finden.

Die meisten Einrichtungen bieten regelmäßig informative Führungen an, wo Besucher:innen viel über die gehaltenen Tiere erfahren können.

Im von VIER PFOTEN geführten Tier-und Artenschutzzentrum TIERART in Maßweiler etwa, gibt es nicht nur heimische Wildtiere zu bestaunen, sondern auch Tiger, Puma und Serval. Im VIER PFOTEN BÄRENWALD Müritz im Mecklenburg-Vorpommern können Bären aus ehemals schlechter Haltung in weitläufigen, artgemäßen Gehegen beobachtet werden.

„Es gibt viele gut geführte Parks und Auffangstationen. Allerdings sollte man grundsätzlich Einrichtungen meiden, in denen man mit Tieren interagieren kann, wie etwa Streichelzoos“, empfiehlt Sven Wirth.

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01.07.2021 Leon Löwentraut: Ausstellung „Leonismo“

GFDK - Kultur und Medien

Nach dem fulminanten Auftakt der Wanderausstellung „Leonismo“ in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig folgt jetzt als zweite Station der Museumstour das Kunstforum Wien. In dem ehemaligen Bankgebäude werden ab dem 9. Juli 2021 über 30 farbgewaltige Gemälde, Exklusiv-Editionen, eindrucksvolle Kohlezeichnungen sowie die handübermalte Bronzeskulptur „Edith“ des erst 23jährigen deutschen Malers Leon Löwentraut gezeigt.

Rock me, Vienna! In Bohemia, dem Hauptwerk der Ausstellung, klingt das Wien des Fin de Siècle an. In dem großformatigen, von goldenen Linien durchwobenen Werk schwingt in seiner ornamentalen Verspieltheit der Wiener Jugendstil mit.

Daneben werden erstmals Tondi (Rundbilder) des Künstlers auf eigens für die Wanderausstellung angefertigten Leinwänden gezeigt, ein Format, das der junge Künstler als Hommage an die alten Meister der Renaissance wie Tizian, Veronese und Tintoretto versteht. 

Das im antiken Griechenland und im alten Rom beliebte Rundbild erlebte eine Hochzeit im 15. Jahrhundert, doch danach war es still geworden um die ausgefallene Bildform, die wie kaum eine andere den Blick auf das Bildthema lenkt.

Jetzt greift Leon Löwentraut sie in seiner Wanderausstellung wieder auf. In anderen Werken setzt sich der Künstler mit der barocken Formensprache des spanischen Hofmalers Diego Velázquez auseinander und übersetzt sie in seinen unverkennbaren Stil aus leuchtender Farbigkeit und vibrierenden Formenrhythmen.

Die internationale Ausstellungstournee „Leonismo“ ist ein weiterer Meilenstein in der Karriere des erst 23-jährigen Künstlers Leon Löwentraut, der erst kürzlich von Forbes unter die „30 under 30“ (die 30 wichtigsten deutschen Persönlichkeiten unter 30 Jahren) gewählt wurde.

Leon Löwentraut zählt zu den gefragtesten Künstlern der Gegenwart. Seine Werke waren bereits u.a. in New York, London, Kopenhagen, Singapur sowie im Puschkin-Museum in St. Petersburg, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz und im renommierten Osthaus Museum in Hagen ausgestellt.

Manfred Möller, Kunstexperte, Verleger und Kurator der Ausstellung, betont: „Leon Löwentraut hat in kurzer Zeit eine Stimme in der kontemporären Kunstszene bekommen und es ist ihm gelungen, eine neue Generation überhaupt erst für Kunst zu begeistern.

Sie folgen ihm auf Facebook und Instagram, besuchen seine Ausstellungen und sammeln seine Werke, weil er die gleiche Sprache spricht wie sie.“

Zur Ausstellung erscheint in der Edition Minerva, die auf hochwertige Kunstpublikationen spezialisiert ist, eine aufwendige, auf 50 Stück limitierte „LL“-Portfoliomappe mit jeweils drei von Hand nachbearbeiteten, nummerierten und signierten Editionen von Leon Löwentraut. Für Ende 2021 ist ein umfassender Bildband in Arbeit.

Löwentrauts Werke entstehen spontan und impulsiv. Bevorzugt malt der Künstler mit vollem Körpereinsatz bei lauter Musik - Rock, Techno, Klassik oder Rap - auf dem Fußboden.

Seine Sujets sind vielseitig, beschäftigen sich mit Menschen und Zwischenmenschlichem, oszillieren zwischen Optimismus und Kritik, zeigen oftmals auch den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade. Dennoch verströmen Löwentrauts Werke stets unbändige Lebensfreude und Zuversicht. Damit trifft er den Nerv der Zeit.

Das Bank Austria Kunstforum Wien residiert in einem imposanten Bankgebäude, das in den Jahren 1914 bis 1921 im neoklassizistischen Stil nach Entwürfen der Architekten Ernst Gotthilf und Alexander Neumann für die Österreichische Creditanstalt für Handel und Gewerbe errichtet wurde.

Heute gehört es zu den bestbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Seit über 30 Jahren werden hier in stilvollem Rahmen wechselnde Ausstellungen mit Schwerpunkten auf der Malerei der Klassischen Moderne, der Nachkriegsavantgarde bis hin zur zeitgenössischen Kunst gezeigt. Zuletzt waren hier vielbeachtete Präsentationen von Daniel Spoerri und Gerhard Richter zu sehen.

Ausstellung: 9. bis 31. Juli 2021

Bank Austria Kunstforum Wien

Freyung 8, 1010 Wien

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Treffer: 5000