Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

20.03.2019 hochkarätige Lauf-Events

GFDK - Reisen und Urlaub

Gleich drei hochkarätige Lauf-Events erwartet Ausdauer-Spezialisten im Mai und Oktober 2019 auf der Baleareninsel. Die Palette reicht vom Ironman in Port d‘Alcúdia über den Marathon in Palma bis zur Challenge Peguera-Mallorca.

Den Auftakt der Saison bildet für viele Athleten der Ironman 70.3 Mallorca am 11. Mai 2019. Los geht‘s am weißen Strand von Port d'Alcúdia mit 1,9 Kilometer Schwimmen.

Es folgt die 90-Kilometer-Radstrecke über Pollença zum Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge und zurück zur Ausgangsbucht. Dort drehen die Teilnehmer beim Laufwettbewerb schließlich noch drei Runden über insgesamt 21,1 Kilometer.

Eine Messe mit Sportartikeln ergänzt das Happening. Ganz ohne Zeitmessung zeigen Kinder und Jugendliche zwischen drei und 16 Jahren beim Ironkids ihr Können. Bewegungs-Enthusiasten logieren im Vier-Sterne-Grupotel Port d'Alcudia. Eine Nacht im DZ ist dort ab 46 €/Pers. zu haben.

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15.03.2019 ein Bild zu Bachs Goldberg-Variationen

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Johann Sebastian Bach geboren am 31. März 1685. In Bachs Geburtsstadt wird am 21. März Bachs 334. Geburtstag begangen – mit einer inklusiven Ausstellung und einem Kunstwerk, welches die Musik Bachs zum Leuchten bringt.

Ab dem Bach-Geburtstag am 21. März zeigt das Bachhaus Eisenach ein Bild zu Bachs Goldberg-Variationen. Geschaffen hat es der New Yorker Architekt und Künstler Benjamin Samuel, der mit dem Werk Ideen der Bachzeit zur Übersetzung von Tönen in Farben aufgriff und fortentwickelte.

Es schlägt eine Brücke zwischen barocker Experimentierlust und moderner Technik und zwischen Musik und bildender Kunst. Benjamin Samuel erweiterte eine alte Idee Newtons und schuf ein Doppelwerk: zwei großformatige Leuchtbilder, betitelt „Goldberg Variationen 30+2“ und „Diabelli Variationen 33+1“.

Er präzisierte die historischen Ansätze und übersetzte die Tonwerke Bachs und Beethovens in 75.730 bzw. 67.770 Zeilen MIDI-Code und transformierte sie per Computer, indem er eine chromatische Tonspirale mit einem HSV-Farbraummodell verknüpfte.

Das Beethovenhaus in Bonn hat das Werk „Diabelli Variationen 33+1“ zur Beethoven-Woche für sein Museum angekauft, es hängt dort nun im Foyer. Auf Vermittlung von Dr. Nicole Kämpken, Leiterin des Beethovenhauses, wird das Partnerwerk, die „Goldberg Variationen 30+2“, nun ab dem 21. März 2019 im Bachhaus Eisenach zu sehen sein.

Zum 334. Bach-Geburtstag am 21. März eröffnet zudem eine Ausstellung der Lebenshilfe Tübingen in Eisenach. Über zwei Jahre haben sich 35 Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung mit der Musik von Bach, seinen Oratorien und Kantaten und seiner Person beschäftigt.

Es entstanden über achtzig Werke, die zuerst zum Bachfest der Neuen Bachgesellschaft 2018 in Tübingen gezeigt wurden und nun für sechs Wochen erneut im Bachhaus Eisenach zu sehen sind.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren schufen sich Künstlerinnen und Künstler im Dialog von Hören und bildnerischem Arbeiten, im Atelier und in inklusiven Workshops ganz eigene Zugänge zu Bachs Werk. So entstanden eine Vielzahl bildnerischer Annäherungen, Interpretationen und Bildkompositionen.

„Sieh Bach – Bildnerische Variationen“

Sonderausstellung des Bachhauses Eisenach in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Tübingen e.V.

21. März bis 5. Mai 2019

Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach

 

 

 

 

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11.03.2019 Man vernachlässigt den Alltag

GFDK - Kultur und Medien - Filme-TV

Am 15.03.2019, 00:10 Uhr, NDR Fernsehen. Im Talk mit Michel Abdollahi blickt Gregor Gysi auf sein Leben zurück. Bei Rollmops und Leberwurstschnittchen sagt der langjährige Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag zu seinem Einstieg in die Politik aus heutiger Sicht: "Ich würde im Dezember ´89 Nein sagen. Ich würde den Job nicht übernehmen. Dafür war er in den ersten Jahren zu hart."

Gysi hatte im Wendejahr 1989 den Vorsitz der SED übernommen, die er dann zur PDS umbaute und mit der er in den gesamtdeutschen Bundestag einzog.

Wer in der ersten Reihe der Politik stehe, so Gysi, nehme sich zu wichtig. Rückblickend habe er seiner Arbeit zu viel untergeordnet: "Man vernachlässigt den Alltag, die Familie, die Freundinnen und Freunde. Und irgendwann zerbricht die Freundschaft. Und dann kannst du nicht nach zehn Jahren anrufen und sagen, jetzt ist wieder alles wie es mal war. Das kannst Du vergessen."

Er habe diese Erfahrung selbst gemacht und möchte andere davor warnen: "Wenn ich noch mal leben könnte, was ich gar nicht will und gar nicht vorhabe, das würde ich anders machen."

Im Gespräch mit Michel Abdollahi auf der Kommandobrücke eines alten U-Boots im Hamburger Hafen erzählt Gregor Gysi Anekdoten aus der ehemaligen DDR, wo er als Rechtsanwalt arbeitete. Auf die Frage, ob er schon mal etwas Illegales gemacht habe, antwortet Gysi: "Selbstverständlich. Ich habe, als es in der DDR noch verboten war, einer Frau geholfen, die verzweifelt war und eine Möglichkeit zur Abtreibung suchte. Und ich kannte einen Arzt."

Noch heute ärgert sich Gysi über die Art und Weise der deutschen Wiedervereinigung: "Wenn man fünf, sechs Sachen übernommen hätte, den Rest nicht. Dann wäre das Selbstbewusstsein der Ostdeutschen angestiegen, weil die gesagt hätten:

Trotz der Diktatur, sechs Sachen sind so gut, dass sie jetzt in ganz Deutschland gelten. Und die Westdeutschen hätten erlebt, dass wegen des Hinzukommens des Ostens sich ihre Lebensqualität erhöht hätte. Das tut mir noch heute leid, weil es auch das Bewusstsein der Einheit in der Bevölkerung prägt."

Beim Käpt'ns Dinner zwischen rostigem Stahl und russischem Kriegsmobiliar ist alles anders: keine Kerzen, kein Tischtuch und erst recht keine Zeit für belanglose Plaudereien. Hier wird's eng und intensiv und persönlich, jenseits aller Politik. Es geht um Privilegien, den Glauben an Gott und Drogen. Eine halbe Stunde Talk an Bord eines russischen U-Boots aus dem Kalten Krieg, zur Lage der Nation und allem, was sonst noch wichtig ist.

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11.03.2019 Erster Ski Triathlon in Ellmau

GFDK - Reisen und Urlaub

Wenn es darum geht, die Laureus Sport for Good Foundation zu unterstützen, lassen sich „Kaiser“ Franz Beckenbauer sowie Ski-Legende Maria Höfl-Riesch und Olympiasieger Felix Gottwald nicht lange bitten – zumal es sich am 23. März 2019 um einen eher außergewöhnlichen Wettbewerb handelt:

Erstmals findet auf der Stanglleit'n in Ellmau am Wilden Kaiser/Österreich ein Ski Triathlon statt. Auch wenn die Disziplinen mit dem olympischen Wettbewerb wenig gemeinsam haben:

Spannung und Gaudi dürften bei Riesenslalom, Biertischrodeln und Schneeball-Zielwurf gleichermaßen Aktive wie Fans begeistern. Der Erlös des Charity-Triathlons fließt in soziale Sportprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Insgesamt 80 Unterstützer erwartet das Team um Organisator Marcus Höfl (MHM Majors GmbH): „Das Teilnehmerfeld besteht aus aktiven und ehemaligen Sportlern, Laureus-Sport-for-Good-Botschaftern, VIPs und Förderern der Stiftung“, so Höfl.

Der Reinerlös kommt der Laureus Sport for Good Foundation Deutschland und Österreich zugute. Wie hoch der Betrag ausfallen wird, erfahren Teilnehmer und geladene Gäste bei der festlichen Abendveranstaltung im Bio-Hotel Stanglwirt in Going am Wilden Kaiser.

„Es freut und ehrt uns sehr, dass Ellmau und Going Austragungsorte für eine so hochkarätige Charity-Veranstaltung sind und wir unterstützen natürlich, wo wir nur können“, meint Peter Moser, Tourismusmanager Ellmau.

Nach dem erfolgreichen Bike&Ski Night Race im Januar ist der Ski Triathlon die nächste medienwirksame Eventpremiere in diesem Winter“, ergänzt Lukas Krösslhuber, Geschäftsführer Tourismusverband Wilder Kaiser.

„Beide Events sind als jährliche Veranstaltung konzipiert, um das Unterhaltungs-Image von Ellmau mittelfristig zu stärken. Besonders freut mich, dass der Stanglwirt dabei ist, steht er doch mehr als jeder andere für die Themen Sport, Promis und soziale Verantwortung.“

„Laureus Sport for Good investiert die Erlöse aus dem Ski Triathlon in soziale Sportprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Österreich und Deutschland. Unser Ziel ist es, den Wert von jedem gespendeten Euro zu multiplizieren, indem wir mit Wissen und dem globalen Laureus-Netzwerk aktiv zur Seite stehen.

So können sich die Projekte bestmöglich entwickeln und Stück für Stück mehr jungen Menschen über den Sport helfen, ihre Potenziale zu entfalten“, sagt Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria.

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08.03.2019 Der Katzenbaum im Foyer

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Bereits beim Betreten des Kunsthauses steht man in einer kleinen Ausstellung: Der Katzenbaum im Foyer mit einer Höhe von über drei Metern wurde von Oliver Klimpel als Präsentationsfläche für Kunst entworfen.

Er zeichnet sich durch eine modernistisch anmutende architektonische Form aus und ist Dreh- und Angelpunkt des Foyers.

Das tiefgrün glänzende Kunststoffobjekt fungiert als eigenständige Plastik, aber auch als funktionales Möbel und Displayobjekt und ist zugleich Podest und Interventionsraum. Ab dem 12. März bietet das Objekt Platz für künstlerische Einzelpräsentationen.

Bei der ersten Bespielung mit den Werken von Laura Wagner entsteht ein Kontrast zwischen ihren rauen, in Serie entstandenen Betonplastiken und dem modularen, sanft glänzenden Katzenbaum von Klimpel. Frei zugänglich zu besichtigen ist der Katzenbaum mit dieser ersten Intervention bis 22. April 2019.

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08.03.2019 Der Diagonale’19-Trailer

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Der Diagonale’19-Trailer - Der diesjährige Trailer ist eine Kurzversion von Johann Lurfs neuem Kurzfilm Cavalcade: Er zeigt ein sich beschleunigendes, unter Stroboskoplicht sich plötzlich scheinbar rückwärts drehendes, farbenfrohes Wasserrad, das von kurzen Texten unterbrochen wird, die ein Aufruf gegen politische Hetze und Scheinwahrheiten sind.

Auch das Wasserrad mit aufgedruckten konzentrischen Mustern ist im Kunsthaus ausgestellt und fügt sich mit den Bildern der Earth Series zu einer konzentrierten Ausstellung über visuelle Täuschungen im Bewegtbild: eine aufregend-sinnliche Untersuchung des filmischen Realitäts-, Illusions- und Imaginationspotenzials. Denn Film und Bild können sowohl schön als auch gewaltig lügen.

Die Erde von oben

Am 24.12.1968 schießt William Anders während der Apollo-8-Mission ein wegweisendes Bild der Erde. Das Bild Earthrise, das laut TIME Magazine zu den 100 einflussreichsten Fotos der letzten zwei Jahrhunderte zählt, ist zwar eines der ersten realen Abbilder unseres Planeten, beileibe aber nicht das erste Bild der Weltkugel in der Film- und Fotogeschichte.

Gemeinsam mit Laura Wagner widmet sich Johann Lurf für das Projekt Earth Series seit 2017 diesen „Weltbildern“ choreografierter Realitäten, Sehnsüchte und Fiktionen. Diese Arbeit, für die er sich durch endlose Filmarchive gearbeitet hat, ist strukturell verwandt mit seinem Film, für den er letztes Jahr mit dem Diagonale-Preis für Innovatives Kino ausgezeichnet wurde.

Für die Earth Series haben die beiden Kunstschaffenden aus einer Vielzahl von Filmstills filmische „Weltbilder“ vor und nach den ersten Fotos der Erde aus dem All zusammengetragen. Aus geradezu taktil anmutenden Pigmentdrucken stellen sie quer durch die Geschichte lesend formal ähnliche Ansichten des blauen Planeten in Bildkompositionen zusammen.

Diese offenbaren den Film als Instrument, aber auch als endlos erweiterbares Konstrukt von Wahrnehmung. Neben einzelnen Filmstills begleiten die mit Bleistift geschriebenen Filmdialoge den jeweiligen Ausschnitt.

So werden die Bilder zu einem sprechenden Gegenüber, das aus der Zweidimensionalität des Wandbildes heraustritt und die Ebenen der Zusammenstellung des Bewegtbildes in seinen Einzelteilen sowie dessen endloses Potenzial einer magischen Vorstellungswelt zeigt.

Auch im Jahr 2019 kooperiert das Kunsthaus Graz mit der Diagonale und zeigt im Space03 sowie im Foyer eine Ausstellung. Johann Lurf, der im Vorjahr den Diagonale-Preis für Innovatives Kino der Stadt Graz für seinen Film ★  gewann, schuf den Trailer der Diagonale’19. Im Original mit zwei 35mm-Kameras und in 3-D gedreht, ist der Trailer ein digitales Exzerpt eines Fünfminüters, der im regulären Programm der Diagonale zudem als 3-D-Projektion zu sehen sein wird.

 

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08.03.2019 Im Kunsthaus Graz zu sehen

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Schon seit mehreren Jahren beschäftigt sich Laura Wagner mit ikonischen Körpern wie jenem des Obelisken sowie mit den Themen Macht, Unterdrückung und Grenzen.

Ihre 12-teilige plastische Serie Cyclone Fence (2019), die spezifisch für das Kunsthaus Graz entstanden ist, zeigt zu Beton gewordene Lichtwürfe durch einen Maschendrahtzaun, wie wir ihn von Einfriedungen und Grenzziehungen kennen.

Auf der Basis fiktiver, durch den Zaun projizierter Strahlen entstehen berechenbare Objekte. Betonquader mit unterschiedlichen Längen und abgewinkelten Enden legen sich auf die Böden und über Vertiefungen und bilden ein raues Gegenüber zum grün glänzenden Katzenbaum im Foyer des Kunsthauses.

Im Kunsthaus Graz präsentiert Lurf neben der Langversion des Trailers die gemeinsam mit Laura Wagner produzierte Fotoserie Earth Series sowie Cavalcade, das wichtigste Bildelement und Prop aus dem Trailer.

Parallel dazu bespielt Laura Wagner als erste Künstlerin mit zwei Serien aus der Reihe Obelisks den sogenannten Katzenbaum von Oliver Klimpel.

Dieser steht seit Beginn des Jahres 2019 im Foyer des Kunsthauses und ist sowohl eigenständiges Werk als auch Präsentationsfläche für Kunst. Beide Ausstellungen werden am 12. März um 19 Uhr eröffnet und sind bei freiem Eintritt zugänglich.

Eröffnung: 12. März, 19 Uhr
13.03.–22.04.2019

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05.03.2019 zwei herrschsüchtige Könige

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. Streiten kann ja so schön sein. Natürlich besonders dann, wenn es andere machen und man sich ganz entspannt zurücklehnen und die Streithähne dabei beobachten kann. Und wenn es um die Frage geht, wer in welcher Situation eigentlich der Bestimmer ist, macht das Zusehen ganz besonders viel Spaß.

Das hat sich wohl auch die Autorin Gertrud Pigor gedacht und zu diesem Thema ein witziges und unterhaltsames Theaterstück für Kinder mit dem Titel „Ein König zu viel“ geschrieben.

Wer miterleben möchte, wie der Streit zwischen zwei herrschsüchtigen Königen ausgeht, der sollte die Vorstellung am Ostermontag, dem 22. April ab 15 Uhr in der Box des Schauspiel Essen nicht verpassen. Besonders auch darum, weil es die letzte Aufführung in dieser Spielzeit ist.

Die Geschichte beginnt an einem wunderbar sonnigen Morgen: Für seinen Ehrentag hat sich König Fritz eine Fahrt mit seinem höchstpersönlichen goldenen Heißluftballon gewünscht. Vor aller Augen steigt er in den Himmel und gleitet majestätisch dahin.

Doch plötzlich taucht ein zweiter Heißluftballon am Himmel auf und kreuzt seinen Weg. Oje, das sieht nicht gut aus. Ein lautes „Platsch!“ und beide Ballonfahrer stürzen ins Meer. Jetzt ist nicht nur der Ehrentag ins Wasser gefallen, König Fritz strandet auch noch mit dem anderen auf einer einsamen Insel.

Doch damit nicht genug: Der freche Kerl behauptet sogar, ER sei der wahre König! König Karl, so nennt er sich. Jetzt ist guter Rat teuer. Beide sehen aus wie ein König, beide sprechen wie ein König, aber für Fritz und Karl steht eindeutig fest:

„Hier ist ein König zu viel“ Da es aber niemanden auf der Insel gibt, dem sie befehlen könnten eine Entscheidung zu treffen, muss ein Wettkampf her: Wer beim Boxen gewinnt, der soll der wahre König sein. Und dann kommt alles doch ganz anders …

In der Inszenierung von Intendant Christian Tombeil, die für die allerkleinsten Theaterfans ab vier Jahren geeignet ist, spielen Janina Sachau und Aless Wiesemann die beiden Könige. Für das passende Inselambiente und die Kostüme sorgt Carla Friedrich. Dramaturgie: Vera Ring.

Eintritt: € 10,00 (€ 6,60 ermäßigt).

Kartenvorverkauf: 0201/81 22-200.

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04.03.2019 Die Abgründe von Menschen

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. Nachdem mit „Wer bin ich?“ und „Von Sternschnuppen und Mauern“ Ende Januar die ersten beiden Bühnenprojekte der Theaterpädagogik am Schauspiel Essen Premiere feiern konnten, folgen Anfang April zwei weitere spannende Inszenierungen.

Das Projekt „Nichtsnutze voller Tatendrang“, das am Samstag, dem 6. April ab 16 Uhr erstmals in der Box gezeigt wird, führt eine Gruppe junger Menschen, „Die Nichtsnutze“, ins Gerhard-Kersting-Haus und zu speziellen Fragen:

„Wie sah der Alltag der dort lebenden Senioren aus, als sie selbst Kinder waren?“ und „Welche Geräte, die heute selbstverständlich sind, gab es damals nicht?“ Im Gespräch mit den pflegebedürftigen Menschen stoßen „Die Nichtsnutze“ auf Geschichten aus einer anderen Zeit.

Dadurch angeregt untersuchen sie ihren eigenen Alltag, und es entsteht der Plan, selbst Erfahrungen in einer ganz anderen Zeit zu sammeln.

Unter der Leitung von Theaterpädagogin Aline Bosselmann haben Ilayda Arslam, Knut Kolckmann Emilia Meyer, Marla Suter und Tom Verheyen dieses „Spiel, das den eigenen Alltag unter die Lupe nimmt und dabei die Zeit verlässt“ entwickelt. Bühne und Kostüme steuert Lena Natt bei. „Nichtsnutze voller Tatendrang“ ist geeignet für Zuschauer ab 10 Jahren.

Das zweite Bühnenprojekt, das an diesem Tag Premiere feiert, trägt den Titel „Scheißvieh“ und wird ab 19 Uhr in der Casa aufgeführt. Darin geht es um Menschen aus einer Wohn­siedlung irgendwo auf diesem Planeten.

Nachdem die gesehen haben, was in ihrer kleinen Welt passiert, fühlen sie sich komisch. Ihnen wird ganz anders, denn sie wurden Teil einer Begegnung von Zweien, die sich aufmachen, das so genannte „Monster in sich“ zuzulassen ...

Unter der Leitung von Theaterpädagoge Marguerite Windblut untersuchen Shaker Alhaddad, Zuzanna Bischoff, Tamara Breuer, Elke Felgner, Claudia Grade, Lisa Honermann, Paul Machnik, Laura Mangala, Diyar al Mohammad, Anna Luise Simon, Lena Wilting, Sylvelin Zenk-Kurschinski, Johanna Fee Ziemes und Sarah Zynga, ob der Monsterfunke auf die Menschen aus der Wohnsiedlung tatsächlich überspringt. Und sie fragen, was das überhaupt ist, das Monster in einem.

Zum „Scheißvieh“-Team gehören außerdem noch Greta Strauch, die für das Bühnenbild und die Kostüme sorgt, sowie Dramaturg Florian Heller. Altersempfehlung: ab 14 Jahre.

Eine weitere Aufführung findet am Samstag, dem 13. April ab 19 Uhr in der Casa statt.

Der Eintritt bei den Vorstellungen beträgt € 6,60.

Kartenvorverkauf: Tel.: 0201/81 22-200

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03.03.2019 Güllen ist überall

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. Sie sind arm, sie wirken hoffnungslos und sie leben in dem heruntergewirtschafteten Provinzkaff Güllen. Doch als eines Tages außerplanmäßig der „Rasende Roland“ in ihrem Bahnhof Halt macht und die mittlerweile steinreiche Tochter des Ortes Claire Zachanassian dem Schnellzug entsteigt, glimmt bei den Bewohnern plötzlich Hoffnung auf.

Geld stinkt nicht?

Claire verspricht den Güllenern die Spende von einer Milliarde – unter einer Bedingungen: Zunächst müssten sie ihren Mitbürger Alfred Ill umbringen, mit dem sie noch eine Rechnung offen hat.

Nach anfänglicher Empörung über das unmoralische Angebot, scheint nach und nach neuer Wohlstand im maroden Nest einzuziehen. Die Leute kaufen plötzlich wieder – teuer und auf Pump. Alfred Ill ahnt, dass es mit der Standfestigkeit seiner Mitbürger nicht weit her ist. Eine Hetzjagd durch die Stadt beginnt.

Was die unterschiedlichen Figuren in Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ an- und umtreibt, wie es um ihre Moral tatsächlich bestellt ist und welche ästhetischen Mittel Regisseur Thomas Krupa in seiner 2017 fürs Grillo-Theater entstandenen Inszenierung einsetzt, das sind die Themen des Öffentlichen (Schau-)Spielworkshops, zu dem die Theaterpädagogik des Schauspiel Essen am 11. April ab 16:45 Uhr einlädt.

Im Gespräch und in praktischen Übungen nähern sich die Workshop-Teilnehmer zunächst dieser tragischen Komödie an, anschließend geht es ab 19:30 Uhr in die Vorstellung. Danach besteht noch die Möglichkeit zum gemeinsamen Meinungsaustausch in der Theater-Kantine.

Interessenten können sich unter 0201/81 22-334 oder theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de anmelden. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, Eintrittskarten für „Der Besuch der alten Dame“ kosten für Workshop-Teilnehmer lediglich € 10,00 (ermäßigt € 6,60).

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