Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

24.03.2020 für die Menschen in Hamburg

GFDK - Kultur und Medien

887 Coronavirus-Fälle in Hamburg bestätigt, Stand 23.03.2020. "Hamburg hält zusammen" - NDR 90,3 und Hamburg Journal starten Gemeinschaftsaktion für die Menschen in Hamburg. Die aktuelle Corona-Pandemie verändert unser Leben.

"Den NDR erreichen täglich außerordentlich viele Anfragen und Rückmeldungen über viele Kanäle", sagt Sabine Rossbach, Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg. "Dadurch wissen wir:

Die Menschen in Hamburg sind besorgt, aber verhalten sich zugleich auch unglaublich solidarisch. Sie helfen dabei ganz konkret den Menschen in ihrem Umfeld, die diese Hilfe nun dringend brauchen."

NDR Landesfunkhaus Hamburg startet Gemeinschaftsprojekt

Genau deshalb startet das NDR Landesfunkhaus Hamburg jetzt das neue Gemeinschaftsprojekt "Hamburg hält zusammen". Neben der aktuellen Berichterstattung geht es bei NDR 90,3, im Hamburg Journal des NDR Fernsehens und online auf NDR.de bei der Aktion um die Vielzahl der persönlichen Erlebnisse und individuelle Hilfsaktionen.

"Wir wollen zeigen, wie die Menschen in unserer Stadt trotz der schwierigen Situation füreinander einstehen und sich engagieren", so Rossbach weiter. "Und wir wollen daran mitarbeiten, dass Hilfesuchende und Hilfe auch zusammenfinden. Denn Hamburg hält zusammen - gerade in dieser Zeit."

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte

Teilen Sie Ihre Geschichte mit uns: Wie erleben Sie die aktuelle Situation in Hamburg? Welche Veränderungen fallen dabei besonders schwer? Was läuft trotz der ungewöhnliche Situation gut? Haben Sie Tipps für den Alltag? Möchten Sie selber helfen, oder gerne "Danke" sagen?

Rufen Sie uns unter der kostenfreien Telefonnummer 0 8000 903 903 an, schicken Sie uns eine Nachricht über unsere Internetseite ndr.de/903 oder nutzen Sie den Messenger in der NDR Hamburg-App. Mehr Informationen und eine Seite mit allen Informationen finden Sie online unter ndr.de/hamburg.

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21.03.2020 Hühner, Rinder und Schweine

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Tiere leiden unter kilometerlangen Staus, stundenlangen Wartezeiten an den Grenzen und können nicht adäquat versorgt werden.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN fordert von der Europäischen Kommission, den deutschen Amtsveterinärbehörden und den zuständigen Ministerien einen sofortigen Stopp der Lebendtiertransporte, weil die Tiere in Warentransportern in kilometerlangen Staus an Grenzen unter Schmerzen, Durst und Stress leiden:

Auch an der deutsch-polnischen Grenze stehen Tiertransporter in bis zu 60 Kilometer langen Warteschlangen.

 „Während der Rest der Welt stillsteht, werden Hühner, Rinder und Schweine von Deutschland ausgehend quer durch die EU und in Drittstaaten gefahren – denn die Tiere werden schlichtweg als Ware angesehen. Sie leiden unter Angst, entsetzlichem Durst und können nicht adäquat versorgt werden.

Behörden dürfen Transporte nicht genehmigen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass die Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit leiden werden. Das ist jetzt der Fall, deswegen muss sofort gehandelt werden.

Der Transport von lebenden Tieren über Grenzen hinweg muss, zumindest für die Zeit der Corona-Pandemie, komplett gestoppt werden. Anstatt lebende Tiere zu transportieren, können Exporte von gekühltem oder gefrorenem Fleisch und tierischen Produkten durchgeführt werden“, so Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer VIER PFOTEN Deutschland.

Schriftlicher Appell an EU, deutsche Veterinäre und
Bundesministerien


In Deutschland fordert VIER PFOTEN die zuständigen Veterinärämter in einem Brief auf, aktuell keine Tiertransporte zu genehmigen, die über bundesdeutsche Grenzen hinausgehen.

In einem weiteren schriftlichen Appell an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verlangt die internationale Stiftung für Tierschutz einen bundesweiten Stopp aller grenzüberschreitenden Tiertransporte, da auch durch die Fahrer enorme Infektionsrisiken bestehen.

Diese können im Ausland Menschen anstecken oder bei ihrer Rückkehr den Virus nach Deutschland tragen.

Gemeinsam mit weiteren Organisationen fordert VIER PFOTEN zudem die Europäische Kommission dazu auf, grenzüberschreitende Lebendtiertransporte sofort auszusetzen.

Durch Verzögerungen müssen die Tiere noch länger als ohnehin in den LKW ausharren. Tierärzte und Polizei haben aufgrund der Corona-Krise noch weniger Zeit und Ressourcen, den Tierschutz zu gewährleisten.

Darüber hinaus fordert VIER PFOTEN, dass auch alle Exporte lebender Nutztiere auf dem Seeweg in Nicht-EU-Staaten eingestellt werden, denn Schiffe, die in Häfen außerhalb der EU ankommen, dürfen die Tiere womöglich nicht entladen, wenn die Länder ihre Grenzen schließen. Für die Tiere bedeutet dies qualvoll lange Wartezeiten ohne Versorgung und mit ungewissem Ausgang.

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19.03.2020 Yoga ist Ruhe und Entspannung

GFDK - Stil und Lifestyle - Olaf Niclasen

Immer mehr Menschen finden im Yoga die Ruhe, Entspannung und auch die sanfte körperliche Beanspruchung, die sie als Ausgleich zu den immer höheren Drehzahlen des täglichen Lebens dringend suchen. 

Dies erfuhr auch Ute Ferrao, die in ihrem Hotelresort in Goa/Indien eine wachsende Anzahl von YogalehrerInnen mit ihren Schülerinnen und Schülern beherbergte. So kam Ute auf die Idee, Yogakleidung nach eigenen Entwürfen vor Ort in Indien, dem Mutterland des Yoga, produzieren zu lassen. 

Schließlich gründete Ute zusammen mit Olaf Niclasen, der für den Vertrieb zuständig ist, in Deutschland die Ayam Conscious Life GmbH. Diese präsentierte ihre Startkollektion erfolgreich auf der Innatex in Wallau der Öffentlichkeit.
Die Vision 

Die Kleidung sollte eine Reflektion der Yogawerte nach außen hin darstellen und außerdem schön, zweckmäßig und haltbar sein.

Für Ute Ferrao sind die nachhaltige Produktion und die faire Beteiligung aller an der Wertschöpfung Beteiligten die Vorbedingung für jedes Geschäft. Daher war die Zertifizierung nach dem GOTS-Siegel (siehe global-standard.org) die beste Art, die Fairness gegenüber den Menschen und der Umwelt sicher zu stellen.


Das Besondere an Ayam 

100% Indien: Vom kontrolliert biologischen Anbau der Baumwolle über die ganze Verarbeitungskette bis hin zur Endfertigung in der Näherei werden die Kleidungsstücke komplett in Indien, dem Mutterland des Yoga, gefertigt. Darauf legt Ute Ferrao Wert.

100% GOTS: Der Global Organic Textile Standard, kurz GOTS, enthält strenge Richtlinien sowohl für die Umweltbelastung der Produktionsschritte als auch für die Rechte der MitarbeiterInnen in den beteiligten Betrieben. Alle Betriebe der indischen Herstellkette wurden genau wie die Ayam Conscious Life GmbH in Deutschland selbst nach GOTS zertifiziert. So sind z. B. genmanipulierte Baumwolle, Kinderarbeit und schädliche Substanzen schon bei der Herstellung verboten. 

100% Yoga: Die Kleidung wurde von Ute Ferrao und der italienischen Designerin Ganga so gestaltet, dass alle Yogaformen ohne störende Ablenkungen ausgeübt werden können. Außerdem soll die TrägerIn sich dabei wohl fühlen und nicht zuletzt gut aussehen, auch abseits der Yogamatte. 

100% Qualität Ayam verwendet Jerseystrick aus 100% kbA-Baumwolle sowie aus 95% kbA-Baumwolle mit 5% Elasthan. Diese hautschmeichelnden, dichten Stoffe fühlen sich sehr angenehm an, sind formhaltig, verschleißfest und besitzen eine lange Lebensdauer.

Der bei einigen Stücken eingesetzte Schrägschnitt, engl. bias cut, verbessert die Dehnbarkeit, wodurch sich die Kleidung den Bewegungen optimal anpasst, besser fällt und besser aussieht.

Die Kollektion 

Ayams erste Kollektion umfasst 18 Modelle mit Ober- und Unterteilen für Frauen und Männer. Bei den Schnitten reicht das Spektrum von den praktischen Basics, wie sie die langen Schnürbundhosen darstellen, bis hin zu den bauchfrei getragenen Tops, den kurzen Shorts und Hosenröcken sowie den bequemen Harems- und Hipsterhosen.

Für Männer gibt es u. a. die lange Haremshose, die jegliche Bewegungsfreiheit gewährt. Die Teile der Ayam-Kollektion können, wenn man es möchte, durch ihre bewusste Schlichtheit und die ungewöhnlichen Schnittführung die Individualität und Unverwechselbarkeit ihrer Träger ausdrücken. 

An Farben wählte Ute einen rohen Weißton aus, der als Hauptfarbe für Yoga sehr gut mit dem dazu gewählten dunklen Braunton harmoniert, der für die meisten Unterteile eingesetzt wird.

Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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19.03.2020 Musikwettbewerb fällt aus

GFDK - Kultur und Medien

Nun wurde auch der schlechteste Musikwettberwerb europas abgesagt, und darüber muß man nicht einmal traurig sein. Die Europäische Rundfunk Union (EBU) hat zur Corona-Prävention den Eurovision Song Contest 2020 abgesagt. Die drei Shows des ESC – zwei Halbfinale am 12. und 14. Mai sowie das Finale am 16. Mai – hätten in Rotterdam / Niederlande über die Bühne gehen sollen.

Deutschland wäre im Finale von Ben Dolic mit dem Song „Violent Thing“ vertreten worden.

Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung: „Das haben wir erwartet und befürchtet - es ist leider die einzig richtige Entscheidung. So enttäuschend es für alle Beteiligten, für alle Künstlerinnen und Künstler und alle Zuschauerinnen und Zuschauer in Europa und Australien ist, so gilt doch auch für den ESC: Die Gesundheit aller muss oberstes Ziel sein.

Durch intensive Gespräche weiß ich, dass sich das niederländische Team um Executive Producer Sietse Bakker, die EBU mit Jon Ola Sand sowie die Reference Group hochprofessionell, sehr verantwortungsvoll und gründlich allen Fragen gestellt hat, die die Corona-Epidemie für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Eurovision Song Contest aufwirft.

Ich habe uneingeschränktes Vertrauen, dass alle Verantwortlichen mit Hochdruck an der bestmöglichen Lösung für den ESC 2021 arbeiten.

2020 wird das erste Jahr seit 1956 sein, in dem es keinen Eurovision Song Contest in Europa geben wird. Was das im Detail für uns und unseren Künstler Ben Dolic mit seinem erfolgreichen Song ‚Violent Thing‘ bedeutet, werden wir jetzt mit unseren kreativen Partnern besprechen.“

Was das Erste am 16. Mai im Hauptabendprogramm zeigen wird, wird zeitnah entschieden. Ob es ein europaweites Angebot der EBU für alle 41 Länder, die in diesem Jahr am ESC teilgenommen hätten, geben kann oder ob das Erste einen Eurovisions-Abend zeigen wird, teilen wir so schnell wie möglich mit.

Die Halbfinale hätte ONE übertragen. Auch dort steht das Alternativ-Programm derzeit noch nicht fest.

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18.03.2020 Ausstellung in St. Peterburg - verschoben

GFDK - Kultur und Medien

Aufgeschoben, nicht aufgehoben - Die für den 1. April geplante große Doppelausstellung „Transit“ im renommierten Puschkin-Museum/Villa Derzhavin  - auf zwei Etagen - muss wegen des Coronavirus verschoben werden.

Der Düsseldorfer Galerist Dirk Geuer, Initiator der Bilderschau und Kooperationspartner des russischen Museums betont. „Die Exposition ist nur verschoben – nicht abgesagt.“ Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Momentan werden zahlreiche großformatige Arbeiten der beiden Künstler in der Galerie von Dirk Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf gezeigt.

Die Ausstellung läuft bis Ende April. Übrigens: Die beiden Künstler sind Atelierpartner in Düsseldorf. Ihre Freundschaft beruht auf hoher gegenseitiger Wertschätzung.

Dieter Nuhr ist einem breiten Publikum vor allem als scharfzüngiger Kabarettist bekannt. Was viele nicht wissen: Nuhr hat Kunst an der ehemaligen Folkwang Schule in Essen (heute: Folkwang Universität der Künste) studiert und die Malerklasse von Laszlo Lakner besucht.

(Lakner wurde 1972, 1976 und 1990 zur Teilnahme an der Biennale Venedig und 1977 zur Documenta in Kassel eingeladen).

Seit 1995 widmet Nuhr sich neben seinen Auftritten als Kabarettist zunehmend der Fotografie. Seit 1999 stellt er seine Fotos, die meist auf Reisen entstehen, international erfolgreich aus. Seine Motiv: Häuserwände, abgerissene Tapeten oder Plakate. Seine Fotografien sind auf Stoff gedruckt und wirken sehr malerisch.

 

 

 

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16.03.2020 Ende der Skisaison in Tirol

GFDK - Reisen und Urlaub

Das Coronavirus hat in Tirol eingeschlagen. Das Paznauntal und die Gemeinde St. Anton am Arlberg sind unter Quarantäne gestellt worden. Die Skisaison in mehreren Bundesländern, darunter auch in Tirol, wird nach diesem Wochenende vorzeitig beendet.

Die  Sonnenskilaufwoche, das legändäre Skirennen "Der Weiße Rausch" und die New Orleans meets Snow werden wohl in diesem Jahr ausfallen. Aber nicht nur das: Österreich und ganz Italien haben dicht gemacht. Bis Ende April dürften alle Reisen nach Tirol nicht machbar sein. Danach sehen wir weiter.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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14.03.2020 kein Anspruch auf Entschädigungen

GFDK - Kultur und Medien

Der Coronavirus COVID-19 hat sich mittlerweile in den meisten Teilen der Welt verbreitet und beeinträchtigt das öffentliche Leben erheblich – einschließlich des Flugverkehrs. In der Folge herrscht aktuell viel Unklarheit bei Passagieren und Fluggesellschaften.

Die Verbraucherschutz-Organisation Association of Passenger Rights Advocates (APRA) macht aktuell klar, dass Flugprobleme aufgrund des Virus als außergewöhnliche Umstände zu werten seien.

Keine Entschädigungen wegen Corona-Flugproblemen

Normalerweise haben Passagiere bei Flugausfällen oder -verspätungen unter Umständen einen Anspruch auf Entschädigungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person. Dies gilt jedoch nur, wenn dieses Flugproblem in dem Verantwortungsbereich der jeweiligen Airline lag.

Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden jedoch alle APRA-Mitglieder konsequent ablehnen.

Dennoch stehen die Airlines weiterhin in der Beförderungspflicht und müssen ihren Passagieren die Ticketkosten bei Flugausfällen ersetzen oder eine Alternativbeförderung ermöglichen. Stranden Passagiere über Nacht an einem Airport, haben diese zudem unter anderem Anspruch auf die Unterbringung in einer Unterkunft sowie die Beförderung dorthin.

Adeline Noorderhaven, Präsidentin der APRA, kommentiert: „Unsere Mitglieder haben bereits proaktiv damit begonnen, Entschädigungen für Fluggäste im Zusammenhang mit COVID-19 abzulehnen. Fluggäste sind sehr schutzbedürftige Verbraucher.

Es ist unsere Mission, sie zu verteidigen, wenn sie rechtswidrig behandelt werden. Dennoch finden wir es wichtig, stets realistisch vernünftig zu denken.

Rechtsklarheit und -sicherheit sind in der gegenwärtigen Situation von größter Bedeutung. Unserer Ansicht nach ist die aktuelle Corona-Krise mittlerweile eindeutig außerhalb der Kontrolle der Fluggesellschaften und sollte daher rechtlich als außergewöhnlicher Umstand eingestuft werden.

Wir bewerten Ansprüche von Fall zu Fall, helfen den Passagieren mit einer unkomplizierten Durchsetzung ihrer Rechte. Dadurch entlasten wir auch die Fluggesellschaften, da wir nur wirklich entschädigungsberechtigte Forderungen an diese weiterleiten.

Von überforderten Rechtssystemen, verwirrten Passagieren und frustrierten Airlines profitiert schließlich niemand.

Wir möchten  betonen, dass ein solider Rahmen der Fluggastrechte heute entscheidender denn je ist. Einige Fluggesellschaften haben bereits klargestellt, dass die aktuelle Krise die Konsolidierung innerhalb der Luftfahrtindustrie vorantreiben wird und einige kleinere Airlines ihren Betrieb vermutlich aufgeben werden.

Dadurch werden Verbraucher mittelfristig eine geringere Auswahl an Airlines haben und aufgrund dieser oligopolähnlichen Situation mit höheren Preisen konfrontiert sein.

Wir werden weiterhin eng mit den EU-Institutionen zusammenarbeiten und darauf vertrauen, dass sie diese Krise angemessen bewältigt wird und die Passagiere auch in Zukunft im Zentrum der Interessen aller Luftfahrt-Vertreter stehen.“

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13.03.2020 Torstraßen Festival 2020

GFDK - Kultur und Medien

2020 feiert das Torstraßenfestival schon sein zehntes Jubiläum und wir bringen zu dieser Feier über 30 Künstler*innen, Bands und DJs, als auch die Fans und Akteur*innen der verschiedenen Musikszenen, an einem Tag und einer Nacht in verschiedenen Spielstätten in Berlin Mitte zusammen. 

Wir stellen dazu das in den Vordergrund, was das Festival für uns immer im Kern ausgemacht hat - und organisieren eine musikalische Entdeckungsreise durch die verschiedenen Ecken des Berliner Pop Undergrounds und seiner internationalen Verbindungen.

Als Geburtstags-Special planen wir eine Fotoausstellung mit den vielen Fotos aus unserem Archiv - das gleichzeitig auch ein wenig die jüngste Geschichte der Berliner Musikszenen begleitet. 

Zum Super Sunday sind wir dann mit dem Independent Label Market in den schönen Räumlichkeiten der Volksbühne. Auf dem Independent Label Market können tagsüber Platten, Tapes und Zines von mehr als 50 Labels erstanden werden und abends beenden wir das Festival mit einem letzten Konzert im Großen Haus.

Umarmungen, Verschränkungen, Wachstum 

Das römische X markiert die Dekade und funktioniert als Leitmotiv für die Jubiläumsausgabe des Festivals. 

Das X steht symbolisch für Aufeinandertreffen und Austausch, für die gekreuzten Wege und Perspektiven, die sich begegnet, überschneiden oder auch widersprechen.

Von Beginn an hat das Torstraßen Festival verschiedenste Sounds, Szenen, Orte und Menschen zusammengeführt, das X steht für die Geschichte des Festivals, seinem Ethos und Anspruch.

In einem weiteren Kontext möchten wir das X den Themen Community und Solidarität widmen. Angesichts von Umweltzerstörungen und Klimawandel, dem Anwachsen alter und neuer Formen des Faschismus, als auch durch die im Neoliberalismus gewachsenen individualisierten Gesellschaften, ist es dringlich Gemeinschaft zu bilden, zusammenzukommen, solidarisch zu agieren und aus dem »independent« ein »interdependent« zu machen, um gemeinsam Handlungsfähigkeit zu entwickeln, unter Einbeziehung und Aushandlung verschiedener, vor allem auch marginaler Perspektiven.

Freitag, 12. Juni 2020 @ ACUD
Festivaleröffnung & Vernissage 

Samstag, 13. Juni 2020 ab 14:00 Uhr,
Konzerte in verschiedene Spielstätten in Berlin-Mitte
(Roter und Grüner Salon der Volksbühne, AckerStadtPalast, Z-Bar, Prassnik, ACUD, Schokoladen und eine Outdoor-Bühne im Rosengarten)


ab 23:00 Uhr Clubnacht im ACUD

Sonntag, 14. Juni 2020, 12:00 bis 18:00 Uhr
Independent Label Market (kostenfrei zugänglich) und Abschlusskonzert (20:00 Uhr) in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz

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13.03.2020 aus Sicht der Vergangenheit

GFDK - Kultur und Medien

"Gewalt-Staat-Ästhetik” verbindet die Serien „SEK-Spinde” von Eva-Maria Horstick und „Schwule Nazis” von Tankred Tabbert, die mal aus historischer Perspektive, mal aus Sicht der Gegenwart nach den Menschen hinter den Kulissen staatlicher Macht fragen.

Ihre Gesichter dürfen nie zu sehen sein und auch ihre Namen existieren nur im Verborgenen:

Für Eva-Maria Horstick, die als erste die Spinde von Sondereinsatzkommando-Polizisten fotografierte, sind diese Aufnahmen gleichzeitig Psychogramme ihrer Besitzer, die in Zeiten eines anhaltenden Rechtsrucks in staatlichen Institutionen das Kopfkino des Publikums anwerfen.

Tankred Tabberts „Schwule Nazis” begeben sich ebenfalls auf Spurensuche in einer geheimen Männerkultur und offenbaren die inneren Widersprüche und massenpsychologischen Ursachen einer Ideologie, deren Ästhetik sich vielerorts in unserer heutigen Popularkultur wiederfindet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (ISBN 978-3-9820707-5-9)

AUSSTELLUNG „GEWALT - STAAT - ÄSTHETIK”

Eva-Maria Horstick & Tankred Tabbert, 07. Mai - 12. Juni 2020
Kunstklinik, Martinistr. 44a, 20251 Hamburg

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 07. Mai 2020, 19:30 Uhr

Besichtigungszeiten: Montag, Dienstag, Freitag 12:30 - 15:00 Uhr, Mittwoch 18:00 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei.

Kunstklinik Hamburg
Martinistr. 44a
20251 Hamburg


U1 und U3 Kellinghusenstraße
Bus 20 u. 25 Julius-Reincke-Stieg (Bethanien)
Bus 22 Tarpenbekstraße
Bus 114 u. 34 Eppendorfer Marktplatz 

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08.03.2020 Ausstellung in St. Peterburg

GFDK - Kultur und Medien

Eines können wir von der GFDK-Redaktion jetzt schon versprechen, nach den Erfahrungen der letzten Monate mit der Galerie Geuer & Geuer aus Düsseldorf  wird diese Ausstellung zu einem Massenansturm am Eröffnungstag führen. Geuer & Geuer ist mit Dieter Nuhr wieder einmal ein großer Wurf gelungen.

Dieter Nuhr ist einem breiten Publikum vor allem als scharfzüngiger Kabarettist bekannt. Was viele nicht wissen: Dieter Nuhr hat Kunst an der ehemaligen Folkwang Schule in Essen (heute: Folkwang Universität der Künste) studiert und die Malerklasse von Laszlo Lakner besucht.

(Lakner wurde 1972, 1976 und 1990 zur Teilnahme an der Biennale Venedig und 1977 zur Documenta in Kassel eingeladen).

 Seit 1995 widmet Nuhr sich neben seinen Auftritten als Kabarettist zunehmend der Fotografie. Seit 1999 stellt er seine Fotos, die meist auf Reisen entstehen, international erfolgreich aus.

Jetzt zeigt Dieter Nuhr in Kooperation mit der Galerie Geuer & Geuer aus Düsseldorf 33 seiner Arbeiten unter dem Titel „Transit“ in einer großen Doppelausstellung:

Ab 1. April 2020 sind seine Werke gemeinsam mit mehr als 25 Gemälden des namhaften Düsseldorfer Künstlers Stephan Kaluza im Puschkin-Museum/Villa Derzhavin im russischen St. Petersburg – auf zwei Etagen - zu sehen.

Stephan Kaluza

Stephan Kaluza, der auch als Fotokünstler und Literat tätig ist, bedient sich fotografisch anmutender Strategien in seiner Malerei: so gehen seine Sujets einher mit unterschiedlichen Schärfegraden, die derart in ihrer  abgebildeten Synchronizität von keiner Kameralinse gleichzeitig eingefangen werden könnte.

Von seiner Malerei jedoch schon. Das Dargestellte wird also künstlich sowie künstlerisch verfremdet; der vermeintliche Realismus in eine Irrationalität überführt.

Denn Kaluza malt nicht von Fotografien ab, sondern setzt Details aus verschiedenen Einzelbildern erst auf der Leinwand zu einem endgültigen Motiv neu zusammen.

Kaluza kreiert also eine rein denkbare Natur, die es so in Wirklichkeit gar nicht gibt. Ein Großteil seines 2019 entstandenen Zyklus „Transit II“, der vom 31. Januar bis 8. März 2020 in der Galerie Geuer & Geuer zu sehen war, geht nun nach St. Petersburg – größtenteils als Leihgaben, da die Werke bereits verkauft worden sind. 

Dieter Nuhr

Dieter Nuhr beweist in seinen Fotoarbeiten ein beeindruckendes Gespür für Komposition. Beinahe malerisch wirken seine auf Stoff gedruckten und aufgespannten Fotografien, die oftmals nur ausschnitthafte Texturen zeigen.

Nuhr, der mit seiner Kamera die Welt bereist, wählt seine Motive stets aus Vorgefundenem aus. Häuserwände, Fassaden jeglicher Art, die noch Spuren kulturellen Lebens tragen, stehen dabei im Fokus seines künstlerischen Schaffens.

Fremde Schriftzeichen, abgerissene Tapeten oder Plakate sowie zurückgelassene Reliquien an verlassenen oder vor dem Zerfall stehenden Orten zeugen von Kulturen außerhalb des Heimischen. Indien, Iran, Georgien – nur wenige Stationen auf Nuhrs Reisen. 

Die Werkschau wird durch das Filmteam von Kai Böcking für die Sendung n-tv inside art vor Ort in St. Petersburg filmisch begleitet werden. n-tv Kunstexperte Wolfram Kons, der seit Jahren das erfolgreiche Format moderiert, wird eigens zur Eröffnung nach St. Petersburg fliegen, um die beiden Künstler dort vor Ort in ihrer Ausstellung zu besuchen.

Die Ausstrahlung dieser n-tv inside art Dokumentation ist noch in der ersten Jahreshälfte vorgesehen. Die konkreten Termine geben wir noch frühzeitig bekannt.

Die Bilder werden in einen eigens dafür gestalteten LKW verladen, der dann vom Andreas Quartier aus seine lange Fahrt durch Deutschland, Polen, Litauen und Lettland nach Russland antreten wird.

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Treffer: 5000