Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

19.09.2019 Investigativredaktionen Deutschland

GFDK - Kultur und Medien

Eines vorweg. Anmerkung der GFDK Redaktion. Alle Medien arbeiten mit gezielten Formulierungen und einer selektiven Auswahl an Zitaten um eine bestimmte Deutung vorzugeben. Ganz besonders der Spiegel und die Bild machen davon oft gebrauch. Ein Beispiel wie der Spiegel das macht, kann man hier lesen.

Und das ist das neuste vom Spiegel

Märchenstunde beim „Spiegel“? Die kommissarische SPD-Führung wehrt sich mit großer Vehemenz gegen die Behauptung des Magazins, es habe eine gemeinsame Telefonkonferenz zwischen den Interims-Vorsitzenden Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Manuela Schwesig mit Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz gegeben, in der er seine Kandidatur annonciert habe.


Dazu schrieb Gabor Steingart: "Der „Spiegel“ bleibt bei seiner Darstellung, möchte oder kann aber keine Beweise vorlegen. Vielleicht liegt ja die Raffinesse des künftigen „Spiegel“-Geschäftsmodells in der innovativen Mischung von Dichtung und Wahrheit.

Denn womöglich tut sich hier eine echte Marktlücke auf: Zwischen den Gattungen Märchenbuch und Nachrichtenmagazin wäre der neue „Spiegel“ eine Art drittes Geschlecht."

Hamburg (ots) Das ZDF-Politmagazin Frontal 21, der Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung sowie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel sind die drei meist gefürchteten Investigativredaktionen bei deutschen PR-Profis. Das ergab der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An der Umfrage haben 510 Fach- und Führungskräfte der PR teilgenommen.

Demnach haben die Befragten am meisten Respekt vor dem Rechercheteam des TV-Politformats Frontal 21 (33 Prozent). Fast genauso viele Kommunikationsprofis fürchten den Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32 Prozent).

Der Spiegel landet mit 29 Prozent auf Platz drei. Auf Platz vier folgt die Bild. Jeder vierte PR-Experte sorgt sich um eine kritische Berichterstattung durch das Boulevardblatt (25 Prozent).

Weniger gefürchtet ist hingegen das Rechercheteam um den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff. Nur jeder sechste Befragte nennt die Redaktion des auf RTL ausgestrahlten Formats "Team Wallraff - Reporter Undercover" (16 Prozent).

Wenig Sorge bereiten den PR-Profis auch die Recherchen der überregionalen Tageszeitung Frankfurter Allgemeine (fünf Prozent) sowie des vom Bayerischen Rundfunk produzierten TV-Magazins Report München (vier Prozent).

Deutschlands meist gefürchtete Investigativredaktionen:

 

1. Frontal 21 (33%)
2. Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32%)
3. Spiegel (29%)
4. Bild (25%)
5. RTL Team Wallraff (16%)
6. Monitor (13%)
7. Süddeutsche Zeitung (13%)
8. Panorama (10%)
9. Plusminus (8%)
10. Report Mainz (7%)
11. Handelsblatt (5%)
12. Stern (5%)
13. Kontraste (5%)
14. Frankfurter Allgemeine (5%)
15. Report München (4%) 

 

Quelle: PR-Trendmonitor 2019
Datenbasis: 510 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und 
PR-Agenturen 
Methode: Online-Befragung, maximal drei Nennung möglich. Gestützte 
Befragung, d.h. Antwortoptionen waren vorgegeben. 
Befragungszeitraum: März 2019 
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19.09.2019 ein Wald mit 299 Bäumen

GFDK - Kultur und Medien

Auf nach Klagenfurt, das muß man gesehen haben. Am 8. September 2019 ist es soweit: »FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur« eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, Österreichs bislang größte öffentliche Kunstinstallation, wird feierlich eröffnet.

Diese einzigartige Kunstaktion, die auf beispiellose Weise Kunst, Natur und Architektur zusammenbringt, verwandelt das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt in einen heimischen, mitteleuropäischen Wald mit 299 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen und behutsam über das bestehende Spielfeld installiert wurden.

Die Kunstinstallation „For Forest“ besteht aus 299 Bäumen, außerdem noch aus Sträuchern und Gräsern, die der Landschaftsarchitekt Enzo Enea im Stadion arrangierte.

FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 täglich bei freiem Eintritt zu besuchen.

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18.09.2019 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II.

GFDK - Kultur und Medien

Fast zehn Jahre hat die GFDK Redaktion aus Wiesbaden heraus berichtet, und sehr viele Theaterstücke besprochen und angekündigt. Nun kommt es zu einem großen Jubiläum.

Am 16. Oktober 1894 fand in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. die feierliche Eröffnung des Großen Hauses statt. Ein Ereignis, das nicht nur die Stadtgesellschaft mit Spannung verfolgte, sondern auch über die Grenzen der Stadt hinaus Beachtung fand.

Seither ist das prachtvolle Gebäude, das zu einem der aufwändigsten Theaterbauten seiner Zeit zählt, das kulturelle Herz Wiesbadens. Schon damals zog das »Lieblingstheater des Kaisers« zahlreiche Besucher an.

Heute sind es pro Spielzeit durchschnittlich 300.000 Besucher*innen, die in jeder Spielzeit das vielfältige Programm des Fünf-Sparten-Hauses auf vier Bühnen erleben können.

Solisten aller Sparten, das Hessische Staatsballett, der Chor des Hessischen Staatstheaters sowie das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter der Leitung von GMD Patrick Lange zelebrieren diesen besonderen Geburtstag mit einer festlichen Gala.

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17.09.2019 geschäftliche Weihnachtsfeier

GFDK - Reisen und Urlaub

Eine ganz besondere Location für die private oder geschäftliche Weihnachtsfeier ist das Schlossgut Oberambach. Der herrschaftliche Landsitz oberhalb des Starnberger Sees liegt fernab des Trubels in einer parkähnlichen Landschaft.

Zum Sonnenuntergang auf der Terrasse mit Blick auf Alpen und See stimmen sich Gäste beim Glühweinempfang mit gebrannten Mandeln und Stockbrot am Holzfeuer auf den Abend ein. Im Anschluss gibt es je nach Wunsch ein rustikales oder Fine-Dining-Menü.

Regionale und saisonale Spezialitäten in Bio-Qualität sind so oder so gesetzt. Buchbar ist eine Weihnachtsfeier ab zehn Personen ab 59 €/Gast inkl. oben genannter Leistungen.

Wer nicht mehr nach Hause fahren möchte, bekommt das DZ zum vergünstigten Preis ab 119 €/Pers./Nacht.

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15.09.2019 Workshops in den Barberyn Resorts

GFDK - Essen und Trinken

Ayurvedisch essen ist gesund und genussvoll. Die Speisen aktivieren die körpereigenen Heilkräfte und sorgen für mehr Vitalität. Wer lernen möchte, wie diese im Ursprungsland zubereitet werden, macht eine Ayurveda-Kur in einem Barberyn Resort im Südwesten der asiatischen Insel Sri Lanka.

Dort nehmen Gäste an einem der kostenlosen Kochkurse (Video) im Barberyn Beach, Barberyn Reef oder im Barberyn Sands Ayurveda Resort teil. Einmal pro Woche laden Ärzte und Chefköche alle Interessierten ein, sich in die Geheimnisse der besonderen Küche einweihen zu lassen.

Dabei geht es um grundlegende Prinzipien von Ayurveda, die richtige Auswahl der Zutaten und die Herstellung der Gerichte mit überraschenden Aromen.

Ein 14-tägiger Aufenthalt in den Barberyn Resorts kostet ab 1.785 €/Pers. Enthalten sind sämtliche ayurvedische Anwendungen und Medikamente, ärztliche Betreuung, ayurvedische Vollpension, Akupunktur, Yoga, Meditation, kurze Ausflüge, die Flughafen-Transfers und der Koch-Workshop.

Während eines Aufenthalts in den Barberyn Resorts spielt neben den perfekt auf den Gast abgestimmten Treatments die Ernährung eine herausragende Rolle. Sie wird als „Prana" (lebenserhaltende Energie) betrachtet. So erhält jeder Urlauber einen individuellen Essensplan.

Was dabei auf den Tisch kommt, ist höchst abwechslungsreich: Auf dem großen Frühstücksbuffet etwa finden sich unzählige exotische Früchte von Papaya bis hin zu Mangostane, frisch gepresste Säfte, selbst gebackenes Brot, Kräutersuppen und vieles mehr.

Mittags warten die Küchenchefs mit einer Reihe von Gemüse- und Fisch-Currys sowie frischen Salaten auf. Abends verwöhnen sie den Gaumen mit einem vegetarischen Menü, verfeinert mit typischen Gewürzen der Region wie Kurkuma, Kreuzkümmel oder den leicht nussigen Pandanusblättern. Fleisch, Kaffee und Alkohol hingegen sind tabu. Zu jeder Mahlzeit ist ein Ernährungsberater im Restaurant.

Ayurveda-Rezept zum Nachkochen:

Subji mit Blumenkohl und Kartoffel

Dieses Rezept für Subji, ein curryähnlicher indischer Eintopf, eignet sich für alle drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha). Schwarze Senfsamen, ein Hauch Asant sowie Kurkuma machen den Blumenkohl sehr bekömmlich.

Zutaten

0,5 kg Kartoffeln

0,5 kg Blumenkohl

1 mittelgroße Tomate

3 bis 4 cm frischer Ingwer

2 EL ungesüßte geriebene Kokosnuss

25 g frischer Koriander

1,7 l Wasser

5 Curryblätter, frisch oder getrocknet

3 EL Distelöl

1 TL schwarze Senfkörner

½ TL Kreuzkümmelsamen

1 Messerspitze Asant oder Asafoetida-Gewürz

½ TL Masala-Pulver

¼ TL Kurkuma

¼ TL Salz

Zubereitung

Kartoffeln schälen und Gemüse waschen. Anschließend alles in mundgerechte Stücke schneiden. Ingwer, Kokosnuss, Koriander, Curryblätter und 120 ml Wasser im Mixer pürieren und zur Seite stellen. Distelöl, Senfkörner, Kreuzkümmelsamen und Asant in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und umrühren, bis die Samen aufplatzen.

Die Flüssigkeit aus dem Mixer sowie das Masala-Pulver, Kurkuma und Salz hinzufügen. Alles leicht rösten, dann Blumenkohl, Kartoffeln und Tomate beigeben und gut vermischen. Das restliche Wasser dazugeben, abdecken und alles köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

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14.09.2019 Zubereitung auf dem Grill

GFDK - Essen und Trinken

Mögen Sie Maronen? Nein, es sind nicht die Maronenröhrlinge, Boletus badius, gemeint: Es geht um die Edelkastanie, Castanea sativa. In Deutschland findet man den Baum meistens in den südlich gelegenen Bundesländern, und die Ernte ist auch oft nicht besonders überzeugend.

Geht man aber nach Italien, sieht das ganz anders aus. Im Herbst, Ende Oktober, Anfang November, ist Maronen-Zeit in den Wäldern der apuanischen Apen. Das ist jener Ausläufer des Appenin-Massivs, der den nördlichen Zipfel der Toskana bildet.

In Sichtweite des Meeres erheben sich die Gipfel auf deutlich über 1000 Meter. In den tieferen Lagen, bis ungefähr 500 Meter über dem Meeresspiegel, wachsen Oliven. Wo keine Oliven gepflanzt sind, wachsen üppige Bergwälder, die zu einem guten Teil aus Esskastanien bestehen.

Im Gegensatz zu den Rosskastanien-Bäumen sind die Edelkastanien von etwas filigranerer Gestalt. Die Schalen der Früchte sind mit einem Pelz aus Stacheln besetzt, und innen finden sich zwei bis fünf braune, meistens etwas abgeflachte Nüsse. Das sind die Maronen!

Um das ganze Mittelmeer herum sind Maronen seit jeher eine gesuchte Speise – oft für „zwischendurch“. So wie es schon in den Märchen von 1001 Nacht zu lesen ist, gibt es auch heute noch auf den Märkten Maronen-Verkäufer, die mit einem fahrbaren Grill die Kastanien frisch zubereiten.

Es gibt Maronen-Mehl zur Herstellung von bestimmten Süßspeisen zu kaufen. Man kann die zerhackten inneren Früchte als Einlage in Suppen verwenden. Die klassische Zubereitung findet aber über dem offenen Feuer statt. Alles, was man dazu braucht sind Maronen, ein Messer, eine gelochte Blechpfanne und ein Feuer.

Die Maronen sind auf einem Spaziergang schnell gesammelt. Am besten, man zieht sich dicke Lederhandschuhe an. Denn die stachligen Früchte kann man eigentlich nirgendwo anfassen, ohne sich zu pieksen. Alternativ dazu öffnet man die Schalen vorsichtig mit den Füßen (wenn man nicht gerade Sandalen trägt).

Man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht in einen unkontrollierten Sammelrausch verfällt! Denn die nächste Kastanie ist schon wieder schöner als die eben erbeutete.

Was die Pfanne mit den Löchen betrifft, sind die Eisenwaren- und Landhandelsgeschäfte in den kleinen toskanischen Städten die richtigen Ansprechpartner. „Una pardella con bucche“ – für ein paar Euro kommen Sie in den Besitz dieses schmucken Küchengegenstandes.

Wenn Sie in einem Ferienhaus untergebracht sind, schauen Sie sich dort einmal sorgfältig um – es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es dort schon so eine Lochpfanne gibt!

Nun kommen die Kastanien und das Messer zum Einsatz. Man schaut sich jede einzelne Kastanie sorgfältig an. Die Natur versorgt mit den Maronen nicht nur die Menschen, sondern auch Insekten. Weisen sie also ein kleines Loch auf, wohnt wahrscheinlich eine dicke, stämmige Made in der Kastanie.

Weisen sie ein großes Loch auf, hat die Made die Frucht schon verlassen, um sich zu verpuppen und womöglich ein schöner Schmetterling zu werden. Aber die Hinterlassenschaften des Tiers sind auch nicht sonderlich lecker, also sind auch solche Maronen auszusortieren.

Jede einzelne Marone wird nun mit dem Messer angeritzt. Unterlässt man dies, kann sich beim Röstprozess nämlich in der braunen Schale ein solcher Druck aufbauen, dass die Marone regelrecht explodiert! Man tut gerade so viele Kastanien in die Pfanne, das sie schön umherkollern können.

Dann wird das Feuer entfacht – natürlich an einer sicheren Stelle – und das Kastanienrösten kann beginnen. Man hält die Pfanne über die Flammen und lässt sie locker kreisen. So werden die Kastanien zuerst heiß und die äußere Schale verfärbt sich schwarz. Schon sind die gerösteten Maronen genussfertig.

Genuss? Hier scheiden sich die Geister. Die einen behaupten, es handele sich um eine höchst mäßige, mehlige Speise, die leicht süßlich schmecke und an der man sich zuerst beim Abpulen der verbrannten Schale die Finger und bald darauf die Zunge verbrenne.

Die anderen schwärmen von dem köstlichen Aroma, den wunderbaren Duft und dem unvergleichlichen Geschmack der gerösteten Früchte. Zu welcher Richtung Sie neigen, müssen sie schon selbst ausprobieren.

Wenn Sie keine Lust haben, ein Feuer zu entfachen, oder es in der freien Natur zu trocken dafür ist, können Sie auch die Kastanien im Backofen zubereiten.

Dann legen Sie sie auf einen Rost, schalten die Grill-Funktion ein und drehen die Maronen hin und wieder mit einem Kochlöffel. Alternativ dazu können Sie die Maronen auch auf dem Gasherd rösten.Das funktioniert auch gut, aber ist natürlich etwas anderes als ein richtiges Feuer!

Mitte, Ende November entlauben sich dann die Bäume und die Kastanienzeit geht dem Ende entgegen. Natürlich findet man weiterhin Kastanien in den Wäldern, aber die meisten sind dann angefressen oder wurmig. Also, verpassen sie die Zeit nicht – in diesem Jahr kommt sie nicht wieder!

www.urlaub-im-olivenhain.de

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14.09.2019 Shooting Stars der Street Art

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

New York, Los Angeles, London – die Ausstellungen des Street-Art-Künstlers Danny Minnick sind binnen weniger Stunden ausverkauft. Hollywood-Größen, Sportler und Musiker sind verrückt nach seiner Kunst. Jessica Alba, George Clooney,

Gus Van Sant, Dave Navarro, Fred Durst, Cindy Crawford oder Robert Downey Jr. zählen zu seinen Sammlern. Sogar die Haus- und U-Bahnwände einiger  Metropolen dieser Welt tragen seine künstlerische Handschrift:

vom Wynwood District in Miami bis zur Londoner U-Bahn-Station am Barbican, wo Danny Minnicks Werk in direkter Nähe zu Banksys Hommage an Basquiat auftaucht und die beiden für die Ewigkeit hinter Plexiglas vereint.

Jetzt kommt der aufstrebende Street-Art-Künstler und ehemalige Skateboard-Star aus Los Angeles nach Ulm und bringt den urbanen Flair von New York, Los Angeles und London an die Donau.

Danny Minnick gehört er zu den Shooting Stars der Street Art. Rohe Formen und explosive Farben, stilisierte Figuren, Fragmente und Splitter – Danny Minnicks Oeuvre ist eine sehr persönliche Interpretation des Abstrakten Expressionismus.

Über 20, teils großformatige Leinwandarbeiten, werden im Kunstverein Ulm ausgestellt. Neben den Wänden wird auch der Fußboden des Kunstvereins miteinbezogen.

Eigens für die Ausstellung werden Teile vom Künstler live vor Ort bemalt, ganz so wie in seinem New Yorker Atelier auch. In seiner Arbeit kombiniert Minnick unterschiedliche Techniken, malt mit Pinseln und Filzstiften.

Sein äußerst frecher und wilder Malstil erinnert an Minnicks Stil-Ikonen Keith Haring, Willem de Kooning und Jean-Michel Basquiat. Zu Basquiat hat Minnick eine besondere Beziehung. Er arbeitet oft mit der New-Yorker Street-Art- Legende Al Diaz, einem engen Schulfreund und Weggefährten Basquiats, zusammen.

Inspiriert von internationalen Street-Art-Größen wie Lee Quiñones, RETNA und Harif Guzman, thematisiert der US-amerikanische Künstler in seinen Werken die Auseinandersetzung mit beiseitegeschobenen, schwierigen Erfahrungen, die es gilt, ins Positive zu verkehren.

Es sind neoexpressionistische Visionen aus seinem vielseitigen, höchst interessanten und turbulenten Leben. Danny Minnick: „Metaphorisch geht es wirklich darum, Wahrheit und Ehrlichkeit mit sich selbst zu finden.”

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Kunstvereins Ulm, der Geuer & Geuer Art Düsseldorf, die den Künstler exklusiv vertritt, und der BEGE Galerien Ulm.

Die Ausstellung im Kunstverein läuft bis zum 3. November 2019.

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12.09.2019 Geschosspartikel bei Dushi entdeckt

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Erst im April dieses Jahres fand Bärin Dushi nach jahrelangem Leiden ein neues Zuhause im BÄRENWALD Müritz, einem Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN im Norden Deutschlands. Die globale Tierschutzorganisation rettete die dreibeinige Dushi im Oktober 2018 aus einem verwahrlosten Zoo in Albanien, der international für Schlagzeilen sorgte.

Nun wurde während einer Routineuntersuchung eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: In Dushis Vorderbein und Stumpf stecken Geschosspartikel aus einer Schrotflinte.

Wildtierarzt Marc Gölkel vom Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersuchte insgesamt fünf der 17 im BÄRENWALD Müritz lebenden Braunbären. Röntgenaufnahmen, Ultraschall, Blutabnahme und Zahnuntersuchungen gaben Aufschluss über den Gesundheitszustand der Tiere.

Bei Bärin Dushi machte Gölkel eine überraschende Entdeckung. „Jemand muss auf Dushi geschossen haben. Vermutlich hat sie deshalb auch ihr linkes Vorderbein verloren. Richtig behandelt wurde der Stumpf anschließend nicht, die Wunde scheint von selbst verheilt zu sein“, sagt Gölkel und ergänzt:

„Grundsätzlich sind Bären nicht sehr schmerzempfindlich. Deswegen leidet Dushi wahrscheinlich nicht unter den Geschosspartikeln. Aus tierärztlicher Sicht müssen wir die Splitter auch nicht entfernen, da sie reaktionslos im Weichteilgewebe eingebettet sind. Die Wunde am Stumpf sieht soweit auch gut verheilt aus.“

Dushis qualvolle Vergangenheit

Die Entdeckung der Splitter gibt  Aufschluss über die Qualen und traumatisierenden Erfahrungen von Dushi. Lange Zeit lebte die dreibeinige Braunbärin in einem kleinen, dreckigen Käfig im albanischen Safari Park Zoo Fier, von internationalen Medien als „Europas schlimmster Zoo“ betitelt.

Stark verhaltensgestört verbrachte sie dort die Zeit, indem sie vor ihrer Käfigtür hin und her humpelte. Nach der gelungenen Rettungsmission brachte VIER PFOTEN sie vorübergehend im Zoo Tirana unter.

Dort konnte sie sich von den Strapazen ihrer Vergangenheit und der aufwendigen Evakuierung erholen. Im April 2019 wurde sie schließlich in den BÄRENWALD Müritz gebracht, wo sie die Pflege erhält, die sie braucht, um ein bärengerechtes Leben führen zu können.

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12.09.2019 Tierischer Urlaub auf Mallorca

GFDK - Reisen und Urlaub

Mit Mops Adele, Dackel oder Schäferhund die Balearen-Metropole erkunden: Das Designhotel Cort im Zentrum Palmas heißt ab sofort Hunde willkommen.

Bisher waren die tierischen Gäste nur im Restaurant und auf der Terrasse des Vier-Sterne-Superior-Hotels erlaubt, nun erweitert das Haus die Gastfreundschaft auf die Zimmer. Direktor Sven Rasch und seinen Mitarbeitern liegen die Vierbeiner auch in ihrer Freizeit am Herzen.

Sie alle engagieren sich ehrenamtlich für den Tierschutz auf Mallorca. Die Übernachtung im DZ kostet pro Person ab 105 €/inkl. Frühstück – für Hunde ist der Urlaub im Hotel Cort kostenlos

Exklusiv und individuell wohnen Gäste in den 14 Suiten und zwei Doppelzimmern des Hotel Cort. Jetzt dürfen es sich auch Hunde in dem zentral gelegenen Vier-Sterne-Superior-Haus gemütlich machen.

Während ihres Aufenthalts bekommen sie ein exklusives Körbchen und einen Futternapf von der noblen Hundeboutique Palma Dog, wenige Gassiminuten vom Cort entfernt, gestellt.

Die Vierbeiner erhalten zur Begrüßung selbstverständlich ein Leckerli, Frauchen und Herrchen genießen den Welcome-Drink.

Für Tiere, denen es nicht so gut geht, zeigen Direktor Sven Rasch und seine Mitarbeiter ebenso Engagement. „Wir gehen ehrenamtlich mit den Hunden aus dem Tierheim spazieren und helfen, sie an ein neues Zuhause zu vermitteln“, erzählt der Dresdener.

Zudem nimmt das Cort-Team an Benefiz-Events wie dem Port Adriano Doggy Race teil und spendet regelmäßig an Tierschutz-Organisationen auf Mallorca.

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11.09.2019 70 Jahre DIE FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Es ist ein Ort mit symbolischer Strahlkraft: Im Friedenssaal des Historischen Rathauses von Münster wurden 1648 Teile des berühmten „Westfälischen Friedens“ geschlossen – der Dreißigjährige Krieg war endlich vorbei und es wurde unter päpstlicher Vermittlung ein System der Balance installiert.

Jetzt empfing in diesem geschichtsträchtigen Saal Markus Lewe, Oberbürgermeister von Münster, mehr als 60 Unternehmer und Politiker aus der Region, um das 70-jährige Bestehen von DIE FAMILIENUNTERNEHMER feierlich zu würdigen. 

Eingeladen hatte der Regionalkreis Münsterland/Osnabrück des bundesweit organisierten Wirtschaftsverbands. Unter den Gästen waren u.a.: Aus Berlin Albrecht von der Hagen, Bundesgeschäftsführer von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Eva Maria Blank aus Düsseldorf, Vorstandsvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER.

Finn Wecker, Vorsitzender des Regionalkreises Münsterland/Osnabrück von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Bernhard Borchert, Vorstandsvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Regionalkreis Münster/Osnabrück, Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH. 

In seiner kurzweiligen, pointierten Ansprache schlug OB Markus Lewe einen Bogen von der historischen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Region, in der es zahlreiche kreative Köpfe und Hidden Champions gebe.

Lewe erläuterte: „In Münster herrscht ein besonderer Spirit – eine Balance aus Tradition und Erneuerung.“ Er ergänzte: „Wir verfügen hier über ein hohes Potential an Wissenschaft und Forschung.“

Das sei auch ein Grund, warum Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sich für Münster als Standort der geplanten Forschungsfabrik für Batterien entschieden habe.

Um dem Klimawandel erfolgreich zu begegnen, müsse man das Know-how von Forschern und Ingenieuren nutzen. Zurück in die Steinzeit sei nun wirklich keine Lösung.

Lewe verwies auch auf das hohe Ansehen von Familienunternehmern in der Gesellschaft – das seiner Meinung nach vor allem durch die Verantwortung der Unternehmer gegenüber ihren Mitarbeitern und der Gesellschaft entstanden sei. Dennoch wünsche er sich noch ein Mehr an Willkommenskultur gegenüber Unternehmern – daran würde es in Deutschland häufig mangeln. 

Im Anschluss an den Empfang ging es zum gemeinsamen Dinner in ein Münsteraner Restaurant, wo Finn Wecker, Vorsitzender des Regionalkreises Münsterland/Osnabrück, einen kurzen Einblick in seine Arbeit vor Ort gewährte.

Für begeisterten Applaus sorgte Albrecht von der Hagen, der als Bundesgeschäftsführer von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in seiner fulminanten Rede einen weiten Bogen von den Anfängen des Verbands bis hin zu aktuellen politischen Entwicklungen spannte und besonders auf die Verdienste von Ludwig Erhard um die Soziale Marktwirtschaft hinwies. 

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