Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

19.02.2021 Vertrauen seit Herbst 2018 rückläufig

GFDK - Kultur und Medien

Lediglich 43 Prozent der Bundesbürger vertrauen der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit dem Herbst 2018 sinkt das Vertrauen in jene Institution der Europäischen Union – die Pandemie scheint den Trend weiter befeuert zu haben.

Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, könnte die Skepsis einer der Gründe für die Rallye von Bitcoin & Co. sein.

Von 2016 bis zum Herbst 2018 stieg das Vertrauen der Bürger in die EZB. Seither schwindet dieses. Auch über die konkrete Politik der Zentralbank hinaus wächst das Misstrauen in die Stabilität des Finanz- und Geldsystems.

Die Entwicklung scheint Kryptowährungen in die Karten zu spielen. 5 Prozent der professionellen Investoren sind davon überzeugt, dass das Misstrauen in das aktuelle Geldsystem ein starker Kurstreiber ist. Binnen der letzten 365 Tage legte der Bitcoin Kurs rund 412 Prozent zu.

Indes scheinen die Deutschen auch verstärkt auf Bargeld zu setzen. Wie die Infografik aufzeigt, ist knapp jeder 5. der Auffassung, dass Bürger Bargeld aufbewahren, um sich vor Banken- und Staatspleiten zu schützen.

„Für Zentralbanken ist Vertrauen das wichtigste Kapital. Dieses wurde zuletzt beschädigt, womöglich auch aufgrund der lockeren Geldpolitik im Angesicht der Corona-Krise“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

Obgleich das Ausmaß noch kein kritisches Niveau erreicht zu haben scheint, profitieren alternative Währungen bereits heute". 

Über Kryptoszene.de

Kryptoszene.de ist eine Nachrichten- und Informationsplattform, die Krypto-Interessenten und Anlegern News, Hintergrundberichte, Analysen und Anleitungen zum Kaufen und Handeln von Kryptowährungen anbietet.

 

mehr

18.02.2021 Mitglied im Fur Free Retailer Program

GFDK - Kultur und Medien

VIER PFOTEN heißt den internationalen Sportartikelhersteller Adidas im Fur Free Retailer Program (FFR) willkommen. Obwohl im Sortiment von Adidas aktuell keine Pelzprodukte angeboten werden, unterstreicht der Konzern mit seinem Beitritt in die Pelzfrei-Initiative seine konsequente Haltung gegen Pelzprodukte und bezieht klar Stellung zum Tierschutz.

Als einer der größten Sportartikelhersteller weltweit ebnet Adidas damit auch den Weg für weitere Marken, diesem Beispiel zu folgen und auf tierfreundliche Alternativen umzusteigen.

Die globale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN und die Fur Free Alliance, Initiator der internationalen Pelzfrei-Initiative, freuen sich über den prominenten Partner im Kreis der pelzfreien Unternehmen.

„Adidas treibt das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen seiner Produktpalette sowie im gesamten Herstellungs- und Lieferprozess voran.

Wir beziehen bereits seit 2018 ausschließlich nachhaltige Baumwolle, setzen ab 2024 nur noch recycelten Polyester ein und bringen in diesem Jahr den ersten „Made to be Remade“-Laufschuh auf den Markt.

Gleichzeitig wächst die Zahl der veganen Produkte mit drei Streifen; seit dem vergangenen Jahr sind beispielsweise die beliebten Sneaker-Klassiker Stan Smith und Superstar als vegane Varianten erhältlich.

Der dauerhafte Verzicht auf Pelz unterstreicht unseren Ansatz, nachhaltigere Materialien zu entwickeln und immer breiter einzusetzen“, sagt Frank Henke, Senior Vice President Sustainability bei Adidas.

VIER PFOTEN begrüßt als deutscher Repräsentant des FFR-Programms Adidas als Mitglied in der Pelzfrei-Initiative. „Mit dem Beitritt ins Fur Free Retailer Program spricht sich Adidas eindeutig für eine pelzfreie Zukunft aus.

Besonders freut uns, dass Adidas sein veganes Sortiment weiter ausbaut. Der schrittweise Umstieg auf tierfreie Alternativen ist der beste Weg, um Tierleid auf lange Sicht garantiert auszuschließen“, so Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Brigit Oele, Programmdirektorin der Fur Free Alliance, ist hoch erfreut über das öffentliche Bekenntnis von Adidas zu einer pelzfreien Zukunft: „Wir freuen uns, Adidas als 1.500 Mitglied in der Pelzfrei-Initiative begrüßen zu dürfen.

Sich als Unternehmen zu einer klaren Anti-Pelz-Politik zu verpflichten, zeigt nicht nur Mitgefühl, sondern ist auch zukunftsweisend. Für die Konsument*innen von heute wird es immer wichtiger, dass auch Modemarken ein Bewusstsein für Tier- und Umweltschutz zeigen.

Der konsequente Weg von Adidas, mehr und mehr auf nachhaltige Materialien zu setzen, macht die Marke in dieser Hinsicht zu einem Vorreiter.“

Schon 1500 Unternehmen bereits Fur Free Retailer

Pelz ist nicht mehr zeitgemäß. Seit Jahren lehnt ein Großteil der Öffentlichkeit die Pelzproduktion strikt ab und eine deutliche Trendwende hin zu tier- und umweltfreundlicher Mode ist auch bei den großen Modehäusern weltweit zu erkennen.

Der Beitritt von adidas ist ein bedeutender Meilenstein für das Fur Free Retailer Program, das nun stolze 1500 Mitglieder zählt.

Damit schließt sich der Sportartikelhersteller vielen anderen weltweit agierenden Unternehmen wie Prada, Gucci, H&M, Mango, Zara, C&A, der Otto Group, Esprit und Zalando an. 

In den letzten Jahren haben mehr als ein Dutzend europäischer Länder ein Verbot der Pelzproduktion erlassen, darunter Norwegen, Belgien und die Niederlande, und der US-Bundesstaat Kalifornien hat den Verkauf von Pelz verboten.

Fur Free Retailer Program

Das FFR-Programm ist die weltweit führende Initiative, um pelzfreie Unternehmen mit Kunden zu vernetzen, die nach ethisch hergestellten Produkten suchen. Urheber des Programms ist die Fur Free Alliance, welche in mehr als 25 Ländern aktiv ist.

Die Allianz ist ein internationaler Zusammenschluss von über 50 Umwelt- und Tierschutzorganisationen, die sich gemeinsam für ein Ende der Zucht und Tötung von Tieren wegen ihres Fells einsetzen.

VIER PFOTEN repräsentiert das Fur Free Retailer Program in Deutschland, Australien, Bulgarien, Österreich und Südafrika. Modeunternehmen, Label und Designer, die der Initiative beitreten, verpflichten sich schriftlich dazu, keinen Echtpelz zu verwenden. 

mehr

17.02.2021 Kursgewinne von bis zu 423 %

GFDK - Kultur und Medien

Die Anzahl aktiver Kunden der „Zur Rose-Gruppe“ erhöhte sich im vergangenen Jahr um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Online-Apotheken zählen zu den größten Profiteuren der Corona-Krise, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht. Binnen eines Jahres stiegen die Aktienkurse um bis zu 423 Prozent.

Insgesamt konnten Apotheken ihren Online-Umsatz im Corona-Krisenjahr um knapp 34 Prozent steigern. Dabei zeigte sich, dass das Gros der Kunden überaus zufrieden mit der Online-Bestellung ist. Konkret gaben 95,3 Prozent der Verbraucher an, mit dem Online-Medikamentenkauf zufrieden zu sein.

Die Infografik zeigt auf, dass das Online-Shopping von Medikamenten nicht nur bei jungen Menschen gefragt ist. Bei den 40 bis 49-Jährigen ist die Quote derer am höchsten, die Online Medikamente kaufen.

Bei dieser Sparte erwerben 41 Prozent der Bürger Medikamente im Internet. Ähnlich hoch ist der Anteil bei den 60 bis 69-Jährigen. Deutlich anders sieht es bei den 18 bis 29-Jährigen aus. Hier setzen nur 29 Prozent auf den Onlinekauf von Medikamenten.

Dass Online-Apotheken auf dem Börsenparkett für Furore sorgen, verdeutlicht ein Blick auf die Kursentwicklung der beiden größten europäischen Online-Apotheken.

So stieg der Preis der Shop Apotheke Aktien binnen eines Jahres um 423,4 Prozent. Auch die Zur Rose Gruppe verzeichnet einen Zugewinn von 301 Prozent.

Andere Pharma Aktien verzeichneten ebenfalls überdurchschnittliche Kursgewinne. Im selben Zeitraum legte der DAX lediglich 2,4 Prozent an Notierung zu.

„Online-Apotheken profitieren gleich von zweierlei Trends“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Der erhöhten Aufmerksamkeit für Gesundheitsbereiche im Angesicht der Pandemie, und dem E-Commerce-Boom“.

mehr

17.02.2021 Weltweiter eSports-Umsatz

GFDK - Kultur und Medien

Insbesondere der Bereich eSports erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bis zum Jahr 2023 sollen die weltweit hiermit erzielten Umsätze um 68 Prozent ansteigen, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. Dies ruft zahlreiche Marktteilnehmer auf den Plan: Nun wollen auch Aldi, Lidl und Ikea von dem Gaming-Trend profitieren.

Das mit Abstand meist geschaute eSports-Game ist League of Legends. Wie die Infografik aufzeigt, fallen alleine im Januar 34 Millionen Zuschauerstunden auf dieses Spiel – und dies nur auf der Plattform Twitch, wohlgemerkt.

Das große Interesse ruft unterschiedliche Konzerne auf den Plan. Unlängst nahmen die Discounter Aldi und Lidl mehrere eSports-Spieler unter Vertrag.

Auch der Möbel-Gigant IKEA scheint das Potenzial der Gaming-Branche erkannt zu haben. Das Unternehmen kündigte an, fortan auch Möbelkollektionen eigens für Gamer anbieten zu wollen.

Die Videospielumsätze in Deutschland sollen aktuellen Prognosen zufolge bis zum Jahr 2024 um 22 Prozent ansteigen. Die Entwicklung schlägt sich auch auf das Börsenparkett nieder.

So kletterte der VanEck Gaming ETF binnen des letzten Jahres um 74,5 Prozent nach oben. Im selben Zeitraum legte die Notierung des DAX lediglich um 2,4 Prozent zu. Spiele-Schmieden wie Activision Blizzard oder Nintendo zählen zu den großen Profiteuren der Pandemie, ein Ende der Aktien-Rallye ist noch nicht in Sicht.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

16.02.2021 Nachvollziehbarer Stufenplan

GFDK - Kultur und Medien

Die Entscheidung der NRW-Landesregierung, die Corona-Schutz-Verordnung nur bis zum 21. Februar zu verlängern und damit von dem Pauschal-Lockdown der Bund-Länder-Konferenz abzuweichen, ist ausdrücklich zu begrüßen.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen loben den Vorschlag der FDP, eine zügige Öffnungsperspektive für die Corona-gebeutelten Betriebe zu ermöglichen.

„Die Verlängerung des pauschalen Lockdowns trifft auf Unverständnis in der Wirtschaft – ganz zu schweigen von dem Herabsenken des Inzidenzwerts, der nun erst bei einer Unterschreitung von 35 Lockerungen in Aussicht stellt.

Die willkürliche Änderung des Inzidenzwertes für Lockerungen schürt Unsicherheit und Verdrossenheit gegenüber der Politik.

Dabei wären weitere Öffnungsschritte mithilfe der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen in den Betrieben jetzt schon möglich und verantwortbar.

Aber bisher sind keine klaren Kriterien, wann wer wieder öffnen darf, kommuniziert worden. Daher begrüßen wir die Forderung aus Teilen der Landesregierung, Lockerungen bereits ab nächster Woche schrittweise zuzulassen und Handel sowie Gastronomie auch oberhalb einer Inzidenz von 35 wieder zu öffnen.

Wir appellieren an die gesamte Koalition in NRW, diesen Vorschlag zu unterstützen“, so der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen, David Zülow.

„Was es braucht, ist ein Ende der willkürlichen Entscheidungen im Zwei-Wochen-Rhythmus. Ein nachvollziehbarer Stufenplan mit spürbaren Lockerungen für die Unternehmen ist entscheidend, um endlich aus der Lockdown-Starre herauszukommen!“

mehr

16.02.2021 Brechtfestival 2021 mit Heiner Müller

GFDK - Kultur und Medien

Die künstlerischen Leiter des Augsburger Brechtfestivals, Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, führen beim diesjährigen Festival-Beitrag des Staatstheater Augsburg Regie.

Die Erstausstrahlung der coronabedingt als Video angelegten Produktion bildet die Eröffnungspremiere des Festivals und wird am Freitag, dem 26.2.21 um 19:30 Uhr auf bachfestival.de übertragen.

Tom Kühnel und Jürgen Kuttner setzen mit »Medeamaterial« ihre intensive Beschäftigung mit dem zweiten großen deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts fort, die 2020 mit dem Gastspiel von »Der Auftrag« begonnen wurde.

»Heiner Müller hat die Schuhgröße, die Fußspuren Brechts auszufüllen und trotzdem eigene Wege zu gehen«, so das Regie-Duo. Im Anschluss an die Premiere beim Brechtfestival wird »Medeamaterial« Teil des digitalen Repertoires am Staatstheater Augsburg.

Aus Heiner Müllers 1983 uraufgeführtem Triptychon »Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten« erarbeiten Tom Kühnel und Jürgen Kuttner zusammen mit den an der Produktion Beteiligten die Augsburger Fassung mit dem Titel »Medeamaterial«.

Das in diesem Jahr ausschließlich digital stattfindende Brechtfestival eröffnet mit der Präsentation dieser postdramatischen Video-Collage am Freitag, den 26. Februar 2021 um 19:30 Uhr.

Im Zentrum des Videoprojekts steht Medea, eine der berühmtesten Frauenfiguren der Literaturgeschichte, in der vielköpfigen Gestalt der Darstellerinnen Elif Esmen, Natalie Hünig und Christina Jung.

Das Regieteam konzentriert sich dabei vor allem auf Müllers Kondensat des antiken Medea-Mythos, das titelgebende »Material«. Kuttner und Kühnels Fokus liegt auf dem weiblichen Aspekt der archetypischen Frauengestalt Medea, die – Opfer und Täterin gleichermaßen – mit Gewalt die Geschichte der Gewalt unterbricht.

Ausgehend vom digitalen Entstehungsprozess des ursprünglich für die Bühne konzipierten Stücks experimentiert das Produktionsteam mit den Sprachen von Performance, Theater, Film und Musik.

Zu erleben ist »Medeamaterial« als digitale Premiere am 26.2.21 unter www.brechtfestival.de.

Im Anschluss ist die Produktion unter www.staatstheater-augsburg.de/mediathek als Teil des digitalen Theater-Repertoires verfügbar.

mehr

14.02.2021 Tiroler Traditionsgerichte

GFDK - Essen und Trinken

Das Hotel Lamark zählt zu den besten Gourmetadressen im österreichischen Skigebiet Hochfügen. Maßgeblich verantwortlich dafür ist Küchenchef Alexander Fankhauser. Der bekannte TV- und Haubenkoch serviert in seinem Betrieb auf 1.500 Metern eine Kombination aus modernen Kreationen und Tiroler Traditionsgerichten.

Und so kommt auch sein Tipp für die Adventszeit aus der Heimat: „Ob süß oder deftig – an Zillertaler Krapfen führt zu Weihnachten kein Weg vorbei“, so der gebürtige Hochfügener.

Die Rezepte für die kleinen Teigtaschen werden oft über viele Generation weitergetragen und fallen daher ganz unterschiedlich aus.

Für sein Krapfen-Zweierlei mischt Fankhauser eine Füllung aus geriebenen Kartoffeln, Sauerrahm und Bröseltopfen zusammen. Einen Teil verfeinert er mit Rübenkraut und kreiert so gleich zwei Variationen seiner weihnachtlichen Leibspeise.

Zweierlei Zillertaler Krapfen
(für 4 Portionen, Dauer: ca. 40 Minuten) 

Zutaten:
250 g Roggenmehl
250 g Weizenmehl
Wasser
1 Ei
6 speckige Kartoffeln, gekocht
3 EL Sauerrahm
250 g Bröseltopfen
2 kleine Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
200 g Rübenkraut (in der Lake)
Butterschmalz zum Backen

Zubereitung:
Für den Teig Roggen- und Weizenmehl vermischen und mit lauwarmen Wasser, Ei sowie einer Prise Salz zu einem homogenen Teig verkneten. In Folie ruhen lassen. Die Kartoffeln schälen und grob reiben.

Mit Sauerrahm, Bröseltopfen sowie frisch geschnittenem Schnittlauch gut vermischen. Die Masse in zwei Hälften teilen und eine davon mit dem grob geschnittenen Rübenkraut vermengen.

Den Teig dünn ausrollen und die Füllung darauf setzen. Die Ränder mit etwas Wasser bestreichen, zusammenklappen und halbrund ausstechen. Abschließend in heißem Butterschmalz goldgelb ausbacken. 

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

13.02.2021 Skigebiet Hochfügen/Zillertal

GFDK - Reisen und Urlaub

Ob sie diesen Winter noch auf den Übungswiesen der Skischulen unter professioneller Anleitung lernen dürfen, ist ungewiss – dank reichlich Schnee können Skizwergerl ihre ersten Pflugbögen jedoch vielerorts auf dem heimischen Rodelhang üben.

Wie die Bergauf-Bergab-Gaudi mit Hilfe der Eltern klappt und wo die Grenzen liegen, erklärt Michael Huber, 34, staatlich geprüfter Skilehrer und Leiter der österreichischen Skischule Kostenzer (www.skischule-kostenzer.at) mit Sitz in Hochfügen/Tirol.

Das gleichnamige Skigebiet bildet mit Hochzillertal seit Jahren eine gemeinsame Arena mit insgesamt 93 Pistenkilometern.

In Hochfügen selbst carven große und kleine Wintersportler über 41 Kilometer bestens präparierte Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade. www.hochfuegenski.com

Wie können Skizwergerl ohne Lift am besten üben?

Michael Huber: Als es in den Skigebieten noch keine Förderbänder gab, mussten die Kinder an ihren Übungshängen hinauf „treteln“, also steigen, und sind dann im Pflug hinuntergefahren.

Genau das empfehlen wir in diesen Zeiten auch. Erstes Ziel sollte aber sein, dass sich die Kids an die neue Ausrüstung spielerisch gewöhnen.

Das gelingt, indem sie zum Beispiel anfangs nur einen Ski anziehen und auf geradem Gelände gehen üben. Anschließend wechseln sie, bis sie schließlich auf beiden Skiern den Gleitschritt beherrschen.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

12.02.2021 KFZ-Händlern fühlen sich bedroht

GFDK - Kultur und Medien

Einer aktuellen Umfrage zufolge sind 69 Prozent der Auffassung, dass der Börsengang der Auto1 Group eine Bedrohung für den „klassischen“ Autohandel ist.

Neben der ohnehin schon angespannten Situation im Angesicht der Corona-Krise kommt nun für zahlreiche KFZ-Händler ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Während die Mehrheit negative Folgen für stationäre Händler erwartet, sind immerhin 31 Prozent der Befragten der Auffassung, dass die Auto 1 Group eine „gesunde Konkurrenz“ sei.

Wie die Infografik aufzeigt, ist die Branche ohnehin schon angeschlagen. So wurden im Januar 31,1 Prozent weniger Neuwagen zugelassen, als im selben Monat des Vorjahres.

Bei den verkauften Gebrauchtwagen schlägt der Rückgang indes mit 29,4 Prozent zu Buche.

Der dargestellte Rückgang scheint die Stimmung bei den Anlegern nur wenig einzutrüben. Der Ausgabepreis der Auto1-Aktien lag bei 38 Euro, binnen kürzester Zeit stieg der Preis auf an der Spitze bis zu 55,56 Euro.

Damit kam das aufstrebende Unternehmen zwischenzeitlich auf eine Marktkapitalisierung von etwa 10,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Traditionskonzerne wie die Deutsche Bank oder BMW bringen dieser Tage 17,7 Milliarden bzw. 45,3 Milliarden Euro auf die Waagschale.

Bis dato erzielt Auto1 lediglich 1 Prozent des Umsatzes mit dem Verkauf von Kraftfahrzeugen an Privatpersonen.

Noch liegt der Schwerpunkt bei der Veräußerung großer Posten an gewerbliche Kunden. Das eingesammelte Kapital soll nun allerdings dafür verwendet werden, verstärkt Privatkunden anzusprechen.

„Ob die Furcht der konventionellen Autohändler im Angesicht des Auto1-Börsengangs begründet ist oder nicht, das wird sich erst noch zeigen müssen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

„Zwar scheinen einige Börsianer von dem Geschäftsmodell überzeugt zu sein, doch birgt dieses auch nicht zu unterschätzende Risiken“.

mehr

12.02.2021 Riskante Investments

GFDK - Kultur und Medien

Das Geldanlageverhalten der Deutschen veränderte sich in den letzten Jahren maßgeblich. Gleichwohl die Corona-Krise zahlreiche Unsicherheiten mit sich bringt, legen die Bundesbürger in puncto Geldanlage immer weniger Wert auf Sicherheit. Block-Builders.de zeigt die wichtigsten Veränderungen in einer neuen Infografik auf.

Dieser Tage geben 46 Prozent der Deutschen an, dass ihnen eine sichere Geldanlage am wichtigsten ist. Noch im Jahr 2019 waren 57 Prozent dieser Auffassung.

Besonders eindrücklich ist ein Blick auf die Aktionärsquote der 18 bis 24-Jährigen. Im vergangenen Krisenjahr lag diese bei 39 Prozent, gegenüber 17 Prozent im Jahr 2017. Die Jugend ist im Aktienrausch.

Ein weiterer drastischer Wandel ist die Fokussierung auf ökologische Geldanlagen. Während im Vorjahr lediglich 6 Prozent der Anleger in nachhaltige Fonds investierten, sind es inzwischen bereits 17 Prozent.

Wie die Infografik aufzeigt, sind deutlich mehr als die Hälfte der Anleger sogar dazu bereit, für den Umweltschutz geringere Renditen in Kauf zu nehmen.

Auch in puncto Sparplänen zeigen sich eklatante Veränderungen. Im vergangenen Dezember gab es hiervon deutschlandweit 2,03 Millionen. Dies sind 712 Prozent mehr, als noch vor 5 Jahren.

Generell steigt die Bereitschaft, Geld zu investieren, anstatt es für Konsumgüter oder derlei mehr auszugeben.

Wenn die 16 bis 24-Jährigen zusätzliche 5.000 Euro zur Verfügung hätten, würden sie mehr als die Hälfte hiervon beiseitelegen oder investieren, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung.

"Die Bundesbürger interessieren sich zunehmend für Investments in ETFs und Aktien", so Block-Builders Analyst Raphael Lulay.

"Insgesamt steigt die Risikobereitschaft deutlich, wobei das Wort Risiko kritisch zu hinterfragen ist - eine sinnvolle Diversifikation und ein langfristiger Zeithorizont vorausgesetzt, überwiegen die Chancen eindeutig". 

mehr
Treffer: 5000