Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

23.05.2020 zwischen Gestern und Morgen

GFDK - Reisen und Urlaub

Auch an den Lago Maggiore kehrt mit den Lockerungen der Tourismus zurück. Die Museen, die sich den Ursprüngen des oberitalienischen Sees widmen, sind dafür bestens aufgestellt. Ein Anlass, um einen Blick auf die Mythen und Museen zu werfen

Am Lago Maggiore steht der Sommer vor der Tür. Die wunderschönen Gärten und Parks, für die der oberitalienischen See beliebt ist, sind in voller Blüte und auch seine faszinierende Bergwelt, die Ossolatäler, und das Naturrefugium Parco Val Grande, stehen in sattem Grün.

Diese Schönheit sowie der Reichtum, den Boden und Gestein dieser Seelandschaft am Rande der Alpen bieten, fasziniert die Menschen seit Alters her. Rund um den Lago Maggiore gibt es zahlreiche kleine Museen, die sich den Zusammenhängen von Landschaft und Mensch über die Jahrtausende widmen.

Viele der zahlreichen Ökomuseen und Ethnografischen Museen haben schon längst liebevoll gestaltete, kostenlose virtuelle Touren ins Internet gestellt, und sie werden auch unter den ersten sein, die ohne größere Probleme bald wieder vor Ort ihre Pforten öffnen können.

Und dass die Faszination für den Lago Maggiore schon sehr weit zurückreicht, bezeugen bereits uralte Legenden, die den Ursprung des majestätischen Sees zu erklären versuchen.

Der Schöpfungsmythos Elio e Bellanotte versucht sogar, ein naturwissenschaftliches Phänomen zu erklären, das bereits in der Antike beobachtet wurde: jedes Jahr sinkt der Wasserstand im Mittel um wenige Millimeter durch Verdunstung.

Und das kommt so: Der griechische Sonnengott Helios, verführt die junge Bellanotte (“Schöne der Nacht”). Diese verliebt sich unsterblich in den herrlichen Gott, doch natürlich können die Wesen des Tages und der Nacht nicht dauerhaft zueinander finden:

Helios lässt Bellanotte sitzen, und diese weint. Ihr Tränenfluss mythischen Ausmaßes beschert uns den Lago Maggiore, so sehr weinte die Schöne, dass sie selbst in ihren Tränen ertrank und noch heute am Grunde des Sees liegt.

Helios hingegen - eitel wie Sonnengötter nun einmal sind - mag soviel Schönheit unter sich nicht gelten lassen und trinkt alljährlich ein wenig des Wassers weg.

Wer sich selbst aufmachen will, der Geschichte des Lago Maggiore näherzukommen, dem seien die vielen Ökomuseen empfohlen, die im Piemont im Verbund Rete Ecomusei Piemonte zusammengeschlossen sind.

Das Ecomuseo in Malesco, wo sich auch das Besucherzentrum des Nationalparks Val Grande befindet, ist ein sehr gutes Beispiel. Eine beeindruckende Ausstellung über das Vorkommen von Speckstein in der Region und die jahrhundertealte Tradition zur Verzierung der Häuser innen wie außen erwartet den Besucher.

Ebenso das Ecomuseo del granito di Montorfano, das eng kooperiert mit dem Museo Granum in Baveno. Hier erfährt man alles über den traditionellen Granit- und Marmorabbau, der das Leben der Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst hat. Und – man ist im kinderfreundlichen Italien – Workshops für die Kleinsten gibt es selbstverständlich auch.

Die Steinbrüche im Bereich von Baveno sind auch für rosa Granit berühmt, und auch über dessen Entstehung gibt es eine alte Geschichte zu erzählen. Einer der berühmtesten italienischen Journalisten, Arnaldo Fraccaroli, alias Fraka, tätig für den Corriere della Sera, hielt sich ab den 1920er Jahren oft in Baveno auf.

Beim Studium alter Kircheninschriften stieß er auf Legendenmotive, die er wiederaufnahm (nachzulesen bei Gianpietro Olivetto, “La dolce vita di Fraka”, 2019): Einst fanden Fischer den leblosen Körper einer Frau von bezaubernder Schönheit am Ufer, just als die Morgenröte einen rosafarbenen Strahl auf die Berge über Baveno warf.

Alle Versuche, sie ins Leben zurückzuholen schlugen fehl, bis eine Fee den Männern riet, dafür zu beten, dass auch die Abendsonne den Berg in rosa Licht tauchen sollte. Das klappte.

Und zumindest das rosa Gestein lebt bis heute. Fraccaroli gilt übrigens auch als der Schöpfer des Schlagwortes vom dolce vita

Dolce vita in Form kulturellen Reichtums wird nun auch von der Familie Borromeo kostenlos virtuell erfahrbar gemacht. Die Schönheiten der Isola Bella, der Isola Madre, des Rocca di Angera und des Parco Pallavicino sind nur noch einen Klick entfernt.

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21.05.2020 Pelzige Eindringlinge

GFDK - Kultur und Medien

Mit ihrer schwarzen Maske über den Augen sehen Waschbären aus wie drollige kleine Einbrecher. Doch leider ist nicht jeder von den niedlichen Kleinbären entzückt. Vor allem dann nicht, wenn sie sich nachts in Gärten und Garagen schleichen, um lautstark Mülltonnen zu plündern.

Diplom-Biologe und TIERART Betriebsleiter Florian Eiserlo weiß, dass eine friedliche Koexistenz mit den kleinen Bären möglich ist und gibt Tipps, wie man Waschbären von Haus und Hof fernhält.

Klug und bequem

Waschbären sind Allesfresser. Sie lieben Obst, Gemüse und Insekten ebenso wie Essensreste oder Hundefutter. Komposthaufen und Mülltonnen stellen für die nordamerikanischen Kleinbären also schmackhafte Verlockungen dar. Da die Tiere allerdings nachtaktiv sind, geht die Futtersuche oft mit unerwünschtem Radau einher.

Dazu ärgern sich Anwohner über kaputte Blumentöpfe, zerrissene Müllsäcke und geplünderte Abfalleimer. „Waschbären sind sehr schlau und bequem“, sagt VIER PFOTEN Experte Florian Eiserlo.

„Sie können Türen, Schubladen und Mülltonnen problemlos öffnen. Dazu ist es für die Tiere einfacher, in Komposthaufen nach Nahrung zu durchwühlen, als den Boden nach Insekten abzusuchen oder mühsam auf einen Baum zu klettern und Kirschen zu pflücken.“

Doch es gibt einen einfachen Trick, um die tierischen Eindringlinge auf Distanz zu halten. „Man muss die Bequemlichkeit der Tiere ausnutzen und ihnen das Leben schwer machen.

Schuppentüren sollten fest verschlossen sein und Mülltonnen mit einem extra Schloss gesichert werden. Vor allem keine gelben Säcke einfach vor die Tür auf den Boden stellen“, so der Experte.

Haus einbruchssicher machen

Waschbären freuen sich nicht nur über eine schnelle Mahlzeit, sondern auch über einen trockenen Schlafplatz. Sie sind exzellente Kletterer, nehmen dankbar Dachböden, Gartenhäuser oder Garagen als Unterschlupf an und machen es sich gemütlich.

Dazu sind die wilden Untermieter gesellig und signalisieren Artgenossen über ihren Geruch, wo es sich gut leben lässt. „Wenn die Waschbären Ihren Dachboden auserwählt haben, müssen Sie sich fragen, wie sie reingekommen sind.

Meist gelangen sie über dicht stehende Bäume mit überhängenden Ästen oder über Regenfallrohre auf das Dach und dann ins Haus“, erklärt Eiserlo.

Sein Tipp: Äste können schnell und einfach gekürzt werden und Baumstämme sowie Fallrohre mit glatten Blechmanschetten ummantelt werden.

Auf keinen Fall Stacheldraht verwenden. Zum einen können sich die Tiere an den Stacheln verletzen zum anderen ist der Draht für die Waschbären eher eine Kletterhilfe, als wirksame Barriere.

Verlockungen vermeiden

Frei zugängliches Hunde– oder Katzenfutter ist eine offene Einladung für Wildtiere, nicht nur für Waschbären. „Weil bereits der Futtergeruch schon sehr verlockend ist, sollte man sein Haustier besser nicht draußen füttern“, rät der VIER PFOTEN Experte.

Stattdessen sollte man Gerüche platzieren, die auf die pelzigen Besucher abschreckend wirken. „Einfach eine viel genutzte Hundedecke nahe möglicher Zugänge legen und den Waschbären so signalisieren:

Bleibt lieber fern. Alternativ kann man auch Säckchen mit Hundehaaren aufhängen oder Mottenkugeln auslegen.“ Auch laute Geräusche vertreiben die Kleinbären effektiv. „Waschbären haben einen ausgeprägten Geruchs- und Gehörsinn. Ein laufendes Radio ist sehr wirksam.“   

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20.05.2020 Die Region Wilder Kaiser/Tirol

GFDK - Reisen und Urlaub

Am 15. Juni 2020 sollen die Grenzen zwischen Deutschland und Österreich wieder vollständig öffnen – ein Glück, dass sich die Tiroler Region Wilder Kaiser bereits in den vergangenen Wochen für ihre Gäste herausgeputzt hat. Auch die Mitarbeiter des Tourismusverbands haben beim „Großputz“ Hand angelegt – schließlich hoffen sie auf viele Besucher. Das Resultat sehen „Koasa“-Fans im folgenden Video. www.wilderkaiser.info

#innaherferne

Das Video ist Teil einer Kampagne, die aktuell unter dem Hashtag #innaherferne in Österreich und Deutschland anläuft. So will die Region Wilder Kaiser einerseits mit ihren Stammgästen in Verbindung bleiben, andererseits mit zukünftigen Wilder-Kaiser-Fans in Kontakt treten.

„Neben attraktiven Buchungsanreizen steht die Beziehung zu unseren Urlaubern im Vordergrund. Gerade im Moment darf man der Situation auch mal mit einem Augenzwinkern begegnen, wie wir es in unserem aktuellen Video tun“, sagt Katharina Muck, Marketingleiterin der Region Wilder Kaiser.

Bonus: Erreichbarkeit und Infrastruktur

Dieser Ansatz spiegelt sich auf der Kampagnen-Website wider – sie zeigt, was die Region gerade jetzt zu bieten hat: Sie ist leicht erreichbar und verfügt über eine perfekte Infrastruktur.

Vor allem aber gibt es in der Region Wilder Kaiser genug Platz, sodass man sich in Zeiten des „Abstandhaltens“ nicht näher kommen muss, als man will.

Aber es geht auch um das Engagement der Menschen vor Ort – bis hin zu Obmann und Geschäftsführer des Tourismusverbands Wilder Kaiser, die im Video zu Nagelschere und Zahnbürste greifen, damit auch wirklich alles blitzt, wenn die ersten Gäste wieder anreisen.

Nicht nur digitale Maßnahmen sollen im Rahmen von #innaherferne auf die Region Wilder Kaiser einstimmen. Stammgästen werden Sehnsuchtsmotive der Region sowie ein Poster zum Ausmalen für Kinder nach Hause geschickt.

Willkommensgeschenk im Mai und Juni

Für Gäste, die noch im Juni 2020 in die Region Wilder Kaiser kommen, gibt’s das Wilder Kaiser Glücksgeschenk: ein 25-Euro-Guthaben für ein Leih-(E)-Bike.

Selbstverständlich gelten auch weiterhin die Wilder Kaiser Umbuchungsgarantie sowie die Durchführungsgarantie für das Aktivprogramm.

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19.05.2020 Konzert mit Mundschutz

GFDK - Kultur und Medien

Erstes Konzert des hr-Sinfonieorchesters wieder mit Publikum. Das Atlantic String Duo spielt in der Landesmusikakademie Schlitz. Aber es ist ein zweifelhaftes Vergnügen, wenn man mit Mundschutz eine Stunde oder sogar länger in einem Raum sitzen muß. Viele halten es ja mit Mundschutz nicht besonders lange aus.

Es ist das erste öffentliche Konzert mit Publikum für das hr-Sinfonieorchester Frankfurt nach den Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Im Kammerkonzert in der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz präsentieren das Atlantic String Duo und die Pianistin Nami Ejiri am Samstag, 23. Mai, um 19 Uhr Streichduos mit und ohne Klavier.

Mundschutz für die Zuschauer*innen ist Pflicht

„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder Gäste willkommen heißen dürfen“, sagt Mirjam Fuhrmann von der Landesmusikakademie Schlitz, „die Stille im Haus in den vergangenen Wochen war doch sehr ungewohnt.

“ Unter den strengen Abstands- und Hygieneregeln sei nun maximal 40 Gästen der Besuch im Konzertsaal erlaubt. Mundschutz für die Zuschauer*innen ist Pflicht. Die Akademie ist außerdem verpflichtet, Name, Anschrift und Telefonnummern aller anwesenden Personen aufzunehmen, was im Zuge des Kartenverkaufes im Vorfeld geschehen wird.

„Wir waren positiv überrascht, dass es jetzt schon klappt, wieder mit anwesendem Publikum zu spielen“, sagt Stefanie Pfaffenzeller, Geigerin des Atlantic String Duos, „wir freuen uns sehr, den Menschen eine Freude zu machen und wieder live zu spielen.“

Die Interaktion mit dem Publikum fehle dann doch etwas bei den gestreamten Konzerten. Dass das Publikum Masken tragen wird, sieht sie nicht als Problem an:

„Das sind wir von unseren Tourneen vor allem in Asien sowieso gewohnt.“ Zusammen mit Rachelle Hunt und Nami Ejiri präsentiert sie Werke von Joseph Haydn, Jeno Takács und Wolfgang Amadeus Mozart.

Zudem stehen eine Triosonate von Georg Friedrich Händel, ein Werk der spätimpressionistisch beeinflussten Britin Rebecca Clarke sowie ein Klaviertrio von Max Reger auf dem Programm.

Disput & Dumka - Atlantic String Duo
Datum: Samstag, 23. Mai, 19 Uhr
Ort: Konzertsaal der Landesmusikakademie, Schloss Hallenburg, 36110 Schlitz

Programm
Georg Friedrich Händel | Triosonate g-Moll op. 2 Nr. 6
Joseph Haydn | Sonate B-Dur Hob. VI:3 für Violine und Viola
Rebecca Clarke | Dumka für Violine, Viola und Klavier
Jeno Takács | Disput (Sie und Er) – für zwei Violinen aus: Tiberika Duos op. 103
Wolfgang Amadeus Mozart | Duo für Violine und Viola B-Dur KV 424
Max Reger | Klaviertrio h-Moll op. 2 Nr. 1

Tickets
Der Verkauf der 40 Eintrittskarten erfolgt am Dienstag, 19., Mittwoch, 20., sowie am Freitag, 22. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr direkt an der Landesmusikakademie Schlitz, Telefon 06642 - 91130
Preise: 16 Euro/14 Euro ermäßigt, 5 Euro für Schüler*innen/Studierende/Azubis/ Arbeitssuchende

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18.05.2020 Therme Meran öffnet am 18. Mai 2020

GFDK - Reisen und Urlaub

„Wir sind glücklich, endlich wieder Besucher empfangen zu können – hoffentlich bald auch aus Deutschland“, freut sich Adelheid Stifter, Direktorin der Therme Meran.  Ab dem 3. Juni dürfen die Deutschen ja wieder nach Italien einreisen.

Mit der offiziellen Eröffnung am 18. Mai 2020 stehen MySpa, das Thermen-Bistro sowie der Shop ab sofort für Gäste zur Verfügung.

Eine Woche später folgt der 5,2 Hektar große Außenbereich der Wellnessoase im Herzen der Südtiroler Stadt mit zehn Pools und rund 1.600 Quadratmeter Wasserfläche.

Für die Sicherheit von Kunden und Personal im Zuge der Coronakrise hat das gesamte Team in Zusammenarbeit mit Thermenarzt Dr. Salvatore Lo Cunsolo ein ausgeklügeltes Hygienekonzept entwickelt.

„Wir wissen, wieviel Sicherheit die Menschen gerade brauchen – deshalb halten wir uns genauestens an die Vorschriften“, betont Frau Stifter.

Die strengen Regeln der Therme Meran sehen zum Beispiel vor, dass Belegschaft und nur eine begrenzte Anzahl von Gästen (im Außenbereich sind maximal 700 Besucher erlaubt) schon beim Betreten des Gebäudes ihre Körpertemperatur messen lassen müssen.

Penible, regelmäßige Desinfektionsmaßnahmen aller Oberflächen zählen ebenso zum Standard.

Während der Treatments trägt das Spa-Team und der/die Behandelte einen Nasen-Mundschutz – wo dies nicht möglich ist, nutzt der Mitarbeiter Gesichtsschild, FFP2-Maske sowie einen Einwegumhang.

Im Bistro gelten strenge Sicherheitsabstände. Dort sind transparente Trennwände zwischen den einzelnen Tischen angebracht, es gibt einen separaten Ein- und Ausgang.

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17.05.2020 Die Allgäu Sonne in Oberstaufen

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Die Sicherheit unserer Gäste steht an erster Stelle, auch in der Allgäu Sonne. „Bereits in den vergangenen Wochen haben wir viel für zusätzlichen Hygieneschutz in der Allgäu Sonne getan“, sagt Manuel Levinger, Inhaber des 5-Sterne-Hotels in Oberstaufen.

So wurde zum Beispiel extra eine Außenfläche angelegt, damit die täglichen Fitnesskurse im Freien und mit Bergblick stattfinden können. Außerdem gibt es ein erweitertes Angebot an geführten Wanderungen und E-Bike-Touren.

„Besonders wertvoll aber ist derzeit unser Hausarzt Dr. Harald Köhler mit seiner hohen Kompetenz in Bezug auf Corona. Er wird uns in den kommenden Wochen bei der Umsetzung aller Vorschriften beraten und begleiten.“

Auch für Fragen der Gäste steht er zur Verfügung. Ein Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet in dem Sport- und Wellnesshotel ab 112 €/Pers.

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16.05.2020 Damai hatte Glück

GFDK - Kultur und Medien

Das Team der VIER PFOTEN ORANG-UTAN-WALDSCHULE hat in Borneo ein wehrloses Orang-Utan-Baby in seine Obhut genommen und es so vor dem sicheren Tod bewahrt. Die indonesische Wildtierbehörde BKSDA hatte das Tier beschlagnahmt.

Eingezwängt in einem Sack auf einem Motorrad sollte der etwa zwei Jahre alte Orang-Utan-Junge ausgesetzt werden. Vermutlich wollte sein Besitzer ihn aus Angst vor COVID-19 loswerden.

Der kriminelle Handel mit Menschenaffen bringt mehrere Millionen Dollar pro Jahr ein. Vor allem der illegale Markt für Baby-Orang-Utans floriert mit jährlich etwa 150 meist an asiatische Käufer verkauften Tieren. Die Corona-Pandemie könnte die Situation der skrupellosen Händlern ausgelieferten Affen weiter verschlimmern.

Damai hatte Glück
Dieser kleine Orang-Utan-Junge hatte Glück. Er wurde in letzter Minute am selben Tag, an dem der Zweite Weltkrieg endete, gerettet und erhielt daher den Namen Damai – was auf Indonesisch Friede bedeutet.

Nur wenige Tage nach seiner Rettung hat der kleine Damai bereits eine Bindung zu seiner menschlichen Ersatzmutter, einer Tierärztin in der Quarantänestation der VIER PFOTEN ORANG-UTAN-WALDSCHULE in Samboja, Ost-Kalimantan, entwickelt.

Rettung in letzter Minute
Am vergangenen Freitag war Damai nach einer dramatischen Rettungsaktion offiziell an das Team der VIER PFOTEN Orang-Utan-Waldschule übergeben worden. Ein Tankstellenbesitzer in Benggalon hatte zuvor, während eines Gesprächs mit einem Kunden, bemerkt, wie sich plötzlich ein Sack auf dessen Motorrad bewegte.

Der Kunde erzählte, dass sich darin ein kleiner Orang-Utan befände, den er gleich im Wald aussetzen wolle. Der mitfühlende Tankstellenbesitzer erklärte seinem Kunden, dass das Orang-Utan-Baby allein im Wald sterben würde und überredete ihn dazu, es ihm zu überlassen.

Da er wusste, dass es illegal ist, Orang-Utans als Haustiere zu halten, übergab er das Baby der örtlichen Polizei. In Ermangelung eines Käfigs steckte diese das Baby in eine freie Gefängniszelle, bis Mitarbeiter der indonesischen Wildtierbehörde BKSDA und der Waldschule kamen, um es abzuholen.

Strenger Infektionsschutz
„In Zeiten von COVID-19 ist die Aufnahme eines Affenwaisen eine große Herausforderung", sagt Dr. Signe Preuschoft, Primatologin bei der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. „Wir müssen sicherstellen, dass wir alle während der Aufnahme des Babys strengen Infektionsschutz einhalten.

Als unser Team im Gefängnis ankam, hatte der kleine Orang-Utan-Junge schreckliche Angst und versuchte zu beißen und zu entkommen.

schneller Gesundheitscheck ergab keine offensichtlichen Gesundheitsprobleme - insbesondere keine Symptome einer Grippe und keine Verletzungen.

Der Kleine trank gierig Milch aus einer Flasche, und seine Vertrautheit mit der Milchflasche lässt vermuten, dass er eine Zeit lang bei Menschen gelebt hat."

Artgemäße Unterbringung und medizinische Versorgung
Als das Rettungsteam in der Quarantänestation der Waldschule eintraf, verkroch sich Damai gleich in einem extra für ihn vorbereiteten Hängekorb, der wie ein Orang-Utan-Nachtnest mit Blättern ausgestattet war.

Am nächsten Morgen aß er gekochte Süßkartoffeln, trank Milch und isotonisches Wasser und ließ eine Ganzkörperuntersuchung über sich ergehen. „Es ist gut möglich", sagt Dr. Preuschoft, „dass seine illegalen Besitzer ihn aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus aussetzen wollten.

Wie wir wissen, sind viele Menschen jetzt besorgt, dass Tiere sie krank machen könnten, vor allem Wildtiere. Als Corona bekannt wurde, mussten wir die Ängste der Leute besänftigen und erklären, dass in unserer Waldschule die Orang-Utans gefährdet sind, von Menschen infiziert zu werden und nicht umgekehrt".

Vielen Menschenaffen droht ein qualvolles Leben
Damai muss sich einer Reihe von Gesundheitstests und einer Quarantäne von mindestens 60 Tagen unterziehen. Sicher ist, dass seine seelischen Wunden erst allmählich heilen werden.

Das kleine Waisenkind entkam mit viel Glück dem qualvollen Leben, das vielen Menschenaffen droht: Als Darsteller einer Thaibox-Show, als Requisite für Touristenfotos oder als Haustier in einer wohlhabenden Familie, bis sie wegen ihrer Unbezähmbarkeit für den Rest ihres Lebens eingesperrt werden.

In der Waldschule hingegen taucht Damai wieder in eine für Orang-Utans natürliche Umgebung ein. Er wird die Schule mindestens bis zum Alter von sechs bis sieben Jahren besuchen.

So lange würde es auch dauern, bis ihn seine Mutter entwöhnen würde. Während dieser Zeit wird er alles lernen, was er für ein erfolgreiches Leben in Freiheit benötigt. 

VIER PFOTEN und das Orang-Utan-Projekt

VIER PFOTEN arbeitet seit über zehn Jahren daran, traumatisierte Orang-Utan-Waisen für eine spätere Wiedereingliederung in ihren natürlichen Lebensraum in Borneo zu rehabilitieren.

Nach einer Neuorganisation der lokalen Aktivitäten ist die von VIER PFOTEN finanzierte Waldschule ein Kooperationsprojekt zwischen VIER PFOTEN, dem lokalen Partner Jejak Pulang und dem indonesischen Ministerium für Umwelt und Forstwirtschaft.

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15.05.2020 Die Sicherheit der Gäste geht vor

GFDK - Reisen und Urlaub

Hotels bereiten sich auch in Bayern auf die Gäste vor. Ab dem 30. Mai 2020 dürfen die Unterkunftsbetriebe in Bayern für privat Reisende unter strengen Auflagen wieder eröffnen. Das Biohotel Eggensberger am Hopfensee nahe des bayerischen Kneippkurorts Füssen ist nicht nur das erste zertifizierte Biohotel im Allgäu, sondern auch in Sachen Hygiene Vorreiter in der Region.

Inhaber Andreas Eggensberger: „Als therapeutischer Gesundheitsbetrieb gibt es bei uns seit je ein umfassendes Desinfektionskonzept, an das sich das Personal akribisch zu halten hat.“

Umso ernster nimmt das gesamte Hotelteam die derzeitige Corona-Pandemie, unter anderem beim täglichen Mitarbeiter-Screening.

„Wir haben unsere bisherigen Hygienemaßnahmen umfangreich erweitert. Dabei verstehen sich Mundschutz, Handschuhe und Plexiglas an der Rezeption von selbst.

Darüber hinaus fahren wir ab 20. Mai 2020 einen Probelauf mit zehn Patienten unter Regie des Ärztlichen Leiters unseres Rehazentrums Dr. med. Walter Mang.

Dieser steht Gästen auch für Fragen zur Verfügung und hält medizinische Vorträge“, so der Kneipp-Bademeister, Physiotherapeut und Masseur.

Das Biohotel Eggensberger ist einer der Füssener Schlafgastgeber und sorgt unter anderem dank hochwertigster Matratzen und Kissen sowie elektrosmogreduzierter Umgebung für die ungestörte Nachtruhe seiner Gäste.

Als Lebensspur Lech-Partner hat Füssen gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München erforscht, wie sich Schlafqualität auf Grundlage der Lehre des Wasserdoktors verbessern lässt. Entsprechend wurden geeignete Hotels zertifiziert, darunter das Biohotel Eggensberger. DZ/HP ab 165 €.

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13.05.2020 Keine Kompromisse

GFDK - Kultur und Medien

Freiheit im Kopf sei die Voraussetzung für künstlerisches Schaffen, betont Leon Löwentraut. Wenn er sie spürt, malt er - nachts bei lauter Musik wie im Rausch. In Nächten wie diesen entstehen seine kraftvollen Kunstwerke, die Bewunderer rund um den Globus begeistern, aber nicht jedes Bild darf sein Atelier verlassen und sich zeigen.

Ausstellungen in New York, St. Petersburg, Düsseldorf, Singapur, London oder Florenz. Seine Werke sind auf Vernissagen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Sein Gemäldezyklus #Art4GlobalGoals ist mit Unterstützung der UNESCO, der YOU-Stiftung und der Düsseldorfer Galerie & Geuer entstanden.

 Leon Löwentraut ist der Liebling der internationalen Kunstszene und auf dem Weg nach ganz oben – auch weil seine Bilder polarisieren.

Strenger als seine Kritiker ist er selbst. Wenn ein Werk seinen Ansprüchen nicht genügt, kann es sogar geschehen, dass der erst 22jährige Künstler ein bereits fertiges Gemälde wieder vernichtet, auch weil es die kreative Energie in seinem Atelier stört.

Jedes Bild muss die Chance haben, perfekt zu werden – in meiner subjektiven Wahrnehmung“, erläutert Leon Löwentraut und ergänzt: „Manchmal schafft eine Arbeit das nicht.

Dann finde ich ihren Anblick und die Tatsache, dass sie überhaupt existiert, dermaßen unerträglich, dass ich sie vernichte. Erst dann kann ich wieder arbeiten, meine Ideen wieder fließen lassen. Die Bildzerstörung ist ein Akt der Befreiung."

"Bei seinen Bildern kennt Leon keine Kompromisse. Ob eine Arbeit gelungen ist, entscheidet er, sonst niemand. Und das ist auch gut so", erklärt sein Hauptgalerist Dirk Geuer.

Leonardo Da Vinci sagte schon vor Jahrhunderten: „ Nichts Hohes erreicht der Künstler, der nicht an sich selber zweifelt.“

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01.05.2020 sofortiger Bonitätsschutz

GFDK - Kultur und Medien

Die Zahl der Arbeitslosen steigt im April um 308.000 – Mehr als zehn Millionen in Kurzarbeit. „Die Corona-Krise dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession der Nachkriegszeit führen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele."

Bereits am 01.04.2020 hatten es viele Unternehmen schwer und mussten mit ihren Vermietern, Mitarbeitern und Gläubigern kommunizieren, da es zu Zahlungsschwierigkeiten kam. Während die Deutschen zu diesem Zeitpunkt noch das Gefühl "wir halten zusammen" hatten, sind wir jetzt in der Realität angekommen.

Für viele Unternehmen sind die Soforthilfen aufgebraucht. Die Mitarbeiter, die in Kurzzeit sind, haben zum Teil 1000 Euro weniger im Monat und stecken ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten.

Viele sind bereits auf der Suche nach neuen Jobs, die sich in der Krise bilden. Keine Frage: es wird viele Gewinner in der Krise geben, aber definitiv viel mehr Verlierer.

Denn auch die Vermieter der Gewerbe-Immobilien können nicht weiter die Mieten stunden, da man die Einnahmen ebenfalls benötigt und die ersten Vermieter verlangen schon hohe Stundungszinsen.

Die Einnahmen von vielen Unternehmen bleiben derzeit vollständig aus, während sich der Briefkasten mit bösen Briefen füllt. Der Stapel der Mahnungen wächst täglich und selbst wenn das Geschäft wieder unter Beschränkungen eröffnet wird, wird es finanziell sehr schwer.

Denn die Zahlungsfristen auf den Rechnungen laufen weiter und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu Pfändungen und Schufa-Einträgen kommt.

Sobald das soweit ist, kann man den Neuanfang erstmal vergessen und bei Einzelunternehmen, sowie Personengesellschaften droht sogar die Privatinsolvenz.

Die Schufa und die Bundesregierung müssen hier nun eine schnelle Lösung finden, dass die Menschen, die seit Jahren unsere Wirtschaft ankurbeln, nun nicht ihre Kreditfähigkeit verlieren.

Daher sollte man ein ähnliches Modell, wie das Finanzamt derzeit vorbildlich macht ( Verzicht auf Pfändungen), bei der Schufa einführen, sonst sind wir bald ein bonitätsschwaches Land. Da gerade jeder sein Geld benötigt, wird auch das Mahnwesen immer aggressiver.

Alleine der Einzelhandel befürchtet bis zu 50.000 Insolvenzen. Während der vierwöchigen Schließungen von Geschäften aus dem Nicht-Lebensmittel-Bereich hat die Branche bereits 30 Milliarden Umsatz verloren, der nicht wieder kommt.

Weiterhin sind die Kunden selbst bei der Wiedereröffnungen noch verhalten und das führt nicht gerade zum Kaufrausch.

Das Eigenkapital schrumpft auch täglich, sodass es bald zu vielen Insolvenzen kommen wird und die Innenstädte werden danach nicht mehr aussehen wie zuvor.

Aktuell sind die Deutschen noch wirklich geduldig und vorbildlich. Doch die meisten Pleiten sind nicht mehr zu verhindern, daher muss man nun eine Lösung finden, dass die Unternehmen wenigstens einen Neuanfang starten dürfen.

Denn eine Sache ist klar: sobald die Menschen nicht nur Ihre Unternehmen, sondern auch ihre Kreditfähigkeit verlieren, wird die Stimmung kippen und die Menschen werden auf die Straßen gehen und ihren Unmut demonstrieren.

David Rölleke ist ein erfahrener Krisenmanager der derzeit viele Unternehmen auf dem Weg durch die Krise begleitet und somit die Praxis genau kennt.

Er steht Ihnen gerne für ein Interview oder einen exklusiven Ratgeber zum Thema "5 Gründe warum unsere Unternehmen einen sofortigen Bonitätsschutz benötigen“ zur Verfügung.

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Treffer: 5000