Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

21.08.2020 KURATIERT VON DANIEL KOTHENSCHULTE

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Das Kino ist ein Garten der Lüste, voller ebenso appetitlicher wie manchmal auch verbotener Früchte.

Schon im ersten Filmprogramm der Geschichte, das die Brüder Lumière am 28. Dezember 1895 im Pariser Grand Café aufführten, fand sich – als erster Slapstickfilm überhaupt - der 50-Sekunden-Film „Der begossene Gärtner“.

In einer Reise durch alle Epochen der Filmkunst und Avantgarde erweisen sich Gärten als Schauplätze zwischen Realität und Phantasie.

Im frühen Farbfilm „A Day with John Burroughs“ (1918) zeigt der hochbetagte literarische Naturforscher Kindern die geliebte Wildnis vor seiner Blockhütte.

Orson Welles gab sein Regiedebüt in einem Stummfilm als 17-jähriger in einer improvisierten Version von Shakespeare’s Twelveth Night, gefilmt mit Freundin im Garten seines Internats. Spätere Avantgardefilmer scheinen nahtlos anzuknüpfen an die frühen Experimente:

Der legendäre amerikanische Filmkünstler Kenneth Anger drehte 1953 seinen Klassiker Eaux d’Artifice im Garten der Villa d’Este in Tivoli, wo er grandiose Wasserspiele zu einem suggestiv-erotischen Bildgedicht montierte.

Die Schottin Margaret Tait war bereits 80, als sie 1998 in Garden Pieces einen Gleichklang aus fotografierten Blumen und abstrakter Zeichnung herstellte.

Ihre peruanische Kollegin Rose Lowder dokumentierte blühende Gärten in delirierend flatternden Einzelbildern – gar nicht unähnlich zu Walt Disneys Farbkaskaden zum Hummelflug in „Bumble Boogie“ (1946).

Doch auch ein gewöhnlicher Vorstadtgarten bietet Potential für mythologische Begegnungen: Im Trickfilmklassiker „A Unicorn in the Garden“ (William T. Hurtz, 1953) versucht ein Ehemann vergeblich, seine skeptische Frau davon zu überzeugen, wenigstens einen Blick auf den seltenen Besucher im Garten zu werfen.

Zum Abschluss führt die Kölner Filmemacherin Undine Siepker in ihrem Dokumentarfilm "Ali sein Garten" an den mythischen Urgrund (klein-)bürgerlicher Gartenträume - einen Schrebergarten im Ruhrgebiet.

Alle Stummfilme des Programms werden vom Kurator Daniel Kothenschulte selbst auf dem Klavier begleitet.

BURG LEDE BONN, SAMSTAG 22. AUGUST 2020, 21 UHR – ANMELDUNG ERFORDERLICH

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21.08.2020 Lugano Trekking Tour im Schweizer Tessin

GFDK - Reisen und Urlaub

Auf den drei Tagesetappen der Lugano Trekking Tour im Schweizer Tessin ist der Ausblick ständiger Begleiter – etwa auf den Golf von Lugano, Alpen oder Poebene.

Die Gesamtroute erstreckt sich über 44 Kilometer und überquert mehrmals die italienische Landesgrenze. Start der ersten Etappe ist Lugano, wo Gäste in der historischen Standseilbahn auf den Monte Brè (933 Meter) zuckeln.

Im gleichnamigen Künstlerdorf beginnt der Anstieg über Kastanienwälder und schmale Pfade auf den Monte Boglia (1.516 Meter).

Nach Passieren der bei Kletterern beliebten Bergkette „Denti della Vecchia“ heißt das Ziel Capanna Pairolo, bekannt als Heimat vieler seltener Pflanzen.

Der zweite Tag birgt ein Kalksteingebiet und eine Gratwanderung mit Rast auf der Capanna Monte Bar, der dritte führt Wanderer über den Monte Bigorio und das Kapuzinerkloster bis nach Tesserete. Souvenir-Tipp:

Den dort erhältlichen Nocino brauen die Mönche selbst. Schwierigkeitsgrad: mittel. Infos zu den Etappen und Unterkünften unter www.ticino.ch

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21.08.2020 Dolomitenhöhenweg Nr. 4/Südtirol

GFDK - Reisen und Urlaub

Der berühmte Architekt Le Corbusier bezeichnete die Südtiroler Dolomiten als „schönste Architektur der Welt“. Er muss die Drei Zinnen, die wild-bizarren Zacken der Cadini-Felsgruppe, den strahlend blauen Sorapiss-See und den Antelao-Gletscher im Blick gehabt haben.

Mit all diesen Highlights zieht der 90 Kilometer lange „Dolomitenhöhenweg Nr. 4“ Wanderer in seinen Bann. Rund acht Tage sollte man einplanen, außerdem sind gute Kondition, Trittsicher- und Schwindelfreiheit Voraussetzung, denn der Weg verlässt das hochalpine, teils ausgesetzte Gelände so gut wie nie.

Los geht’s direkt ab dem Naturhotel Leitlhof in Innichen. Bei freiem Blick auf die Haunoldgruppe von fast allen Bereichen des Wanderhotels steigt die Vorfreude auf die bevorstehende Tour.

Vom Zielort Pieve di Cadore geht es bequem mit dem Autobus zurück zum 4-Sterne-Superior-Hotel, wo Bergfexe ihren müden Muskeln im Wellnessbereich die verdiente Erholung gönnen.

Schwierigkeitsgrad: schwer. Infos und Übernachtungsarrangements unter www.leitlhof.com

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20.08.2020 Mit der Fähre entspannt in den Urlaub

GFDK - Reisen und Urlaub

Die Liebe zum Auto in der Corona-Zeit nimmt wieder zu. Ob der Trend halten wird muß sich noch zeigen. Das Ziel  mit dem eigenen Fahrzeug erreichen zu können, ist für viele Urlauber aktuell Voraussetzung für ihre Reise. Damit einher geht auch die kontinuierlich steigende Nachfrage und ein klar erkennbarer Trend hin zu Autofähren.

Holiday Extras erweitert hier sein Portfolio auf See- und Landreisen und bietet in exklusiver Kooperation mit dem ADAC ab sofort eine vergleichende Buchungsplattform für Fähren.

Das Unternehmen schafft so eine Lösung für die bisher oft unüberschaubaren Angebote und Buchungsprozesse. In wenigen Schritten ist die passende Route gefunden und Reisende gelangen über Nacht in ein anderes Land, bestreiten die gewünschte Strecke zu Wasser oder setzen vom Festland auf eine Insel über.

Reisen mit dem Auto werden immer beliebter, denn sie ermöglichen ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität. Um die Traumdestination auch über den Seeweg  zu erreichen, wissen Urlauber um die Vorteile einer Fähre.

Holiday Extras, Europas Marktführer für Reise-Extras, bedient die erhöhte Nachfrage seiner Kunden und bietet ab sofort Fährfahrten an.

Dabei kooperiert das Münchner Unternehmen mit dem ADAC. Rund 400 Strecken von über 150 Häfen weltweit zur Auswahl.

„Besonders wichtig war uns ein einfacher und übersichtlicher Buchungsprozess“, erklärt Holiday Extras CEO Jerome Danglidis.

Daher werden Preise für Fährverbindungen direkt gegenübergestellt und freie Sitzplätze sowie Kabinen können mühelos reserviert werden.

Reisende profitieren außerdem von einem Sparvorteil durch Vorausbuchung sowie dem deutschsprachigen Kundenservice.

ADAC-Mitglieder erhalten je nach Strecke bis zu 25 Prozent Rabatt auf ihre Buchung. Hierfür muss lediglich die Mitgliedsnummer im Buchungsprozess angegeben werden.

Weitere Auskünfte und Buchung

Holiday Extras GmbH    Aidenbachstraße 52    81379 München
Fon +49 89 678059-180    info@holidayextras.de 

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20.08.2020 Lechweg/Österreich und Deutschland

GFDK - Reisen und Urlaub

Neue Wege für alte Pfade: Von seiner Quelle am Vorarlberger Formarinsee sind es beinahe 125 Kilometer, die einer der letzten Wildflüsse der Alpen bis zum Lechfall in Füssen/Allgäu zurücklegt.

Der begleitende, durchgehend beschilderte Lechweg führt auf Etappen-Varianten von ambitioniert über gemütlich bis hin zu genussvoll durch die einzigartige Auenlandschaft.

Die Weitwanderung erfordert keine alpine Erfahrung und die Heilkraft des Wassers ist allgegenwärtig, zum Beispiel beim Kneippen in den Seitenarmen des Lechs.

Entlang der Strecke locken weitere Highlights wie die Lechtaler Auszeitdörfer, die Holzgauer Hängebrücke oder die Lechschleifen.

Mit der Weitwanderroute konnte in der Grenzregion zwischen Bayern und Tirol ein sanfter Qualitätstourismus etabliert werden.

Das EU-Projekt „Lebensspur Lech“ vertieft diesen Kurs auf Basis der Gesundheitslehre von Wasserdoktor Sebastian Kneipp. Interessierte können sich an verschiedenen Stationen auf die „Lebensspur Lech“ begeben.

Der Fluss steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur. Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel. Wegbeschreibung und Unterkünfte unter www.lechweg.com

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19.08.2020 hr-Sinfonieorchester und hr-Bigband

GFDK - Kultur und Medien

Es geht wieder los - Die beiden Orchester des Hessischen Rundfunks starten Mitte September in die Konzertsaison 2020/21.

Den Anfang macht das hr-Sinfonieorchester mit den letzten drei Mozart-Sinfonien Nr. 39, 40 und 41 in der Alten Oper Frankfurt am 10. und 11. September, während die hr-Bigband zur Saisoneröffnung am 10. und 12. September im hr-Sendesaal ihr „Echoes of Ellington“-Programm nachholt, das sie im März verschieben musste.

Die ursprünglich angekündigten Konzerte mussten teilweise geringfügig geändert oder komplett neu zusammengestellt werden. Grund hierfür war, dass die Konzerte gemäß der allgemeinen und hr-eigenen Pandemie-Maßnahmen eine maximale Länge von 60 Minuten aufweisen dürfen.

Außerdem wurde in der Sommerpause ein Hygienekonzept für den hr-Sendesaal erarbeitet, das derzeit eine maximale Belegung von 200 Plätzen vorsieht.

Die Alte Oper Frankfurt hat ebenfalls ein entsprechendes Hyginekonzept für ihre Räumlichkeiten entwickelt. „Um jedoch trotzdem möglichst vielen Zuschauer*innen die Möglichkeit zu geben, das Konzertprogramm zu erleben, wird es pro Abend zwei Konzerte geben, jeweils um 18.30 und 20.30 Uhr im hr-Sendesaal, in der Alten Oper um 18 und 20.30 Uhr“, begründet hr-Musikchef Michael Traub die Entscheidungen,

„Ferner erhalten unsere Abonnent*innen ein Vorkaufsrecht, die Einzelkarten gibt es ab 27. August. Die Kartenpreise für die ersten Konzerte der Saison haben wir den Gegebenheiten entsprechend angepasst.“

Wie derzeit bei vielen Veranstaltern üblich, wird aus Hygienegründen keine Abendkasse durchgeführt, stattdessen müssen alle Tickets vorab gebucht werden.

„Wichtig für unsere Kartenkäufer*innen ist außerdem, dass bereits gekaufte Karten für die ursprünglich geplanten Konzerte vom hr-Ticketcenter rückabgewickelt werden. Dazu kontaktieren wir – soweit möglich – alle Karteninhaber*innen. Tickets für die nun stattfindenden Konzerte müssen sie nämlich neu erwerben“, erklärt Michael Traub.

Konzerte in der Alten Oper Frankfurt

Saisoneröffnung: Mozart 39, 40, 41 – Eisler
hr-Sinfonieorchester; Matthias Goerne, Bariton; Andrés Orozco-Estrada, Dirigent

Donnerstag, 10. September, 18 Uhr, Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Michael Langemann: Zug der Schatten (Scherzo Oscuro) - Auftragswerk des hr – Uraufführung
Hanns Eisler: Ernste Gesänge
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Moll KV 543

Donnerstag, 10. September, 20.30 Uhr, Alte Oper, Großer Saal
Michael Langemann: Zug der Schatten (Scherzo Oscuro) (Auftragswerk des hr – Uraufführung)
Hanns Eisler: Ernste Gesänge
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Freitag, 11. September, 18 und 20.30 Uhr, Alte Oper, Großer Saal
Ian A. Frederick: Reverie (Auftragswerk des hr–Uraufführung)
Hanns Eisler: Ernste Gesänge
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter“)

Karten: je 39/29/19 Euro – Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Konzerte im hr-Sendesaal


Donnerstag, 10. September, je 18.30 und 20.30 Uhr
Echoes of Ellington – Part I

Arrangements von Alexander von Schlippenbach, Aki Takase und Jim McNeely
hr-Bigband; Alexander von Schlippenbach, Klavier; Aki Takase, Klavier; Jim McNeely, Leitung
Karten: 20 Euro - Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Samstag, 12. September, je 18.30 und 20.30 Uhr
Echoes of Ellington – Part II

Arrangements von Miho Hazama und John Beasley
hr-Bigband; Jim McNeely, Leitung
Karten: 20 Euro - Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Mittwoch, 16., und Donnerstag, 17. September, je 18.30 und 20.30 Uhr
Auftakt-NEU: La muse et le poète

hr-Sinfonieorchester; Bruno Philippe, Violoncello; Stathis Karapanos; Flöte; Christoph Eschenbach, Dirigent
Camille Saint-Saëns: La muse et le poète
André Jolivet: Flötenkonzert
Camille Saint-Saëns: 1. Cellokonzert
Frank Martin: Ballade
Karten: 24 Euro - Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Sonntag, 20. September, 18 Uhr
Kammermusik-NEU: Fantasiestücke

Nicolas Cock-Vassiliou, Oboe; Sophie Patey, Klavier
Ein fantastisches Programm mit Fantasiestücken, Variationen und mehr

Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. September, je 18.30 und 20.30 Uhr
Barock+-NEU: Per Mandolino

hr-Sinfonieorchester; Avi Avital, Mandoline; Ton Koopman, Dirigent
Unico Wilhelm van Wassenaer: Concerto Armonico Nr. 2
Johann Nepomuk Hummel: Mandolinen-Konzert
Pietro Locatelli: Concerto op. 7 Nr. 6 “Il pianto d'Arianna”
Ludwig van Beethoven: Egmont – Suite
Karten: 24 Euro - Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Freitag, 25. September, je 18.30 und 20.30 Uhr
West Side Story

hr-Bigband; Jörg Achim Keller, Leitung
Karten: 20 Euro - Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Mittwoch, 30. September, und Donnerstag, 1. Oktober, je 18.30 und 20.30 Uhr
hr-Sinfoniekonzert-NEU: Schostakowitsch 14

hr-Sinfonieorchester; Miina-Liisa Värelä, Sopran; Mika Kares, Bass; Klaus Mäkelä, Dirigent
Dmitrij Schostakowitsch: 14. Sinfonie
Karten: 24 Euro - Vorkaufsrecht für Abonnent*innen, Einzelkartenverkauf ab 27. August auf www.hr-ticketcenter.de oder unter Telefon: 069/155-2000, -4111, -6655

Bei allen Konzerten gilt:
• Mund-Nasen-Schutz während des Ein- und Auslasses, MNS darf am Platz abgenommen werden.
• Keine Pause
• Kein Catering
• Keine Garderobe (im hr-Sendesaal)
• Vorerst keine Abendkasse
• Hinterlegung der persönlichen Daten zur eventuellen Nachverfolgung
• Alle Tickets sind personalisiert und nicht übertragbar

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19.08.2020 Kunstwerke im inklusiven Kontext

GFDK - Kultur und Medien

Am 6. September 2020 öffnet mit RoboLAB 2020 ein neuer Kunstort und eine neue Projektreihe in Köln ihre Pforten. Den Startschuss macht die Ausstellung Circolaris – Es ist der Beginn einer Reise.

Circolaris ist auch der Name der barrierefrei begehbaren Großskulptur, die auf dem Odonien-Gelände von Odo Rumpf geschaffen wurde. Sie dient zukünftig als bleibender Ort für die inklusiven, spartenübergreifenden RoboLAB Kunst- und Kulturprojekte.

RoboLAB dockt an das Roboterkunstfestival Robodonien an. Während das Roboterkunstfestival kinetische Kunstwerke zeigt, werden im Rahmen der RoboLAB-Projekte Kunstwerke im inklusiven Kontext produziert.

Dieses Jahr war der erste Schritt die Herstellung des künstlerischen Raumes Circolaris als dauerhafte Heimstätte des RoboLAB-Projekts.

Im zweiten Schritt entwickelte der Ideengeber Nils Rottgardt gemeinsam mit Künstlern mit und ohne Beeinträchtigung eine inklusive, ortsspezifisch angelegte Ausstellung innerhalb der Skulptur. Zu sehen und hören sind Fotografien, Videos, Objekte, Klang und Lichtkunst.

Die Ausstellung Circolaris
Vernissage: 06. September 2020, ab 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: 07. - 10. September 2020, 19:00 – 21:00 Uhr
Odonien, Hornstr. 85, 50823 Köln
Kontakt: robolab@odonien.de

Teilnehmende Künstler:
Martin Czichorowsky – Lichtdesign
Bernard Mescherowsky (Leib+Seele Produktionen) – Video
Jörn Neumann – Fotografie
Martin Widyanata – Sound
Andrea Wolf – Objekte

Odo Rumpf – Bildhauerei
Nils Rottgardt – Gesamtkonzept

Weitere Arbeiten:
FH Dortmund, Fachbereich Design – Entwürfe für Design und Inklusion (Seminar unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel René Marburger)
KISD – Prototypen für barrierefreie Interaktive Formen (Seminar unter der Leitung von Prof. Lasse Scherffig und Kal Spelletich)

RoboLAB: Ausblick und Hintergrund
Ab September 2020 sind Künstler mit und ohne Beeinträchtigung dazu eingeladen, Circolaris als Labor zu betrachten und zu nutzen.

Sie können an diesem Ort mit künstlerischen Mitteln eine inklusive Normalität erforschen und herstellen. In einem inklusiven Workshop-Verfahren werden Ideen und Konzepte für die kommende Projekte entwickelt.

Die Skulptur ist ein Raumschiff. Ein Symbol für den Aufbruch zu Neuem, Unbekanntem und Zurückgelassenem.

Interdisziplinäre mixed-abled Kunstprojekte eröffnen die Möglichkeit, in neue und ungewöhnliche Bereiche der Kunst vorzustoßen. Hierbei können Positionen artikuliert werden, die sonst vielleicht selten sichtbar sind oder gerne überhört werden.

Inklusion wird permanent durch individuelle, gesellschaftliche, ökonomische und strukturelle Diskriminierung beschnitten, Corona verstärkt das noch.
RoboLAB will benennen und offenlegen, in Frage stellen und sich dabei selbst überprüfen. Es gilt den Dogmatismus und die Vorurteile in uns selbst zu entdecken – denn das ist die Voraussetzung, um sie überhaupt verwerfen und überwinden zu können.

Das Kölner Kulturamt hat seit 2018 das Referat Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft – kulturelle Teilhabe eingerichtet.

„Ein notwendiger und richtungsweisender Schritt hin zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“, so Nils Rottgardt, verantwortlich für das Gesamtkonzept von RoboLAB.

Es sei Odonien als Kulturort ein Anliegen Räume für eine diverse Stadtgesellschaft herzustellen und gleichzeitig Labor und Akteur einer partizipativen Stadt- und Quartiersentwicklung zu sein.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden haben Rottgardt und der Bildhauer Odo Rumpf RoboLAB als kontinuierlich wiederkehrende Projektreihe konzipiert.

Sie möchten damit eine Einladung an die Stadt, die Stadtgesellschaft und ihre Künstler aussprechen, diesen Ort zu nutzen und zu unterstützen und Entwürfe einer gelebten kulturellen Vielfalt zu entwickeln, die wegweisend für das Zusammenleben in Köln sein sollen.

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18.08.2020 Hütten-Hopping in Schenna

GFDK - Reisen und Urlaub

Die Hirzer Seilbahn bringt Hütten-Hopper von Saltaus zur 2.000 Meter hoch gelegenen Bergstation Klammleben, wo der Alpingarten mit verschiedenen Pflanzen aus der Region auf Besucher wartet.

Von dort geht‘s auf dem Almenweg (Video) weiter bis zur Hirzerhütte. Feinschmecker probieren sich durch hausgemachte Produkte aus der eigenen Landwirtschaft, Tierliebhaber statten der kleinen Alpaka-Herde einen Besuch ab.

Weiter führt die Runde über die Resegger- zur Hinteregg-Alm, wo sich Kids auf dem Spielplatz oder am kleinen Bach wohlfühlen.

Wer länger verweilen möchte, bleibt über Nacht (ab 26 €/Pers. im Mehrbettzimmer, DZ ab 28 €/Pers. inkl. Frühstück).

Nach einer Stärkung in der Mahdalm, wo Familie Mair frische Almprodukte auf den Teller bringt, verläuft die Route zur Gompm Alm.

Dort freuen sich Berner Sennenhund Crash und vier Pferde über Streicheleinheiten. Auf Anfrage unternimmt Wirt „Helli“ Gufler einen Ausritt mit den Gästen, wenn er sie nicht gerade mit moderner Südtiroler Küche und Folk-Pop überrascht.

Über einen Forstweg gelangen Wanderer über den Gasthof Hochwies mit seinem Panorama-Ausblick auf das Hirzer Gebirge zurück zur Seilbahn, diesmal zur Mittelstation Prenn.

Dauer: 3 Stunden / Länge: 9,3 km / Schwierigkeit: mittel

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18.08.2020 Modefotografie der 90er

GFDK - Stil und Lifestyle

Modefotografie der 90er – kuratiert von Claudia Schiffer 4. März bis 13. Juni 2021

Supermodel Claudia Schiffer, globale Fashion-Ikone und Insiderin der Modeszene, nimmt die Besucherinnen und Besucher des Düsseldorfer Kunstpalastes mit auf eine persönliche Zeitreise in die Modewelt der 90er Jahre.

In der ersten von ihr kuratierten Ausstellung versammelt sie legendäre Modefotografen, Designerinnen sowie ihre berühmten Model-Kolleginnen, deren Energie und Visionen gemeinsam das Jahr-zehnt geprägt haben.

Anhand von rund 120 Ausstellungsobjekten eröffnet sich ein Panorama vielfältiger Aspekte, Akteure und Orte, die für die Modewelt und Kulturlandschaft der Dekade von Bedeutung waren.

Neben zentrale fotografische Werke großer Fotografinnen und Fotografen, die bis heute Kunst und Design inspirieren, tritt selten gesehenes Material.

Mit Bewegtbild, Musik und Erinnerungsstücken aus ihrem persönlichen Archiv lässt Schiffer die Dynamik der Zeit wieder auferstehen und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern Blicke hinter die Kulissen legendärer Modenschauen und Fashion-Partys. 

„In den 1980er Jahren verliebte ich mich in die Mode, aber es waren die 1990er Jahre, in denen mir klar wurde, was Mode wirklich bedeutet.

Es war eine intensive und wunderbare Zeit, wie es sie zuvor nie gegeben hatte. Fotoshootings konnten sich über Tage ziehen und Mode regierte wochenlang die Titelseiten.

Die anderen Supermodels und ich atmeten diese Atmosphäre ein, wir lebten für sie und erstmals erkannten wir, dass wir die Stärke hatten, etwas zu verändern.

Ich bin begeistert, diese Ausstellung mit dem Kunstpalast zu realisieren, in der ich meine persönliche Reise teile und Werke der größten Künstlerinnen und Künstler der Modewelt präsentiere.“ Claudia Schiffer

Über Claudia Schiffer
Claudia Schiffer wurde 1970 in Rheinberg geboren. 1987 wurde sie von einem Model-agenten im Düsseldorfer Club „Checker’s“ entdeckt und ist eines der bekanntesten und gefragtesten Models aller Zeiten.

Sie stand vor den Kameras der berühmtesten Foto-grafinnen und Fotografen der Gegenwart und war Teil der wegweisendsten internatio-nalen Modenschauen.

In ihrer mehr als dreißigjährigen Karriere erschien sie weltweit auf über eintausend Magazincovern und inspirierte eine Vielzahl bedeutender Desig-nerinnen und Designer.

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18.08.2020 Südtirols bäuerliches Leben

GFDK - Reisen und Urlaub

Aussichtsreiche Wege mit Zielen für jeden Geschmack beglücken Aktive in den Wandergebieten oberhalb von Schenna bei Meran. Oberhalb von Schenna verbindet der Höfeweg am Schennaberg mehrere historische Bauernhöfe.

Auf der Kulturwanderung erleben Südtirol-Urlauber hautnah, wie die Arbeit auf einem Bergbauernhof aussieht, gleichzeitig blicken sie von hoch oben auf den Meraner Talkessel und die umliegenden Berge.

Der Weg startet im Ortsteil Verdins und führt über Oberverdins zum Mountain Village Hasenegg, wo alt und neu verschmelzen:

1963 als einfaches Gasthaus erbaut, hat sich das Ensemble mittlerweile zum modernen und schicken Chaletdorf gemausert. Viele Tiere sowie Obst und Gemüse aus eigenem Anbau hingegen erwarten Besucher des Hoferhofs.

Anschließend geht es zur Alm Vallplatz, vorbei am Bauernhof Holzner, der Holzner Säge und schließlich zum teils denkmalgeschützten Zmailer Hof.

Bäuerin Martha gilt als Küchenkoryphäe und ist weit über Schennas Grenzen hinaus für ihre feinen Knödelgerichte bekannt. Frisch gestärkt reicht die Energie nun noch aus für den Marsch zum Naturbauernhof Rastl.

Kindern wird dort dank großem Spielplatz und den tierischen Hofbewohnern, unter anderem flauschige Hochlandrinder aus Schottland, nicht langweilig.

Über die Almhütte Saldgut gelangt man schließlich zurück in Schennas Ortsteil St. Georgen.

Dauer: 2,5 Stunden / Länge: 7,7 km / Schwierigkeit: mittel

Weitere Auskünfte

Tourismusverein Schenna    Erzherzog Johann Platz 1/D    I-39017 Schenna, Südtirol/Italien

Fon + 39 0473 945669    info@schenna.com

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Treffer: 5000