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17.01.2017 Hörhilfen erleichtern den Alltag

GFDK - Redaktion

Schwerhörigkeit betrifft nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen. Oftmals bleibt sie lange unerkannt, bis sie den Alltag der Betroffenen erheblich einschränkt. Moderne Hörgeräte schaffen hier Abhilfe. Doch nicht nur das: Laut einer Studie hängen Hörvermögen und geistige Fähigkeiten eng zusammen.

Forscher analysieren den Zusammenhang von Hörverlust und Demenz

Wissenschaftler um den renommierten Hörakustik-Experten Frank R. Lin an der John Hopkins Universität in Baltimore gingen der Frage nach, inwieweit Hörverlust und Demenz zusammenhängen. Sie stellten fest, dass der Hörverlust den Rückgang der geistigen Fähigkeiten begünstigt.

Und nicht nur das: Er erschwert die Teilhabe am sozialen Leben. Für die Betroffenen ist es anstrengend, Gesprächen zu folgen, insbesondere in einer lauten Umgebung. Sie nehmen nur schwer oder gar nicht mehr das Klingeln an Telefon und Tür wahr. Auch im Straßenverkehr sind sie höheren Risiken ausgesetzt, da sie heranfahrende Autos oder eine Fahrradhupe leicht überhören.

Schwerhörigkeit kann in jedem Alter auftreten

Dabei ist Schwerhörigkeit keine Krankheit, die allein die ältere Bevölkerung betrifft. Fehlbildungen am bzw. im Ohr, starke Lärmbelästigung, Unfälle oder ein Hörsturz können bereits in jungen Jahren für ein verringertes Hörvermögen verantwortlich sein, wie Unbeschwert Hören erklärt.

Schätzungen zufolge sind etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland schwerhörig – und viele wissen es nicht einmal. Die Erkrankung bleibt lange unerkannt. Es beginnt mit leisen Geräuschen, die Betroffene nicht mehr wahrnehmen. Ein Gewöhnungseffekt tritt ein.

Oftmals sind es die Beobachtungen von Familie, Freunden oder Kollegen, die einen Aha-Effekt bewirken und zum Besuch bei einem HNO-Facharzt führen. Er kann mithilfe von Hörtests und anderen medizinischen Untersuchungen feststellen, welche Ursachen die Schwerhörigkeit hat und wie stark sie ausgeprägt ist. Außerdem definiert er eine entsprechende Therapie, die mitunter das Tragen eines Hörgeräts umfasst.

Hörhilfen erleichtern den Alltag der Betroffenen

Die Hörhilfen von heute funktionieren digital und sind sehr klein, dass sie kaum beim Tragen auffallen. Selbst bei irreversiblen Hörschäden gibt es dank modernster Technik Möglichkeiten, ein Stück weit Normalität in den Alltag zurückzubringen. Hören geschieht zwar im Ohr, das Gehirn ist aber für das Verstehen von Tönen, Klängen und Geräuschen zuständig.

Der dauerhafte Ausgleich der Hörminderung ist für den Körper sehr anstrengend. Die Betroffenen sind dadurch schneller erschöpft. Das hat auch negative Auswirkungen auf die Teilnahme am sozialen Leben.

Die Hörgeräte nehmen einen Teil der Arbeit ab, das Gehirn kann die vernachlässigten geistigen Leistungen reaktivieren. So haben die Hörgeschädigten dank der Hörhilfen wieder mehr Freude am Leben. Sie steigern ihre soziale Interaktion und wirken damit Erkrankungen wie Demenz bewusst entgegen.

 

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17.01.2017 spielerische Unterhaltung

GFDK - Redaktion

Auch Freunde von Kunst und Kultur sind nicht immun gegen die Faszination Sport. Dies gilt ganz besonders in der heutigen Zeit, in der Sport-Entertainment und Geld enger zusammenhängen als je zuvor.

Lukrative Quoten als Basis für alles Weitere

Finanzexperten haben längst verlauten lassen, dass das klassische Sparen nicht mehr viel wert ist. Im Gegenzug sucht der moderne Mensch immer stärker nach spielerischer Unterhaltung – und auch die Ereignisse im Profi-Sport ziehen Millionen Zuschauer weltweit an.

Setzt man diese Fakten in Kombination, erklärt sich die Beliebtheit von Sportwetten ganz von selbst: Spiel, Spannung und die Aussicht auf hohe Geldgewinne vor dem Hintergrund der Lieblingssportart Fußball – die Argumente sind tatsächlich nicht von der Hand zu weisen.

Und der Online-Markt trägt ebenfalls seinen Teil dazu bei. Auf Portalen wie smartbets.com können Fußball-Fans die Quoten des aktuellen Spieltages einsehen und mögliche Gewinne berechnen. Dabei wird deutlich, dass vor allem Außenseiter-Tipps sehr lukrativ sein können.

Die englische Premier League liefert dafür viele Beispiele: So gastiert der kleine FC Watford bei Manchester City, der Mannschaft von Pep Guardiola. Als haushoher Favorit ist ManCity mit einer Sieg-Quote von nur 1,31 verbucht; ein Sieg von Watford wird dagegen mit dem 12-fachen Einsatz belohnt.

Noch extremer geht es beim Spiel zwischen Tottenham Hotspur und Hull City zu: Die Heimmannschaft aus Tottenham bringt eine Quote von 1,25, Hull City kommt auf 15,25. Und wer wirklich aufs Ganze gehen will, der hat dazu am kommenden Sonntag, den 18. Dezember, in der deutschen Bundesliga die Gelegenheit.

Dann nämlich empfängt der SV Darmstadt 98 den Rekordmeister aus München. Obwohl die „Lilien“ zum Heimspiel antreten, wird ihre Quote auf ganze 27,75 beziffert – dies zeigt einerseits die klare Rollenverteilung, andererseits aber auch, wie sehr es sich lohnen kann, auf Überraschungen zu setzen.

Alles eine Frage der Strategie

Diese Beispiele führen zu zwei Erkenntnissen:

  • Außenseiter-Wetten sind besonders lukrativ und zwingend nötig, um wirklich große Gewinne einzufahren.
  • Außenseiter-Wetten verlangen nach Mut und der Bereitschaft, Einsätze abzuschreiben, da sie deutlich öfter verloren als gewonnen werden.

Im Endeffekt läuft es also auf eine nüchterne Kalkulation hinaus. Wie viele verlorene Außenseiter-Wetten werden von einer gewonnenen Wette aufgefangen? Wer hier einen groben Richtwert ermitteln kann, hat den ersten Schritt zur persönlichen Strategie getan.

Dafür sind nicht einmal eigene Erfahrungswerte nötig, denn anhand vergangener Ergebnisse kann man historische Wettscheine einfach simulieren und durchrechnen. Wichtig: Eine Garantie auf Gewinne ist dies natürlich nicht, es geht jedoch um Wahrscheinlichkeiten und Vorhersagen, die man mithilfe genauer Analysen ein wenig optimieren kann.

 

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17.01.2017 100 000 Jahre Kulturgeschichte

GFDK - Sven Bergmann

Eine kurze Geschichte der Menschheit – diesen Titel trägt der internationale Bestseller des israelischen Historikers Yuval Noah Harari, der auch die Erzählstruktur der gleichnamigen Ausstellung bestimmt. Die Schau mit herausragenden Objekten aus der Sammlung des Israel Museums in Jerusalem wurde anlässlich von dessen 50-jährigen Bestehen konzipiert und wird nun erstmalig in Europa gezeigt.

«Die Menschheit beherrscht die Welt, denn der Mensch ist das einzige Lebewesen, das an Erfindung glaubt.»Yuval Noah Harari

Die historischen Artefakte erzählen die Geschichte der Menschheit von ihrem Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart. Zu ihnen gehören die ältesten Werkzeuge, seltene Hinweise auf die Koexistenz von Homo sapiens und Neandertalern, die frühesten Beispiele für den Gebrauch von Schrift und Münzen, eine kostbare Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühlampe sowie das Originalmanuskript der speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein.

100 000 Jahre Kulturgeschichte

Warum starb der Neandertaler aus? Wird ihm der Eisbär folgen? Welchen Anteil haben wir daran?
Der Mensch bewegt sich zwischen Extremen: Er ist gleichermaßen passiver Konsument  und furchtloser Eroberer des Weltalls. Woher kommen wir, wohin gehen wir, was hinterlassen wir?

«Geld ist die einzige Sache in der Welt, der jeder traut.»Yuval Noah Harari

Einen besonderen Schatz der Ausstellung bilden 36 Skulpturen von Göttinnen und Göttern aus aller Welt – von neolithischen Stein- und Tonplastiken über altägyptische, griechische und römische Götterdarstellungen bis hin zu Skulpturen aus Lateinamerika, Afrika und Asien. Diese Objekte werden ausgewählten Positionen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt, welche die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Darunter sind Werke von Mirosław Bałka, Bruce Conner, Mark Dion, Douglas Gordon, Adrian Paci, Paul Pfeiffer, Charles Ray, Michal Rovner, Haim Steinbach und Mark Wallinger.

Kulturgeschichte - Eine kurze Geschichte der Menschheit

Ein Highlight der Schau stellen vom 26. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017 Textfragmente des 5. Buchs Mose aus dem weltberühmten Konvolut der Schriftrollen vom Toten Meer dar. Sie stammen aus herodianischer Zeit von 63 bis 4 v. Chr. und wurden Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckt. Die in der Bundeskunsthalle gezeigten Originalfragmente werden zum ersten Mal überhaupt ausgestellt.

Eine Ausstellung des Israel Museums, Jerusalem, in Kooperation mit der Bundeskunsthalle, Bonn

Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

vom 22. März 2016 bis 26. März 2017

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17.01.2017 Kunstszene im EU-Donauraum

GFDK - Alexandra Karabelas

Regensburg / Banja Luka – Die Regensburger Fotoausstellung „14 x 14 – Vermessung des Donauraumes.- Momentaufnahmen.“ freut sich über großen Zuspruch am aktuellen Ausstellungsort Museum of Contemporary Art in Banja Luka in Bosnien und Herzegowina. Die Leitung der donumenta sieht sich in ihrem kulturellen Engagement bestätigt.

Insgesamt 14 Länder der EU-Donaumakroregion bereist die 2013 konzipierte, internationale Regensburger Fotografie Ausstellung „14 x 14 – Vermessung des Donauraumes. Momentaufnahmen.“ der donumenta bis 2018. Die Ausstellung umfasst 24 Fotografien von 14 international renommierten Künstlern. Diese stammen aus den 14 Ländern der EU-Donaumakroregion. Die Fotografien zeigen Momente und Szenen aus dem jeweiligen Lebensumfeld der Künstler: Landschaftsbilder, surreal wirkende Stillleben und Portraits vermitteln Einblicke in die gesellschaftliche Wirklichkeit des Donauraumes.

Fotoausstellung Regensburg

Banja Luka in Bosnien-Herzegowina, einer der jüngsten Staaten der Donau-Großregion, ist die insgesamt zehnte Ausstellungsstation. Gemeinsam mit der Leiterin des Museum of Contemporary Art der Republik Srpska, Dr. Sc. Sarita Vujković, und Charlotte Hermelink, Leiterin des Goethe-Instituts Sarajevo, hatte donumenta-Leiterin Regina Hellwig-Schmid vor einer Woche die besondere Schau eröffnet. Hellwig-Schmid lobte nicht nur die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Institutionen, sondern hob auch die außergewöhnliche Gastfreundschaft bei der gelungenen Präsentation in den schönen Räumen des Museums hervor.

Sarita Vujković freute sich insbesondere an den Sonderpräsentationen, die im Ausstellungsreigen bislang einmalig sind: an der Kunstaktion „Ostexport“ des mitgereisten, bayerischen Künstlers Christian Schnurer aus der Oberpfalz sowie an der mehrteiligen Installation „Museum Service“ des in Banja Luka lebenden Mladen Miljanović und der Fotoserie “Return” der vielversprechenden jungen bosnischen Künstlerin Mila Panić. „Mit ihren Werken akzentuieren Sie die Aussagen der Momentaufnahmen aufs Trefflichste“, bekräftigte Regina Hellwig-Schmid und betonte: „Unsere Erwartungen sind an die Zukunft gerichtet – verbunden mit einem Blick zurück!“

Kultureller Austausch

Die Vertreterin des Kooperationspartners Goethe-Institut Sarajewo, Frau Ajla Eljsani-Arnautlija, hob hervor, dass Bosnien – Herzegowina nicht mehr nur von Brüssel politisch der Donauregion zugerechnet werde, sondern sich zunehmend, wie die Zusammenarbeit mit der donumenta zeige, im kulturellen Austausch als ein Teil dieser Region erweise.

Kunstszene im EU-Donauraum

Mit Eröffnung der Ausstellung in Banja Luka setzt die donumenta, seit vielen Jahren ein führender Kulturveranstalter und Netzwerker aus Regensburg in der Kunstszene im EU-Donauraum, ihre Aktivitäten fort. Das Ausstellungsprojekt wird von der Stadt Regensburg und der Bayerischen Staatsregierung gefördert. Bis August 2017 vereinbarte die donumenta weitere Präsentationen der Ausstellung, so unter anderem in Kroatien, Slowenien und Montenegro.

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17.01.2017 Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer

GFDK - Redaktion

Mit den richtigen Farben, Möbeln und Deko-Objekten kann auch in kleinen Räumen eine gemütliche Atmosphäre entstehen. Welche Tipps und Tricks am besten für Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer funktionieren, erläutert dieser Artikel.

Das Wohnzimmer: weniger ist mehr

Egal, ob spezielle Minihäuser oder kleine Wohnungen – manchmal ist im Wohnzimmer nur wenig Platz. Um den Raum optisch zu vergrößern, bieten sich helle Farben an, sowohl für Wand und Decke als auch für die Möbel.

Wenn das Zimmer gen Norden zeigt, bringen dezente Gelb-, Orange- oder Rottöne die nötige Wärme. Auf der Südseite eignen sich kalte Pastellnuancen wie Grün oder Blau. Längsstreifen strecken das Wohnzimmer zusätzlich, entweder als farblicher Akzent oder in Form einer Tapete.

Bei den Möbeln ist weniger oft mehr. Die Auswahl sollte daher auf kleinere Schränke fallen – wuchtige Einrichtungsgegenstände in dunklen Farben können den Raum dagegen überfrachten. Aufgrund der geringen Grundfläche sollte der Platz optimal ausgenutzt werden.

Beispielsweise bietet sich ein Ecksofa an, um unnötigen Raumverlust zu vermeiden. Eine weitere Möglichkeit sind flexible Möbel: Ein ausklappbarer Tisch, ein Schlafsofa oder Klappstühle können bei Bedarf aufgebaut werden.

Das Badezimmer: Helle Farben, Licht und Spiegelflächen

In manchen Wohnungen fällt auch das Badezimmer sehr klein aus. Hier kann man mit hellen Farben und Möbeln viel erreichen. Außerdem sorgen zahlreiche Lichtquellen in warmen Tönen und Spiegelflächen für eine optische Vergrößerung des Raumes und für eine Wohlfühlatmosphäre. Deko-Objekte und Heimtextilien, wie ein Badteppich oder Handtücher, setzen farbliche Akzente.

Ein wichtiges Element in jedem Badezimmer ist die Dusche. Modelle mit Wänden aus Echtglas liegen derzeit im Trend. Wie man bei Anbietern wie Hardys24.de sehen kann, gibt es inzwischen zahlreiche Varianten, um Duschkabinen in den das Badezimmer zu integrieren. Türen in allen Formen, wie als Eckeinstieg, Schiebetür oder Drehfaltüren, helfen dabei, den Raum gekonnt zu nutzen.

Rahmenlose Eck- oder Rundduschen, die sich optimal in den Raum einfügen bringen Leichtigkeit und Eleganz in das Badezimmer. Ihre moderne, transparente Optik harmoniert sehr gut mit Badmöbeln in hellen Holztönen. Wer sich eine hohe Belastbarkeit und Stabilität für seine Dusche wünscht, kann ein gerahmtes Modell wählen.

Das Schlafzimmer: Stauraum nutzen

Das Schlafzimmer wird meist durch ein großes Bett bereits ausgefüllt. Da bleibt kaum noch Platz für einen Kleiderschrank, der zudem viel zu wuchtig für das Zimmer wäre. Eine gute Alternative sind Betten, bei denen man den Stauraum unterhalb der Matratzen und Lattenroste nutzen kann. Ausziehbare Kästen oder Schubladen liefern den nötigen Platz für Pullover, Hosen und Co.

Auf Wandregalen können Dinge verstaut werden, die man nicht täglich braucht, aber dennoch griffbereit haben will. Darüber hinaus sollte man den Standort für das Bett gut wählen. Es ist daher zu empfehlen, verschiedene Varianten auszuprobieren, bis man die richtige Position für den Schlafplatz gefunden hat. Wie im Wohnzimmer unterstützen auch hier Möbel mit sogenanntem Mehrwert


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16.01.2017 Robert-Jacobsen-Preis

GFDK - Maria Theresia Heitlinger

Künzelsau. Yngve Holen, der 1982 in Braunschweig geborene und Berlin lebende und arbeitende Künstler ist für den mit 25.000 Euro dotierten Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth nominiert. De Preis, der Bildhauer der mittleren Generation auszeichnet, wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal verliehen.

Holen, ein Künstler mit norwegischen Wurzeln, beschäftigt sich vor allem mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine, von Körper und Technologie. Sein OEuvre umfasst Objekte und vielteilige Rauminstallationen, aber auch Publikationen wie die inzwischen in drei Nummern vorliegende Zeitschrift "ETOPS". Bei dem Wort handelt es sich um ein Akronym von "Extended Range Twin-Operations Performance Standards", ein Begriff aus der Flugtechnik, der so viel wie "vergrößerte Reichweite zweimotoriger Standardmaschinen" bedeutet.

Holen benutzt die Abkürzung gewissermaßen als Metapher, um deutlich zu machen, dass neueste technische Entwicklungen es ermöglichen, sich zwar immer weiter zu bewegen, mit begrenzten Mitteln immer größere Distanzen zu überwinden bzw. noch größere Leistungen zu vollbringen, wobei es jedoch unklar bleibt, wohin unsere Zivilisation gelangen will und welche Ziele sie aus welchen Gründen ansteuert.

Bildhauer Yngve Holen für Kunstpreis nominiert

Holen arbeitet bildnerisch nicht wie ein traditioneller Bilderhauer, und konzeptuell geht es ihm weder um anschauliche Vergegenwärtigung von Phänomenen unserer Lebenswelt noch um das Aufzeigen von Alternativen. Hier wie dort bevorzugt er nicht nur scharfe Schnitte und Durchlöcherungen, sondern auch bizarre Gegenüberstellungen und verblüffende Kombinationen des Verschiedenartigen. So zerteilt er einerseits industrielle Produkte, um ihr verwirrendes Innenleben frei zu legen. Dabei handelt es sich um transformierte Ready-mades, die eine lange Tradition mit Witz fortsetzen. Andererseits benutzt er anthropomorphe Formen, um die Abgründigkeit und Fragwürdigkeit einer gewaltsam voran getriebenen Evolution zu zeigen.

In vielen anderen Arbeiten verwendet Holen runde Formen. Viele der Produkte, auf die sich Holen bezieht, haben mit der Dialektik von Unreinheit und Reinheit, von innen und außen, von Transparenz und Undurchsichtigkeit, von Evidenz und Geheimnis zu tun.

Zum Robert-Jacobsen-Preis:

Nach dem Tod des Bildhauers Robert Jacobsen im Jahr 1993 hat die Stiftung Würth in Kooperation mit dem Museum Würth den Robert-Jacobsen-Preis ausgelobt, der alle zwei Jahre an zeitgenössische bildende Künstler vergeben wird, um an das Werk und den Einfluss Robert Jacobsens zu erinnern. Bisherige Preisträger waren:

  *    1993 Lun Tuchnowski
  *    1995 Richard Deacon
  *    1997 Magdalena Jetelovà
  *    1999 Gereon Lepper
  *    2001 Stephan Kern
  *    2003 Rui Chafes
  *    2005/2006 Bernar Venet
  *    2008 Monika Sosnowska
  *    2010 Alicja Kwade
  *    2012 Jeppe Hein
  *    2014 Michael Sailstorfer

 Adolf Würth GmbH & Co. KG
74650 Künzelsau
Deutschland / Germany

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16.01.2017 Mit Aufklebern aufmerksam machen

GFDK - Redaktion

Bei dem Wort „Kunst“ denken wohl die meisten Menschen im ersten Augenblick an bekannte Gemälde von Künstlern wie Vincent van Gogh, oder aber auch an Skulpturen. Doch auch das Kleben von Aufklebern kann als eine Art Kunst angesehen werden, genauer gesagt als sogenannte „Streetart“.

Die Aufkleber werden hierbei vorzugsweise, wie auch Graffiti, an öffentlichen Plätzen und möglichst gut sichtbar angebracht. Im Gegensatz zu Graffiti stellt das Kleben von Aufklebern keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit dar, da das Erscheinungsbild der beklebten Objekte nur temporär verändert wird.

Mit Aufklebern aufmerksam machen

Bezüglich der Inhalte nehmen diese Aufkleber zumeist Bezug auf politische Inhalte. Auch in der Fankultur sind sie ein beliebtes Mittel, um die eigene Präsenz hervorzuheben. Entsprechende Vorlagen können kostengünstig unter anderem hier in großer Zahl gedruckt werden und lassen sich zwischen den Künstlern problemlos austauschen.

Gerade seit Beginn der 2000er Jahre hat diese Form der Kunst verstärkt an Popularität gewonnen. So findet man heute in Großstädten an so ziemlich jedem Mülleimer Aufkleber, deren Botschaft an die Öffentlichkeit gerichtet ist. Auch Verkehrsschilder bleiben von diesem Trend nicht verschont.

Gibt es Grenzen in der Kunst?

Doch vor allem ein Bekleben dieser stellt ein Überschreiten der Grenzen der Kunst dar, da hierdurch die Sichtbarkeit der Verkehrsschilder beeinträchtigt und so Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. So wurde beispielsweise von der Stadt Köln und derer Verkehrsbetriebe eine Aktion gegen wahlloses Bekleben von Verkehrszeichen ins Leben gerufen.

Eine zielgerichtete und gefahrlose Ausübung dieser Kunstform ist unter anderem in Hannover zu beobachten. Im Rahmen des „Projekt Strich-Code“ wurden in der Altstadt Hannovers Sonderpreis-Etiketten öffentlich sichtbar als Aufkleber angebracht. Ziel der Aktion ist es, Kritik an käuflicher Sexualität sowie käuflicher Kunst zu üben und auf die breite Masse auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Mitmachkunst und Fankultur

Eine angemessene Würdigung erfuhr die Aktion durch zahlreiche Auszeichnungen. Grundsätzlich war es jedem möglich, sich an der Aktion zu beteiligen, weshalb die Aktion als Mitmachkunst betitelt werden kann. Vor allem im Bereich der Fankultur ist es allerdings üblich, mit dem Kleben der Aufkleber eine Art Wettkampf auszuüben.

Dementsprechend kommt es also immer wieder zum Überkleben der Aufkleber verfeindeter Fangruppierungen, wodurch nicht selten die Grenzen der Kunst in Richtung Verschmutzung überschritten werden.

Eine neue Form der Gesellschafts-Kritik

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es sich bei Streetart in Form des Kleben von Aufklebern um eine moderne Art der Kunst handelt, die jedoch nicht selten über ihr Ziel hinausschießt und so zur Gefährdung von Personen oder zum öffentlichen Ärgernis beiträgt.

In einem organisierten oder gemäßigten Maße stellt sie jedoch ein adäquates Mittel dar, öffentliche Plätze zu verschönern und auf gesellschaftliche oder politische Problematiken aufmerksam zu machen.

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15.01.2017 Werke von Friedrich Kiesler

GFDK - Mumok

Die Namen Gertraud und Dieter Bogner sind wie kaum andere mit dem mumok verbunden. Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt das Paar das Haus mit viel Leidenschaft. Nach einer Dekade intensiver Zusammenarbeit – 2007 überreichten die Sammler dem mumok bereits einen großen Sammlungsblock – und der Aufarbeitung ihrer Sammlung wird das Engagement 2017 von einer besonderen Schenkung an das Museum gekrönt.

Gertraud und Dieter Bogner übergaben am 12. Jänner 2017, zahlreiche Hauptwerke des österreichisch-amerikanischen Architekten, Künstlers, Bühnengestalters, Designers und Theoretikers Friedrich Kiesler an das Museum. Diese bleiben als Dauerleihgabe des mumok in der Betreuung der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung und können – wie schon seit vielen Jahren – in deren Räumen eingesehen werden.

Das Interesse der Bogners an konkreter Abstraktion, konzeptuellen und medienbasierten Ansätzen und Kunstrichtungen ist für Sammler hierzulande außergewöhnlich. Konsequent verfolgen sie mit ihren Erwerbungen einen inhaltlichen Schwerpunkt zur Formtheorie. Gleiches gilt für ihr Engagement für Friedrich Kiesler im Generellen und die nun in großzügiger Weise an das mumok übergebene Schenkung im Besonderen. Kiesler sprengte schon früh die Grenzen konventioneller Gattungsbegriffe und baute Brücken zwischen den unterschiedlichen Kunstformen.

Sammlung Bogner im Mumok

„Die Sammlung der Bogners enthält neben einer diskursaffinen Kunst auch die entsprechenden Text- und Archivmaterialien. Für die Sammlung des mumok bildet eine derart umfassend und diskursiv aufgebaute Sammlung ein Kernstück für die eigene Identität. Es ist ein großes Glück für unser Haus, dass wir Hauptwerke Kieslers als Schenkung erhalten – darunter eine Serie von Vintageprints der Raumstadt von 1924, eines der beiden Modelle für ein Endless House von 1959, die große Konzeptzeichnung für die Vision Machine (1941/1949) – sowie zahlreiche weitere Werke und Archivalien in unsere Sammlung aufnehmen können“, zeigt sich mumok Generaldirektorin Karola Kraus begeistert.

„Wir sind überzeugt davon, dass die Bedeutung und der Stellenwert der von uns an das mumok gestifteten Werke Friedrich Kieslers durch die vertraglich vereinbarte inhaltliche und fachliche Kooperation zwischen dem mumok und der österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung zur vollen Entfaltung kommen wird. Uns ist es wichtig, dass durch die Erweiterung der Schenkung von 2007 durch die Kiesler-Bestände die konzeptionelle Einheit unserer über Jahrzehnte entwickelten Sammlung gewährleistet wird. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass das Kiesler-Archiv mit diesen wichtigen Werken arbeiten und sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann“, erläutern Gertraud und Dieter Bogner ihre Entscheidung.

Das Ausstellungsjahr 2017 im mumok


2017 legt das mumok ein ambitioniertes Programm vor. Die erste Jahreshälfte ist maßgeblich von weiblichen Stimmen geprägt. Wir beginnen mit einer Neuaufstellung der mumok Sammlung, kuratiert von der Künstlerin Jakob Lena Knebl. Unter dem Titel Oh… Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung arrangiert sie die Werke der klassischen Moderne und der 1970er-Jahre neu und bringt mit Mut zum Exzentrischen eigene, neu konzipierte Arbeiten ein. Zeitgleich eröffnet Small Room, eine Personale der britischen Künstlerin Hannah Black. Ihre junge, dezidiert feministische Position leitet über zu den historischen, feministischen Arbeiten aus der SAMMLUNG VERBUND, deren aktuelle Ausstellungstournee Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND ab Mai unter dem Obertitel WOMAN Halt im mumok macht.

Mit der Personale von Martin Beck würdigt das mumok im Sommer 2017 einen der wichtigsten österreichischen Gegenwartskünstler. Gleichzeitig präsentiert Beck seinen eigenen Blick auf die mumok Sammlung und zeigt seine Auswahl auf der Eingangsebene des Hauses. Des Weiteren hat das mumok über den Sommer mit Fischerspooner einen der prominentesten Vertreter internationaler Popkultur eingeladen: Das Duo, bestehend aus Casey Spooner und Warren Fischer, präsentiert sein schillerndes, verspieltes, queer-lustvolles und mit unzähligen popkulturellen Referenzen angereichertes Universum in Form einer großen Rauminstallation.

Freunde der Künste

Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr wird auch 2017 der gemeinsam von der Kapsch Group und dem mumok ausgelobte Kapsch Contemporary Art Prize an eine_n Newcomer_in mit Lebensmittelpunkt in Österreich verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro sowie einer Einzelausstellung im mumok dotiert, zu der eine Publikation erscheint. Zusätzlich kauft die Kapsch Group eine Arbeit für die Sammlung des mumok an.

Das Jahr schließen zwei große Themenausstellungen ab: In der Gruppenausstellung Naturgeschichten befassen sich die eingeladenen Künstler_innen mit Darstellungen von Natur in Bezug auf gesellschaftliche Prozesse und zeitgeschichtliche Ereignisse. Und wie schon 2015 mit der Ausstellung Ludwig Goes Pop wird eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des mumok mit einer großen Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt: der Sammler Wolfgang Hahn, dem das mumok seine Bestände an Werken des Nouveau Réalisme, Fluxus, Happening und der Konzeptkunst zu verdanken hat.

Dank der großzügigen Unterstützung durch das mumok Board werden ab 2017 alle Eröffnungen auch im Café Hansi von Hans Schabus gefeiert. Erstmalig wird die mit Kuriositäten zum Allerweltsnamen Hans ausstaffierte Bar am 16. März 2017 in Betrieb genommen.

Termine 2017
Oh…Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung
17. März bis 22. Oktober 2017
Pressekonferenz: 15. März 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 16. März 2017, 19 Uhr

Hannah Black
Small Room

17. März bis 18. Juni 2017
Pressekonferenz: 15. März 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 16. März 2017, 19 Uhr

WOMAN
Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND

6. Mai bis 3. September 2017
Pressekonferenz: 5. Mai 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 5. Mai 2017, 19 Uhr

Martin Beck
rumors and murmurs

6. Mai bis 3. September 2017
Pressekonferenz: 5. Mai 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 5. Mai 2017, 19 Uhr

Sammlungspräsentation kuratiert von Martin Beck
watching sugar dissolve in a glass of water
6. Mai 2017 bis 4. März 2018
Kuratiert von Martin Beck

FISCHERSPOONER
Sir

30. Juni bis 8. Oktober 2017
Presserundgang: 28. Juni 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 29. Juni 2017, 19 Uhr

Naturgeschichten
22. September 2017 bis 14. März 2018
Pressekonferenz: 20. September 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 21. September 2017, 19 Uhr

Kunst ins Leben!
Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er-Jahre

10. November 2017 bis 24. Juni 2018
Presserundgang: 8. November 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 9. November 2017, 19 Uhr

Kapsch Contemporary Art Prize 2017
10. November 2017 bis 11. März 2018
Presserundgang: 8. November 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 9. November 2017, 19 Uhr

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13.01.2017 Jährlich wechselnde Ausstellungen

GFDK - Johanna Köhler

In den vergangenen drei Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kulturgeschichte wiedererrichtet. Am 23. Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunstmuseum, das Museum Barberini am Alten Markt, dem historischen Zentrum der Stadt.

Das Haus zeigt unter der Leitung der Direktorin Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners. Sammlungsbereiche sind der Impressionismus, die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989.

Museum Barberini eröffnet in Potsdam

Das Museum Barberini eröffnet mit den Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt (23.1.–28.5.17).

Mitbegründer SAP-Chef Hasso Plattner

Die Gründung des Museums Barberini ist eine Initiative des SAP-Mitbegründers Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner. In den vergangenen 20 Jahren baute er eine Sammlung aus DDR-Kunst und Malerei nach 1989 sowie Meisterwerken der Kunstgeschichte auf. Impressionistische Werke von Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir sind darin ebenso vertreten wie Klassiker der Moderne und amerikanische Abstrakte, u. a. Gemälde von Max Liebermann, Edward Munch, Joan Mitchel und Gerhard Richter. Die Sammlung spiegelt Hasso Plattners Interesse an Landschaft und Abstraktion und die Fähigkeit eines Kunstwerks, den Betrachter mit all seinen Sinnen anzusprechen.

Jährlich wechselnde Ausstellungen

Mit dem Museum Barberini möchte der Stifter und Mäzen seine Kunstsammlung öffentlich zeigen, sie für Ausstellungen zur Verfügung stellen und ein Ausstellungsprogramm in internationalen Kooperationen fördern. Dafür überträgt der Stifter und Mäzen die Leitung des Museums Barberini der international bestens vernetzten Kunsthistorikerin Dr. Ortrud Westheider. Sie plant jährlich drei wechselnde Schauen mit Werken der Sammlung, ergänzt um Leihgaben aus Privatsammlungen und nationalen wie internationalen Museen. Die Sammlung der Hasso Plattner Stiftung, mit Kunst aus der DDR-Zeit und Malerei nach 1989, wird als dynamisch wechselnde Sammlungspräsentation jeweils neu gezeigt.

Die Arbeit des Museums Barberini zeichnet sich darüber hinaus durch den wissenschaftlichen Austausch, Diskussionen, Veranstaltungen und digitale Kunstvermittlung aus. Ortrud Westheider zur Eröffnung des Museums Barberini: „Ich freue mich darauf, diesen neuen Ort mit Leben zu füllen. Wir möchten dem Besucher eine intensive Begegnung mit dem Original ermöglichen und in Potsdam langfristig ein neues Zentrum der Kunstgeschichte etablieren.“

Ausstellung in Potsdam

Eröffnungsausstellungen (23.1.–28.5.2017)

Das Museum Barberini eröffnet mit zwei Ausstellungen, die sich durch Querverbindungen zueinander auszeichnen. Sie stellen die Sammlung Hasso Plattners in den Kontext von Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Die insgesamt 170 Werke umfassen auch internationale Leihgaben, darunter aus dem Denver Art Museum, dem Städel Museum in Frankfurt, der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Israel Museum in Jerusalem und der National Gallery in Washington sowie von internationalen Privatleihgebern, u. a. aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden.

Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

Die Maler des Impressionismus entwickelten im 19. Jahrhundert ein Bewusstsein für die Gegenwart, welches die Kunst revolutionierte und das Bildgeschehen bis in unsere Zeit hinein durchdringt. Obgleich sie ihr Publikum in Paris fanden und ihnen die Großstadt zahlreiche Motive bot, war die Landschaft für Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Gustave Caillebotte das wichtigste Thema. Hier konnten sie neue künstlerische Verfahren ausprobieren. Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft widmet sich erstmals den Experimentierfeldern impressionistischer Landschaft. Die Künstler zeigen das Meer, Waldwege, Wiesen, Gärten, Schneelandschaften und Spiegelungen auf Wasserflächen und sprechen die Betrachter mit allen Sinnen an. Die Ausstellung präsentiert Meisterwerke im Kontext von 92 Gemälden, die aus 32 internationalen Museums- und Privatsammlungen stammen. Sie werden in Themenräumen gezeigt, die Bildreihen der wichtigsten Motive vorführen. Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf die impressionistischen Künstler und ihre obsessive Beschäftigung mit der individuellen Wahrnehmung von Licht und Natur.

Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

Die malerischen Umbrüche der Moderne bis in die Gegenwart stehen im Zentrum der Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky. Mit 60 Gemälden und Skulpturen aus mehr als 100 Jahren geht die Schau in sechs Kapiteln Fragen der künstlerischen und gesellschaftlichen Emanzipation nach. Die Werke gelten heute als Klassiker. Die Ausstellung beginnt in den 1890er Jahren und schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus über den Fauvismus zur ungegenständlichen Malerei nach 1945 und stellt ausgehend von der Sammlung Hasso Plattners die Entwicklungslinien der Malerei des 20. Jahrhunderts heraus.

Zur Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Ausgabe im Prestel Verlag, München. Er enthält ein Vorwort des Stifters und Mäzens Hasso Plattner. Die Beiträge von Stephen F. Eisenman, Christoph Heinrich, Nancy Ireson, Stefan Koldehoff, Richard Schiff und Ortrud Westheider gehen zurück auf das erste Symposium des Museums Barberini, das am 28. Juni 2016 in Potsdam stattfand. 252 Seiten, 29,90 € (im Museum), 39,90 € (im Buchhandel).

Museum Barberini im Palais Barberini

Die Hasso Plattner Stiftung ist Trägerin der gemeinnützigen Museum Barberini GmbH. Die Stiftung rekonstruierte das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais als Museumsneubau, der traditionelles Handwerk und modernste Technik verbindet. In 17 Sälen zeigt das Museum Barberini unter der Leitung von Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen und dynamisch wechselnde Sammlungspräsentationen. Der Bau bietet darüber hinaus einen Shop, ein Café & Restaurant mit Außenplätzen sowie ein Auditorium für Lesungen, Konzerte und Vorträge.

 

SERVICEDATEN & EINTRITTE

Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

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11.01.2017 Händler oder Dienstleister brauchen gute Übersetzungen

GFDK Redaktion

Übersetzungen haben an Bedeutung gewonnen. Eine wachsende Zahl professioneller Anbieter ist der Beleg dafür. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl auf die richtigen Kriterien zu achten, da die Übersetzung nur dann ihren eigentlichen Zweck erfüllt.

Übersetzungsbüro gesucht? Darauf kommt es an

Der boomende Online-Handel ist das wohl beste Beispiel für die Digitalisierung der heutigen Zeit. Diese Tatsache darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das Dienstleistungsgewerbe zunehmend online stattfindet. Die Zusammenhänge sind unübersehbar. Ob Händler oder Dienstleister: Kleine und große Firmen und Marktteilnehmer sprechen ein internationales Publikum an – und damit kommen Fremdsprachen ins Spiel.

Für viele Gewerbetreibende sind hochwertige Übersetzungen mindestens ebenso wichtig wie die Wahl des Buchhaltungssystems oder der Werbeagentur. Dementsprechend groß ist das Angebot, bei dem es gilt, die Teilnehmer hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen zu identifizieren. Da wäre zum Beispiel das Übersetzungsbüro Easytrans24.com, das seine Dienste selbstverständlich online anbietet und damit bereits zeigt, worauf es bei der Wahl ankommt:

     

    • Anzahl der Fremdsprachen: Populäre Übersetzungen wie Deutsch – Englisch oder Deutsch – Französisch dominieren den Markt, doch gerade für gut aufgestellte Nischen-Händler kommt es auch auf andere Sprachen an. Ob Bulgarisch, Norwegisch, Kroatisch oder Niederländisch, das Übersetzungsbüro sollte ein möglichst breites Portfolio abdecken.

     

     

    • Inhaltliches Know-how: Sprache ist die eine Sache – der Inhalt eine andere. Denn selbst die beste Sprachkenntnis ist nur dann zielführend, wenn der Übersetzer auch thematisch bewandert ist. So macht es einen großen Unterschied, ob es sich bei der Übersetzung um einen Werbetext für einen Mode-Shop oder um das technische Datenblatt für einen Feuerlöscher handelt. Gute Agenturen kennen den Bedarf und bieten Übersetzungen nur in Sprachkombinationen an, in denen auch das thematische Fachwissen vorhanden ist.

     

     

    • Der Preis: Hochklassige Übersetzungen sind nicht kostenlos, doch dank der teils automatisierten Online-Abwicklung sind faire Preise möglich, ohne dass die Qualität darunter leidet.

     

     

    • Geschwindigkeit: Dieser Faktor ist für zeitkritische Aufträge sehr wichtig. Professionelle Übersetzungsbüros wie Easytrans24.com sind aufgrund ihrer Größe sehr flexibel und können schnell reagieren, falls eine Übersetzung innerhalb weniger Tage oder Stunden angefertigt werden muss.

     

     

    • Alles aus einer Hand: Neben der Übersetzung übernimmt die Agentur auch die Korrektur des fertigen Produkts. Auf diese Weise wird die Qualität gewährleistet und die Kosten lohnen sich umso mehr.

     

     

    • Einheitliche Linie: Gerade bei großen Aufträgen arbeiten häufig mehrere Übersetzer mit. Dabei ist es wichtig, dass der Leser nicht erkennt, wie viele Übersetzer am Werk waren. Hochwertige Agenturen legen Wert darauf, dass am Ende ein einheitliches Resultat übermittelt wird.

     

  • Unkomplizierter Ablauf: Die heutige Geschäftswelt bewegt sich schnell und verlangt diese Geschwindigkeit von allen Teilnehmern. Bei Übersetzungen ist es deswegen wichtig, dass die Auftragsübermittlung möglichst einfach, schnell und effektiv abläuft. Dank Eingabeformularen und automatischen Preisauskünften ist der Weg zur vollendeten Übersetzung so kurz wie möglich.

Und: Weitere Tipps zeigen, dass Auftraggeber theoretisch sogar auf noch mehr Kriterien setzen können.

Fazit: Kunden stehen alle Möglichkeiten offen

Aus Kundensicht erfreulich: Viele Übersetzungsbüros erfüllen die genannten Standards – und es ist damit zu rechnen, dass es in Zukunft noch mehr Anbieter dieser Art geben wird. Experten empfehlen, den Preis nicht als primäres Kriterium zu Rate zu ziehen, da besonders günstige Angebote oft zu Lasten der Qualität gehen. Wie immer gilt auch hier schließlich, dass hochwertige Produkte ihren Mehrwert auf lange Sicht zeigen, sodass die anfängliche Investition ohnehin in den Hintergrund rückt.

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