Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

13.07.2016 Oper unter freiem Himmel

GFDK - Thomas Girst

München/Berlin (ots) - Am gestrigen Samstagabend feierten "Staatsoper für alle" in Berlin und "Oper für alle" in München ihr 10- und 20-jähriges Bestehen vor insgesamt fast 50.000 Zuschauern - dank BMW auch in diesem Jahr bei freiem Eintritt.

Zum 10-jährigen "Staatsoper für alle"-Jubiläum konnten am 9. Juli in Berlin mehr als 40.000 Musikbegeisterte beim Konzert auf dem historischen Bebelplatz herausragende Klassik unter freiem Himmel erleben. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim verwandelte das Orchester mit Solistin Lisa Batiashvili den für den Verkehr gesperrten Boulevard Unter den Linden in Berlins größtes "Konzerthaus". In diesem Jahr erlebte das konzentrierte Publikum mit Jean Sibelius' Violinkonzert d-Moll op. 47 sowie Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 ("Eroica") zwei eindrucksvolle sinfonische Werke in abendlicher Sommeratmosphäre.

Begrüßt wurden die Zuhörer auf dem komplett gefüllten Bebelplatz vom Schirmherrn des Formats, Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller, zusammen mit Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin, Intendant Jürgen Flimm und der Moderatorin Bettina Rust.

Oper unter freiem Himmel

Daniel Barenboim: "'Staatsoper für alle' ist eine meiner liebsten Traditionen zum Ende der Spielzeit. Ich freue mich besonders, dass in diesem Jahr Lisa Batiashvili unsere Solistin war und wir gemeinsam den Menschen auf dem Bebelplatz ein außergewöhnliches Programm präsentierten. Ich bin glücklich und dankbar, dass BMW die Zusammenarbeit mit uns für dieses wunderbare Projekt verlängert hat. Gemeinsam mit BMW erreichen wir jedes Jahr ein großes Publikum, das sich für klassische Musik begeistert."

Den Auftakt zur 20. Ausgabe von "Oper für alle" in München machte gestern bei sommerlichen Temperaturen das Festspiel-Konzert auf dem vollbesetzten Marstallplatz. Bertrand de Billy dirigierte das Bayerische Staatsorchester und präsentierte Werke von Berlioz, Ponchielli, Mascagni und Ravel vor 9.000 Besuchern. Der Tenor Pavol Breslik sorgte mit Arien von Donizetti, Verdi, Gounod und Bizet für Festspielstimmung. Der Abend wurde vom Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters ATTACCA mit Richard Wagners Vorspiel zu "Rienzi" eröffnet.

Peter Mey, Leiter der BMW Niederlassung München: "Es ist die einzigartige Kombination aus erstklassiger Musik und unvergleichbarer Stimmung im Publikum, die 'Oper für alle' zu einem ganz besonderen Konzerterlebnis macht."

Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper

"Oper für alle", eine Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper, fand in München erstmals 1997 statt. Zehn Jahre später brachte BMW in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Unter den Linden das Open-Air Format mit "Staatsoper für alle" nach Berlin. Zum gestrigen Jubiläum wurde auch die Vertragsverlängerung für die Reihe in der deutschen Hauptstadt um zwei weitere Jahre bestätigt. Nach der Wiedereröffnung des Stammhauses Unter den Linden kehrt "Staatsoper für alle" dann zum ursprünglichen Format - einem Wochenende mit Opernübertragung und Live-Konzert - zurück. Die langfristige Kooperation mit den Opernhäusern in München und Berlin ist fester Bestandteil des internationalen Kulturengagements der BMW Group und Teil einer Reihe von Open-Air-Konzerten, die die BMW Group darüber hinaus auch in London mit dem London Symphony Orchestra veranstaltet.

mehr

12.07.2016 jetzt karten sichern

GFDK - Sabine Siemon

Oestrich-Winkel, Das 29. Rheingau Musik Festival findet vom 18. Juni bis zum 27. August 2016 statt. Als Artist in Residence-Künstlerin wird die Geigerin Isabelle Faust mit Musik von Bach bis Kurtág ihre beeindruckende Bandbreite unter Beweis stellen. Als Fokus-Künstler präsentiert sich Yannick Nézet-Séguin nicht nur als Dirigent, sondern auch als Kammermusiker.

Fokus Jazz

Im „Fokus Jazz“ stellen wir in diesem Jahr den wohl bekanntesten deutschen Jazz-Musiker ins Zentrum: den Trompeter Till Brönner. Daneben stehen in diesem Jahr die Themenschwerpunkte „Starke Frauen“, „Dvořák: 175. Geburtstag“ und „Klanggewalten“ im Vordergrund.

Rheingau Musik-Festival

153 Konzerte werden an 42 Spielstätten des Rheingaus und benachbarter Regionen veranstaltet. Die Hauptveranstaltungsorte sind das Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads und das Kurhaus Wiesbaden. Dazu kommen zahlreiche Schlösser, Kirchen und Weingüter. Konzerte finden wieder in der Abtei St. Hildegard in Eibingen und im Haus der Begegnung in Königsstein im Taunus statt. Als neue Spielstätten konnten die Erlöserkirche in Bad Homburg, die Malakoff-Terrasse in Mainz, der Park des Parkhotel Tillmanns in Eltville-Erbach und das Weingut J. Neus in Ingelheim gewonnen werden.

Konzerte Klassik und Jazz im schönen Rheingau

124.000 Eintrittskarten stehen für die 153 Konzerte zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8 Mio €. Langfristige Sponsorenverträge, Konzert- und Sachsponsoring, die Beiträge und Spenden der Mitglieder des Fördervereins sowie ein Landeszuschuss in Höhe von 25.000,– € sichern die Finanzierung des Rheingau Musik Festivals.

LOTTO Hessen und die Deutsche Post engagieren sich in diesem Jahr als Hauptsponsoren des Rheingau Musik Festivals. Als Co-Sponsoren unterstützen die Fürst von Metternich Sektkellerei, die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Verbindung mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Opel AG mit dem Opel-Vertragshändler Brass das Rheingau Musik Festival. Als Premium-Projektpartner agieren Accenture, die Commerz Real AG, die Deutsche Börse Group, die Deutsche Leasing Gruppe, die R+V Versicherung AG sowie die UBS Deutschland AG. Lufthansa ist die Official Airline. Medienpartner des Festivals sind der Hessische Rundfunk sowie Deutschlandradio. Konzerte werden auch bei ArteConcert und in 3sat gesendet.

Zu Gast in diesem Sommer sind herausragende Solisten und Ensembles wie Isabelle Faust, Till Brönner, Yannick Nézet-Séguin, Lisa Batiashvili, Grigory Sokolov, Maurizio Pollini, Sir András Schiff, Igor Levit, Paavo Järvi, Mark Padmore, Jan Lisiecki, Annette Dasch, Max Mutzke, Julia Fischer, Daniel Müller-Schott, Maria João Pires, Alina Pogostkina, Philippe Jaroussky, Dominique Horwitz, Alexej Gorlatch, Hélène Grimaud, Christian Gerhaher, Gautier Capuçon, Maurice Steger, das Fauré Quartett, das Belcea Quartet, Daniil Trifonov, Götz Alsmann, Alban Gerhardt, Jukka-Pekka Saraste, Hilary Hahn, die Berliner Philharmoniker, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die Prager Symphoniker, der Choir of the King’s Consort, das WDR Sinfonieorchester Köln, die Tschechische Philharmonie oder das Rotterdam Philharmonic Orchestra.

Kartenbestellungen und Programminformationen ab sofort:

Rheingau Musik Festival Servicegesellschaft mbH & Co. KG

Postfach 1125 – 65367 Oestrich-Winkel

Karten- und Info-Tel.: 0 67 23 / 60 21 70

mehr

10.07.2016 von Mitte August bis Ende November 2016

GFDK -Redaktion

Zu Beginn des Altweibersommers brechen in Österreichs größtem Weinbaugebiet goldene Zeiten für Vinophile an. Anlässlich seines 20. Jubiläums steht der diesjährige „Weinherbst Niederösterreich“ von Mitte August bis Ende November 2016 unter dem Motto „Genuss, der bewegt“.

Dabei wird die Verkostung der edlen Tropfen aus der Region mit sanften Aktivitäten durch die sonnenverwöhnte Kulturlandschaft kombiniert, darunter eine Weinbergwanderung in Begleitung eines Winzers im Wienerwald, eine Tour auf der Weinviertel DAC Radroute oder Helfen bei der Weinlese in der Wachau.

Genuss-Reisen nach Österreich

Mit mehr als 400 Veranstaltungen ist der „Weinherbst Niederösterreich“ die größte weintouristische Event-Reihe in Europa. Infos und Packages unter www.niederoesterreich.info, www.weinherbst.at

Große Flächen, kleine Weinorte. Das über 27.000 Hektar große Qualitätsweinbaugebiet Niederösterreich beheimatet acht Unterregionen (Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Weinviertel, Thermenregion Wienerwald, Carnuntum). Es erstreckt sich vom Norden Wiens über den Donauraum mit seinen Nebentälern westlich der österreichischen Landeshauptstadt bis in den Pannonischen Südosten.

Die Vielfalt der weißen Rebsorten reicht vom pfeffrig-würzigen Grünen Veltliner über Riesling bis hin zu den autochtonen Trauben Zierfandler und Rotgipfler. Die Rotweinauswahl umfasst vor allem Zweigelt sowie St. Laurent und immer häufiger auch Pinot Noir.

Derzeit verteilen sich 1.700 Winzer auf über 150 Weinorte in ganz Niederösterreich – mit urigen Buschenschanken und charmanten Kellergassen. Wer mag, wohnt direkt beim Weinbauern und schnuppert aktiv in dessen Welt hinein, zum Beispiel bei der Traubenlese.

Alte Tradition, junger Wein. Bereits vor gut 2.000 Jahren entstand rund um die römische Siedlung Carnuntum das erste ausgedehnte Anbaugebiet, bis zu 900 Jahre alte Kellergewölbe zeugen darüber hinaus von der reichen Weinhistorie Niederösterreichs.

Zahlreiche Bräuche und Traditionen haben dazu beigetragen, dass die Kulturlandschaft bis heute erhalten wurde, darunter der Erntedank oder die „Angelobung der Hiata“ – Weingartenhüter, die die Reben vor menschlichen und tierischen Traubendieben schützen.

Die Neu-Interpretation der niederösterreichischen Weinleidenschaft zeigt sich in Form von modernen Erlebniszentren oder avantgardistischen Kunst-Installationen. Jungwein-Präsentationen, Heurigenfeste, Gutsführungen, Weinwanderungen und -radtouren sowie Seminare und Kulinarien im Weinberg ergänzen das Angebot rund um den „Weinherbst Niederösterreich 2016“.

Mit einer Fläche von fast 20.000 Quadratkilometern ist Niederösterreich das größte Bundesland im Nordosten der Alpenrepublik und historisches Kernland. Es umschließt die Hauptstadt Wien und wird von der Donau durchflossen.

Die reiche Kulturlandschaft beinhaltet neben den beiden UNESCO-Welterbestätten Wachau und Semmeringeisenbahn auch zahlreiche Klöster, Schlösser, Museen und hochkarätige Veranstaltungen wie das Klassikfestival Grafenegg.

Winzer mit Weltformat, eine Fülle an lokalen Spezialitäten und authentische Wirtshauskultur zeugen außerdem von der Genussvielfalt in Österreichs führendem Weinland. Die touristische Destination setzt sich aus sechs Feriengebieten zusammen: Donau Niederösterreich, Mostviertel, Waldviertel, Weinviertel, Wienerwald und Wiener Alpen in Niederösterreich.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Zur Startseite

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

 


mehr

10.07.2016 4 Tage Musik in Wien

GFDK - Redaktion

Das siebte Popfest Wien startet bei freiem Eintritt für Besucher aus aller Welt. Vier Tage und Nächte läßt es Wien krachen. Die Wiener Popszene präsentiert sich auf neue beim Popfest am Karlsplatz. Zu hören und erleben sind Schmieds Puls, Leyya, Dawa, Ogris Debris und Johann Sebastian Bass – und das bei freiem Eintritt. Termin vormerken: 28. bis 31. Juli.

Die Wiener freuen sich auf euren Besuch

Das Popfest Wien bietet heimischen Musikern eine vielbeachtete Live-Plattform für innovative Popmusik in ihren verschiedenen Ausprägungen. Das Publikum kann sich auf 60 Musikacts freuen. Mit dabei sind Voodoo Jürgens, White Miles, Leyya, Hearts Hearts, das Duo Ogris Debris, die Garage-Girls Kristy and the Kraks, das Folkpop-Quartett Dawa, die Wiener Soul-Band Sad Francisco, das Trio Schmieds Puls und die exzentrischen Rokoko-Inkarnationen von Johann Sebastian Bass.

Die Konzerte finden open air als auch indoor in den Kunst- und Kulturhäusern am Karlsplatz statt.

4 Tage Musik in Wien

7. Popfest Wien

28. - 31. Juli 2016

mehr

10.07.2016 Jubel unter den Künstlern des Hauses

GFDK - Christina Alexandridis

Am Montagabend fand im RONACHER die Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises statt. Der vor vier Jahren von Karl Michael Ebner ins Leben gerufene hochkarätig besetzte Gala-Abend würdigt in 11 Kategorien und fünf Sonderpreisen die herausragenden Leistungen im Bereich Oper, Operette, Musical und Ballett an Österreichs Bühnen.

In drei der 11 Kategorien konnte das Tiroler Landestheater die international besetzte Jury überzeugen und damit die meisten Preise auf sich vereinen. Als beste Ballettproduktion wurde Marie Stockhausens „Charlie Chaplin“ ausgezeichnet, als beste Musikalische Leitung Chefdirigent Francesco Angelicos Dirigat von „Adriana Lecouvreur“ und als beste Regie Bruno Klimek, ebenfalls für „Adriana Lecouvreur“. Unter dem frenetischen Applaus der rund 1000 geladenen Gäste, darunter Gregor Bloeb, Sunnyi Melles, Wolfgang Hesoun, Sissy Straus, Anelia Peschev, Wolfgang Hesoun, Robert Meyer, Marika Lichter, Uschi und Christian Pöttler, Maria Happel, Uwe Kröger, Silvia Schneider und Silvester Levay, wurden die von Augarten neu geschaffenen Trophäen übergeben.

Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises

"Die Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises in Wien war für uns ein großes und wichtiges Ereignis. An diesem Abend war das Tiroler Landestheater wirklich die dominierende Bühne. Wir sind sehr glücklich über die Auszeichnungen und freuen uns riesig mit den Preisträgern und Nominierten. Zu Recht können wir stolz sein auf unsere Künstlerinnen und Künstler. Dieser überwältigende Erfolg bestätigt erneut, dass unsere qualitätvolle Arbeit in Tirol auch überregionale Anerkennung findet", zeigte sich Intendant Johannes Reitmeier begeistert. 

Marie Stockhausen 

Die Tänzerin erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Engagements folgten u. a. ans Staatstheater Saarbrücken, ans Landestheater Kiel und an die Staatsoper Hannover. Sie tanzte u. a. in Choreographien von Stephan Thoss, Birgit Scherzer, Thomas Wilhelm, Yuki Mori, Marco Goecke und Mats Ek, stellte eigene Choreographien vor und war in Schauspielrollen in Film, Fernsehen und Musicals zu sehen. Sie wurde 2006.07 Solistin der Tanzcompany am Tiroler Landestheater und tanzte u. a. in „Georg Trakl“, die Titelrolle in „Frida Kahlo“, das Orakel in „Carmen“ sowie die Titelrolle im „Feuervogel“ und die 300-Jährige in „Le Sacre du printemps“, beides im Tanzabend „Strawinski . 3D“. In den Kammerspielen waren ihre Choreographien „Schläft ein Lied in allen Dingen“ („Bitter Sweet“), „Aufwind“ („Salt And Pepper“) „Charlie Chaplin“, sowie zuletzt „Geheimnis“ zu sehen.


Francesco Angelico 

Der junge italienische Dirigent, der nach seinem Violoncello-Studium in Modena Dirigieren bei Giorgio Bernasconi in Lugano studierte, erhielt Preise bei internationalen Wettbewerben. 2013 übernahm er die Musikalische Leitung für Henzes „Elegie für junge Liebende“ an der Bayerischen Staatsoper und kehrt in der Spielzeit 2015.16 mit Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ dorthin zurück. Mit einer Neueinstudierung von Puccinis „La Bohème“ debütiert er 2015.16 an der Oper Köln. Am Tiroler Landestheater gastierte er 2012 als Musikalischer Leiter von „Maria Stuarda“. Seit 2013 ist er Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, seit 2014 auch des Tiroler Landestheaters und leitete bisher „La forza del destino“, „Tiefland“, „Strawinski . 3D“, „Adriana Lecouvreur“, „Pique Dame“ und „Fidelio“.  


Bruno Klimek

Bruno Klimek arbeitete ab 1982 zunächst als Schauspielregisseur u. a. in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Mannheim, München und Nürnberg. Von 1985 bis 1988 war er Spielleiter am Theater Krefeld/Mönchengladbach, von 1988 bis 1992 Oberspielleiter am Nationaltheater Mannheim, an das er von 1996 bis 2000 als Schauspieldirektor zurückkehrte. Seit 2000 ist er freischaffender Opern- und Schauspielregisseur und immer häufiger auch sein eigener Bühnenbildner. Operninszenierungen entstanden seither u. a. in Braunschweig, Darmstadt, Dortmund, Nürnberg, Oldenburg, Weimar und am Nationaltheater Belgrad. Für das Tiroler Landestheater inszenierte er 2012 bereits Leoš Janáčeks „Jenufa“. An der Folkwang Universität der Künste in Essen leitet Klimek seit 2011 als Dekan den Fachbereich Darstellende Künste.

mehr

10.07.2016 Auszeichnung

GFDK - Christina Alexandridis

Alljährlich vergibt der Verein „Freundeskreis des Tiroler Landestheaters“ einen mit 1.500,- € dotierten Förderpreis an herausragende junge KünstlerInnen. Für die Spielzeit 2015.16 wählte die Jury den Tänzer Samuel Maxted, der seit der Spielzeit 2014.15 der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters angehört, zum Preisträger.

In der Begründung der Jury heißt es unter anderem: „Seine Verkörperung als Freund und Rivale in ‚Charlie Chaplin‘ sowie als Jüngling im Tanzabend ‚Strawinski.3D‘ überzeugten durch individuelle und facettenreiche Rollengestaltung. Sein harmonisches Zusammenspiel mit den Tanzpartnern verbunden mit seiner Tanzfreude und seinem Temperament erzeugen ein ausdrucksstarkes Bild, das die Zuschauer in ihren Bann zieht.

Überzeugt mit technischer Perfektion

Seine technische Perfektion ist nie Selbstzweck, sondern findet in der ausgewogenen Umsetzung ihren exzellenten Abschluss, wie wir uns bei den Stücken ‚Five sensitive men‘, ‚Peer Gynt‘ , ‚Viel zu heiß‘ sowie im Musical ‚Cabaret‘ überzeugen konnten.

Insbesondere als stolzer Verführer Vicomte de Valmont im Tanzstück ‚Gefährliche Liebschaften‘ in einer überzeugenden und großartigen Choreographie von Enrique Gasa Valga gab er der Figur jene Vielschichtigkeit und dramatische Ausdrucksform, welche zwingend diesem Charakter eigen ist.“

Samual Maxteds Wurzeln liegen in Australien

Samuel Maxted wurde in Canberra (Australien) geboren. Mit elf Jahren begann er, an der QL2 Youth Dance Company zeitgenössischen Tanz zu studieren, mit 18 kam klassisches Ballett dazu; im selben Jahr wurde er, mit Hauptfach Klassischer Tanz, an der West Australian Academy of Performing Arts (WAAPA) angenommen.

Er schloss das Studium mit dem Advanced Diploma in Performing Arts und dem Bachelor of Arts ab und legte zudem die Zusatzprüfung für Solo-Tanz, den sogenannten Solo Seal Award, erfolgreich ab – das ist der höchste Level in der Ausbildung der Royal Academy of Dance. Zudem gewann er das Lynley Wilson-Stipendium beim West Australia’s Dance Festival. Während des Studiums war er zudem Gasttänzer beim Australian Ballet und beim West Australian Ballet – hier begann er 2013 als Eleve.

Das Team vom Landestheater Tirol freut sich über die Auszeichnung

Samuel Maxted tanzte Stücke von George Balanchine, Jiři Kylian, John Cranko, Glen Tetley, Petr Zuska, Marcia Haydee und Ivan Cavallari, zuletzt beim Ballett im Revier in Gelsenkirchen.

Seit der Saison 2014.15 ist Samuel Maxted Mitglied der Tanzcompany des TLT und war u. a. als Freund und Rivale in „Charlie Chaplin“, als Jüngling in „Le sacre du printemps“ (im Tanzabend „Strawinski . 3D“), als konkurrierender Tänzer in „Are you as big as me“ (im Tanzabend „Five sensitive men“) sowie als Kit-Kat-Boy Schwanhild im Musical „Cabaret“ zu sehen. 

Zuletzt tanzte er den Knopfgießer in „Peer Gynt“, Vicomte de Valmont in „Gefährliche Liebschaften“ sowie den Ersten Mann in „Switch Complexion“ im Tanzabend „Viel zu heiß“.

mehr

10.07.2016 Gustav-Mahler-Festtage in Kassel

GFDK - Juliane Clobes

Ein Jubiläumskonzert zum 20jährigen Bestehen des Vereins Bürger pro A eröffnet am Samstag, 2. Juli, die diesjährigen Gustav-Mahler-Tage. Unter der Leitung seines Ehrendirigenten Ádám Fischer spielt das Staatsorchester Kassel die Sinfonie Nr. 5 cis-Moll und die Rückert-Lieder von Gustav Mahler. Solist ist der bekannte Bariton Stephan Genz.

Nachdem Gustav Mahler vor 1900 fast ausschließlich Texte aus der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ vertont hatte, wandte er sich später den Gedichten Friedrich Rückerts zu – und schrieb Lieder von teilweise entrückter Schönheit und intimer Schlichtheit. „Es ist Empfindung bis in die Lippen hinauf, die sie aber nicht übertritt. Und: das bin ich selbst!“, so hat Mahler selbst sich über das Lied „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ geäußert.

Über seine 1904 uraufgeführte 5. Sinfonie stöhnte Gustav Mahler einmal: „Die 5. ist ein verfluchtes Werk, niemand kapiert sie.“ Er wünschte sich, er könnte sein Werk doch 50 Jahre später aufführen. Tatsächlich ist die Fünfte mittlerweile eines seiner beliebtesten Werke.

Gustav-Mahler-Festtage

Ádám Fischer, 1949 in Budapest geboren, war von 1987 bis 1992 Generalmusikdirektor in Kassel und rief hier die Gustav-Mahler-Festtage ins Leben. Von 2007 bis 2010 war er Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper und seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter der Budapester Wagner Tage. Er dirigiert regelmäßig an den größten Opernhäusern in Europa und den USA, u. a. an der Met, der Scala, am ROH Covent Garden, an der Wiener Staatsoper und in Bayreuth. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Erster Konzertdirigent der Düsseldorfer Symphoniker.

Konzert in Kassel

Der international gefragte Bariton Stephan Genz, 1973 in Erfurt geboren, ist insbesondere für seine herausragenden Liedinterpretationen bekannt. Seine musikalische Ausbildung erhielt Genz als Mitglied des Leipziger Thomanerchores sowie bei Hans Joachim Beyer an der Hochschule für Musik in Leipzig. Liedinterpretation studierte er u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf. Seit seinem erfolgreichen Debüt in der Wigmore Hall London im März 1997 gibt er Liederabende in den bedeutenden Musikzentren der Welt. Gastverträge führen ihn zudem an Opernhäuser in ganz Europa.

Der Verein „Bürger pro A“ wurde Ende November 1995 unter dem Vorsitz des im Frühjahr 2016 verstorbenen Staatsministers a. D. Hans Krollmann gegründet, um den A-Status des Staatsorchesters Kassel und damit die künstlerische Konkurrenzfähigkeit des Staatstheaters insgesamt aufrecht zu erhalten. Inzwischen engagiert sich der Verein auch verstärkt für die Orchesterakademie und Konzertpädagogik des Staatsorchesters.

Schon 1996 leitete Ádám Fischer eines der Benefizkonzerte, mit denen das Staatsorchester ohne Bezahlung in seiner dienstfreien Zeit das Engagement des Vereins unterstützte.

Konzertbeginn ist um 20 Uhr im Kongresspalais Stadthalle, Karten zu den normalen Sinfoniekonzert-Preisen sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de.

mehr

07.07.2016 Film und Fernsehen virtual reality

GFDK - Redaktion

Vor kurzem noch Science-Fiction und heute bereits massentaugliche Realität - die Entwicklung von 360-Grad-Videos eröffnet riesige Möglichkeiten, tiefer in die Weiten der virtuellen Wirklichkeit einzutauchen.

Dank interaktiven Panoramavideos können wir jetzt mithilfe der Maus oder allein durch Fingerbewegungen einen Rundumblick erhalten. So entsteht das Gefühl, man befände sich tatsächlich mitten im Geschehen. Statt Inhalte nur zu konsumieren, wird man ab sofort selbst Teil der Aufnahme. Wie so etwas aussehen kann und wofür die innovative Filmtechnik bereits genutzt wird, zeigen wir euch hier:

Film und Fernsehen

360-Grad-Videos sind natürlich vor allem in der Filmindustrie ein heißes Thema. Eine vollkommene Immersion in die Welt des Films ist das, was sich die meisten Produzenten für ihre Zuschauer wünschen. An der Technologie wird noch gefeilt, also müssen wir wohl noch eine Weile auf ein Erlebnis wie im Holodeck warten. Die ersten Schritte in Richtung “Virtual Reality” sind aber getan: In diesem Jahr wurde zum Beispiel ein 360-Grad-Video für die Filmpromotion von Batman vs. Superman eingesetzt. In dem Video haben Viewer die einmalige Chance, sich das berühmte Batmobil einmal ganz aus der Nähe anzuschauen.

Große Life-Events

Auch Veranstaltungen, an denen man nicht selbst teilnehmen kann, lassen sich mittlerweile virtuell erleben. Große Sport- und Musikevents wie Fußballmeisterschaften, Festivals oder Opernbälle könnten bald schon live mit Rundumblick von zu Hause aus mitverfolgt werden. Sogar 360-Grad-Pokerrunden können heutzutage gemütlich auf dem Sofa in den eigenen vier Wänden genossen werden. Wer dazu noch eine Virtual-Reality-Brille wie Oculus Rift oder HTC Vive aufsetzt, kann seinen Blickwinkel durch natürliche Kopfbewegungen verändern. Dabei kann man sogar die Gesichter der Mitspieler analysieren und Bluffs identifizieren.

Videospiele

Das Potenzial der faszinierenden Technik möchte sich natürlich auch die Welt der Videospiele nicht entgehen lassen. Während der diesjährigen E3-Spielemesse in Los Angeles wurde deutlich, dass die Konsolen der Zukunft mit VR-Brillen kompatibel sein müssen. Die neue Playstation soll zum Beispiel den Namen Neo tragen und zusammen mit der Sony VR-Brille eine vollkommene Immersion in die Spiele der Zukunft erlauben.

Andere Erlebnisse

Den Möglichkeiten sind kaum noch Grenzen gesetzt, denn mit der neuen Technologie können wir Dinge sehen, die uns normalerweise verwehrt wären. Wir können zum Beispiel den fantastischen Ausblick vom All auf die Erde erleben, mit Haien tauchen oder mit der wildesten Achterbahn der Welt fahren. Mittlerweile spezialisieren sich einige YouTube-Kanäle darauf zu zeigen, was mithilfe der interaktiven Videos alles möglich ist.

Gefilmt werden diese Videos mit speziellen 360-Grad-Kameras, auch omnidirektionale Kameras genannt. Die Aufnahmen müssen anschließend in einem Videoschnittprogramm bearbeitet werden, bevor sie veröffentlicht werden können. Seit einiger Zeit unterstützen sowohl Facebook als auch YouTube das Veröffentlichen von 360-Grad-Videos; Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass das riesige kreative Potenzial der neuen Technologie zunehmen anerkannt wird.

mehr

07.07.2016 die neuen Wunderwaffen von ITEM m6

GFDK - Redaktion

Anti-Cellulite Crystals und High-Tech Compression sind die neuen Wunderwaffen von ITEM m6. Das kreative Legwear-Label aus dem Hause medi kombiniert Kompression und Mikrozirkulation in einer einzigartigen Strumpfhose, die für nachhaltig schöne Beine sorgt – ohne, dass Frau etwas dafür tun muss.

Die neue BEAUTY TIGHTS erscheint in limitierter Auflage und dürfte stilbewusste Tights-Trägerinnen auch ohne den Hautverschönerungseffekt begeistern: eine perfekte Passform und blickdichte Optik in klassischem Schwarz machen sie zum echten Hingucker.

Elastische Haut durch körpereigene Wärme

Um Frauen in den Größen S bis L+ schöne Beine zu bescheren, geht ITEM m6 ganz neue Wege: Die ITEM m6 BEAUTY TIGHTS bietet ihren Trägerinnen Anti-Cellulite Crystals, ins Garn eingeschmolzene Partikel von bioaktiven Mineralien.

Diese reflektieren körpereigene Wärme und wandeln sie in spezielle Infrarot-Strahlen um, die tief in die Hautschichten eindringen. Das regt die Mikrozirkulation an, fördert den Stoffwechsel und führt zu fester, elastischerer Haut. Man kann also zu Recht sagen, dass hier die Schönheit von innen kommt.

Das Plus an Funktion und Komfort: medi compression

Zusätzlich bietet die BEAUTY TIGHTS ihren Trägerinnen die Vorteile der patentierten medi compression Technologie. Mit exakt definiertem Druckverlauf verbessert die High-Tech-Faser die Durchblutung der Beine und fördert die Sauerstoffversorgung von Haut und Muskulatur. Die sanfte, aber hochwirksame Kompression leistet somit einen aktiven Beitrag gegen Cellulite und formt dabei extra-schöne Beine. Übrigens werden für ITEM m6-Produkte ausschließlich gesundheitsschonende Materialien ohne schädliche Farbstoffe verarbeitet.

Perfekter Look für jede Tageszeit

Dank ihrer klassischen Optik und dem sanften Druck mit Wohlfühl-Gefühl ist die ITEM m6 BEAUTY TIGHTS der ideale Begleiter zu jedem Look im Alltag und auf Abendveranstaltungen. Sie passt perfekt zum Business-Kostüm, zum eleganten Seidenkleid oder lässig kombiniert mit Rock und T-Shirt. Egal, wie lang der Tag wird – denn die BEAUTY TIGHTS mit medi compression sorgt nicht nur für schöne, sondern auch herrlich leichte Beine so lange sie getragen wird.

Gut für den Körper, gut für die Umwelt

Es gibt viele gute Gründe, sich für eine BEAUTY TIGHTS zu entscheiden. Vielleicht der beste: ein reines Gewissen. Denn alle ITEM m6-Produkte stammen aus nachhaltiger und umweltschonender Produktion. Auch die BEAUTY TIGHTS werden ausschließlich mit Öko-Tex zertifizierten Farbstoffen behandelt. Diese sind so schadstoffarm, dass sie direkt ins Abwasser abgeleitet werden können.

Beim Spülvorgang setzt der Hersteller medi auf möglichst geringen Wasserverbrauch und niedrigen Energieaufwand durch Wärmerückgewinnung. Hochwertige Verpackungen aus recycelbarem Papier und eine regionale Produktion mit kurzen Transportwegen helfen Abfälle zu vermeiden und Schadstoffe einzusparen. Das Ergebnis ist Mode mit Wohlfühlgarantie.

Die limitierte BEAUTY TIGHTS von ITEM m6 kostet ca. 59,90 Euro und ist bei ausgewählten Einzelhändlern erhältlich oder im Online-Shop von ITEM m6:

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

05.07.2016 berühmtester Künstler der Düsseldorfer Malerschule

GFDK - Museum LA8

Ab dem 19. März 2016 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „Andreas Achenbach – Revolutionär und Malerfürst“. Er ist eine Jahrhundertfigur. Als Künstler erreichte Andreas Achenbach alles, was ein Maler und Grafiker im 19. Jahrhundert in Deutschland und im internationalen Raum erreichen konnte: ein großartiges, umfangreiches Werk, Ruhm und künstlerische Anerkennung, dauerhaften Erfolg auf dem deutschen und internationalen Kunstmarkt, Ansehen unter den Kollegen der Düsseldorfer Malerschule, Reichtum, gesellschaftlichen Aufstieg und bei alledem persönliche Unabhängigkeit.

In seinem langen Leben (1815 - 1910) versteckte er seine freiheitliche Gesinnung nicht vor dem preußischen Obrigkeitsstaat. Seine politischen Karikaturen, etwa „Vergessen“ aus der Revolutionszeit um 1848, waren die schärfsten. Dessen ungeachtet gehörte das preußische Herrscherhaus ebenso wie der Großherzog von Baden zu seinen Auftraggebern und Käufern. Die mehrmals angebotene Erhebung in den Adelsstand lehnte Achenbach beharrlich ab. Der Malerfürst blieb immer auch Revolutionär.

Gegenüber den rasanten Innovationsschüben des frühindustriellen Zeitalters zeigte sich Andreas Achenbach als ruhiger Beobachter jenseits von Technikverherrlichung oder –verteufelung. Mit realistischem Blick verfolgte er den Konflikt zwischen Mensch und Natur, festem Land und wilder See, zivilisatorischer Bändigung der Natur und deren großen, ebenso zerstörerischen wie bezaubernden Kräften. Ohne stilistisch im Spätromantischen zu verharren, hält sein Werk die ungelöste romantische Frage das 19. Jahrhundert hindurch offen: das Paradox einer Sehnsucht nach unberührter Natur bei deren gleichzeitiger rationalen und industriellen Nutzung und Verwertung.

 Ausstellung in Baden Baden

Schon früh in seinem künstlerischen Talent erkannt und gefoerdert, befasste sich Andreas Achenbach intensiv mit den Landschaften Russlands, Englands, Skandinaviens und Italiens wie auch der näheren Umgebung Düsseldorfs und den Niederlanden. So unterschiedlich diese Landschaften in ihren Charakteren erschienen, so komplex war auch die Person Andreas Achenbach.

Die Ausstellung würdigt den vielseitigen Künstler mit Einblicken in sein reichhaltiges Schaffen: grandiose Landschaften des Südens und Nordens, dramatische Seestücke, aber auch Farbskizzen.

Die Werke stammen aus einer bisher kaum gezeigten Privatsammlung und dokumentieren erstmalig alle Schaffensbereiche und –perioden: Gemälde, Aquarelle, Oelstudien, konzentrierte Notate seiner vielen Reisen, Karikaturen, Skizzenbücher und Autografen sowie die umfangreichste Sammlung von Druckgrafik einschließlich der politischen Karikaturen.

 Museum für Kunst und Technik zeigt Andreas Achenbach

Die Ausstellung wirft auch einen Blick auf den zeitgenössischen Kunstmarkt und spürt den Kritiken nach, die den Künstler zu dem machten, was er war: ein malender „Herrscher über Land und Meer“ (wie ein Interpret ihn 1861 pries), der in seinem 95. Lebensjahr starb, zahlreiche Turbulenzen politischer wie gesellschaftlicher Art durchlebte und sich dabei stets treu blieb.

Die Schau ist bis zum 28. August 2016 zu sehen und wird begleitet von einem umfangreichen Essayband mit zahlreichen Abbildungen.

 

mehr
Treffer: 1000