Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

15.01.2017 Werke von Friedrich Kiesler

GFDK - Mumok

Die Namen Gertraud und Dieter Bogner sind wie kaum andere mit dem mumok verbunden. Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt das Paar das Haus mit viel Leidenschaft. Nach einer Dekade intensiver Zusammenarbeit – 2007 überreichten die Sammler dem mumok bereits einen großen Sammlungsblock – und der Aufarbeitung ihrer Sammlung wird das Engagement 2017 von einer besonderen Schenkung an das Museum gekrönt.

Gertraud und Dieter Bogner übergaben am 12. Jänner 2017, zahlreiche Hauptwerke des österreichisch-amerikanischen Architekten, Künstlers, Bühnengestalters, Designers und Theoretikers Friedrich Kiesler an das Museum. Diese bleiben als Dauerleihgabe des mumok in der Betreuung der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung und können – wie schon seit vielen Jahren – in deren Räumen eingesehen werden.

Das Interesse der Bogners an konkreter Abstraktion, konzeptuellen und medienbasierten Ansätzen und Kunstrichtungen ist für Sammler hierzulande außergewöhnlich. Konsequent verfolgen sie mit ihren Erwerbungen einen inhaltlichen Schwerpunkt zur Formtheorie. Gleiches gilt für ihr Engagement für Friedrich Kiesler im Generellen und die nun in großzügiger Weise an das mumok übergebene Schenkung im Besonderen. Kiesler sprengte schon früh die Grenzen konventioneller Gattungsbegriffe und baute Brücken zwischen den unterschiedlichen Kunstformen.

Sammlung Bogner im Mumok

„Die Sammlung der Bogners enthält neben einer diskursaffinen Kunst auch die entsprechenden Text- und Archivmaterialien. Für die Sammlung des mumok bildet eine derart umfassend und diskursiv aufgebaute Sammlung ein Kernstück für die eigene Identität. Es ist ein großes Glück für unser Haus, dass wir Hauptwerke Kieslers als Schenkung erhalten – darunter eine Serie von Vintageprints der Raumstadt von 1924, eines der beiden Modelle für ein Endless House von 1959, die große Konzeptzeichnung für die Vision Machine (1941/1949) – sowie zahlreiche weitere Werke und Archivalien in unsere Sammlung aufnehmen können“, zeigt sich mumok Generaldirektorin Karola Kraus begeistert.

„Wir sind überzeugt davon, dass die Bedeutung und der Stellenwert der von uns an das mumok gestifteten Werke Friedrich Kieslers durch die vertraglich vereinbarte inhaltliche und fachliche Kooperation zwischen dem mumok und der österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung zur vollen Entfaltung kommen wird. Uns ist es wichtig, dass durch die Erweiterung der Schenkung von 2007 durch die Kiesler-Bestände die konzeptionelle Einheit unserer über Jahrzehnte entwickelten Sammlung gewährleistet wird. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass das Kiesler-Archiv mit diesen wichtigen Werken arbeiten und sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann“, erläutern Gertraud und Dieter Bogner ihre Entscheidung.

Das Ausstellungsjahr 2017 im mumok


2017 legt das mumok ein ambitioniertes Programm vor. Die erste Jahreshälfte ist maßgeblich von weiblichen Stimmen geprägt. Wir beginnen mit einer Neuaufstellung der mumok Sammlung, kuratiert von der Künstlerin Jakob Lena Knebl. Unter dem Titel Oh… Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung arrangiert sie die Werke der klassischen Moderne und der 1970er-Jahre neu und bringt mit Mut zum Exzentrischen eigene, neu konzipierte Arbeiten ein. Zeitgleich eröffnet Small Room, eine Personale der britischen Künstlerin Hannah Black. Ihre junge, dezidiert feministische Position leitet über zu den historischen, feministischen Arbeiten aus der SAMMLUNG VERBUND, deren aktuelle Ausstellungstournee Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND ab Mai unter dem Obertitel WOMAN Halt im mumok macht.

Mit der Personale von Martin Beck würdigt das mumok im Sommer 2017 einen der wichtigsten österreichischen Gegenwartskünstler. Gleichzeitig präsentiert Beck seinen eigenen Blick auf die mumok Sammlung und zeigt seine Auswahl auf der Eingangsebene des Hauses. Des Weiteren hat das mumok über den Sommer mit Fischerspooner einen der prominentesten Vertreter internationaler Popkultur eingeladen: Das Duo, bestehend aus Casey Spooner und Warren Fischer, präsentiert sein schillerndes, verspieltes, queer-lustvolles und mit unzähligen popkulturellen Referenzen angereichertes Universum in Form einer großen Rauminstallation.

Freunde der Künste

Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr wird auch 2017 der gemeinsam von der Kapsch Group und dem mumok ausgelobte Kapsch Contemporary Art Prize an eine_n Newcomer_in mit Lebensmittelpunkt in Österreich verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro sowie einer Einzelausstellung im mumok dotiert, zu der eine Publikation erscheint. Zusätzlich kauft die Kapsch Group eine Arbeit für die Sammlung des mumok an.

Das Jahr schließen zwei große Themenausstellungen ab: In der Gruppenausstellung Naturgeschichten befassen sich die eingeladenen Künstler_innen mit Darstellungen von Natur in Bezug auf gesellschaftliche Prozesse und zeitgeschichtliche Ereignisse. Und wie schon 2015 mit der Ausstellung Ludwig Goes Pop wird eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des mumok mit einer großen Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt: der Sammler Wolfgang Hahn, dem das mumok seine Bestände an Werken des Nouveau Réalisme, Fluxus, Happening und der Konzeptkunst zu verdanken hat.

Dank der großzügigen Unterstützung durch das mumok Board werden ab 2017 alle Eröffnungen auch im Café Hansi von Hans Schabus gefeiert. Erstmalig wird die mit Kuriositäten zum Allerweltsnamen Hans ausstaffierte Bar am 16. März 2017 in Betrieb genommen.

Termine 2017
Oh…Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung
17. März bis 22. Oktober 2017
Pressekonferenz: 15. März 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 16. März 2017, 19 Uhr

Hannah Black
Small Room

17. März bis 18. Juni 2017
Pressekonferenz: 15. März 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 16. März 2017, 19 Uhr

WOMAN
Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND

6. Mai bis 3. September 2017
Pressekonferenz: 5. Mai 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 5. Mai 2017, 19 Uhr

Martin Beck
rumors and murmurs

6. Mai bis 3. September 2017
Pressekonferenz: 5. Mai 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 5. Mai 2017, 19 Uhr

Sammlungspräsentation kuratiert von Martin Beck
watching sugar dissolve in a glass of water
6. Mai 2017 bis 4. März 2018
Kuratiert von Martin Beck

FISCHERSPOONER
Sir

30. Juni bis 8. Oktober 2017
Presserundgang: 28. Juni 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 29. Juni 2017, 19 Uhr

Naturgeschichten
22. September 2017 bis 14. März 2018
Pressekonferenz: 20. September 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 21. September 2017, 19 Uhr

Kunst ins Leben!
Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er-Jahre

10. November 2017 bis 24. Juni 2018
Presserundgang: 8. November 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 9. November 2017, 19 Uhr

Kapsch Contemporary Art Prize 2017
10. November 2017 bis 11. März 2018
Presserundgang: 8. November 2017, 10 Uhr
Eröffnung: 9. November 2017, 19 Uhr

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13.01.2017 Jährlich wechselnde Ausstellungen

GFDK - Johanna Köhler

In den vergangenen drei Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kulturgeschichte wiedererrichtet. Am 23. Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunstmuseum, das Museum Barberini am Alten Markt, dem historischen Zentrum der Stadt.

Das Haus zeigt unter der Leitung der Direktorin Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners. Sammlungsbereiche sind der Impressionismus, die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989.

Museum Barberini eröffnet in Potsdam

Das Museum Barberini eröffnet mit den Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt (23.1.–28.5.17).

Mitbegründer SAP-Chef Hasso Plattner

Die Gründung des Museums Barberini ist eine Initiative des SAP-Mitbegründers Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner. In den vergangenen 20 Jahren baute er eine Sammlung aus DDR-Kunst und Malerei nach 1989 sowie Meisterwerken der Kunstgeschichte auf. Impressionistische Werke von Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir sind darin ebenso vertreten wie Klassiker der Moderne und amerikanische Abstrakte, u. a. Gemälde von Max Liebermann, Edward Munch, Joan Mitchel und Gerhard Richter. Die Sammlung spiegelt Hasso Plattners Interesse an Landschaft und Abstraktion und die Fähigkeit eines Kunstwerks, den Betrachter mit all seinen Sinnen anzusprechen.

Jährlich wechselnde Ausstellungen

Mit dem Museum Barberini möchte der Stifter und Mäzen seine Kunstsammlung öffentlich zeigen, sie für Ausstellungen zur Verfügung stellen und ein Ausstellungsprogramm in internationalen Kooperationen fördern. Dafür überträgt der Stifter und Mäzen die Leitung des Museums Barberini der international bestens vernetzten Kunsthistorikerin Dr. Ortrud Westheider. Sie plant jährlich drei wechselnde Schauen mit Werken der Sammlung, ergänzt um Leihgaben aus Privatsammlungen und nationalen wie internationalen Museen. Die Sammlung der Hasso Plattner Stiftung, mit Kunst aus der DDR-Zeit und Malerei nach 1989, wird als dynamisch wechselnde Sammlungspräsentation jeweils neu gezeigt.

Die Arbeit des Museums Barberini zeichnet sich darüber hinaus durch den wissenschaftlichen Austausch, Diskussionen, Veranstaltungen und digitale Kunstvermittlung aus. Ortrud Westheider zur Eröffnung des Museums Barberini: „Ich freue mich darauf, diesen neuen Ort mit Leben zu füllen. Wir möchten dem Besucher eine intensive Begegnung mit dem Original ermöglichen und in Potsdam langfristig ein neues Zentrum der Kunstgeschichte etablieren.“

Ausstellung in Potsdam

Eröffnungsausstellungen (23.1.–28.5.2017)

Das Museum Barberini eröffnet mit zwei Ausstellungen, die sich durch Querverbindungen zueinander auszeichnen. Sie stellen die Sammlung Hasso Plattners in den Kontext von Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Die insgesamt 170 Werke umfassen auch internationale Leihgaben, darunter aus dem Denver Art Museum, dem Städel Museum in Frankfurt, der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Israel Museum in Jerusalem und der National Gallery in Washington sowie von internationalen Privatleihgebern, u. a. aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden.

Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

Die Maler des Impressionismus entwickelten im 19. Jahrhundert ein Bewusstsein für die Gegenwart, welches die Kunst revolutionierte und das Bildgeschehen bis in unsere Zeit hinein durchdringt. Obgleich sie ihr Publikum in Paris fanden und ihnen die Großstadt zahlreiche Motive bot, war die Landschaft für Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Gustave Caillebotte das wichtigste Thema. Hier konnten sie neue künstlerische Verfahren ausprobieren. Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft widmet sich erstmals den Experimentierfeldern impressionistischer Landschaft. Die Künstler zeigen das Meer, Waldwege, Wiesen, Gärten, Schneelandschaften und Spiegelungen auf Wasserflächen und sprechen die Betrachter mit allen Sinnen an. Die Ausstellung präsentiert Meisterwerke im Kontext von 92 Gemälden, die aus 32 internationalen Museums- und Privatsammlungen stammen. Sie werden in Themenräumen gezeigt, die Bildreihen der wichtigsten Motive vorführen. Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf die impressionistischen Künstler und ihre obsessive Beschäftigung mit der individuellen Wahrnehmung von Licht und Natur.

Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

Die malerischen Umbrüche der Moderne bis in die Gegenwart stehen im Zentrum der Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky. Mit 60 Gemälden und Skulpturen aus mehr als 100 Jahren geht die Schau in sechs Kapiteln Fragen der künstlerischen und gesellschaftlichen Emanzipation nach. Die Werke gelten heute als Klassiker. Die Ausstellung beginnt in den 1890er Jahren und schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus über den Fauvismus zur ungegenständlichen Malerei nach 1945 und stellt ausgehend von der Sammlung Hasso Plattners die Entwicklungslinien der Malerei des 20. Jahrhunderts heraus.

Zur Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Ausgabe im Prestel Verlag, München. Er enthält ein Vorwort des Stifters und Mäzens Hasso Plattner. Die Beiträge von Stephen F. Eisenman, Christoph Heinrich, Nancy Ireson, Stefan Koldehoff, Richard Schiff und Ortrud Westheider gehen zurück auf das erste Symposium des Museums Barberini, das am 28. Juni 2016 in Potsdam stattfand. 252 Seiten, 29,90 € (im Museum), 39,90 € (im Buchhandel).

Museum Barberini im Palais Barberini

Die Hasso Plattner Stiftung ist Trägerin der gemeinnützigen Museum Barberini GmbH. Die Stiftung rekonstruierte das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais als Museumsneubau, der traditionelles Handwerk und modernste Technik verbindet. In 17 Sälen zeigt das Museum Barberini unter der Leitung von Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen und dynamisch wechselnde Sammlungspräsentationen. Der Bau bietet darüber hinaus einen Shop, ein Café & Restaurant mit Außenplätzen sowie ein Auditorium für Lesungen, Konzerte und Vorträge.

 

SERVICEDATEN & EINTRITTE

Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

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11.01.2017 Händler oder Dienstleister brauchen gute Übersetzungen

GFDK Redaktion

Übersetzungen haben an Bedeutung gewonnen. Eine wachsende Zahl professioneller Anbieter ist der Beleg dafür. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl auf die richtigen Kriterien zu achten, da die Übersetzung nur dann ihren eigentlichen Zweck erfüllt.

Übersetzungsbüro gesucht? Darauf kommt es an

Der boomende Online-Handel ist das wohl beste Beispiel für die Digitalisierung der heutigen Zeit. Diese Tatsache darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das Dienstleistungsgewerbe zunehmend online stattfindet. Die Zusammenhänge sind unübersehbar. Ob Händler oder Dienstleister: Kleine und große Firmen und Marktteilnehmer sprechen ein internationales Publikum an – und damit kommen Fremdsprachen ins Spiel.

Für viele Gewerbetreibende sind hochwertige Übersetzungen mindestens ebenso wichtig wie die Wahl des Buchhaltungssystems oder der Werbeagentur. Dementsprechend groß ist das Angebot, bei dem es gilt, die Teilnehmer hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen zu identifizieren. Da wäre zum Beispiel das Übersetzungsbüro Easytrans24.com, das seine Dienste selbstverständlich online anbietet und damit bereits zeigt, worauf es bei der Wahl ankommt:

     

    • Anzahl der Fremdsprachen: Populäre Übersetzungen wie Deutsch – Englisch oder Deutsch – Französisch dominieren den Markt, doch gerade für gut aufgestellte Nischen-Händler kommt es auch auf andere Sprachen an. Ob Bulgarisch, Norwegisch, Kroatisch oder Niederländisch, das Übersetzungsbüro sollte ein möglichst breites Portfolio abdecken.

     

     

    • Inhaltliches Know-how: Sprache ist die eine Sache – der Inhalt eine andere. Denn selbst die beste Sprachkenntnis ist nur dann zielführend, wenn der Übersetzer auch thematisch bewandert ist. So macht es einen großen Unterschied, ob es sich bei der Übersetzung um einen Werbetext für einen Mode-Shop oder um das technische Datenblatt für einen Feuerlöscher handelt. Gute Agenturen kennen den Bedarf und bieten Übersetzungen nur in Sprachkombinationen an, in denen auch das thematische Fachwissen vorhanden ist.

     

     

    • Der Preis: Hochklassige Übersetzungen sind nicht kostenlos, doch dank der teils automatisierten Online-Abwicklung sind faire Preise möglich, ohne dass die Qualität darunter leidet.

     

     

    • Geschwindigkeit: Dieser Faktor ist für zeitkritische Aufträge sehr wichtig. Professionelle Übersetzungsbüros wie Easytrans24.com sind aufgrund ihrer Größe sehr flexibel und können schnell reagieren, falls eine Übersetzung innerhalb weniger Tage oder Stunden angefertigt werden muss.

     

     

    • Alles aus einer Hand: Neben der Übersetzung übernimmt die Agentur auch die Korrektur des fertigen Produkts. Auf diese Weise wird die Qualität gewährleistet und die Kosten lohnen sich umso mehr.

     

     

    • Einheitliche Linie: Gerade bei großen Aufträgen arbeiten häufig mehrere Übersetzer mit. Dabei ist es wichtig, dass der Leser nicht erkennt, wie viele Übersetzer am Werk waren. Hochwertige Agenturen legen Wert darauf, dass am Ende ein einheitliches Resultat übermittelt wird.

     

  • Unkomplizierter Ablauf: Die heutige Geschäftswelt bewegt sich schnell und verlangt diese Geschwindigkeit von allen Teilnehmern. Bei Übersetzungen ist es deswegen wichtig, dass die Auftragsübermittlung möglichst einfach, schnell und effektiv abläuft. Dank Eingabeformularen und automatischen Preisauskünften ist der Weg zur vollendeten Übersetzung so kurz wie möglich.

Und: Weitere Tipps zeigen, dass Auftraggeber theoretisch sogar auf noch mehr Kriterien setzen können.

Fazit: Kunden stehen alle Möglichkeiten offen

Aus Kundensicht erfreulich: Viele Übersetzungsbüros erfüllen die genannten Standards – und es ist damit zu rechnen, dass es in Zukunft noch mehr Anbieter dieser Art geben wird. Experten empfehlen, den Preis nicht als primäres Kriterium zu Rate zu ziehen, da besonders günstige Angebote oft zu Lasten der Qualität gehen. Wie immer gilt auch hier schließlich, dass hochwertige Produkte ihren Mehrwert auf lange Sicht zeigen, sodass die anfängliche Investition ohnehin in den Hintergrund rückt.

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11.01.2017 Retrospektive

GFDK - Museum Ludwig

Er ist einer der originellsten Abstrakten des 20. Jahrhunderts und dennoch einer der am wenigsten bekannten. Fast 40 Jahre nach seiner letzten Retrospektive mit Werkverzeichnis zeigt das Museum Ludwig das Werk von Otto Freundlich (1878–1943).

Mit Hilfe von rund 80 Exponaten zeichnet die Ausstellung Werk, Denken und Leben eines Künstlers nach, der Gemälde und Skulpturen ebenso schuf wie Fenster und Mosaike, der in leidenschaftlicher Auseinandersetzung mit den wichtigsten Kunstströmungen seiner Zeit einen eigenen Weg zur Abstraktion fand und der schließlich von den Nazis an den Rand gedrängt, als „entartet“ verfemt und als Jude ermordet wurde.

Diese Ausgrenzung und Auslöschung von Werk und Künstler prägt noch immer die Rezeption. Viele von Freundlichs Arbeiten wurden im nationalsozialistischen Deutschland zerstört. Sein Großer Kopf, den die Nazis 1937 auf das Titelblatt ihres Ausstellungsführers Entartete Kunst setzten, ist noch heute sein bekanntestes Werk. Die Retrospektive soll nun eine Begegnung mit seinem Gesamtwerk ermöglichen und es in das Zentrum der kunstgeschichtlichen Entwicklung rücken.

Ausstellung in Köln

Die Ausstellung setzt ein mit den um 1910 entstandenen Kopf-Plastiken und -Zeichnungen, stellt seine kaum bekannten angewandten Arbeiten neben seine Skulpturen, Gemälde und Gouachen und liefert Einblicke in seine Schriften, in denen er sein Schaffen sozial und künstlerisch verortet hat.

Otto Freundlich, der seit 1924 in Paris lebte, war mit führenden Künstlern seiner Zeit befreundet. Einen Appell an den französischen Staat zum Ankauf eines seiner Werke unterzeichneten 1938 Robert und Sonia Delaunay, Alfred Döblin, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und viele andere. Charakteristisch für seine eigene Entwicklung war zunächst die Nähe zur angewandten Kunst. In Teppichen, Mosaiken und Glasmalereien schloss er an die mittelalterliche Tradition der Zünfte an, um sie mit einer kollektiven Kunst der Zukunft zu verbinden. In der leuchtenden Flächigkeit alter Kirchenfenster sah er die Begrenzungen einer plastischen, von den Konturen der Gegenstände her konzipierten Kunst überwunden.

Mit seinen eigenen angewandten, erst recht mit den abstrakten Arbeiten verfolgte er diesen Weg weiter. Die Abstraktion verstand er als Ausdruck einer radikalen Neuerung, die weit über die Kunst hinausging. Die gekrümmten Farbflächen seiner Gemälde reflektieren etwa das Raumkonzept der Physik Einsteins, mit der er schon früh vertraut war.

Überwindung der Gegenständlichkeit

Die Überwindung der Gegenständlichkeit hat aber auch eine soziale Dimension. Für Otto Freundlich war alle dingliche Wahrnehmung von Besitzdenken durchdrungen und damit überholt: „das Objekt als Gegenpol des Individuums wird verschwinden; also auch das Objekt-sein eines Menschen für den andern“. Den Zusammenklang der Farben auf seinen Bildern sah er stets in einem Zusammenhang mit dem großen Ganzen. In dem Kommunismus, für den er kämpfte, sollte es keine Grenzen mehr geben „zwischen Welt und Kosmos, zwischen Mensch und Mensch, zwischen Mein und Dein, zwischen allen Dingen, die wir sehen“.

Die Retrospektive versammelt zahlreiche Leihgaben. Eines der schönsten Exponate aber – und ein Herzstück der Ausstellung – stammt aus Köln: das eindrucksvolle Mosaik Geburt des Menschen (1919), das Nationalsozialismus und Krieg wie durch ein Wunder in einem Schuppen überstanden hat. 1954 installierte es die Stadt Köln im neu errichteten Opernhaus. Danach geriet es – obwohl es stets öffentlich zugänglich war – nach und nach in Vergessenheit. Nun wird es im Museum Ludwig gezeigt: als ein Hauptwerk des Künstlers und zum ersten Mal im Kontext des Gesamtwerks.

Museum Ludwig zeigt Otto Freundlich

Die Ausstellung wurde von Julia Friedrich am Museum Ludwig konzipiert. Im Anschluss wird die Ausstellung vom 10. Juni – 10. September 2017 im Kunstmuseum Basel zu sehen sein.
Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Musée Tavet-Delacour in Pontoise, das Freundlichs Nachlass beherbergt.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.

Sie wird großzügig unterstützt von der Art Mentor Foundation Lucerne, der Kulturstiftung der Länder, dem Landschaftsverband Rheinland sowie der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag, der Werk, Leben und Denken Otto Freundlichs umfassend vorstellt und den Stand der Forschung präsentiert. Die Textbeiträge stammen u. a. von Julia Friedrich, Joachim Heusinger von Waldegg, Geneviève Debien, Christophe Duvivier, Nina Schallenberg, Lena Schrage, Denise Vernerey, Christiane Wanken, Mandy Wignanek und Adolf Muschg. Er wird als erster Katalog zu Freundlichs Gesamtwerk auch auf Englisch erscheinen. 352 Seiten, 250 Farbabbildungen, Hardcover, 39 EUR (Museumspreis), 49,95 EUR (Buchhandelspreis).

Otto Freundlich
Kosmischer Kommunismus

Museum Ludwig
18. Februar – 14. Mai 2017

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09.01.2017 gastkoch im januar

GFDK - Clara Krulich

In den Fußstapfen eines Grandseigneurs begibt sich das Gastroteam vom Hangar 7 auf der Suche nach dem nächsten Gastkoch, der die Gäste im berühmten Ikarus Restaurant im Hangar 7 nahe Salzburg mit seiner Kochkunst verzaubern soll.

Vier Kilometer nördlich von Lyon am Ufer der Saône und in der Nähe der namensgebenden Brücke sind sie fündig geworden. Hier liegt das Restaurant L’Auberge du Pont de Collonges – auch Paul Bocuse genannt. Spätestens jetzt ist klar, um welche Fußstapfen es sich handelt.

Sternekoch Christophe Muller

Sternekoch Christophe Muller gehört seit mehr als 20 Jahren zur L’Auberge du Pont de Collonges, die im Besitz von Grandseigneur Paul Bocuse ist und seit 1965 kontinuierlich mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wird. Kein anderes Restaurant hat das bisher geschafft. Da wundert es nicht, dass die L’Auberge schon vor Jahrzehnten zur Pilgerstätte von Gourmets aus aller Welt geworden ist.

Die französische „Gourmet-Pilgerstätte“ ist auffällig mit roter, grüner und gelber Farbe bemalt. Durch ein aufgemaltes Fenster an der Außenfassade blickt die Legende zu seiner Kundschaft. Auf dem Dach thront eine große Leuchtreklame mit dem Schriftzug „Paul Bocuse“.  

Von außen imponiert die Koch-Koryphäe, doch innen schwingt inzwischen ein anderer Sternekoch den Löffel. Mögen einige aufstrebende Jungköche mit gebändigten langen Haaren und bunten Kochjacken am Herd stehen, lässt Muller sich nicht beirren und kocht seit jeher in eleganten Smokingschuhen. Professionell, selbstbewusst und respekteinflößend – der Sternekoch ist die Verkörperung der Kontinuität und ein Chef der alten Schule.

Gourmettempel in Frankreich

Und das spüren auch seine Gäste. Denen bringt Muller ganz in der Tradition seines Mentors Paul Bocuse die „Soupe aux Truffes V. G. E.“ auf den Tisch. Der Klassiker ist nach dem damaligen Staatspräsidenten Valéry Giscard d’Estaing benannt, der Bocuse 1975 zum Ritter der Ehrenlegion ernannte. Mit ihrer charakteristischen Blätterteighaube und der üppigen Einlage von schwarzen Trüffeln gilt sie unter Gourmets als ultimativer Genuss. Die Menükarten des Sternerestaurants ziert ein Zitat von Vincent van Gogh, das sich das ehrgeizige Team um Bocuse auf die Fahne schreibt: „Comme il est difficile d’être simple.“ Diese „Schwierigkeit der Einfachheit“ erleben Gäste bei der gebratenen Stopfleber mit Grapefruit, Polenta und Erbsen. So simpel das Gericht klingen mag, so sehr kommt es auf jede Kleinigkeit an. Und diese beherrscht Muller bis ins Detail.

Im Jahr 2000 wurde der Executive Chef mit der zeitlosen Auszeichnung Meilleur Ouvrier de France geehrt. Dieser Titel wird an herausragende Vertreter verschiedenster Handwerke vergeben. Stolz präsentiert der Spitzenkoch seine Auszeichnung am Kragen seiner Kochjacke. Die dort angebrachten Farben der französischen Flagge repräsentieren diese prestigeträchtige Anerkennung.

Restaurant Ikarus im Hangar-7

Wer einmal selbst in den Genuss dieses echten französischen Flairs kommen möchte, der hat im Jänner 2017 die Gelegenheit dazu, wenn Christophe Muller im Restaurant Ikarus im Hangar-7 das Zepter in die Hand nimmt.

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08.01.2017 Ikone der Fotografie

GFDK - Martin Gropius Bau

„Meine Fotos gefallen den Leuten, weil sie darin wiedererkennen, was sie sehen würden, wenn sie aufhören würden sich abzuhetzen. Wenn sie sich Zeit nehmen würden, um die Stadt zu genießen…“
Robert Doisneau

Nur wenige Fotografen sind mit einem einzigen Bild berühmt geworden. „Le Baiser de l'Hôtel de Ville“ ist ein solches Bild. Robert Doisneau (1912–1994) hat es im März 1950 vor einem Pariser Straßencafé in der Rue de Rivoli aufgenommen. Das Bild des sich küssenden Paares war eine Auftragsarbeit des Magazins LIFE. Obgleich Doisneau dabei dem Zufall auf die Sprünge half, enthält es eine ganze Geschichte: Es wurde zum Sinnbild von Paris als „Stadt der Liebe“. Es zählt zu den Ikonen der Fotografie.

Robert Doisneau im Martin Gropius Bau

Doisneaus Œuvre ist allerdings weitaus tiefer und komplexer. Es umfasst rund 350.000 Fotografien, darunter Aufnahmen, die professionelles Handwerk sind, und solche, die die Kraft und Ausstrahlung eines künstlerischen Solitärs haben. Als Bildjournalist arbeitet er für die großen Magazine wie Vogue, Paris Match, Le Point und LIFE. Seine berühmtesten Bilder entstehen in der Mitte des letzten Jahrhunderts bei Streifzügen durch die französische Metropole. Die Ausstellung gibt mit rund 100 ausgewählten Arbeiten – zum Großteil entstanden in den 1940er- und 50er-Jahren – Einblick in Doisneaus Werk. Sie zeigt seine Faszination für das Normale, Kleinbürgerliche und für das Melancholische, Zerbrechliche.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählt Paris zu den führenden Kunstmetropolen der Welt. Die französische Metropole ist Anziehungspunkt für Künstler*innen aller Nationen. Das Leben der Millionenstadt ist vielgesichtig – ein ideales Umfeld, um es in Momentaufnahmen festzuhalten. Künstler*innen wie Henri Cartier-Bresson, Brassaï, André Kertész, Martin Munkácsi, Germaine Krull, Robert Doisneau nutzen die technischen Errungenschaften einer Kamera mit kurzer Belichtungszeit und kultivieren die Fotografie des Augenblicks. Sie rücken den Menschen in den Mittelpunkt und machen parallel zum Trend – das zunehmende Eindringen des öffentlichen Lebens in die Privatsphäre – das Private, Intime und Persönliche visuell öffentlich. Auf den Moment zu zielen, setzt neue ästhetische Wertmaßstäbe voraus. Nicht mehr die Relegation des Bleibenden, sondern die Schönheit des Spontanen verschafft sich mehr und mehr Aufmerksamkeit.

Der berühmte Moment

Abnehmer sind Bildagenturen, Modezeitschriften und Revuen. Sie erwarten von Bildjournalist*innen Aufnahmen, die ein Ereignis, das im Moment stattfindet, umfassend und mit eigenen Eindrücken vermittelt. Doisneau liefert.

In seiner freien Zeit durchstreift er mit seiner Rolleiflex das Zentrum und die Randgebiete von Paris. Es geht ihm um die Spurensicherung. Er betreibt sie weniger systematisch als sein großes Vorbild Eugène Atget (1857–1927), der Straßenzug um Straßenzug mit einer sperrigen Großformatkamera katalogisierte. Doisneau hingegen geht es um die Atmosphäre selbst. Er fotografiert Häuserfronten, Innenräume, Quais, spielende Kinder, Passanten, Hochzeitspaare und Augenblicke, die oft eine sentimentale Geschichte kondensieren. Er befreundet sich mit Intellektuellen, Journalist*innen und Poeten wie Robert Giraud (1921–1997), Jacques Prévert (1900–1977) und Blaise Cendrars (1887–1961). Sie nehmen ihn mit in Bars und Varietés. Zusammen mit Blaise Cendrars gibt er 1949 das Buch „La Banlieue de Paris“ heraus.

Doisneau ist 1912 selbst in der Banlieue, in dem kleinen Ort Gentilly, im Südwesten von Paris geboren. 1928 schließt er sein Studium an der Ecole Estienne in Paris mit einem Diplom für Lithografie und Gravur ab. 1931 arbeitet er zunächst als Assistent des Fotografen und Herausgebers der „Encyclopédie photographique de l’art“, André Vigneau (1882–1968), von 1934 bis 1939 als Werkfotograf beim Automobilhersteller Renault. Er beendet die Tätigkeit bei Renault, um bei der renommierten Agentur Rapho als selbständiger Bildjournalist zu arbeiten. Während des Zweiten Weltkrieges dokumentiert er den Alltag im besetzten und später befreiten Paris. Er wollte seine Arbeiten als Ermutigung zum Leben verstanden wissen.

Ausstellung in Berlin

Bis heute steht Robert Doisneau für das, was „humanistische Fotografie“ genannt wird: eine Fotografie, die sich den Menschen in ihrem Alltag zuwendet. Es sind die überraschenden Augenblicke des Pariser Großstadtalltags, die ihn zu einem wichtigen Chronisten des 20. Jahrhunderts werden lassen.

Ausstellung im Martin Gropius Bau noch bis 5. Mörz 2017

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07.01.2017 musikalisches neuland

GFDK - Posthof Linz

Was die ganz eigene, intensive Magie des französisch-marokkanischen Superstars ausmacht, ist schwer festzumachen. Ob Wüstenblues, Folkballade, urbaner Jazz, Chanson, HipHop oder Soul - von Song zu Song verschiebt sich die Perspektive und fügt sich doch in den Händen von Hindi Zahra zu einer wunderbaren Einheit.

Geboren 1979 im marokkanischen Khouribga wuchs die Sängerin, Multiinstrumentalistin und Schauspielerin inmitten von Musik und Tanz auf. 1993 folgte sie ihrem Vater nach Paris, wo sie als Background-Sängerin in HipHop- und Soul-Combos erste Erfahrungen sammelt. Gemeinsam mit dem Londoner Songwriter und Produzenten Fink arbeitete sie zwei Jahre lang an ihrem Debüt "Handmade", das nicht nur vollends seinem Titel zur Ehre gereicht, sondern auch Hindi Zahras Karriere vorantrieb. In Frankreich landete sie damit in den Top 20, gewann verschiedene Musikpreise, fand in Werbespots u.a. von Chanel Verbreitung und spielte über 400 Konzerte auf der ganzen Welt - darunter einen umjubelten Auftritt im Wiener Konzerthaus.

Sängerin und Schauspielerin Hini Zahra

Filmbegeisterte kennen Hindi Zahra wiederum auch als Schauspielerin. In Fatih Akins "The Cut" (2014) mimte sie die Armenierin Rakel und steuerte auch einen mit Alexander Hacke komponierten Song zum Soundtrack bei.

Für ihr aktuelles Album "Homeland" zog es Hindi Zahra gemeinsam mit dem angesehen Perkussionisten Rhani Krija nach Marrakesch. Wieder zeigen sich Miriam Makeba, Césaria Evora, Nina Simone und Marvin Gaye als wichtige Einflüsse für die Künstlerin. Leicht melancholisch, aber immer voller Leidenschaft erscheinen Hindi Zahras Songs auf "Homeland" wie die Seiten eines Tagebuchs, das eine ganze Lebensgeschichte erzählt.

In der Live-Umsetzung greift sie auf erfahrene Musikerinnen und Musiker zurück, die von traditionellen marokkanischen Klängen über indische Anleihen bis hin zu psychedelischen Sphären ein hoch spannendes musikalisches Neuland erschließen.

Konzert-Tournee Linz und München

"Manchmal erinnert sie an Norah Jones, Sade und Billie Holiday, aber nicht wirklich - Hindi Zahra ist eine Kategorie für sich selbst" (Huffington Post)

"Ob charmante Balladen, schaukelnde karibische Leichtigkeit oder pumpende Trance-Tracks: 'Homeland' ist gegenüber dem letzten Zahra-Werk ein großer Schritt nach vorn - ein Sound, den man unbedingt gehört haben sollte." (stereoplay)

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07.01.2017 märchenhaft

GFDK - J. Abels

„Der kleine Schneemann“ sorgt auch in diesem Winter für herrlich schneeweiße Stimmung auf der Marionettentheater-Bühne am Neuenteich. Allerdings wird dem Schneemann wegen seiner Freundschaft zum Ofen dann doch eher etwas warm ums Herz.

Ab 14. Januar 2017 zeigt Müllers Marionetten-Theater sein entzückendes Märchen nach H.C. Andersen mit der märchenhaften Musik von Peter I. Tschaikowsky; für kleine und große Zuschauer ab 3 Jahren.

Hofhund Caruso ist der beste Freund des kleinen Schneemanns. Den ganzen Tag träumen die beiden davon, im warmen Haus sein zu dürfen und sich vor den warmen Ofen legen zu können. Eines Tages kommt der Ofen aber plötzlich aus dem Haus, um die beiden zu besuchen … 

Theater in Wuppertal

Dass die liebevolle Inszenierung, die schon seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich in Wuppertal läuft, nicht nur ein heiterer Spaß schon für kleine Kinder ab 3 Jahren ist, davon können sich auch Erwachsene gern überzeugen.

Termine:
14., 21., 22., 28., 29. Januar 2017 um 16 Uhr
26. Januar 2017 um 10.30 Uhr

Bitte beachten Sie, dass Vormittagsvorstellungen für kleine und große Gruppen jederzeit möglich sind. Anmeldung unter 0202 447766.

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06.01.2017 Russische Dienstage

GFDK - Rafael Hintersteiner

Das Haus der Musik, die Talenteschmiede Russlands, schickt auch in diesem Jahr wieder seine SpitzenmusikerInnen nach Linz. Die Russischen Dienstage haben sich durch die Auswahl der beeindruckenden Nachwuchstalente zu einer beliebten Reihe etabliert.

Das Mariinsky-Theater ist eines der bekanntesten und schönsten Opern- und Balletthäuser der Welt und der Inbegriff der russischen Kultur. Stars wie Anna Netrebko begannen hier ihre Karriere. Die Russischen Dienstage werden eingeläutet mit jungen Talenten der Akademie des Mariinsky-Theaters und einem Programm der schönsten Opernarien und Romanzen.

DI 25. Oktober 2016 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal / Brucknerhaus Linz

Einheitspreis: € 18,-

Jugendkarte: € 7,-

 

Margarita Ivanova Sopran

Evelina Agabalaeva Mezzosopran

Alexander Trofimov Tenor

Anatoly Kuznetsov Klavier

 

Weitere Termine Opernarien und Romanzen:

 

Andrey Telkov / Dmitry Smirnov

22.11.2016 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

 

Nikita Lyutikov / Vladimir Pinialov

31.12.2016 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

 

Sergej Redkin

07.02.2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

 

Pavel Milyukov / Philipp Kopachevsky

14.03.2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

 

Aylen Pritchin / Yury Favorin

11.04.2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

 

Miroslav Kultyshev

09.05.2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

 

Alexander Ramm / Anna Odintsova

13.06.2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal

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06.01.2017 digital natives

GFDK - Redaktion

Immer wieder stößt man im Internet oder in Zeitschriften auf den Begriff "Generation Z", doch was ist das genau? Als Generation Z wird jene Generation bezeichnet, die nach 1999 geboren wurde. Das Leben der Generation Z ist sehr viel stärker als das der vorangegangenen Generationen digitalisiert und darüber hinaus auch schnelllebiger.

Die Jugendlichen wollen Fotos und Erinnerungen mit Freunden und der ganzen Welt teilen. Mediale Trends wie die Mannequin Challenge oder die Musically-App faszinieren weltweit Millionen. Was Teenager begeistert, stößt jedoch oft auf Unverständnis der Erwachsenen – beispielsweise wenn selbst solche YouTube-Videos Millionen von Followern erhalten, in denen die Ersteller lediglich ihre Einkäufe präsentieren. Da kann es schon mal zu Generationskonflikten kommen und selbst Mitdreißiger verstehen auf einmal die Jugend nicht mehr.

Idealisten und Selbstoptimierer – Generation Z in der Arbeitswelt

Aktuelle Studien belegen: Die neue Generation hat andere Werte und Erwartungen als ihre Vorgänger. Generation Z ist selbstbewusst, weltoffen, unabhängig und wünscht sich einen optimalen Mix aus Arbeit und Freizeit. Nicht die Höhe des Gehalts oder ein bestimmter Status sind hierbei ausschlaggebend. Vielmehr stehen Selbstverwirklichung, ein gutes Arbeitsklima oder Spaß im Beruf im Vordergrund.

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Digital Natives

Die Generation nach 1999 ist mit digitalen Medien aufgewachsen. Gameboys, iPad, Fernseher oder Handys zählen seit der frühesten Kindheit dazu. Während sich die vorherigen Generationen noch mit Bauklötzen und Puppen beschäftigten, wird heute schon einem 2-jährigen Kleinkind ein iPad in die Hand gedrückt.

Computer und das World Wide Web sind für die Jugendlichen der heutigen Zeit völlig normal und gehören zum Alltag. Für sie gibt es keine klare Trennung zwischen der realen und der virtuellen Welt. Netzwerke, Blogs oder Nachrichtendienste sind fest in das Leben eingebunden.

Neue Apps erobern die Jugend

Erst kürzlich haben Studien gezeigt: Facebook-Nutzer werden älter. Laut einer Umfrage der Bauer Media Group nutzt nur noch jeder dritte Jugendliche die Facebook-App. Auch Apps wie Twitter oder Skype verzeichnen bei den jüngeren Nutzern ein deutliches Minus. Viel beliebter sind bei Jugendlichen mittlerweile der Nachrichtendienst WhatsApp oder auch Instagram. Rund 130 Millionen Menschen weltweit nutzen außerdem Snapchat. Eine App, mit der man nur für Sekunden sichtbare Fotos verschickt.

Influencer Marketing ist auf die neue Zielgruppe ausgerichtet

Da die neue Generation wie selbstverständlich digitale Medien nutzt und überaus aktiv in den sozialen Netzwerken ist, generieren die international vernetzten Social-Media-Apps natürlich auch eine größere Reichweite als noch vor 10 Jahren. Das machen sich viele Unternehmen zunutze: Influencer Marketing ist somit aktuell bei vielen Firmen beliebt.

Blogger, YouTuber oder Instagramer sind die neuen "Meinungsmacher" und prägen mit ihren Bildern und Texten die Meinung von Millionen. Als Markenbotschafter halten die Influencer Kosmetik oder andere Produkte in die Kamera, kooperieren mit Firmen und machen dadurch einige ihrer Fans und Follower zu Kunden der mit ihnen zusammenarbeitenden Firmen.

Die Zuschauer bauen eine Verbindung zu ihren "Stars" auf und vertrauen auf deren Meinungen. YouTuber wie Gronkh oder BibisBeautyPalace haben auf ihren Videos mehr als 3 Millionen Abonnenten und erhalten monatlich zehnfach so viele Klicks. Mit solchen Mengen an meist jüngeren Followern erreichen die Unternehmen die Zielgruppe der Generation Z oft besser als durch Werbemaßnahmen im TV oder Print.

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