Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

20.03.2019 hochkarätige Lauf-Events

GFDK - Reisen und Urlaub

Gleich drei hochkarätige Lauf-Events erwartet Ausdauer-Spezialisten im Mai und Oktober 2019 auf der Baleareninsel. Die Palette reicht vom Ironman in Port d‘Alcúdia über den Marathon in Palma bis zur Challenge Peguera-Mallorca.

Den Auftakt der Saison bildet für viele Athleten der Ironman 70.3 Mallorca am 11. Mai 2019. Los geht‘s am weißen Strand von Port d'Alcúdia mit 1,9 Kilometer Schwimmen.

Es folgt die 90-Kilometer-Radstrecke über Pollença zum Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge und zurück zur Ausgangsbucht. Dort drehen die Teilnehmer beim Laufwettbewerb schließlich noch drei Runden über insgesamt 21,1 Kilometer.

Eine Messe mit Sportartikeln ergänzt das Happening. Ganz ohne Zeitmessung zeigen Kinder und Jugendliche zwischen drei und 16 Jahren beim Ironkids ihr Können. Bewegungs-Enthusiasten logieren im Vier-Sterne-Grupotel Port d'Alcudia. Eine Nacht im DZ ist dort ab 46 €/Pers. zu haben.

Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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19.03.2019 BÄRENWALD Ninh Binh

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Ein weiterer Erfolg gegen die grausame Haltung von Bären in Vietnam: Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN konnte am 11. und 12. März insgesamt fünf Kragenbären retten. Trotz dieser geglückten Rettungsmission gibt es für VIER PFOTEN weiterhin viel zu tun:

Die Nachfrage nach Bärengalle für angeblich heilende Zwecke ist in Asien noch immer hoch; in Vietnam leiden nach wie vor rund 800 Bären unter widrigsten Umständen auf Bärenfarmen.

VIER PFOTEN gelang es, fünf ehemalige Gallebären – Keo, Lim, Dieu, San und Khoai Lang – aus den vietnamesischen Provinzen Binh Duong und Dong Nai zu befreien.

Nachdem die Bären vor dem langen Transfer einzeln untersucht wurden, legte das Team über 1.600 Kilometer während einer 40-stündigen Fahrt zurück, um die Tiere in ihr neues Zuhause, den BÄRENWALD Ninh Binh, zu bringen.

„Wir sind glücklich, dass wir alle fünf Bären aus ihren Käfigen befreien konnten. Die ersten Untersuchungen haben uns einige gesundheitliche Probleme aufgezeigt, die wir aber in den nächsten Wochen im BÄRENWALD Ninh Binh mit Sicherheit gut behandeln können.

Bärin Keo lag bei unserer Ankunft depressiv in ihrem Käfig. Die Untersuchung der Bärin zeigte, dass sie unter massiven Schmerzen gelitten haben muss. Die Zähne sind in einem furchtbar schlechten Zustand und sie leidet an starken Entzündungen der Leber und Gallenblase.

Bär San leidet an massivem Haarausfall, bedingt durch die grausamen und unhygienischen Haltungsbedingungen. Der Zustand der Gallenblasen aller untersuchten Bären zeigt, dass ihnen in der Vergangenheit regelmäßig Gallensaft abgezapft wurde“, sagt Dr. Johanna Painer, Tierärztin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die die Rettungen und den Transfer begleitete.

Ungeklärte Todesfälle auf Bärenfarm

VIER PFOTEN hatte eigentlich geplant, sieben Gallebären aus der Provinz Dong Nai im Süden Vietnams zu retten und in den BÄRENWALD zu bringen. Tragische Umstände durchkreuzten jedoch diesen Plan, nachdem vier Bären binnen einer Woche auf bisher ungeklärte Weise auf derselben Farm ums Leben gekommen sind.

VIER PFOTEN verlangt nun von den vietnamesischen Behörden eine gründliche Untersuchung der Todesursache. Immer wieder kommt es vor, dass Bärenbesitzer ihre Tiere töten, um noch ein letztes Mal Kapital aus ihren Organen zu schlagen. Sollte das bei den vier verstorbenen Bären der Fall sein, fordert VIER PFOTEN ein strenges Durchgreifen gegen die Verantwortlichen.

Schutzzentrum wird Platz für insgesamt 100 Bären bieten

Im Schutzzentrum in Ninh Binh können sich alle fünf geretteten Bären von den Strapazen ihrer Vergangenheit erholen. Zwölf Artgenossen genießen bereits ihr neues Leben im naturnahen Bärenwald. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird der BÄRENWALD Ninh Binh 10 Hektar Land umfassen und Platz für bis zu 100 gerettete Bären bieten.

Das nach modernsten Haltungsstandards erbaute Schutzzentrum verfügt über eine eigene Tierklinik, eine Quarantänestation, zwei Bärenhäuser und vier Außengehege. Einheimische und Touristen aus aller Welt können sich seit der offiziellen Eröffnung am 7. März 2019 ein Bild davon machen, wie ehemals gequälte Farmbären ihre natürlichen Instinkte allmählich wiedererlangen und bärengerecht leben.

In den großzügig angelegten Freiluftgehegen stehen den Bären Teiche, Bäume, Kletter- und Versteckmöglichkeiten zur Beschäftigung  zur Verfügung. Der BÄRENWALD stellt nicht nur ein neues Zuhause für ehemalige Gallebären dar, er soll auch als Bildungs- und Aufklärungsstätte den Tier- und Artenschutz in Vietnam voranbringen.

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19.03.2019 Das perfekte Dinner im Tessin

GFDK - Essen und Trinken

Wochentags, 19 Uhr? Dinnertime! Seit 2006 gehört die Koch-Doku „Das perfekte Dinner“ fest ins Abendprogramm von VOX und zählt mit rund 1,8 Millionen Zuschauern zu dessen erfolgreichsten Eigenproduktionen. Nun hat der Kölner Privatsender bekanntgegeben, sein Erfolgsformat im Frühjahr 2019 im Schweizer Kanton Tessin zu drehen.

Von Grotto bis Gourmetküche, von weißem Merlot zu goldfarbener Polenta – das Tessin ist bekannt für seine geschmackliche Vielfalt.

Urlauber erleben die „Sonnenstube der Schweiz“ besonders intensiv auf dem Teller, wo je nach Region wenig bekannte sowie einzigartige Produkte, jahrhundertealte Zutaten und streng geheime Familienrezepte aufeinandertreffen.

Fünf Tessiner Hobbyköche haben im Frühjahr 2019 die Möglichkeit, sich gegenseitig bei einem Drei-Gänge-Menü von ihren Kreationen zu überzeugen. Am Ende des Abends wird der jeweilige Gastgeber von den vier Testessern bewertet, der geschmackssicherste Tessiner gewinnt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Infos, Sendezeiten und Bewerbung

VOX sendet „Das perfekte Dinner“ immer montags bis freitags um 19 Uhr mit wöchentlich wechselnden Kandidaten. Das Format wurde 2007 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Rubrik „Beste Kochshow“ ausgezeichnet. Kandidaten für die Aufzeichnung im Tessin können sich bis 27. März 2019 bewerben, geplanter Dreh ist im Mai 2019. Bewerbung sowie weitere Informationen bei der Produktionsfirma ITV Studios Germany unter +49 221 492048-240 oder www.itvstudios.de

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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18.03.2019 Augen schließen, Vibrations fühlen

GFDK - Kultur und Medien

„Be groovy or leave, man.“ (Bob Dylan)

Groove – Künstler wie Miles Davis, Charlie Parker und John Coltrane kannten sein Geheimnis, hatten dieses intuitive Gespür, im richtigen Moment das Richtige zu tun, den richtigen Ton zu spielen. Wenn Musiker gemeinsam im Groove sind, entsteht dieser besondere Moment. Körper und Geist werden eins mit der Musik und den Zuhörern.

Dann heißt es: Augen schließen, Vibrations fühlen. Let´s groove! Genau das wird auf den 24. Hildener Jazztagen passieren.

„In diesem Jahr ist die halbe Welt bei uns zu Gast“, erklärt Peter Baumgärtner, Jazzdrummer und kreativer Kopf des Festivals. Er betont: „Es spielen Künstler brasilianischer, chilenischer, kubanischer, libanesischer und südafrikanischer Herkunft. Ihr musikalischer Background ist vielfältig, aber etwas haben sie alle gemeinsam: Sie grooven. Garantiert!“

Freuen darf man sich besonders auf: Schlagzeug-Legende Wolfgang Haffner, der bei der „International Jazznight“ in der Stadthalle auftritt. Weltstars wie Al Jarreau, Pat Metheny und Hildegard Knef haben ebenso mit ihm gearbeitet wie Stefan Raab, Helge Schneider, Wolfgang Niedecken oder Xavier Naidoo. Sie alle liebten seinen feinfühligen, unverwechselbaren „Haffner Touch“. Aber das ist noch lange nicht alles:

Dienstag, 18. Juni 2019

Los geht´s im Kunstraum Gewerbepark-Süd an der Hofstraße 64 mit einer echten Entdeckung: Um 20.00 Uhr kredenzen Pianist Henrique Gomide aus Brasilien, der chilenische Bassist Jean Louc Cammas und der niederländische Schlagzeuger Antoine Duijkers gemeinsam einen Sommercocktail aus Jazz und Latin, gemischt mit einem gehörigen Schuss afrikanischer Rhythmen.

Besonders wichtig ist dem NAU Trio das gegenseitige Interesse an der Kultur der anderen. Das ist in ihrem Zusammenspiel unüberhörbar.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Neben hochkarätigen Profis erhalten in Hilden traditionell auch immer talentierte junge Musiker die Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren. Die Teilnehmer des Jazzworkshops stellen um 19.15 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal der Musikschule Hilden an der Gerresheimer Straße 20 ihr Programm vor, das sie mit viel Liebe und Leidenschaft erarbeitet haben.

Ein außergewöhnliches Klangprojekt  erwartet die Zuhörer dann um 20 Uhr: Zum 10-jährigen Bestehen der renommierten Konzertreihe „Klang Art im Skulpturenpark“ entstand in der Nachbarstadt Wuppertal die Idee einer Verbindung von Kammermusik und Jazz-Solisten, mit der Vergabe von Auftragskompositionen an drei Protagonisten des Wuppertaler Jazz:

An Roman Babik, Mathias Haus, Jan Kazda und der Kammerphilharmonie Wuppertal von Werner Dickel, Professor der Musikhochschule Köln/Wuppertal und langjähriges Mitglied des weltweit bekannten Ensemble Modern.

Die Komponisten beziehen sich bei ihren musikalischen Werken auf die Kunst und die Naturerscheinungen des Parks. Der Titel des Konzerts „Der Wald schaut und hört gespannt zu“, stammt von dem Bildhauer Tony Cragg, dem Begründer des Skulpturenparks in Wuppertal.

Kammerphilharmonie Wuppertal, Leitung: Werner Dickel

Roman Babik, p/comp

Mathias Haus, vibe/comp

Jan Kazda, b/comp

Luisa Horst, perc /dr

Donnerstag, 20. Juni 2019

Good Vibrations unter freiem Himmel sind ab 15 Uhr im Wohnstift Haus Horst an der Horster Allee 12 – 22 angesagt. Opening-Act bei „Jazz im Park“ sind  Woodhouse feat. Gaby Goldberg unter der musikalischen Leitung des Drummers und Arrangeurs Rolf Drese.

Das Septett präsentiert Songs aus dem „Great American Songbook“ in frisch-frechen Interpretationen. Da kann eine Ballade wie „Misty“ auch mal zu einer rund groovenden Samba werden. Ob Traditional Jazz, Modern Swing, Bossa Nova oder Jazzrock – diese Formation beherrscht sämtliche Spielarten meisterlich.

Hinderik Leeuwe, tp,flh  Waldemar Kowalski,  sax ,cl  Horst Janßen ,trb  Georg Derks, p  Michael Schöneich, b

 Rolf Drese, dr/arr  Gaby Goldberg, voc    

“Gypsy Jazz Today” lautet das Motto des Pianisten Jermaine Landsberger, der anschließend mit seinem Trio und dem Gaststar, dem jungen Violinisten Sandro Roy, auftritt. Landsberger gilt als stilprägender Pianist und Avantgardist der europäischen Gypsy-Jazz Szene, der sein kraftvolles und melodisches Pianospiel mit Elementen der Gypsytradition würzt.

Sandro Roy stammt aus einer Sinti-Familie, sein Vater war Jazz-Gitarrist, seine Mutter ist entfernt mit Django Reinhardt verwandt, und sein Großonkel spielte Violine bei den Wiener Symphonikern. Mehr musikalisches Talent kann man nicht in die Wiege gelegt bekommen.

Vielfach preisgekrönt zählt Sandro Roy, der in der Klassik wie im Jazz zu brillieren weiß, zu den aufregendsten Nachwuchsviolinisten Europas. „Ich spiele genauso gern Bach wie Django Reinhardt", betonte Roy in der Augsburger Allgemeinen.

Beim Konzert in Hilden sorgt Matthias Gmelin am Schlagzeug für den swingenden Drive und die Bass-Saiten zupft Martin Gjakonovski.

Rockband, Blaskapelle oder Streichquartett – das Vokalorchester NRW ist alles! Um 18.45 Uhr werden Kategorien wie „Free Jazz“ oder „Weltmusik“ in der Reformationskirche am Markt 18 überflüssig, obwohl man sie sicher hier und da durchblitzen hört.

Der rote Faden sind die Tiefen, die Weiten, die Intensitäten, aber vor allem die Freiheiten der menschlichen Stimme. Das heißt: Orchestrale Improvisationen ohne Holz, Saiten und Blech. Bigband Arrangements ohne Bigband. Elektropop ohne Kabel und Steckdose. Stattdessen volle Stimme und Seele!

Alex Morsey, Julia Zipprick, Anke Jochmaring, Lisa Charlotte Müller, Bianca Körne, Lutz Ewel, Christina Michel, Matthias Ortmann, Christopher Klassen,  Niklas Genschel, Eva  Buchmann,  Simon Herwig, Hannah Köpf, Sonja Katharina Mross, Imke Johanne Spöring, Than Mai Kieu ,  Judith Simon, Til Brückner, Julia Wendel

MASAA (arabisch: Abenddämmerung), das derzeit wohl spannendste Ethno-Jazz-Quartett auf deutschen Konzertbühnen, gibt sich um 20.30 Uhr im Silo der Gottschalksmühle, Mühle 64, die Ehre.

Tief empfundene arabische Verse, die der gebürtige Libanese Rabih Lahoud voller Hingabe intoniert, verschmelzen mit zeitgenössischem Jazz.

Orient und Okzident gehen eine lyrische Liason ein. MASAA wurde 2017 mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet und Rabih Lahoud für den „ECHO Jazz“ in der Sparte "bester nationaler Sänger" nominiert. Seine kongenialen Partner sind Reentko Dirks an der Gitarre, der Trompeter Marcus Rust sowie Demian Kappenstein am Schlagzeug.  

Freitag, 21. Juni 2019

Im QQ TEC an der Forststraße 73 entführt der Ausnahmegitarrist Frank Wingold, Professor für Jazzgitarre an der Musikhochschule in Osnabrück, das Publikum mit seinem Trio um 19.30 Uhr in eine musikalisch hochspannende, mehrdimensionale Parallelwelt.

Texturen und fließende Strukturen greifen ineinander, bilden ein schillerndes Ganzes jenseits der festgelegten Instrumenten-Rollen. Gemeinsam mit Star-Drummer Jonas Burgwinkel und dem ebenso gefeierten Bassisten Robert Landfermann bringt der „Saitengelehrte“ diese außergewöhnliche Mischung aus Virtuosität und ästhetischem Einfühlungsvermögen auf die Bühne. Ein akustischer Leckerbissen!

Kraftvoll spritzige Grooves, explosiver Swing, poetische Balladen - Saxofonistin Karolina Strassmayer, Drummer Drori Mondlak, Pianist Rainer Böhm und  Bassist Hans Glawischnig rocken ab 21 Uhr mit ihrer Formation KLARO! das Haus.

Ihr Projekt “Soul Miners” verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse zeitgenössischer Musik.

Die amerikanische Jazzpresse hat Karolina Strassmayer zu den „Top Five Altsaxophonisten” (Downbeat Magazine) gekürt und nennt sie „one of the most interesting alto saxophonists” (Jazz Perspectives). Egal, in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

Karolina Strassmayer , as   Drori Mondlak, dr  Rainer Böhm, p Hans Glawischnig, b

Eine Institution der Jazztage ist die Reihe „Blue Note Special“ im Blue Note an der Klotzstraße 22. Ab ca. 22.45 Uhr begegnen hier zwei Youngster der deutschen Jazzszene zwei arrivierten Vollblutmusikern:

Die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel, Preisträgerin des Echo Jazz 2017, und der Drummer Moritz Baumgärtner (nicht verwandt mit Peter Baumgärtner), jazzen mit dem bekannten Gitarristen Axel Fischbacher und dem Bassisten Stefan Rademacher. Zu später Stunde wird improvisiert und gejammt, was das Zeug hält. Der Geheimtipp – nicht nur für Nachtschwärmer.

Samstag, 22. Juni 2019  

Drei Konzerte der Spitzenklasse erwarten die Besucher der „International Jazznight“ in der Stadthalle am Fritz-Gressard-Platz 1. Zum Auftakt um 19.30 Uhr betört der kubanische Pianist Ramón Vallé mit unbändiger Spielfreude, mitreißender Rhythmik und gefühlvoller Ausdruckskraft.

Die Fachpresse lobt den charismatischen Tastenvirtuosen in den höchsten Tönen: „Seine Technik ist makellos, sauber, kann kleinste Nuancen fein herausarbeiten.“ (Jazzpodium). Jazzthetik schreibt: „Valle verbindet komplexe Rhythmen mit melodischer Schönheit.“

Der 51-jährige spielt reinen, zeitgenössischen Jazz, seine kubanischen Wurzeln schwingen jedoch immer mit. „Manchmal fühle ich mich wie ein Troubadour, weil ich Geschichten erzähle, ohne Worte zu benutzen“, sagt Valle.

Seine Mission: Komplexe Rhythmen in Lebensfreude umsetzen. Bassist Omar Rodriguez Calvo, ebenfalls kubanischer Herkunft, und der niederländische Drummer Jamie Peet begleiten ihn dabei.

Gegen 21 Uhr ist es dann soweit: Vorhang auf für den Schlagzeug-Maestro! Wolfgang Haffner ist ohne Zweifel  der  bekannteste und gefragteste deutsche Drummer aller Zeiten. Die Liste der nationalen und internationalen Stars, die bereits mit ihm gearbeitet haben, ist schier endlos:

Er spielte mit der Crème de la Crème des deutschen Jazz: von Mangelsdorff über Klaus Doldinger bis Till Brönner. Auch internationale Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker oder John Abercrombie vertrauten seinem „unbestechlichen Drive und seiner inspirierenden Kreativität“.

Ob Jazz, Funk, Pop oder Electro – Haffner beherrscht sämtliche Genres populärer Musik mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. „In seinem delikaten Spiel stecken sowohl die eruptive Energie des entflammten Meisters, als auch die feinsten Klangzaubereien eines Ziseleurs der Besen und Stöcke“, so jazzzeitung.de.

Seine Trommelkunst ist auf über 400 Alben zu hören, er spielte weltweit auf den wichtigsten  Jazzfestivals  und  tourte  in  100  Ländern,  von  Japan  bis USA, von Südafrika bis Brasilien. Sein Album “Kind of Cool“ stieg auf Platz 1 in die deutschen Jazzcharts, und hielt sich außerdem fünf Wochen in den deutschen Popcharts.

In Hilden präsentiert Haffner gemeinsam mit dem Vibraphonisten Christopher Dell, Simon Oslender am Piano und Claus Fischer am Bass sein aktuelles Projekt „Kind of Spain“. Traditionelle spanische Musik verbindet sich mit Jazz; starke  Melodien  und  schöne  Harmonien, zu denen so mancher sich auf eine nächtliche Dachterasse in  Granada  träumen  mag, geben hier den Ton an.

„Mein Ziel ist immer, die Leute aus ihrem Alltag rauszuholen. Im Idealfall verschmilzt das Publikum mit der Band... Das sind die großen Momente! Wie bei allem im Leben lässt sich das aber nicht erzwingen, sondern passiert einfach“, sagt Wolfgang Haffner in einem Interview. An diesem Abend wird es wieder passieren. Ganz sicher.

Sonntag, 23. Juni 2019

Eine der schönsten Locations der Jazztage, die Grünanlage der Capio Klinik im Park an der Hagelkreuzstraße 37, wird ab 14 Uhr zum Openair-Wohnzimmer der Musikfans. Pianistin und Sängerin Natalia Kiés eröffnet den Nachmittag mit Kompositionen jenseits gängiger Genre-Schubladen.

Da sind die Einflüsse eines Frédéric Chopin ebenso präsent wie die von Sting. Ihre glasklare Stimme und ihr sensibles Pianospiel vereinen sich auf expressive Weise mit den Tiefen des Basses von Gael Petrina und den markanten Rhythmen des Schlagzeugers Simon Scheibel.

Dabei lassen die traumhaft schönen Arrangements dem Zuhörer viel Raum zum Träumen und Genießen.

Soulful Jazz und energiegeladenen Hardbop vom Feinsten zelebriert um ca. 15.30  Uhr die niederländische Formation RED. Organist Bob Wijnen lässt die Hammond blubbern, Wouter Kühne trommelt die vertracktesten Rythmen, Saxofonist Gideon Tazelaar und die bekannte Trompeterin Ellister van der Molen schicken atemberaubende Soli in den Hildener Himmel.

Großartig, wie frisch dieses Quartett die „good old days“ der 50´s und 60´s feiert. Art Blakey, Cannonball Adderley und Sonny Rollins hätten ihre helle Freude gehabt.

Um  17.00 Uhr betritt die international gefeierte Formation  Seba Kaapstad die Bühne und präsentiert ihr neues Album „Thina“. Die Songs erzählen realistisch und doch optimistisch Geschichten über Liebe und Verlust, also über das Leben. Genauer gesagt:

Stories aus dem Leben der Bandmitglieder Zoe Modiga, Ndumiso Manana, Philip Scheibel und Sebastian Schuster. Die Band erklärt das so: „Wir wollen tanzen, singen, weinen und lachen mit jedem, der gewillt ist uns seine Aufmerksamkeit zu schenken.“ Wie es schon die Zulu Worte des Titelsongs aussagen: „Mina, Nawe, Thina“ - „Ich, Du, Wir“.

Zoe Modiga, voc  Ndumiso Manana , voc  Christoph Heckeler , keys Philip Scheibel, Electronic/Percussion/Beatbox  Sebastian Schuster , b  Daniel Mudrack, dr 

Das Festival klingt traditionell im Wilhelm-Fabry-Museum an der Benrather Str. 32 a in Hilden aus. Um 18.45 Uhr treffen dort zwei Improvisatoren aufeinander:  der Hamburger   Schlagzeuger Björn Lücker und der Kölner Posaunist Andreas Schickentanz – sicherlich eine ganz ungewöhnliche Kombination! Lassen Sie sich überraschen.

Tickets:

www.hildener-jazztage.de

Festivalpass:

45,00 EUR (incl. VVKG)

Der Festivalpass beinhaltet jede Veranstaltung incl. Button.

Es besteht kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

International Jazznight

'Stadthalle Hilden'

Sa. 22.Juni – 20.00 Uhr

30,00 EUR (incl. VVKG)

Abendkasse: € 35,- oder Festivalpass.

Beinhaltet nicht den Button!

Es besteht kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

Festivalbutton:

Button: € 20,-

(der Button ist nicht im Vorverkauf erhältlich)

Gültig für alle Konzerte außer der International  Jazznight

Für den Donnerstagnachmittag gibt es Das Haus Horst  Bändchen für 10,00 Euro.

Weitere Infos:  www.hildener-jazztage.de

     

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17.03.2019 Dieter das muss nicht sein

GFDK - Kultur und Medien - Konzert

Diese Nachricht ist wirklich MEGA: DIETER BOHLEN kehrt zurück auf eine deutsche Bühne. Nach 16 Jahren Konzertpause hierzulande will Deutschlands erfolgreichster Komponist und Produzent es noch einmal wissen und spielt live mit Band am Samstag, den 31. August 2019 ein exklusives Open Air Konzert in Deutschland: in Berlin, auf der Zitadelle Spandau – im Gepäck die großen Hits von Modern Talking, Blue System, DSDS und viele mehr.

DIETER BOHLEN zu seiner bevorstehenden Live-Rückkehr in Deutschland: „Nach mehr als 10 Jahren möchte ich mal wieder ein großes Open Air Konzert geben. Darauf gebracht haben mich meine Instagram Follower. Sie fragen mich täglich:

Dieter, du trittst in fernen Ländern, in Moskau, Litauen und Lettland auf... Warum nicht auch in Deutschland? Da haben sie ja Recht. Deswegen möchte ich mit einem großen Konzert in Berlin meinen Fans die Möglichkeit geben, mit mir einen tollen Abend zu verbringen.

Es freut mich schon jetzt, endlich mal richtig Gas zu geben und alle meine großen Hits zu singen. Von Modern Talking über Blue System und den großen Hits von DSDS wie „We have a Dream“ bis „Midnight Lady“ werde ich alles mit meiner Band spielen. Das wird ein Hammer Abend für alle, die mich sehen wollen. Ich freue mich wahnsinnig.“

Karten für das von Concert Concept präsentierte Konzert von DIETER BOHLEN am 31. August 2019 um 19:30 Uhr auf der Zitadelle Spandau gibt es ab Donnerstag, den 14. März um 10:00 Uhr bei uns im Presale!

Verpassen Sie nicht dieses einmalige Open Air Konzert und sichern Sie sich schnell Ihre Tickets,
Ihr Team von myticket.de

 

 

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15.03.2019 unvergessliche Gänsehautmomente

GFDK - Kultur und Medien- Konzerte

Vier Wochen, ein Zelt und ganz viel Musik! Delta-Konzerte zündet zum 4. Mal im Herzen der Metropolregion ein Feuerwerk für Augen und Ohren – das Zeltfestival Rhein-Neckar auf dem Mannheimer Maimarktgelände ist inzwischen zum Kult-Event aufgestiegen.

Hochkarätige Künstler wie Andreas Bourani, Nena, Midnight Oil, Namika, Joris & Co. verführen dieses Jahr tausende Fans zum mitsingen, tanzen und feiern. Die Festival-Saison kann also beginnen.

Streifenjeans, Schweißbänder, Wuschelfrisur – keine andere Musikerin hat die 80er-Jahre mit ihren Songs und ihrem Style mehr geprägt als NENA. Heute pilgern inzwischen drei Generationen zu ihren Konzerten. Am 29. Mai eröffnet sie das Festival und lässt 99 Luftballons in den Mannheimer Himmel fliegen. 

Andreas Bourani meldet sich mit ausgewählten Konzertterminen im Zuge seiner „Im Sommer 2019 Tour“ zurück: Ob Hochzeiten und Abi-Feiern – ohne Andreas Bouranis „Auf uns“ kommt heute keine gute Party mehr aus. Auch beim Zeltfestival wollen wir uns bei seiner WM-Hymne verschwitzt in den Armen liegen und uns von seiner vier Oktaven umfassenden Stimme am 30. Mai mitreißen lassen. 

Seit einem Vierteljahrhundert verbreiten die Spanier Ska-P im Namen des Ska-Punks gute Laune in den Clubs und auf den Bühnen. Nachdem sie sich in letzter Zeit äußerst rargemacht und fünf Jahre nicht in Deutschland gespielt haben, kehren Ska-P nun im Juni 2019 nach Deutschland zurück. 

Am 1. Juni machen sie das Maimarktgelände in Mannheim unsicher. Mit dabei: Jede Menge Klassiker und natürlich ihr aktuelles Album „Game Over“. Mal Élevé, der Stimmgewaltige von Irie Révoltés wird auch mit von der Partie sein. Die große Party auf und vor der Bühne wird zusätzlich noch von Sondaschule und Jaya The Cat befeuert.

Mit „Eule findet den Beat“ verwandeln fünf Schauspieler*innen das Zelt in einen tierischen Musikpalast. Sie schlüpfen nicht nur in diverse Tierrollen, sondern greifen auch als solche zu den Instrumenten. Und wer würde schon gerne brav sitzen bleiben, wenn die HipHop-Ratte 'nen fetten Freestyle raushaut oder die Punk-Katze in Pogo-Manier über die Bühne hüpft?
 
Wer noch nie zu „In the Army now“ Luftgitarre gespielt hat, bekommt am 5. Juni Gelegenheit dazu. Ursprünglich als Londoner Schülerband namens The Scorpions gegründet, entwickelte sich Status Quo zu einer der erfolgreichsten Bands Großbritanniens.

1989 gehörten sie mit 39 Hits zur Speerspitze der Single-Acts und waren damit erfolgreicher als die Rolling Stones. Ein absoluter Pflichttermin für eingefleischten Rock-Fans dürfen sich diese Show nicht entgehen lassen.
 
Was für ein musikalisches Traumpaar! Namika & Joris nehmen am 7. Juni ihre Fans an die Hand und entführen sie mitten auf die Champs-Élysée. Wer sich dabei nicht Herz über Kopf verknallt, dem ist kaum noch zu helfen. Ein außergewöhnliches Konzert – so schön wie ein Sonnenaufgang über Paris.
 
Das letzte Drittel steht ganz im Zeichen der härteren Töne und Texte. Den Anfang macht am 18. Juni eine der arrivierten Metal-Exporte Eurpoas: Powerwolf. Am 19. Juni werden sie mit einem der wenigen Deutschland-Konzerte auf ihrer SACRAMENT OF SIN TOUR in Mannheim Halt machen. Kaum ein Trommelfell wird nicht vor Erregung zittern. 

Am 19. Juni richtet sich das Zeltfestival bereits jetzt schon auf eine legendäre Show ein. Mit „Insane in the Brain“ und „Tequila Sunrise“ haben sie wahre Evergreens der 90er gezaubert. Latin-Flavour trifft auf harte Beats und markante Texte.

Diese Mischung hat Cypress Hill quasi über Nacht zu einer der erfolgreichsten Rap-Gruppen der Geschichte aufsteigen lassen. Lasst euch die Gelegenheit nicht entgehen und erlebt Cypress Hill mit alten und neuen Songs live!
 
Den krönenden Abschluss bildet die australische Kult-Band Midnight Oil. Die Combo um Frontman Peter Garrett, der als Umweltminister zum australischen Parlament gehörte, lässt in Monnem am 21. Juni noch mal so richtig die Betten brennen.
 
Das 4. Zeltfestival wird mit fulminanten Liveshows und unvergesslichen Gänsehautmomenten aufwarten.

KICK-OFF: 4. ZELTFESTIVAL RHEIN-NECKAR 
präsentiert von Delta Konzerte und SWR3
 
Wann: 29.05.2019 - 21.06.2019
Wo: Zeltfestival Rhein-Neckar, Maimarktgelände Mannheim  

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15.03.2019 ein Bild zu Bachs Goldberg-Variationen

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Johann Sebastian Bach geboren am 31. März 1685. In Bachs Geburtsstadt wird am 21. März Bachs 334. Geburtstag begangen – mit einer inklusiven Ausstellung und einem Kunstwerk, welches die Musik Bachs zum Leuchten bringt.

Ab dem Bach-Geburtstag am 21. März zeigt das Bachhaus Eisenach ein Bild zu Bachs Goldberg-Variationen. Geschaffen hat es der New Yorker Architekt und Künstler Benjamin Samuel, der mit dem Werk Ideen der Bachzeit zur Übersetzung von Tönen in Farben aufgriff und fortentwickelte.

Es schlägt eine Brücke zwischen barocker Experimentierlust und moderner Technik und zwischen Musik und bildender Kunst. Benjamin Samuel erweiterte eine alte Idee Newtons und schuf ein Doppelwerk: zwei großformatige Leuchtbilder, betitelt „Goldberg Variationen 30+2“ und „Diabelli Variationen 33+1“.

Er präzisierte die historischen Ansätze und übersetzte die Tonwerke Bachs und Beethovens in 75.730 bzw. 67.770 Zeilen MIDI-Code und transformierte sie per Computer, indem er eine chromatische Tonspirale mit einem HSV-Farbraummodell verknüpfte.

Das Beethovenhaus in Bonn hat das Werk „Diabelli Variationen 33+1“ zur Beethoven-Woche für sein Museum angekauft, es hängt dort nun im Foyer. Auf Vermittlung von Dr. Nicole Kämpken, Leiterin des Beethovenhauses, wird das Partnerwerk, die „Goldberg Variationen 30+2“, nun ab dem 21. März 2019 im Bachhaus Eisenach zu sehen sein.

Zum 334. Bach-Geburtstag am 21. März eröffnet zudem eine Ausstellung der Lebenshilfe Tübingen in Eisenach. Über zwei Jahre haben sich 35 Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung mit der Musik von Bach, seinen Oratorien und Kantaten und seiner Person beschäftigt.

Es entstanden über achtzig Werke, die zuerst zum Bachfest der Neuen Bachgesellschaft 2018 in Tübingen gezeigt wurden und nun für sechs Wochen erneut im Bachhaus Eisenach zu sehen sind.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren schufen sich Künstlerinnen und Künstler im Dialog von Hören und bildnerischem Arbeiten, im Atelier und in inklusiven Workshops ganz eigene Zugänge zu Bachs Werk. So entstanden eine Vielzahl bildnerischer Annäherungen, Interpretationen und Bildkompositionen.

„Sieh Bach – Bildnerische Variationen“

Sonderausstellung des Bachhauses Eisenach in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Tübingen e.V.

21. März bis 5. Mai 2019

Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach

 

 

 

 

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13.03.2019 Weinfrühling in Niederösterreich

GFDK - Essen und Trinken

Mit 30.000 Hektar Rebflächen ist Niederösterreich das größte Weinanbaugebiet Österreichs. Die Weinkultur ist tief in der Geschichte des Landes verwurzelt, sie reicht zurück bis in die Zeit der Römer und wird von engagierten Winzern und Winzerinnen in die Zukunft getragen.

Weinkenner schätzen das Bundesland mit seinen acht Weinbaugebieten – Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Weinviertel, Carnuntum und Thermenregion Wienerwald – als eine herausragende Weinregion, die noch für viele Überraschungen gut ist, nachdem schon der pfeffrige Grünen Veltliner Weinfreunde in aller Welt überzeugt hat.

Eine wunderbare Zeit, um in Niederösterreich auf Erkundungstour zum Wein zu gehen, ist der Frühling. Denn nach der herbstlichen Weinlese und der Reifezeit im Winter kommt der spannende Moment, in dem die Winzer zur Verkostung der Weine des neuen Jahrgangs in die Kellergassen, „Koststüberl“ und Presshäuser bitten.

Weintouren im Weinviertel

Am 27. und 28. April 2019 laden über 200 Weinstraßen-Winzer im Weinviertel zur großen Weinverkostung des neuen Jahrganges ein. Schon am Vorabend (26. April) finden Wein.Tour.Openings statt, zum Beispiel in Hohenwarth mit Kabarett und chilligen DJ-Sounds. Sieben Winzern kredenzen zum Flying Dinner Weinviertel DAC und Roten Veltliner.

Bei den Weintouren rankt sich rund um das zentrale Thema Wein ein bunter Reigen an Veranstaltungen, von geführten Wandertouren und Traktorausflügen bis zu Kellerführungen inklusive einer zünftigen Hauerjause spannt sich der Bogen.

Im frühlingshaften Pulkautal bringt der kostenlose Blühmobil-Taxiservice die Weinfreunde zu fünf verschiedenen Weingütern, auf denen neben Weinverkostungen auch Überraschungs-Pop up-Konzerte und Ausstellungen stattfinden.

Wenn der Weinbauer in die Grean geht

Am Ostermontag pflegten die Weinbauern mit ihren Lesehelfern in die Kellergassen zu gehen, um ihnen für die Hilfe bei der Ernte zu danken und um gemeinsam den jungen Wein zu probieren. Den alten Brauch des „in die Grean gehen“ lassen die Winzer und Winzerinnen im Weinviertel aufleben.

Von Ende März bis Ende April laden sie zu Spaziergängen durch die Weingärten mit anschließender Jungweinverkostung und Heurigenjause ein.

Für alle, die den Weinfrühling ganz gelassen genießen wollen, sind von Anfang April bis Anfang Mai die dreitägigen Urlaubsangebote mehrerer Weingüter eine verlockende Option, zu denen Weinwanderungen mit Winzern gehören. Auch im Wienerwald wird der Frühling mit vielen Weinfesten und Tagen der offenen Kellertüren gefeiert, ein Höhepunkt ist das Weinfestival Thermenregion im Casino von Baden.

Weinfrühling an der Donau

Für Gourmets und Weinkenner gestaltet sich eine Reise entlang der Donau, zur kulinarischen Genussreise. Idealer Auftakt könnte zum Beispiel das „wachau GOURMETfestival“ 2019 vom 28. März bis 11. April 2019 sein. Ebenfalls ein guter Grund, der Kulturlandschaft Wachau, einem UNESCO Weltkulturerbe, einen Besuch abzustatten, ist der Wachauer Weinfrühling 2019 am 4. und am 5. Mai 2019, wenn über 100 Winzer der Vereinigung Vinea Wachau den Jahrgang 2018 präsentieren.

In den angrenzenden Weinbaugebiete Kremstal, Kamptal und Traisental öffnen am 27. und am 28. April 2019 rund 220 Winzer ihre Kellertüren zur Verkostung des neuen Jahrgangs und reiferer Weine. Dabei gilt ein Ticket für alle drei Täler, eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Terroirs miteinander zu vergleichen.

Fruchtbarer Löss prägt die Natur- und Kulturlandschaft Wagram. Er ist auch der ideale Untergrund, um ausgedehnte Weinkeller anzulegen. Welche ausgezeichneten Weine auf diesem Boden gedeihen, können Weinfreunde während des Frühlingserwachens am Wagram am 4. und 5. Mai in den Winzerhöfen an der Weinstraße Wagram testen.

An den Wochenenden und Feiertagen vom 3. bis 26. Mai 2019 stehen im Rahmen des Lössfrühlings am Wagram vielfältige Aktivitäten wie Kellergassenführungen, Wanderungen oder Weinverkostungen auf dem Programm, Wirtshäuser servieren kulinarische Spezialtäten.

Südöstlich von Wien liegt das Weinbaugebiet Carnuntum, das nach der römischen Stadt und dem Militärlager Carnuntum benannt ist. Beim Jungweinschnuppern in Göttlesbrunn am 27. und 28. April stellen die Göttlesbrunner Winzer den ihre aktuellen Weine vor.

Verweile doch – Urlaub ganz nah am Wein

Wer nach einem traumhaften Tag zwischen Rieden und Weinkellern den Tag genussvoll ausklingen lassen möchte, vielleicht bei einer Heurigenjause oder einem Gourmetmenü mit Weinbegleitung, sollte unbedingt in einem der niederösterreichischen „Genießerzimmer“ absteigen.

Näher am Wein kann man nicht wohnen, mit Ausblick auf Rebstöcke, steile Weinterrassen oder Kellergassen, zum Beispiel im Gartenhotel Pfeffel in Dürnstein in der Wachau, im Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen in der Thermenregion Wienerwald, in der Weinlodge in Martinsdorf im Weinviertel, im Weingut Hutter im Kremstal, im LOISIUM wine & spa Resort in Langenlois im Kamptal, im Gut Oberstockstall in Kirchberg am Wagram  oder im  Weingut Haimel in Traismauer im Traisental.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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12.03.2019 DIE JUNGEN UNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Deutschland ist bekanntermaßen ein rohstoffarmes Land – kaum Öl, kein Gold und unsere Steinkohle will keiner mehr haben. Aber es gibt einen nachwachsenden Rohstoff: Und das sind die deutschen Familienunternehmer.

Sie sorgen mit regionaler Verwurzelung und sozialer Gesinnung für gesellschaftliche Stabilität, derweil viele Großkonzerne ins Wanken geraten sind, schrieb Gabor Steingart am 6. März in seinem Morning Briefing, und dem können wir nur zustimmen.

Riesenandrang beim Unternehmertag in Düsseldorf: Weit über 150 junge Firmenlenker, Nachfolger und Gründer aus ganz Deutschland trafen sich im Kuppelsaal der Deutschen Bank an der Königsallee in Düsseldorf. Es ging um das Thema „Vorbilder, Vordenker und Visionäre“.

Hochkarätige Referenten entwarfen in ihren Vorträgen spannende Zukunftsszenarien. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses bundesweit bedeutende Event in der Landeshauptstadt realisieren konnten“, betont Paolo Anania, Vorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER/Düsseldorf und Niederrhein.

Ein besonderes Highlight:  Die Rede von Professor Miriam Meckel. Die  Gründungsverlegerin der digitalen Bildungsinitiative ada und ehemalige Herausgeberin der Wirtschaftswoche sprach über das Thema „Eine Chance für Millionen: Wie aus Deutschland ein Land der Digitalpioniere wird“.

Im zweiten Veranstaltungsblock gab Ferdinand Hirmer, Gesellschafter Hirmer Unternehmensgruppe, sehr persönliche Einblicke in die Komplexität des Nachfolgprozesses in Familienunternehmen am eigenen Beispiel „Handel ist Wandel – wie sich die Vision und das Selbstverständnis einer Unternehmerfamilie im Generationswechsel ändert“.

Das Thema Wandel beschäftigte auch den Redner der Deutschen Bank. Kai C. Fischer, Head of Disruptive & Stratetic Programs Deutsche Bank, sprach über „Kunden im Wandel – Banken im Wandel?“.

Ein weiterer Beitrag griff das Thema Generationswechsel auf. Im Gespräch mit Dr. Frederik Hümmeke erzählte Constantin Buschmann, CEO BRABUS GmbH, über das Verhältnis zu seinem Vater und den schwierigen Weg vom Nachfolger zum CEO.

Die Abendveranstaltung fand im Flagship Store von BRABUS statt.

 

 

 

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11.03.2019 Man vernachlässigt den Alltag

GFDK - Kultur und Medien - Filme-TV

Am 15.03.2019, 00:10 Uhr, NDR Fernsehen. Im Talk mit Michel Abdollahi blickt Gregor Gysi auf sein Leben zurück. Bei Rollmops und Leberwurstschnittchen sagt der langjährige Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag zu seinem Einstieg in die Politik aus heutiger Sicht: "Ich würde im Dezember ´89 Nein sagen. Ich würde den Job nicht übernehmen. Dafür war er in den ersten Jahren zu hart."

Gysi hatte im Wendejahr 1989 den Vorsitz der SED übernommen, die er dann zur PDS umbaute und mit der er in den gesamtdeutschen Bundestag einzog.

Wer in der ersten Reihe der Politik stehe, so Gysi, nehme sich zu wichtig. Rückblickend habe er seiner Arbeit zu viel untergeordnet: "Man vernachlässigt den Alltag, die Familie, die Freundinnen und Freunde. Und irgendwann zerbricht die Freundschaft. Und dann kannst du nicht nach zehn Jahren anrufen und sagen, jetzt ist wieder alles wie es mal war. Das kannst Du vergessen."

Er habe diese Erfahrung selbst gemacht und möchte andere davor warnen: "Wenn ich noch mal leben könnte, was ich gar nicht will und gar nicht vorhabe, das würde ich anders machen."

Im Gespräch mit Michel Abdollahi auf der Kommandobrücke eines alten U-Boots im Hamburger Hafen erzählt Gregor Gysi Anekdoten aus der ehemaligen DDR, wo er als Rechtsanwalt arbeitete. Auf die Frage, ob er schon mal etwas Illegales gemacht habe, antwortet Gysi: "Selbstverständlich. Ich habe, als es in der DDR noch verboten war, einer Frau geholfen, die verzweifelt war und eine Möglichkeit zur Abtreibung suchte. Und ich kannte einen Arzt."

Noch heute ärgert sich Gysi über die Art und Weise der deutschen Wiedervereinigung: "Wenn man fünf, sechs Sachen übernommen hätte, den Rest nicht. Dann wäre das Selbstbewusstsein der Ostdeutschen angestiegen, weil die gesagt hätten:

Trotz der Diktatur, sechs Sachen sind so gut, dass sie jetzt in ganz Deutschland gelten. Und die Westdeutschen hätten erlebt, dass wegen des Hinzukommens des Ostens sich ihre Lebensqualität erhöht hätte. Das tut mir noch heute leid, weil es auch das Bewusstsein der Einheit in der Bevölkerung prägt."

Beim Käpt'ns Dinner zwischen rostigem Stahl und russischem Kriegsmobiliar ist alles anders: keine Kerzen, kein Tischtuch und erst recht keine Zeit für belanglose Plaudereien. Hier wird's eng und intensiv und persönlich, jenseits aller Politik. Es geht um Privilegien, den Glauben an Gott und Drogen. Eine halbe Stunde Talk an Bord eines russischen U-Boots aus dem Kalten Krieg, zur Lage der Nation und allem, was sonst noch wichtig ist.

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