Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

18.05.2020 Therme Meran öffnet am 18. Mai 2020

GFDK - Reisen und Urlaub

„Wir sind glücklich, endlich wieder Besucher empfangen zu können – hoffentlich bald auch aus Deutschland“, freut sich Adelheid Stifter, Direktorin der Therme Meran.  Ab dem 3. Juni dürfen die Deutschen ja wieder nach Italien einreisen.

Mit der offiziellen Eröffnung am 18. Mai 2020 stehen MySpa, das Thermen-Bistro sowie der Shop ab sofort für Gäste zur Verfügung.

Eine Woche später folgt der 5,2 Hektar große Außenbereich der Wellnessoase im Herzen der Südtiroler Stadt mit zehn Pools und rund 1.600 Quadratmeter Wasserfläche.

Für die Sicherheit von Kunden und Personal im Zuge der Coronakrise hat das gesamte Team in Zusammenarbeit mit Thermenarzt Dr. Salvatore Lo Cunsolo ein ausgeklügeltes Hygienekonzept entwickelt.

„Wir wissen, wieviel Sicherheit die Menschen gerade brauchen – deshalb halten wir uns genauestens an die Vorschriften“, betont Frau Stifter.

Die strengen Regeln der Therme Meran sehen zum Beispiel vor, dass Belegschaft und nur eine begrenzte Anzahl von Gästen (im Außenbereich sind maximal 700 Besucher erlaubt) schon beim Betreten des Gebäudes ihre Körpertemperatur messen lassen müssen.

Penible, regelmäßige Desinfektionsmaßnahmen aller Oberflächen zählen ebenso zum Standard.

Während der Treatments trägt das Spa-Team und der/die Behandelte einen Nasen-Mundschutz – wo dies nicht möglich ist, nutzt der Mitarbeiter Gesichtsschild, FFP2-Maske sowie einen Einwegumhang.

Im Bistro gelten strenge Sicherheitsabstände. Dort sind transparente Trennwände zwischen den einzelnen Tischen angebracht, es gibt einen separaten Ein- und Ausgang.

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17.05.2020 Die Allgäu Sonne in Oberstaufen

GFDK - Reisen und Urlaub

Die Sicherheit unserer Gäste steht an erster Stelle, auch in der Allgäu Sonne. „Bereits in den vergangenen Wochen haben wir viel für zusätzlichen Hygieneschutz in der Allgäu Sonne getan“, sagt Manuel Levinger, Inhaber des 5-Sterne-Hotels in Oberstaufen.

So wurde zum Beispiel extra eine Außenfläche angelegt, damit die täglichen Fitnesskurse im Freien und mit Bergblick stattfinden können. Außerdem gibt es ein erweitertes Angebot an geführten Wanderungen und E-Bike-Touren.

„Besonders wertvoll aber ist derzeit unser Hausarzt Dr. Harald Köhler mit seiner hohen Kompetenz in Bezug auf Corona. Er wird uns in den kommenden Wochen bei der Umsetzung aller Vorschriften beraten und begleiten.“

Auch für Fragen der Gäste steht er zur Verfügung. Ein Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet in dem Sport- und Wellnesshotel ab 112 €/Pers.

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16.05.2020 Damai hatte Glück

GFDK - Kultur und Medien

Das Team der VIER PFOTEN ORANG-UTAN-WALDSCHULE hat in Borneo ein wehrloses Orang-Utan-Baby in seine Obhut genommen und es so vor dem sicheren Tod bewahrt. Die indonesische Wildtierbehörde BKSDA hatte das Tier beschlagnahmt.

Eingezwängt in einem Sack auf einem Motorrad sollte der etwa zwei Jahre alte Orang-Utan-Junge ausgesetzt werden. Vermutlich wollte sein Besitzer ihn aus Angst vor COVID-19 loswerden.

Der kriminelle Handel mit Menschenaffen bringt mehrere Millionen Dollar pro Jahr ein. Vor allem der illegale Markt für Baby-Orang-Utans floriert mit jährlich etwa 150 meist an asiatische Käufer verkauften Tieren. Die Corona-Pandemie könnte die Situation der skrupellosen Händlern ausgelieferten Affen weiter verschlimmern.

Damai hatte Glück
Dieser kleine Orang-Utan-Junge hatte Glück. Er wurde in letzter Minute am selben Tag, an dem der Zweite Weltkrieg endete, gerettet und erhielt daher den Namen Damai – was auf Indonesisch Friede bedeutet.

Nur wenige Tage nach seiner Rettung hat der kleine Damai bereits eine Bindung zu seiner menschlichen Ersatzmutter, einer Tierärztin in der Quarantänestation der VIER PFOTEN ORANG-UTAN-WALDSCHULE in Samboja, Ost-Kalimantan, entwickelt.

Rettung in letzter Minute
Am vergangenen Freitag war Damai nach einer dramatischen Rettungsaktion offiziell an das Team der VIER PFOTEN Orang-Utan-Waldschule übergeben worden. Ein Tankstellenbesitzer in Benggalon hatte zuvor, während eines Gesprächs mit einem Kunden, bemerkt, wie sich plötzlich ein Sack auf dessen Motorrad bewegte.

Der Kunde erzählte, dass sich darin ein kleiner Orang-Utan befände, den er gleich im Wald aussetzen wolle. Der mitfühlende Tankstellenbesitzer erklärte seinem Kunden, dass das Orang-Utan-Baby allein im Wald sterben würde und überredete ihn dazu, es ihm zu überlassen.

Da er wusste, dass es illegal ist, Orang-Utans als Haustiere zu halten, übergab er das Baby der örtlichen Polizei. In Ermangelung eines Käfigs steckte diese das Baby in eine freie Gefängniszelle, bis Mitarbeiter der indonesischen Wildtierbehörde BKSDA und der Waldschule kamen, um es abzuholen.

Strenger Infektionsschutz
„In Zeiten von COVID-19 ist die Aufnahme eines Affenwaisen eine große Herausforderung", sagt Dr. Signe Preuschoft, Primatologin bei der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. „Wir müssen sicherstellen, dass wir alle während der Aufnahme des Babys strengen Infektionsschutz einhalten.

Als unser Team im Gefängnis ankam, hatte der kleine Orang-Utan-Junge schreckliche Angst und versuchte zu beißen und zu entkommen.

schneller Gesundheitscheck ergab keine offensichtlichen Gesundheitsprobleme - insbesondere keine Symptome einer Grippe und keine Verletzungen.

Der Kleine trank gierig Milch aus einer Flasche, und seine Vertrautheit mit der Milchflasche lässt vermuten, dass er eine Zeit lang bei Menschen gelebt hat."

Artgemäße Unterbringung und medizinische Versorgung
Als das Rettungsteam in der Quarantänestation der Waldschule eintraf, verkroch sich Damai gleich in einem extra für ihn vorbereiteten Hängekorb, der wie ein Orang-Utan-Nachtnest mit Blättern ausgestattet war.

Am nächsten Morgen aß er gekochte Süßkartoffeln, trank Milch und isotonisches Wasser und ließ eine Ganzkörperuntersuchung über sich ergehen. „Es ist gut möglich", sagt Dr. Preuschoft, „dass seine illegalen Besitzer ihn aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus aussetzen wollten.

Wie wir wissen, sind viele Menschen jetzt besorgt, dass Tiere sie krank machen könnten, vor allem Wildtiere. Als Corona bekannt wurde, mussten wir die Ängste der Leute besänftigen und erklären, dass in unserer Waldschule die Orang-Utans gefährdet sind, von Menschen infiziert zu werden und nicht umgekehrt".

Vielen Menschenaffen droht ein qualvolles Leben
Damai muss sich einer Reihe von Gesundheitstests und einer Quarantäne von mindestens 60 Tagen unterziehen. Sicher ist, dass seine seelischen Wunden erst allmählich heilen werden.

Das kleine Waisenkind entkam mit viel Glück dem qualvollen Leben, das vielen Menschenaffen droht: Als Darsteller einer Thaibox-Show, als Requisite für Touristenfotos oder als Haustier in einer wohlhabenden Familie, bis sie wegen ihrer Unbezähmbarkeit für den Rest ihres Lebens eingesperrt werden.

In der Waldschule hingegen taucht Damai wieder in eine für Orang-Utans natürliche Umgebung ein. Er wird die Schule mindestens bis zum Alter von sechs bis sieben Jahren besuchen.

So lange würde es auch dauern, bis ihn seine Mutter entwöhnen würde. Während dieser Zeit wird er alles lernen, was er für ein erfolgreiches Leben in Freiheit benötigt. 

VIER PFOTEN und das Orang-Utan-Projekt

VIER PFOTEN arbeitet seit über zehn Jahren daran, traumatisierte Orang-Utan-Waisen für eine spätere Wiedereingliederung in ihren natürlichen Lebensraum in Borneo zu rehabilitieren.

Nach einer Neuorganisation der lokalen Aktivitäten ist die von VIER PFOTEN finanzierte Waldschule ein Kooperationsprojekt zwischen VIER PFOTEN, dem lokalen Partner Jejak Pulang und dem indonesischen Ministerium für Umwelt und Forstwirtschaft.

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15.05.2020 Die Sicherheit der Gäste geht vor

GFDK - Reisen und Urlaub

Hotels bereiten sich auch in Bayern auf die Gäste vor. Ab dem 30. Mai 2020 dürfen die Unterkunftsbetriebe in Bayern für privat Reisende unter strengen Auflagen wieder eröffnen. Das Biohotel Eggensberger am Hopfensee nahe des bayerischen Kneippkurorts Füssen ist nicht nur das erste zertifizierte Biohotel im Allgäu, sondern auch in Sachen Hygiene Vorreiter in der Region.

Inhaber Andreas Eggensberger: „Als therapeutischer Gesundheitsbetrieb gibt es bei uns seit je ein umfassendes Desinfektionskonzept, an das sich das Personal akribisch zu halten hat.“

Umso ernster nimmt das gesamte Hotelteam die derzeitige Corona-Pandemie, unter anderem beim täglichen Mitarbeiter-Screening.

„Wir haben unsere bisherigen Hygienemaßnahmen umfangreich erweitert. Dabei verstehen sich Mundschutz, Handschuhe und Plexiglas an der Rezeption von selbst.

Darüber hinaus fahren wir ab 20. Mai 2020 einen Probelauf mit zehn Patienten unter Regie des Ärztlichen Leiters unseres Rehazentrums Dr. med. Walter Mang.

Dieser steht Gästen auch für Fragen zur Verfügung und hält medizinische Vorträge“, so der Kneipp-Bademeister, Physiotherapeut und Masseur.

Das Biohotel Eggensberger ist einer der Füssener Schlafgastgeber und sorgt unter anderem dank hochwertigster Matratzen und Kissen sowie elektrosmogreduzierter Umgebung für die ungestörte Nachtruhe seiner Gäste.

Als Lebensspur Lech-Partner hat Füssen gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München erforscht, wie sich Schlafqualität auf Grundlage der Lehre des Wasserdoktors verbessern lässt. Entsprechend wurden geeignete Hotels zertifiziert, darunter das Biohotel Eggensberger. DZ/HP ab 165 €.

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13.05.2020 Keine Kompromisse

GFDK - Kultur und Medien

Freiheit im Kopf sei die Voraussetzung für künstlerisches Schaffen, betont Leon Löwentraut. Wenn er sie spürt, malt er - nachts bei lauter Musik wie im Rausch. In Nächten wie diesen entstehen seine kraftvollen Kunstwerke, die Bewunderer rund um den Globus begeistern, aber nicht jedes Bild darf sein Atelier verlassen und sich zeigen.

Ausstellungen in New York, St. Petersburg, Düsseldorf, Singapur, London oder Florenz. Seine Werke sind auf Vernissagen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Sein Gemäldezyklus #Art4GlobalGoals ist mit Unterstützung der UNESCO, der YOU-Stiftung und der Düsseldorfer Galerie & Geuer entstanden.

 Leon Löwentraut ist der Liebling der internationalen Kunstszene und auf dem Weg nach ganz oben – auch weil seine Bilder polarisieren.

Strenger als seine Kritiker ist er selbst. Wenn ein Werk seinen Ansprüchen nicht genügt, kann es sogar geschehen, dass der erst 22jährige Künstler ein bereits fertiges Gemälde wieder vernichtet, auch weil es die kreative Energie in seinem Atelier stört.

Jedes Bild muss die Chance haben, perfekt zu werden – in meiner subjektiven Wahrnehmung“, erläutert Leon Löwentraut und ergänzt: „Manchmal schafft eine Arbeit das nicht.

Dann finde ich ihren Anblick und die Tatsache, dass sie überhaupt existiert, dermaßen unerträglich, dass ich sie vernichte. Erst dann kann ich wieder arbeiten, meine Ideen wieder fließen lassen. Die Bildzerstörung ist ein Akt der Befreiung."

"Bei seinen Bildern kennt Leon keine Kompromisse. Ob eine Arbeit gelungen ist, entscheidet er, sonst niemand. Und das ist auch gut so", erklärt sein Hauptgalerist Dirk Geuer.

Leonardo Da Vinci sagte schon vor Jahrhunderten: „ Nichts Hohes erreicht der Künstler, der nicht an sich selber zweifelt.“

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01.05.2020 sofortiger Bonitätsschutz

GFDK - Kultur und Medien

Die Zahl der Arbeitslosen steigt im April um 308.000 – Mehr als zehn Millionen in Kurzarbeit. „Die Corona-Krise dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession der Nachkriegszeit führen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele."

Bereits am 01.04.2020 hatten es viele Unternehmen schwer und mussten mit ihren Vermietern, Mitarbeitern und Gläubigern kommunizieren, da es zu Zahlungsschwierigkeiten kam. Während die Deutschen zu diesem Zeitpunkt noch das Gefühl "wir halten zusammen" hatten, sind wir jetzt in der Realität angekommen.

Für viele Unternehmen sind die Soforthilfen aufgebraucht. Die Mitarbeiter, die in Kurzzeit sind, haben zum Teil 1000 Euro weniger im Monat und stecken ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten.

Viele sind bereits auf der Suche nach neuen Jobs, die sich in der Krise bilden. Keine Frage: es wird viele Gewinner in der Krise geben, aber definitiv viel mehr Verlierer.

Denn auch die Vermieter der Gewerbe-Immobilien können nicht weiter die Mieten stunden, da man die Einnahmen ebenfalls benötigt und die ersten Vermieter verlangen schon hohe Stundungszinsen.

Die Einnahmen von vielen Unternehmen bleiben derzeit vollständig aus, während sich der Briefkasten mit bösen Briefen füllt. Der Stapel der Mahnungen wächst täglich und selbst wenn das Geschäft wieder unter Beschränkungen eröffnet wird, wird es finanziell sehr schwer.

Denn die Zahlungsfristen auf den Rechnungen laufen weiter und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu Pfändungen und Schufa-Einträgen kommt.

Sobald das soweit ist, kann man den Neuanfang erstmal vergessen und bei Einzelunternehmen, sowie Personengesellschaften droht sogar die Privatinsolvenz.

Die Schufa und die Bundesregierung müssen hier nun eine schnelle Lösung finden, dass die Menschen, die seit Jahren unsere Wirtschaft ankurbeln, nun nicht ihre Kreditfähigkeit verlieren.

Daher sollte man ein ähnliches Modell, wie das Finanzamt derzeit vorbildlich macht ( Verzicht auf Pfändungen), bei der Schufa einführen, sonst sind wir bald ein bonitätsschwaches Land. Da gerade jeder sein Geld benötigt, wird auch das Mahnwesen immer aggressiver.

Alleine der Einzelhandel befürchtet bis zu 50.000 Insolvenzen. Während der vierwöchigen Schließungen von Geschäften aus dem Nicht-Lebensmittel-Bereich hat die Branche bereits 30 Milliarden Umsatz verloren, der nicht wieder kommt.

Weiterhin sind die Kunden selbst bei der Wiedereröffnungen noch verhalten und das führt nicht gerade zum Kaufrausch.

Das Eigenkapital schrumpft auch täglich, sodass es bald zu vielen Insolvenzen kommen wird und die Innenstädte werden danach nicht mehr aussehen wie zuvor.

Aktuell sind die Deutschen noch wirklich geduldig und vorbildlich. Doch die meisten Pleiten sind nicht mehr zu verhindern, daher muss man nun eine Lösung finden, dass die Unternehmen wenigstens einen Neuanfang starten dürfen.

Denn eine Sache ist klar: sobald die Menschen nicht nur Ihre Unternehmen, sondern auch ihre Kreditfähigkeit verlieren, wird die Stimmung kippen und die Menschen werden auf die Straßen gehen und ihren Unmut demonstrieren.

David Rölleke ist ein erfahrener Krisenmanager der derzeit viele Unternehmen auf dem Weg durch die Krise begleitet und somit die Praxis genau kennt.

Er steht Ihnen gerne für ein Interview oder einen exklusiven Ratgeber zum Thema "5 Gründe warum unsere Unternehmen einen sofortigen Bonitätsschutz benötigen“ zur Verfügung.

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29.04.2020 der Rhein als Symbol der Hoffnung

GFDK - Kultur und Medien

Aufsehenerregende Fotokunstaktion auf 100 Meter x 2,35 Meter an der prachtvollen Außenfassade des Andreas Quartiers  - von Stephan Kaluza.

Der Rhein hat die Pest und die spanische Grippe überstanden, die beiden Weltkriege, das große Fischsterben. Er wurde vergiftet und zugemüllt. Doch er fließt und fließt immer weiter. Der Rhein – ein Symbol für die Unvergänglichkeit des Lebens und der Zuversicht.

Acht Monate wanderte der renommierte Düsseldorfer Künstler Stephan Kaluza den gesamten Rhein entlang - von der Quelle im schweizerischen Piz Badus bis zur Mündung in Rotterdam. Alle 70-90 Meter machte Kaluza ein Foto des linken Rheinufers. 

Das Ergebnis: Auf der gesamten Flusslänge von 1.620 Kilometern hat Stephan Kaluza den Rhein in 21.449 Aufnahmen lückenlos fotografisch erfasst - als erster und einziger Künstler.

„Da die Museen geschlossen sind und die Menschen nicht zur Kunst kommen dürfen, wollten wir die Kunst zu den Menschen bringen“, betont Uwe Schmitz, Kunstförderer und Vorstand des Unternehmens Frankonia Eurobau AG, und damit Inhaber des Andreas Quartiers.

Er fügt hinzu: „Wir wollen in diesen schwierigen Zeiten mittels der Kunst ein positives Signal setzen und Zuversicht vermitteln.“  Zudem weist Uwe Schmitz daraufhin, dass Wasser und Kunst die Themenschwerpunkte im Andreas Quartier bilden.

Der Künstler HA Schult hat mit dem Kunstprojekt „Action Blue“ im gesamten Hotelbereich den Anfang gemacht. Auslöser für beide Kunstaktionen war, dass die Düssel hier direkt unter dem Andreas Quartier fließt und in den Rhein mündet.

Durch die Verdichtung der Einzelbilder zu einem einzigen Bild gelingt es dem Künstler Stephan Kaluza, den Gegenstand seiner Fotos auf neue Art sichtbar und erfahrbar zu machen. Kaluza schuf für die Fotografie, was bis dahin der Malerei vorbehalten war: die Perspektive auf das große Ganze.

Jetzt entstand aus den über 21.000 Fotografien ein überdimensionales Fotokunstwerk - 100 Meter lang und 2,35 Meter hoch - mit dem Schriftzug: „Alles bleibt im Fluss – Stephan Kaluza – Das Rheinprojekt“.

Es ziert ab Montag, dem 27. April 2020, für vier Wochen die imposante Fassade des Andreas Quartiers mit seinen sechs Säulen an der Mühlenstraße 34 in Düsseldorf, dem ehemaligen Amts- und Landgericht.

Dirk Geuer, der das Projekt mit seiner Galerie Geuer & Geuer unterstützt und begleitet, ergänzt: "Künstler können wie Seismographen für unsere Gesellschaft sein und ihre Kunst kann uns helfen, die Begebenheiten unserer Zeit besser zu verstehen.

Das Andreas Quartier macht die Kunst von Stephan Kaluza auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten sichtbar und erlebbar und möchte ein positives Zeichen an die Menschen senden.“ 

Stephan Kaluza wurde am 5. April 1964 in Bad Iburg geboren. Er studierte u.a. Kunstgeschichte an der Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Arts und an der Kunstakademie Düsseldorf.

Seit 1995 stellt der studierte Künstler, der auch literarisch arbeitet, seine Werke u. a. im Museum on the Seam, Jerusalem, im State Museum of Contemporary Art, Seoul, in den Kunsthallen Düsseldorf und Osnabrück, im Zendai Museum of Modern Art, Shanghai, im Kunstverein Bethanien, Berlin aus. Stephan Kaluza ist auch als Autor zahlreicher Theaterstücke, Hörstücke und literarischer Prosa erfolgreich.

Andreas Quartier: Das Andreas Quartier vereint hochwertiges Wohnen mit Liebe zum Detail und kulturelles Leben im historischen Herzen von Düsseldorf. Kunst, Kultur, Livemusik, Veranstaltungen, Fine Dining, Barkultur und interessante Begegnungen – all das ist im Andreas Quartier zu Hause.

Neben außergewöhnlichen Kunst-Aktionen, Installationen und Tableaus können die Gäste umgeben von Kunstwerken renommierter Künstler, wie z.B. Günther Uecker, Julian Schnabel, Heinz Mack, HA Schult, Dieter Nuhr, Leon Löwentraut oder Jeff Koons kulinarische Highlights erleben.

Zu den Gastronomien im Andreas Quartier zählen das Fine-Dining-Konzept FRANK'S, das Steakrestaurant MASH, das französische Bistro Sommelier, die spanische 20° Restobar, das Mutter Ey Café und die Bar im Hyatt House. Das Andreas Quartier ist ein Projekt der FRANKONIA Eurobau AG.

Dirk Geuer (Geuer & Geuer Art: Dirk Geuer, Inhaber und Geschäftsführer der Geuer & Geuer Art GmbH)  verlegt seit über 30 Jahren exklusive Editionen im Bereich Skulptur und Grafik und arbeitet weltweit mit vielen bedeutenden Künstlern der Gegenwartskunst direkt zusammen, u.a. mit Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Hermann Nitsch, Heinz Mack, David LaChapelle, HA Schult und Jiri Dokoupil.

Er beliefert zahlreiche Galerien im In- und Ausland und kooperiert mit Medienpartnern wie, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, FAZ, n-tv, BILD und der Osnabrücker Zeitung.

Seit 2016 ist er der weltweite Exklusivverleger des grafischen Werkes von Julian Schnabel und seit 2017 der Hauptgalerist von Leon Löwentraut.

Zunehmend arbeitet er mit US-amerikanischen Künstlern zusammen und konnte neben Julian Schnabel und Mel Ramos auch weitere internationale Größen wie David LaChapelle und Alex Katz für unmittelbare Kooperationen und Ausstellungsprojekte gewinnen.

 

 

 

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28.04.2020 Krisenmanager gibt Tipps

GFDK - Kultur und Medien

Leere Stadien, Stille, Umsatzeinbrüche, Existenzangst, frustrierte Fans! Willkommen in der Corona-Fussballwelt.

Die Bundesligisten haben große Herausforderungen zu stemmen und stehen zeitgleich vor der großen Herausforderung Ihren Fans was bieten zu müssen, damit zum Beispiel die Dauerkartenbesitzer keine hohen Erstattungen verlangen und der Verein am Leben bleibt. 

Doch laut David Rölleke ist der Ansatz falsch, einfach nur die Hand aufzuhalten und zu hoffen, dass die treuen Fans sich an Spenden beteiligen oder Geister-Bratwürste oder Tickets kaufen oder von Ihren Erstattungen Abstand nehmen.

Man muss da schon eine Menge bieten, wenn man die Fans inspiriert und verwöhnt, ist es auch möglich bereits jetzt die Dauerkarten für die nächste Saison zu verkaufen und sich vor den wirtschaftlichen Risiken zu retten.

Röllekes Ansatz: für die Dauerkartenbesitzer würde David Rölleke einen eigenen Inside-Bereich anlegen, ähnlich wie auf einem Instagram-Kanal. Diesem Kanal dürfen zum Beispiel die Fans beitreten, die die bereits gekauften Tickets behalten.

Hier müsste man sehr intime Einblicke in den Verein gewähren und auch mal ernste Mannschaftsbesprechungen öffentlich zeigen.

Die Emotionen und die Ängste der Spieler und Trainer sollen hier für die treuen Fans offen zu sehen sein. Auch die Entwicklungen der Spieler und die Probleme im Vereinsalltag müssen klar erkennbar sein, sodass man merkt: der Verein hat es schwer.

Man könnte auch jede Woche elf Minuten mit elf Spielern in den sozialen Netzwerken einen LiveStream erstellen, bei denen die Fans ihren Idolen Fragen stellen können.

Exklusive Einblicke in die Trikot-Auswahl der nächsten Saison usw. Selbst intime Einblicke in die Kabine wie einst Jürgen Klinsmann beim Sommermärchen 2006 sollte man den Fans ermöglichen. 

Der Abstand zu den Fans, sowie das professionelle- zum Teil geheime- Arbeiten ist zwar ein Erfolgsrezept, doch wer die Fans halten will, muss jetzt gerade neue Wege gehen.

Die meisten Vereine haben ja bereits Fan-Radios. Der Ansatz ist gut, da könnte man sich mal Gedanken machen, ob man nicht den ein- oder anderen Gast hinzuzieht.

David Rölleke ist ein erfahrener Krisenmanager, der viele Unternehmen  auf dem Weg durch die Corona-Krise begleitet. Weiterhin bietet er seinen Kunden stets kluge Marketing-Ideen um die Kunden zurückzugewinnen oder zu halten. Von Corona-Masken mit Vereinswappen rät er allerdings ab.

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28.04.2020 BigCityBeats landet einen Volltreffer

GFDK - Kultur und Medien

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Ideen. Und mit der Idee, das Düsseldorfer Autokino am Tag vor dem Feiertag (30.04.) in einen „safen Club“ zu verwandeln, landete BigCityBeats einen Volltreffer. Sowohl die Night Show um 21:10 Uhr als auch die Midnight Show um 23:15 Uhr waren binnen einer Stunde restlos ausverkauft.
 
Aufgrund der enorm hohen Nachfrage hat man im Hause BigCityBeats bereits Vorkehrungen getroffen. Die nächsten DJs, Acts und Artists aus sämtlichen Bereichen der elektronischen Club Music stehen bereits für die nächsten Shows in ihren Startlöchern. Allen voran: Alle Farben, Gestört aber GeiL, Mausio, Lari Luke und viele weitere. Und hier die Termine: 20. Mai 2020, 30. Mai 2020 und 10. Juni 2020.

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22.04.2020 Corona-Krise Neue Weltordnung

GFDK - Kultur und Medien

Fragen an den Seuchenchef über das Corona-Virus beantwortet der Künstler ANGERER DER ÄLTERE  folgendermaßen:

"Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung» akzeptieren.“

(Hatte nicht David Rockefeller, Bankier und Bilderberger, bereits schon am 23.09.1994 vor dem Wirtschaftsausschuß der USA dasselbe gesagt?) Tja, was sollen wir dazu noch sagen. Jeder sollte sich einmal seine eigenen Gedanken dazu machen. Wir haben das schon gemacht. In unserer Rubrik- Reden ist Silber kann man alles dazu lesen.

Der Künstler fragt:

CUI  BONO? Wer hat den Nutzen? Ein altes Sprichwort, wenn man rätselt, weil etwas geschieht, daß man sich nicht erklären kann. Wenn es keine logische vernünftige Begründung gibt.

Dieses Thema hat den Künstler Angerer der Ältere beschäftigt und auf diese Weise entstand das Gemälde „Der Seuchenchef“.

Auch an dem Künstler Angerer der Ältere geht das Coronavirus und die damit verbundene Coronakrise nicht spurlos vorbei. Ist er doch wie so viele Freiberufler und Selbstständige intensiv von den einschränkenden Maßnahmen betroffen.

Die Ausstellung der „Königlich Privilegierten“ im Ägyptischen Museum in München wurde noch während der Laufzeit abgebrochen. Eine große Wanderausstellung, die in Szczyrk in Polen ihren Anfang nahm und in vielen Städten Europas gezeigt werden sollte, mußte unterbrochen werden.

Damit gehen nicht nur dem Künstler, sondern auch den Galerien viele neue Kontakte, die so eine Ausstellung mit sich bringt, verloren. In das Atelier können keine Kunstsammler eingeladen werden und somit können auch keine Kunstverkäufe stattfinden.

Im Internet hat man zwar die Möglichkeit, die Kunstwerke zeigen, aber welcher Kunstsammler kauft ein Gemälde, ohne die Möglichkeit zu haben, es betrachten zu können. Der persönliche Kontakt mit dem Schöpfer eines Bildes ist hier ebenso wichtig. Ein Kunstwerk ist kein „Sachkauf“.

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

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Treffer: 5000