Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

09.03.2021 MUSEUMSBESUCH MIT TERMINBUCHUNG

GFDK - Kultur und Medien

Endlich ist es soweit – die Museen dürfen wieder öffnen

Am Freitag, den 12.03.2021 werden das Museum Schwedenspeicher und das Kunsthaus Stade wieder ihre Türen für Besucher*innen öffnen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sieht allerdings eine verbindliche Terminbuchung im Vorfeld des Museumsbesuchs vor. Die Museen Stade arbeiten mit Hochdruck seit Ende letzter Woche daran, diese Vorgabe umzusetzen.

Für die ersten drei Öffnungstage kann die Terminbuchung ausschließlich telefonisch über die folgende Hotline erfolgen: 04141-79773-50

Für den Besuch kann jeweils ein 1.5-stündiges Zeitfenster gebucht werden:

Di–Fr
10.00 bis 11.30 Uhr
11.45 bis 13.15 Uhr
13.30 bis 15.00 Uhr
15.15 bis 16.45 Uhr

Sa–So
10.00 bis 11.30 Uhr
11.45 bis 13.15 Uhr
13.30 bis 15.00 Uhr
15.15 bis 16.45 Uhr
17.00 bis 18.30 Uhr

Die Museen Stade sind durch §5 der geltenden Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen dazu verpflichtet, "personenbezogene Daten der besuchenden oder teilnehmenden Personen zu erheben und bei begründeten Zweifeln auf Plausibilität zu überprüfen, zum Beispiel durch Vorlage eines Personalausweises.

Nach Satz 1 sind der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) der jeweiligen Person sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit zu dokumentieren.

Die Kontaktdaten sind für die Dauer von drei Wochen nach der Erhebung aufzubewahren. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen. Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen."

Dieser Datenspeicherung stimmen alle Besucher*innen durch ihre Buchung und den Museumsbesuch ausdrücklich zu. Bis zur Einführung einer bundeseinheitlichen Erfassung werden diese Daten im Zuge der Terminbuchung mit aufgenommen, nach Ablauf der Frist werden die Daten verbindlich gelöscht.

Beim Museumsbesuch sind weiterhin verschiedene Hygieneregeln einzuhalten. 

verlängert bis 5. April 2021
Hans Thuar und August Macke. Ziemlich beste Freunde

Eine besondere Freundschaft verband August Macke und Hans Thuar. Nach einem tragischen Unfall, bei dem Thuar beide Beine verlor, gab Macke dem 11-Jährigen den Lebensmut zurück.

Die Schulkameraden waren beide von Kunst begeistert, und durch Macke inspiriert, wurde auch Thuar Künstler. In Briefen und Begegnungen zeigt sich ihre enge Verbundenheit, einige ihrer Werke entstanden in der Bonner Umgebung gemeinsam vor demselben Motiv.

Eine ausdrucksstarke, leuchtend farbige Malweise kennzeichnet ihre moderne Bildsprache. Nach Mackes frühem Tod als Soldat im Ersten Weltkrieg fiel Thuar in eine Depression.

Als er 1920 wieder zum Pinsel griff, entwickelte er großartige hochexpressive Arbeiten – die Höhepunkte seines Schaffens.

Durch die Hochzeit seiner Tochter Gisela mit Mackes Sohn Wolfgang wurde die Verbindung zur Familie Macke später weiter gefestigt. Die Ausstellung wirft einen Blick auf eine schicksalhafte Beziehung und die daraus entstandene Kunst.


verlängert bis 16. Mai 2021
Pilgerspuren. Wege in den Himmel

Die Entdeckung zahlreicher mittelalterlicher Pilgerzeichen bei Ausgrabungen im Stader Hansehafen 2012/13 gab den Blick in eine unbekannte Welt frei:

Auch in Norddeutschland waren bis zur Reformation viele Menschen unterwegs zu den großen Pilgerkirchen Europas, aber auch zu zahlreichen heute völlig vergessenen Wallfahrtskirchen in der eigenen Heimat.

Angeregt von diesen Funden wurde ein Forschungsprojekt mit dem Ziel gegründet, die mittelalterliche Wallfahrtsgeografie in Norddeutschland, besonders im Elbe-Weser-Raum, zu untersuchen.

Neben den regionalen Pilgerorten werden in der Ausstellung auch norddeutsche Reisende auf dem Weg zu den großen Pilgerkirchen im römisch-deutschen Reich sowie nach Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem in den Blick genommen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Klöster, Stifts- und Domkirchen Niedersachsens. Die erste große Ausstellung zu mittelalterlichen Wallfahrten seit über 30 Jahren. www.pilgerspuren.de

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08.03.2021 Noch keine Euphorie?

GFDK - Kltur und Medien

Die durchschnittliche Bitcoin-Haltezeit der Anleger beträgt 3,1 Jahre. Wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht, zeichnet sich jedoch jüngst eine Veränderung ab: Immer mehr Trader treten auf den Plan, während der relative Anteil der langfristigen Investoren sinkt.

Anfang März gab es 5,41 Millionen Bitcoin-Trader – genauer gesagt so viele BTC-Adressen, auf denen die Bitcoins kürzer als einen Monat gehalten wurden. Im November des vergangenen Jahres waren es lediglich 3,56 Millionen.

Die Adressen, auf denen die Bitcoins mindestens 12 Monate lang gehalten und nicht transferiert werden, machen einen immer geringeren relativen Posten aus. Dieser sank binnen der letzten 5 Monate von 64,79 auf 58,88 Prozent.

In den Sozialen Medien überwiegen dieser Tage optimistische Kommentare zum Thema Bitcoin. So wurden in den letzten 7 Tagen 110.042 Tweets mit einer positiven Konnotation hinsichtlich der Entwicklung der Kryptowährung mit der größten Marktkapitalisierung abgesetzt, wohingegen sich die Anzahl der negativen Kommentare lediglich auf 26.253 beläuft.

Die überwiegende Mehrheit zeigte sich indes neutral. Dies könnte ein Indiz dafür ein, dass – aller Höhenflüge zum Trotz – noch keine Rede von einer blinden Euphorie sein kann.

Auswertungen von Google-Daten zeigen unterdessen, dass die Nachfrage nach Bitcoin überaus groß ist, dass aber auch Altcoins zunehmend gefragt sind. So erreichten die Suchvolumen für die Kryptowährungen Ethereum und IOTA ebenfalls unlängst neue Höchstwerte.

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07.03.2021 Leon Löwentraut läßt es leuchten

GFDK - Kultur und Medien

Spektakuläre Lichtkunstperformance in Düsseldorf: Ab Freitag, dem 5. März 2021, wird das mit 240,50 Meter höchste Gebäude der Landeshauptstadt, der Rheinturm, eine Woche lang jeweils von 19 bis 23 Uhr mit einer Collage aus Werken des jungen Kunststars Leon Löwentraut illuminiert - als Botschaft der Hoffnung und Aufruf zum Miteinander während der Pandemie.

Realisiert wird das Kunstprojekt „Leon Löwentraut: Gemeinsam gegen Corona- Impfen = Freiheit“ von dem international tätigen Kunstprojektentwickler Marcus Schäfer, Ideengeber und Organisator, in enger Kooperation mit dem Landtag von Nordrhein- Westfalen und der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer, sowie der Unterstützung ausgewählter Sponsoren und Förderer.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR LICHTKUNSTPERFORMANCE

Spektakuläre Lichtkunstperformance auf dem markanten Düsseldorfer Wahrzeichen, dem 240,50 Meter hohen Rheinturm: Zu sehen sind eindrucksvolle Porträts von mehr als 200 Kindern, die in dem Moment entstanden sind, in dem sie sich die Frage stellen:

 „Was bedeutet Zukunft für mich?“ Die Schwarz-Weiß-Fotografien, dezent von Löwentraut handübermalt, sind das Ergebnis seiner Fotoaktion "Meine Zukunft", für die er Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf und Umgebung im Alter zwischen 9 und 16 Jahren fotografierte

Dazu projiziert werden Bilder  aus seinem berühmten Werkzyklus #Art4GlobalGoals, mit dem er die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN künstlerisch interpretiert.

Protagonist der Bildershow: das heute visionär anmutende Gemälde "Good Health", mit dem Leon Löwentraut bereits 2018 – deutlich vor Ausbruch der Pandemie - die Bedeutung des Impfens thematisierte.

Zudem werden alle 17 Ziele sowie die Parole „Gemeinsam gegen Corona“ und „Impfen = Freiheit“ in fünf Sprachen (Englisch, Chinesisch, Spanisch, Arabisch, Deutsch)  präsentiert.

Die Kampagne #Art4GlobalGoals  setzt sich dafür ein, dass die von der UN und der Weltgemeinschaft verabschiedeten 17 Nachhaltigkeitsziele, „Sustainable Development Goals“, den Menschen auf der ganzen Welt näher gebracht werden. 

Die 17 Ziele (Goals) sollen dazu beitragen, allen Menschen auf unserem Planeten ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle, Frieden und Gerechtigkeit und Gute Gesundheit.Weitere Infos: https://sustainabledevelopment.un.org/?menu=1300

Der erst 23jährige Maler Leon Löwentraut betont: "Wir müssen jetzt schnell sinnvolle Strategien entwickeln, um endlich aus der Krise herauszukommen. Sonst setzen wir die Zukunft der von mir fotografierten Kinder und ihrer Kinder aufs Spiel."

Löwentraut fährt fort: „Jeder von uns sollte nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitmenschen und für die nächste Generation Verantwortung tragen. Dazu gehört aktuell, dass wir uns impfen lassen. Nur so können wir das Virus besiegen und zu einem nachhaltigen Leben in Würde und Freiheit zurückkehren."

Die technische Umsetzung der einzigartigen Lichtkunstperformance wird ermöglicht durch sieben Hochleistungsbeamer, die den Rheinturm vom Dach des Landtags aus anstrahlen.

Somit sind die auf den Turm projizierten Bilder jeweils von der Altstadt und der Rheinkniebrücke aus zu sehen. Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagt:

„Die Illuminierung des Rheinturms macht Kunst für jeden zugänglich und ist ein Projekt, das Hoffnung macht in der Zeit der Pandemie.

Die Kindergesichter, die bereits Teil des weltgrößten mobilen Kunstwerks Global Gate sind, werden eine Woche lang abends als sympathische Botschafter die Blicke auf sich ziehen. Das gilt auch für die künstlerische Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele.“

Galerist Dirk Geuer und Marcus Schäfer ergänzen: “Es geht darum, die gesellschaftlichen Themen der Gegenwart mit den Mitteln der Kunst sichtbar zu machen. Dafür platzieren wir Kunst genau da, wo sie gesehen wird, im öffentlichen Raum – auch eine Pandemie darf uns dabei nicht stoppen.” 

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06.03.2021 Motto des Internationalen Frauentags

GFDK - Kultur und Medien

Das Motto des Internationalen Frauentags am 8. März 2021 ist mit #ChooseToChallenge ein Aufruf zum Handeln. In den letzten 12 Monaten haben Zeitschriften durch Reportagen und aussagekräftige Bilder auf ihren Titelseiten eine wichtige Rolle bei der Beeinflussung der weiblichen Gleichberechtigung gespielt.

Die Ausgabe von Forbes AT mit dem Schwerpunkt ‘Frauen’, in der Geschichten und Rollenmodelle des weiblichen Krisenmanagements beleuchtet werden, die Ausgabe von Vogue NL zum Thema Mutterschaft, die wichtige Arbeit von Grazia IT im Kampf für die Rechte und die Sicherheit von Frauen, die während der Pandemie so stark gelitten haben, sind nur einige Beispiele dafür“, sagt Marie Sophie von Bibra, Head of Non-English Markets & Head of Customer Success bei Readly, der App für Zeitschriften und Zeitungen.

Readly wirft einen Blick auf einige der stärksten Titelseiten aller Zeiten, bei denen das Magazin und die Frauen auf den Covern den Status quo herausgefordert und einen wesentlichen Beitrag für Gleichberechtigung geleistet haben.

Glamour College, 1968

1968 zeigte Glamour die Harvard-Studentin Katiti Kironde auf ihrer Titelseite, die erste schwarze Frau auf dem Cover eines großen Magazins. Zu einer Zeit, in der sich die Nation inmitten der Bürgerrechts- und Black-Power-Bewegung befand, war die Abbildung von Katiti eine ikonische Veränderung in der Modeindustrie und in ganz Amerika. Diese Ausgabe ist bis heute die meistverkaufte Ausgabe von Glamour.

Demi Moore, Vanity Fair, 1991

Im Jahr 1991 wurde das Nacktfoto der schwangeren Demi Moore auf dem Titelblatt der Vanity Fair von vielen als "skandalös und unanständig" angesehen. Es wird berichtet, dass Einzelhandelsgeschäfte das Magazin in Papier einwickelten und es als grenzwertig pornografisch bezeichneten.

Infolgedessen entstand eine Bewegung, die den Blick auf schwangere Frauen hinterfragte und änderte – zusammen mit einem positiven gesellschaftlichen Trend, der Schwangerschaftsfotos in Mode brachte.

Anita Hill, People Magazine, 1991

Ein weiteres Cover, das die Ermächtigung der Frau im Jahr 1991 beschleunigte, war die Titelseite des People Magazins mit Anita Hill, die vor dem Obersten Gerichtshof über den Vorwurf sexueller Belästigung gegen den auf seine Bestätigung wartenden Richter des Obersten Gerichtshofs Clarence Thomas aussagte.

Aufgrund von Hills Aussage wurde die Art und Weise, wie in Amerika über Belästigung am Arbeitsplatz gesprochen und diese betrachtet wurde, verändert.

Weil das People Magazin über die Geschichte berichtete und sie auf das Cover setzte, fühlten sich mehr Frauen ermutigt, mit ihren eigenen Erfahrungen hervorzutreten.

Ellen DeGeneres, Time Magazin, 1997

1997 machte Ellen DeGeneres mit ihrem "Coming-out" in ihrer TV-Sitcom weltweit Schlagzeilen. Es folgte die Titelgeschichte im Time Magazin, die die LGBTQ-Diskussion für immer veränderte.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine lesbischen Hauptfiguren im US-Fernsehen. DeGeneres entschied sich jedoch, die gesellschaftlichen Normen herauszufordern und mit Hilfe eines Magazin-Covers die Welt für immer zu verändern.

Dixie Chicks, Entertainment Weekly, 2003

Was als Moment der Meinungsfreiheit im Jahr 2003 gedacht war, führte für die Dixie Chicks zu einer Periode von Hassmails, Todesdrohungen, Boykotten von Radiosendern und Songverboten.

Bei einem Konzert in London sprach sich die Leadsängerin der Gruppe, Natalie Maines, gegen den damaligen Präsidenten George W. Bush aus und sagte:

"Nur damit ihr es wisst, wir sind auf der guten Seite mit euch allen. Wir wollen diesen Krieg nicht, diese Gewalt, und wir schämen uns, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas kommt."

Auf dem Cover ist die Band nackt zu sehen, mit wahren Kommentaren, die auf ihre Haut geschrieben wurden. Das Magazin-Cover markierte einen historischen Moment in der Musik, als Frauen mit Einfluss sich entschieden, ihre Meinung zu sagen und sich nicht zu entschuldigen.

Im Jahr 2006 veröffentlichte die Band die Single "Not ready to make nice", die über den Vorfall geschrieben wurde und einer ihrer meistverkauften Songs bleibt.

Are you Mom Enough, Time Magazine, 2012

Im Jahr 2012 verursachte das Time-Magazin mit seinem "Are You Mom Enough?"-Cover einen Aufruhr. Der Verlag gestaltete die Titelseite bewusst provokant und kontrovers, denn der Artikel selbst handelt nicht von Jamie Lynne Grumet, die auf dem Cover mit ihrem dreijährigen Sohn abgebildet ist.

Vielmehr geht es um die Attachment Parenting Theorie von Dr. Bill Sears. Jamie wurde jedoch von Time wegen ihres damaligen Blogs angesprochen, in dem sie unter anderem über das Stillen schrieb und Details ihrer eigenen Erfahrungen einfließen ließ. Die Kombination des kontroversen Bildpaares mit der Überschrift der Titelgeschichte sorgte für ein starkes Magazin-Cover.

Caitlyn Jenner, Vanity Fair, 2015

"Wow" war definitiv das Wort, das die meisten Leute auf den Lippen hatten, als sie das Cover der Vanity Fair 2015 sahen, auf dem die Transfrau Caitlyn Jenner abgebildet war. Die Titelseite hielt den Moment fest, in dem sie der Welt ihren neuen Namen verkündete.

New York Magazin, 2016

Im Juli 2016 veröffentlichte das New York Magazin ein eindringliches Cover, auf dem 35 Frauen abgebildet waren, die Bill Cosby des sexuellen Missbrauchs beschuldigten. Das zusätzliche Element, das das Cover so kraftvoll machte, war ein unbesetzter Stuhl, der symbolisierte, dass es wahrscheinlich mehr Frauen gab. Suggeriert wurde die Frage: "Ist das Ihr Stuhl?"

The “Silence Breakers”, Time Magazine, 2017

Im Jahr 2017 hat das Time-Magazin seine “Person des Jahres” an Frauen verliehen, die sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ausgesprochen hatten.

Der Arm, den Sie unten rechts auf dem Cover sehen können, steht für die ungenannten Frauen, die sich anonym mit Berichten gemeldet hatten. Diese Frauen erhoben das Wort und setzten mit #metoo eine Bewegung in Gang, die Frauen auf der ganzen Welt wissen ließ, dass sie nicht allein sind.

Breonna Taylor, Vanity Fair, 2020

Die September 2020-Ausgabe der Vanity Fair zeigt ein Titelbild von Breoana Taylor, die im März letzten Jahres von der Polizei in ihrem Haus erschossen wurde. Breonnas Tod löste Empörung aus. Viele Menschen forderten, dass die Beamten verhaftet und angeklagt werden sollten, zusammen mit dem Start einer #SayHerName-Kampagne.

A propos #ChooseToChallenge: es heißt, dass im letzten Jahr die Titelseiten von Magazinen Themen über schwarze Identität dreimal so häufig in einem positiven Licht dargestellt haben als in den vorherigen 90 Jahren zusammen.

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05.03.2021 Video-Streaming-Duell

GFDK - Kultur und Medien

14,6 Millionen Deutsche hatten im vergangenen Jahr ein Abonnement für den Amazon Prime Video Streaming-Dienst. Bei Netflix waren es hingegen 10,9 Millionen, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Insgesamt befindet sich die Branche im Aufwind. Um einen geringeren ökologischen Fußabdruck zu erzeugen, sind indes Fortschritte beim Infrastruktur-Ausbau vonnöten.

Wie die Infografik aufzeigt, nutzen seit Pandemie-Ausbruch 27 Prozent der Bundesbürger häufiger Streaming-Dienste. Im Gegenzug beträgt der Anteil jener, die seltener Streaming-Dienste nutzen, lediglich 6 Prozent. Insgesamt haben 44 Prozent der Deutschen ein Film- oder Streaming-Abo.

Wie viele Treibhausgasemissionen per Videostreaming-Stunde ausgestoßen werden, das hängt maßgeblich von der Technik ab, mit der die Daten zu den Nutzern übertragen werden.

Geschieht dies via Glasfaser, dann fallen lediglich 2 Gramm CO2 je Stunde Videostreaming an. Allerdings ist der Glasfaser-Ausbau in Deutschland sehr rückständig, und kann einem internationalen Vergleich nicht standhalten.

Bei Kupferkabeln sind es hingegen 4 Gramm. Deutlich schlechter sieht es bei LTE (13 Gramm) und UMTS (90 Gramm) aus.

Ein Blick auf das Börsenparkett verdeutlicht, dass Streaming-Anbieter zu den Gewinnern der Stunde zählen. Binnen der letzten 12 Monate legte Netflix rund 35 Prozent an Marktkapitalisierung zu.

Auch Mitbewerber konnten ähnliche Zuwächse erreichen. Besonders groß schlägt der Anstieg bei Roku zu Buche: hier beläuft sich das Plus auf 236,3 Prozent.

„Hinsichtlich der aktiven Streaming-Abonnements liegt Amazon sogar noch vor Netflix“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Zugutekommen dürfte dem E-Commerce-Giganten hierbei auch, dass die Streaming-Dienste Bestandteil von Amazon Prime sind“.

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04.03.2021 Flugtaxi-Hype an der Börse

GFDK - Kultur und Medien

Dieser Tage sind Flugtaxis noch nicht im Einsatz, doch dies könnte schon bald deutlich anders sein. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, sollen bereits im Jahr 2030 in Summe 5 Millionen Kilometer mit Passagierdrohnen zurückgelegt werden. Deutsche und europäische Unternehmen könnten erheblich von der Entwicklung profitieren.

In Europa gibt es gegenwärtig 34 UAM-Aicraft-Projekte. Der Begriff steht für Mobilität im urbanen Luftraum, wozu vor allen Dingen autonome Flugtaxis zählen. Weiter vorn befindet sich lediglich Nordamerika, dort sind es 40 Projekte.

Auch das DAX-Schwergewicht Volkswagen meint es ernst mit der Entwicklung von Drohnentaxis. VW-Manager Stephan Wöllenstein betonte unlängst, dass der Zukunftsmarkt für die individuelle Mobilität nicht auf der Straße, sondern in der Luft liege.

Die Anwendung von Flugtaxis könnte zahlreiche Vorteile mit sich bringen, unter anderem auch erhebliche Zeitersparnisse. Der Fahrdienstvermittler Uber konstatiert, dass für die Reise von San Francisco Marina Bay nach San Jose mit dem PKW etwa 120 Minuten Fahrzeit realistisch seien. Ein Flugtaxi könnte dieselbe Strecke in etwa 15 Minuten zurücklegen.

Allerdings gibt es – zumindest in Deutschland – auch noch große Vorbehalte gegen Flugtaxis. Wie die Infografik aufzeigt, geben 34 Prozent der Bundesbürger an, auf keinen Fall Flugtaxis nutzen zu wollen.

Zumindest auf dem Börsenparkett sorgen Entwickler von Flugtaxis bereits heute für Furore. So stieg der Preis der EHang Aktien binnen des letzten Jahres um 299,7 Prozent. Im selben Zeitraum legte der DAX lediglich 17,3 Prozent an Notierung zu.

„Viele stehen Flugtaxis noch sehr skeptisch gegenüber“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Doch zahlreiche Großkonzerne positionieren sich bereits. Anders als bei der Elektromobilität scheinen deutsche Mobilitäts-Schwergewichte den Trend dieses Mal auf keinen Fall verpassen zu wollen, im Gegenteil“.

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27.02.2021 digitale Magazine und Zeitschriften

GFDK - Kultur und Medien

Der pandemiebedingte vielbeschworene Digitalisierungsschub ist im Leseverhalten der Deutschen schon seit Längerem angekommen:

Mehr als die Hälfte der Frauen und Männer (58 %) gibt in der aktuellen Umfrage* des europäischen Marktführers für digitale Zeitschriften Readly an, Magazine und Zeitschriften vornehmlich bzw. ausschließlich digital zu lesen.

Sowohl gedruckt als auch digital lesen rund 37 % der Befragten am liebsten. Vornehmlich bzw. ausschließlich in Printausgaben lesen nicht einmal 5 %.

Wie und wann lesen die Deutschen digital?

Die Leser*innen digitaler Magazine und Zeitschriften lesen fast täglich, jeweils eine halbe Stunde, favorisiert am Abend – so lassen sich die Erkenntnisse der Umfrage zum Leseverhalten zusammenfassen.

Im Detail stellt sich das so dar: Befragt nach der Häufigkeit ihrer Nutzung von Readly gibt die Mehrheit an, die Magazin-App sehr häufig zu verwenden, insgesamt 60 % lesen täglich oder 4- bis 5-mal pro Woche digitale Zeitschriften und Zeitungen.

Bei der Lesedauer dominiert der Zeitraum 20 bis 30 Minuten (35 %). Rund ein Viertel der Befragten (26 %) verbringt durchschnittlich 10 bis 20 Minuten beim Lesen ihrer favorisierten Magazine und Zeitungen, 30 bis 40 Minuten sind es bei gut einem Fünftel (20 %) der Befragten.

Am liebsten gelesen wird am Abend: Mehr als zwei Drittel (68 %) der Befragten sagen aus, Readly abends zu verwenden, rund ein Fünftel (21 %) am Morgen. Die Hälfte (51 %) der Befragten favorisiert es, zwischendurch zu lesen und 11 % mittags.

Das digitale Schmökern ist an vielfältigen Orten beliebt: Gefragt danach, in welchen Situationen Readly genutzt wird, ist neben dem Zuhause (87 %) auch Urlaub und Reisen (50 %) sowie die Unterwegsnutzung (33 %) ganz vorne mit dabei.

Lesen erschließt neue Horizonte – digitales Lesen sogar sehr

Außerdem wurden die Leserinnen und Leser befragt, wie sie die Entwicklung ihres Leseverhaltens und Konsums einschätzen, seitdem sie Readly verwenden.

„Wir haben uns sehr gefreut festzustellen, wie positiv sich das Angebot des unbegrenzten Zugriffs auf nationale und internationale Magazine und Zeitungen, wie Readly es ermöglicht, auf die Leselust der Deutschen auswirkt“, sagt Marie Sophie von Bibra, Head of Growth DACH/IT/SE/NL & Head of Customer Success bei Readly.

Die Mehrheit der Befragten gibt an, sich durch Readly für Magazine zu interessieren, die sie vorher noch nicht gelesen hat (74 %) bzw. von denen sie gar nicht wusste, dass sie existieren (55 %)“, so Bibra.

Die folgenden am häufigsten genannten Antworten waren „Ich lese Magazine einer größeren Vielfalt von Kategorien und Themen“ (49 %), „Ich verbringe mehr Zeit mit Lesen“ (47 %) und „Ich lese häufiger“ (45 %).

Wenn Sie Lust haben, sich inspirieren zu lassen und Readly im Rahmen einer Presselizenz zu testen, kontaktieren Sie bitte Dr. Susanne Ardisson, susanne.ardisson@readly.com

* Die Umfrage wurde von Readly durchgeführt. In Q4/20 fanden in Deutschland 10000 Online-Interviews mit Kund*innen und Interessent*innen über 18 Jahren aus Deutschland statt.

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26.02.2021 Golfen mit Bergpanorama

GFDK - Reisen und Urlaub

Golfen inmitten grüner Almwiesen und mit Blick auf ein atemberaubendes Bergpanorama – für viele Golfer ist dies ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis. In Bad Kleinkirchheim auf dem höchstgelegenen Parcours Kärntens auf 1.000 Meter Seehöhe ist das möglich.

Im Hotel Gut Trattlerhof & Chalets in Bad Kleinkirchheim kommen Golf-Fans und Golf-Interessierte voll und ganz auf ihre Kosten.

Im Jahr 2021 warten besondere Angebote und Golf-Highlights auf die Gäste des Traditionshotels, das bereits seit über 137 Jahren und mittlerweile in fünfter Generation von Gastgeberfamilie Forstnig betrieben wird, – unter anderem eine neue exklusive Partnerschaft mit dem Golfzubehör-Hersteller Papa Hummel.

Golfplätze rund um das Hotel Gut Trattlerhof & Chalets

Innerhalb von 45 Fahrminuten sind sechs verschiedene Golfplätze von Bad Kleinkirchheim aus zu erreichen. Ein besonderes Highlight: Der 60 Hektar große 18-Loch-Champion-Golfplatz „Kaiserburg“.

Der von Don Harradine gestaltete Platz zählt zu den renommiertesten Plätzen Österreichs, ist Kärntens höchst gelegener Parcours und nur wenige Minuten vom Hotel entfernt.

Hier lautet das Motto „Golf Alpin“. Inmitten des satten Grüns duftender Almwiesen und einem fantastischen Bergpanoramas gelingt der perfekte Abschlag doch gleich viel besser.

Exklusivpartner Papa Hummel: Nachhaltiges Golfzubehör

Seit Februar 2021 ist Papa Hummel neuer Exklusivpartner des Hotels Gut Trattlerhof & Chalets. Das Unternehmen aus dem Schwarzwald setzt auf nachhaltige Produkte und stellt unter anderem Bambus Golf Tees und Bambus Pitchgabeln her, trendige Snapback Golfkappen und Golfbälle.

Die modernen und innovativen Produkte und das ökologische Bewusstsein des Unternehmens machen Papa Hummel zu einem perfekten Partner für das Hotel.

Zum Start der Kooperation findet aktuell auf der Webseite trattlerhof.at ein Gewinnspiel statt, bei dem Teilnehmer Papa Hummel Produkte gewinnen können. Die Produkte werden außerdem ganzjährig im Hotel ausgestellt und können dort käuflich erworben werden.

10. Charity Wein & Golf Cup

Jedes Jahr veranstaltet das Hotel Gut Trattlerhof & Chalets ein besonderes Ereignis für Golf- und Weinliebhaber. Auf dem höchstgelegenen Golfplatz Kärntens wird am 12. Juni 2021 der 10. Charity Wein & Golf Cup ausgetragen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Golfturnier. Zusätzlich gibt es ein attraktives Rahmenprogramm mit Weinverkostung, Galadinner und Trachtenmodenschau - und das alles für einen guten Zweck:

Alle Erlöse aus der Wein- und Raritäten-Auktion und alle freiwilligen Spenden werden zugunsten des SOS Kinderdorf Moosburg (Kärnten) gespendet.

Golf-Angebote im Hotel Gut Trattlerhof & Chalets

Das Hotel Gut Trattlerhof & Chalets hat für alle Gäste ein passendes Golf-Package im Angebot.

Mit dem GolfUnlimited können Gäste jeden Tag und so oft Golf spielen, wie sie möchten. Das Angebot beinhaltet 4 bzw. 7 Tage unlimitiertes Golfspielen am GC Bad Kleinkirchheim.

Vier Übernachtungen im Doppelzimmer Klassik inklusive Trattlers Genusspension, unlimitiertes Golfspielen, Nutzung des Wellnessbereichs und vielen weiteren Gutshof-Erlebnissen kosten in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober ab 474 Euro pro Person.

Mit einer Gästemitgliedschaft können Gäste, die über 150 Kilometer von Bad Kleinkirchheim entfernt wohnen, in Bad Kleinkirchheim bzw. weltweit mit österreichischem Golfverband Status spielen.

Im Jahr 2021 ist die Teilnahme am Turnier „Schlag den Franz“, mit Olympiasieger Franz Klammer, inklusive. Das dazu passende Angebot im Hotel Gut Trattlerhof & Chalets gibt es ab 622 Euro pro Person inklusive einjährige Gästemitgliedschaft, zwei Übernachtungen, Trattlers Genusspension, Nutzung des Wellnessbereichs und vielen weiteren Gutshoferlebnissen.

Bei Buchung des Pakets Golf-Tage Deluxe genießen Gäste zwei oder drei Übernachtungen im  Doppelzimmer Klassik und erhalten dazu eine bzw. zwei Greenfees auf 20 Plätzen.

Wer Golf und Wellness kombinieren möchte, für den bietet sich das Angebot Golf und Wellness Woche an: Dreimal Golfspielen, zwei Massagen und zwei Thermeneintritte sind im Angebot inklusive.

Für alle Angebote gilt die Flexi-Storno-Regelung, sodass im Falle einer neuerlichen Reisebeschränkung eine kostenfreie Stornierung möglich ist.

Mit der Alpe Adria Golf Card, die im Hotel erworben werden kann, können Gäste 3, 4 oder 5 Greenfees erwerben und auf den insgesamt 20 Mitgliedsgolfplätzen spielen.

Davon befinden sich sechs in der Nähe des Hotel Gut Trattlerhof & Chalets. In den Monaten Mai und Oktober gilt im Hotel ein besonderes 2für1-Angebot für den GC Bad Kleinkirchheim: Eine Greenfee kaufen, zwei Personen können damit spielen.

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26.02.2021 Neues Audio-Angebot für Inselkenner

GFDK - Reisen und Urlaub

Ab sofort gibt es alle News und Themen von der größten Baleareninsel in einem Podcast. „5 Minuten Mallorca“ erscheint immer wochentags um sieben Uhr morgens bei Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Anchor, Alexa, Breaker, Overcast, Pocket Casts und RadioPublic.

In fünf Minuten diskutieren die Medienprofis Hanna Christensen und Klaus Vorbrodt jeweils die wichtigsten Nachrichten des Tages von der Lieblingsinsel der Deutschen, dazu Wissenswertes für Mallorca-Urlauber, Anwohner oder Zweitwohnsitz-Inhaber.

Die Inhalte sind seriös recherchiert, informativ und unterhaltsam erzählt. Hier geht’s zur neuesten Ausgabe, alle Portale unter bit.ly/5MinutenMallorca

Die Idee zu ‚5 Minuten Mallorca‘ hatten wir schon länger – völlig unabhängig von Corona“, sagt Hanna Christensen. „Klaus und ich reden ohnehin jeden Tag über das Leben auf der spanischen Insel: über besondere Locations, neue Angebote für Einwohner und Urlauber, über gutes Essen, Kultur und Kunst, aktuelle Reiseregelungen, natürlich auch über das politische Tagesgeschehen.

Und weil wir beide viele Fragen rund ums Inselleben von Freunden, Bekannten und Kollegen aus Deutschland gestellt bekommen, haben wir uns zu diesem Podcast entschlossen.“ Klaus Vorbrodt ergänzt:

„Im Vordergrund steht der Spaß am Produzieren. Wir haben im Januar 2021 mit der Pilotfolge angefangen und schauen, wohin uns das Thema führt.

Wir denken für die Zukunft auch an weitere Mallorca-Podcast-Formate, die man speziell auf die Bedürfnisse von Reiseveranstaltern, Hotels, Airlines oder Tourismusverbänden abstimmen kann.

Wir freuen uns außerdem über das große Interesse und die positiven Reaktionen, die wir bereits zu ‚5 Minuten Mallorca‘ erhalten haben.“

Hanna Christensen lebt seit mehr als 20 Jahren auf Mallorca. Die gebürtige Dänin hat in Kopenhagen ein betriebswirtschaftliches Studium mit touristischem Schwerpunkt abgeschlossen.

Auf Mallorca moderiert sie unter anderem im öffentlich-rechtlichen Regional-TV-Programm IB3. Hanna Christensen verfügt über umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Formaten vor sowie hinter Mikrofon und Kamera.

Sie spricht perfekt deutsch, englisch und spanisch, zudem sehr gut katalanisch. Ihr weites Netzwerk auf der Insel macht sie zu einer authentischen und erfahrenen Mallorca-Expertin.

Klaus Vorbrodt ist seit 2008 wohnhaft in Palma de Mallorca und leitet dort eine akademische Bildungseinrichtung für Bachelor- und MBA-Studienprogramme in Kooperation mit Hochschulen in Deutschland.

Neben Studiengängen im touristischen Bereich bietet seine Akademie ebenfalls einen in der Fachrichtung Medienmanagement, der sich auch mit der Produktion von Podcasts beschäftigt.

Vor seinem Wechsel in die „Hochschulwelt“ war Klaus Vorbrodt mehr als 20 Jahre für verschiedene private Hörfunkanbieter in Deutschland als Moderator, Redakteur, CvD und Programmchef tätig.

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25.02.2021 Gegenwind aus Deutschland

GFDK - Kultur und Medien

Lediglich 46 Prozent der Deutschen stimmen eher zu, dass Cannabis für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein sollte. Obgleich Cannabis als Therapeutikum zunehmend bekannt ist, sind die Bundesbürger hinsichtlich einer Legalisierung noch deutlich skeptischer als US-Amerikaner, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Besonders groß ist die Zustimmung unter den US-Bürgern mit Parteipräferenz für die Demokraten. Hier befürworten 83 Prozent eine Legalisierung. Bei den Republikanern sind es hingegen 48 Prozent, damit ist die Zustimmungsrate unter jenen immer noch 2 Prozentwerte höher als in Deutschland.

Wie die Infografik aufzeigt, befindet sich die Legalisierungs-Zustimmungsrate in den Vereinigten Staaten von Amerika auf einem historischen Höchstwert. 68 Prozent der US-Bürger befürworten eine Entkriminalisierung – noch im Jahr 2014 waren es lediglich 51 Prozent.

Indes zeigt sich, dass immer mehr Deutsche mit dem Begriff CBD (Cannabidiol) etwas anzufangen wissen. Im vergangenen Jahr gaben 64 Prozent der 16 bis 29-Jährigen an, im Bilde zu sein, 2019 waren es nur 35 Prozent. Ein ähnlicher Effekt lässt sich über alle Altersgruppen hinweg feststellen.

Obgleich die Bundesbürger bezüglich einer Legalisierung in der Mehrheit nach wie vor skeptisch zu sein scheinen, sorgt die Branche auf dem Börsenparkett für Furore. So kletterte beispielsweise der Preis der Aphria Aktien binnen des letzten Jahres um 352 Prozent nach oben. Bei Canopy Growth schlägt der Zugewinn mit 64 Prozent zu Buche – während der DAX lediglich 7 Prozent an Notierung zulegte.

„Die jüngsten Entscheidungen der Vereinten Nationen sowie des US-Repräsentantenhauses beflügelten den Cannabis-Markt“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

„Deutlich mehr Gegenwind gibt es indes aus Deutschland, wo eine Entkriminalisierung auch von den Bürgern nicht mehrheitlich befürwortet wird“.

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