14.05.2017 11:32 Ein Leben für die Konzerne

Wir sind Sklaven und Knechte der Konzerne und Lobbyisten

Die Konzerne beliefern die Beduerfnisdeckungs Gesellschaft

So geht es los. Der Tag beginnt mit Duschgel des Beiersdorf Konzerns, danach wasch ich mir die Haare mit einem Shampoo des L’Oreal Konzerns.

Lobbyisten unterstuetzen die Bedarfsdeckungs Gesellschaft

Die Konzerne beliefern die Bedürfnisdeckungs-Gesellschaft.

Danach kommt die kommt die Bedarfsweckungs Gesellschaft

Lobbyisten unterstützen die Bedarfsdeckungs-Gesellschaft. Wenn der bedarf gestillt ist kommt die Bedarfsweckungs-Gesellschaft.

Von: Netzfund - Gottfried Böhmer Profil bei Google+

"Sie sagen uns wie wir Leben werden... Sie fragen aber nicht, wie wir leben wollen! Also schweigen wir. Stattdessen leben wir, wie sie es uns sagen... So dass wir nicht wissen, wie wir leben wollen... gelassen in dem Glauben, dass wir wissen, wie wir leben sollen". - Richard David Precht

Von der Bedürfnisdeckungs-Gesellschaft in die Bedarfsdeckungs-Gesellschaft, rein in die Bedarfsweckungs-Gesellschaft.

Für wen und für was leben wir? Eine Frage, die sich jeder einmal stellen sollte. Aber Vorsicht, der Blick in den Spiegel, kann Nebenwirkungen haben. Vielleicht sehen sie eine fürchterliche Fratze.

Ein Leben für die Konzerne - Schöne heile kaputte Welt

Ich wachte heute auf, ging duschen und seifte meinen Körper mit Duschgel des Beiersdorf Konzerns ein. Ich wusch meine Haare mit einem Shampoo des L’Oreal Konzerns. Danach trocknete ich die Haare mit einem Föhn des Braun Konzerns. Ich rasierte mich mit einem Apparat des Gillette Konzerns. Ich putze meine Zähne mit der Zahnpasta des Colgate Konzerns.

Dann ging ich in die Küche und ass Cerealien des Kellogg’s Konzerns, löffelte einen Joghurt des Danone Konzerns. Dann stieg ich in mein Auto des Ford Konzerns, den ich beim GE Konzern geleast habe. Auf dem Weg ins Büro holte ich mir einen Kaffee des Starbucks Konzerns.

Die totale Unterwerfung

Dort angekommen arbeitete ich für den Mikroschrott Konzern. In der kurzen Mittagspause ging ich in ein Fastfood-Restaurant und ass einen Hamburger mit Salat des McDonald Konzerns, trank eine Cola des CocaCola Konzerns. Dann rauchte ich draussen eine Zigarette des Phillip Morris Konzerns und ging zurück ins Büro, um weiter für den reichsten Mann der Welt zu arbeiten, was ich sehr gerne tue, weil es mein einziger Lebensinhalt ist.

Zum Feierabend ging ich an den Bancomat des UBS Konzerns, um einen Teil meines kärglichen Lohn zu holen. Dann kaufte ich eine DVD des Warner Brother Konzerns im Media Markt des Metro Konzern. Dann ging ich in den Supermarkt des Discounter-Lidel-Konzerns und holte mir Lebensmittel der Konzerne Nestlé, Unilever und Kraft Foods.

Dann fuhr ich mit dem Auto des Ford Konzerns nach Hause und unterwegs tankte ich Benzin des Shell Konzerns. Ich kam in meiner Wohnung an, für die ich dem UBS Konzern Hypothekenzinsen zahle, an den Energiekonzern Axpo die Stromrechnung und an den Allianz Konzern die Versicherungen.

Politiker halten die Reden für Konzernlobbyisten

Dann kochte ich mir was zu essen aus den Fertigprodukten der Lebensmittelkonzerne, die aus genmanipulierten Pflanzen des Monsanto Konzern bestehen, mit etwas Ketchup aufgepeppt des Heinz Konzern. Ich setze mich vor den Fernseher aufs Sofa des Ikea Konzerns mit einem Bier des Budweiser Konzerns und guckte mir die Nachrichten auf RTL des Bertelsmann Konzerns an, der Reden von Politikern zeigte, die alle von Konzernlobbyisten geschmiert werden und ihre Befehle ausführen, sah Berichte über Kriege, die für multinationale Konzerne geführt werden.

Danach zog ich mir einen Film der 20th Century Fox rein, die dem Rupert Murdoch Medienkonzern gehört, der vollgespickt ist mit Schleichwerbung der Konzerne. Zwischendurch musste ich mir noch mehr Werbespots der verschiedenen Konzerne anschauen, die mir erzählen, welche Produkte ich unbedingt kaufen muss, damit ich glücklich bin.

Als ich ins Bett ging nahm ich eine Schlaftablette des Novartis Konzern und dachte über die nächsten Ferien nach, die ich sicher wieder beim TUI Konzern buchen werde, der mich mit dem Flugzeug des Lufthansa Konzerns in einer Maschine des Boeing Konzerns in eine Hotelanlage des Hilton Konzerns bringen wird.

Dann schlief ich zufrieden ein und freute mich auf den nächsten Tag, um das Beschriebene zu wiederholen.
Nur böse Zungen würden behaupten, ich bin nur ein Sklave der Konzerne und wir alle leben in einer Konzerndiktatur.

Den Rest erledigen die Regierungen

Banken- und Euro-Rettung, Bürokratieirrsinn, explodierende Kriminalität, Kriegstreiberei, Staatsfernsehen, Rekordsteuersätze, Glühbirnenverbot, Energiewende, Überwachungsstaat, Terror, Drangsalierung von Rauchern, Autofahrern, Selbstständigen und Unternehmern, Genderwahn – kein Tag vergeht, wo wir nicht mit dem vollständigen Scheitern der Regierungen konfrontiert werden. Aber Hauptsache ist, der Kühlschrank bleibt voll und das Bier kalt.

"Wer die vergangenen 30 Jahre in Deutschland zubrachte, und diese 3 Dekaden nicht unter politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Gesichtspunkten als Abstiegsjahrzehnte wahrnahm, ist objektiv geisteskrank." (Dietmar-Dominik Hennig)

 

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