16.06.2017 08:38 Meinung - harmlose Rangelei am Bahnhof

Ungereimtheiten über Schüsse in Unterföhring - Woher kommt der Täter

Von: Gottfried Böhmer

Das ist die Mitteilung der Polizei und der Medien zu den Schüssen vom S-Bahnhof in Unterföhring bei München, bei der einer Polizistin in den Kopf geschossen wurde. Man fragt sich, warum sich Behörden und Medien damit so schwer tun einen Täter zu beschreiben. Dass in allen Berichten von einem "Deutschen der in Bayern geboren" geschrieben wurde, ist nicht sehr präzise.

Ein Deutscher aus Bayern - Der deutsche Täter

Die offizielle Meldung ließt sich so: „Eine harmlose Rangelei am Bahnhof Unterföhring eskalierte. Ein Deutscher aus Bayern entwand einem Polizisten die Dienstwaffe und schoss. Dabei traf er zufällig die Kollegin des Beamten am Kopf. Zusätzlich haben Querschläger Passanten verletzt. Der deutsche Täter wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er durch die Polizei verletzt wurde. Es handelt sich definitiv weder um Terror noch um eine politisch oder islamisch motivierte Tat.“

Aus gezielten Angriffen werden „Rangeleien“ 

Zwei Augenzeugen haben dem "Münchner Merkur" nun Details verraten, die sich in keiner Weise mit der Darstellung der Polizei und der Medien deckt.
 
Augenzeugen enthüllen die Identität des Mannes, der im Bahnhof Unterföhring eine Polizistin ins Koma und zwei weitere Unschuldige krankenhausreif schoss. Laut Zeugenaussage sei er vielleicht Nordafrikaner.

Der Theologe Karl Eder (54), Geschäftsführer des Landeskomitees der Katholiken, saß neben dem Mann, mit dem der spätere Schütze in Streit geraten war. Dieser habe den Aussagen des Angreifers zufolge, den Eder als südländisch, dunkelhäutig, gewaltbereit und mit rudimentären Englischkenntnissen beschreibt, zuvor mit einem Messer bedroht. Am Bahnhof stiegen beide Kontrahenten aus – abgeschirmt von den Fahrgästen.

Eder weiter: Er sah noch, wie die Beamten mit dem dunkelhäutigen Mann und zwei Zeugen in den Lift einsteigen. „Das war das Letzte, was ich gesehen habe…“

Die Augsburger Allgemeine schreibt am nächsten Tag: "Der Mann hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Das sagte der Präsident des Münchner Polizeipräsidiums, Hubertus Andrä, am Mittwoch. Der 37-jährige Deutsche hatte nach bisherigem Stand bei seinem Vater in den USA gelebt und war zuletzt auf Europareise. Er sei am 12. Juni aus Athen in München angekommen, habe die Nacht am Flughafen verbracht und sei dann Richtung München gefahren".

So, jetzt können wir das präzisieren: Ein Deutscher Bayer, nicht weißer Hautfarbe, kommt aus den USA und ist auf einer Europareise. Und nun wissen wir auch, warum er so gut mit einer Waffe umgehen kann. In Amerika wird einem die Kanone schon in die Wiege gelegt, das ist etwa so, wie bei uns die Muttermilch. War doch ganz einfach, liebe Medien.

So arbeiten die Medien, man dreht es sich so zurecht, wie man es braucht.

"Emmanuel Macron, der sieghafte Sunnyboy mit dem Zukunftsabo, Trump-Dompteur und Populistenbezwinger, errang eine Mehrheit von 32 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 48,7 Prozent. Theresa May, die ihr Land ins Gestern der Souveränität führen will, erlebte ein Desaster mit 42,4 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 68,7 Prozent." Michael Klonovsky

Gottfried Böhmer

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft