07.08.2015 09:13 LEDA verheizt Redaktionen

Umsonstkultur: LEDA, der Hersteller von Öfen will Werbung umsonst

Renaissanceofen im Rathaus Rapperswil Wikipedia

Renaissanceofen (Jahreszahl 1572) im Rathaus Rapperswil mit reliefverzierten Kacheln, Wikipedia © Roland Fischer, Zürich (Switzerland)

Von: Redaktion GFDK

LEDA, der Hersteller für Kamin-, Speicher- und Kachelöfen will alles umsonst. Umsonst will der Hersteller mit Sitz in Leer, Ostfriesland, der sich damit rühmt immer ein offenes Ohr zu haben, in erster Linie visits und klicks (also mögliche Kunden) auf renommierten fremden Websites.

Dazu wird die Dr. Schulz Public Relations GmbH in Köln eingesetzt. Diese produziert fleissig Artikel, die den Hersteller LEDA und ihre Produkte ins beste Licht rücken sollen, aber bitte alles umsonst.

Am 30. Juni 2015 haben wir uns mal mit der Marketingabteilung der LEDA Werke GmbH & Co.KG Boekhoff & Co in Verbindung gesetzt und klargestellt, dass derartige Werbemaßnahmen bei uns auch etwas kosten. Schließlich können wir auch nicht unsere Redakteure, die Technik und die SEO-Maßnahmen umbezahlt lassen.

LEDA Werke machen keine Geschenke

Daraufhin meinte die Dame am anderen Ende der Leitung, dass die LEDA Werke grundsätzlich nichts bezahlen wollen. Auf unsere Frage, ob wir denn auch umsonst einen Kaminofen, alternativ einen Kachelofen haben könnten, wusste sie keine Antwort.

Verheitzt werden nur fremde Redaktionen

Ansonsten haben die LEDA Werke flotte Sprüche auf ihrer website wie "feuriges Heizen mit nordischem Weitblick" oder "feurige Welten". Verheizen wollen die LEDA Werke aber in erster Linie die Redaktionen, Personal und Technik fremder Websites.

Ach, ja, die Dr. Schulz Public Relations GmbH in Köln rühmt sich damit, ihre PR in alle verfügbaren Kanäle zu bringen und ihre Kunden schnell zu Meinungsbildnern einer ganzen Branche aufsteigen zu lassen, natürlich umsonst, aber nicht umsonst für Dr. Schulz Public Relations, die wollen natürlich bezahlt werden.

 

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